Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 5064
Eingetragen
15.2.1983
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Nutzkraftwagen und NutzkraftwagenmotorenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Herstellung und. Vertrieb von Maschinen und Fahrzeugen aller Art sowie Durchführung von Reparaturarbeiten. Die Gesellschaft ist berechtigt, weitere gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu errichten oder bestehende zu erwerben oder sich an diesen zu beteiligen und sämtliche Geschäfte zu betreiben, die geeignet sind, das Unternehmen der Gesellschaft zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (6)

NameAnteil
52.30%
25.20%
E******** L**** H******
5.62%

Gesellschafter
Beta

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 6 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Anna-Dorothee Hermeier
Petershagen
261.500 €
52.30%
Uwe Hempen-Hermeier
Petershagen
126.000 €
25.20%
E******** L**** H******
28.125 €
5.63%
H*** H******* H*******
28.125 €
5.63%
W****** C******** H*******
28.125 €
5.63%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Jenz GmbH

Petershagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31.12.2023

Jenz GmbH

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 45.934,00 42.843,00
45.934,00 42.843,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.752.197,75 1.732.668,70
2. technische Anlagen und Maschinen 1.048.882,30 566.804,81
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.156.307,11 746.289,11
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 304.804,70
3.957.387,16 3.350.567,32
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.000,00 35.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 139.804,32 160.139,16
174.804,32 195.139,16
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 19.049.942,14 15.450.757,33
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.792.764,94 4.060.573,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 5.652.468,62 4.194.327,78
4. geleistete Anzahlungen 758.851,42 1.700.675,67
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -1.816.503,00 -2.447.435,95
27.437.524,12 22.958.897,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.169.687,99 8.975.247,38
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 652.481,28 3.143,34
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.993.384,55 2.706.516,80
9.815.553,82 11.684.907,52
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 18.893.991,09 11.104.635,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 96.135,56 84.662,93
60.421.330,07 49.421.653,46

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 500.000,00 500.000,00
III. Gewinnvortrag 39.428.271,38 33.560.766,20
IV. Jahresüberschuss 9.774.260,65 6.617.505,18
50.202.532,03 41.178.271,38
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 577.592,94 622.498,09
2. Steuerrückstellungen 2.239.621,00 1.153.266,00
3. sonstige Rückstellungen 2.538.760,28 2.485.636,57
5.355.974,22 4.261.400,66
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 139.073,00 306.285,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.282.626,29 2.575.989,77
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 75.236,51 1.663,10
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.365.888,02 1.098.043,55
4.862.823,82 3.981.981,42
60.421.330,07 49.421.653,46

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Jenz GmbH

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 81.556.707,45 70.625.680,34
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.190.332,78 1.320.194,41
3. sonstige betriebliche Erträge 229.889,67 479.402,84
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 49.655.038,45 45.260.947,86
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.724.878,11 51.379.916,56 1.136.383,45
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.079.317,07 9.460.743,70
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.244.323,44 12.323.640,51 1.960.727,90
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 882.492,09 745.033,09
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.679.834,37 4.435.801,45
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4.547,28 5.147,52
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 440.247,38 161.367,26
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 38.233,96 42.447,24
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.332.522,02 2.921.138,11
12. Ergebnis nach Steuern 9.785.085,05 6.628.569,57
13. sonstige Steuern 10.824,40 11.064,39
14. Jahresüberschuss 9.774.260,65 6.617.505,18

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Jenz GmbH hat ihren Sitz in Petershagen und ist im Handelsregister-Nr. HRB 5064 bei dem Amtsgericht Bad Oeynhausen geführt.

Die Jenz GmbH, Petershagen, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde zum 31. Dezember 2023 nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr wie in den Vorjahren gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibung erfolgt nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, für das Zugangsjahr pro rata temporis.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr unter Anwendung des Wahlrechts von § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Dauerhafte Wertminderungen führen unter Beachtung des gemilderten Niederstwertprinzips zu außerplanmäßigen Abschreibungen. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Wertminderungen führen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Abwertungen.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand der sogenannten FIFO-Methode (first in - first out).

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet; diese umfassen die Material- und Lohneinzelkosten zuzüglich Material- Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen. Zinsen für Fremdkapital sowie die Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht in der Herstellungskosten einbezogen. Die Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung.

Für den geringen Bestand an Schmierstoffen wird ein auf der Basis der durchschnittlichen Einkaufspreise ermittelter Festwert von EUR 1.500,00 angesetzt.

Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen sind mit dem Nennwert bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0% auf die Nettoforderungen Rechnung getragen.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren Zeitwerten angesetzt.

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Bewertung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und der Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren mittels der PUC-Methode (Projected Unit Credit Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Die Pensionsrückstellungen werden pauschal entsprechend einer Laufzeit von 15 Jahren, mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz für Altersvorsorgeverpflichtungen der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,82% p.a., abgezinst. Der Gehaltstrend wurde mit 0,00 % p.a. und der Rententrend wurde mit 0,00 % p.a. berücksichtigt.

Zur Erfüllung bestimmter Verpflichtungen aus der Altersversorgung der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in einer Rückdeckungsversicherung angelegt. Sie dienen ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen aus Altersversorgung und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Das Deckungsvermögen wurde gem. § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremden Währungen erfolgt bei den Forderungen mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag, sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. mit dem höheren Kurs am Abschlussstichtag.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagen und Gegenstände im Jahre 2023 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagespiegel).

Die Buchwerte des Anlagevermögens aus dem Jahresabschluss des Vorjahres wurden übernommen.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen (Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:

Jenz Österreich GmbH, Kasten/Österreich

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 35.000,00 und wird zu 100 % von der Jenz GmbH gehalten. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von EUR 121.477,19 erzielt. Das Eigenkapital zum 31.12.2023 betrug TEUR 1.617.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben TEUR 1.134 eine Laufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: TEUR 1.454). Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 899 eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultierten wie im Vorjahr aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Latente Steuern

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ergeben sich ausschließlich aktivische Steuerlatenzen. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, sodass ein Ansatz latenter Steuern in der Bilanz unterbleibt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen i.H.v. TEUR 452 (Vorjahr: TEUR 457) im Bereich der Pensionsrückstellungen.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte Stammkapital beträgt EUR 500.000,00.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Durch das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben auf zehn Jahre verlängert.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des sieben-Jahresdurchschnittszinssatz (1,74% p.a.) und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des zehn-Jahresdurchschnittszinssatz (1,82% p.a.) gem. § 253 Absatz 6 HGB beträgt TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 51). Die Erfolgswirkungen aus der Änderung des Rechnungszinssatzes wurden im operativen Ergebnis erfasst. Der Betrag ist ausschüttungsgesperrt.

Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 1.183 (Vorjahr: TEUR 1.366). Diese wurden mit Deckungsvermögen TEUR 605 (Vorjahr: TEUR 514) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet.

Die aus dem Deckungsvermögen resultierenden Erträge i.H.v. TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 9) wurden mit dem Zinsaufwand aus den korrespondierenden Pensionsverpflichtungen i.H.v. TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 21) saldiert.

Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß versicherungsmathematischer Gutachten bzw. den Mitteilungen der Versicherer.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 1.557) und Personalrückstellungen (TEUR 845) zusammen.

Sonstige Rückstellungen Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
T€ T€
Rückstellungen für Gewährleistungen 1.557 1.562
Rückstellungen für Personalkosten 845 788
Übrige sonstige Rückstellungen 137 136
2.539 2.486

Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Verbindlichkeitenspiegel Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr Restlaufzeit davon größer 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 139 128 11 0
(Vorjahr) (306) (167) (139) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.283 2.283 0 0
(Vorjahr) (2.576) (2.576) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 75 75 0 0
(Vorjahr) (2) (2) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.366 2.366 0 0
(Vorjahr) (1.096) (1.103) (0) (0)
4.862 4.852 11 0
(Vorjahr) (3.980) (3.840) (139) (0)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt TEUR 139 durch Grundpfandrechte, Zweckerklärungen, Bürgschaften der Besitzgesellschaft Hans Jenz Maschinen- und Fahrzeugbau GmbH & Co. KG abgesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 662 (Vorjahr: TEUR 154) und werden innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die als Darlehenskonten geführten Gesellschafterverrechnungskonten werden mit jährlich 2,5% nach der Mittelwertmethode verzinst.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 302 (Vorjahr: TEUR 95) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 98) enthalten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse i.H.v. TEUR 81.557 (Vorjahr: EUR 70.626) wurden zu 33 % im Inland und zu 67 % im Ausland erzielt. Der Umsatz wird dabei insgesamt zu 87 % in der Europäischen Union abgewickelt.

Sämtliche Umsatzerlöse wurden mit Technik zur Aufbereitung von Biomassen erzielt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe vor TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 219 Mitarbeiter (Vorjahr: 210) beschäftigt (ohne Geschäftsführer), davon 65 Angestellte, 137 gewerbliche Arbeitnehmer und 17 Auszubildende.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren

Herr Dipl. Ökonom Uwe Hempen-Hermeier, Petershagen (bis 31. Oktober 2023)

Frau Dipl. Kauffrau Elisabeth Holland, Minden (bis 30. Juni 2024)

Herr Dipl. Ingenieur Hans-Heinrich Hermeier, Petershagen.

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und üben die Tätigkeit als Geschäftsführer der Gesellschaft hauptberuflich aus.

Weitere Angaben zur Geschäftsführung erfolgen gem. § 286 Abs. 4 HGB nicht.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 24 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss von EUR 9.774.260,65 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Zu (potentiellen) Entwicklungen mit besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind oder eintreten können, vereisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht. Darüber hinaus sind nach dem Bilanzstichtag keine weiteren Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

 

Petershagen, den 09. September 2024

Hans Heinrich Hermeier

Der Jahresabschluss wurde am 22.11.2024 festgestellt.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023 in EUR

Hist. AK/HK 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Umbuchung 2023 Hist. AK/HK 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 487.474,94 25.983,00 0,00 0,00 513.457,94
I. Summe 487.474,94 25.983,00 0,00 0,00 513.457,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.626.121,91 198.723,13 0,00 0,00 2.824.845,04
2. technische Anlagen und Maschinen 3.872.781,58 687.050,10 15.745,64 0,00 4.544.086,04
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.933.669,70 905.225,91 74.269,75 0,00 5.764.625,86
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 304.804,70 0,00 304.804,70 0,00 0,00
II. Summe 11.737.377,89 1.790.999,14 394.820,09 0,00 13.133.556,94
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.000,00 0,00 0,00 0,00 35.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 160.139,16 0,00 20.334,84 0,00 139.804,32
III. Summe 195.139,16 0,00 20.334,84 0,00 174.804,32
Summe Anlagevermögen 12.419.991,99 1.816.982,14 415.154,93 0,00 13.821.819,20
Abschreib. -Zuschreib. 2023 Abschreib. kumuliert Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.892,00 467.523,94 45.934,00 42.843,00
I. Summe 22.892,00 467.523,94 45.934,00 42.843,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 179.194,08 1.072.647,29 1.752.197,75 1.732.668,70
2. technische Anlagen und Maschinen 204.779,10 3.495.203,74 1.048.882,30 566.804,81
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 475.626,91 4.608.318,75 1.156.307,11 746.289,11
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 304.804,70
II. Summe 859.600,09 9.176.169,78 3.957.387,16 3.350.567,32
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 35.000,00 35.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 139.804,32 160.139,16
III. Summe 0,00 0,00 174.804,32 195.139,16
Summe Anlagevermögen 882.492,09 9.643.693,72 4.178.125,48 3.588.549,48

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Die Jenz GmbH mit Sitz in Petershagen gehört im Bereich der mobilen Biomasseaufbereiter und Mobilhacker zu den Marktführern in Deutschland und Europa. Die Branche ist dem Sonderfahrzeugbau zuzurechnen, gehört aber erweitert in den Bereich der Umwelttechnik bzw. der Abfallentsorgung. Der Einsatz von mobilen Biomasseaufbereitern und Mobilhackern erfolgt insbesondere im Bereich der Land- und Forstwirtschaft sowie im Bereich der biologischen Abfallentsorgung.

