Geiss Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Berg seit 25.8.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deiters GmbHFrechenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Bilanz zum 31. März 2024Deiters GmbH, FrechenAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024Deiters GmbH, Frechen
Anhang für das Geschäftsjahr 2023 / 20241. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Deiters GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
3. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses a. Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung des Jahresabschlusses Die Form der Darstellung erfolgte nach den §§ 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. b. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die bisher üblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben unverändert. 4. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, die zwischen ein und dreizehn Jahren liegt, und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800-, wurden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. In der Position Finanzanlagen wurden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung eventueller Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bewertet. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Aktive- und Passive Rechnungsabgrenzungsposten, die nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet wurden, die Kassenbestände, die Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten und das gezeichnete Kapital sind mit dem Nennwert angesetzt. 5. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung a. Brutto-Anlagenspiegel
b. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 874 sind hauptsächlich Kautionen, noch nicht abzugsfähige Vorsteuern, Vorauszahlungen gegenüber Sozialversicherungsträgern und Überzahlungen an Lieferanten enthalten. c. Aktive Rechnungsabgrenzung Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 175 beinhaltet hauptsächlich abzugrenzende Versicherungsbeiträge, Zahlungen auf Jahresverträge und Mietvorauszahlungen. d. Eigenkapital Von dem Gewinnvortrag der Vorjahre wurden T€ 8.250 ausgeschüttet und T€ 11.400 auf neue Rechnung vorgetragen. e. Steuerrückstellungen Für die Geschäftsjahre 2022/23 und 2023/24 waren Rückstellungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von € 2.771.225,23 zu bilden. f. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
g. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit Laufzeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten. Art der Verbindlichkeit zum 31.03.2024 (Werte in T€)
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 643,5 enthalten. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen zum Abschlussstichtag Verpflichtungen aus Mietverträgen für die Verkaufsfilialen, die Verwaltung sowie die Zentrallager in Höhe von jährlich T€ 7.234 mit Restlaufzeiten zwischen unter einem bis maximal zehn Jahren. Der gesamte über die Restlaufzeit dieser Verträge zu zahlende Betrag beträgt T€ 40.765. 7. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt € 4.368.827,91. Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis, gemeinsam mit dem Gewinnvortrag von € 6.967.427,81 auf neue Rechnung vorzutragen. 8. Sonstige Pflichtangaben a. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Alexander Berg, Diplom-Kaufmann, Köln geführt. Die Schutzklausel des § 286 Abs.4 HGB wurde in Anspruch genommen. b. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren im Jahresdurchschnitt im Unternehmen beschäftigt:
c. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Besondere Vorgänge sind nicht zu verzeichnen.
