Märkische Unternehmensberatung GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Tremmel seit 12.3.2025 | Prokura |
Stefan Voß seit 19.6.2024 | Prokura |
Marc Wambach seit 10.7.2023 | Prokura |
Dennis Müller seit 2.6.2021 | Prokura |
Markus Flüs seit 2.6.2021 | Prokura |
Oliver Maaßen seit 2.6.2021 | Prokura |
Christiane Fromm seit 2.6.2021 | Prokura |
Artur Dieter Merz seit 28.12.2020 | Vorstandsmitglied |
Georg Danzebrink seit 6.12.2019 | Prokura |
Peter Michels seit 23.11.2017 | Prokura |
Lennart Hilpke seit 28.11.2016 | Prokura |
Stefan Reinelt seit 28.11.2016 | Prokura |
Christoph Ebert seit 22.9.2015 | Prokura |
Achim Hahn seit 9.7.2009 | Vorstandsmitglied |
Ulrich Kuhnhenne seit 23.5.2006 | Prokura |
Heike Bühren-Woronka seit 23.5.2006 | Prokura |
Thomas Hesse seit 11.7.2003 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Märkische Bank eGHagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Märkische Bank eG, HagenI. Grundlagen der Geschäftstätigkeit Der Geschäftszweck der Märkischen Bank eG als genossenschaftliche, mittelstandsorientierte Regionalbank besteht in der wirtschaftlichen Förderung und Betreuung ihrer Mitglieder und Kunden. Darin gründet auch die enge regionale Bindung an das Geschäftsgebiet in der kreisfreien Stadt Hagen sowie in Teilen des Märkischen Kreises und des Ennepe-Ruhr-Kreises. Unser Geschäftsmodell fokussiert sich auf die Erzielung nachhaltiger Geschäftserträge aus dem Kreditgeschäft mit Gewerbekunden, Firmenkunden und Privatkunden in unserer Region sowie die Hereinnahme von Einlagen unserer Mitglieder und Kunden. Darüber hinaus betreibt die Bank das Dienstleistungs- und Vermittlungsgeschäft unter Nutzung des Leistungsangebots innerhalb der genossenschaftlichen Finanzgruppe zur Erzielung von Provisionserträgen. In Ergänzung zum Kundengeschäft tätigt die Bank Eigengeschäfte zur Erwirtschaftung von zusätzlichen Erträgen insbesondere aus Fristentransformation und Bonitätsspreads. Folgende Zweigniederlassungen sind im Register der Märkischen Bank eG eingetragen: Spar- und Darlehnskasse Breckerfeld, 58339 Breckerfeld Spar- und Darlehnskasse Dahl, 58091 Hagen Volksbank Gevelsberg, 58285 Gevelsberg Volksbank Hagen, 58095 Hagen Volksbank Hemer, 58675 Hemer Volksbank Herdecke, 58313 Herdecke Volksbank Iserlohn, 58636 Iserlohn Volksbank Letmathe, 58642 Iserlohn Volksbank Menden, 58706 Menden Volksbank Sümmern, 58640 Iserlohn II. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Gesamtwirtschaft Im Jahr 2023 beeinträchtigten die Spätfolgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der Corona-Maßnahmen die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Wegen dieser Belastungen sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 %, nachdem es 2022 noch merklich zugelegt hatte (+1,8 %). Zu Jahresbeginn wurde die Konjunktur vor allem durch die nur langsam schwindenden Belastungen aus hoher Inflation und Materialengpässen gedämpft. Im weiteren Jahresverlauf belasteten dann zunehmend die von den westlichen Notenbanken in Reaktion auf die Inflation vorgenommenen kräftigen Leitzinsanhebungen die wirtschaftliche Situation in Deutschland und weltweit, verstärkt durch den andauernden Arbeits- und Fachkräftemangel hierzulande und die hohen Unsicherheiten, beispielsweise über die Folgen des Ende 2023 eskalierenden Nahostkonflikts und den wirtschaftspolitischen Kurs in Deutschland. Die privaten Konsumausgaben gingen 2023 preisbereinigt um 0,7 % zurück. Hauptgrund war der kräftige Anstieg der Verbraucherpreise, der die Kaufkraft der Einkommen vieler Haushalte deutlich dämpfte - trotz der vielfach deutlichen Lohn- und Gehaltssteigerungen und der insgesamt robusten Arbeitsmarktlage. Ähnlich wie bereits im Vorjahr zeigte sich die Investitionskonjunktur gespalten. Einerseits legten die Investitionen in Ausrüstungen wie Fahrzeuge und Maschinen erneut zu, wenn auch schwächer als 2022. Hier stützten die abnehmenden Lieferengpässe die Entwicklung. Andererseits gaben die Bauinvestitionen abermals nach. Sie wurden noch stärker als die Ausrüstungsinvestitionen durch die rasant steigenden Leitzinsen ausgebremst. Insgesamt ging von den Bruttoanlageinvestitionen ein leicht negativer Impuls (-0,1 Prozentpunkte) für das preisbereinigte Wirtschaftswachstum aus. Der grenzüberschreitende Handel der deutschen Wirtschaft konnte 2023 nicht an die deutlichen Zuwächse während der Erholung von der Coronakrise im Jahr 2022 anknüpfen. Sowohl die Exporte als auch die Importe sanken um 2,2 % beziehungsweise 3,4 %, nachdem sie im Vorjahr noch um 3,3 % und 6,6 % gestiegen waren. Maßgeblich für den Rückgang des Exportgeschäfts war die im Jahresverlauf schwächer werdende weltwirtschaftliche Gangart. Zudem belasteten die hohen inländischen Energiekosten die deutschen Exportunternehmen. Da die Importe jedoch stärker sanken als die Exporte, wirkte der Außenhandel als Ganzes rechnerisch mit einem Wachstumsbeitrag von +0,6 Prozentpunkten dem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts entgegen. Trotz der allgemeinen Konjunkturschwäche blieb der Arbeitsmarkt in einer soliden Grundverfassung. Zwar stieg die Arbeitslosenzahl in der Statistik, auch wegen der verstärkten Erfassung Zugewanderter, von 2,4 Millionen Menschen im Vorjahr auf 2,6 Millionen Menschen. Die Arbeitslosenquote befand sich mit 5,7 % aber nur leicht über dem Stand von 2022 (+5,3 %). Die Erwerbstätigenzahl kletterte im Vorjahresvergleich um gut 300.000 auf einen neuen Rekordwert von rund 45,9 Millionen Menschen. Finanzmärkte Nachdem die Inflationsrate 2022 mit 6,9 % den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht hatte, ging sie 2023 etwas zurück. Im Jahresdurchschnitt lag sie bei 5,9 %, wobei die Monatswerte einen klar rückläufigen Trend zeigten und die Rate am Jahresende bei 3,7 % lag. Generell haben sich die Triebkräfte der Inflation verschoben, weg von den Importpreisen hin zur Binnenteuerung. Verantwortlich für den Rückgang der Gesamtteuerung war in erster Linie der nachlassende Preisanstieg bei Energie. Die Notenbanken setzten ihre geldpolitischen Straffungen aus dem Vorjahr fort und erhöhten ihre Leitzinsen weiter. Die Europäische Zentralbank (EZB) und die Federal Reserve der USA (Fed) erreichten damit 2023 die höchsten Leitzinsniveaus seit der globalen Finanzkrise von 2008, im Falle der EZB die höchsten seit Einführung des Euro. Die EZB vollzog in 2023 sechs weitere Zinserhöhungen um insgesamt 200 Basispunkte, so dass die Einlagenfazilität mit 4,0 % und die Hauptrefinanzierungsfazilität mit 4,5 % ihren vorläufigen Höhepunkt erreichten. Parallel zu ihren Leitzinserhöhungen fuhr die EZB auch ihre Anleihekaufprogramme weiter zurück, um dadurch ihre restriktive Geldpolitik zu verstärken. Inflations- und Zinserwartungen sowie die tatsächlichen Entscheidungen der Notenbanken prägten die Anleihemärkte 2023 in Form hoher Volatilität. Das Jahr begann, nach den starken Kursverlusten durch Kriegs-, Inflations- und Zinsschocks 2022, mit einer Kurserholung von Staatsanleihen. In der Folge fielen ihre Renditen. Aufgrund der weiterhin restriktiven Politik der Notenbanken stiegen die Renditen danach jedoch wieder an. Dieses Auf und Ab setzte sich im weiteren Jahresverlauf fort - mit teils deutlich steigenden oder fallenden Renditen im Vorfeld von geldpolitischen Sitzungen der Notenbank und im Nachgang einsetzenden gegenläufigen Korrekturen. Die zehnjährige Bundesanleihe erbrachte zum Jahresende mit 2,03 % ein Fünftel weniger Rendite als zum Jahresanfang. Die Aktienmärkte setzten zum Jahresauftakt die Erholung von Ende 2022 bis zum März fort, wiesen aber im Jahresverlauf ebenfalls eine hohe Volatilität auf, verursacht durch prägende Ereignisse wie die Krise der US-Regionalbanken im Frühjahr und den Terrorangriff auf Israel einerseits sowie positive Einflüsse wie die weitgehende Begrenzung des Nahostkonflikts auf den Gazastreifen, die sinkenden Inflationsraten und Hoffnungen auf Leitzinssenkungen und Konjunkturerholungen andererseits. Nach dem Tiefststand von 14.716,5 Punkten im Oktober schloss der Dax nach der anschließenden Erholung das Jahr mit 16.751,6 Punkten und einem Plus auf Jahressicht von 20,3 %. Entwicklung der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Verbandsgebiet Die Volks- und Raiffeisenbanken im Gebiet des Genoverbandes e.V. (ohne Sonderinstitute) erreichten im Geschäftsjahr 2023 eine Bilanzsummensteigerung von 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Vor dem Hintergrund der schwierigeren gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen fiel das Wachstum der Forderungen an Kunden mit 3,1 % geringer aus als im Vorjahr (+7,6 %), wobei die Bestandszuwächse erneut überwiegend auf langfristige Kundenforderungen ab 5 Jahren Laufzeit entfielen. Das Einlagenwachstum hat sich weiter abgeschwächt und belief sich auf 0,7 % (Vorjahr 4,8 %). Hierbei stehen Rückgängen bei den Spareinlagen (-18,4 %) und täglich fälligen Einlagen (-12,8 %) hohe Zuwächse bei den befristeten Einlagen (+276,0 %) gegenüber. Geschäftsverlauf der Märkischen Bank eG Die Geschäftsentwicklung der Märkischen Bank eG verlief im Geschäftsjahr 2023 unter den oben beschriebenen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zufriedenstellend. Die geplanten Zuwächse wurden im Kundenkreditgeschäft nicht erreicht und im Kundeneinlagengeschäft übertroffen.
Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr durch die Zuwächse bei den Kundeneinlagen um 36,9 Mio. € bzw. 2,3 %; bei gleichzeitiger Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde das Planwachstum von 3,25 % unterschritten.
Die Kundenforderungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 17,4 Mio. € (1,6 %) gestiegen, so dass das angestrebte Wachstum von 4,5 % um 2,9 %-Punkte verfehlt wurde. Die Zuwächse sind von Kreditvergaben im Geschäft mit Firmenkunden getragen, während die Nachfrage nach privaten Baufinanzierungen zurückgegangen ist. Nicht in der Bilanz finden sich die Abschlüsse aus der Vermittlung von Konsumentenkrediten, die wir über unseren Verbundpartner TeamBank AG, Nürnberg, durchführen. Die Wertpapieranlagen wiesen aufgrund von Zukäufen einen Anstieg von 4,8 Mio. € bzw. 1,9 % auf. Die Steigerung der Bankguthaben um 18,4 Mio. € ist im Wesentlichen dadurch bedingt, dass wir vor dem Hintergrund des gestiegenen Niveaus kurzfristiger Zinsen unser täglich fälliges Bankguthaben bei der DZ Bank erhöht haben.
Die Kundeneinlagen sind in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 61,6 Mio. € bzw. 4,7 % gewachsen. Der geplante Zuwachs von 3,5 % wurde übertroffen. Der Bestand der Einlagen mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist legte um 160,3 Mio. € bzw. 145,9 % zu, während Umschichtungen bei den Spareinlagen zu einem Rückgang um 97,5 Mio. € bzw. 23,5 % führten; die täglich fälligen Einlagen weisen eine nur geringe Veränderung von -1,2 Mio. € bzw. -0,2 % auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Berichtszeitraum um 31,3 Mio. € bzw. 22,3 % verringert. Außerbilanzielles Geschäft Im außerbilanziellen Geschäft betrugen die Eventualverbindlichkeiten 7,7 Mio. € und reduzierten sich damit gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Mio. €. Die unwiderruflichen Kreditzusagen gingen deutlich um 29,8 Mio. € auf 52,5 Mio. € zurück. Dienstleistungs- bzw. Provisionsgeschäft Das Dienstleistungs- und Provisionsgeschäft umfasst im Wesentlichen die Ergebnisbeiträge aus Kontoführung und Zahlungsverkehr sowie die Vermittlung von Wertpapiergeschäften und Fondsanlagen, Versicherungen, Bausparprodukten und Konsumentenkrediten an Verbundunternehmen der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Das Provisionsergebnis im Jahr 2023 von 11,2 Mio. € verringerte sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 0,1 Mio. €, die geplante Steigerung um 0,4 Mio. € konnte nicht erreicht werden. Als finanziellen Leistungsindikator verwenden wir auch das betreute Kundenvolumen, das neben den bilanzwirksamen Kundenkredit- und -einlagenbeständen in Form von vermittelten Krediten, Wertpapieren, Bausparguthaben, Rückkaufswerten aus Lebensversicherungen andere Geldanlagen von unseren Kunden bei Unternehmen der genossenschaftlichen Finanzgruppe unterhalten wird (Verbundgeschäft). Der Bestand des vermittelten Verbundgeschäfts ist gegenüber 2022 um 11,6 % gewachsen, insbesondere bedingt durch Neuanlagen und Kurswertsteigerungen bei Wertpapieren. Das gesamte betreute Kundenvolumen konnte um 5,5 % auf 3.545,7 Mio. € gesteigert werden, das Ziel von 3.500 Mio. € wurde erreicht. Investitionen Der Umfang der im Berichtsjahr getätigten Investitionen belief sich auf 1,0 Mio. € (Vorjahr 1,3 Mio. €); es handelte sich im Wesentlichen um Ersatzinvestitionen. Personal- und Sozialbereich Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 211 Vollzeitarbeitskräfte (Teilzeitarbeitskräfte anteilig eingerechnet) angestellt (Vorjahr: 214), davon 17 Prokuristen. Darüber hinaus wurden durchschnittlich 17 Auszubildende beschäftigt. Ausbildung und Qualifizierung haben in der Märkischen Bank eG einen hohen Stellenwert, was sich an der durchschnittlichen Anzahl der Auszubildenden und einem angestrebten Zeiteinsatz für Weiterbildung und Lernen von mindestens 3 Tagen pro Beschäftigten zeigt. Dieser Wert wurde in 2023 mit 2,6 Tagen nicht erreicht. Die Bank fördert die Lernbereitschaft stetig durch den Besuch von Seminaren, vor allem bei den genossenschaftlichen Bildungseinrichtungen, sowie durch Inhouse-Schulungen und Coachingmaßnahmen auf der Grundlage abgestimmter Personalentwicklungspläne. Diese Investitionen sollen das Qualitätsniveau jeweils auf den erforderlichen und aktuellen Stand halten bzw. weiter ausbauen. III. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Märkischen Bank eG 1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement - Risiken der zukünftigen Entwicklung Allgemeines Wie alle unternehmerischen Tätigkeiten ist auch das Bankgeschäft nicht frei von Risiken. Neben allgemeinen Risikofaktoren (z.B. Konjunkturschwankungen, neue Technologien und Wettbewerbssituationen, sonstige sich verändernde Rahmenbedingungen) bestehen spezifische Bankgeschäftsrisiken, die sich insbesondere in Form von Adressenausfallrisiken (Kreditgeschäft und Wertpapieranlagen), Marktpreisrisiken (Zinsen, Aktienkurse, Währungen) sowie Liquiditäts- und operationellen Risiken zeigen. Ziel unseres Risikomanagements ist es, negative Abweichungen von unseren Erfolgs-, Eigenmittel- und Liquiditätsplanungen zu vermeiden. Das Risikofrüherkennungs- und -überwachungssystem ist primär darauf ausgerichtet, Risiken rechtzeitig zu identifizieren und bei Bedarf gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten. Im Hause der Märkischen Bank eG ist die Steuerung der Risiken als Regelkreis-System (Risikoidentifikation, Risikosteuerung, Risikoüberwachung und Risikokommunikation) organisiert. Für jede einzelne Phase gibt es einen festen Zeitplan, definierte eingesetzte Instrumente und eindeutige organisatorische Handlungsanweisungen. Auf der Grundlage von Risikotragfähigkeitsberechnungen haben wir für Marktpreis- und Adressenausfallrisiken Verlust- und Strukturlimite bzw. in Teilbereichen auch Zielgrößen definiert. Das Risikocontrolling beinhaltet ferner die Identifizierung, Quantifizierung und Überwachung der Risiken. Über die Ergebnisse der zu diesem Zweck durchgeführten Analysen und Auswertungen, die auch Stress-Szenarien zur Abbildung außergewöhnlicher, aber plausibel möglicher Ereignisse umfassen, werden der Vorstand und die betreffenden Unternehmensbereiche durch regelmäßige Reports informiert. Im Bereich der Marktpreisrisiken erfolgt die Information monatlich, im Bereich der Adressenausfallrisiken quartalsweise durch ausführliche Risikoreports, wobei zusätzlich monatlich in einer Kurzform über wesentliche Veränderungen im Kreditportfolio berichtet wird. Darüber hinaus erfolgt eine vierteljährliche Information des Aufsichtsrates über die gesamte Risikosituation der Bank anhand eines Managementsummary-Reports Unser Risikotragfähigkeitskonzept orientiert sich am Leitfaden "Aufsichtliche Beurteilung bankinterner Risikotragfähigkeitskonzepte und deren prozessuale Einbindung in die Gesamtbanksteuerung (ICAAP)" der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die Aufsicht erwartet bei der Ausgestaltung der Verfahren, sowohl das Ziel der Fortführung des Instituts als auch den Schutz der Gläubiger vor Verlusten aus ökonomischer Sicht angemessen zu berücksichtigen. Unser Risikotragfähigkeitskonzept ist zur Erfüllung der beiden Schutzziele gemäß den Vorgaben der Aufsicht nach zwei Perspektiven ausgestaltet: der normativen Perspektive und der ökonomischen Perspektive. Das Risikodeckungspotenzial in der normativen Perspektive setzt sich aus regulatorischen Eigenmitteln zusammen und ist über einen mehrjährigen Kapitalplanungsprozess unter Berücksichtigung von Basis- und adversen Szenarien auf Einhaltung zu überwachen. Über die normative Perspektive soll das Ziel der dauerhaften Fortführung des Instituts und Einhaltung der regulatorischen Anforderungen und Kapitalvorgaben sichergestellt werden. Daneben wird in der ökonomischen Perspektive das Risikodeckungspotenzial unabhängig von Bilanzierungskonventionen abgeleitet. Hiermit soll die kurzfristige Risikotragfähigkeit unter Berücksichtigung sämtlicher ökonomischer Effekte auf vermögensorientierter Basis überwacht werden. Wir wenden für diesen Zweck ein barwertiges Verfahren an. Ziel ist der Schutz der Gläubiger vor Verlusten. Neben den internen Steuerungsgrößen zum Risikomanagement verwenden wir im Rahmen der Ertrags- und Bilanzsteuerung folgende finanziell bedeutsame Leistungsindikatoren: Wachstum des Kundengeschäftsvolumens (Summe aus bilanziellen Kundenkrediten und -einlagen und außerbilanziellem betreuten Kundenvolumen), Betriebsergebnis vor Bewertung, Cost-Income-Ratio sowie Ergebnisbeiträge aus dem Kundengeschäft (Deckungsbeitrag I in Form von Konditionsbeiträgen aus Zinsgeschäft und Provisionsbeiträgen). Diese werden regelmäßig überwacht und im Berichtswesen dargestellt. Adressenausfallrisiken Unter Adressenausfallrisiko verstehen wir die Gefahr, dass Verluste oder entgangene Gewinne aufgrund des Ausfalls von Geschäftspartnern und