Neben den Mobilgeräten werden zusätzlich stationäre Biomasseaufbereiter und Hacker von der Jenz GmbH produziert. Es handelt sich hierbei aber um einen Markt, in dem die Jenz GmbH als Nischenanbieter auftritt.

Der europäische Markt für die Produkte der Jenz GmbH kennzeichnet sich als Spezialmarkt, da nur eine geringe Anzahl von Anbietern einer ebenfalls relativ geringen Anzahl von Endkunden gegenübersteht. Die Kundschaft besteht zum größten Teil aus Entsorgungsbetrieben, die der öffentlichen Hand nahestehen, land- und forstwirtschaftlichen Unternehmen und Genossenschaften sowie gewerblichen Abfallentsorgungsunternehmen.

Die Jenz GmbH ist ein familiengeführtes Unternehmen. Die Gesellschaft hat in 2007 zusätzlich einen Beirat errichtet, der die Geschäftsführung beratend unterstützt. Damit wird dem Wachstum der letzten Jahre Rechnung getragen und die Weiterentwicklung der Organisationsstruktur konsequent verfolgt.

2. Ziele und Strategien

Mit dem Anspruch, das innovativste und wirtschaftlichste Unternehmen der Branche zu sein, stellt sich die Jenz GmbH den ständig wachsenden Anforderungen ihrer Kunden jeden Tag auf ein Neues. Die Jenz GmbH ist gut aufgestellt, um das Energiepotenzial eines zukunftsweisenden Rohstoffes für ihre Kunden wertsteigernd nutzbar zu machen. Die Jenz GmbH produziert hochqualitative Maschinen zur Aufbereitung von Biomasse, die einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Energiegewinnung dienen.

Die Gesellschaft hat eine aktive Prozesskultur mit der Fähigkeit zur kontinuierlichen Verbesserung etabliert. In der Delegation von Verantwortung an die Mitarbeiter und dem Fordern und Fördern der Mitarbeiter liegen die Unternehmensstärken der Jenz GmbH.

3. Steuerungssystem

Zur Steuerung der operativen Geschäftstätigkeit und zur Messung der Ertragskraft sind Umsatz und Ergebnis als primäre Leistungsindikatoren zu sehen. Daneben dienen auch nichtfinanzielle Größen wie Auftragseingänge, Auftragsbestand und die Kundenzufriedenheit der operativen Steuerung.

4. Forschung und Entwicklung

Ein wesentliches Ziel der Produktentwicklung der Jenz GmbH bleibt die Wettbewerbsfähigkeit sicher zu stellen und sich durch Innovationen vom Wettbewerb abzuheben. Der Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten lag im Geschäftsjahr 2023 in der Optimierung der mechanischen und hydraulischen Antriebssysteme, der elektronischen Steuerung sowie der Effizienz des Zerkleinerungsprozesses in den Maschinen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nach der im letzten Jahr endenden Pandemiesituation und trotz anhaltender Liefer- und Matrialengpässe hat sich die Wirtschaft 2023 erholt.

Die weltweit stark angestiegene Inflation hat zu erheblichen Verwerfungen in den Preisstrukturen sowohl in den Beschaffungsmärkten als auch beim Vertrieb geführt.

So stieg das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2023 um 4,1% ggü. dem Vorjahr.

In Deutschland dagegen sank die Wirtschaft in 2023 um 0,3%.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Markt für Maschinen im Bereich der Abfallentsorgung und -verwertung ist bereits seit mehreren Jahren ein Wachstumsmarkt. Es wird gegenwärtig und für die Zukunft mit Ausweitungen im Bereich der Entsorgung und Verwertung von Biomasse gerechnet. Da Deutsch-land innerhalb Europas eine Vorreiterposition im Bereich der Abfallentsorgung einnimmt, ist zukünftig, insbesondere in den benachbarten europäischen Ländern, mit weiterem Wachstum im Bereich der Biomassenverwertung zu rechnen.

Die Erweiterung der EU in 2004 zeigt positive Auswirkungen auf die Branche, da viele formale Hemmnisse nicht mehr bestehen und die einheitlichen EU-Richtlinien den neuen Mitgliedsstaaten gerade im Bereich der Entsorgung Anstrengungen abverlangen.

Gemäß VDMA verzeichnete der deutsche Maschinenbau in 2023 zunächst noch einen wachsenden Auftragseingang, der im Jahresverlauf aber deutlich rückläufig war. Insgesamt ergab sich preisbereinigt ein Rückgang um 0,9% ggü. Vorjahr.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Umsatz

Die Jenz GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von rund TEUR 81.557 erzielt (Vorjahr: TEUR 70.626). Der Anstieg ergibt sich aus einer positiven Entwicklung in allen Unternehmensbereichen.

Neben dem deutschen Markt werden auch der österreichische und schweizerische Markt direkt von der Jenz GmbH betreut.

Die Produktion ist regelmäßig für bis zu neun Monate ausgelastet.

Produktion

Die wichtigsten Produktgruppen sind die Mobilhacker und die mobilen Biomasseaufbereiter.

Neben der Produktion von Neumaschinen ist die Reparatur des Maschinenbestandes bzw. Belieferung der Kunden mit Ersatzteilen ein großer Geschäftsbereich der Gesellschaft.

Die Jenz GmbH hat im Geschäftsjahr 2015 ein neues Oberflächenbehandlungszentrum in Betrieb genommen. Diese Halle ist unmittelbar an die vorhandenen Produktions- und Logistikbereiche angegliedert. In dem Zentrum befinden sich die Bereiche Sandstrahlen, Grundierung und Lackierung. Besonderer Wert wurde bei der Planung auf die Umweltverträglichkeit des neuen Oberflächenbehandlungszentrums gelegt. Dabei sind sowohl die Emissionen als auch der Energieverbrauch optimiert.

Die Produktion der Maschinen ist aufgrund der geringen Stückzahl und verschiedener Ein-satzgebiete stark kundenwunschorientiert. Die Produktion neuer Maschinen beruht häufig auf den Erfahrungen der Kunden durch den praktischen Einsatz mit bereits vorhandenen Anlagen. Bei neuen Maschinen werden deswegen häufig Sonderwünsche der Kunden realisiert.

Beschaffung

Wesentliche Komponenten der Maschinen werden von der Jenz GmbH zugekauft. Es handelt sich dabei insbesondere um Lkw, Krane, Motoren und Getriebe, die aus dem Bereich der Großserien-Produktion erworben werden. Gezogene Fahrgestelle werden nach Vorgaben der Jenz GmbH auftragsbezogen von Lieferanten gefertigt.

Die Entwicklung der Materialpreise im abgelaufenen Geschäftsjahr hat zu einer Veränderung des Rohgewinnaufschlagsatzes (Anteil Rohgewinn am Materialeinsatz) geführt, der von 55,0 % auf 61,0 % gestiegen ist.

Investitionen

Die Jenz GmbH ist die Betriebsgesellschaft. Die Schwestergesellschaft Hans Jenz GmbH & Co. KG, Petershagen, ist das Besitzunternehmen.

Im Geschäftsjahr 2023 hat die Jenz GmbH TEUR 1.486 (Vorjahr: TEUR 927) in das Sachanlagevermögen investiert. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen flossen im Wesentlichen in Produktionsmaschinen und Fahrzeuge.

Investitionsverpflichtungen im wesentlichen Umfang bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Jenz GmbH hatte zum 31. Dezember 2023 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 139 (Vorjahr: TEUR 306). Die Minderung gegenüber dem Vorjahr beruht auf planmäßigen Tilgungen. Neue Darlehen wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht aufgenommen (Vorjahr: TEUR 0).

Personal- und Sozialbereich

Die Jenz GmbH hat zum Ende des Geschäftsjahres 219 Mitarbeiter (Vorjahr: 210 Mitarbeiter) beschäftigt; dabei handelte es sich um 137 Arbeiter, 65 Angestellte und 17 Auszubildende (Vorjahr: 134 Arbeiter, 60 Angestellte und 16 Auszubildende).

Die Gesellschaft unterliegt den Tarifvereinbarungen des Metallbauerhandwerks und hat einen Betriebsrat.

Umweltschutz

Bereits durch die geschäftliche Betätigung der Jenz GmbH bestehen enge Verflechtungen mit dem Umweltschutz und so wird auch zukünftig ein Tätigkeitsschwerpunkt der Gesellschaft den aktiven Umweltschutz betreffen.

Seit 2010 ist die Jenz GmbH nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert. Gemeinsam mit der seit 2005 vorhandenen Zertifizierung des Qualitätsmanagements nach ISO 9001 wurde hierauf basierend ein integriertes Managementsystem für Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit entwickelt. In 2019 wurde darüber hinaus ein freiwilliges Energieaudit durchgeführt, durch welches kurzfristig Energieeinsparungen realisiert werden konnten.

Ein Großteil des jährlichen Strombedarfs deckt die Jenz GmbH durch Photovoltaikanlagen. Der darüberhinausgehende Strombedarf wird durch regenerativen Strom gedeckt.

Das im Geschäftsjahr 2015 eingerichtete Oberflächenbehandlungszentrum stellt einen weiteren Schritt für den Umweltschutz der Jenz GmbH dar. Durch den optimierten Energieverbrauch und den Einsatz umweltfreundlicher Oberflächenbehandlungsverfahren sowie deutlich verkürzte Transportwege in der Lieferkette wird auch in diesem Bereich Umweltschutz aktiv entwickelt.

3. Ertragslage

Die Gesamtleistung der Gesellschaft stieg im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 10.801 von TEUR 71.946 auf TEUR 82.747. Korrespondierend zur Erhöhung der Gesamtleistung stieg der Materialaufwand proportional im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.983 von TEUR 46.397 auf TEUR 51.380. Das Rohergebnis erhöhte sich daher auf TEUR 31.367 (Vorjahr: TEUR 25.549).

Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken von TEUR 479 im Vorjahr auf TEUR 230 im Geschäftsjahr 2023. Der Minderung resultiert im Wesentlichen aus Erträgen aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen i.H.v. TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 85).

Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 903 auf TEUR 12.324. Der Anstieg resultiert, wie in den Vorjahren, im Wesentlichen aus den allgemeinen Lohn- und Gehaltssteigerungen. Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte die Jenz GmbH 219 Mitarbeiter (Vorjahr: 210 Mitarbeiter).

Die Abschreibungen auf Sachanlagen haben sich gegenüber dem Vorjahr erhöht um TEUR 137 auf TEUR 882 (Vorjahr: TEUR 745).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen aufgrund höherer Raumkosten und verschiedenen Kosten im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 4.436 auf TEUR 4.680.

Die Gesellschaft erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Jahresergebnis i.H.v. TEUR 9.774 (Vorjahr: TEUR 6.618).

4. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage ist gekennzeichnet durch eine solide Eigenkapitalquote von 83,08 % (Vorjahr: 83,32 %).

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen entgeltlich erworbene Software. Der Posten stieg bei Investitionen von TEUR 26 nach Abzug der planmäßigen Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 43 auf TEUR 46.

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 1.791 (Vorjahr: TEUR 927). Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 860 (Vorjahr: TEUR 708). In Summe stieg das Sachanlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 606 auf TEUR 3.957.

Das Umlaufvermögen stieg in Summe von TEUR 45.748 im Vorjahr auf TEUR 56.147. Die Veränderungen im Umlaufvermögen resultieren im Wesentlichen aus dem höheren Bestand an liquiden Mitteln.

Die negativen Cash Flows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit konnten durch den Cash Flow aus der Geschäftstätigkeit kompensiert werden, so dass sich die liquiden Mittel zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 18.894 (Vorjahr: TEUR 11.105) erhöhten.

Die Bilanzsumme stieg damit insgesamt um TEUR 11.000 von TEUR 49.421 auf TEUR 60.421. Auf der Passivseite trug im Wesentlichen das gestiegene Eigenkapital zum Anstieg der Bilanzsumme bei.

5. Vorjahresprognose und tatsächliche Geschäftsentwicklung

Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde ein Umsatz über dem Niveau des Vorjahres erwartet. Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz durch einen erhöhten Maschinenabsatz und die Auswirkungen der Inflation gestiegen und hat damit die Erwartungen für das Geschäftsjahr erfüllt. Wegen der gestiegenen Preise für fossile Energien ist das Interesse des Marktes an erneuerbaren Energien und Abfallaufbereitung nach wie vor vorhanden. Die globale Umweltdiskussion und die sensiblere Behandlung des Themas der Klimaerwärmung wirken sich positiv aus.

Ergebnisseitig wurde für das abgelaufene Geschäftsjahr ein gleichbleibendes Ergebnis erwartet. Entgegen den Erwartungen ist das Ergebnis nach Steuern im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen aufgrund der Umsatzentwicklung bei positiver Entwicklung der Kostenstrukturen proportional gestiegen.

6. Gesamtaussage

Die Geschäftsentwicklung verlief im vergangenen Geschäftsjahr insgesamt positiv und hinsichtlich des Jahresergebnisses besser als erwartet. Die wirtschaftliche Lage der Jenz GmbH ist wie im Vorjahr insgesamt als sehr gut einzustufen.

7. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Über wichtige Vorgänge ist in diesem Geschäftsjahr nicht zu berichten.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklung des Marktes der Abfallentsorgung und Wiederaufbereitung ist auch in den nächsten Jahren mit einer gleichbleibenden Entwicklung der Gesellschaft zu rechnen.

Auf Basis der systematisch durchgeführten Verkaufsprognose kann für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt mit Umsatzerlösen über dem Vorjahresniveau gerechnet werden.

Die Einschätzung ist aufgrund der Inflation und der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten mit hohen Unsicherheiten verbunden.

2. Risikobericht

Die Risikopolitik der Jenz GmbH besteht darin, vorhandene Chancen optimal zu nutzen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur dann einzugehen, wenn ein entsprechender Ertrag erzielt werden kann. Daher ist das Risikomanagement integraler Bestandteil aller Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen.

Zur Messung, Überwachung und Steuerung der Risiken nutzt die Jenz GmbH ein Management-Informationssystem. Dazu gehört unter anderem ein Planungs- und Controllingprozess. Zur Erreichung der Geschäftsziele sowie zur Begrenzung der Risiken werden auf Basis von Abweichungsanalysen kontinuierlich Korrekturmaßnahmen eingeleitet. Das System wird zur Anpassung an neue Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt.

Leistungswirtschaftliche Risiken

Wesentliche Komponenten der Maschinen werden von der Jenz GmbH zugekauft. Es handelt sich dabei insbesondere um Lkw, Krane, Motoren und Getriebe, die aus dem Bereich der Großserien-Produktion erworben werden. Aufgrund der Verwendung von Standardbauelementen für die Fertigung der Maschinen kann der gesamte Beschaffungsmarkt der Automobilindustrie und des Maschinenbaus genutzt werden.

Eine Einschränkung der Verfügbarkeit von Komponenten oder Bauelementen sowie erhebliche Preiserhöhungen auf den Beschaffungsmärkten, die nicht kurzfristig oder nur anteilig an die Märkte weitergegeben werden können, stellen die wesentlichen Beschaffungsrisiken dar. In den ersten Monaten den Jahres 2024 waren keine Engpässe zu verzeichnen. Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Geschäftsleitung von leicht erhöhten Preisverhältnissen auf den Beschaffungsmärkten aus.

Durch technische Neuerungen, Nachfrageverschiebungen auf den Zielmärkten, verschärften Wettbewerb oder einer wirtschaftlichen Abkühlung in Folge der Corona-Pandemie besteht das Risiko von Rückgängen in der Nachfrage nach Produkten der Jenz GmbH. Diesen Absatzrisiken wird durch eine kontinuierliche Optimierung des Produktportfolios begegnet, vor allem auf der Basis der eigenen Innovationskraft. Entscheidend ist dabei, frühzeitig kundenseitige Bedürfnisse zu identifizieren und die Entwicklungsaktivitäten an den Marktbedürfnissen auszurichten. Mit einer fokussierten Produkt- und Innovationsstrategie kann einer möglichen Verschärfung der Wettbewerbsstrukturen auf den Zielmärkten entgegengewirkt werden. Aufgrund der gegenwärtigen Marktpositionierung der Jenz GmbH wird dieses Risiko als gering eingeschätzt.

Es bestehen die üblichen Produktrisiken. Den Produktrisiken wird durch ein umfangreiches Qualitätssicherungssystem begegnet, welches TÜV-zertifiziert ist. Es sind mehrstufige Qualitätskontrollen eingerichtet.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Im Bereich der Forderungen bestehen die üblichen Kredit- und Ausfallrisiken. Es besteht das Risiko, dass Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen bspw. aufgrund von Liquiditätsengpässen oder Insolvenzen nicht oder nur verspätet nachkommen.

Den Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen wird durch regelmäßige Analysen der Altersstruktur der Forderungen kombiniert mit einem gezielten Mahnwesen begegnet.

Fremdwährungsrisiken können für die Jenz GmbH durch die Abwicklung von Geschäften in Fremdwährungen entstehen. Da bei der Jenz GmbH der Großteil der Geschäfte in Euro abgewickelt wird, sind Fremdwährungsrisiken von untergeordneter Bedeutung.

Aufgrund der niedrigen Verbindlichkeiten, die aus vorhandenen liquiden Mitteln sofort ausgeglichen werden könnten, sind gegenwärtig auch im Bereich der Finanzierung keine Risiken zu erwarten.

Zusammenfassung

Aus der geschäftlichen Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind keine nennenswerten geschäftlichen Risiken für die Entwicklung der Jenz GmbH abzuleiten. Als größte Risiken im Jahr 2024 werden eine allgemeine wirtschaftliche Abkühlung sowie die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten gesehen. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

3. Chancenbericht

Unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklung des Marktes der Abfallentsorgung und -aufbereitung ist auch in den nächsten Jahren mit einer positiven Entwicklung der Gesellschaft zu rechnen.

Auf Beschaffungsseite ergeben sich Chancen aus Preisreduzierungen. Durch steigende Produktionsvolumina und damit verbundenen höheren Abnahmemengen ergeben sich Chancen aus Preisreduktionen und Rabattierungen.

Durch die Ausweitung der Vertriebsaktivitäten im Ausland ergeben sich Chancen aus der Erschließung neuer internationaler Märkte. Inwieweit eine weitere Ausdehnung des Auslandsgeschäftes möglich ist, kann gegenwärtig noch nicht abgeschätzt werden.

Die Weiterentwicklung der vorhandenen Maschinentypen und konstruktive Verbesserungen werden für die Jenz GmbH auch zukünftig zu einer starken Marktposition führen. Es ergeben sich Chancen im Hinblick auf die Erschließung neuer Marktpotenziale.

 

Petershagen, den 09. September 2024

Hans Heinrich Hermeier

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Jenz GmbH Maschinen- und Fahrzeugbau, Petershagen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Jenz GmbH Maschinen- und Fahrzeugbau, Petershagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jenz GmbH Maschinen- und Fahrzeugbau, Petershagen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Minden, 12. September 2024

PAER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kevin Basselmann, Wirtschaftsprüfer

Carsten Meyer, Wirtschaftsprüfer

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