Frechen, den 10.09.2024 Alexander Berg, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Grundlagen des Unternehmens Der Tätigkeitsbereich der Deiters GmbH umfasst den Verkauf von Kostümen und Accessoires rund um die Themen Karneval, Oktoberfest, Halloween, Weihnachten, Feiern und Motto-Partys. Der Firmensitz befindet sich in Frechen mit Filialen u.a. in Köln, Düsseldorf, Düren, Bonn, Leverkusen, Bergisch-Gladbach, Mönchengladbach, Berlin, Aachen, Mülheim-Kärlich, Wiesbaden, Koblenz, Hamburg, Stuttgart, Mainz, Siegburg, Frankfurt, Krefeld, Trier, Weiterstadt, Bocholt, Oberhausen und Gummersbach. Insgesamt werden im Berichtsjahr 29 Filialen betrieben. Ein Onlineshop mit Warenkorbsystem ermöglicht zudem einen bundesweiten Verkauf. Die Deiters GmbH ist das führende Unternehmen in Deutschland im Bereich Kostüme und Verkleidungen aller Art. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde durch Neueröffnung zweier Filialen das Filialnetz weiter ausgebaut. Im Geschäftsjahr 2023/2024 konnte ein normaler und auflagenfreier Geschäftsbetrieb durchgeführt werden. Die Umsätze haben sich nach der Pandemie gefestigt und entsprechen dem Vorjahresniveau. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Wirtschaftswachstum in Deutschland hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr eingetrübt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Kalenderjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % gefallen. Im ersten Quartal des Jahres 2024 ist das BIP um 0,2 % im Vergleich zum Vorquartal gestiegen, im zweiten Quartal um 0,1 % gesunken. Im Jahr 2024 wird insgesamt mit keiner wesentlichen Erholung gerechnet. 2. Rahmenbedingungen der Branche und Gesellschaft Obwohl die privaten Konsumausgaben zurückgegangen sind, hat sich dies nicht auf die Gesellschaft ausgewirkt, was sich am konstanten Umsatz zeigt. Die Gesellschaft geht von steigenden Umsätzen aufgrund neuer Filialen aus, da im Karneval und bei sonstigen Großveranstaltungen ein Konsumverzicht bisher nicht erkennbar ist. Im Geschäftsjahr 2023/2024 gab es keinerlei Einschränkungen bei Veranstaltungen aller Art. Auch durch den Ukraine-Krieg waren keine Einschränkungen erkennbar. Die Gesellschaft konnte im Verhältnis zum Vorjahr, welches ein Rekordjahr war, Umsatz und Ergebnis stabilisieren und erneut bestätigen. Es ist davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren mit einer stabilen Marktsituation gerechnet werden kann. Hinsichtlich der getroffenen Maßnahmen und weiteren Einschätzungen zur aktuellen Entwicklung wird auf den Chancen- und Risikobericht verwiesen. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde ein Umsatz von T€ 41.334 (Vorjahr: T€ 41.510) bei einem Wareneinsatz von T€ 9.922 (Vorjahr: T€ 9.148) erzielt. Darin enthalten sind Warenabschreibungen aufgrund längerer Lagerdauer von T€ 1.217 (Vorjahr T€ 2.281). Der Umsatz überstieg die Planungen und erreichte das Vorjahresniveau. Die Bilanzsumme verringerte sich von T€ 26.143 auf T€ 18.997. Auf der Aktivseite verringerten sich insbesondere die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von T€ 5.267 auf T€ 1.040. Weiterhin verringerte sich der Bank- und Kassenbestand von T€ 5.532 auf T€ 483. Der Warenbestand erhöhte sich um T€ 3.857 bei gleichzeitiger Reduzierung der geleisteten Warenanzahlungen von T€ 3.774. Das Anlagevermögen erhöhte sich vor allem durch Investitionen um T€ 1.940 auf T€ 4.631. Auf der Passivseite stiegen die Verbindlichkeiten von T€ 3.279 auf T€ 3.352. Die Rückstellungen verringerten sich um T€ 3.216, davon T€ 2.331 Steuerrückstellungen und T€ 885 sonstige Rückstellungen auf insgesamt T€ 4.328. Das Eigenkapital verringerte sich aufgrund von vorgenommenen Gewinnausschüttungen um insgesamt T€ 3.881. Wie im Vorjahr konnten sämtliche unterjährig in Anspruch genommene Bankverbindlichkeiten zurückgeführt werden, so dass zum Bilanzstichtag 31.03.2024 die Gesellschaft keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufweist. Der Eigenkapitalanteil im Verhältnis zur Bilanzsumme erhöhte sich aufgrund der verringerten Bilanzsumme von 58,6% auf 59,6%. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 4.247 (im Vorjahr T€ 6.551) und liegt damit über den Erwartungen des Vorjahres. Die Umsatzrendite beträgt 10,3%, die Eigenkapitalrendite beträgt 37,5%. Diese Zahlen entsprachen ebenfalls den Erwartungen. Die Personalaufwandsquote erhöhte sich von 22,3% auf 24,8% im Verhältnis zum Umsatz. Die Abschreibungen erhöhten sich von T€ 731 auf T€ 894 aufgrund der Investitionen ins Anlagevermögen. Der Anstieg bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist vor allem auf den Anstieg der Mietaufwendungen inklusive Nebenkosten (von T€ 7.027 auf T€ 7.929) sowie die Aufwendungen aus der Anpassung der Corona-Hilfen (TEUR 535) zurückzuführen. Weiterhin ergaben sich Maklerkosten (T€ 132) für neue Filialen. Das Finanzergebnis verschlechterte sich aufgrund angefallener Bürgschaftsprovisionen von T€ -650,3 auf T€ -827,1. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft erfasst in erster Linie folgende Leistungsindikatoren:
Eine Steuerung der Gesellschaft erfolgt vornehmlich über die signifikanten finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und Jahresüberschuss. 5. Gesamtaussage Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Verbindlichkeiten fristgerecht erfüllen zu können. Sie weist im Geschäftsjahr 2023/2024 eine sehr gute Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus. III. Chancen- und Risikobericht Der Karneval im Rheinland und anderen Regionen ist seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil des Brauchtums mit dem die Zeit vor der sechswöchigen Fastenzeit mit Umzügen, Sitzungen sowie in Kneipen und auf Straßenfesten ausgelassen gefeiert wird. Der Karneval hat in den letzten Jahren, ausgenommen in der Pandemiezeit, auch außerhalb der historischen Karnevalshochburgen im Rheinland (Köln und Düsseldorf) sowie in Mainz zunehmend im gesamten Bundesgebiet an Bedeutung gewonnen. Darüber hinaus entwickeln sich Mottoveranstaltungen und Festivals wie z.B. Halloween und Oktoberfeste, bundesweit sehr positiv. Auch werden private Motto-Partys oder allgemein Kostümveranstaltungen immer beliebter. Die Gesellschaft hat in den letzten Jahren das Sortiment entsprechend erweitert und sich dadurch in Teilen unabhängiger vom Geschäft mit Karnevalsartikeln gemacht. Bedingt durch das saisonale Geschäft ergeben sich dennoch grundsätzlich Schwankungen des Umsatzes. So erreicht der Umsatz naturgemäß in der Hauptzeit der Session von November bis Februar/März seinen Höhepunkt, während in der Zeit von April bis Oktober der Absatz an Karnevalsartikeln deutlich zurückgeht. Den saisonalen Schwankungen auf der Einnahmenseite wird zur Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft durch eine seit Jahren etablierte Finanzierung durch langjährige Bankpartner Rechnung getragen. Aufgrund des hohen Anteils von Umsatz direkt am Point of Sale (Laden) sowie des Online- Handels und der geringen Anzahl an Rechnungsverkäufen besteht praktisch kein Forderungsausfallrisiko. Zur Absicherung von Liquiditätsrisiken wird eine laufende Liquiditätsüberwachung vorgenommen, die alle Geldzu- und -abflüsse erfasst. Bezüglich der Corona-Hilfen hat die Gesellschaft fristgerecht die Schlussabrechnung eingereicht. Über den Zeitpunkt der Prüfung der Schlussabrechnung und deren Genehmigung kann keine Aussage getroffen werden, sodass weiter bezüglich der tatsächlichen Höhe der Hilfen ein Risiko besteht. Die tatsächliche Höhe der Hilfen könnte ggf. geringer ausfallen, als dies bis dato angenommen wird, u.a. weil zu den Hilfen nur interpretationsbedürftige FAQs der zuständigen Bundesministerien vorliegen und keine gesetzte Grundlage oder Rechtsprechung zu Einzelfragen der Beantragung. Dem Risiko wurde grundsätzlich durch Bildung einer Rückstellung Rechnung getragen. Sollten die Überbrückungshilfen nicht oder nicht in voller Höhe gewährt werden, so könnte dies wiederum erheblichen Einfluss auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft insgesamt haben. Die finanzierenden Kreditinstitute und Deiters haben eine Regelung hinsichtlich einer mittelfristige Finanzierung bei gleichzeitiger Bestellung von Sicherheiten, vor allem an den Warenvorräten, getroffen Diese Einigung stellt mittelfristig eine ausreichende Ausstattung der Gesellschaft mit liquiden Mitteln sicher. Im aktuellen Geschäftsjahr konnten alle Bankverpflichtungen zum Abschluss des Geschäftsjahres zurückgeführt werden. Ein unmittelbares Risiko aus dem Angriffskrieg von Russland in der Ukraine ergibt sich weiterhin für die Gesellschaft nicht. Es bestehen keinerlei Liefer- oder Kundenbeziehungen in die vom Krieg unmittelbar betroffenen Länder. Auch werden alle Geschäfte in EUR und USD abgewickelt. Ein mittelbares Risiko aus dem Krieg für die Gesellschaft durch eventuelle Steigerungen der Energiekosten sowie der allgemeinen Inflation ist ebenfalls nicht eingetreten. Aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass der Karneval auch in eventuellen Krisenzeiten von den Menschen in den Karnevalshochburgen angenommen wird. Der Dollarkurs schwankte im Geschäftsjahr wieder in der gewöhnlichen geringen Schwankungsbreite der vergangenen Jahre, sodass Auswirkungen auf die Margen der Gesellschaft nicht vorlagen. Die aktuellen Währungskursentwicklungen können ein Risiko für die Gesellschaft darstellen, da ein signifikanter Teil der Ware in USD eingekauft wird und damit höhere Einkaufspreise eintreten könnten. Durch entsprechende Anzahlungen kann das Risiko etwas eingedämmt werden. Außerdem könnte die Gesellschaft bei negativer Entwicklung des Dollarkurses die Verkaufspreise anpassen. Durch die hohen Lagerbestände ist sichergestellt, dass es keine Unterbrechungen in der Lieferung von Ware in die Filialen kommt. Trotzdem besteht grundsätzlich auf der Beschaffungsseite ein mögliches Risiko bezüglich Handelsstörungen mit China als wichtigstem Importland. Durch die langjährige Partnerschaft mit den Lieferanten sieht die Gesellschaft dieses Risiko als aktuell gering an, da eine feste Lieferantenstruktur im Laufe der Jahre aufgebaut wurde. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Gesellschaft ihre Marktposition weiter festigen. Durch den weiteren Ausbau des Filialnetzes geht die Gesellschaft von einer noch weiteren Stärkung dieser Position aus, woraus mittelfristig weitere Umsatzchancen erwachsen werden. Chancen für die Zukunft werden gesehen im Ausbau und der Optimierung des Online-Shops, der Flächenerweiterungen und im weiteren Ausbau des Warenangebotes. Ferner kann das betriebswirtschaftliche Ergebnis durch die fortgesetzte und konsequente Umsetzung von Kostenoptimierungen in allen Bereichen kontinuierlich verbessert werden. IV. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2023/2024 erzielte das Unternehmen mit T€ 41.334 den gleichen Umsatz wie im Vorjahr. Die Einschätzung der Geschäftsleitung ist, dass der Umsatz auch im nächsten Geschäftsjahr zu erreichen und sogar noch leicht zu steigern ist. Für den Jahresüberschuss rechnet in etwa mit einem Jahresüberschuss auf dem diesjährigen Niveau.
Frechen, den 10.09.2024 gez. Alexander Berg, Geschäftsführer Rechtliche und wirtschaftliche Verhältnisse
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Deiters GmbH, Frechen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Deiters GmbH, Frechen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deiters GmbH, Frechen für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 10. September 2024 BDLV
GmbH
Thomas Lenzen, Wirtschaftsprüfer Thorsten Daniels, Wirtschaftsprüfer |
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