Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH
Johann-Esche-Straße 28, 09212 Limbach-Oberfrohna, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silvio Hesse seit 12.12.2022 | Geschäftsführer |
Stefan Dr. Thurner seit 7.10.2021 | Geschäftsführer |
Holger Kühne seit 7.1.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% | |
Aumann Limbach-Oberfrohna GmbHEigenbeteiligung | 20.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aumann Limbach-Oberfrohna GmbHLimbach-OberfrohnaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Unternehmensbeschreibung Die Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH ("ALIM") wurde im Jahr 1990 gegründet und ist seit dem Geschäftsjahr 2017 eine Tochtergesellschaft der Aumann AG. Die ALIM ist ein weltweit anerkannter Systemlieferant für die Montage-, Handhabungs- und Prüftechnik. Als Komplettanbieter begleitet ALIM ihre Kunden von der Beratung, Planung und Entwicklung bis hin zur Fertigung und Realisierung kompletter Montagesysteme in den verschiedenen Industriebranchen. Die Aumann-Gruppe ist ein weltweit führender Hersteller von innovativen Spezialmaschinen und automatisierten Fertigungslinien mit dem Fokus auf Elektromobilität. Die gesamte Automobilindustrie befindet sich in einer kontinuierlichen Transformation, weg vom komplexen, mechanischen Antriebskonzept rund um den Verbrennungsmotor, hin zu einem deutlich schlankeren elektrischen Antriebskonzept. Aus diesem Grund hat auch ALIM bereits vor Jahren seine Strategie und sein Portfolio auf die Bedürfnisse des Megatrends Elektromobilität ausgerichtet und leistet hier einen besonderen Beitrag zur emissionsfreien Mobilität. Im Segment E-Mobility fertigt ALIM vorwiegend Spezialmaschinen und automatisierte Fertigungslinien mit einem Fokus auf die Automobilindustrie. Die Angebote ermöglichen den Kunden die Herstellung hocheffizienter und technologisch fortschrittlicher E-Motoren und Getriebeeinheiten im Rahmen der unterschiedlichsten Produktionsverfahren. Ebenso gehören Fertigungsausrüstungen für Energiespeicher- und Umwandlungssysteme (Batterie und Brennstoffzelle) sowie Elektronikbauteile im Bereich der Sensorik, Steuerung und Leistungselektronik zum Portfolio. Für die Herstellung von Elektromotoren bietet ALIM ein vielseitiges Spektrum an Lösungen, welches dem Unternehmen eine gute Marktposition mit diversen innovativen E-Mobility-Projekten sichert. Dabei führen insbesondere steigende Anforderungen an die Energieeffizienz und den schonenden Umgang mit Ressourcen dazu, dass die Herstellung der Elektromotoren anspruchsvoller wird. Im Segment Classic fertigt ALIM hauptsächlich Spezialmaschinen und automatisierte Fertigungslinien für die Bereiche Automotive sowie weitere insbesondere industrielle Anwender. Die Lösungen umfassen Anlagen für die Produktion von Antriebskomponenten für Verbrennungsmotoren sowie Leichtbaukomponenten für Automotive- Kunden. ALIM bietet darüber hinaus individuelle Serviceleistungen an, welche sich über alle Phasen der Nutzungsdauer einer Spezialmaschine oder automatisierten Anlage hinweg erstrecken. Dabei umfassen die Leistungen beispielsweise Ersatzteilkonzepte, Bedienerschulungen, Wartungsangebote, Regelinspektionen sowie Prozess- und Ablaufoptimierungen sowie Service für Altanlagen. Die strategische Positionierung im E-Mobility-Bereich und insbesondere der Brennstoffzellen-Technologie wird kontinuierlich ausgebaut und verleiht dem Geschäftsmodell von ALIM eine breite Basis und Stabilität. ALIM verfolgt systematisch sowohl Produktzyklen als auch sich verändernde Technologien im Markt und ist in der Lage, sich diesen flexibel anzupassen. Die Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH beschäftigte zum 31. Dezember 2023 insgesamt 236 Mitarbeiter und 33 Auszubildende. Die Ausbildungsquote beträgt somit 12,3 Prozent. Holger Kühne, Dr. Stefan Thurner und Silvio sind im Geschäftsjahr 2023 Geschäftsführer der Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH gewesen. 1.2 Forschung & Entwicklung Die technische Forschung und Entwicklung der Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH findet im Rahmen von Kundenprojekten sowie FuE-Projekten statt. Besondere Bedeutung haben dabei neue Technologien im Segment E-Mobility. Um den Austausch mit der Wissenschaft zu fördern, kooperiert ALIM regelmäßig mit Universitäten und Forschungsinstituten. Infolge des 2020 erfolgreich abgeschlossenen EU-Förderprojektes "Fit4AmandA", mit dem Schwerpunkt der Industrialisierung und Bereitstellung wirtschaftlicher Brennstoffzellensysteme, konnten auch 2023 weitere Vorhaben im Bereich der Wasserstofftechnologien gestartet werden. Besonders zu erwähnen sind mehrere Kundenprojekte u. a. im Rahmen von "H2GO - Nationaler Aktionsplan Brennstoffzellen-Produktion" in direkter Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft. Die Projekte konzentrieren sich sowohl auf die Entwicklung neuer Prozesse für die automatisierte Montage von Elektrolyseuren als auch die systematische Demontage und das Recycling von Brennstoffzellen. Damit werden beispielsweise erstmals Grundlagen für die Nachhaltigkeit zukünftiger grüner Wasserstoffanwendungen geschaffen. ALIM richtet damit weiterführend FuE-Aktivitäten gezielt auf den strategisch wichtigen Markt für Wasserstoffanwendungen aus. Die kontinuierliche technologische Weiterentwicklung findet sowohl im Rahmen der Projektierung und Abwicklung von anspruchsvollen Kundenaufträgen als auch außerhalb von Kundenprojekten durch gezielte Technologie-, Prozess- und Systementwicklungen statt. Im Geschäftsjahr belaufen sich Entwicklungsaufwendungen der Gesellschaft auf 0,90 Mio. € (Vorjahr: 1,19 Mio. €). ALIM hat 2023 für wesentliche Wachstums- und Zukunftsmärkte weitere Fortschritte bei bereits bestehenden Lösungen, aber auch bei gänzlich neuen Fertigungstechnologien gemacht. Entsprechend der generellen Strategie der Gruppe lag ein eindeutiger Fokus auf der Neu- und Weiterentwicklung von Technologien im Segment E- Mobility. Ein wichtiger Schritt war die Entwicklung des A-PRO-Systems. Hierbei handelt es sich um einen Baukasten standardisierter Zellen für einzelne Fertigungsprozesse. Dadurch können mehrere Zellen flexibel zu einem Cluster angeordnet werden, sodass auch komplexe Prozessketten unter Einhaltung von ESD- und TecSA-Anforderungen abgebildet werden können. 1.3 Investitionen Investitionen umfassen Anschaffungen im Sachanlagevermögen sowie immaterielle Vermögengegenstände. Die Zugänge belaufen sich auf 461,9 T€ (Vorjahr: 526,4 T€) und betreffen im Wesentlichen IT-Hardware (insbesondere Netzwerk-Switche und TISAX Aktivitäten) und IT-Software (Lizenzen bzw. Dokumentenmanagementsystem) sowie geleistete Anzahlungen. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltkonjunktur zeigte sich im Jahr 2023 vor dem Hintergrund hoher Inflationsraten und steigender Zinsen robuster als zunächst erwartet. So erzielten beispielsweise die Vereinigten Staaten sowie mehrere große Schwellen- und Entwicklungsländer in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 ein über den Erwartungen liegendes Wirtschaftswachstum. Steigende staatliche und private Ausgaben trugen zum Aufschwung bei. Auch auf der Angebotsseite kam es zu einer Expansion, die sich in einem breiten Anstieg der Erwerbsbeteiligung und der Beseitigung von Engpässen in den Lieferketten äußerte. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht für das Gesamtjahr 2023 von einem Zuwachs des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,1 % aus, wobei die konjunkturelle Entwicklung regional und im Jahresverlauf sehr unterschiedlich ausfällt. Verglichen zum Vorjahr, in dem das BIP weltweit um 3,5 % gewachsen war, ist die Wachstumsrate leicht gesunken. Dagegen wird die weltweite jährliche Inflationsrate für 2023 auf durchschnittlich 6,8 % beziffert und liegt damit deutlich unter dem hohen Vorjahreswert von 8,7 %. Im Vergleich zu anderen Wirtschaftsregionen fiel die Wachstumsdynamik im Euroraum deutlich schwächer aus, was vor allem auf die verhaltene Stimmung der Verbraucher und zurückhaltende Unternehmensinvestitionen zurückzuführen ist. Auch die Auswirkungen des Angriffskriegs auf die Ukraine, beispielsweise auf die Energiepreise, sind im Euroraum weiterhin spürbar. Auf Ganzjahressicht gibt die EU-Kommission für die Europäische Union eine Steigerung des BIP um 0,5 % an und damit ein wesentlich geringeres Wachstum verglichen mit dem Vorjahreswert von 3,5 %. Die gesamtwirtschaftliche Produktion blieb vom vierten Quartal 2022 bis zum vierten Quartal 2023 weitgehend unverändert. Dennoch bleiben die Arbeitsmärkte auch im Euroraum weiterhin angespannt. Die demografisch bedingte Verknappung des Arbeitskräfteangebots erhöht die Suchkosten und senkt die Rekrutierungschancen der Unternehmen. In Deutschland ging das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 um 0,3 % zurück, nach einem Wachstum von 1,9 % im Vorjahr. Im Verlauf des Jahres 2023 hat sich die Wirtschaftsleistung im Wesentlichen seitwärts bewegt, wobei die geringen Zuwächse aus der ersten Jahreshälfte durch die rückläufige Entwicklung im zweiten Halbjahr wieder aufgezehrt wurden. Bezogen auf das Gesamtjahr war die konjunkturelle Schwäche vor allem dem rückläufigen Konsum und einem schwachen Auslandsgeschäft geschuldet. Für das Jahr 2024 prognostiziert der IWF für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 0,5 %. Laut Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbauer (VDMA) beeinflusst ein langsamer wachsender Weltmarkt auch die Geschäfte im Maschinen- und Anlagenbau. Der Verband erwartet 2024 für seine Unternehmen einen Produktionsrückgang von rund 4 %, nach einem leichten preisbereinigten Produktionsrückgang von 1 % in 2023. Einen wesentlichen wachstumshemmenden Faktor bildet dabei die prognostizierte niedrige Investitionstätigkeit für Maschinen in wichtigen Märkten wie den USA, wo die Investitionstätigkeit konjunkturell bedingt nachlassen könnte oder in China, wo sie bereits schwach prognostiziert wird. Der deutsche PKW-Markt konnte sich in dem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld behaupten und weist ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahresniveau aus. Mit 2,84 Mio. Einheiten stieg die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge um 7 % gegenüber dem Vorjahreswert von 2,65 Mio. Fahrzeugen. Aufgrund der ursprünglich geplanten Reduzierung des Umweltbonus kam es auch am Jahresende 2023 zu einem Vorzugseffekt, der sich aber weniger stark auswirkte als im Vorjahr. Das Auslaufen staatlicher Förderprogramme für Plug-in Hybrid-Fahrzeuge (PHEV) führte im Jahr 2023 zu einem Rückgang der Neuzulassungen von PHEV von ca. 51 %. Die Neuzulassungen rein batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) konnten hingegen um 11 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Auf Ganzjahressicht war ca. jeder vierte neu zugelassene Pkw in Deutschland entweder ein batterieelektrisches Fahrzeug oder ein Plug-in Hybrid-Fahrzeug. Für den deutschen PKW-Markt erwartet der Verband der Automobilindustrie (VDA) für 2024 einen leichten Absatzrückgang von 1 %. Dabei wird erwartet, dass der Absatz von BEV um 9 % sinken wird, was auch auf das zum 17. Dezember 2023 bekannt gegebene abrupte Ende der staatlichen Förderung zurückzuführen ist. Auf den internationalen Hauptmärkten wird hingegen ein moderates Absatzwachstum erwartet. So prognostiziert der Verband der Europäischen Automobilhersteller (ACEA) für 2024 ein abgeschwächtes Wachstum von 2,5 % auf 10,7 Mio. Fahrzeuge. Der Automarkt in China dürfte den Erwartungen des chinesischen Produzentenverband CAAM zufolge 2024 um 3 % und damit ebenfalls deutlich schwächer wachsen. Der US-Markt reiht sich in die moderat positiven Erwartungen für 2024 ein. Die Nationale Vereinigung der Autohändler (NADA) erwartet 2024 einen leichten Anstieg der US-Neuzulassungen auf etwa 15,9 Mio. Fahrzeuge. 2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung zieht die Gesellschaft die Umsatzrendite heran. Diese ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Steuern zu den Umsatzerlösen und beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 5,6 % (Vorjahr: 6,1 %). Das im Vorjahr prognostizierte Umsatz- und Ergebnisziel konnte erreicht werden. 2.3 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war von einer deutlichen Verbesserung der Kennzahlen Auftragseingang, Auftragsbestand, Gesamtleistung, und Liquidität geprägt. So erreichte der Auftragseingang im Berichtsjahr eine deutliche Steigerung auf 116,5 Mio. € (Vorjahr: 71,9 Mio. €), was auch zu einem deutlichen Sprung des Auftragsbestands beitrug. Zudem hat ALIM im Verlauf des Geschäftsjahres auch wie prognostiziert schrittweise die Profitabilität stabilisiert. So konnte erneut, analog zum Vorjahr, ein positives Jahresergebnis in Höhe von ca. 2,3 Mio. € erzielt werden. Die Liquiditätsposition von ALIM konnte erneut wesentlich verbessert werden. Demgegenüber belasteten auch Anfang 2023 noch Lieferengpässe sowie der Mangel an wichtigen Vorprodukten und Rohstoffen das Geschäftsjahr. Dies und die zunehmende Wettbewerbsintensität aufgrund des geringen Marktwachstums hat Auswirkungen auf die Ertrags -, Finanz- und Vermögenslage. Die Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH blickt aufgrund dieser markt- und branchenbezogenen Rahmenbedingungen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück. Der Umstieg auf das E-Mobility-Segment wurde sukzessive weiter vorangetrieben. Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr um 18,8 Mio. € auf 67,1 Mio. € gestiegen. 2.4 Lage Umsatz- und Ergebnisentwicklung Die Umsatzerlöse der Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 63,2Mio. € (Vorjahr: 53,4 Mio. €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den gesteigerten Auftragseingang sowie die Fertigstellung vieler Anlagen in 2023 zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassten im Vorjahr im Wesentlichen den Verkauf des Grundstücks An der Hopfendarre 11. Der Materialaufwand einschließlich den unter dem Materialaufwand ausgewiesenen Zeitarbeitern beläuft sich auf 42,4 Mio. € (Vorjahr: 29,8 Mio. €). Die Materialkostenquote (Materialaufwand einschließlich Zeitarbeitern bezogen auf die Gesamtleistung) hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von 61,6 Prozent auf 63,2 % erhöht. Das ist im Wesentlichen auf umfangreichere Vergaben im Zuge des hohen Anstiegs der Gesamtleistung, die nicht durch eigenes Personal abgewickelt werden konnte, zurückzuführen. Der Personalaufwand ohne Zeitarbeiter betrug 16,7 Mio. € (Vorjahr: 14,2 Mio. €). Der Anstieg i. H. v. 2,5 Mio. € begründet sich im Wesentlichen durch die gestiegene Mitarbeiteranzahl sowie die in 2023 erfolgte Lohn- und Gehaltsanpassung. Insgesamt ist die Personalintensität (Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) von 29,4 Prozent auf 24,9 Prozent gesunken. Im Geschäftsjahr 2023 sind Abschreibungen i. H. v. 0,6 Mio. € (Vorjahr: 0,7 Mio. €) und sonstige betriebliche Aufwendungen i. H. v. 3,9 Mio. € (Vorjahr: 3,4 Mio. €) angefallen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen belaufen sich auf 0,1 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €). Per Saldo ergibt sich nach Berücksichtigung aller vorgenannten Positionen ein Ergebnis vor Steuern i. H. v. 3,5 Mio. € (Vorjahr 3,3 Mio. €). Das im Vorjahr prognostizierte Umsatz- und Ergebnisziel konnte erreicht werden. Finanzlage Die Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH finanziert sich im Wesentlichen durch Kundenanzahlungen sowie ggf. durch Darlehen bei Kreditinstituten und dem Gesellschafter. Sie verfügt zum Ende des Geschäftsjahres über Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 12,6 Mio. € (Vorjahr: 5,8 Mio. €) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 0,5 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €) und gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 2,5 Mio. € (aus offenen Ausschüttungen). Vermögens- und Kapitalstruktur Das Anlagevermögen betrug am 31. Dezember 2023 7,2 Mio. € (Vorjahr: 7,3 Mio. €). Das Vorratsvermögen vor Verrechnung mit erhaltenen Anzahlungen valutierte zum Bilanzstichtag mit 54,4 Mio. € um 6,4 Mio. € über dem Wert zum 31. Dezember 2022. Die erhaltenen Anzahlungen stiegen im Verlauf des Geschäftsjahres von 39,7 Mio. € zum 31. Dezember 2022 auf 51,7 Mio. € zum 31. Dezember 2023. Nach Saldierung des Vorratsvermögens mit den erhaltenen Anzahlungen bleibt ein Überhang im Vorratsvermögen in Höhe von 2,8 Mio. € bestehen (Vorjahr: 8,3 Mio.€). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Mio. € auf 9,1 Mio. €. Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €). Das Eigenkapital der Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH hat sich im Geschäftsjahr unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses von 2,3 Mio. € sowie Ausschüttungen in Höhe von insgesamt 4,0 Mio. € auf 13,5 Mio. € verringert (Vorjahr: 15,2 Mio. €). Die Eigenkapitalquote beträgt 41,4 Prozent (Vorjahr: 54,3 Prozent). Die Rückstellungen weisen zum Bilanzstichtag einen Betrag von 10,5 Mio. € (Vorjahr: 8,2 Mio. €) auf. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 7,6 Mio. € (Vorjahr: 3,5 Mio. €). Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 war von einer deutlichen Erholung des Auftragseingangs, insbesondere im Segment E-Mobility geprägt. Gleichzeitig wurden diverse Maßnahmen zur Optimierung der Kostenstruktur und Anpassung der Kapazitäten umgesetzt. Bedingt durch die anhaltenden Lieferengpässe zum Beginn des Geschäftsjahres sowie den hohen Auftragseingang im Verlauf des Jahres war das Geschäftsjahr 2023 für ALIM von besonderen Herausforderungen geprägt. Mit strukturellen Kapazitätsanpassungen hat die Gesellschaft konsequent auf die veränderte Marktlage reagiert. Wir sind sicher, mit dieser neuen Aufstellung gestärkt in die Zukunft zu gehen. Mit Blick auf den Auftragsbestand und potenziell anstehende weitere Projekte im Fokussegment E-Mobility geht ALIM vorsichtig optimistisch in das neue Geschäftsjahr. Die Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH steht im Hinblick auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auf einer soliden Basis. 3 Prognosebericht Für ALIM wird auch 2024 ein herausforderndes Jahr. Vor dem Hintergrund der anhaltend herausfordernden Situation in der Automobilindustrie einerseits und der guten Auftragslage andererseits erwartet das Management für 2024 einen Umsatz zwischen 82 und 87 Mio. € mit einem positiven Jahresergebnis (EBT-Marge in Höhe von ca. 11 % und einer Umsatzrendite von ca. 8 %). Die Auswirkungen einer sich andeutenden Wettbewerbsintensivierung wurden zum Zeitpunkt der Prognose nicht berücksichtigt. Selbst zum heutigen Zeitpunkt lassen sich die Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2024 noch nicht verlässlich abschätzen. Diese Prognose unterliegt der Tatsache, dass ALIM derzeit keine direkten Lieferbeziehungen mit russischen oder ukrainischen Geschäftspartnern unterhält und der Annahme, dass es zu keiner weiteren Eskalation des Kriegs in der Ukraine kommen wird. Aufgrund des starken Auftragseingangs und der daraus resultierenden mittelfristig hohen Auslastung wurden im gesamten Jahresverlauf die Rekrutierungsaktivitäten verstärkt, insbesondere zum weiteren Kapazitätsausbau in den Kernkompetenzbereichen. 4 Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikobericht Branchenspezifische und ertragsorientierte Risiken Unabhängig von der positiven Auftragslage ist aktuell branchenspezifisch ein höherer Wettbewerbsdruck erkennbar. Die weltweiten Auswirkungen daraus können bis jetzt noch nicht abgeschätzt werden. Sollten sich diese weltweiten Rahmenbedingungen über eine längere Zeit fortsetzen, kann diese zu einer Rezession in den wichtigen Märkten Europas, Asiens und Amerikas führen. Hierdurch könnte die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und infolgedessen die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflusst werden. Daraus würden für ALIM Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen Schwer abzuschätzen bleibt derweil der Verlauf des Kriegs in der Ukraine und die damit verbundenen Unsicherheiten, insbesondere darüber, inwieweit ein Konflikt und damit verbundene Sanktionen regional begrenzt bleiben oder sich weitreichende Verwerfungen auch für die gesamte europäische bzw. deutsche Wirtschaft daraus ergeben könnten. In diesem Zusammenhang kann zum jetzigen Zeitpunkt eine negative Beeinflussung der Finanz- " Ertrags- und Vermögenslage nicht ausgeschlossen werden. ALIM geht derzeit jedoch nicht von einer deutlichen geschäftsbedrohenden Situation für den operativen Betrieb und das Unternehmen aus. Hinzu kommen operative Risiken, welche unter anderem aus technologischen oder projektspezifischen Unsicherheiten erwachsen können. Diese Risiken können zu Umsatz- und Ergebnisvolatilität führen. Wir versuchen diese Risiken zu minimieren, indem alle von uns abgewickelten Projekte während der Projektdurchführung mit Hilfe des ERP-Systems laufend anhand der IST-Werte und einer Prognose des noch notwendigen Aufwandes bis zum Projektende überprüft werden. Bei negativen Abweichungen wird der Führungskreis informiert, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätslage des Unternehmens ist stabil; es sind somit keine Liquiditätsrisiken und finanzielle Engpässe im Geschäftsjahr 2024 zu erwarten. Wesentliche Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens beeinflussen könnten, bestehen kaum, da die Gesellschaft die ausländischen Projekte überwiegend im Euroraum bzw. in der Währung Euro abwickelt. Bei wesentlichen Geschäftsvorfällen in Fremdwährungen werden in der Regel Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Um dem Risiko eines Forderungsausfalls vorzubeugen, wird bei Neukunden eine Bonitätsprüfung durchgeführt. Bei allen Kunden wird bei der Vertragsgestaltung auf ausreichende Anzahlungsquoten geachtet. Bei einigen ausländischen Unternehmen werden die Zahlungen über bestätigte Akkreditive abgewickelt. 4.2 Chancenbericht Die Investitionspläne der Automobilhersteller in dem Wachstumsmarkt der Elektromobilität sind massiv. Allgemeinen Prognosen zufolge sollen 2030 weltweit etwa 30 Mio. Elektrofahrzeuge neu zugelassen werden. Das entspricht nahezu einer Verfünffachung im Vergleich zu 2023. Hiervon wird auch ALIM nachhaltig profitieren. ALIM geht mit flexiblen Unternehmensstrukturen und einer optimierten Kostenstruktur gestärkt aus der Coronakrise hervor und sieht sich strategisch, technologisch und strukturell hervorragend positioniert. Die Elektromobilität bleibt für ALIM weiter der treibende Zukunftsmarkt. Sowohl die Elektrifizierung des Antriebsstrangs als auch weiterer Komponenten im Fahrzeug sowie die Fokussierung auf Effizienz und Umweltfreundlichkeit bei Verbrennungsmotoren bieten für ALIM mittelfristige Chancen. ALIM verfügt im Konzernverbund mit den anderen Unternehmen der Aumann Gruppe über das entscheidende technologische Portfolio, um von dieser Entwicklung im Bereich der Elektromobilität nachhaltig zu profitieren. 4.3 Gesamtaussage Die Gesellschaft setzt eine detaillierte Planungsrechnung für das aktuelle Geschäftsjahr auf der Basis einer Standardkostenrechnung ein, die es erlaubt, Abweichungen gegenüber der Planung nach Ursachen zu analysieren und entsprechende Korrekturmaßnahmen einzuleiten. Aufbauend auf der Planungsrechnung gibt es ein Monatsreporting, das die erreichten Ist-Werte mit den Werten der Planungsrechnung abgleicht und eine Analyse der auftretenden Abweichungen unterstützt. Darüber hinaus werden über einen Dreijahreszeitraum detailliert die laufenden und neuen Aufträge unter Berücksichtigung der dazu notwendigen Investitionen bis zur GuV und Bilanz entwickelt. Die Entwicklung der Preise auf den Beschaffungs- und Kapitalmärkten sowie die Entwicklung der Währungskurse in den relevanten Segmenten werden laufend verfolgt und daraus abzuleitende Maßnahmen gegebenenfalls implementiert. ALIM verfügt über alle notwendigen Qualitätssicherungszertifikate und Systeme und überwacht die Einhaltung der jeweiligen gesetzlichen Umweltstandards mit Hilfe implementierter Sicherungssysteme und entsprechender Reports. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität des Unternehmens können künftige Risiken kompensiert werden. 5 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Kundenanzahlungen, Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Zwischenfinanzierungen durch den Gesellschafter. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist gezahlt. Forderungsausfälle sind sehr unwahrscheinlich, da die Gesellschaft auf einen solventen, langjährigen Kundenstamm zurückgreifen kann. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Das Finanzmanagement der Gesellschaft verfolgt das Ziel, die finanziellen Risiken zu minimieren und somit die Liquidität des Unternehmens langfristig zu gewährleisten.
Limbach-Oberfrohna, den 12. Juni 2024 gez. Holger Kühne gez. Dr. Stefan Thurner gez. Silvio Hesse Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH, Limbach-OberfrohnaI. Allgemeine Erläuterungen Der Jahresabschluss der Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Dabei fanden die Grundsätze der Einzelbewertung und der Vorsicht Beachtung. Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Die Gesellschaft wird im Handelsregister B des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 17128 geführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden 3 Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum, z. B. aufgrund der Laufzeit eines Vertrages, ergibt. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der erwarteten Nutzungsdauer sowie ggf. um außerplanmäßige Abschreibungen. Der Umfang der Anschaffungskosten ermittelt sich nach § 255 Abs. 1 HGB. Er umfasst demnach auch Anschaffungsnebenkosten sowie nachträgliche Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungskostenminderungen. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter werden die Abschreibungserleichterungen nach § 6 Abs. 2 und 2 a EStG in Anspruch genommen. Bei den maschinengebundenen Werkzeugen wird ein Festwert nach § 240 Abs. 3 HGB gebildet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (RHB) sind mit dem gleitenden Durchschnittspreis (MEK) bewertet. Da die Artikel einem technischen Wandel sowie einem Alterungsprozess unterliegen, erfolgen Bewertungsprinzipien mit Abschlägen in Abhängigkeit des Alters der Produkte. Artikel innerhalb der Gewährleistungsfrist werden mit 100% bewertet. In den folgenden Jahren (i.d.R. ab 24 Monate) erfolgen entsprechende Bewertungs- bzw. Abschlagssätze:
Die Berechnung der Abwertung und der damit verbundenen Abwertungszeiträume erfolgt auf der Basis des Datums des letzten Wareneingangs eines Artikels als Ergebnis eines Bestellprozesses im Einkauf. Die unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet; diese umfassen die Material- und Lohneinzelkosten zuzüglich Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen und die allgemeinen Kosten der Verwaltung. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Falls dieser Wert unter den progressiv ermittelten Herstellungskosten lag, wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten auf der Aktivseite abgesetzt. Soweit die erhaltenen Anzahlungen die Vorräte übersteigen, werden sie passivisch als erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen i. H. v. 1 % ausreichend Rechnung getragen. Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Grundkapital und die Rücklagen sind zum Nominalwert angesetzt. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wird entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagengegenstände erfolgswirksam aufgelöst. Die Pensionsrückstellung wird auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck, mit Berücksichtigung von zukünftigen Gehaltssteigerungen von 2,0 % p. a. und einer Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,74 % bilanziert. Die Abzinsung der Pensionsrückstellung erfolgte mit dem durchschnittlichen Zinssatz der letzten 10 Jahre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Hierdurch fällt die Rückstellung um 3,7 T€ geringer aus als nach Berechnung mit dem durchschnittlichen Zinssatz der letzten sieben Jahre. In Höhe der Differenz besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Die Pensionsrückstellung wurde nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Vermögensgegenständen saldiert, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen. Abgaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
In Höhe des Zeitwertes des Deckungsvermögens besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Ertragssteuersatzes von 29,825 %. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen finden alle erkennbaren Risiken - so weit nicht in anderen Bilanzpositionen erfasst - in ausreichendem Maße Berücksichtigung. Die Verbindlichkeiten werden zu ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Währungsumrechnung Die Umrechnung der Fremdwährungsforderungen und der Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens zu Bruttowerten und kumulierten Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 wird im Anlagenspiegel (siehe Anlage) dargestellt. Die Zugänge Immaterieller Vermögensgegenstände setzen sich aus erworbenen Softwarelizenzen i. H. v. 134,9 T€ zusammen und resultieren im Wesentlichen aus DMS Index i. H. v. 92,7 T€. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen i. H. v. 373,6 T€ resultieren im Wesentlichen aus IT-Hardware (insbesondere Extreme Networks) sowie aus geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau i.H.v. 34,8 T€ Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 9.072,4 T€ (Vorjahr: 4.981,1 T€). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 363,0 T€ (Vorjahr: 0,0 T€). Diese betreffen vollumfänglich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.. Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 109,6 T€ (Vorjahr: 807,9 T€). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten beträgt zum Abschlussstichtag 12.584,7 T€ (Vorjahr 5.801 T€). Aktive Latente Steuern ergeben sich aus den unterschiedlichen handelsrechtlichen und steuerlichen Ansätzen von Deckungsvermögen aus einer Rückdeckungsversicherung, des Sonderpostens für Investitionszuschüsse und von sonstigen Rückstellungen. Daraus ergibt sich eine aktive latente Steuer in Höhe von 453,4 T€. Das Stammkapital beträgt 1.000,0 T€. Mit Vertrag vom 16. Oktober 2012 erwarb die Gesellschaft eigene Anteile mit einem Nennkapital in Höhe von 200,0 T€. Der Übergang dieser Anteile erfolgte mit Ablauf des 31. Dezember 2012. Der Nennwert der eigenen Anteile wurde beim Stammkapital offen abgesetzt, der Ausweis erfolgt mit 800,0 T€. Gegenüber dem Vorjahr hat sich keine Veränderung ergeben. Die Kapitalrücklage ergab sich als Differenz aus dem ursprünglich vorgesehenen Stammkapital von 2,0 Mio. DM und dem endgültig festgelegten Stammkapital von 1,0 Mio. €. Daraus ergibt sich eine Umrechnungsdifferenz in Höhe von 22.583,76 €. Die Gewinnrücklage mit 884 T€ ergab sich aus der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2010 nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz. Hier wurden in den Vorjahren erhaltene Investitionszuschüsse mit Wert zum 1. Januar 2010 eingestellt (1.254 T€) und mit den darauf entfallenen latenten Steuern (370 T€) verrechnet. Die Regelungen erfolgten nach Artikel 67 Absatz 4 EGHGB. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse betrifft Zuschüsse für den Hallenneubau in Limbach-Oberfrohna, Johann-Esche-Straße 28. Der Zuschuss wird entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von insgesamt 512,5 T€ (Vorjahr: 1.121,9 T€) bestehen aus Verbindlichkeiten aus Bankdarlehen. Diese sind durch Grundschulden in Höhe von 1,7 Mio € besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen aus branchenüblichem Eigentumsvorbehalte auf den Gesamtbetrag von 2.060,1 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. 2.643,4 T€ (Vorjahr: 178,4 T€) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter i.H.v. 2.570,2 T€, wovon 2.500,0 T€ aus einer offenen Ausschüttung resultieren. Die übrigen ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen von Konzernunternehmen der Aumann-Gruppe. Die sonstigen Verbindlichkeiten i. H. v. 2.378,2 T€ (Vorjahr: 201,4 T€) bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer (1.818,6 T€) sowie Lohn- und Kirchensteuer für Dezember 2023 (162,7 T€). Die Zusammensetzung und Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Verbindlichkeitsspiegel:
Passive Latente Steuern i. H. v. 280,6 T€ ergeben sich aus dem unterschiedlichen handelsrechtlichen und steuerlichen Ansatz von Pensionsverpflichtungen und den Investitionszuschüssen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse belaufen sich auf 63.150,2 T€ (Vorjahr: 53.384,5 T€) und entfallen zu 61.452,8 T€ (Vorjahr: 50.829,5 T€) auf Umsätze der Fertigung von Sondermaschinen, zu 1.649,2 T€ (Vorjahr: 2.494,4 T€) auf Umsätze aus Dienstleistung im Bereich des Sondermaschinenbaus und zu 48,2 T€ (Vorjahr: 60,6 T€) auf sonstige Umsätze. Regional setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
In der Gewinn- und Verlustrechnung werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen im Wesentlichen Erträge aus dem geldwerten Vorteil i. H. v. 95,3 T€ (Vorjahr: 77,1 T€) ausgewiesen. Darüber hinaus sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Erträge aus Versicherungsentschädigung i. H. v. 39,4 T€ (Vorjahr: 15,8 T€) sowie aus Kursdifferenzen i. H. v. 29,6 T€ (Vorjahr: 7,9 T€) enthalten. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen von 6.584,4 T€ betreffen vollständig Aufwendungen für Zeitarbeiter und externe Dienstleister. Die Abschreibungen auf Sachanlagenvermögen und immaterielle Vermögengegenstände belaufen sich auf 620,0 T€ (Vorjahr: 694,4 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten als größte Bestandteile Reisekosten i. H. v. 756,8 T€ (Vorjahr: 959,3 T€), Wartungskosten für Hard- und Software i. H. v. 367,6 T€ (Vorjahr: 392,6 T€), IC-Verwaltungskosten i. H. v. 294,4 T€ (Vorjahr: 352,2 T€) sowie Kfz-Kosten i. H. v. 492,6 T€ (Vorjahr: 385,1 T€). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind im Wesentlichen auf Avalprovisionen i. H. v. 123,0 T€ (Vorjahr: 42,3 T€) sowie Zinsaufwendungen gem. § 233a AO i. H. v. 13,8 T€ (Vorjahr: 0,0 T€) zurückzuführen. V. Sonstige Angaben Für beanspruchte Avale von Kreditinstituten und Versicherungsgesellschaften in Höhe von 41.897,2 T€ zum Bilanzstichtag sind keine Sicherheiten gegeben. Die Gesellschaft bildet mit anderen Unternehmen der Aumann-Gruppe ein gemeinsames Cash Pool, aus dem jede Gesellschaft Avale in Anspruch nehmen kann. Für die Erfüllung der Verpflichtungen aus der Avalvereinbarung haften die Unternehmen der Aumann-Gruppe als Gesamtschuldner. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der o. g. Verbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Unternehmensplanungen der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Mieten, Leasingraten, Lizenzgebühren und aus Dienstleistungsverträgen i. H. v. 1.642,8 T€ sowie aus dem Bestellobligo i. H. v. 19.665,1 T€. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Geschäftsführung Gemeinsam vertretungsberechtigt sind: Herr Holger Kühne, Diplom-Ingenieur, Limbach-Oberfrohna Dr. Stefan Thurner, Diplom-Ingenieur, Chemnitz Herr Silvio Hesse, Diplom-Kaufmann, Limbach-Oberfrohna Unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt eine Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung. Konzernunternehmen Alleinige Gesellschafterin ist die Aumann AG, Beelen. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der MBB SE, Berlin (größter Konsolidierungskreis), sowie den Konzernabschluss der Aumann AG, Beelen, (kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Die Konzernabschlüsse sind im Internet unter www.mbb.com und www.aumann.com abrufbar. Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Bezüglich dieser Angabe verweisen wir auf den Konzernabschluss der Aumann AG. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss i. H. v. 2.348.262,54 € auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine operativen Veränderungen und Geschäftsvorfälle ereignet, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hatten und die Aussagen im Jahresabschluss zum 31.12.2023 verändern würden.
Limbach-Oberfrohna, den 12.06.2024 gez. Holger Kühne gez. Dr. Stefan Thurner gez. Silvio Hesse
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 13. Juni 2024 Nexia
GmbH
Peters, Wirtschaftsprüferin Hesse, Wirtschaftsprüferin Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 Die Gesellschafterversammlung vom 17. Juni 2024 hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit einer Bilanzsumme von 32.668.606,48 € und einem Jahresüberschuss in Höhe von 2.348.262,54 € festgestellt. Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 2.348.262,54 € wird an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Die Ausschüttung wird an die Gesellschafterin am 20. Dezember 2024 ausgezahlt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen