MOTORHEIMAT Wagner - Schwarz Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Richard Alexander Wagner seit 27.1.2017 | Geschäftsführer |
Richard Wagner seit 15.11.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Richard WagnerWagner Investment Holding GmbH | 90.00% |
R****** A******** W*****Wagner Investment Holding GmbH | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Richard Wagner GmbHKirchseeonJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Autohaus Richard Wagner GmbH, KirchseeonAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Autohaus Richard Wagner GmbH, Kirchseeon
Anhang zum 31.12.2023Autohaus Richard Wagner GmbH, Kirchseeon1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
1.1 Angabe und Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Um dennoch einen Zeitvergleich beim betreffenden Posten durchführen zu können, wurde der Vorjahreswert angepasst. Die Anpassung bestand aus folgenden Maßnahmen: von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden TEUR 48 den sonstigen Vermögensgegenständen zugeordnet, da es sich hier um Großkundengeschäfte ohne wirtschaftliches Eigentum vom Autohaus Richard Wagner GmbH handelt. Außerdem wurden TEUR 2.471 von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zu den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten umgegliedert, da es sich um die Finanzierung von zum Verkauf bestimmten Fahrzeugen handelt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Gebrauchtwagen wurden nach retrograder Methode bewertet. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Flüssige Mittel wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Für erhaltene Zuwendungen für Investitionsvorhaben wurde gem. § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB, zur besseren Vermittlung der tatsächlichen Verhältnisse, das Gliederungsschema erweitert und ein Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen gebildet. Dieser Posten wird korrespondierend zur Abschreibung, auf die Nutzungsdauer der zuschussgeförderten Investitionen, aufgelöst. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens gemäß den Anforderungen des § 284 Abs. 3 HGB sind dem Anlagenspiegel am Ende dieses Anhangs zu entnehmen. 3.2 Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 45.000,00 (Vj. EUR 45.000,00). 3.3 Gewinnvortrag Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 2.676.100,94 einbezogen. 3.4 Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die "Projected Unit Credit Methode" angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: Autohaus Wagner Pensionsrückstellungen
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 45.973,00. 3.5 Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Zur Bestimmung des Zeitwertes wurden die Mitteilungen der Rückdeckungsversicherungen angesetzt. 3.6 Angabe zu den Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 2.677 (Vj. TEUR 2.736) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die übrigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 1.912 (Vj. TEUR 1.385) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 396 (Vj. TEUR 419) habe eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. 3.7 Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber den Gesellschaftern bestehen folgende Pflichten:
3.8 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 1.676 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnisse und Leasingverpflichtungen. Aus Leasinverträgen bestehen branchenübliche Rücknahmeverpflichtungen für die Jahre 2023 bis 2028 in Höhe von TEUR 20.854. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Personalaufwand Von den Personalaufwendungen entfallen TEUR 0 (Vj. TEUR 54) auf Aufwendungen aus der betrieblichen Altersversorgung. 4.2 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Von den Zinsaufwendungen entfallen EUR 51.064,00 (Vj. EUR 48.225,00) auf Aufwendungen aus der Aufzinsung. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
5.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Hinsichtlich der Bezüge verweisen wir auf § 286 Abs. 4 HGB. 5.3 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 2.801.684,82. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 4.247.785,76, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden somit EUR 4.247.785,76 vorgetragen.