ggf. der Ratingmigration oder der adressbezogenen Spreadveränderung das erwartete Ausmaß übersteigen. Das Adressenausfallrisiko umfasst das Kreditrisiko, das Kontrahenten- und Emittentenrisiko, das Länderrisiko, das Spreadrisiko sowie Migrationsrisiken; wir schätzen es aufsichtsrechtlich bedeutend und betriebswirtschaftlich hoch ein. Die Steuerung der Adressenausfallrisiken erfolgt auf der Basis einer Kreditrisikostrategie, die wir jährlich oder anlassbezogen überprüfen und gegebenenfalls überarbeiten. Das Adressenausfallrisiko der Märkischen Bank eG wird sowohl auf Einzelgeschäftsebene als auch Portfolioebene gesteuert. Die Ermittlung struktureller Adressenausfallrisiken basiert insbesondere auf Kreditratings nach Verfahren der genossenschaftlichen Organisation. Für bestimmte Kundensegmente ordnet das System den Ratingklassen nach mathematisch-statistischen Verfahren ermittelte Ausfallwahrscheinlichkeiten ("erwartete Verluste") zu. Über die erwarteten Verluste hinaus ermitteln wir monatlich mittels des Kreditportfoliomodells für Kundengeschäfte barwertig unter VR-Control einen unerwarteten Verlust (Credit Value at Risk). Die Berechnung erfolgt auf Basis von Kreditrisikoprämien in einem mehrstufigen Verfahren, dem sowohl die modellierten Verluste auf Basis des LGD-Modells als auch Ausfallwahrscheinlichkeiten und Branchenparameter zugrunde liegen. Das Risikomaß CVaR gibt die unerwarteten Verluste an, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9 % innerhalb von zwölf Monaten nicht überschritten werden. Die Ratingergebnisse werten wir auf aggregierter Basis u.a. nach Volumina, Blankoanteilen und Verlustpotenzial aus. Unsere Portfolioauswertungen geben außerdem Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens nach Branchen, Größenklassen sowie über Wanderungsbewegungen innerhalb der Ratingstufen. Die Streuung im Kundenkreditportfolio nach Branchen- und Größenklassen ist ausgewogen: Der Anteil der größten Branche am Blanko-Risikovolumen (Exposure, einschließlich offener Zusagen) gewerblicher Kreditnehmer beläuft sich auf 23,2 %; der Anteil des Risikovolumens in der Größenklasse Kreditengagements ab 5 Mio. € am gesamten Kundenkreditvolumen beträgt 19,0 %. Kredite mit akuten Ausfallrisiken sind hinreichend wertberichtigt. Der Umfang der vollwertigen, aber nach unserer Einschätzung mit latenten erhöhten Risiken behafteten Forderungen ist mit einem Anteil von 2,3 % bezogen auf das Risikovolumen überschaubar; für hierin enthaltene Ausfallgefahren bestehen ausreichende Abschirmungsmöglichkeiten aus dem laufenden Ergebnis bzw. in Form von Vorsorgereserven. Adressenausfallrisiken in festverzinslichen Wertpapieren begegnen wir grundsätzlich dadurch, dass wir keine Papiere mit einem Rating schlechter als BBB (gemäß der Klassifizierung von Standard & Poor ́s) in den Direktbestand nehmen. Investmentfondsanteile halten wir in Höhe von 188,4 Mio. €; die Adressenrisiken steuern wir nach dem Durchschauverfahren. Beteiligungen bestehen in Höhe von 59,4 Mio. €, davon 81 % Verbundbeteiligungen an der DZ Bank-Gruppe; deren Adressenrisiken messen wir mittels eines aus der historischen Wertentwicklung der DZ Bank-Beteiligung ermittelten Risikofaktors. Die zum 31.12.2023 gemessenen Risiken lasten unsere Risikolimite für Kreditrisiken in Höhe von 34,0 Mio. € insgesamt zu 81,5 % aus; darin enthalten sind Teillimite für das Kundenkreditgeschäft, die Eigenanlagen (inkl. Fondsanlagen) und Beteiligungen. Marktpreisrisiken Geschäfte, deren Wert von der Entwicklung eines Marktpreises (z.B. Zins bzw. Börsenkurs) abhängt, sind mit Marktpreisrisiken behaftet. Die Marktpreisrisiken beziehen sich für die Märkische Bank eG im Wesentlichen auf veränderte Geld- und Kapitalmarktzinsen sowie Aktienkurse; wir schätzen sie aufsichtsrechtlich bedeutend und betriebswirtschaftlich hoch ein. Ein Handelsbuch gemäß Artikel 4 Abs. 1 Nr. 86 CRR unterhalten wir maximal im Rahmen der Bagatellgrenzen des Artikel 94 CRR für Wertpapiergeschäfte. Im Berichtsjahr wurden keine diesbezüglichen Handelsgeschäfte getätigt. Zinsänderungsrisiken messen wir nach der Veränderung des Barwertes des Zinsbuchs mit dem Value-at-Risk-Ansatz mit Hilfe eines Simulationsverfahrens, basierend auf den Marktdatenveränderungen in einer Historie von 10 Jahren; das Konfidenzniveau ist mit 99,9 % bei einer Haltedauer von einem Jahr festgelegt. Für das Risikoszenario haben wir für den Value-at-Risk des Zinsbuchs ein Risikolimit vorgegeben, an dessen Auslastung sich unsere Steuerungsmaßnahmen ausrichten. Zur Steuerung der Zinsänderungsrisiken setzen wir Zinssicherungsinstrumente ein, dabei handelt es sich um Zinsswaps. Zur Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken bestanden am Bilanzstichtag 14 Zinsswapgeschäfte mit einem Volumen von 152,1 Mio. €. Unser Wertpapierbestand ist bis auf 26,0 Mio. €, die in der Liquiditätsreserve gehalten werden, vor dem Hintergrund der bestehenden Dauerhalteabsicht dem Anlagevermögen zugeordnet; die Wertpapiere der Liquiditätsreserve werden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet, die Wertpapiere im Anlagevermögen nach dem gemilderten Niederstwertprinzip gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Kursrisiken, die wir monatlich mit Value-at-Risk-Ansätzen messen, werden in die bestehenden Risikolimite einbezogen. Nach den in 2023 ermittelten Analysen besteht für die Märkische Bank eG ein größeres Zinsänderungsrisiko im Falle ungewöhnlich hoher Marktzinssteigerungen. Die zum 31.12.2023 gemessenen Risiken lasten unsere Risikolimite für Marktpreisrisiken in Höhe von 63,0 Mio. € insgesamt zu 89,1 % aus; darin enthalten sind Teillimite für das Zinsänderungsrisiko des Zinsbuchs und die Marktpreisrisiken in den Fondsanlagen. Liquiditätsrisiken Unsere Liquiditätssteuerung umfasst die laufende Liquiditätsdisposition, die Liquiditätsplanung und die Einhaltung bankaufsichtsrechtlicher Anforderungen an die Liquiditätsausstattung. Zur Liquiditätsbeschaffung stehen uns alle marktüblichen Finanzinstrumente und insbesondere die Refinanzierungsmöglichkeiten des genossenschaftlichen Finanzverbundes zur Verfügung. Das Zahlungsunfähigkeitsrisiko schätzen wir aufsichtsrechtlich bedeutend und betriebswirtschaftlich nicht wesentlich ein. Notwendige Refinanzierungsmittel standen im Geschäftsjahr 2023 jederzeit und in ausreichendem Maße zur Verfügung und gewährleisteten die Liquidität. Das Refinanzierungskostenrisiko in Form unerwarteter Ausweitungen der Zinsaufschläge für liquide Mittel (Liquiditätsspreads) schätzen wir in der vermögenswertorientierten Perspektive aufsichtsrechtlich bedeutend und betriebswirtschaftlich hoch ein. Die zum 31.12.2023 vermögenswertorientiert (barwertig) gemessenen Risiken lasten unser Risikolimit für das Refinanzierungskostenrisiko in Höhe von 21,0 Mio. € zu 87,4 % aus. Die bankaufsichtlichen Normen in Form der Liquidity-Coverage-Ratio (LCR) sowie der Net Stable Funding Ratio (NSFR) wurden im Geschäftsjahr 2023 stets eingehalten. Operationelle Risiken Neben den oben aufgeführten Risiken hat sich unser Haus aber auch auf operationelle Risiken eingestellt. Operationelle Risiken werden definiert als die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und/oder Systemen oder infolge von externen Ereignissen eintreten; wir schätzen sie aufsichtsrechtlich bedeutend und betriebswirtschaftlich nicht wesentlich ein. Die operationellen Risiken werden über eine installierte Schadensfalldatenbank, die bei eintretenden Schadensfällen zeitnah aktualisiert wird, vom Risikocontrolling überwacht. Der Vorstand wird durch ein regelmäßiges vierteljährliches Reporting, sowie unmittelbar bei möglichen größeren Risikofällen, über die Risikosituation informiert. Im Geschäftsjahr 2023 sind keine wesentlichen Schadensfälle eingetreten. Unser innerbetriebliches Überwachungssystem trägt dazu bei, die operationellen Risiken zu identifizieren und so weit wie möglich zu begrenzen. Versicherbare Gefahrenpotenziale (z.B. Diebstahl- und Betrugsrisiken) haben wir durch Versicherungsverträge in banküblichem Umfang abgeschirmt. Die Höhe der potenziellen Schäden wird jährlich neu bewertet (Self-Assessment) und das daraus resultierende Risikopotenzial ermittelt. Im Risikotragfähigkeitskonzept sind die operationellen Risiken durch ein eigenes Risikolimit berücksichtigt. Als Risikowert wird mit einem Simulationsverfahren in der ökonomischen Perspektive auf der Grundlage der mittels Self-Assessment geschätzten Eintrittshäufigkeiten und potenziellen Schadenshöhen ein Value at Risk mit Konfidenzniveau 99,9 % ermittelt. Die zum 31.12.2023 gemessenen Risiken lasten unser Risikolimit für operationelle Risiken in Höhe von 5,0 Mio. € zu 90,5 % aus. Zusammenfassende Risikoeinschätzung Für die dargestellten Risiken war im Berichtszeitraum gemessen an den Auslastungen der Risikolimite stets eine hinreichende Risikotragfähigkeit gegeben. Die dargestellten Risiken werden nach unserer Beurteilung auf der Grundlage unserer Risikotragfähigkeitsberechnungen die künftige Entwicklung unserer Bank nicht wesentlich beeinträchtigen. Zum 31.12.2023 lag die Auslastung aller Risikolimite in Summe bei 86,8 %. Die Risikotragfähigkeit ist auch in den von uns im 12-monatigen Risikohorizont simulierten Stressszenarien gegeben. 2. Ertragslage
1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 3) aldo aus den GuV-Posten 13 bis 16 Der Zinsüberschuss lag in 2023 um 3,1 Mio. € über dem Vorjahreswert und 2,9 Mio. € über dem Planansatz. Diese Ergebnissteigerung konnte vor dem Hintergrund des gestiegenen Marktzinsniveau durch höhere Erträge aus Eigenanlagen und Zinssicherungsgeschäften der Bank erreicht werden. Der Provisionsüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mio. € geringfügig zurückgegangen, die geplante Erhöhung um 0,4 Mio. € konnte nicht erreicht werden. Dies ist insbesondere durch geringere Erträge aus dem Kundenwertpapiergeschäft und der Vermittlung von Immobilien bedingt. Der Personalaufwand ist insbesondere infolge von Tarifgehaltsteigerungen und der Sonderzahlung einer Inflationsausgleichsprämie um 0,6 Mio. € gestiegen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen konnten trotz allgemeiner Preissteigerungen durch Maßnahmen zur Kosteneinsparung nur geringfügig verändert auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Der Aufwandsüberhang aus der Bewertung von Forderungen, Wertpapieren und Beteiligungen liegt 0,1 Mio. € unter dem Wert aus 2022. Hierbei ist eine gegenüber dem Vorjahr höhere Risikovorsorge bei der Bewertung von Kundenforderungen eingeflossen, während der Aufwandsüberhang aus der Bewertung der eigenen Wertpapiere und Beteiligungen deutlich unter dem Vorjahreswert liegt. Neben dem Jahresüberschuss ist das Betriebsergebnis vor Bewertung für die Beurteilung der Ertragslage eine wichtige interne Steuerungsgröße unserer Bank. Es ermittelt sich aus dem Jahresüberschuss zuzüglich des Steueraufwandes und des Bewertungsergebnisses sowie bereinigt um periodenfremde und außerordentliche Erfolgsposten. Das Betriebsergebnis vor Bewertung hat sich in 2023 auf 11,8 Mio. € (Vorjahr 8,8 Mio. €) erhöht; bezogen auf die durchschnittliche Bilanzsumme entsprach dies einer Spanne von 0,71 % (Vorjahr 0,55 %). Die interne Zielgröße von 9,8 Mio. € bzw. 0,60 % zur durchschnittlichen Bilanzsumme wurde somit um 2,0 Mio. € bzw. 0,11 %-Punkte übertroffen. Im Betriebsergebnis vor Bewertung sind periodenfremde und außerordentliche Erträge von 1,3 Mio. € und Aufwendungen von 0,1 Mio. € nicht enthalten. Die Aufwands-Ertrags-Relation (Cost-Income-Ratio), die wir als Verhältnis der Verwaltungs- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen zum Zins- und Provisionsergebnis sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen, bereinigt um Sonderfaktoren, ermittelt haben, konnten wir mit 71,7 % im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 %-Punkte verringern. Die interne Zielgröße betrug 75,3 %. Die Kapitalrendite (Jahresergebnis vor Steuern im Verhältnis zur Bilanzsumme) betrug im Geschäftsjahr 0,61 % (Vorjahr 0,39 %). Die Märkische Bank eG hat ein gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Mio. € auf 10,1 Mio. € gesteigertes Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit erzielt. Dies ermöglichte die Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken um weitere 4,0 Mio. €; aus dem Jahresüberschuss nach Steuern können die Ergebnisrücklagen weiter gestärkt und eine erhöhte Dividende an die Mitglieder unserer Genossenschaft ausgeschüttet werden. Als Leistungsindikator zur Ertragslage verwenden wir auch die Ergebnisbeiträge des Kundengeschäfts (Deckungsbeitrag I aus Konditionsbeiträgen Zinsgeschäft und Provisionsbeiträgen). Der geplante Deckungsbeitrag I von 37,0 Mio. € konnte mit einem Ist-Ergebnis von 41,3 Mio. € in 2023 übertroffen werden. 3. Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Kapitalquoten stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
1) Hierzu zählen die Passivposten 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital). Angemessene Eigenmittel, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bilden neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die vorgegebenen Anforderungen der CRR wurden von uns im Geschäftsjahr 2023 stets eingehalten. Nach unserer Unternehmensplanung ist von einer Einhaltung der Kapitalquoten bei dem erwarteten Geschäftsvolumenzuwachs durch die geplanten Zuführungen zu den Rücklagen und zum Fonds für allgemeine Bankrisiken auch im Planungshorizont von 5 Jahren auszugehen. Kundenforderungen Zum Bilanzstichtag 2023 betragen unsere Kundenforderungen 1.108,3 Mio. €. Dies entspricht einem Anteil von 67,1 % (Vorjahr 67,6 %) an der Bilanzsumme. Die Ausleihungen sind branchenmäßig gut gestreut und zeigen keine besonderen strukturellen Risiken. Im gewerblichen Kreditgeschäft sind die Branchen Grundstücks- und Wohnungswesen mit 38,4 %, Erbringung von Dienstleistungen mit 9,4 % und Metallerzeugung/-bearbeitung mit 8,3 % der Gesamtinanspruchnahmen am stärksten vertreten. Die Größenstruktur des Kreditgeschäfts ist breit gestreut: Der Anteil der zehn größten Kreditnehmer an den gesamten Kreditinanspruchnahmen beträgt 10,7 % (Vorjahr: 10,4 %). Die Kreditanfragen wurden überwiegend aus eigenen Mitteln dargestellt. Die Forderungen an Kunden haben wir auch zum Jahresende 2023 nach kaufmännischen Grundsätzen des Handelsgesetzbuches mit der gebotenen Vorsicht bewertet. Die für erkennbare akute bzw. latente Risiken in der erforderlichen Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Wertpapieranlagen Die Wertpapieranlagen unserer Bank setzen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen:
Unsere gesamten Wertpapieranlagen betragen zum Bilanzstichtag 257,7 Mio. €. Dies entspricht einem Anteil von 15,6 % (Vorjahr 15,7 %) an der Bilanzsumme. Die im Anlagevermögen gehaltenen Wertpapiere werden mit dem gemilderten Niederstwertprinzip nach den Vorschriften des HGB bewertet; damit verbunden sind zum 31.12.2023 stille Lasten aus unterbliebenen Kurswertabschreibungen in Höhe von 1,8 Mio. €. Derivatgeschäfte Die derivativen Finanzinstrumente des Eigenbestandes belaufen sich auf nominal 152,1 Mio. € (Vorjahr 122,5 Mio. €) mit einem beizulegenden Zeitwert von 7,5 Mio. € (Vorjahr 14,0 Mio. €). Es handelt sich hierbei um Zinsswapgeschäfte zur Aktiv-/Passivsteuerung des Zinsbuchs. Sicherungseinrichtung Zur Erfüllung von § 1 EinSiG i. V. m. § 1 Abs. 3d Satz 1 KWG gehört die Bank der BVR Institutssicherung (BVR ISG Sicherungssystem) an. Das BVR ISG Sicherungssystem ist eine Einrichtung der BVR Institutssicherung GmbH, Berlin (BVR ISG), die als amtlich anerkanntes Einlagensicherungssystem gilt. Daneben ist unsere Genossenschaft der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR SE) angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. Die BVR SE ist als zusätzlicher, genossenschaftlicher Schutz parallel zum BVR ISG Sicherungssystem tätig. 4. Finanz- und Liquiditätslage Die Liquiditätsverhältnisse waren jederzeit geordnet, die Liquiditätsgrundsätze gemäß den Vorschriften des Kreditwesengesetzes (KWG) wurden eingehalten. Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) gemäß der Delegierten Verordnung (EU) wies zum 31.12.2023 einen Wert von 164,9 % auf und lag damit deutlich über unserer internen Zielvorgabe, die ein Ambitionsniveau der LCR von 120 % vorsieht. Der Mindestwert gemäß Delegiertenverordnung von 100 % wurde im gesamten Geschäftsjahr 2023 stets eingehalten. Die strukturelle Liquiditätsquote Net Stable Funding Ratio (NSFR) gem. EU-Verordnung wies zum 31.12.2023 einen Wert von 128,2 % auf und lag damit - wie auch im gesamten Geschäftsjahr 2023 - oberhalb unseres internen Zielwerts von mindestens 115 %. Der Mindestwert gemäß CRR beträgt 100 %. Die Zahlungsfähigkeit der Märkischen Bank eG ist durch jederzeitige Refinanzierungsmöglichkeiten im Rahmen des genossenschaftlichen Verbundes sichergestellt. 5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Die im Rahmen der Risikosteuerung und -überwachung derzeit erkennbaren bzw. potenziellen Risiken bewegen sich in einem Prognosehorizont von 12 Monaten in allen betrachteten Szenarien im Rahmen unserer vorhandenen freien Risikodeckungsmittel. Besondere strukturelle Risiken liegen nicht vor. Die Märkische Bank eG hat in 2023 ihre Ertragslage gemessen an den Leistungsindikatoren bzw. internen Steuerungsgrößen verbessern und die Eigenmittelausstattung bzw. Kapitalquoten als wichtige Größen der Vermögenslage stärken können. IV. Voraussichtliche Entwicklung der Märkischen Bank eG mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Prognosebericht) Prognose des Geschäftsverlaufs mit Chancen und Risiken Die Prognosen, die sich auf die Entwicklung unseres Instituts für die Jahre 2024 und 2025 beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis, der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Wir weisen darauf hin, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können. Wesentlicher Parameter der Prognosen ist die Erwartung der künftigen Zinsentwicklung: Wir gehen von sukzessiven rückläufigen kurzfristigen Zinsen ab Mitte 2024 bis Ende 2025 sowie sich in leichten Wellenbewegungen zunächst moderat erhöhenden, bis Ende 2024 wieder auf dem aktuellen Niveau einpendelnden und bis Ende 2025 erneut moderat ansteigenden mittel- und langfristigen Zinsen aus. Bilanzsumme Die Bilanzsumme wächst voraussichtlich in 2024 um 2,50 % und in 2025 um 3,25 %. Das Wachstum wird gleichermaßen von der geplanten Entwicklung der Kundenforderungen und der Kundeneinlagen getragen; das Kreditwachstum wird von der Liquidität aus den Kundeneinlagen gedeckt. Die strukturellen Anteile der Kundenforderungen und der Kundeneinlagen an der Bilanzsumme steigen, was für die nachhaltige Entwicklung des Zinsergebnisses förderlich ist. Aktivgeschäft Im Umfeld herausfordernder Rahmenbedingungen - geprägt durch anhaltende geopolitische Konflikte und Umbrüche, Energie- und Rohstoffpreise, Fachkräftemangel - und in Erwartung einer daher gedämpften, erst im Laufe 2024 einsetzenden moderaten Erholung der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland gehen wir von einem im Vergleich zum Vorjahr geringeren jährlichen Wachstum im Kundenkreditgeschäft von 3,50 % in 2024 und 4,50 % in 2025 aus. Darüber hinaus liegen unserer Prognose das etablierte Plattformgeschäft für private Baufinanzierungen, die Qualität unserer strukturierten Beratungsprozesse sowie unsere auf nachhaltige Kundenbindung und Kundennähe ausgerichtete Strategie als regionale Genossenschaftsbank zugrunde. Passivgeschäft Im Einlagengeschäft planen wir mit Bestandszuwächsen von 3,00 % in 2024 und 4,00 % in 2025 ein Wachstum unterhalb des Niveaus des Berichtsjahres. Dabei haben wir zum einen die erschwerten Rahmenbedingungen und den intensivierten Wettbewerb um Kundeneinlagen und zum anderen positive Einflussfaktoren wie die sehr gute Ratingeinstufung der genossenschaftlichen Finanzgruppe durch die Ratingagenturen sowie die eingeführte ganzheitliche, strukturierte genossenschaftliche Beratung berücksichtigt. Ausgehend von der beschriebenen Zinserwartung gehen wir von der Fortsetzung des Trends der Bevorzugung von Termineinlagen kurz- und mittelfristiger Laufzeiten bei zunächst in 2024 noch rückläufigen, anschließend stabilen täglich fälligen Einlagen und Spareinlagen aus. Dienstleistungs- und Provisionsgeschäft Im Dienstleistungsgeschäft rechnen wir für die nächsten beiden Geschäftsjahre mit einem steigenden Geschäftsumfang. Als Hauptträger des Wachstums sehen wir das Kunden-Wertpapiergeschäft sowie die Vermittlung von Konsumentenkrediten "easyCredit" und Versicherungen. Für das betreute Kundenvolumen, das neben den bilanzwirksamen Kundenkredit- und -einlagenbeständen die bei Unternehmen der genossenschaftlichen Finanzgruppe unterhaltenen Kredite, Wertpapiere, Bausparguthaben, Rückkaufswerten aus Lebensversicherungen und anderen Geldanlagen unserer Kunden umfasst, planen wir eine Steigerung von 3,55 Mrd. € per 31.12.2023 auf 3,70 Mrd. € in 2024 und 3,85 Mrd. € in 2025. Chancen und Risiken Wesentliche Chancen sehen wir im Hinblick auf den voraussichtlichen Geschäftsverlauf insbesondere, wenn sich die konjunkturelle Entwicklung besser als von uns unterstellt entwickelt. Wesentliche Risiken in der geschäftlichen Entwicklung sehen wir bei einer sich deutlich verschlechternden konjunkturellen Entwicklung, die zu erhöhten Ausfall- und Spreadrisiken führen kann. Ein weiteres Risiko für unser Zinsergebnis besteht vorrangig darin, dass die Zinsen am Geld- und Kapitalmarkt, insbesondere die kurzfristigen Zinsen, entgegen der Erwartung deutlich ansteigen. In diesem Fall würde sich die Verzinsung der Passivseite stärker erhöhen als die der Aktivseite und zudem eine höhere Abschreibung bei den festverzinslichen Wertpapieren der Liquiditätsreserve anfallen. Auf der Basis unseres Betreuungs- und Beratungskonzeptes und unserer Kundenbindung sehen wir die realistische Chance, unsere Marktposition weiter zu festigen und darüber hinaus stetig ausbauen zu können. Unser Ziel für die nächsten zwei Jahre ist es, in allen Geschäftssparten rentabel zu arbeiten und unsere Vertriebsleistungen in den Geschäftsfeldern Privatkundengeschäft, Firmenkundengeschäft, Immobilien/Baufinanzierungen sowie Private Banking kontinuierlich zu erhöhen. Insbesondere die Verzahnung mit der genossenschaftlichen FinanzGruppe, die Verankerung von Nachhaltigkeit in unserem Geschäftsmodell, das Alleinstellungsmerkmal der Mitgliedschaft und die enge regionale Verankerung mit einer hohen Kundennähe sehen wir dabei als unsere Wettbewerbsvorteile an. Prognose der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage mit wesentlichen Chancen und Risiken Nach unseren Planungsrechnungen, die insbesondere auf den zuvor genannten bzw. den zur Ertragslage dargestellten Prämissen beruhen, erwarten wir eine weitere Steigerung unseres Eigenkapitals um jährlich rd. 3,5 % insbesondere durch die voraussichtliche künftige Dotierung der Rücklagen und des Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB. Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung werden wir auch in den kommenden zwei Jahren einhalten. Finanz- und Liquiditätslage Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Mindestreservebestimmung sowie die Bestimmungen der Delegierten Verordnung (EU) zur Liquidity Coverage Ratio und zur Net Stable Funding Ratio (NSFR) sowie der CRR werden wir auch in den Jahren 2024 und 2025 einhalten. Ertragslage Für das Kredit- und Einlagengeschäft haben wir die oben beschriebene Zinserwartung und die genannten Wachstumsannahmen unterstellt. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein gegenüber 2023 um 1,9 Mio. € höheres, für 2025 um 2,4 Mio. € höheres Zinsergebnis. Dies resultiert im Wesentlichen aus höheren Ergebnisbeiträgen aus Eigengeschäften der Bank in 2024 und gesteigertem Zinsüberschuss aus dem Kundengeschäft in 2025. Gleichzeitig planen wir die Steigerung des Provisionsergebnisses durch Intensivierung des Dienstleistungs- und Vermittlungsgeschäfts. Gegenüber 2023 gehen wir von einer Verbesserung des Provisionsergebnisses in 2024 um 0,6 Mio. € und in 2025 um 0,8 Mio. € aus, getragen insbesondere durch höhere Erträge aus Vermittlungsgeschäften mit Verbundunternehmen der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Bezüglich der Ergebnisbeiträge aus dem Kundengeschäft streben wir eine Erhöhung des Deckungsbeitrags I (Konditionsbeiträge Zinsgeschäft zzgl. Provisionsbeiträge) gegenüber 2023 um 1,6 Mio. € in 2024 und 2025 an. Wesentliche Risiken für die Entwicklung der Ertragslage resultieren vorwiegend aus einem Rückgang der Kundenforderungen sowie einem starken Zinsanstieg, der sich in einer kurzen Zeitspanne (z.B. innerhalb eines Jahres) vollzieht. Die Verwaltungsaufwendungen werden nach unseren Planungen insbesondere durch einmalige Instandhaltungsaufwendungen und gestiegener IT-Kosten in 2024 um 1,1 Mio. € höher anfallen; in 2025 erwarten wir durch Wirksamwerden von Kosteneinsparungsmaßnahmen trotz Geschäftswachstum und erwarteter Tarifgehaltssteigerungen lediglich um 0,4 Mio. € höhere Verwaltungsaufwendungen als in 2023. Insgesamt planen wir daher ein Betriebsergebnis vor Bewertung, das in 2024 um 1,5 Mio. € höher und in 2025 um 3,0 Mio. € höher liegt als 2023. In Bezug zur durchschnittlichen Bilanzsumme entspricht dies für 2024 nach unserer Planung 0,78 %, für 2025 0,84 %. Auf der Grundlage der erwarteten ordentlichen Erträge und Aufwendungen für die nächsten beiden Jahre rechnen wir mit einer Cost-Income-Ratio in Höhe von 70,0 % bzw. 67,2 %. Das Bewertungsergebnis aus Kundenforderungen und eigenen Wertpapieren setzen wir in unseren Planungen mit 0,25 % für 2024 und 0,17 % für 2025 in Bezug auf die durchschnittliche Bilanzsumme an. Das geplante Jahresergebnis vor Steuern (ohne Zuführung / Auflösung von § 340 f HGB-Reserven) liegt in 2024 um 2,1 Mio. € unter dem Wert des Berichtsjahres, in 2025 um 0,7 Mio. € höher als 2023. Hauptgrund ist bei verbesserten geplanten Betriebsergebnissen vor Bewertung der vorsichtige Ansatz von Bewertungsaufwendungen im Kredit- und Wertpapiergeschäft. In Bezug auf die durchschnittliche Bilanzsumme beträgt das Jahresergebnis vor Steuern in 2024 und 2025 0,53 % bzw. 0,67 %.
Hagen, 23. Mai 2024 Märkische Bank eG Der Vorstand Artur Merz Achim Hahn 1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023Märkische Bank eG, HagenGenossenschaftsregisternummer 206 beim Amtsgericht HagenAktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023Märkische Bank eG, HagenA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen an das Genossenschaftsgesetz (GenG). B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB). Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden angewandt: Barreserve Die Barreserve wurde mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wird planmäßig, und zwar zeitanteilig, aufgelöst. Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet. Die bei den Forderungen an Kunden und Eventualverbindlichkeiten erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und Einzelrückstellungen in ausreichender Höhe abgedeckt. Für vorhersehbare, noch nicht individuell konkretisierte Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft (alle nicht akut ausfallgefährdeten Forderungen an Kunden sowie die nach §§ 26, 27 RechKredV unter der Bilanz auszuweisenden Eventualverbindlichkeiten und anderen Verpflichtungen (einschließlich widerruflicher und unwiderruflicher Kreditzusagen) werden Pauschalwertberichtigungen gemäß IDW RS BFA 7 gebildet. Die ermittelten Teilbeträge für die Pauschalwertberichtigung werden von dem Aktivposten Forderungen an Kunden abgesetzt. Die Teilbeträge für das außerbilanzielle Geschäft werden unter den anderen Rückstellungen passiviert und entsprechend von den Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften sowie den unwiderruflichen Kreditzusagen abgesetzt. Die Berechnung der Pauschalwertberichtigung erfolgt auf Grundlage des im Rahmen des internen Risikomanagements ermittelten erwarteten Verlust über einen Betrachtungszeitraum von zwölf Monaten ohne Anrechnung von Bonitätsprämien (Bewertungsvereinfachungsverfahren). Der erwartete Verlust wird unter Berücksichtigung der Ausfallwahrscheinlichkeit, der Verlustquote bei Ausfall sowie der erwarteten Kredithöhe zum Ausfallzeitpunkt ermittelt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist ausreichend Rechnung getragen. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB. Wertpapiere Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen. Die wie Anlagevermögen behandelten Wertpapiere wurden nur bei einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung auf ihren niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben (gemildertes Niederstwertprinzip). Anschaffungskosten über pari wurden linear über die Restlaufzeit bis zum niedrigeren Einlösungskurs, jedoch nicht unter den Marktwert am Bilanzstichtag abgeschrieben. Für die im Anlagevermögen gehaltenen Spezialfonds wurde der jeweilige beizulegende Wert anhand einer Fondsdurchschau unter Berücksichtigung von erwarteten Ausgleichseffekten sowie Substanzminderungen ermittelt. Die erwarteten Ausgleichseffekte werden im Rahmen einer fondsspezifischen Prognoserechnung aus dem Wertaufholungspotenzial der im Fonds gehaltenen Vermögensgenstände sowie aus Gewinnthesaurierungen unter Berücksichtigung der geplanten Ausschüttungen und Kosten abgeleitet. Derivative Finanzinstrumente Die zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv-Passiv-Steuerung) abgeschlossenen Zinsderivate werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Geschäfte nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierzu werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt. Der sich daraus ergebene positive Differenzbetrag wird anschließend um den Barwert der direkt aus den Zinsprodukten des Bankbuchs resultierenden Gebühren- und Provisionserträge erhöht und um den Risikokostenbarwert und den Bestandsverwaltungskostenbarwert vermindert. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnung zum 31.12.2023 war keine Rückstellung zu bilden. Der Umfang derivativer Geschäfte sowie ergänzende Angaben zu ihrer Bewertung sind im Abschnitt D. - Erläuterung zur Bilanz - Termingeschäfte und derivative Finanzinstrumente aufgeführt. Strukturierte Finanzinstrumente Strukturierte Finanzinstrumente, die keine wesentlich erhöhten oder zusätzlichen (andersartigen) Risiken oder Chancen aufweisen, werden als einheitlicher Vermögensgegenstand bzw. einheitliche Verbindlichkeit nach den allgemeinen Grundsätzen bilanziert und bewertet Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie Anteile an verbundenen Unternehmen Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Bei einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung werden Abschreibungen vorgenommen. Die Beteiligungsbewertung erfolgt auf Basis der Vorgaben des IDW RS HFA 10. Einzelne Beteiligungen resultieren aus in Vorjahren geschlossenen Tauschgeschäften und sind nach Tauschgrundsätzen unter Gewinnrealisierung bewertet. Treuhandvermögen Die Bewertung des Treuhandvermögens erfolgte zu den Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden mit den Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert, bei Gebäuden linear bzw. mit fallenden Staffelsätzen und beim beweglichen Sachanlagevermögen linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 wurden als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 und bis zu EUR 1.000,00 wurde eine Poolabschreibung nach steuerrechtlichen Vorgaben vorgenommen. Sonstige Vermögensgegenstände Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte nach dem strengen Niederstwertprinzip. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten besteht aus Eingangsrechnungen, die mehrere Jahre betreffen. Er wird laufzeitabhängig aufgelöst. Aktive latente Steuern Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen zeitliche oder quasi-permanente Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren abbauen. Die sich daraus ergebenden Steuerbelastungen (passive latente Steuern) und Steuerentlastungen (aktive latente Steuern) werden verrechnet. Passive latente Steuern bestehen insbesondere in den Positionen Pensionsrückstellungen und Wertpapiere, denen aktive latente Steuern in den Positionen Forderungen an Kunden, Wertpapiere sowie Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen gegenüberstehen. Ein Überhang an aktiven latenten Steuern wird bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt (vgl. Erläuterungen im Abschnitt D.). Der Berechnung der Steuerlatenzen wurde ein Steuersatz von 15,825 % für die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag und 17,770 % für die Gewerbesteuer zugrunde gelegt. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Vermögensgegenstände, die die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, wurden mit den Altersversorgungsverpflichtungen und vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen verrechnet. Das Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von EUR 5.176.001,59 (fortgeführte historische Anschaffungskosten in Höhe von EUR 6.819.101,85) wurde mit dem Erfüllungsbetrag der Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von EUR 4.979.953,95 saldiert. Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts der unter den Sonstigen Vermögensgegenstände ausgewiesenen Rückdeckungsversicherungen wurde das nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung des tariflichen Garantiezinses bewertete Deckungskapital einschließlich des verdienten Überschusses angesetzt. Ein nach der Saldierung verbleibender Überhang wurde in Höhe von EUR 196.047,64 aktiviert. Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung der Verpflichtungen wurden mit laufenden Erträgen sowie Erfolgsauswirkungen aus Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens in Höhe von EUR -861.691,53 verrechnet. Verbindlichkeiten Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Soweit der Erfüllungsbetrag höher als der Ausgabebetrag ist, wurde der Unterschiedsbetrag in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgenommen; er wird planmäßig getilgt. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Treuhandverbindlichkeiten Die Bewertung der Treuhandverbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag, der mit dem Nennwert der Verpflichtung übereinstimmt. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge enthalten, die bei Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden. Die Unterschiedsbeträge werden planmäßig auf die Laufzeit der Forderungen verteilt. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem Rechnungszins der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst. Den Pensionsrückstellungen und Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2018 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften und Altersteilzeitverpflichtungen werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Laufende Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern sind mit dem Barwert bilanziert. Für die Pensionsrückstellungen wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,50 % (Vorjahr 2,50 %) und eine Rentendynamik in Höhe von 1,00 % bis 2,50 % (Vorjahr 2,50 %) zugrunde gelegt. Am Bilanzstichtag feststehende Tarifanpassungen wurden in der Bewertung berücksichtigt. Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen angewendete Zinssatz von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %) wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Den Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen liegt ein an der durchschnittlichen Restlaufzeit der Altersteilzeitvereinbarungen ausgerichteter Abzinsungssatz von 1,00 % (Vorjahr 0,42 %) zugrunde. Diese beruhen auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV). Die Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des für die Abzinsung der Altersvorsorgerückstellungen maßgeblichen Zinssatzes sind unter Ausübung des Wahlrechts unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR 63.433,00. Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Die erstmalige Einbuchung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgte mit dem abgezinsten Betrag (Nettomethode). Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Angaben zur Behandlung von negativen Zinsen Negative Zinsen auf finanzielle Vermögenswerte bzw. finanzielle Verbindlichkeiten wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung bei den betreffenden Zinserträgen bzw. Zinsaufwendungen in Abzug gebracht. Der Umfang negativer Zinsen bei den Zinserträgen und Zinsaufwendungen wird in Form von Darunter-Vermerken in der Gewinn- und Verlustrechnung angegeben. Verwendung des Jahresergebnisses Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. C. Entwicklung des Anlagevermögens 2023
D. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen an Kreditinstitute In den Forderungen an Kreditinstitute (A 3) sind EUR 82.594.528,83 Forderungen an die genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Forderungen an Kunden In den Forderungen an Kunden (A 4) befindet sich ein nachrangiges Gründungsstockdarlehen in Höhe von EUR 2.776.960,00 an die Pensionskasse Deutscher Genossenschaften VVaG. Dieses Darlehen ist dem Anlagevermögen zugeordnet. In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 15.434.153,80 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sowie Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapier Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 19.287.750,00 (ohne Berücksichtigung von Zinsabgrenzungen) fällig. In folgenden Posten sind enthalten:
Im Wertpapierjournal sind die nicht nach dem strengen Niederstwertprinzip bewerteten Wertpapiere des Anlagevermögens besonders gekennzeichnet. Bei den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren des Anlagevermögens über EUR 58.549.049,96 Buchwert sind Abschreibungen in Höhe von EUR 1.653.393,82 unterblieben. Der Zeitwert beläuft sich - inklusive Kursreserven in Höhe von EUR 207.688,86 - auf EUR 57.103.345,00. Bei Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere des Anlagevermögens über EUR 172.650.344,12 Buchwert sind Abschreibungen in Höhe von EUR 99.297,34 unterblieben. Der Zeitwert beläuft sich - inklusive Kursreserven in Höhe von EUR 3.693.544,92 - auf EUR 176.244.591,70. Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB sind für marktpreisbezogene Wertänderungen unterblieben, da Störungen der Zins- und Tilgungsleistungen bei den betreffenden Wertpapieren nach unserer derzeitigen Einschätzung nicht zu erwarten sind. Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht In den Forderungen sowie Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind:
Investmentvermögen mit einem Anteil von mehr als 10 Prozent Im Bilanzposten "Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere" (A 6) sind folgende Anteile an Sondervermögen im Sinn des § 1 Abs. 10 KAGB oder Anlageaktien an Investmentaktiengesellschaften mit veränderlichem Kapital im Sinn der §§ 108 bis 123 KAGB oder vergleichbaren EU- bzw. sonstigen ausländischen Investmentvermögen mit Anteilsquoten von mehr als 10 % enthalten:
Bei den aufgeführten Fonds handelt es sich um Mischfonds. Eine Beschränkung in der täglichen Rückgabemöglichkeit besteht nicht. Der Kapitalgesellschaft bleibt jedoch vorbehalten, die Rücknahme der Anteile auszusetzen, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen, die eine Aussetzung unter Berücksichtigung der Interessen der Anleger erforderlich erscheinen lassen. Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen Wir halten an folgenden Unternehmen Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB, die nicht von untergeordneter Bedeutung gemäß § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB sind:
Mit dem unter Buchstabe a) genannten Unternehmen besteht ein Konzernverhältnis. Ein Konzernabschluss wurde nach § 296 Abs. 2 HGB nicht aufgestellt, weil das Tochterunternehmen für die Verpflichtung der Bank, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzern zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung ist. Die Gesamtbeteiligung am DZ BANK Konzern beträgt EUR 47.646.565,57 und besteht in Höhe von EUR 10.286.035,57 aus direkt gehaltenen Beteiligungen an Unternehmen des DZ BANK Konzerns und indirekt in Höhe von EUR 37.359.530,00 an Beteiligungen an Holdinggesellschaften. Darüber hinaus bestehen weitere Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB, auf deren Angabe jedoch aufgrund der insgesamt untergeordneten Bedeutung verzichtet wurde. Treuhandvermögen Im Bilanzposten "Treuhandvermögen" (A 9) sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die im eigenen Namen für fremde Rechnung gehalten werden. Sie betreffen ausschließlich Forderungen an Kunden. Sachanlagen Im Bilanzposten "Sachanlagen" (A 12) sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 5.802.338,73 und Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von EUR 2.739.103,00 enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände In dem Bilanzposten "Sonstige Vermögensgegenstände" (A 13) sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten (A 14) besteht aus Eingangsrechnungen, die mehrere Jahre betreffen. Nachrangige Vermögensgegenstände In den Posten der Aktivseite sind nachrangige Vermögensgegenstände enthalten:
Fremdwährungsposten In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 467.387,82 enthalten. Restlaufzeitenspiegel für Forderungen Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten (ohne Berücksichtigung von Zinsabgrenzungen).
Restlaufzeitenspiegel für Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten (ohne Berücksichtigung) von Zinsabgrenzungen auf:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) sind EUR 109.412.983,55 Verbindlichkeiten gegenüber der genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Treuhandverbindlichkeiten Im Bilanzposten "Treuhandverbindlichkeiten" (P 4) sind ausschließlich Refinanzierungsmittel für Kredite ausgewiesen, die im eigenen Namen für fremde Rechnung gehalten werden. Bei diesen Treuhandverbindlichkeiten handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1). Sonstige Verbindlichkeiten Im Bilanzposten "Sonstige Verbindlichkeiten" (P 5) sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten (P 6) sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 469.202,85 (Vorjahr EUR 68.183,42) enthalten. Latente Steuern Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Den passiven Steuerlatenzen aus Pensionsrückstellungen und Wertpapieren und steuerlichem Sonderposten mit Rücklagenanteil stehen höhere aktive Steuerlatenzen aus Kundenforderungen, Wertpapieren sowie Rückstellungen aus Altersvorsorgeverpflichtungen gegenüber. Für die Berechnung latenter Steuern wurde ein Steuersatz von 33,595 % zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind:
Eigenkapital Die unter dem Passivposten "Gezeichnetes Kapital" (P 12a) ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen Die in den Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und -steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten. Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch Rückstellungen gedeckt. Die in Posten 1b) und 2c) der unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen überwiegend breit gestreute Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für Kunden bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden. Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten zeigen nicht die zu erwartenden Zahlungsströme, da sie nach unserer Einschätzung überwiegend ohne Insanspruchnahme auslaufen werden. Bei den anderen Verpflichtungen gehen wir dagegen von einer überwiegenden Inanspruchnahme aus. Durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesicherte Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
Fremdwährungsposten In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 467.372,79 und in den unter dem Strich vermerkten Eventualverbindlichkeiten im Gegenwert von EUR 589.695,79 enthalten. Termingeschäfte und derivative Finanzinstrumente In der nachfolgenden Übersicht sind die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivatgeschäfte des Nichthandelsbestands, die noch nicht abgewickelt waren, dargestellt (§ 36 RechKredV bzw. § 285 Nr. 19 HGB).
Die Zinsderivate wurden ausschließlich als Sicherungsinstrumente im Rahmen der Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos im Bankbuch (Aktiv-Passiv-Steuerung) abgeschlossen. Die Zinsswaps des Nichthandelsbestands sind mit ihrem Barwert zum Bilanzstichtag angegeben. Dabei haben wir die variablen Zinszahlungsströme mit Forward Rates - abgeleitet aus der aktuellen Zinsstrukturkurve - berechnet und diese - ebenso wie die fixen Zahlungsströme - mit der Swapkurve diskontiert. Bei den Devisentermingeschäften handelt es sich um Kundengeschäfte, für die kongruente Gegengeschäfte mit der DZ BANK AG abgeschlossen wurden. Bewertet werden die Devisengeschäfte nach der Marktwertmethode, d.h. es wird täglich der Eindeckungsaufwand für das Geschäft anhand Volumen und Devisenkurs errechnet. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Zinserträge und Zinsaufwendungen Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per Saldo um EUR 167,00 (Vorjahr EUR 231,00) vermindert. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen (GuV-Posten 8) sind folgende nicht unwesentliche Einzelbeträge enthalten:
Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit EUR 16.208,78 (Vorjahr EUR 7.290,76) Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 149.046,00 (Vorjahr EUR 402.206,00) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Sonstiges Dem Fonds für allgemeine Bankrisiken wurden aus dem Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit EUR 4.000.000,00 (Vorjahr EUR 1.700.000,00) zugeführt. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen für das Geschäftsjahr 2023 EUR 3.076.002,98. Periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 1.254.211,46 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 86.025,85 enthalten. Hiervon entfallen im Wesentlichen auf:
F. Sonstige Angaben Vorstand und Aufsichtsrat Aus datenschutzrechtlichen Gründen haben wir auf die Angaben der Gesamtbezüge des Vorstandes unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Im Geschäftsjahr beliefen sich die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates auf EUR 52.367,91 und der früheren Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen auf EUR 737.483,60. Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31. Dezember 2023 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 9.966.983,00. Die Forderungen an und Verpflichtungen aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 25,58 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 368.223,82. Ausschüttungsgesperrte Beträge Der aus der Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt EUR 63.433,00. Die ausschüttungsgesperrten Beträge aus der Neubewertung von Altersversorgungsverpflichtungen (§ 253 Abs. 6 HGB) und nach § 268 Abs. 8 HGB (EUR 196.047,64) werden gemeinsam betrachtet. Danach ergibt sich, dass allen ausschüttungsgesperrten Beträgen frei verfügbare Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrages gegenüberstehen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen bestehen in Höhe von EUR 3.373.608,00 als Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund). Ferner besteht eine Beitragsgarantie gegenüber dem institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen, falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen, sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen. Personalstatistik Die Zahl der 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 17 Auszubildende beschäftigt. Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr
Besondere Offenlegungspflichten Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen, die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten: Genoverband e.V. Ludwig-Erhard-Allee 20 40227 Düsseldorf Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Mitglieder des Vorstands Artur Merz, Vorstandssprecher Compliance, Gesamtbanksteuerung, Revision, Kreditmanagement, Unternehmensservice, Personalmanagement, Vorstandsstab Achim Hahn Privatkundengeschäft, Private Banking, Firmenkundengeschäft, Vertriebsmanagement, Bauen und Wohnen, Payments, Treasury Mitglieder des Aufsichtsrats Dipl. Ing. Wolfgang Kirchhoff, Vorsitzender Vorstandsvorsitzender und CEO der Kirchhoff Automotive Holding AG & Co. KG, Iserlohn Wolfgang Brück, stellvertretender Vorsitzender Rechtsanwalt, Iserlohn Dipl. Ing. Rüdiger Walter Scholz (bis 15.06.2023) Geschäftsführer der G+R Scholz GmbH & Co. KG, Menden Dr. Dietmar Cramer Wirtschaftsprüfer, Mitinhaber Cramer Werthmann & Partner mbB, Hagen Carl-Michael Schulte Geschäftsführender Gesellschafter der Bandstahl Schulte & Co. GmbH, Hagen Dr. Ralf Geruschkat Hauptgeschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer, Hagen Christian Wilhelm Ilske Geschäftsführer der c.i.t. management GmbH, Iserlohn Heike Branscheid Geschäftsführende Gesellschafterin der Ketten Branscheid GmbH, Ennepetal Vorschlag für die ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 2.895.145,43 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 7.249,80 (Bilanzgewinn von EUR 2.902.395,23) - wie folgt zu verwenden:
Hagen, 23. Mai 2024 Märkische Bank eG Der Vorstand Artur Merz Achim Hahn Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Märkische Bank eG, Hagen Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Märkische Bank eG, Hagen (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO i. V. m. §§ 55 Abs. 2, 38 Abs. 1a GenG, dass alle bei uns beschäftigten Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Nachfolgend stellen wir den aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalt Bewertung der Kundenforderungen dar: a) Sachverhalt und Problemstellung Die Genossenschaft ist hauptsächlich im Kundenkreditgeschäft tätig. Eine mögliche Verschlechterung der Kreditwürdigkeit von Kreditnehmern kann Auswirkungen auf die Höhe der zu bildenden Risikovorsorge bzw. Abschreibungen haben. Hieraus können sich erhebliche Auswirkungen auf den Jahresabschluss und insbesondere auf die Ertragslage der Genossenschaft ergeben. Im Rahmen der Rechnungslegung ist zur Bewertung der Forderungen neben der Bonitätsbeurteilung in der Regel die Nutzung geschätzter Werte für gestellte Sicherheiten erforderlich. Da die hiermit verbundenen Einschätzungen einen bedeutsamen Einfluss auf die Bildung bzw. die Höhe gegebenenfalls erforderlicher Risikovorsorge und Abschreibungen haben, und diese insofern mit erheblichen Unsicherheiten behaftet sind, haben wir die Bewertung der Kundenforderungen als einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt eingestuft. b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse Im Rahmen der Jahresabschlussprüfung haben wir zunächst die Angemessenheit des relevanten internen Kontrollsystems der Genossenschaft zur Bewertung von Kundenforderungen beurteilt. Dabei haben wir Kontrollmaßnahmen in den zur Bewertung der Kundenforderungen relevanten Prozessen der Genossenschaft identifiziert. Für die relevanten Kontrollmaßnahmen haben wir deren Aufbau bzw. Ausgestaltung gewürdigt und uns vergewissert, dass diese Kontrollen eingerichtet sind. In Folge haben wir uns von der Wirksamkeit der eingerichteten relevanten Kontrollen der Genossenschaft stichprobenhaft überzeugt. Des Weiteren haben wir analytische Prüfungshandlungen durchgeführt. In dem Zusammenhang haben wir uns von der regelmäßigen Überprüfung der Angemessenheit der Schätzannahmen durch die Genossenschaft überzeugt. Darüber hinaus haben wir die Bewertung der Kundenforderungen einschließlich der Sicherheiten auf Basis risikoorientiert ausgewählter Einzelfälle beurteilt und mit den Einschätzungen der Genossenschaft abgeglichen. c) Verweis auf weitergehende Informationen Weitere Angaben der Genossenschaft zur Bilanzierung und Bewertung von Forderungen im Kreditgeschäft sind im Anhang im Abschnitt Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden enthalten. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen: - die übrigen Teile des Jahresberichts - ohne weitere Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses und Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen - wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder - anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber dem Aufsichtsrat eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit dem Aufsichtsrat erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO Wir sind als zuständiger Prüfungsverband gesetzlicher Abschlussprüfer der Genossenschaft. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit unserer Berichterstattung an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO i. V. m. § 58 Abs. 3 GenG (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. Bei uns beschäftigte Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht der geprüften Genossenschaft angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für die geprüfte Genossenschaft bzw. für die von dieser beherrschten Unternehmen erbracht: - Prüfung des Depot- und Wertpapierdienstleistungsgeschäfts nach § 89 WpHG Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Jürgen Schulze Tilling.
Düsseldorf, 31.05.2024 Genoverband e.V. Dieter Schulz, Wirtschaftsprüfer Jürgen Schulze Tilling, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die ErgebnisverwendungDie Vertreterversammlung vom 12.06.2024 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 2.895.145,43 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 7.249,80 - wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen. Bericht des AufsichtsratesMärkische Bank eG, HagenDer Aufsichtsrat - einschließlich der von ihm gebildeten Ausschüsse - hat im Jahr 2023 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und traf die in seinen Aufgabenbereich fallenden Beschlüsse; dies beinhaltet auch die Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und seine Ausschüsse in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse, die erbetenen Auskünfte wurden stets umfassend erteilt. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. Der vorliegende Jahresabschluss 2023 mit Lagebericht wurde vom Genoverband e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und erklärt sich in allen Teilen einverstanden. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, die vom Vorstand vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. Zusätzlich wurde im Jahr 2023 vom Genoverband e.V. die Wertpapierdienstleistungs- und Depotprüfung gemäß § 89 Abs. 1 Satz 1 und 2 WpHG vorgenommen. Dem Vorstand sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dankt der Aufsichtsrat für ihre erfolgreiche Tätigkeit und ihr Engagement im Dienste der Bank, ihrer Mitglieder und Kunden. Der Aufsichtsrat spricht auf diesem Wege auch allen Mitgliedervertretern für ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Interesse des Institutes seinen Dank aus
Hagen, 23. Mai 2024 Wolfgang Kirchhoff Aufsichtsratsvorsitzender Anlage zum Jahresabschluss gemäß § 26a Abs. 1 Satz 2 KWG zum 31. Dezember 2023("Länderspezifische Berichterstattung")Märkische Bank eG, HagenDie Märkische Bank eG hat keine Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgende Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit als regional tätige Kreditgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die Tätigkeit der Märkische Bank eG besteht darin, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren. Die Märkische Bank eG definiert den Umsatz aus der Summe folgender Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge, Zinsaufwendungen, laufende Erträge aus Aktien etc., Erträge aus Gewinngemeinschaften etc., Provisionserträge, Provisionsaufwendungen und sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz beträgt für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2023 TEUR 43.184. Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten beträgt 200,2. Der Gewinn vor Steuern beträgt TEUR 10.096. Die Steuern auf Gewinn betragen TEUR 3.149 und betreffen laufende Steuern. Die Märkische Bank eG hat im Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen erhalten. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
10 nahegelegene Organisationen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Elektroinstallation
Allgemeinbildende weiterführende Schulen des Sekundarbereichs II
Beteiligungsgesellschaften
Vermittlung von Arbeitskräften
Beteiligungsgesellschaften
Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen