Beteiligungsgesellschaften
Iqony Technischer Service GmbH
Straße des 13. Januar 376, 66333 Völklingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Rolfs seit 24.11.2025 | Prokura |
Hans-Jörg Zimmer seit 27.6.2025 | Prokura |
Norbert Schröder seit 16.4.2024 | Geschäftsführer |
Werner Stein seit 22.2.2023 | Prokura |
André Snoeijer seit 22.2.2023 | Prokura |
Jörg Berg seit 1.12.2022 | Prokura |
Verena Sievers seit 1.12.2022 | Prokura |
Bernd Schmitt seit 8.7.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Sunset Espana S.L. | 99.10% |
| 0.90% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Iqony Technischer Service GmbH (vormals: METech GmbH)EssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Iqony Technischer Service GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Iqony Technischer Service GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Iqony Technischer Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 7. Juni 2024 EY
GmbH & Co. KG
Glückselig, Wirtschaftsprüferin Hufnagel, Wirtschaftsprüfer BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Jahresabschlusses A) Allgemeine Erläuterungen Der Abschluss der Iqony Technischer Service GmbH (mit Sitz in Essen, Amtsgericht Essen, Handelsregister B 33687) wird nach den Vorschriften des HGB in der für diesen Abschluss gültigen Fassung und des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt, die Beträge werden in Mio. € angegeben. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Iqony Technischer Service GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss ist aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Transaktion nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. B) Bilanzierung und Bewertung Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten angesetzt und - sofern sachgerecht - planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Als Nutzungsdauer gelten grundsätzlich drei bis fünf Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Die Herstellungskosten der selbsterstellten Sachanlagen enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind, sowie angemessene Bestandteile der allgemeinen Verwaltungskosten, der Aufwendungen für soziale Einrichtungen, freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung. Für Neuzugänge ab dem Geschäftsjahr 2022 kommt dagegen ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Der Bemessung der Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen liegen folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zugrunde:
Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu einem Wert von 250,00 €, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zeitpunkt ihres Zuganges als Aufwand erfasst. Anlagengegenstände, die am oder nach dem 1. Januar 2018 angeschafft worden sind, werden im Jahr ihres Zuganges in einen Jahressammelposten eingestellt, sofern deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten über 250,00 €, nicht aber über 1.000,00 € liegen. Diese Posten werden im Jahr der Bildung sowie in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem Fünftel abgeschrieben. Nach ihrer Vollabschreibung werden die Sammelposten ausgebucht. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von diesen Vermögensgegenständen zugeordneten Schulden aus Pensionen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, werden mit den Schulden verrechnet. Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von einheitlichen Bewertungsverfahren und Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken aus verminderter Verwertbarkeit, Lagerdauer o. ä. werden durch Abwertungen berücksichtigt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstandes werden, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, aktiviert. Für die Bewertung werden grundsätzlich Durchschnittswerte herangezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Besonderen Risiken im Forderungsbestand wird durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Unter den flüssigen Mitteln sind der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten erfasst. Sie sind zum Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken der handelsrechtlichen Vorschriften ausreichend Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer ursprünglichen Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren für Leistungszusagen (Projected- Unit-Credit-Methode). Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Entgelten und Renten berücksichtigt. Die Bewertung basiert auf den biometrischen Grundlagen der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck. Für die Invalidisierungswahrscheinlichkeit gelten modifizierte Werte, die aus unternehmensspezifischen Faktoren abgeleitet werden. Die Pensionsrückstellungen sowie sonstige langfristige Personalrückstellungen für Altersteilzeit, Jubiläum, Entgeltfortzahlung im Todesfall, Lebensarbeitszeit, Sozialplan, Versorgungslohn statt Barlohn, Restrukturierung werden versicherungsmathematisch berechnet. Die Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung eines Zinssatzes i. H. v. 1,82 % (Vorjahr 1,78 %), die der sonstigen langfristigen Personalrückstellungen i. H. v. 1,75 % (Vorjahr 1,44 %). Die bei der versicherungsmathematischen Bewertung der Verpflichtungen zugrunde gelegten Prämissen sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag als Differenz aus der Abzinsung der Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn, resp. sieben Jahre, beläuft sich auf 0,3 Mio. € (Vorjahr 1,2 Mio. €). Dieser kommt nicht zum Tragen, als ausreichend frei verfügbare Rücklagen nach Abzug des Bilanzverlustes vorhanden sind. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit historischen Kursen bilanziert und mit dem am Stichtag geltenden Devisenkassamittelkurs bewertet, sofern sie nicht in Bewertungseinheiten einbezogen werden. Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden imparitätisch bewertet, wobei positive Wertansätze unberücksichtigt bleiben. Bei Posten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden auch positive Wertansätze berücksichtigt. II. Erläuterung der Bilanz (1) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Positionen des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind im Anlagengitter gesondert dargestellt. (2) Vorräte
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
(4) Flüssige Mittel Unter den flüssigen Mitteln sind der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten erfasst. (5) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Unter den Rechnungsabgrenzungsposten wurden bereits bezahlte zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstanden ist. (6) Gezeichnetes Kapital Zum Stichtag beträgt die in das Handelsregister gezeichnetes Kapital 26.000,00 € (Vorjahr 26.000,00 €). (7) Rückstellungen
(8) Verbindlichkeiten
III. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung (9) Umsatzerlöse Sämtliche Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt. (10) Personalaufwand Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt:
(11) Sonstige betriebliche Aufwendungen
IV. Sonstige Angaben (12) Periodenangaben Wirtschaftsprüferhonorare Auf die Angabe zum Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese in den Konzernabschluss der STEAG GmbH, Essen, einfließt. (13) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
(14) Organe der Gesellschaft Mitglieder der Geschäftsführung
(15) Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats Mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB werden die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung nicht angegeben. Die Bezüge der Geschäftsführer werden lediglich für ein Mitglied der Geschäftsführung von der Gesellschaft selbst getragen, das andere Mitglied erhält seine Bezüge von der Obergesellschaft. (16) Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 i. H. v. 0,6 Mio. € wird mit dem Verlustvortrag verrechnet. (17) Einbeziehung in den Konzernabschluss Die Iqony Technischer Service GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der STEAG GmbH, Essen (STEAG), sowie deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der STEAG für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, die seitens der Europäischen Union in das Gemeinschaftsrecht übernommen wurden. Der Konzernabschluss der STEAG wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Entsprechend ist die Iqony Technischer Service GmbH von der Erstellung eines Konzernabschlusses sowie Konzernlageberichts befreit.
Essen, 28. März 2024 Iqony Technischer Service GmbH Die Geschäftsführung Bernd Schmitt Ulrich Sigel (18) Anlagenspiegel
Lagebericht zum 31. Dezember 2023A. Grundlagen der Gesellschaft Mit dem Ziel, den veränderten Rahmenbedingungen der Energiewende und dem von der Politik beschlossenen Ausstieg aus der Kohleverstromung gerecht zu werden, hat sich die STEAG GmbH in zwei voneinander unabhängige Organisationen, die Iqony GmbH und die STEAG Power GmbH, aufgeteilt. Während sich die STEAG Power GmbH weiterhin dem Kohlegeschäft widmet, bündelt die Iqony GmbH die Wachstumsbereiche der STEAG GmbH. Um das Wachstumsgeschäft der STEAG Technischer Service GmbH in die Iqony GmbH zu übertragen, hat die Iqony GmbH am 13. Juni 2022 die Iqony Technischer Service GmbH mit Sitz in Essen gegründet. Die entsprechende Eintragung erfolgte am 8. Juli 2022 im Handelsregister Essen unter B 33687. Die Iqony Technischer Service GmbH (im weiteren Gesellschaft) hat die Erbringung von technischen und kaufmännischen Dienstleistungen für Unternehmen der Energiewirtschaft und der Industrie einschließlich der Arbeitnehmerüberlassung als Geschäftszweck. Die Übertragung von Vermögen und Verbindlichkeiten des Wachstumsbereichs der STEAG Technischer Service GmbH erfolgte zum 30. November 2022 durch Einzelrechtsnachfolge im Wege der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage. Im Januar 2023 erfolgte dann die Umfirmierung der METech GmbH in Iqony Technischer Service GmbH. Die noch junge Iqony Technischer Service GmbH kann als Nachfolgerin der STEAG Technischer Service GmbH auf eine jahrzehntelange Erfahrung in Planung, Bau und Betrieb energietechnischer Anlagen mit nunmehr über 20 Jahren Markterfahrung zurückgreifen. Die Iqony Technischer Service GmbH bietet Planungs-, Wartungs-, Instandhaltungs- sowie Serviceleistungen für Kunden aus Energiewirtschaft, Kommunen und Industrie an. Das Unternehmen ist auch Spezialist für Cladding (Auftragsschweißen). Das Angebot im Bereich Energieanlagen umfasst Beratung und Betreuung, kaufmännische und technische Betriebsführung, Analysen von elektrischen Netzen und Betriebsmitteln, Planung, Bau, Wartung und Instandhaltung von Netz- und Energieversorgungsanlagen, Schutzsysteme, Sicherheitstechnik sowie spezielle Infrastruktur-Dienstleistungen für EEG-Anlagen. Die Iqony Technischer Service GmbH hatte zum 31. Dezember 2023 zwei Geschäftsführer. In der Gesellschaft waren zum 31. Dezember 2023 183 1 Mitarbeiter beschäftigt. B. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft konnte das operative Geschäft, des von der STEAG Technischer Service GmbH übernommenen Wachstumsbereiches (1. Dezember 2022) erfolgreich fortführen. Durch die frühzeitige und umfassende Kommunikation mit den Kunden gab es nur sehr wenig Rückfragen hinsichtlich inhaltlicher Weiterführung der Gesellschaft in der neuen Konstellation. Neben der Fortführung noch bestehender, übernommener Aufträge konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr viele neue Aufträge akquirieren. Generell zeigte sich das Geschäftsjahr freundlich, was durch den leicht über Plan liegenden Umsatz belegt wird. Vor dem Hintergrund des derzeitigen Fachkräftemangels gestaltete sich der geplante Personalaufbau äußerst schwierig. Es ist daher umso erfreulicher, dass es gelungen ist, sechs zusätzliche Mitarbeiter zu gewinnen. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Vorjahreskennzahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung zeigen lediglich das Rumpfgeschäftsjahr 2022, also seit der Übertragung der STEAG Technischer Service GmbH zum 30. November 2022 in die Gesellschaft. Ertragslage
Der Gesamtumsatz 2023 lag mit 49,6 Mio. EUR rund 0,6 Mio. EUR über dem Jahresprognosewert von 49,0 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge mit 1,7 Mio. EUR stammen im Wesentlichen aus Erträgen aus der Endabwicklung einer Arbeitsgemeinschaft und aus der Auflösung von Personalrückstellungen. Der Materialaufwand korreliert grundsätzlich mit den Umsätzen und zeigt sich somit, ähnlich wie der Personalaufwand, in erwarteter Größenordnung. Die Abschreibungen ergeben sich im Wesentlichen aus den vorhandenen Fahrzeugen und Gerätschaften sowie den jährlich durchgeführten Bestandsinvestitionen. Als Besonderheit ist die im Rahmen der Umstrukturierung angefallene Grunderwerbssteuer in Höhe von 0,8 Mio. EUR zu erwähnen. Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge von 1,7 Mio. EUR, des Materialaufwandes von 21,8 Mio. EUR, eines Personalaufwands von 19,6 Mio. EUR und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 7,4 Mio. EUR, zeigt die Gesellschaft ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 0,6 Mio. EUR. Das Ergebnis ist mit 0,6 Mio. EUR trotz der angefallenen Grunderwerbssteuer somit weitaus besser ausgefallen, als im letzten Jahr prognostiziert (0,2 Mio. EUR). Vermögenslage Aktiva
Passiva
Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich auf 33,5 Mio. EUR. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme beträgt 86,3 % und besteht im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 10,2 Mio. EUR, aus unfertigen Erzeugnissen in Höhe von 9,8 Mio. EUR und aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 6,1 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 beträgt 22,4 %. 100,0 % des Anlagevermögens sind durch Eigenkapital gedeckt. Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 15,1 Mio. EUR. Finanzlage Die liquiden Mittel der Gesellschaft sind über das Cash-Pooling der STEAG GmbH in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (3,0 Mio. EUR) erfasst. Die Gesellschaft hat keine Darlehen aufgenommen. 3. Personal Zum 31. Dezember 2023 waren 183 Mitarbeiter in der Gesellschaft beschäftigt (162 Tarifmitarbeiter und 21 AT-Mitarbeiter). Zusätzlich befanden sich im Berichtszeitraum 71 Auszubildende in einem Ausbildungsverhältnis mit der Gesellschaft. Für Weiterbildung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter wird das Förderprogramm der Muttergesellschaft genutzt. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Strategie Die derzeitige Entwicklung zeigt, dass die Strategie der Gesellschaft genau in die aktuellen und zukünftigen Anforderungen eines gesicherten Energiemarktes passt. Im Bestandsgeschäft sehen wir ein stabiles Wachstum, weil Investitionen in das Stromnetz zu den großen Infrastrukturaufgaben der nächsten Jahre gehören und das Mittelspannungsnetz durch die Energiewende und die fortschreitende Elektrifizierung von (gewerblichen und öffentlichen) Gebäuden und Verkehr stetig wächst. Treiber sind hier:
Auch die Elektromobilität wird weiterhin in unserem Focus bleiben. Neben der Planung, Errichtung und Wartung der Ladesäulen (inklusive dem vorgelagerten Netzausbau) können wir mit unseren energiewirtschaftlichen und regulatorischen Marktkenntnissen über Kooperationen auch in weitere Felder der Elektromobilität einsteigen (Abrechnung, Energiemanagement etc.). Mit unseren komplexen mechanischen Montagearbeiten (Planung, Reparatur-, Instandhaltungs- und Umbauarbeiten) blicken wir auch weiterhin perspektivisch auf die Bereiche der kerntechnischen Anlagen und der Kraftwerks- und Industrieanlagen (Druckluft, Pumpen, Rohrleitungen, Armaturen, Wärmetauscher etc.) sowie auf die thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland. In diesen werden weiterhin verstärkt Instandhaltungsarbeiten durchgeführt, um die Standsicherheit zu gewährleisten. Ausblick Der Energiemarkt befindet sich nach wie vor in einer herausfordernden Phase. Der Ausbau der erneuerbaren Energien (Wind, Photovoltaik, Wasserstoff) und die damit verbundene Infrastruktur gewinnen zunehmend an Bedeutung. Das Marktumfeld für technische Dienstleistungen in der chemischen Industrie, in Müllverbrennungsanlagen und besonders in den Energiewendeprodukten zeigt sich stabil bzw. expansiv und bietet somit die Möglichkeit, unser Geschäftsfeld zu erweitern. Aufgrund dieser potenziell günstigen Marktkonstellation gehen wir im Jahr 2024 von einem Gesamtumsatz von rund 51,0 Mio. EUR aus. Wir erwarten aufgrund des derzeitigen Zinsniveaus und der dadurch verursachten Rückstellungszuführung für den Zinsaufwand und der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen für Pensionen für 2024 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 1,0 Mio. EUR. Im weiteren Planungszeitraum (Jahre 2025 - 2028) erwarten wir, dass sich das operative Ergebnis, unterstützt durch das Wachstum der Bereiche Mechanische Anlagen und Energieanlagen, weiter verbessern wird und den grundsätzlichen Aufwärtstrend verstärkt fortsetzen wird. In diesem Zeitraum ist aus dem Wachstumspotenzial von einer Verbesserung von ca. 1,5 Mio. EUR auszugehen. In dem von uns avisierten breiten Markt im Bereich der Energiewendeprodukte, insbesondere beim Service rund um die Infrastruktur der e-Mobility und bei den erforderlichen Dienstleistungen im Zuge der Nachkohleära, sehen wir uns weiterhin bestätigt. Wir wollen in 2024 und den Folgejahren unsere Leistungen in diesen zukunftsweisenden Bedarfsumfeldern weiter ausbauen. Im Bereich der Mechanischen Anlagen können wir auf einem stabilen Basisgeschäft aufbauen, um die Chancen der zu erwartenden Anpassungen an die Energieversorgung zu nutzen und weitere Marktanteile in den Alternativbereichen zu erschließen. Daraus ableitend wird der Ausblick auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als positiv erachtet. 2. Chancen- und Risikobericht Chancen- und Risikosituation der Gesellschaft Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft birgt geschäftsübliche rechtliche Risiken aus Vertragsbeziehungen zu Kunden und Geschäftspartnern. Des Weiteren unterliegt die Gesellschaft wie alle im Dienstleistungsbereich tätigen Firmen den typischen Risiken aus Angebot und Nachfrage. Grundsätzlich ist das Risiko vorhanden, dass sich der Marktzugang nicht wie geplant weiterentwickelt. Im externen Markt sehen wir auch weiterhin Chancen bei Arbeiten in Müllverbrennungsanlagen im In- und Ausland (Ausbau des Bereichs Mechanische Anlagen zum Servicesystemanbieter), in der chemischen Industrie, im gemeinsamen Marktauftritt mit anderen Konzerngesellschaften und in Leistungen zu Energiewendeprodukten. Risikomanagement Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit ergeben sich für die Gesellschaft kontinuierlich Chancen und Risiken. Das Risikomanagement ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung und dient der gezielten Sicherung bestehender und künftiger Erfolgspotenziale sowie der Vermeidung, Vorbeugung bzw. Gegensteuerung und Minimierung von Risiken. Die frühzeitige Erkennung und Realisierung von Chancen kann den Unternehmenserfolg erhöhen. Zur Gewährleistung eines effektiven Risikomanagements ist die Gesellschaft in das Risikomanagementsystem des Konzerns eingebunden. Dem verantwortungsbewussten Umgang mit Chancen und Risiken kommt dabei maßgebliche Bedeutung zu. Aus diesem Grund ist Risikomanagement Führungsaufgabe. Der Risikobeauftragte der Gesellschaft koordiniert die jeweiligen Risikomanagementaktivitäten. Risikofrüherkennungssystem Der normative Rahmen des Risikomanagementsystems der Gesellschaft wird durch konzernweite Richtlinien geschaffen. Dabei bildet die Einbeziehung des Risikomanagementprozesses in die bestehenden Planungs-, Steuerungs-, Kontroll- und Berichterstattungsabläufe die Grundlage des Risikomanagementsystems. Dort werden neben den operativen und strategischen Risiken auch die den Risiken gegenüberstehenden Chancen regelmäßig und systematisch analysiert und kommuniziert. Das Risikomanagementsystem der Muttergesellschaft setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen:
Essen, 28. März 2024 Iqony Technischer Service GmbH die Geschäftsführung Ulrich Sigel Bernd Schmitt Sonstige Berichtsbestandteile Der Jahresabschluss wurde am 21. Juni 2024 festgestellt. |
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