Sahlberg GmbHLiquidiert

85622 Feldkirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 222706
Vorher
Quickstart 22/15 Vermögensverwaltungs GmbHHaberkorn Deutschland GmbH
Eingetragen
29.12.2015
Branche
Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug darausHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Beratung, Entwicklung, Fertigung sowie Handel und Vertrieb von technischen Produkten, insbesondere aus Gummi und Kunststoffen, von Klebe- und Wartungsprodukten und von Produkten für Arbeitsschutz, Berufskleidung, Sicherheitsund Umwelttechnik.

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Cosalter
seit 25.4.2025
Geschäftsführer
Gerald Fitz
seit 25.4.2025
Geschäftsführer
Harald Stix
seit 28.5.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Haberkorn Holding AGAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
10.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
25.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sahlberg GmbH

Feldkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz zum 31. Dezember 2019

der Sahlberg GmbH

Feldkirchen / München

AKTIVA

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136.092,66 210.270,19
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.820.471,23 5.602.169,27
3. geleistete Anzahlungen 17.500,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 183.407,64 195.177,29
2. technische Anlagen und Maschinen 836.567,86 871.457,31
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 598.585,85 488.665,28
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 10.001,00 10.001,00
6.602.626,24 7.377.740,34
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 6.039.516,15 5.598.553,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.968.179,38 4.589.834,10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.278,60 6.832,17
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.451.072,61 1.400.126,71
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 599.647,82 148.706,01
12.071.694,56 11.744.052,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 109.734,72 71.827,65
18.784.055,52 19.193.620,44

PASSIVA

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 10.000.000,00 10.000.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag 645.965,19 245.322,15
III. Jahresüberschuss 103.393,05 400.643,04
10.749.358,24 10.645.965,19
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 753.216,00 777.401,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
3. sonstige Rückstellungen 722.989,00 919.563,12
1.476.205,00 1.696.964,12
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.727.495,00 0,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 56.700,38
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.258.055,55 2.231.484,16
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.522,50 4.009.000,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 68.425,42 66.014,79
5. sonstige Verbindlichkeiten 500.993,81 487.491,80
- davon aus Steuern: EUR 217.196,28 (Vj. EUR 255.744,31)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 681,36 (Vj. EUR 0,00)
6.558.492,28 6.850.691,13
18.784.055,52 19.193.620,44

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

der Sahlberg GmbH

Feldkirchen / München

2019 2018
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 51.822.858,56 52.204.633,22
2. sonstige betriebliche Erträge 535.328,99 539.957,97
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -33.764.263,24 -34.330.351,74
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.552.838,21 -8.940.321,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.851.389,01 -1.664.348,60
- davon für Altersversorgung: EUR 62.625,53 (Vj. EUR 82.195,86)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.304.436,11 -1.585.978,12
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -5.520.477,86 -5.499.185,11
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 583,30 680,09
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -53.988,86 -66.984,16
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 27.942,39 (Vj. EUR 36.504,48)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -186.729,88 -251.157,53
10. Ergebnis nach Steuern 124.647,68 406.944,87
11. sonstige Steuern -21.254,63 -6.301,83
12. Jahresüberschuss 103.393,05 400.643,04

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Sahlberg GmbH, Feldkirchen / München, wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Die Gesellschaft wird unter der Nummer HRB 222706 beim Amtsgericht München geführt.

Das Geschäftsjahr der Sahlberg GmbH läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden haben wir entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenommen. Aktivierungswahlrechte und Passivierungswahlrechte haben wir nicht in Anspruch genommen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der zulässigen Höchstsätze der amtlichen AfA-Tabellen nach der linearen Methode vorgenommen.

Der im Geschäftsjahr 2016 entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert, der aus der Anwachsung der Sahlberg KG resultiert, wird mangels verlässlicher Bestimmbarkeit linear über eine typisierte Nutzungsdauer von zehn Jahren i.S.d. § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen errechnen sich bei den beweglichen Anlagegütern nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung der zulässigen Höchstsätze der amtlichen AfA-Tabellen.

Von der Vereinfachungsregel zur Sofortabschreibung geringwertiger Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 wurde Gebrauch gemacht. Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung abgeschrieben.

