recop electronic gesellschaft mbHLiquidiert

34123 Kassel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kassel HRB 7155
Eingetragen
28.4.2005
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Wartung von elektronischen Geräten für die Industrie und damit zusammenhängende oder verwandte Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Martin Brückmann
seit 7.2.2013
Prokura
Sven Böhm
seit 7.4.2010
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

recop electronic gesellschaft mbH

Kassel

Jahresabschluss zum 31.12.2012

Lagebericht

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens

Wir entwickeln und produzieren individuell optimierte Kontroll- und Sortieranlagen für industrielle Anwendungen sowie ausgereifte Standardlösungen.

Neben Deutschland hat sich Südamerika für das Unternehmen als wichtiger Absatzmarkt etabliert. Aufgrund des bestehenden Produktportfolios zählen in der Getränkeindustrie insbesondere mittlere und größere Unternehmen zu unserem Kundenkreis sowie zunehmend Handelsunternehmen.

Die Marktsituation ist durch anhaltende Trends zur Sortierung von Leergut und zur kundenspezifischen Kommissionierung von Vollgut gekennzeichnet. Beide Entwicklungen sind als nachhaltig zu bezeichnen und stellen eine wesentliche Geschäftsgrundlage für die Gesellschaft dar.

Durch unsere Positionierung im Markt und die fortlaufende Weiterentwicklung unseres technologischen Standards werden wir den daraus resultierenden Marktanforderungen mehr als gerecht.

Vor dem Hintergrund einer stabilen wirtschaftlichen Gesamtsituation und nach wie vor bestehender Investitionsbereitschaft bei den wesentlichen Kundengruppen bewegt sich recop in einem bekannten Markt.

II. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Die Betriebsleistung sank 2012 um 8 % und das Rohergebnis erhöhte sich um 21 % ggü. dem Jahr 2011. Die Betriebsausgaben sanken um 7% ggü. dem Vergleichszeitraum.

Das Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung stieg im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.481 auf T€ 186.

Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 12 % gestiegen, was insbesondere auf nachlaufende Effekte aus einer im Vorjahr durchgeführten Anpassung des Lohn- und Gehaltsgefüges zurückzuführen ist. Durch den deutlichen Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ggü. dem Vorjahr wurde dieser Effekt überkompensiert.

Unsere Vermögenslage ist gekennzeichnet durch einen relativ hohen Anteil an kurzfristig gebundenem Vermögen, was durch den hohen Stand an Vorräten, hier insbesondere unfertigen Erzeugnissen, bedingt ist. Der nochmalige Anstieg der Vorräte um T€ 771 im Vergleich zum Vorjahr ist insbesondere der weitergehenden Anarbeitung eines Großauftrages geschuldet, welches inzwischen abgerechnet ist.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden nur in geringem Umfang Investitionen in das Anlagevermögen getätigt. Das Anlagevermögen enthält selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 246.

Unsere Finanzlage wurde durch die bestehende Bindung von Kapazitäten bei dem o.g. Großprojekt einerseits und durch einen geringen Auftragseingang im deutschsprachigen Raum andererseits geschwächt. Vor diesem Hintergrund wurde auf Initiative der Fremdfinanzierer ein Sanierungskonzept nach IDW S 6 erstellt, welches eine positive Fortführungsprognose für 2013 ausspricht.

Die Liquiditätslage ist angespannt. Um Liquiditätsengpässe zu vermeiden sind mit den finanzierenden Kreditinstituten die bestehenden Kredit- und Avallinien erweitert worden. Wir verweisen hierzu auch auf unsere Anmerkungen im Nachtragsbericht.

Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Gesellschaft hat kurzfristige Kreditlinien in Anspruch genommen.

Neben dem Eigenkapital (11%) und den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten finanziert sich die Gesellschaft hauptsächlich durch Anzahlungen von Kunden sowie durch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 9 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt für 2012 als nicht zufriedenstellend zu beurteilen. Hinsichtlich der erwarteten zukünftigen Entwicklung verweisen wir auf die Ausführungen im folgenden Abschnitt.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die Geschäftspolitik zielt auf die permanente Optimierung des bestehenden Produktportfolios, dessen Erweiterung sowie auf die Erschließung neuer Kundengruppen ab. Unsere Marktposition betrachten wir nach 18-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. Der bestehende langjährige Kundenstamm erweitert sich stetig um Neukunden, insbesondere im Ausland.

II. Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Für recop als Sondermaschinenbauer liegen die geschäfts- und produktbezogenen Risiken und Chancen besonders in der Entwicklung der Abnehmerbranchen; hierzu gehören vor allem die Getränke- und die Lebensmittelindustrie. Den konjunkturellen Risiken der Abnehmerbranchen und dem Wettbewerb begegnet recop mit dem permanenten Vorsatz, die Leistungsfähigkeit gegenüber den Kunden durch innovative und verlässliche Produkte sowie Serviceleistungen kontinuierlich zu steigern.

Währungs- und Zinsänderungsrisiken hat die Gesellschaft so gut wie nicht, bisherige Verträge mit außereuropäischen Kunden wurden in EURO abgeschlossen.

Aus der Analyse der derzeit erkennbaren Risiken und aus dem o.g. Sanierungsgutachten ergibt sich eine positive Fortführungsprognose für die Gesellschaft.

2. Spezieller Risikobericht

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden idR innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird eine fortlaufende Liquiditätsplanung erstellt, die permanent an aktuelle sowie zu erwartende Veränderungen auf der Kunden- sowie Lieferantenseite angepasst wird.

III. Prognosebericht

Aufgrund des bestehenden Auftragsbestandes einerseits und der regen Kundenkontakte im ersten und zweiten Quartal 2013 andererseits erwarten wir im Laufe des Jahres eine sich erhöhende Investitionsbereitschaft auf der Seite unserer Kunden. Durch unsere technologische Kompetenz verbunden mit der in den Zielindustrien bestehenden Nachfrage nach Sortier, Kontroll- sowie Kommissionieranlagen sowie der Erschließung neuer Kundengruppen sollte sich das Marktpotential weiter vergrößern.

Das Jahr 2012 ist insbesondere durch die aus dem Vorjahr weitergeführte margenlose Anarbeitung eines Großauftrages gekennzeichnet, im Rahmen dessen recop Generalunternehmer ist. Vor dem Hintergrund der o.g. weiterhin in der deutschsprachigen Industrie bestehenden Investitionsbereitschaft sowie der forcierten Internationalisierung insbesondere in Südamerika sollte es im Jahre 2013 möglich sein, eine höhere Anzahl von mittelgroßen Projekten zu akquirieren und abzuschließen.

Insgesamt beurteilen wir die erwartete Entwicklung des Unternehmens für 2013 und 2014 positiv.

Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht.

C. Nachtragsbericht

Wie oben bereits geschildert wurde in 2013 auf Initiative der Fremdfinanzierer ein Sanierungskonzept nach IDW S 6 erstellt, welches eine positive Fortführungsprognose für 2013 ausspricht. Um Liquiditätsengpässe zu vermeiden ist eine Erhöhung der bestehenden Aval- und Kontokorrentlinien vorgesehen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

D. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Gesellschaft tätigt in erheblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener sowie Entwicklungen zur Einführung neuer Produkte.

Der Gesamtbetrag der Forschung- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr T€ 51. Davon wurden T€ 50 Entwicklungskosten aktiviert.

 

Kassel, den 1. Juli 2013

Sven Böhm

Bilanz

AKTIVA

  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 245.536,00 281.858,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.272,50 7.883,50
  254.808,50 289.741,50
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.740,00 14.677,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.794,00 15.732,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 82.091,00 90.152,00
  116.625,00 120.561,50
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 4.700,00 4.700,00
  4.700,00 4.700,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 9.987.980,34 9.217.224,44
  9.987.980,34 9.217.224,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.165.748,66 2.664.569,24
2. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht    
3. Andere Forderungen und Vermögensgegenstände 757.544,65 2.139.117,14
  3.923.293,31 4.803.686,38
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.861,00 808.030,96
  4.861,00 808.030,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.318,58 7.209,36
  14.311.586,73 15.251.154,14

Passiva

   
  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 1.294.466,44 1.294.466,44
  1.320.031,03 1.320.031,03
B. Rückstellungen    
1. Sonstige Rückstellungen 1.128.760,00 634.235,00
  1.128.760,00 634.235,00
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.001.309,26 2.370.078,55
2. Andere Verbindlichkeiten 9.829.486,44 10.926.809,56
  11.830.795,70 13.296.888,11
D. Rechnungsabgrenzungsposten 32.000,00 0,00
  14.311.586,73 15.251.154,14

Gewinn- und Verlustrechnung

  2012
EUR
2011
EUR
1. Rohergebnis 6.483.750,87 5.602.188,36
2. Personalaufwendungen    
a) Löhne und Gehälter -3.217.309,06 -2.850.778,16
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -711.461,46 -656.590,23
- davon für Altersversorgung: € 67.305,51; Vorjahr: € 58.201,60    
3. Abschreibungen -141.848,45 -174.735,84
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.065.666,13 -3.105.907,78
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.400,17 6.525,95
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -157.882,23 -109.290,45
8. Erträge aus Beteiligungen 250,00 -,--
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 0,00
10. Sonstige Steuern -5.416,00 -6.244,00
11. Auf Grund eines Gewinn-abführungsvertrags abgeführter Gewinn -185.817,71 0,00
12. Erträge aus Verlustübernahme -,-- 1.294.832,15
Jahresüberschuss / - fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die recop electronic GmbH, Kassel, wurde am 25. Januar 1994 durch notariell beglaubigten Gesellschaftsvertrag errichtet. Die Gesellschaft ist seit dem 22. Oktober 1999 im Handelsregister des Amtsgerichts Kassel unter HRB 7155 eingetragen.

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Wartung von elektronischen Geräten für die Industrie und damit zusammenhängende oder verwandte Geschäfte. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben, vertreten oder sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf auch Geschäfte vornehmen, die der Erreichung und Förderung des Unternehmenszwecks dienlich sein können.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Sitz der Gesellschaft ist Kassel.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt seit der Gründung Euro 25.564,59 (DM 50.000,00) und wird gehalten von der recop Holding GmbH.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Davon-Vermerke teilweise nicht in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung sondern im Anhang gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten bewertet.

Die als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktivierten Entwicklungskosten für neue Produkte beinhalten im Wesentlichen direkt zuzuordnende interne Kosten (Personalkosten). Auf Basis vorhandener Erfahrungswerte mit bestehenden Anlagen wurde die Abschreibungsdauer mit fünf Jahren am unteren Ende der erwarteten Produktlebensdauern festgelegt.

Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Abschreibungen erfolgen linear gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen Euro 150,00 und Euro 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet; dieser wird über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten, jedoch nicht anteilige Verwaltungs- und Sozialkosten und Fremdkapitalzinsen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nennwerten bewertet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden.

Alle übrigen Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten bewertet.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen werden für alle notwendigen ungewissen Verbindlichkeiten nach Berücksichtigung vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Nennwert oder zum höheren Erfüllungsbetrag bewertet.

III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagegitter ersichtlich

Anschaffungskosten Abschreibungen
01.01.2012 Zugänge Abgänge 31.12.2012 01.01.2012 Zugänge Abgänge 31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutz-rechte und ähnliche Rechte und Werte 427.317,00 49.979,33 -,-- 477.296,33 145.459,00 86.301,33 -,-- 231.760,33
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 124.495,08 18.539,10 1.140,00 141.894,18 116.611,58 17.149,10 1.139,00 132.621,68
  551.812,08 68.518,43 1.140,00 619.190,51 262.070,58 103.450,43 1.139,00 364.382,01
II. Sachanlagen                
1. Grundstücke und Bauten 34.136,36 -,-- -,-- 34.136,36 19.459,36 1.937,00 -,-- 21.396,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 114.253,15 9.750,90 -,-- 124.004,05 98.520,65 3.689,40 -,-- 102.210,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 406.066,26 24.548,45 13.910,90 416.703,81 315.914,26 32.603,45 13.904,90 334.612,81
  554.455,77 34.299,35 13.910,90 574.844,22 433.894,27 38.229,85 13.904,90 458.219,22
III. Finanzanlagen                
1. Beteiligungen 4.700,00 -,-- -,-- 4.700,00 -,-- -,-- -,-- 0,00
  1.110.967,85 102.817,78 15.050,90 1.198.734,73 695.964,85 141.680,28 15.043,90 822.601,23
Buchwert
lfd. Jahr
31.12.2012
Vorjahr
31.12.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutz-rechte und ähnliche Rechte und Werte 245.536,00 281.858,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.272,50 7.883,50
  254.808,50 289.741,50
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 12.740,00 14.677,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.794,00 15.732,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 82.091,00 90.152,00
  116.625,00 120.561,50
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 4.700,00 4.700,00
  376.133,50 415.003,00

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie auch im Vorjahr mit Ausnahme der Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen die alleinige Gesellschafterin, die recop Holding GmbH, Kassel, und sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten ein auf ein Bankdarlehen entfallendes Disagio in Höhe von T€ 2.

Das gezeichnete Kapital ist vollständig eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für noch zu erbringende Leistungen (T€ 373), Garantieleistungen (T€ 250) und für Urlaubsansprüche (T€ 318) gebildet.

Verbindlichkeiten

  31.12.2012    
  Insgesamt
TEuro
Davon miteiner Restlaufzeit bis zu einem Jahr
TEuro
Davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bis zu fünf Jahren
TEuro
Davon mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren
TEuro
Insgesamt
TEuro
Davon miteiner Restlaufzeit bis zu einem Jahr
TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.001 2.001     2.370 2.339
Verbindlichkeiten auserhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen 8.048 8.048     9.060 9.060
Verbindlichkeiten ausLieferungen und Leistungen 1.049 1.049     1.139 1.139
Sonstige Verbindlichkeiten 733 733        
davon aus Steuern i. Rahmen d. soz. Sicherheit (45) (45) (0) (0) 728 728
  (14) (14) (0) (0)    
  11.831 11.831     (43) (45)
          (3) (14)
  31.12.2011       13.297 13.266

IV. Sonstige Angaben

recop electronic beschäftigte 2012 durchschnittlich 71 (Vorjahr 68) festangestellte Mitarbeiter.

Die Geschäfte des Unternehmens wurden bzw. werden geführt durch:

· Herrn Knut Oppermann, Elektriker, Kassel (bis 31. März 2012),

· Herrn Sven Böhm, Dipl. Ökonom, Essen,

· Herrn Rudolf Josef Badura, (ab 1. Januar 2012 bis 12. November 2012), Dipl. Maschinenbauing. (FH), Nottuln.

Herr Böhm vertritt die Gesellschaft alleine und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Höhe von ca. T€ 14 monatlich und betreffen überwiegend zu zahlende Leasinggebühren für Fahrzeuge.

Die Zahlungsverpflichtungen p.a. aus dem Sale and Lease Back betragen T€ 180.

In Summe ergeben sich zum 31.12.2012 finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 3.489 (Sale and Lease Back) +T€ 173,5 (Leasing Fahrzeuge). Ab dem Jahr 2026 besteht ein Rückkaufsrecht. Hierdurch würden sich die finanziellen Verpflichtungen um T€ 1.200 reduzieren.

Die zum 31. Dezember 2012 bestehenden Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

fällig 2013: T€ 301
fällig 2014-2017 T€ 754,5

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten beläuft sich im Geschäftsjahr auf T€ 56. Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden Entwicklungskosten in Höhe von T€ 50 aktiviert.

Die unter sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen liquiden Mitteln sind zum 31. Dezember 2012 T€ 62 aufgrund von Aval-Abtretungen nicht frei verfügbar.

Das Honorar für den Abschlussprüfer beläuft sich auf T€ 13. Honorare für sonstige Beratungsleistungen beliefen sich auf T€ 3.

 

Kassel, 27. Juni 2013

gez. Sven Böhm, Geschäftsführer

Datum der Feststellung: 16. Dezember 2013

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend teilweise in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der recop electronic GmbH, Kassel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung, aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse, entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Hamburg, 3. Juli 2013

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