Kirchseeon, 30.03.2024 gez. Richard Wagner jun., Richard Alexander Wagner Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 09.09.2024 festgestellt. Anhang zum 31.12.2023Autohaus Richard Wagner GmbH, Münchner Straße 80, 85614 Kirchseeon
Lagebericht 2023Autohaus Richard Wagner GmbH, Kirchseeon1. Grundlagen des Unternehmens Unsere Gesellschaft ist seit rund 50 Jahren im regionalen Markt als BMW/MINI Vertragshändler mit Werkstatt und Service bekannt. Unser Hauptsitz befindet sich in Kirchseeon, eine weitere Filiale betreiben wir in Wasserburg am Inn. Unsere Hauptgeschäftstätigkeit liegt im Verkauf von neuen PKW der Marke BMW/MINI sowie im Handel mit Gebrauchtfahrzeugen aller Automobilhersteller. Weiterhin gehören zu unserem Geschäftsbetrieb der Handel mit Kfz-Ersatzteilen und Zubehör, die Wartung, Instandhaltung und Unfallreparatur von Kraftfahrzeugen sowie die Vermittlung von Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäften und die kurzfristige Vermietung von Kraftfahrzeugen. Unser Geschäftsmodell ist nach Art und Volumen unverändert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr vermindert, da die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland aufgrund des krisengeprägten Umfelds ins Stocken geriet. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland kamen hinzu. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom Einbruch im Corona-Jahr 2020 setzte sich nicht weiter fort. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 des statistischen Bundesamtes). Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) meldete, dass am 01.01.2024 der Fahrzeugbestand in Deutschland um 0,9 % über dem Vorjahreswert lag (vgl. Pressemitteilung Nr. 08/2024 vom 04.03.2024 des Kraftfahrt-Bundesamtes). 2.2 Geschäftsverlauf Unser Geschäft hat sich kontinuierlich gegen den allgemeinen Trend sehr positiv entwickelt. Wirtschaftliche Lage sowie Finanzierung und Ertrag sind stabil. Die kontinuierlichen Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation und -qualifikation tragen wesentlich zum Geschäftserfolg bei und sichern den hohen Maßstab, den wir an das Auftreten unserer Mitarbeiter gegenüber dem Kunden haben. Unsere Führungsposition im regionalen Segment konnten wir auf dem hohen Niveau stabilisieren. Die Fahrzeugauslieferungen im Neuwagensektor, als auch bei den Gebrauchtwagen befinden sich auf dem Niveau vor Corona und über dem der BMW Handelsorganisation. Im Neuwagengeschäft machte sich die aktive Marktbearbeitung, die geänderte strategische Ausrichtung und die Investitionen in die Umsetzung von BMW Future Retail nach wie vor positiv bemerkbar. Der Neuwagenumsatz entwickelte sich damit über dem der Region und der umliegenden Händler. Unverändert ist unser Familienunternehmen im regionalen Absatzgebiet in günstiger Position. Bedeutende neue regionale Mitbewerber sind nicht zu verzeichnen. Einige restliche Investitionen zur Erfüllung des Vertragsstandards bei der Marke BMW in Wasserburg wurden nachgeholt. In Vorbereitung auf die Umstellung auf den Agenturvertrieb bei MINI und deren neue Vertragsstandards 2028+ werden weitere Investitionen im Jahr 2024 notwendig. 2.3 Lage Das Geschäftsergebnis wurde kontinuierlich und ausgewogen in allen Geschäftsfeldern erwirtschaftet. 2.3.1 Ertragslage Die Betriebsleistung erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.469. Der Rohertrag aus dem Handelsgeschäft konnte um TEUR 497 auf TEUR 10.853 (Vj. TEUR 10.356) gesteigert werden. Der Betriebsaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.433. Ursächlich dafür war in erster Linie die Rückkehr zu höheren Nachlässen aufgrund der Überproduktion des Herstellers. Das Jahresergebnis beträgt TEUR 2.802 (Vj. TEUR 2.804). 2.3.2 Finanzlage Unsere Finanzlage ist geordnet und entwickelte sich im Jahr 2023 planmäßig. Guthaben bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 27 (Vj. TEUR 27). Die Geldmittelflüsse teilen sich auf in die Bereiche: laufende Geschäftstätigkeit (TEUR 2.461), Investitionstätigkeit (TEUR -1.357) sowie Finanzierungstätigkeit (TEUR -1.045). Somit veränderte sich der Finanzmittelfonds um TEUR 59. 2.3.3 Vermögenslage Das Eigenkapital hat sich um TEUR 1.571 auf nunmehr TEUR 4.418 (Vj. TEUR 2.846) erhöht. Dies ergibt eine Eigenkapitalquote von 31,5 % (Vj. 24,3 %) des Gesamtvermögens. Die Veränderungen ergaben sich aus dem Jahresergebnis und Gewinnausschüttungen. Das Gesamtvermögen hat sich im Vorjahresvergleich um TEUR 2.321 auf TEUR 14.045 erhöht. Insbesondere das Vorratsvermögen war stichtagsbezogen um TEUR 786 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Auf der Passivseite erhöhten sich die Kreditoren um TEUR 89 und die Gesellschafterverbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 185. Steigerungen sind auch bei den Rückstellungen um TEUR 309 zu verzeichnen. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsleitung steuert das Unternehmen mit Hilfe der finanziellen Indikatoren Umsatzerlöse, Jahresergebnis sowie Liquiditätsstand. 3. Prognose-, Risiko-, Chancenbericht 3.1 Prognosebericht Der Prognosebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen, die auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen beruhen. Sie beinhalten daher eine Reihe von Ungewissheiten. Grundsätzlich greifen die von der Geschäftsführung gesetzten Impulse im Bereich Neu- und Gebrauchtwagenverkauf. Dies lässt auch für die Zukunft auf einen positiven Geschäftsverlauf schließen. Die Geschäftsführung rechnet damit, die Marktposition der Gesellschaft weiter ausbauen zu können. Geschäft und Absatz sind durch Inflation, Zinsentwicklung und der allgemeinen Stimmungslage bei unseren Kunden eingeschränkt und belasten unser Neu- und Gebrauchtwagengeschäft. Konkret rechnet die Geschäftsleitung für das Jahr 2024 mit leicht steigenden Umsätzen und einem spürbaren Rückgang beim Jahresergebnis, da die betrieblichen Kosten steigen und die Gewinnmargen rückläufig prognostiziert werden. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 wurde im vorjährigen Lagebericht eine Prognose mit einem Umsatz und Jahresergebnis leicht unter dem Niveau von 2022 formuliert. Die tatsächlichen Umsätze im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten gegenüber der Prognose aufgrund unserer außerordentlich motivierten Mitarbeiter um rund 6,4 % gesteigert werden. Bei der Ergebnisprognose ergab sich aufgrund der etwas höheren Zinsaufwendungen lediglich eine geringe Abweichung. 3.2 Risikobericht Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit mit Risiken konfrontiert, denen mittels eines systematischen und kontinuierlichen Risikomanagements begegnet wird. Mithilfe eines aktiv betriebenen Kostenmanagements wird Vorsorge getragen, um im Wettbewerb auch weiterhin mit Wachstum und innovativen Ideen erfolgreich agieren zu können. Gefährdungspotenziale bzw. Entwicklungsbeeinträchtigungen erkennen wir in der möglichen weiteren Zurückhaltung der Verbraucher beim Kauf von Fahrzeugen. Des Weiteren ist nicht auszuschließen, dass die gegenwärtige Krise zusammen mit dem hochgesättigten Markt auch zusätzliche negative Auswirkungen auf die Renditen haben kann. Ebenso kann sich eine möglicherweise veränderte Verfügbarkeit von Fahrzeugen auf die künftige Preisentwicklung auswirken. Unsere Außenstände sind unter intensiver Überwachung und werden zuverlässig bei knappen Zahlungsfristen realisiert. Das interne Kontrollsystem ist eingerichtet und wird von der Geschäftsführung gesteuert. Frühwarnung mit Risikoüberwachung ist selbstverständlich. Die Finanzierung unserer Gesellschaft ist beständig und auch in 2024 gesichert. Insoweit sehen wir weder Ausfallrisiken noch Kreditrisiken. Aufgrund der Ereignisse in Verbindung mit der Krise in Osteuropa sehen wir in Bezug auf unsere Kunden keine weitere Ertragssteigerungsmöglichkeit. Auch stellt die Geschäftsführung fest, dass für das kommende Geschäftsjahr 2024 aufgrund dem Krieg in der Ukraine mit Unsicherheit, gesunkenem Realeinkommen und Kaufzurückhaltung mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu rechnen ist. Die Geschäftsführung identifiziert keine den Fortbestand gefährdenden Risiken. Es wurden die nach unseren Erkenntnissen notwendigen Maßnahmen ergriffen, um potenziell zu erwartende Risiken zu beherrschen. Risiken, die bei uns noch nicht bekannt sind, oder solche, die jetzt noch als weniger signifikant eingeschätzt werden, könnten sich jedoch nachteilig auf das Unternehmen auswirken. 3.3 Chancenbericht Unser Hersteller ebnet uns mit seiner breiten und sehr interessanten Produktpalette den Weg, unsere Kunden vielseitig und umfassend zu bedienen. Chancen und Geschäftsvorteile könnten sich aus innovativen Produkten unseres Herstellers bei auskömmlichen Konditionen ergeben. Weiter liegen unsere Chancen im angestammten, sorgfältig überwachten und mit erheblichen Eigenmitteln finanzierten Geschäftsmodell. Wir steuern mit den eigenen Kapazitäten sowie insbesondere hohem Engagement der Inhaberfamilie. 4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. 5. Sonstige Angaben Die Filiale in Wasserburg hat sich zu einem tragenden Geschäftsbereich entwickelt. Unser erfolgreicher Familienbetrieb beruht in der harmonischen und geschäftsorientierten Mitarbeiterbindung. Nur über die Stammbelegschaft ist nachhaltige Kundenzufriedenheit mit Erfolg möglich, die unsere Gesellschaft in Struktur und Geschäft herausgehoben positioniert.
Kirchseeon, 30.03.2024 gez. Richard Wagner jun., Richard Alexander Wagner Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die Autohaus Richard Wagner GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Richard Wagner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Richard Wagner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Landshut, 22.08.2024 Dr.
Küffner & Partner GmbH
Prof. Dr. Thomas Küffner, Wirtschaftsprüfer Dr. Peter Alavi Dehkordi, Wirtschaftsprüfer |
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