WDR mediagroup GmbH
Selbe AdresseVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Barbara Wiewer seit 17.1.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Westdeutscher Rundfunk Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WDR mediagroup licensing GmbHKölnJahresabschluss zum 31. Dezember 2010Bilanz der WDR mediagroup licensing GmbH, Köln, zum 31. Dezember 2010
Gewinn- und Verlustrechnung der WDR mediagroup licensing GmbH, Köln, für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010
Entwicklung des Anlagevermögens der WDR mediagroup licensing GmbH, Köln, im Geschäftsjahr 2010
Anhang der WDR mediagroup licensing GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr 2010A. Allgemeines Der Jahresabschluss der WDR mediagroup licensing GmbH ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs.1 HGB. Im Geschäftsjahr 2010 wurden die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (kurz: BilMoG) geänderten Vorschriften des HGB erstmals angewandt. Die Vorjahreszahlen wurden in Ausübung des Wahlrechts in Art 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Durch die Anwendung des BilMoG ergaben sich insbesondere Änderungen bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen. Die Aufstellung des Anhangs erfolgte unter Berücksichtigung von größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften. Der Ausweis von Erlösen im Zusammenhang mit Leistungsschutzrechten erfolgte im Berichtsjahr erstmalig in den sonstigen betrieblichen Erträgen (TEUR 230). In Vorjahren erfolgte ein Ausweis in den Umsatzerlösen (TEUR 206). Eine Anpassung der Vorjahreszahlen wurde nicht vorgenommen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze In Ergänzung des Gliederungsschemas des § 266 Abs. 2 und 3 HGB weist die Gesellschaft Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen aus. Nahestehende Unternehmen der Gesellschaft sind solche Unternehmen, an denen die Muttergesellschaft WDR mediagroup GmbH, Köln, zwar direkt oder indirekt beteiligt sind, die aber keine verbundenen Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB sind. Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit sie gegen Entgelt erworben wurden, zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben. Auch das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet; bei den abnutzbaren Vermögensgegenständen sind diese vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Anwendung der steuerlich zulässigen Sätze. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 150 (geringwertige Anlagegüter) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und bewegliche Anlagegüter mit einem Wert über EUR 150 bis EUR 1.000 werden als Sammelposten aktiviert und über eine Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben. Vorräte sind, soweit nicht ein niedrigerer Wert anzusetzen ist, zu Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Fremdwährungsforderungen werden zum Kurs des Entstehungsstichtages bewertet, gegebenenfalls mit dem niedrigeren zum Abschluss-Stichtag. Pensionsrückstellungen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen ermittelt und gemäß den Vorschriften des § 253 Abs. 1 und 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages ausgewiesen. Dabei wurden bei der Bewertung die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck angewandt. Die Ermittlungen der Werte der Pensionsverpflichtungen erfolgten auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsverfahren (Projected Unit Credit Methode) und wurden gemäß 253 Abs. 2 Satz 4 und 5 HGB n. F. auf Basis der Angaben der Bundesbank mit einem Zinssatz von 5,15 % diskontiert. Die zugrunde gelegte Lohn- und Gehaltssteigerung beträgt 2 % p. a., die erwartete Rentensteigerung ebenfalls 2 % p. a. Im Vorjahr wurden die Pensionsverpflichtungen versicherungsmathematisch mit ihrem Teilwert gemäß § 6 a EStG auf der Basis eines Zinssatzes von 5,25 % angesetzt. Durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des BilMoG hat sich zum 1. Januar 2010 eine Unterdotierung in Höhe von TEUR 31 ergeben. Im Geschäftsjahr 2010 erfolgte eine entsprechende Zuführung in Höhe von TEUR 31, die im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen wird. In den Sonstigen Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß gesonderter Anlage ist gemäß § 268 Abs. 2 HGB integraler Bestandteil des Anhangs. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen von insgesamt TEUR 2.476 (Vorjahr TEUR 2.346) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene und nahestehende Unternehmen umfassen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter umfassen Forderungen aus dem Cash-Pooling von TEUR 875 (Vorjahr TEUR 1.316) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 91 (Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 385). (3) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 125.000,00. Der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von TEUR 142 wurde vollständig an die WDR mediagroup GmbH, Köln, ausgeschüttet. (4) Sonstige Rückstellungen Die ausgewiesenen Rückstellungen von TEUR 940 (Vorjahr TEUR 474) betreffen im Wesentlichen die Rückstellung für Bonuszahlungen in Höhe von TEUR 95 (Vorjahr TEUR 75), für ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 3 (Vorjahr TEUR 39), für noch zu leistende Lizenzzahlungen TEUR 580 (Vorjahr TEUR 198) sowie für ausstehenden Urlaub, Berufsgenossenschaft, die Jahresabschlussprüfung und Sonstiges TEUR 262 (Vorjahr TEUR 162). (5) Verbindlichkeiten Die ausgewiesenen Beträge von insgesamt TEUR 441 (Vorjahr TEUR 674) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und nahestehenden Unternehmen umfassen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
(6) Rechnungsabgrenzungsposten Für in Vorjahren und im Geschäftsjahr 2010 von Lizenznehmern vereinnahmte Nutzungsgebühren für die Verwertung von Lizenzrechten in den Jahren 2011 und später wurde in Höhe von TEUR 1.126 (Vorjahr TEUR 1.164) ein Abgrenzungsposten gebildet. D. Gewinn- und Verlustrechnung (1) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstige Zinsen und ähnliche Erträge betreffen mit TEUR 11 (Vorjahr TEUR 9) verbundene Unternehmen. (2) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 11 Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. (3) Außerordentliche Aufwendungen Die außerordentlichen Aufwendungen (TEUR 31) sind Aufwendungen aus der Umstellung der Bewertung langfristiger Pensionsrückstellungen auf das BilMoG zum 1. Januar 2010. E. Ergänzende Angaben (1) Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB bestehen nicht. (2) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Mietverträge mit gesetzlicher Kündigungsfrist in Höhe von rund TEUR 88 p. a. (3) Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 27 Personen (Vorjahr 30) bei der Gesellschaft beschäftigt. (4) Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Nina Jäcker, Köln Frau Nina Jäcker ist hauptberuflich als Geschäftsführerin der Gesellschaft tätig. Die Bezüge der Geschäftsführerin betrugen im Berichtsjahr TEUR 106. Die Rückstellung für die betriebliche Altersvorsorge beträgt TEUR 11. Die Bezüge von Frau Jäcker i. H. v. TEUR 106 schlüsseln sich wie folgt auf: Gehalt sonstige Bezüge Tantiemen TEUR 90 TEUR 6 TEUR 10 F. Angabe zu verbundenen Unternehmen Konzernabschluss Die WDR mediagroup licensing GmbH, Köln, wird in den Konzernabschluss der WDR mediagroup GmbH, Köln, nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen. Die WDR mediagroup GmbH, Köln, stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der WDR mediagroup GmbH wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. G. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführerin schlägt vor, den Jahresüberschuss zum 31.12.2010 in Höhe von EUR 419.697,18 auf neue Rechnung vorzutragen. Köln, 1. April 2011 WDR mediagroup licensing GmbH gez. Nina Jäcker Geschäftsführerin Lagebericht der WDR mediagroup licensing GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr 2010Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage 2010 Die WDR mediagroup licensing GmbH ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der WDR mediagroup GmbH. Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Auswertung von Programmen des WDR aus Fernsehen und Hörfunk auf allen Verbreitungswegen. Einen Schwerpunkt bilden die Kindercharaktere aus WDR-Formaten wie "Die Sendung mit der Maus", "Die Sendung mit dem Elefanten", "Käpt'n Blaubär", "Der kleine Eisbär" und "Shaun das Schaf". Darüber hinaus betreibt die WDR mediagroup licensing einen Musikverlag, der für viele WDR-Produktionen Musiken in Auftrag gibt. Zudem betreibt die WDR mediagroup licensing GmbH das Einzelhandelsgeschäft "Maus & Co." in Köln sowie den WDR-Online-Shop (www.wdrshop.de). Ertragslage Die Betriebsleistung der Gesellschaft lag mit 6,4 Mio. € auf Vorjahresniveau. Der Materialaufwand lag mit 3,0 Mio. um € 0,2 Mio. € unter dem Vorjahreswert von 3,2 Mio. €. Im Wesentlichen ist dieser Rückgang auf eine Umgliederung von erworbenen Leistungsschutzrechten in der GuV im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt Beschäftigten lag mit 27,1 Mitarbeitern unter dem Vorjahreswert (30,1 Mitarbeiter). Der Personalaufwand lag mit 1,5 Mio. € unter dem vergleichbaren Wert des Vorjahres (1,6 Mio. €). Der Sonstige betriebliche Aufwand lag mit 1,2 Mio. € unter dem Vorjahreswert von 1,3 Mio. €. Das Ergebnis vor Ertragsteuern stieg gegenüber der vergleichbaren Vorjahreszahl um 0,3 Mio. € auf 0,6 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €). Durch die voraussichtlich anfallenden Ertragssteuern in Höhe von 0,2 Mio. € reduziert sich der Jahresüberschuss auf 0,4 Mio. €. Als vergleichbare Vorjahreszahl für 2009 wurde ein Ergebnis von 0,1 Mio. € realisiert. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 32 T€ auf 290 T€ erhöht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind insgesamt betrachtet um 0,2 Mio. € auf 2,5 Mio. € gestiegen (Vorjahr: 2,3 Mio. €). Die Gesellschaft ist in das Cash Pooling der WDR mediagroup GmbH eingebunden. Über die mediagroup erfolgt sowohl die Anlage freier Gelder als auch die Versorgung mit Liquidität. Ausblick auf 2011 Für das Geschäftsjahr 2011 wird mit einem Umsatzwachstum und einer Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2010 gerechnet. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung In 2009 wurde im Bereich der Vermarktung der WDR-Kindercharaktere eine Erweiterung des bisherigen Geschäftsfeldes dahingehend vorgenommen, dass die Gesellschaft künftig nicht mehr nur Rechte an Dritte lizenziert sondern auch selbst Merchandisingartikel herstellt und vertreibt. Der Aufbau des Geschäftsfeldes soll dem Rückgang der Lizenzerlöse im Bereich der Vermarktung der Kindercharaktere entgegenwirken und den Marken einen neuen Impuls geben. Start der Produkteinführung im Markt war Juni 2010, so dass in 2010 zusätzliche Umsätze aus den Verkäufen generiert wurden. Ende 2010 konnte ein Vertriebspartner für neue Vertriebswege gefunden werden, so dass mit einem weiteren Anstieg der Umsätze in 2011 gerechnet wird. Die Gesellschaft ist in besonderem Maße aufgrund ihrer Geschäftsfelder von der allgemeinen konjunkturellen Lage und dem Konsumverhalten der Bevölkerung sowie der Investitionsbereitschaft von Lizenznehmern und des Einzelhandels abhängig. Insofern hat die konjunkturelle Entwicklung und die finanzwirtschaftliche Gesamtlage unmittelbar Einfluss auf das Ergebnis der Gesellschaft und kann dieses positiv oder negativ beeinflussen. Grundsätzlich kann man im Bereich der Lizenzvermarktung die Tendenz feststellen, dass durch die Zunahme von weiteren attraktiven Lizenzthemen gerade im Bereich der Kinderlizenzen ein starker Verdrängungswettbewerb im Markt stattfindet und es somit schwieriger wird, die Lizenzthemen der Gesellschaft zu vermarkten und Lizenznehmer zu finden. Zudem werden der Gesellschaft die Verwertungsrechte/Lizenzrechte an WDR Hörfunk- und TV-Programmen in weiten Teilen durch die WDR mediagroup GmbH eingeräumt. Insofern hängen der Erfolg und die Ertragsaussichten der Gesellschaft maßgeblich von der Attraktivität und der Rechtelage des vorhandenen WDR-Programmstocks ab. Die Tendenz zeigt, dass der WDR zunehmend bei verwertungsattraktiven Produktionen nur die für ihn relevanten Senderechte einkauft, insofern müssen vermehrt im Vorfeld Rechte für die Verwertung eingekauft werden. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der WDR mediagroup eingebunden, welches die bestehenden Risiken analysiert und diese im Hinblick auf deren Eintrittswahrscheinlichkeit und materiellen Auswirkungen bewertet. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge mit besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben. Köln, 1. April 2011 WDR mediagroup licensing GmbH gez. Nina Jäcker Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die WDR mediagroup licensing GmbH, Köln: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der WDR mediagroup licensing GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Frankfurt am Main, 1. April 2011 Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft gez. Marcus Grzanna gez. Thomas Klemm Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer |
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