coeo Group GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Hackmann seit 8.3.2024 | Prokura |
Niels Nikolaus von Hase seit 13.11.2023 | Geschäftsführer |
Karsten Fiedrich seit 5.4.2019 | Prokura |
Sebastian Ludwig seit 5.9.2018 | Geschäftsführer |
Frank Uwe Kollack seit 22.3.2018 | Prokura |
Claudia Hetscher seit 15.9.2015 | Prokura |
Till Marco Hessel seit 28.8.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Claimservco Holding B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
coeo Inkasso GmbHDormagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Der Inhalt unserer Geschäftstätigkeit besteht im Wesentlichen in der außergerichtlichen und gerichtlichen Einziehung fremder Forderungen sowie der Weiterleitung der eingezogenen Fremdgelder an den Gläubiger (treuhänderisches Forderungsinkasso). Zur Ausübung dieser Tätigkeit ist in der Bundesrepublik Deutschland eine Zulassung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz erforderlich, über welche wir verfügen. Unsere Vergütung bemisst sich in entsprechender Anwendung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes nach der Höhe der eingezogenen Forderung und dem Umfang unserer Tätigkeit. Neben dem treuhänderischen Forderungsinkasso erwerben wir auch Forderungen und ziehen diese für eigene Rechnung ein. Im geringen Umfang erbringen wir darüber hinaus artverwandte Dienstleistungen im Rahmen von Geschäftsbesorgungen in fremden Namen für Dritte. Wesentliche Zielgruppe unserer Inkassotätigkeit sind Unternehmen mit einer größeren Menge von Forderungen aus unbezahlten Rechnungen gegenüber Verbrauchern in Deutschland. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung unseres Unternehmens sind die Anzahl der Inkassoübergaben sowie die Umsatzrendite. II. Wirtschaftsbericht Branchenentwicklung Das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland ist mit einer Wachstumsrate von 2,2 % im Jahr 2017 [Quelle: Statistisches Bundesamt] sehr stabil. Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) berichtete, dass in einer aktuellen Trendumfrage 81 % der Inkassounternehmen melden, dass Verbraucher Rechnungen genauso gut oder sogar besser bezahlen als zu Jahresbeginn [Pressemitteilung des BDIU vom 6. Dezember 2017]. Negativ entwickelt sich aus Sicht der Vizepräsidentin des BDIU jedoch die Zahlungsmoral der jungen Verbraucher, die tendenziell zu den schlechten Zahlern gehören. Gemäß BDIU beobachten 38 Prozent der Inkassounternehmen, dass Verbraucher zwischen 18 und 24 Jahren Rechnungen nachlässiger begleichen als Ältere. Ertragslage Im Geschäftsjahr konnten wir eine Umsatzsteigerung um 43,6 % von Euro 33,9 Mio auf Euro 48,6 Mio verzeichnen. Wesentlicher Grund für die Steigerung des Umsatzes waren die deutlich gestiegenen bearbeiteten Inkassovorgänge. Der Bestand an offenen Inkassovorgängen erhöhte sich von 565.230 zum Jahresende 2016 auf 704.951 zum Jahresende 2017. Die Auftragseingänge an Inkassovorgängen erhöhten sich von 693.424 Vorgängen im Jahr 2016 auf 733.849 Inkassovorgänge im Jahr 2017. Die durchschnittliche zugrundeliegende Hauptforderung pro Inkassovorgang hat sich von Euro 121,60 im Jahr 2016 auf Euro 110,31 im Jahr 2017 leicht reduziert. Die Aufwendungen für inkassotypische Dienstleistungen sind im Berichtsjahr um 58,1 % und damit überdurchschnittlich zu den Umsatzerlösen gestiegen. Ursächlich hierfür waren insbesondere vermehrte Aktivitäten im gerichtlichen Mahnverfahren, die eine Steigerung der Gerichtsauslagen und Mahnanwaltsverrechnungen von insgesamt 73 % nach sich zogen. Der Personalaufwand erhöhte sich unterproportional zur Umsatzentwicklung um Euro 1,1 Mio (27,0 %) auf Euro 5,2 Mio. Diese Erhöhung steht im Einklang mit dem Anstieg der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter um 28,3 %. Wir beschäftigten durchschnittlich 186 Mitarbeiter (im Vorjahr 145). Unsere Kapazitäten waren durchgängig voll ausgelastet. Kapazitätsspitzen wurden durch Zeitarbeitskräfte aufgefangen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten im Vergleich zum Vorjahr gesenkt werden. Dabei verminderten sich insbesondere die Zuführungen zu den Wertberichtigungen auf Forderungen sowie die Kosten für Zeitarbeit und Personalrekrutierung, während sich die übrigen operativen Kosten erhöhten. Insbesondere stieg der Mietaufwand in Folge der Anmietung zusätzlichen Büroraums. Bei unwesentlich veränderten Abschreibungen erhöhte sich das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) um Euro 5,0 Mio auf Euro 16,8 Mio und lag damit rund 10 % über dem erwarteten Niveau. Wir konnten die Umsatzrendite (Betriebsergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) mit 34,7 % annährend auf dem Niveau des Vorjahres (34,8 %) halten. Nach Berücksichtigung des leicht verbesserten Zinsergebnisses und der Steuern weist die Gesellschaft einen Jahrüberschuss von Euro 11,5 Mio aus. Dieser hat sich im Vergleich zum Vorjahr um Euro 3,4 Mio erhöht. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzstruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr wenig geändert. Die Bilanzsumme erhöhte sich um Euro 1,3 Mio. Auf der Aktivseite erhöhte sich das Anlagevermögen um Euro 0,2 Mio in Folge der Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung nach der Anmietung neuer Büroflächen. Die Anlageintensität beträgt 5,5 % (im Vorjahr 4,0 %). Das Umlaufvermögen stieg um Euro 1,1 Mio. Dabei erhöhten sich vor allem die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Folge des Ankaufs neuer Portfolien von Euro 3,5 Mio auf Euro 4,6 Mio. Die liquiden Mittel betragen annähernd unverändert etwa Euro 6,2 Mio. Auf der Passivseite verminderte sich das Eigenkapital auf Grund unterjährig erfolgter Ausschüttungen bzw. Vorabausschüttungen von Euro 7,1 Mio auf Euro 4,1 Mio. Die Eigenkapitalquote hat sich entsprechend von 69,6 % auf 35,2 % reduziert. Der Anstieg der Rückstellungen entfällt vor allem auf die Steuerrückstellungen. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um Euro 3,2 Mio. Dies ist vor allem Folge der Ausschüttungen und des Ausweises der abzuführenden Kapitalertragsteuern. Das Anlagevermögen (Euro 0,6 Mio) und die gekauften Forderungen (Euro 4,6 Mio) sind zu 78,8 % durch Eigenkapital (EUR 4,1 Mio) gedeckt. Unser Unternehmen nimmt keine Bankenfinanzierung in Anspruch. Investitionen erfolgen aus dem laufenden operativen Cash Flow. Unsere Leistungsfähigkeit zeigt sich nicht nur in wirtschaftlichen Kennziffern, sondern auch in der Nachhaltigkeit unseres Handelns. Eine Voraussetzung für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen Mitarbeiter, daher investieren wir in gute Aus- und Weiterbildung, gute Arbeitsbedingungen sowie hohe Arbeitssicherheit. Im Geschäftsjahr 2017 waren durchschnittlich 186 Mitarbeiter bei uns beschäftigt (Vorjahr: 145). III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Das wirtschaftliche Umfeld ist mit einem weiteren prognostiziertem Wachstum in Deutschland von etwa 2,4 % für 2018 und 1,9 % für 2019 [Quelle: DIW Pressemitteilung vom 14. März 2018] stabil. Wir erwarten für das gesamte Jahr 2018 eine weiter steigende Anzahl von Inkassoübergaben, jedoch mit geringeren Wachstumsraten als in den Vorjahren. Wir gehen davon aus, dass sich die durchschnittlichen Forderungshöhen und die Qualität der uns übergebenen Inkassoforderungen auf einem stabilen Niveau bewegen. Aufgrund nachlaufender Umsätze aus den Inkassoübergaben der Vorjahre erwarten wir dennoch einen im Vergleich zum Auftragsvolumen leicht überproportional steigenden Umsatz bei unveränderter bis - aufgrund erhöhter administrativer Anforderungen - leicht reduzierter Umsatzrendite. Bei der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl gehen wir von einem leichten Anstieg gegenüber 2017 aus. Sollte es uns in 2017 weiter gelingen, erhöhte Auftragszahlen bei bestehenden Mandanten und/oder weitere größere Auftraggeber hinzuzugewinnen, besteht die Chance, das Ergebnis weiter zu verbessern. Risiken können dadurch entstehen, dass Verluste von Auftraggebern nicht ohne weiteres durch Gewinnung von neuen Kunden kompensiert werden können. Unsere Firma setzt in großem Umfang EDV-Systeme ein. Das Risiko eines Totalausfalls dieser Systeme ist durch regelmäßige Datensicherungen, Notfallpläne und Backupszenarien abgesichert. Risiken bestehen in einer mangelnden Werthaltigkeit der Forderungen. Das Nachhalten der Zahlungen auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bildet den Kern der Tätigkeit. Es werden zudem angemessene Wertberichtigungen anhand der Tilgungsquoten gebildet. Durch die Übernahme der Mehrheit der Anteile durch einen Finanzinvestor erwarten wir keine Veränderungen der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft.
Dormagen, den 23. Mai 2018 coeo Inkasso GmbH gez. Dr. Tom Haverkamp gez. Marco Hessel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die coeo Inkasso GmbH hat ihren Sitz in Dormagen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Neuss unter HRB 18346 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der coeo Inkasso GmbH, Dormagen, zum 31. Dezember 2017 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Sie hat bei der Aufstellung des Jahresabschlusses von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB und bei der Offenlegung des Jahresabschlusses von den Erleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch gemacht. Die Bilanzerstellung erfolgte im Berichtsjahr unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei dem Geschäfts- oder Firmenwert handelt es sich um einen Kundenstamm, der über einen Zeitraum von sechs Jahren abgeschrieben wird, da dies der durchschnittlich erwarteten Kundenbindungsdauer entspricht. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer. In Orientierung an den steuerlichen Afa-Tabellen werden die Abschreibungen auf der Basis folgender Nutzungsdauern sämtlich linear vorgenommen:
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 410 werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Auf fremde Währung lautende Guthaben bei Kreditinstituten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen sind den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung entsprechend in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank, gemäß Rechtsordnung, monatlich ermittelt und bekannt gegeben wurden. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlusstag eingebucht, soweit nicht Kurssicherungen bestanden. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr wurden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls oder dem ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet, soweit nicht Kurssicherungen bestanden. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2017 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 0,00 (im Vorjahr € 1.315,47) enthalten. Sämtliche ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Guthaben bei Kreditinstituten enthalten Bankkonten, die treuhänderisch von der coeo Treuhand GmbH gehalten werden. Über diese Konten werden Fremdgelder und Inkassovergütungen transferiert. Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 127,77 (i. Vj. € 0,00) enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. VI. Sonstige Angaben Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2017 erfolgte die Geschäftsführung durch die Geschäftsführer: Herrn Dr. Tom Haverkamp, Essen, und Herrn Marco Hessel, Bergisch Gladbach. Herr Dr. Tom Haverkamp ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Marco Hessel ist partiell von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2017 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug: 186 (i. Vj. 145) und setzt sich wie folgt zusammen:
Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung sowie Haftungsverhältnisse zugunsten von Mitgliedern der Geschäftsführung Es besteht ein Kontokorrentdarlehen mit einem Geschäftsführer, dass mit 2 % p.a. verzinst wird. Zum 31.12.2017 beträgt die Verbindlichkeit € 127,77 (i. Vj. Forderung: T€ 1). Darüber hinaus wurden einem Geschäftsführer Darlehen in Höhe von insgesamt T€ 2.640 gewährt, die mit 1,8 % p.a. verzinst wurden. Die Darlehen sind noch im Geschäftsjahr 2017 vollständig getilgt worden. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den nach der Vorabgewinnausschüttung verbleibenden Bilanzgewinn von T€ 3.898 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag hat die Waterland Private Equity Fund VI C.V., Bussum, Niederlande, mittelbar die Mehrheit der Anteile an der coeo Inkasso GmbH übernommen. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 15. März 2018 wurde der Gesellschaftsvertrag geändert und als neues Geschäftsjahr der Zeitraum vom 1. April eines Jahres bis zum 31. März des darauf folgenden Jahres festgelegt. Für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2018 wird ein Rumpfgeschäftsjahr eingelegt. Darüber hinaus haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergeben.
Dormagen, den 23. Mai 2018 coeo Inkasso GmbH gez. Dr. Tom Haverkamp gez. Marco Hessel Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.07.2018 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der coeo Inkasso GmbH, Dormagen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der coeo Inkasso GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 24. Mai 2018 KPMG
AG
gez. Dr. Uhde, Wirtschaftsprüfer gez. van der Lake, Wirtschaftsprüfer |
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