Zwischen dem 1. Januar 2008 und dem 31. Dezember 2017 wurde für Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 jährlich ein Sammelposten gebildet, der linear über fünf Jahre abgeschrieben wird.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Warenbewertung zum 31. Dezember 2019 erfolgte mit dem einfachen gewogenen Durchschnitt aller Einkäufe des Jahres. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Hierbei wurde eine Einzelbewertung nach den Kriterien Reichweite, Verwendbarkeit, Auslaufartikel und Marktbreite der Kundenbasis vorgenommen. Darüber hinaus wird ein Abschlag für Anschaffungskostenminderungen (Skonto, Boni) vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2019 mit dem für handelsrechtliche Zwecke erforderlichen, nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Zur Anwendung gelangte das Teilwertverfahren unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck mit einem Abzinsungssatz von 2,71 %. Rentenanpassungen werden mit 2 % jährlich berücksichtigt und erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 0 % jährlich. Eine Saldierung von Aktivwert aus der Rückdeckungsversicherung und Pensionsrückstellung erfolgt nicht, da die Voraussetzung des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB (Schutz vor dem Zugriff aller Gläubiger) nicht erfüllt ist.

Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen wurden die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und bei Laufzeiten von über einem Jahr abgezinst. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt.

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 0,63% p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 0 % berücksichtigt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagespiegel am Ende dieses Anhangs. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres je Posten der Bilanz sind dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 287 (Vj. TEUR 292). Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit kleiner einem Jahr.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (2,71 %) ergibt sich zum 31. Dezember 2019 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,97 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 63. Dieser Unterschiedsbetrag ist für eine Ausschüttung gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich in Höhe von TEUR 602, für Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 32, für Drohverlustrückstellungen in Höhe von TEUR 22 sowie für den Beitrag zur Berufsgenossenschaft in Höhe von TEUR 44.

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel (in Klammern Angabe der Vorjahreswerte):

Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre gesamt
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.727.495,00 0,00 0,00 3.727.495,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
(56.700,38) (0,00) (0,00) (56.700,38)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.258.055,55 0,00 0,00 2.258.055,55
(2.231.484,16) (0,00) (0,00) (2.231.484,16)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.522,50 0,00 0,00 3.522,50
(9.000,00) (4.000.000,00) (0,00) (4.009.000,00)
Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 68.425,42 0,00 0,00 68.425,42
(66.014,79) (0,00) (0,00) (66.014,79)
Sonstige Verbindlichkeiten 500.993,81 0,00 0,00 500.993,81
(487.491,80) (0,00) (0,00) (487.491,80)
6.558.492,28 0,00 0,00 6.558.492,28
(2.850.691,13) (4.000.000,00) (0,00) (6.850.691,13)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen kurzfristig in Anspruch genommene Geldmarktdarlehen.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, im Wesentlichen für Mieten, Leasing- und Wartungsverträge, betragen zum Bilanzstichtag TEUR 3.774. Davon haben TEUR 1.144 eine Fälligkeit von bis zu einem Jahr, TEUR 2.137 eine Fälligkeit von ein bis fünf Jahren und TEUR 492 eine Fälligkeit von über fünf Jahren.

4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von TEUR 0 (Vj. TEUR 133) sowie Währungskursgewinne in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 506,35) enthalten.

Die Position sonstige betriebliche Aufwendungen beinhaltet außergewöhnliche periodenfremde Aufwendungen (nachträgliche Anpassung Bonusforderungen Vorjahre) in Höhe von TEUR 230 (Vj. TEUR 0). Weiterhin sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Währungskursverluste in Höhe von EUR 729,47 (Vj. EUR 52,88) enthalten.

In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 24 (Vj. TEUR 28) enthalten.

5. Sonstige Angaben

5.1 Arbeitnehmer

Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 208 Mitarbeiter beschäftigt, davon 192 Arbeitnehmer und 16 Auszubildende.

5.2 Geschäftsführung

Wolfgang Baur Vorstand der Haberkorn Holding AG
Bernd Quade Geschäftsführer der Sahlberg GmbH
Harald Stix Geschäftsführer der Sahlberg GmbH

Die Angabe der Bezüge nach § 285 Nr. 9a HGB unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

5.3 Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Haberkorn Holding AG einbezogen, welche sowohl den Konzernabschluss für den kleinsten als auch für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist beim Handelsgericht Wien unter der Firmenbuchnummer 53617z hinterlegt.

5.4 Beteiligungsunternehmen

Unter den Finanzanlagen wird eine 25 %ige Beteiligung in Höhe von TEUR 10 an der K4 plus GmbH, Barsbüttel, ausgewiesen. Das Eigenkapital der K4 plus GmbH betrug zum 31. Dezember 2018 TEUR 145 und der erwirtschaftete Jahresüberschuss belief sich 2018 auf TEUR 11.

5.5 Ergebnisverwendung

Gemäß Gesellschaftsvertrag entscheidet die Gesellschafterversammlung über die Ergebnisverwendung. Diese schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

5.6 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.

 

Feldkirchen / München, den 27. Februar 2020

Bernd Quade, Geschäftsführer

Harald Stix, Geschäftsführer

Wolfgang Baur, Geschäftsführer

Anlagespiegel 2019

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2019 Zugang lfd. Geschäftsjahr Abgang Umbuchung Stand 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.269.096,26 17.280,00 0,00 0,00 1.286.376,26
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.737.138,49 0,00 0,00 0,00 7.737.138,49
3. geleistete Anzahlungen 0,00 17.500,00 0,00 0,00 17.500,00
9.006.234,75 34.780,00 0,00 0,00 9.041.014,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 206.081,70 0,00 0,00 0,00 206.081,70
2. technische Anlagen und Maschinen 1.140.538,02 124.173,62 12.485,00 0,00 1.252.226,64
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.148.877,38 400.180,56 198.945,79 0,00 1.350.112,15
2.495.497,10 524.354,18 211.430,79 0,00 2.808.420,49
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 10.001,00 0,00 0,00 0,00 10.001,00
gesamt 11.511.732,85 559.134,18 211.430,79 0,00 11.859.436,24
kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2019 Zugang lfd. Geschäftsjahr Abgang Umbuchung Stand 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.058.826,07 91.457,53 0,00 0,00 1.150.283,60
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.134.969,22 781.698,04 0,00 0,00 2.916.667,26
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.193.795,29 873.155,57 0,00 0,00 4.066.950,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.904,41 11.769,65 0,00 0,00 22.674,06
2. technische Anlagen und Maschinen 269.080,71 154.693,32 8.115,25 0,00 415.658,78
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 660.212,10 264.817,57 173.503,37 0,00 751.526,30
940.197,22 431.280,54 181.618,62 0,00 1.189.859,14
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
gesamt 4.133.992,51 1.304.436,11 181.618,62 0,00 5.256.810,00
Buchwert
Stand 31.12.2019 Stand 31.12.2018
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136.092,66 210.270,19
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.820.471,23 5.602.169,27
3. geleistete Anzahlungen 17.500,00 0,00
4.974.063,89 5.812.439,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 183.407,64 195.177,29
2. technische Anlagen und Maschinen 836.567,86 871.457,31
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 598.585,85 488.665,28
1.618.561,35 1.555.299,88
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 10.001,00 10.001,00
gesamt 6.602.626,24 7.377.740,34

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

Sahlberg GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Sahlberg GmbH ist ein Unternehmen des Produktionsverbindungshandels und beliefert vorwiegend die Industrie, Infrastrukturunternehmen und Kommunalbetriebe mit einem breiten Spektrum an mechanischen Komponenten für die Erstausrüstung und die Instandhaltung sowie einem kompletten Sortiment persönlicher Schutzausrüstung. Neben einer anwendungstechnischen Beratung werden für die Kunden Engineeringleistungen und die Produktbearbeitung nach Zeichnung erbracht. Außerdem werden Serienteile aus Gummi und Kunststoff entwickelt und einbaufertige Baugruppen geliefert. Zu den Kunden zählen eine Reihe internationaler Konzerne sowie eine Vielzahl mittelständischer KMU.

2. Forschung und Entwicklung

Bis auf direkte Kundenentwicklungen wird keine eigene Forschungs- und Entwicklungsleistung erbracht.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist trotz schwacher weltwirtschaftlicher Dynamik, fortbestehenden Schuldenproblematiken in vielen Staaten der Europäischen Union sowie geopolitischen und wirtschaftspolitischen Unsicherheiten im zehnten Jahr in Folge gewachsen, auch wenn die Dynamik bereits spürbar nachlässt. Das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt verzeichnete im Jahr 2019 mit +0,6% nach +1,5% im Jahr 2018 jedoch eine schwächere Entwicklung. 1

Die Umsatzanstiege im Großhandel aus dem Jahr 2018, nominal 3,6% und real 1,1%, konnten im Jahr 2019 real verbessert werden. Hier konnte bis zum 3. Quartal 2019 ein nominaler Anstieg von 2,5% bzw. real 2,0% erwirtschaftet werden. Vor allem das 3. Quartal 2019 zeichnete sich durch ein reales Wachstum von 3,1% aus.

1 Pressemitteilung Nr. 018 vom 15.01.2020, Statistisches Bundesamt: "Deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2019 um 0,6% gewachsen" (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/01/PD20_018_811.html)

Das positive Wachstum im Produktionsverbindungshandel setzte sich, wenn auch mit nachlassender Dynamik, fort. So konnten Umsätze im Produktionsverbindungshandel von 706 Milliarden Euro im Jahr 2019 erreicht werden. Für das Jahr 2020 erwartet man einen absoluten Umsatz von 712 Milliarden Euro, was einem nominalen Umsatzplus von etwa 0,8% entspricht. Die Prognose stützt sich auf ein reales Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von knapp über einem Prozent. Zu der verhaltenen Einschätzung trägt vor allem die Bewertung der aktuellen wirtschaftlichen Lage in der Industrie bei. In der ersten Jahreshälfte ist ein weiterer Rückgang der Kapazitäten und damit verbundenen Investitionen zu erwarten.

Der Technische Handel hatte für das Jahr 2019 vorsichtig optimistisch geplant. Doch das Jahr hielt nicht, was es versprach - die Umsatzerwartungen konnten nicht erreicht werden. Die 84 Technischen Händler, die sich an der jährlichen Konjunkturumfrage des VTH beteiligten, lagen mit einem durchschnittlichen Umsatzergebnis von minus 1,0% (Median: 0,0%) 4,9 Prozentpunkte unter ihrem im Vorjahr prognostizierten Wert von 3,9% (Median: 3,3%). Da der Umsatz unter und die tatsächlichen Kosten, Lager- und Außenstände über den Prognosen lagen, blickt die Branche insgesamt auf ein durchwachsenes Jahr zurück. 2

2. Geschäftsverlauf

Beeinflusst von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung konnte die Sahlberg GmbH im Geschäftsjahr 2019 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 51.823 erzielen. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich ein Umsatzrückgang von -0,7%. Durch intern eingeleitete Maßnahmen und einer intensivierten, aktiven Marktbearbeitung konnte der Rohertrag jedoch um 1% gesteigert werden.

Durch die Erschließung neuer Geschäftsfelder und Synergien aus dem gewachsenen Konzern gehen wir von einem positiven Trend für das neue Geschäftsjahr aus.

Der sonstige betriebliche Aufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um nahezu unverändert (+0,4%). Bereinigt um die Umbaukosten in 2018 ist der sonstige betriebliche Aufwand um +7,8% gestiegen. Dies liegt vor allem an größeren Aufwendungen im Zusammenhang mit der IT-Infrastruktur und Anpassungen des ERP-Systems. Hier wurden intensive Anstrengungen unternommen, Sahlberg in die Landschaft des Haberkorn-Konzerns zu integrieren.

2 Pressemitteilung Nr. 462 vom 05.12.2019, Statistisches Bundesamt: "Großhandelsumsatz im 3. Quartal 2019 preisbereinigt 3,1 % höher als im 3. Quartal 2018"; BGA - Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung e.V.: "Trends und Analysen Großhandel, Januar 2020"; VTH - Verband technischer Handel: "Bewölkte Konjunkturaussichten"-TH Branchenmagazin, Ausgabe 1/2020;

3. Lage

a) Ertragslage

Kennzahlen

2019 2018 Veränderung zwischen 2019 und 2018
TEUR TEUR TEUR %
Umsatzerlöse 51.823 52.205 -382 -0,7
Materialaufwand -33.764 -34.330 -566 -1,7
Rohertrag 18.059 17.875 184 1,0
Löhne und Gehälter -9.553 -8.940 614 6,9
Abschreibungen -1.304 -1.586 -282 -17,8
sonstiger betrieblicher Aufwand -5.520 -5.499 -21 0,4
EBITDA 1.670 2.310 -640 -27,8
Jahresüberschuss 103 401 -297 -74,2

Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr mit -0,7% entwickelten sich bei einem Vergleich mit den Vorjahreszahlen unter der allgemeinen Konjunkturentwicklung. Die Umsatzerlöse (vor Erlösschmälerungen) sanken hierbei in Deutschland um -1,5% (i.Vj.: +3,6%). Das Exportgeschäft stieg dagegen um +3,04 % (i.Vj.: -1,5%).

Die Verteilung der Umsatzerlöse aus den einzelnen Kundensegmenten entsprach hier im Wesentlichen der aus den Vorjahren.

Ergebnisentwicklung

Trotz des leichten Umsatzrückgangs ergibt sich aufgrund eines überproportionalen Rückgangs des Materialaufwandes eine Steigerung des Rohertrags.

Bei einem Vergleich mit den Vorjahreszahlen stieg der Aufwand für Löhne und Gehälter um +6,9%, was u.a. auf den Aufbau und die Erschließung neuer Geschäftsfelder zurückzuführen ist.

Die operativen Abschreibungen verminderten sich aufgrund des Auslaufens von Altabschreibungen (bspw. ERP System) um -35,0%.

Der sonstige betriebliche Aufwand stieg moderat um +0,4% im Vergleich zum Vorjahr, was im Wesentlichen auf die Anpassung und Weiterentwicklung der IT-Struktur in 2019 und die Umbaumaßnahmen im Geschäftsjahr 2018 zurückzuführen ist.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von TEUR 1.670 entwickelte sich im Vergleich zu den Vorjahreszahlen rückläufig (-27,8%).

Nach Abschreibungen, Zinsen und Abzug der Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 187 verbleibt ein Jahresüberschuss von TEUR 103. Im Vergleich zu den Vorjahreszahlen konnte das Unternehmen sein Ergebnis nicht halten.

b) Finanzlage

Zum Bilanzstichtag lag der Finanzmittelbestand, bestehend aus Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sowie jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten, bei TEUR 600 (i.Vj.: TEUR 149). Dieser setzt sich zusammen aus einem Netto Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 1.333, einem Netto Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -556, einem Netto Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -326, sowie dem Finanzmittelfonds am Anfang der Periode in Höhe von TEUR 149. Dabei war das Unternehmen im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Das Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 4.000 wurde im Jahr 2019 vollständig getilgt. Dafür wurden Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.727 (i.Vj.: TEUR 0) in Anspruch genommen.

c) Vermögenslage

Der Bestand an Vorräten beträgt TEUR 6.040 zum Ende des Geschäftsjahres (i.Vj.: TEUR 5.599). Bei einem Vergleich mit den Vorjahreszahlen zeigt sich ein leichter Rückgang der Umschlagshäufigkeit 3 auf 8,91 (i.Vj.: 10,11).

Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2019 TEUR 10.749, was einer Eigenkapitalquote von 57,2% (i.Vj.: 55,5%) entspricht.

Das kurzfristig zur Verfügung stehende Fremdkapital erhöhte sich im Vergleich zu den Vorjahreszahlen von TEUR 3.680 auf TEUR 7.247 was im Wesentlichen durch die Aufnahme kurzfristiger Geldmarktdarlehen begründet ist. Das mittel- und langfristige Fremdkapital verminderte sich durch die Rückzahlung des Gesellschafterdarlehens von TEUR 4.867 auf TEUR 788.

3 Umschlagshäufigkeit = Umsatz / durchschnittlicher Vorratsbestand

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, die Materialeinsatzquote sowie den Rohertrag heran.

Aufgrund des Umsatzrückgangs und einem leichten Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl ist der Umsatz pro Mitarbeiter im Vergleich zu den Vorjahreszahlen um -1,7% gesunken. Die Materialeinsatzquote blieb mit 65,2% (i.Vj.: 65,8%) nahezu unverändert. Der Rohertrag konnte um +1,0% gesteigert werden. Diese Kennzahlen zeigen zum einen die positive Wirkung der umfangreichen Organisations- und Prozessoptimierungen, zum anderen spiegeln sie die Anstrengungen im Zusammenhang mit der Erschließung neuer Geschäftsfelder wider. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als stabil bezeichnet werden.

III. Chancen- und Risikobericht

Die Sahlberg GmbH ist als ein Unternehmen des Produktionsverbindungshandels verschiedenen Risiken ausgesetzt. Gleichzeitig weist diese Branche aber weiterhin auch interessante Chancen auf. Um die Risiken zu erkennen und ihnen angemessen zu begegnen, sind zahlreiche Maßnahmen, wie beispielsweise die Beobachtung des Geschäftsverlaufs, des eigenen Marktanteils, der Mitbewerber sowie der Bonität unserer Kunden, umgesetzt worden. Allerdings kann keine Garantie dafür übernommen werden, dass damit alle Risiken erkannt und neutralisiert werden. Dies ergibt sich unter anderem daraus, dass Teile dieser Risiken außerhalb des Einflussbereichs der Sahlberg GmbH liegen.

Die Realisierung von Risiken kann zu Veränderungen oder zum Nichteintreten der Annahmen führen, die den Erwartungen der Geschäftsführung über den künftigen Geschäftsverlauf zugrunde liegen und damit die Prognosen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung gefährden.

1. Risikobericht

Geschäftsseitig sind folgende Risiken zu identifizieren:

• Konjunkturelle Einflüsse

Bei der durch die Sahlberg GmbH gehandelten und vertriebenen Produktpalette handelt es sich um einen breiten Ausschnitt der insgesamt gehandelten Industriegüter- und Arbeitsschutzprodukte. Damit ist die Absatzentwicklung nicht unabhängig von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Die diesbezüglichen verfügbaren Marktindikatoren wurden soweit möglich in den Planungen berücksichtigt. Allerdings können unerwartete Veränderungen im konjunkturellen Umfeld die Umsatz- und Ergebnisentwicklung negativ beeinflussen.

• Wettbewerber und Preisverfall

Wie der gesamte deutsche Produktionsverbindungshandel, so ist auch der Technische Handel einem Konzentrationsprozess ausgesetzt. Hinzu kommt ein zunehmender Wettbewerb aus benachbarten Großhandelsbereichen. Beide Tendenzen führen zu einem zunehmenden Verdrängungswettbewerb, der insbesondere über die Preise ausgetragen wird. Stabilisierend wirken sich hierbei einerseits die relative Größe der Sahlberg GmbH im deutschen Wettbewerbsumfeld und der Zusammenschluss mit der Haberkorn Gruppe aus. Hinzu kommt die weitere Mengenbündelung, die das Unternehmen über Kooperationen in den Produktbereichen Arbeitsschutz und Kunststoffhalbzeuge erreichen kann. Andererseits wirken sich die vergleichsweise hohe Beratungs- und Dienstleistungsintensität des Geschäfts der Sahlberg GmbH stützend aus, da diese in vielen Fällen das Feld potentieller Wettbewerber einschränkt.

• Verlust größerer Einzelaufträge

Das Unternehmen ist dem Risiko des Verlustes einzelner Versorgungsgeschäfte im Bereich Arbeitsschutz ausgesetzt. Dieser Herausforderung begegnet die Sahlberg GmbH durch eine enge Überwachung dieser Geschäfte. Außerdem richtet sich die Vertriebsarbeit auf eine Aufrechterhaltung der breiten Kundenstruktur, um eine Abhängigkeit von einzelnen Kunden oder Branchen zu vermeiden.

• Elektronischer Handel und Internet

Ein wachsender Anteil des heutigen Handelsgeschäftes findet über elektronische Plattformen und das Internet statt. Technische Änderungen erfolgen in diesem Bereich in sehr kurzen Abständen und können ein Risiko für die bestehenden elektronischen Plattformen und Vertriebswege darstellen. Die Sahlberg GmbH begegnet dieser Herausforderung mit der ständigen Optimierung und dem intensiven Ausbau der technischen Systeme und Möglichkeiten.

• Arbeitsmarkt für qualifizierte Mitarbeiter

Das Unternehmen ist zur Erbringung seiner Leistungen auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. In diesem Zusammenhang stellt der südbayerische Arbeitsmarkt, insbesondere aber die Situation in München und den umliegenden Landkreisen, eine Herausforderung dar. Die Sahlberg GmbH begegnet dem durch eine hohe Ausbildungsquote, vielfältige Weiterbildungsangebote, ein umfangreiches betriebliches Gesundheitsmanagement, Führungskräfteentwicklungsmaßnahmen und ein in den letzten Jahren verstärktes Arbeitgebermarketing.

• Management Risiken

Wie jedes Unternehmen ist auch die Sahlberg GmbH Managementrisiken ausgesetzt.

Diesen wird unter anderem durch ein internes Berichtswesen mit detaillierten Planungs und Kontrollprozessen begegnet.

Im Bereich der Kosten, Liquidität sowie Qualität und Entwicklung sind folgende Risiken zu nennen:

• Liquidität

Im Jahr 2019 weist die Veränderung des Finanzmittelbestandes einen Saldo in Höhe von TEUR +451 auf. Nicht ausgenutzte Kreditlinien bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 1.023. Bei Einhaltung der geplanten Einsatzfaktoren ist die Gesellschaft in der Lage, im kommenden Geschäftsjahr einen ausreichenden Liquiditätszufluss aus dem operativen Geschäft zu generieren, der den Fortbestand der Gesellschaft sichert. Liquiditätsengpässe können auftreten, wenn das Unternehmen seine geplanten Verkaufszahlen und Rohertragsmargen signifikant unterschreitet oder ungeplante Zusatzkosten auftreten.

Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität werden zusammen mit der Haberkorn Gruppe vorausschauend und zeitnah ergriffen.

• Zinsrisiken

In Bezug auf die im Geschäftsjahr 2019 aufgenommenen Geldmarktdarlehen ist die Sahlberg GmbH einem leichten Zinsrisiko ausgesetzt, da die Verzinsung sich am Markt orientiert. Hier ist jedoch mittelfristig nicht mit einer signifikanten Zinserhöhung zu rechnen. Zudem ließe sich beim Eintritt derartiger Risiken auf den Konzern zurückgreifen.

Auch wenn der Eintritt der oben angesprochenen Risiken nicht auszuschließen ist, gehen wir davon aus, dass sie, im Falle eines Eintritts, insgesamt den Fortbestand der Unternehmung nicht gefährden werden.

2. Chancenbericht

Der Wandel des wirtschaftlichen Umfeldes bringt auch Chancen für das Unternehmen. Diese ergeben sich zum einen aus den zunehmenden Forderungen der Kunden nach Prozesskostenreduzierungen in der Versorgung mit geringwertigen Industriekomponenten und Arbeitsschutzausrüstungen, da diese nur über die Bündelungsmöglichkeiten und die Abwicklungsflexibilität des Produktionsverbindungshandels zu erreichen sind. Durch die Weiterentwicklung der Versorgungslösungen sowie aufgrund einer intensiven Arbeit am Datenbestand und der Nutzung von Synergien aus der gewachsenen Haberkorn-Gruppe, stehen der Sahlberg GmbH heute modernste Möglichkeiten der Vernetzung mit Kunden und Lieferanten zur Verfügung. Daraus sollten Wettbewerbsvorteile insbesondere gegenüber den vielen kleineren Marktbegleitern entstehen.

Weitere Chancen ergeben sich aus dem Zusammenschluss mit der Haberkorn Gruppe als international tätigem technischem Händler. Das Sortiment umfasst ein breites Spektrum von über 100.000 Lagerartikeln: vom Arbeitsschutz über Dichtungs- und Klebetechnik, Schlauch- und Armaturentechnik, Hydraulikverbindungselementen bis hin zu Werkzeugen und Betriebseinrichtungen. Die deutliche Ausdehnung der gemeinsamen Marktabdeckung - Haberkorn ist vor allem in Österreich und Osteuropa aktiv, die Sahlberg GmbH sowie die in 2019 erworbenen Gesellschaften Mühlberger Gruppe und Schloemer GmbH in Deutschland - kann insbesondere Großkunden eine bessere regionale Betreuung geboten werden.

Aufgrund seiner hohen Beratungs- und Dienstleistungskompetenz wird die Sahlberg GmbH weiterhin ein attraktiver Partner für industrielle Top-Markenhersteller sein, da diese nicht nur eine breite Distribution ihrer Produkte benötigen, sondern auch deren aktiven Mehrwert-Verkauf gegen Konkurrenzprodukte.

IV. Prognosebericht

Die Geschäftsführung beurteilt die Geschäftsentwicklung des Unternehmens zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts als grundsätzlich positiv. Der Auftragseingang in den ersten Wochen des Jahres 2020 entwickelte sich unter dem Vorjahresniveau. Der Rohertrag entwickelt sich analog zum Vorjahr. Der Umsatz bis Ende Januar 2020 verschlechterte sich um -2,27% zum Vorjahr. Hier ist jedoch in allen Fällen zu berücksichtigen, dass im Januar 2020 3 Arbeitstage weniger zur Verfügung standen.

Im Rahmen des Konzernverbunds in der Haberkorn Gruppe geht die Geschäftsführung von einer nachhaltig gestärkten Finanz- und Vertriebskraft für die Sahlberg GmbH aus.

Die Sahlberg GmbH geht bei ihrer Planung für 2020 von einem Wachstum bei den Umsatzerlösen in Höhe von rund 6,9% als auch von einer deutlichen Ergebnissteigerung im Vergleich zum Vorjahr aus. Hierbei erfolgt eine Fokussierung auf die Rückgewinnung in den letzten Jahren verlorener Marktanteile und Kunden. Hierbei spielt die neue organisatorische Aufstellung im Vertrieb, die sich insbesondere auf die Kundenorientierung fokussiert, eine entscheidende Rolle. Weiterhin sind Investitionen in den Aufbau unserer Mitarbeiter, in unsere Produktion und unserer Prozesse vorgesehen.

Wesentliche Ziele im Geschäftsjahr 2020 sind:

eine organische Umsatzsteigerung u.a. durch aktive Marktbearbeitung, einhergehend mit einem angemessenen operativen Ergebnis

Investitionen im Produktionsbereich mit den Zielen größerer Funktionalität und Flexibilität, niedrigerer Herstellkosten sowie Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit

ein Marktauftritt mit klarer Positionierung als dynamischer Branchenführer ("Wir liefern was Sie brauchen - verläßlich, schnell und engagiert")

intensivere Kundenbetreuung im Innen- und Außendienst durch ein neues Vertriebskonzept

eine kontinuierliche Optimierung der internen Prozesse, des Pricings und konsequente Kostensenkungen

weitere Investitionen in unsere IT-Landschaft und digitale Versorgungssysteme für unsere Kunden

Die zur Zeit insgesamt noch positiv zu beurteilende gesamtwirtschaftliche Lage und die positiven Rückmeldungen von unseren Kunden lassen uns nicht von unseren gesetzten Wachstumszielen bei Umsatz und Ertrag abweichen. Der Einfluss der geopolitischen Lage kann hierbei als größtes Risiko eingeschätzt werden. Die weitere Geschäftsentwicklung wird sehr zeitnah und eng durch das Management beobachtet, um gegebenenfalls auf diese adäquat zu reagieren.

Bei den in diesem Lagebericht enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung auch wesentlich abweichen können, wenn zugrunde gelegte Prämissen nicht eintreffen oder unvorhergesehene Entwicklungen eintreffen.

 

Feldkirchen, im Februar 2020

Bernd Quade

Harald Stix

Wolfgang Baur

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sahlberg GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sahlberg GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sahlberg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 28. Februar 2020

O & R Kreston AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heidemann, Wirtschaftsprüfer

Rössler, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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