Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 15221
Vorher
Foodeko GmbH
Eingetragen
25.10.2012
Branche
Großhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.Großhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Gegenstand
der Handel mit Lebensmitteln, Delikatessen und Konserven.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bastian Lohkemper
seit 8.4.2024
Geschäftsführer
Nicole Freid
seit 6.12.2023
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Neerlands Glorie Groente & Fruit B.V.
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Neerlands Glorie Groente & Fruit B.V.
Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HAK Foodeko GmbH

Viersen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Feststellung des Jahresabschlusses

HANDELSBILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 4,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.354,00 12.891,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.604.491,73 2.768.061,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 334.528,81
2. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.139.450,87 5.902.997,07
5.139.450,87 6.237.525,88
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 1.753,60 (€ 1.753,60)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.129.514,49 869.606,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.212,80 0,00
7.889.027,89 9.888.089,48

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 3.208.696,44 2.689.141,80
III. Jahresüberschuss 898.552,97 519.554,64
B. Rückstellungen 1.448.605,07 2.152.934,14
C. Verbindlichkeiten
1. Übrige Verbindlichkeiten 2.283.173,41 4.476.458,90
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 2.283.173,41 (€ 4.476.458,90)
7.889.027,89 9.888.089,48

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Rohergebnis 3.794.994,46 3.524.081,33
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 689.931,69 611.392,47
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 135.994,48 109.967,37
825.926,17 721.359,84
- davon für Altersversorgung € 352,95 (€ 352,95)
3. Abschreibungen
a) Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.844,15 7.703,68
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.635.905,97 1.995.024,77
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 71,03 585,12
- davon aus verbundenen Unternehmen € 71,03 (€ 585,12)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.853,41 36.320,46
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 421.544,68 243.684,06
8. Ergebnis nach Steuern 899.991,11 520.573,64
9. Sonstige Steuern 1.438,14 1.019,00
10. Jahresüberschuss 898.552,97 519.554,64

Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die HAK Foodeko GmbH hat ihren Sitz in Viersen. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Mönchengladbach unter HRB 15221 eingetragen.

Nach den in § 267 HGB vorgegebenen Größenklassen gehört die Gesellschaft unter Zugrundelegung der Daten für die Geschäftsjahre 2023 und 2022 zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in Übereinstimmung mit den §§ 242 bis 256 a HGB und §§ 264 bis 288 HGB aufgestellt. Die Grundsätze für die Gliederung des Jahresabschlusses und die Bewertung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten blieben grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr unverändert. Entsprechend folgt die Gliederung der Bilanz dem Gliederungsschema für große Kapitalgesellschaften, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den um planmäßige lineare Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibung, bewertet.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen Waren wurden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Sofern der beizulegende Wert am Abschlusstichtag niedriger ist, wird auf diesen Wert abgeschrieben.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalbetrag angesetzt.

Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel erfolgte zu Nominalwerten.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Durch die Bildung von Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt zu den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Wegen der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf Seite 3 des Anhangs verwiesen.

2. Verbindlichkeiten

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 4.625,00 (Vorjahr € 4.625,00).

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in geschäftsüblichem Umfang Leasingverträge mit einem Jahresbetrag von T€ 27 und Mietverträge mit einem Jahresbetrag von T€ 11. Die Gesamtverpflichtungen aus diesen Verträgen in den nächsten 5 Jahren belaufen sich auf T€ 67.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 35.806,68 0,00 35.806,68
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 35.806,68 0,00 35.806,68
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.149,38 5.307,15 56.456,53
Summe Sachanlagen 51.149,38 5.307,15 56.456,53
Summe Anlagevermögen 86.956,06 5.307,15 92.263,21
Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.01.2023 Zugänge Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 35.802,68 0,00 35.802,68 4,00 4,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 35.802,68 0,00 35.802,68 4,00 4,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.258,38 8.844,15 47.102,53 9.354,00 12.891,00
Summe Sachanlagen 38.258,38 8.844,15 47.102,53 9.354,00 12.891,00
Summe Anlagevermögen 74.061,06 8.844,15 82.905,21 9.358,00 12.895,00

V. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 10 (Vorjahr 9) Mitarbeiter.

Auf die Angaben zu den Honoraren des Abschlussprüfers verzichten wir im Hinblick auf die Befreiungsvorschrift nach § 288 Abs. 2 HGB.

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

 

Herr Jens Wohlrab

 

kaufmännischer-, Finanz- und Vertriebsgeschäftsführer (bis 1.12.2023)

 

Herr Timotius Theodorus Gerardus Maria Hoogeboom

 

kaufmännischer Geschäftsführer (bis 1.9.2023)

 

Frau Nicole Freid

 

kaufmännische Geschäftsführerin (seit 1.9.2023)

 

Herr Bastian Lohkemper

 

kaufmännischer-, Finanz- und Vertriebsgeschäftsführer (seit 1.12.2023)

Die Geschäftsführer sind nicht einzelvertretungsberechtigt und nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen:

 

Maikel Johannes Dingeman Maria Jongenelis

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB (Nennung der Gesamtbezüge) wird Gebrauch gemacht.

Die HAK Foodeko GmbH wird in den Konzernabschluss der Landstones B. V., Giessen, Niederlande, als kleinsten Konsolidierungskreis einbezogen. Dieser wird in den Niederlanden offengelegt. Der größte Konsolidierungskreis besteht mit der Flexway DMCC, Dubai.

 

Viersen, den 13. Dezember 2024

Nicole Freid

Bastian Lohkemper

Lagebericht

HAK Foodeko GmbH

Viersen

Inhaltsverzeichnis

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

2. Zweigniederlassungsbericht

II. Forschung und Entwicklung

III. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

d) Finanzielle Leistungsindikatoren

3. Gesamtaussage

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a) Prognosebericht

b) Risikobericht

c) Chancenbericht

d) Gesamtaussage zum Chancen- und Risikobericht

e) Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die HAK-foodeko GmbH handelt mit Lebensmitteln, Delikatessen und Konserven.

Die Gesellschaft legt wert auf hochwertige, nachhaltig produzierte und lokal bezogene Produkte. Die Vertriebskanäle sind traditionelle Großhandelsgeschäfte. Durch einen etablierten Kundenservice soll eine starke Kundenbindung erreicht werden. In der Zusammenarbeit mit zuverlässigen Lieferanten und Logistikern liegt ein Schlüssel für den Erfolg.

2. Zweigniederlassungsbericht

Sitz der Gesellschaft ist Viersen. Zweigniederlassungen existieren nicht.

II. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt als reines Handelsunternehmen weder Forschung noch Entwicklung.

III. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen Aktivitäten in Deutschland waren im Jahre 2023 leicht rückläufig. Durch die Preisentwicklung und die weiterhin bestehenden Unsicherheiten der Kriegs- und Krisensituationen in Europa wird die Entwicklung beeinflusst und bleibt schwer einschätzbar. Dennoch ist die wirtschaftliche Einschätzung im Verlauf des Jahres 2023 durch die Resilienz der deutschen Wirtschaft und der Endverbraucher positiv gewesen. Darüber hinaus hat die Bundesregierung Entlastungspakete bereitgestellt, um die Auswirkungen der Verbraucherpreise zu mildern und die Wirtschaftsleistung zu stärken. Insgesamt zeigt sich, dass Deutschland trotz der Herausforderungen eine gewisse wirtschaftliche Stabilität bewahren konnte und Maßnahmen ergriffen hat, um die Wirtschaftslage zu verbessern und zukünftiges Wachstum zu fördern.

Die anhaltenden Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die damit verbundenen wirtschaftlichen Schwächephasen hatten einen direkten Einfluss auf die Lebensmittelbranche. Die Lebensmittelpreise bleiben hoch ebenso wie die allgemeinen Betriebskosten, die durch die Energiepreise beeinflusst sind.

Eine Anpassung an diese veränderten Rahmenbedingungen sind notwendig, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Geschäftstätigkeit erfolgte im Berichtsjahr auf der Grundlage folgender wesentlicher Vertragsverhältnisse:

Liefer- und Leistungsverträge mit Kunden über die Lieferung von Lebensmitteln, Delikatessen und Konserven

Liefer- und Leistungsverträge mit Zulieferfirmen über die Lieferungen der genannten Produkte.

Im Geschäftsjahr 2023 ist der Rohertrag (Umsatz abzüglich Wareneinkauf) gegenüber dem Vorjahr um 211T€ gestiegen:

Durch die angekündigte Preisanpassung unserer Lieferanten haben wir Ende 2022 unseren Lagerbestand aufgestockt. Und durch eine Preissenkung der Einkaufspreise ab 01.01.2024 ist der Lagerbestand zum Ende 2023 auf ein Minimum heruntergezogen worden.

Auf der anderen Seite konnte die Kostensteigerung für Kraftstoff, Energie, Verpackung und Lohn an unsere Kunden weitergeben werden.

a) Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgsgrößen, die für die Unternehmensentwicklung von Bedeutung sind, fasst folgende Tabelle zusammen:

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Rohertrag 3.597 3.387 211 6,22%
Betriebsergebnis 1.324 800 524 65,54%
Zinsergebnis -3 -36 33 -92,21%
Steuerergebnis 423 -245 -178 72,86%
Jahresergebnis 899 520 379 72,95%

Auf der Grundlage der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im Vorjahr hatten wir Aufwendungen und Erträge für das Geschäftsjahr vorsichtig geplant. Da die Endverbraucher sich auf Preisanpassungen eingestellt haben, hatten wir zwar einen Absatzrückgang zu verzeichnen, aber den Umsatz konnten wir relativ stabil halten.

Es wurden keine nennenswerten Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsaustattung getätigt. Wir haben im Bereich des Vertriebs investiert. Ein Teil der betrieblichen Aufwendungen, die absatzabhängig sind wie z.B. Eingangs- und Ausgangsfrachten, sind gesunken.

Das Betriebsergebnis ist um 65,54% auf 1.324T€ gestiegen. Die Umsatzrendite liegt bei 4,21%.

Der Materialaufwand ist um -278T€ gesunken, die Materialaufwandsquote um -1,04 Prozentpunkte.

b) Finanzlage

Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Auf die Inanspruchnahme von Kreditlinien konnte vollständig verzichtet werden. Die freien Linien bewegten sich zwischen 360T€ und 2.600T€ und betragen am Bilanzstichtag 1.130T€. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr 907T€ und ist damit um 380T€ höher als im Vorjahr. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können alle Zahlungen bedient werden.

Die Laufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt 82 Tage und ist damit 13 Tage niedriger als im Vorjahr.

Unsere Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in der Euro-Währung, so dass Währungsrisiken nicht bestehen.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage stellt sich zum 31.12.2023 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

wesentliche Bilanzpositionen:

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 9.358,00 12.891,00 -3.533,00 -27,41%
Vorräte 1.604.491,73 2.768.061,71 -1.163.569,98 -42,04%
Ford aus L+L 4.836.466,10 5.645.005,13 -808.539,03 -14.32%
sonst. Vermögensgegenstände 302.984,77 592.520.75 -289.535,98 -48,87%
liquide Mittel 1.129.514.49 869.606,89 259.907.60 29,89%
aktive Rechnungsabgrenzung 6.212,80 0,00 6.212,80 100.00%
Passiva
Eigenkapital 4.157.249,41 3.258.696,44 898.552,97 27,57%
Rückstellungen 1.448.605,07 2.152.934.14 -704.329,07 -32,71%
Verb. aus L+L 2.068.211.66 4.279.814.57 -2.211.602,91 -51,68%
sonst. Verb. 214.961,75 196.644,33 18.317,42 9,32%
Bilanzsumme 7.889.027,89 9.888.089,48 -1.999.061,59 -20,22%

Gegenüber dem Vorjahr ist die Bilanzsumme um -1.999T€ bzw. um ca. 20%-Prozentpunkte gesunken.

Das Anlagevermögen hat sich bei Investitionen von 5T€ und Abschreibungen von 9T€ im Vergleich zum Vorjahr um -4T€ reduziert.

Das Vorratsvermögen hat sich durch gesunkene Einkäufe zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr von 2.768T€ um -1.164T€ auf 1.604T€ verringert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen bei 4.836T€. Sie betragen 61,3% der Bilanzsumme und haben sich durch ein verbessertes Debitorenmanagement um -809T€ gegenüber dem Vorjahr verringert.Die Bildung von Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen war im Geschäftsjahr nicht notwendig.

Der Barmittelbestand ist zum Vorjahr um 260T€ höher und liegt bei 1.130T€.

Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf 4.157T€. Das Eigenkapital nimmt um den Jahresüberschuss von 899T€ zu.

Die Eigenkapitalquote ist um 27,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gestiegen und macht rund 53% der Bilanzsumme aus.

Die Rückstellungen sind um -704T€ auf 1.449T€ gesunken, was aus einer veränderten Preisgestaltung resultiert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich, korrespondierend zu den Vorräten, durch die bewusste Reduzierung des Wareneinkaufs zum Jahresende hin im Berichtsjahr um -2.212T€ auf 2.068T€ vermindert.

d) Finanzielle Leistungsindikatoren

Die HAK-foodeko GmbH hat zur Steuerung des Unternehmens seinen Schwerpunkt auf die Finanzkennzahl "Rohertrag" gelegt. Die Aussagekraft dieses Wertes ist allein natürlich nicht ausreichend. Aber er bildet die Stärke des Unternehmens gut wieder, z.B. im Vergleich mit Wettbewerbern oder durch die Beobachtung der langfristigen Entwicklung.

2023 2022 Veränderung
Rohertrag 3.597.010,63 3.386.504,10 6,22%

Eine weitere wichtige Bewertungskennzahl ist das EBITDA. Zum besseren Verständnis unseres operativen Geschäfts werden Zinsen, Steuern und Abschreibungen nicht berücksichtigt.

2023 2022 Veränderung
EBITDA 1.331.795,21 807.262,84 64,98%

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit dient als Indikator zur Kapitalmitteldeckung. Er berechnet sich aus Gewinn plus Abschreibungen.

2023 2022 Veränderung
Cashflow 907.397,12 527.258,32 72,10%

3. Gesamtaussage

Die Vermögenssituation sehen wir als geordnet und die Finanzierungsstruktur als bedenkenfrei. Schwebende Rechtsstreitigkeiten liegen nicht vor, ebensowenig Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften oder aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten.

Die Belastungen übersteigen nicht den Rahmen einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung des im Eigentum der Gesellschaft stehenden Vermögens.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a) Prognosebericht

Die positiven Auftragseingänge zu Beginn des neuen Geschäftsjahres sowie erste positive konjunkturelle Trends weisen auf eine Steigerung des Absatzes und damit auf eine Umsatzsteigerung hin. Allerdings ist eine Absatzprognose weiterhin mit Unsicherheiten behaftet. Dennoch planen wir mit einer Absatzsteigerung von ca. 10%. Berücksichtigt wird hierbei sowohl die Neukundengewinnung als auch die Einführung eines neuen Produkts. Der Aufwärtstrend wird auch durch die steigende Nachfrage nach bequemen und fertigen Lebensmitteln angetrieben. Herausfordernd bleiben allerdings die Schwankungen der Rohstoffpreise und ihr Einfluss auf den Markt.

Eine Preisanpassung gegenüber unseren Kunden wird nur schwer umsetzbar sein. Aufgrund der Entwicklung der europäischen Wirtschaftslage planen wir lediglich mit einer leichten Steigerung im Bereich des Rohertrags oder des EBITA, resultierend aus der Neukundengewinnung.

Unsere Prognose für 2023 hinsichtlich des Absatzrückgangs ist eingetroffen, ebenso die Einschätzung der Kostenentwicklung im Geschäftsjahr 2023.

Allerdings konnten die steigenden Kosten weitestgehend aufgefangen werden, so dass wir einen besseren Rohertrag und EBITA erwirtschaftet haben, als geplant.

b) Risikobericht

Die Risiken für 2024 ergeben sich zwangsläufig aus dem Prognosebericht: Grundsätzlich bestehen Risiken durch konjunkturelle Einflüsse und im Auftragsverhalten unserer Kunden.

Der Handel erwartet nach ersten Erkenntnissen eine Preisreduzierung. Diese können wir bei weiterhin steigenden Energiekosten nicht vornehmen. Damit sehen wir ein potenzielles Risiko durch die eventuelle Auslistung bei unseren Kunden.

Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Wir sind bemüht, Risiken frühzeitig zu identifizieren und zu bewerten.

Ein Liquiditätsproblem hatten wir in der Vergangenheit nicht.

c) Chancenbericht

Unsere zukünftigen Chancen sehen wir zum Teil darin, dass die Verbraucher zunehmend Wert legen auf nachhaltige und gesunde Produkte. Unser Lieferant verarbeitet hauptsächlich Lebensmittel aus regionalem Anbau. Es wird darauf geachtet, dass keine Zusatzstoffe verwendet werden. Mittlerweile sind alle unsere Produkte mit dem Nutri Score ausgezeichnet.

Konserven sind von Natur aus bequem, da sie lange haltbar sind und ohne Kühlung gelagert werden können. Durch die wachsende Anzahl an Single Haushalten und das Streben nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance sind Konserven ein sehr beliebtes Produkt mit entsprechendem Wachstumspotenzial.

Ebenso werden durch die Geschäftsleitung sowohl strategische wie auch operative Chancen identifiziert, dokumentiert und analysiert. Dazu bedienen wir uns teilweilse auch externen Marktforschungsunternehmen.

d) Gesamtaussage zum Chancen- und Risikobericht

Aufgrund langfristiger Kundenkontakte und der Präsenz unserer Produkte am deutschen Markt sehen wir das Risiko der Auslistung im Moment als gering an und insgesamt überwiegen aus unserer Sicht die Chancen die Risiken, so dass wir positiv in die nähere Zukunft blicken.

e) Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Es besteht ein aktives Debitorenmanagement.

Die Gesellschaft hat zur Abdeckung des Forderungsausfallrisikos eine entsprechende Versicherung abgeschlossen, die mögliche Risiken in diesem Bereich abdeckt.

Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Skontoziele beglichen.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Eigenmittel und Lieferantenkredite.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Es wird eine konservative Risikopolitik verfolgt.

 

Viersen, den 13. Dezember 2024

HAK Foodeko GmbH

Nicole Freid

Bastian Lohkemper

Der vorstehende zur Offenlegung vorgesehene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der HAK Foodeko GmbH wurde unter Inanspruchnahme der Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HAK Foodeko GmbH, Viersen

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HAK Foodeko GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HAK Foodeko GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HAK Foodeko GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nettetal, den 18. Dezember 2024

WWS WIRTZ, WALTER, SCHMITZ GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Post, Wirtschaftsprüfer

Schmedt, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschusses

Mit Gesellschafterbeschluss vom 13. Dezember 2024 wurde der Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

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