Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Meike Jegottka seit 6.10.2025 | Prokura |
Andreas Fürer seit 16.7.2024 | Geschäftsführer |
Maria Rita Beckmann seit 4.10.2022 | Prokura |
Volkmar Harnischmacher seit 19.12.2019 | Prokura |
Fabian Donatus Rechlin seit 27.10.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.10% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 44.95% | |
| 44.95% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
wedi GmbHEmsdettenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020INHALTSVERZEICHNIS Bilanz zum 31. Dezember 2020 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2020 Anhang für das Geschäftsjahr 2020 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Bilanz zum 31. Dezember 2020AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020
Amtsgericht Steinfurt, HR B 3782Anhang für das Geschäftsjahr 2020A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss I. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren grundsätzlich unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der entgeltlich erworbene Firmenwert Australien wird über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben, da dieses die voraussichtliche Bestandsdauer der Kundenbeziehungen darstellt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, grundsätzlich um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten nicht über 800,00 € liegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteilsrechte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Die Warenvorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. In den Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten erfasst. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Allen im Forderungsbestand liegenden Risiken wird durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, die aktiv von den Forderungen abgesetzt sind, Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit Nominalwerten angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die erst Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Bilanzstichtag darstellen. Unter dem aktiven Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ist der gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldierte Betrag aus verpfändeten Guthaben bei Kreditinstituten (Deckungsvermögen) und Rückstellungen für Altersteilzeit ausgewiesen. Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde nach dem Blockmodell gebildet. Vertragliche vereinbarte Altersteilzeitfälle wurden hierbei in voller Höhe berücksichtigt. Der Aufstockungsbetrag wurde entsprechend dem Entlohnungscharakter ratierlich zugeführt. Für bestehende Altersteilzeitverpflichtungen wurde ein Abzinsungssatz von 0,54 % (Vj. 0,58 %) zugrunde gelegt. Zur Erfüllung der Verpflichtungen aus Altersteilzeit wurden Guthaben bei Kreditinstituten verpfändet. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind unter anderem dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen und dienen ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersteilzeit. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen) entspricht den Anschaffungskosten und beträgt 26,7 T€. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt zum Bilanzstichtag 8,5 T€. Die Pensionsrückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Bewertung der Verpflichtungen auf Basis der Projected Unit Credit (PUC)-Methode kommen die "Richttafeln 2018 G von Professor Dr. Klaus Heubeck" zur Anwendung. Für die handelsrechtliche Bewertung nach dem BilMoG wurde zum Stichtag 31.12.2019 ein Rechnungszins von 2,71 % und zum Bilanzstichtag (31.12.2020) ein Rechnungszins von 2,30 % p.a. verwendet. Es wurde ein Rententrend von jeweils 0,00 % für die Altersrente und von jeweils 1,00 % für die Hinterbliebenenrente berücksichtigt. Zur Erfüllung der Verpflichtungen aus Altersversorgung wurden Rückdeckungsversicherungen bei der AXA Lebensversicherung AG abgeschlossen und Guthaben bei Kreditinstituten verpfändet. Die Rückkaufwerte und Ansprüche aus den Lebensversicherungen sowie die verpfändeten Guthaben bei Kreditinstituten sind unter anderem dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen und dienen ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen) entspricht den Anschaffungskosten und beträgt 1.495 T€. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt zum Bilanzstichtag 3.161 T€. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB nach Maßgabe der durchschnittlichen Zinssätze der vergangenen 10 bzw. 7 Jahre beträgt 394 T€. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind grundsätzlich in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostenverhältnisse angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, soweit wesentlich, mit der Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsvorgänge werden mit dem am Tag des Geschäftsvorfalls geltenden Umrechnungskurs unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bei Fremdwährungsvorgängen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurde der Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag verwendet. B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz I. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. II. Angaben zum Anteilsbesitz (jeweils 100%)
* Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
mit der wedi Logistik GmbH.
III. Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von 6.850,1 T€ (Vorjahr: 9.760,1 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wenn nicht anders ausgewiesen, keine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. IV. Eigenkapital Zum Bilanzstichtag ergab sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von 394 T€ (Vorjahr: 382 T€) gemäß § 253 (6) HGB. V. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten u.a. wesentliche Posten (jeweils über 100 T€) für Prämien und Tantiemen, Urlaubs- und Gleitzeitguthaben, Personalmaßnahmen. VI. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 13.430,3 T€ (Vorjahr: 11.277,1 T€) sind durch Grundschulden in Höhe von insgesamt 9.913,4 T€ (Vorjahr: 6.800,0 T€) und in Höhe von 0,0 T€ (Vorjahr: 41,6 T€) durch Sicherungsübereignung von bestimmten Maschinen und maschinellen Anlagen gesichert. Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum Teil Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von 891,4 T€ (Vorjahr 1.066,2 T€) aus Lieferungen und Leistungen. C. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Aufgliederung der Umsatzerlöse ohne Berücksichtigung von Skonti und Boni
D. sonstige Angaben I. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Im Geschäftsjahr lag die Geschäftsführung in den Händen von Herrn Dipl.-Betriebswirt Stephan Wedi sowie Herrn Betriebswirt Fabian Rechlin. II. Angaben nach § 285 Nr. 31 und 32 HGB In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde und außergewöhnliche Erträge insbesondere in Form von Erträgen aus der Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen in Höhe von 37,8 T€ und von Versicherungsentschädigungen in Höhe von 79,9 T€ enthalten. III. Angaben zu den Arbeitnehmern Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug zum Bilanzstichtag:
IV. sonstige finanzielle Verpflichtungen, nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Aus Mietverträgen für Gebäude ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 216,6 T€ (397,3 T€) p. a. Darin enthalten ist eine Verpflichtung gegenüber zwei Gesellschaftern in Höhe von 173,2 T€ (346,4 T€). Aus Leasingverträgen von PKW, Gabelstaplern, Hebebühnen und EDV-Leistungen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 2.371,0 T€ (Vorjahr: 2.227,5 T€) über die gesamte Restlaufzeit. Die Inanspruchnahme von Leasing ermöglicht, die entsprechenden Gegenstände laufend zu erneuern und zu modernisieren, ohne das Marktrisiko der Verwertung tragen zu müssen, bedingen aber feste Vertrags- /Nutzungslaufzeiten. Aus Abnahmeverpflichtungen für Rohstoffe bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 6.931,4 T€ (Vorjahr: 8.228,9 T€). Aus Serviceverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von 47,8 T€ (Vorjahr: 0,0 T€) gegenüber Dritten. Aus der Garantie im Rahmen eines Mietvertrages für eine Tochtergesellschaft besteht eine Haftung in Höhe von 47,4 T€ p.a. bzw. 142,2 T€ über die gesamte Laufzeit. IV. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für das Geschäftsjahr 2020 in Höhe von ca. 50 T€ entfällt auf Abschlussprüferleistungen (46 T€) und sonstige Leistungen (4 T€). V. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und sich auf die VFE-Lage des Unternehmens auswirken, haben sich im Kontext der Coronakrise ergeben. Es wird auf die Ausführungen im Lagebericht (C. III.) verweisen. VI. Vorschlag über die Verwendung des ErgebnissesDer in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 erwirtschaftete Jahresüberschuss in Höhe von 4.982.017,29 € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Emsdetten, 30. März 2021 Stephan Wedi, Geschäftsführer Fabian Rechlin, Geschäftsführer Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2020
Verbindlichkeitenspiegel 2020
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020A. Grundlagen I. Geschäftsmodell Als unabhängiges Familienunternehmen ist wedi in der Baustoffbranche als Hersteller und Innovationsführer für direkt verfliesbare Baustoffe, bodengleiche Duschelemente und Designmodule bekannt. Die wedi GmbH und ihre verbundenen Unternehmen stehen für Innovation, Qualität, genau aufeinander abgestimmte Systemkomponenten in Premium-Qualität und für Service und bieten damit Mehrwert für jeden Nassraum. II. Zweigniederlassungen Die Übersicht zum Anteilsbesitz im Anhang stellt die Tochtergesellschaften der wedi GmbH dar. Darüber hinaus gibt es in Europa steuerlich begründete Vertreterbetriebsstätten. Eine wesentliche Veränderung gemäß § 138 (2) Nr. 3 AO ergibt sich aus der Errichtung der Tochtergesellschaften wedi FZ-LLC in Dubai sowie der wedi Pty. Ltd. in Australien. III. Forschung und Entwicklung Unser Entwicklungsprozess soll sicherstellen, dass die hohen Investitionen in eine Neu- und Weiterentwicklung von Produkten und Technologien mit einem überschaubaren Risiko getätigt werden und die wedi Produktpalette durch innovative Produkte bereichert wird. Wesentliche Veränderungen der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gegenüber dem Vorjahr gibt es nicht. Aufgrund der F&E-Aktivitäten ergeben sich ergänzende Systemelemente. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gegenüber den Vorjahren entwickelte sich die Konjunktur im Jahr 2020 negativ. Für das Jahr 2020 wurde im Durchschnitt aller Länder der Europäischen Union ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) unter Vorjahresniveau erreicht. Das preisbereinigte BIP im Euroraum für das Jahr 2020 ist gegenüber dem Vorjahr nach einer ersten Schätzung um 6,8 % gesunken (2019: 1,1 %). In Deutschland sank das preisbereinigte BIP im Jahr 2020 signifikant und fällt zum Vorjahr um 5,0 % (2019: 0,6 %). Im Gegensatz zu den Industrie und Dienstleistungsbereichen hat das Baugewerbe trotz der Corona Virus-Situation in 2020 preisbereinigt um 1,4% in der Bruttowertschöpfung gegenüber dem Vorjahr zugelegt. II. Geschäftsverlauf In 2020 fiel der operative Umsatz gegenüber dem Vorjahr auf 73,3 Mio. € (Vorjahr: 80,2 Mio. €) und befindet sich erheblich unterhalb des geplanten Niveaus. Vom Gesamtumsatz entfallen vor Berücksichtigung von Boni und Skonti 30,8 % auf Inlandsgeschäfte und 69,2 % auf Exporte. Der Auslandsumsatz wird im Wesentlichen in Frankreich, den Vereinigten Staaten und in Benelux erzielt. Der Beschaffungsmarkt für XPS Schaum ("Extrudierter Polystyrol Schaum") zeigte im Jahr 2020 keine großen Veränderungen. Das Preisniveau ist leicht gesunken. Die Schaumpreise lagen damit auch unter Budget. Für 2021 wird aufgrund der Knappheit an Vorprodukten mit einer erheblichen Kostensteigerung des Rohschaums gerechnet. Im Bereich Gewebe zeigten sich die Preise in 2020 stabil. Für 2021 werden keine spürbaren Veränderungen erwartet. Die Versorgungslage ist unkritisch. Die Beschaffungssituation im Bereich der Beschichtungsmassen hat sich leicht verändert. Das Preisniveau ist geringfügig gestiegen. Auch für 2021 wird ein moderater Anstieg erwartet. Das Ergebnis vor Zinsen, Beteiligungserträgen und Steuern (EBIT) in Höhe von 2,6 Mio. € (im Vorjahr: 3,6 Mio. €) liegt mit einer EBIT-Marge von 3,5 % unter Vorjahr und unter den Erwartungen. Es resultiert im Wesentlichen aus dem negativen Einfluss der Corona Virus-Pandemie auf Märkte außerhalb Deutschlands, dem mit einem weiterhin strikten Kostenmanagement in allen Bereichen begegnet wurde. Unter Berücksichtigung der erschwerenden Pandemie-Bedingungen sind wir mit unserem Geschäftsverlauf zufrieden. III. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die operativen Umsatzerlöse sanken um insgesamt 6,9 Mio. € auf 73,3 Mio. €. Die Verringerung der sonstigen betrieblichen Erträge um 0,3 Mio. € auf 0,7 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus geringeren Wechselkursgewinnen (-0,3 Mio. €). Der Personalaufwand verringerte sich im Geschäftsjahr 2020 um 0,7 Mio. € auf 18,9 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen um 3,4 Mio. € auf 21,2 Mio. €. Ausschlaggebend für diesen Rückgang sind gesunkene Aufwendungen für Leiharbeitnehmer (-0,8 Mio. €), niedrigere Servicekosten (0,8 Mio. €), gesunkene Ausgangsfrachten (-0,7 Mio. €) und reduzierte Messe- und Reisekosten (jeweils -0,4 Mio.). Der Jahresüberschuss ist aufgrund einer Ausschüttung der schweizerischen Tochterfirma in Höhe von 3,4 € Mio. von 2,2 Mio. € auf 5,0 Mio. € gestiegen und entsprach aus operativer Sicht jedoch nicht den Erwartungen. Die Bilanzsumme der Gesellschaft verringert sich um 3,1 Mio. € von 56,9 Mio. € auf 53,8 Mio. €. Die Veränderung ergibt sich in erster Linie durch die Erhöhung des Anlagevermögens um 0,6 Mio. € und der Verringerung der Forderungen um 3,6 Mio. € sowie der sonstigen Vermögensgegenstände um 0,2 Mio. €. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2020 beträgt 52 % (Vorjahr: 54 %). Die Zugänge zum Anlagevermögen betragen im Geschäftsjahr 2,5 Mio. €. Ein wesentlicher Teil der Investitionen entfällt zum Bilanzstichtag auf immaterielle Wirtschaftsgüter sowie Anlagen im Bau in Höhe von 2,1 Mio. €. Die Finanzierung der Zugänge der Sachanlagen erfolgte durch Aufnahme von Bankdarlehen und durch den generierten cash-flow. Des Weiteren baut die wedi-Gruppe im Rahmen ihrer Wachstums- und Internationalisierungs-Strategie ihr Engagement in Nordamerika weiter aus. Hierzu wurden in 2020 Möglichkeiten geschaffen, weitere Bauplattengrößen zu produzieren und Montageinseln für Duschelemente etabliert. Dadurch eröffnet sich für die wedi-Gruppe die Möglichkeit, Kapazitätspotential für den expandierenden europäischen Markt flexibler einzusetzen, gleichzeitig aber auch dem Wachstum des nordamerikanischen Marktes begegnen zu können. Ziel unseres Finanzmanagements ist es, jederzeit die finanziellen Mittel für den laufenden Geschäftsverkehr sicher zu stellen. Darüber hinaus stehen zum Stichtag nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von insgesamt 12,2 Mio. € zur Verfügung. Liquiditätsengpässe sind nicht eingetreten. Der Cash-flow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) belief sich im Geschäftsjahr auf 6,8 Mio. € (Vorjahr: 4,1 Mio. €). Die Tilgungen von Bankschulden mit einer Fristigkeit von mehr als einem Jahr ergeben sich in Höhe von 2,4 Mio. €. Neuaufnahmen von Bankdarlehen wurden in Höhe von 11,0 Mio. € durchgeführt. Davon sind 5,5 Mio. € bereits in 2020 unmittelbar getilgt worden. Es ergibt sich letztendlich eine Erhöhung der Finanzverbindlichkeiten um insgesamt 2,2 Mio. €. Bedeutsame Änderungen von Kreditkonditionen im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich aus einer überarbeiteten Darlehensstruktur innerhalb des Finanzierungsaufbaus. IV. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Für den langfristigen Unternehmenserfolg der wedi GmbH sind neben den bereits definierten und erläuterten finanziellen Leistungsindikatoren/Steuerungsgrößen Umsatz und EBIT auch die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren von Bedeutung und somit wichtige Erfolgsfaktoren. Die Wesentlichen werden im Folgenden erläutert. Eine finanzielle Bewertung erfolgt nicht. Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der wedi GmbH sind ein wesentlicher Teil des Unternehmens. Ihr Knowhow und ihr Engagement leisten den entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg. Durch ihr Wissen und ihre Erfahrung wird die Qualität der Produkte gewährleistet und werden Prozesse und Dienstleistungen fortwährend optimiert. Flache Hierarchien, Gestaltungsfreiheiten und ein hohes Maß an Eigenverantwortung sind Ausdruck der Unternehmenskultur. Eine marktgerechte Vergütung ist wedi ebenso wichtig wie das Angebot flexibler Arbeitszeitmodelle, eine gezielte Personalentwicklung und Angebote für gesundheitsfördernde Maßnahmen. Zum Bilanzstichtag beschäftigte wedi 364 Mitarbeiter/-innen (Vorjahr 373). Zum Bilanzstichtag befindet sich ein Mitarbeiter in der Aktivphase der Altersteilzeit. Compliance (Verhaltensregeln) Die wedi GmbH und ihre verbundenen Unternehmen stehen für Innovation, Qualität, System und Service. Werte wie Fairness, Ehrlichkeit, Nachhaltigkeit und Verantwortung prägen unser Handeln. Es gehört zu unserer Kernverantwortung, rechtliche Rahmenbedingungen zu kennen und zu beachten. Definierte Verhaltensregeln für Mitarbeiter und Lieferanten fassen wichtige Gesetze und unternehmensinterne Regelwerke zusammen, die das Verhalten aller Mitarbeiter und Lieferanten und den Umgang miteinander regeln. Die wedi GmbH erwartet von ihren Mitarbeitern und Lieferanten für eine dauerhafte und nachhaltige Geschäftsbeziehung die Beachtung und Einhaltung aller geltenden Gesetze sowie der Verhaltensregeln. Dies stellt für wedi eine wesentliche und wichtige Grundlage für die weitere Geschäftsbeziehung dar. C. Prognosen-, Chancen- und Risikobericht I. Prognosebericht Die EU-Kommission prognostiziert laut Winterprognose 2021 im EURO-Raum ein wirtschaftliches Wachstum für das Jahr 2021 in Höhe von 3,8 %. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie in den Mitgliedstaaten weichen erheblich voneinander ab, so dass die Fortschritte im Wachstum entsprechend unterschiedlich eintreten werden. Allerdings beinhaltet die Prognose große Risiken, die einerseits positiv durch die Impffortschritte beflügelt, andererseits jedoch durch Verzögerungen in der Impfstrategie und das vermehrte Aufkommen von Mutationen negativ beeinflusst werden kann. Schwierig einzuschätzen ist die Lage in Großbritannien, mit welchem die EU ein Handels- und Kooperationsabkommen abgeschlossen hat. Neben den Handelsstreitigkeiten, vor allem der USA mit China und der EU können sich weitere negative Einflüsse aus der anhaltenden Corona Virus Pandemie ergeben - die Einflüsse der Pandemie sind im folgenden Absatz und den Ausführungen unter II. Risiko- und Chancenbericht nicht enthalten, da sie zum Zeitpunkt der Verabschiedung des Budgets noch nicht in vollem Umfang absehbar waren. Es wird jedoch auf die Ausführungen unter III. verwiesen. Wir sehen die Risiken für 2021 im Euroraum. Aufgrund der gut gestarteten Neuprodukte und der erfolgreichen Akquisition von Neukunden in mehreren Märkten wird die Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 2021 dennoch optimistisch gesehen und liegt deutlich oberhalb des vom OECD prognostizierten Wachstums. Nach wie vor wird ein hoher Wettbewerbsdruck insbesondere in allen europäischen Märkten erwartet. Die Entwicklung auf dem Rohstoffmarkt ist aufgrund der Folgen der Corona Virus-Pandemie schwer einzuschätzen, hat aber einen großen Einfluss auf das Unternehmensergebnis. Im Verlauf des Jahres 2021 erwarten wir erhebliche Preissteigerungen bei einer Vielzahl von Rohstoffen und Handelsprodukten. Hierzu gehören neben unserem Kernrohstoff XPS unter anderem auch Stahl-, Blech-, und Kunststoffteile, sowie Holzpaletten. Ferner wirken sich signifikant steigende Frachtkosten in Folge einer Knappheit von Fracht- und Containerraum negativ auf das operative Geschäft aus. Für das Jahr 2021 rechnen wir mit einer deutlichen Verbesserung der EBIT-Quote im Vergleich zu 2020. Hinsichtlich der Umsätze gehen wir in 2021 von einem wesentlichen Anstieg gegenüber Vorjahr aus und rechnen mit einem Umsatzniveau, das über 2019 liegt. II. Risiko- und Chancenbericht Das frühzeitige Erkennen und ein effizientes Handeln in Bezug auf erkannte Risiken sind wichtige Voraussetzungen für den langfristigen Unternehmenserfolg von wedi. Zeiten mit einem dynamischen Umfeld nehmen wir als Herausforderung an, um bestehende und zukünftige Erfolgspotentiale gezielt zu sichern. In der strategischen Planung analysieren wir die Entwicklung der Märkte, das Konsumentenverhalten, Wettbewerber und die Beschaffungsmärkte. Ein effizientes Controlling gewährleistet die Früherkennung von Risiken und liefert entscheidungsrelevante Informationen. Weiterhin erwirtschaftet wedi einen wesentlichen Teil der Umsatzerlöse mit Großkunden/Verbänden. Aufgrund von Strukturveränderungen auf der Kundenebene, sowie der erfolgreichen Verbreiterung der Kundenbasis hat sich der Einfluss von Großkunden/Verbänden deutlich reduziert. Mit innovativen Systemlösungen und garantierter Systemsicherheit bietet wedi weltweit nachhaltige Komplettlösungen für Nassräume an. Damit hebt sich wedi unseres Erachtens positiv gegenüber dem Wettbewerb ab. Auch als Hersteller von Produkten der Premium-Qualität kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Produkt Mängel aufweist. Daraus entsteht das Risiko von Gewährleistungs- oder Produkthaftungsansprüchen. Dieses Risiko minimiert wedi durch ein umfangreiches Qualitätsprüfungs-System und durch die ständige Weiterentwicklung der Produkte. Bezüglich wettbewerbs- und patentrechtlicher Risiken erhält wedi Unterstützung durch externe Experten. Dem Beschaffungsrisiko von Hauptrohstoffen wird durch langfristige Lieferkontrakte mit zuverlässigen Partnern Rechnung getragen. Produkt- und Umweltrisiken begegnet wedi durch entsprechende Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Hierzu gehören unter anderem die Zertifizierung unserer Produkte nach internationalen Normen sowie deren Neu- und Weiterentwicklung als auch die ständige Optimierung unserer Anlagen- und Verfahrenstechnik. Eintrittswahrscheinlichkeiten für den Ausfall von Produktionsanlagen werden durch Instandhaltungs- und Vorsorgemaßnahmen im Wesentlichen reduziert. Für Sachschäden, Betriebsunterbrechungen wie auch für Haftungsrisiken existieren entsprechende Versicherungen. Die allgemeine politische Entwicklung, die zum Teil auch auf wirtschaftliche Parameter ausstrahlt, und die durch wedi nicht beeinflussbar ist, stellt ein allgemeines Risiko für unser Geschäft dar. Uns ist bewusst, dass wir allgemeinen CYBER/IT-Risiken (auch durch die Implementierung neuer Systeme) ausgesetzt sind. Wir sind bestrebt, sowohl durch interne Maßnahmen als auch durch die Inanspruchnahme externer Dienstleister diese Risiken zu erkennen und zu minimieren. Bestandsgefährdende Risiken aus den Bereichen Beschaffung, Produktion und Umweltschutz sind, ebenso wie bilanziell unberücksichtigte rechtliche Risiken, nicht erkennbar. III. Bedeutende Umstände / Ereignisse nach dem Jahreswechsel Von den Auswirkungen der aktuellen Pandemie und der sich entwickelnden Mutationen wird nach wie vor auch die wedi GmbH betroffen sein. Hier wird vor allem eine Einschränkung der Geschäftsaktivitäten in allen Märkten Europas und Nordamerikas möglich sein. Im Einzelnen ist die Entwicklung momentan nicht absehbar, wird jedoch die Erwartungen in Bezug auf die Vermögens-, die Finanz- und die Ertragslage beeinflussen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind - auch in Bezug auf die Entwicklung der Corona Pandemie-Situation - derzeit nicht erkennbar.
Emsdetten, im März 2021 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die wedi GmbH, Emsdetten Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der wedi GmbH, Emsdetten - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der wedi GmbH, Emsdetten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lingen (Ems), 6. April 2021 GEHRING
& KOLLEGEN GMBH
B. Kellersmann, Wirtschaftsprüfer C. Joachimmeyer, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen