G & M Metaltrade GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Waldemar Grass seit 24.8.2004 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Grass Service GmbHAufgelöst | 99.60% |
Grass Productions GmbHAufgelöst | 99.60% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Grass GmbHLünenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009LageberichtA. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlauf und des Geschäftsergebnisses 2009 Die Grass GmbH ist ein Großhandelsunternehmen, welches im Bereich Altmetalle, Schrott und Halbzeugprodukte aus NE-Metallen und Legierungen tätig ist. Der operative Bereich entwickelte sich in 2009 positiv. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr erheblich verbessert (Plus 258 T€). Der Umsatz konnte um 6,578 Mio. € auf 36,929 Mio. € gesteigert werden. Analog stieg auch der Materialaufwand um 6.191 Mio. € auf 34,501 Mio. €. Das Geschäftsjahr 2009 schloss mit einem Fehlbetrag von 128 T€. Die Marktsituation in 2009 war geprägt von den Nachwirkungen der weltweiten Finanzkrise. Diese Krise führte bei den NE-Metallen teilweise zu erheblichen Preisschwankungen. Als Reaktion auf die Marktsituation wurden die Lagerbestände reduziert sowie die Angebotspalette um Nischenprodukte erweitert. Die Geschäftstätigkeiten der drei Tochterunternehmen am Standort Lünen wurden forciert. Die derzeitige Positionierung am Markt untermauert unsere Geschäftspolitik. II. Lage des Unternehmens Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr dahingehend geändert, dass sich das langfristige Anlagevermögen durch die getätigten Investitionen und die langfristigen Verbindlichkeiten durch die Aufstockung zweier Darlehen partiell erhöht haben. Insgesamt haben die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten jedoch um 97 T€ abgenommen. Unsere Finanzlage ist als angespannt zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist jedoch darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnutzung von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Die Eigenkapitalquote beträgt 10,0 %. Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 48,8 % der Bilanzsumme. Es handelt sich dabei um Kredite zur Finanzierung des Grundstückerwerbs in der Frydagstraße, dem Neubau mehrerer Lagerhallen sowie der Anschaffung diverser neuer Maschinen für die drei Tochterunternehmen am Standort Lünen. Die Zinsbindung dieser Verbindlichkeiten ist langfristig (10 Jahre). Darüber hinaus hat unsere Gesellschaft weitere Kreditlinien in Höhe von € 3.200.000, so dass kurzfristige Liquidationsengpässe überbrückt werden können. Diese Kreditlinien wurden von unserer Gesellschaft im abgelaufenen Jahr im normalen Umfang in Anspruch genommen. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung betragen zum Stichtag 12,6 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfrist unter Ausnutzung von Skonto beglichen. Die begonnenen Investitionsvorhaben wurden in 2009 abgeschlossen. Für die Zukunft sind lediglich Ersatz-Investitionen geplant. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Unsere Ertragslage wurde durch die Preisentwicklung bei den NE-Metallen nachhaltig geprägt. Die Struktur unserer Aufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Unsere Finanzierungsaufwendungen sind um 36,6 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Abschreibungen haben sich im Berichtsjahr um 70,3 % erhöht. Die Ursachen für diese Erhöhungen (Abschreibungen und Finanzierungsaufwendungen) liegen in der Erweiterung des Maschinenparks sowie in der Finanzierung der Tochtergesellschaften. Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter blieb nahezu unverändert. Der Personalaufwand erhöhte sich geringfügig um 1,5 % gegenüber dem Vorjahr. Unsere wirtschaftliche Lage ist vor dem Hintergrund der Nachwehen der Wirtschaftskrise insgesamt als ausgewogen zu bezeichnen. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Die Geschäftspolitik ist auf Wachstum und die Erschließung neuer Märkte ausgerichtet, was sich durch den Eintritt in neue Geschäftsfelder zeigen wird. Unsere Marktposition betrachten wir dank langjähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. Planungsrechnungen wurden bislang nicht erstellt. II. Risikobereich 1. Allgemeiner Risikobereich Für die Gesellschaft besteht ein Währungsrisiko durch die Aufwertung des US-Dollars. Diesem wird man durch Intensivierung der Devisensicherungsgeschäfte entgegenwirken. Weiterhin wird mit steigenden Kreditzinsen gerechnet. Dieses Risiko wird durch den Abschluss von Zinssicherungsgeschäften reduziert. Gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem gegen die zunehmende Konkurrenz, muss weiterhin gesorgt werden. Mit der Erweiterung des Kundenstamms und dem Eintritt in neue Märkte, wie dem Handel mit Schlacken und kupferhaltigen Rückständen (Messing Krätze), soll der weitere Geschäftsverlauf positiv gestaltet werden. Auf der Beschaffungsseite verfügen wir über Lieferanten, mit denen langfristige Geschäftsbeziehungen bestehen. Um die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten aber zu minimieren, streben wir den Ausbau unseres Lieferantenstammes an. 2. Spezieller Risikobereich Die Liquidationslage ist befriedigend; es sind keine Engpässe im operativen Geschäft zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ein Teil der Forderungen wurde an eine Factoringgesellschaft verkauft. Die in 2008 begonnenen Investitionen haben auch in 2009 zu einem hohen Finanzmittelbedarf geführt. Die Folgen der Krise an den Finanzmärkten werden zu höheren Finanzierungsaufwendungen führen. Das Ziel ist jedoch weiterhin, die Zinsbelastung durch organisatorische Maßnahmen innerhalb des Unternehmens zu reduzieren. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien bei der Hausbank. Im langfristigen Bereich erfolgt die Finanzierung über Bankkredite bei einer regionalen Geschäftsbank. Hier besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. In 2009 fand eine Betriebsprüfung der Gesellschaft durch das Finanzamt statt, die zum Ende des Geschäftsjahres noch nicht beendet war. Um die Risiken aus dieser Betriebsprüfung abzudecken, wurden im Geschäftsjahr 2009 Steuerrückstellungen in notwendiger Höhe gebildet. Diese Maßnahme führte dazu, dass das Geschäftsjahr 2009 - trotz einer Verbesserung des Ergebnisses aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - mit einem Fehlbetrag von 128 T€ endet. III. Prognosebericht Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2010 vor dem Hintergrund der Finanzkrise als ausgewogen. 2010 erfolgte eine Umsatzsteigerung auf über 59 Mio. €. Für 2011 wird mit einem Umsatzanstieg von ca. 10% gerechnet. Eine qualifizierte Prognose ist nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre mit einem sehr volatilem Metallmarkt für die Jahre 2011 und speziell 2012 nicht möglich. Die Erweiterung unserer Angebotspalette trifft auf erfreuliche Resonanz bei den Kunden. Diese Strategie werden wir konsequent verfolgen und optimieren. Die Ertragslage hat sich in 2010 trotz höherer Aufwendungen positiv entwickelt. Nach den derzeitigen Erkenntnissen sind wir in der Lage, auch zukünftig unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht. C. Nachtragsbericht Die Betriebsprüfung wurde zwischenzeitlich durch das Finanzamt beendet. Die daraus resultierenden Steuernachzahlungen waren durch ausreichende Rückstellungen abgedeckt und wurden bzw. werden entsprechend der Fälligkeiten geleistet. D. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die Gesellschaft tätigt keine technische Weiterentwicklung vorhandener Produkte.
Lünen, im Mai 2011 gez. Waldemar Grass, Geschäftsführer BilanzAKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft wendet das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz vom 25. Mai 2009 erstmals im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 an. Die Grass GmbH ist zum 31. Dezember 2009 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in der Gliederung gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Anlagevermögen a) Immaterielle Vermögensgegenstände Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ab dem Monat der Anschaffung linear abgeschrieben. b ) Sachanlagen Die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erfasst und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ab dem Monat der Anschaffung bzw. Herstellung degressiv und/oder linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als 150,00 € bis 1.000,00 € werden in einem Sammelposten aktiviert und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. c ) Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. 2. Vorräte Die Waren wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Wenn der am Abschlussstichtag beizulegende Wert niedriger als die Anschaffungskosten war, wurde der am Abschlussstichtag beizulegende Wert angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen wurden mit dem Nominalwert angesetzt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die nicht an ein Factoring-Unternehmen verkauft wurden, bzw. nicht anders gesichert sind, wurde das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt. Die Fremdwährungsforderungen wurden mit dem Geldkurs am Entstehungsstichtag bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag bewertet. 4. Wertpapiere des Umlaufvermögens Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Wenn der am Abschlussstichtag beizulegende Kurswert niedriger als die Anschaffungskosten war, wurde der am Abschlussstichtag beizulegende Kurswert angesetzt. 5. Liquide Mittel, Rechnungsabgrenzungsposten und Eigenkapital Die liquiden Mittel und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Posten des Eigenkapitals wurden zum Nominalwert bilanziert. 6. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie wurden so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. mit dem höheren Kurs am Abschlussstichtag bewertet. III. ANGABEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, der Sachanlagen und der Finanzanlagen (Anlagespiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB) wird nach dem Anhang dargestellt. 2. Anteilsbesitz Die Gesellschaft besitzt folgende Anteile in Ergebnis von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben größtenteils Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Eine Forderung aus Darlehen an Personal (17 T€) hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4. Wertpapiere des Umlaufvermögens Unter den sonstigen Wertpapieren werden Geldmarktfonds ausgewiesen, deren beizulegender Wert zum 31.12.2009 150 T€ beträgt. 5. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält ein über die Darlehenslaufzeit von 120 Monaten abzugrenzendes Disagio in Höhe von 108 T€ sowie ein Zinsbegrenzungsgeschäft in Höhe von 113 T€ in Form einer Höchstsatzvereinbarung ("Cap") über eine Laufzeit von 60 Monaten. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert: - Grundschulden über 1.600 T€; - Sicherungsübereignung des gesamten Lagerbestandes an Metallen und Halbzeugen; - Globalabtretung diverser Maschinen, technischer Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung; - Verpfändung des Wertpapierdepots. Die Gesellschaft hat gegenüber ihren inländischen Tochtergesellschaften für die zu ihren Gunsten bestehenden Forderungen betragsmäßig bestimmte Rangrücktrittserklärungen abgegeben, um die bei den Tochtergesellschaften aufgrund der entstandenen Anlaufverluste bestehende bilanzielle Überschuldung zu beseitigen. Im Einzelnen betrifft dies Forderungen gegenüber der Grass Service GmbH in Höhe von 60 T€ und gegenüber der Grass Productions GmbH in Höhe von 108 T€. IV. SONSTIGE ANGABEN 1. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 28 Mitarbeiter (Vorjahr: 27) beschäftigt. 2. Geschäftsführung und Vertretung Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2009 Herr Waldemar Grass, Selm. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Dortmund, den 16. Juni 2011 gez. Waldemar Grass, Geschäftsführer Anlagespiegel
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Grass GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Mit Ausnahme des im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisses haben wir unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt. Das Vorhandensein der ausgewiesenen Vorräte in Höhe von 4.205 T€ ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir nicht an der Inventur teilgenommen haben und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss mit der genannten Einschränkung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dortmund, den 16. Juni 2011 audalis
Treuhand GmbH
durch gez. Dr. Michael Kohler, Wirtschaftsprüfer gez. Olaf Becker, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss ist in der Gesellschafterversammlung am 8. Juli 2011 festgestellt worden. |
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