Stammdaten

Register
Amtsgericht Weiden i. d. OPf (Weiden) HRB 1439
Eingetragen
16.8.1994
Branche
Großhandel mit TextilienHerstellung von Arbeits- und BerufsbekleidungHerstellung von sonstigen Textilwaren a. n. g.
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Textilwaren aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Joseph Michael Reiter
seit 25.1.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
61.75%
S******** S******
19.13%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Joseph Reiter
95643 Tirschenreuth
788.956 €
61.75%
S******** S******
244.372 €
19.13%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hatico Mode GmbH

Tirschenreuth

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Das Unternehmen hat zwei Marken am Markt positioniert:

Pure mit einem hochmodischen Angebot im mittleren bis gehobenen Preisgenre und Hatico mit Casual- und bügelfreien City-Hemden für die Zielgruppen Modern Man bis Forever Young.

Das frühzeitige Erkennen und schnelle Umsetzen von zielgruppengenauen Modetrends zählt schon seit Jahren zu den Erfolgsfaktoren der Hatico Mode GmbH.

Wir produzieren trendige, gepflegte sowie sportive Hemden für den modisch orientierten und qualitätsbewussten Mann. Unsere Markenbedeutung haben wir erreicht, weil wir wissen, dass nicht Erwartungen an andere, sondern der persönliche Einsatz die Basis für Erfolg und Wachstum ist.

Als bewusst ganzheitlich und nachhaltig agierendes Unternehmen gehen wir deutlich über die Kreation erfolgreicher Kollektionen hinaus. Wir bieten nicht nur das Produkt alleine, sondern es macht uns Spaß mit jedem Hemd den Zusatznutzen "Lebensfreude durch Wohlgefühl" zu verbreiten. Lebensfreude können wir bieten, weil wir sie selbst produzieren und leben und sie somit auf unsere Kunden übertragen. Wir sind enger Partner und Dienstleister für unsere Kunden und unterstützen sie, indem wir ihre Anforderungen zu unseren Aufgaben machen und diese gemeinsam lösen. Damit schaffen wir einen deutlichen Mehrwert.

Wir leben als Teil unserer Mitwelt, die wir achten und fördern wie uns selbst. Unsere Beziehungen nach außen sind durch die gleichen Werte geprägt, die auch im Unternehmen gelten. Als bedeutender Arbeitgeber sind wir uns unserer sozialen Verpflichtung für Tirschenreuth und die Umgebung bewusst.

Hatico beliefert über ein modernes Fertigwaren- und Versandlager zum einen den Fachhandel im In- und Ausland. Der Vertrieb der Hemden erfolgt über Handelsagenturen, welche die Kollektionen in eigenen Showrooms präsentieren und den Kunden anbieten. Daneben vertreiben wir unsere Produkte in einem eigens geführten Online-Shop und einem eigenen Werksverkauf.

2. Allgemeine Grundsätze

Der Textileinzelhandel

Gemischtes Blatt - trotz Polykrise hat der stationäre Modehandel das zweite Jahr in Folge mit einem Plus abgeschlossen. Die Erholung des Marktsegments setzt sich damit fort, während der Online-Modehandel auf ein Minusjahr zurückblickt. Die Einflussfaktoren auf den Modekonsum sind dabei so vielfältig wie selten zuvor. Ein bisschen ist die Situation für den Modemarkt im vergangenen Jahr mit einer Runde am Kartentisch zu vergleichen. Welches Blatt man bekommt, welche Umstände sich ergeben und was sich damit anfangen lässt, zeigt sich erst im Verlauf des Spiels. Und wer am Ende zu den Gewinnern oder Verlierern gehört, erfährt man erst nachdem zum Schluss alle Punkte zusammengerechnet sind.

Der stationäre Modehandel hat 2023 deutlich mehr bzw. höhere Stiche erzielt als der Online-Handel. Nach 2022 (plus 9 %) schließen die in Innenstädten, Einkaufs-Centern und auf der grünen Wiese vertretenen Modeanbieter laut TW-Testclub ein weiteres Jahr mit einem Umsatzplus ab. Im Schnitt meldet das teilnehmerstärkste Panel im stationären Modehandel für die vergangenen zwölf Monat ein Plus von 6 %. An sieben von zehn Mode-POS lagen die Erlöse höher als im Jahr zuvor. Alles andere als absehbar war allerdings, dass sich die Diskrepanz zwischen Online- und Offline-Modekonsum so stark weiterentwickeln würde. Mit dem Auslaufen der Corona-Maßnahmen hatten viele Marktbeobachter und -teilnehmer mit einem Run auf den stationären Handel gerechnet. Gleichzeitig konnte sich kaum einer vorstellen, wie stark sich die Kaufzurückhaltung im Internet zeigen würde - auch die Online-Anbieter nicht, was die hohen Lagerbestände belegen.

Auf Jahressicht haben sich die Ausschläge so wohl weiter angeglichen, doch sie verdeutlichen, dass die Entwicklung im Modemarkt auf Makroebene zwar recht stabil war, es aber starke Verschiebungen in der Marktstruktur gab. Besonders deutlich wurde dies auf Mikroebene anhand einer Vielzahl von Insolvenzen und Unternehmensaufgaben. Laut einer TW-Erhebung haben 2023 mehr als 150 Unternehmen aus der Branche einen Insolvenzantrag gestellt. Mit P&C Düsseldorf, Modehaus Rübsamen und dem Versender Madeleine traf es dabei auch Akteure, die wohl die wenigsten auf dem Zettel hatten.

Daneben beeinflusste die Inflation die Umsätze. Der in der zweiten Jahreshälfte 2021 begonnene Anstieg der Verbraucherpreise setzte sich im vergangenen Jahr fort. Gerade erst hat das Statistische Bundesamt die vorläufige Inflationsrate für 2023 veröffentlicht. Mit plus 5,9 % fällt sie zwar nicht mehr so hoch aus wie 2022, doch insgesamt mussten und müssen alle Verbraucherinnen und Verbraucher Kaufkraftverluste hinnehmen, was dann auch direkt den Konsum von Bekleidung tangierte.

Die Modeindustrie und unser Unternehmen

Die Umsätze der deutschen Bekleidungsindustrie sind 2023 nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes - berücksichtigt sind in der Statistik alle Betriebe ab 50 Mitarbeitenden - um 10,8% auf 6,8 Mrd. Euro geklettert. Damit wurde erstmals wieder das Niveau der Vor-Corona-Jahre erreicht. Unser Gesamtumsatz erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr zu 2022 hingegen um 20 %, was weitaus mehr als dem gemeldeten Branchenschnitt entspricht. Dies war primär der insgesamt deutlich höheren Nachfrage nach all unseren Produkten geschuldet.

3. Wirtschaftsbericht

a) Beschaffung

Der Beschaffungsmarkt ist erneut im Umbruch. Näherten sich die vormals deutlich niedrigeren Lohnpreise in Asien denen in Osteuropa in den letzten Jahren merklich an, so ist nun wieder eine deutliche Diskrepanz zwischen beiden zu beobachten.

Die Covid-Pandemie und die dadurch extrem hohen Frachtraten und langen Lieferzeiten veranlasste viele Modehersteller ihre Produktion z.T. gänzlich nach Europa zurückzuverlagern, was die Nachfrage nach den dort verfügbaren Kapazitäten enorm antrieb und in Kombination mit der durch den Ukraine-Krieg ausgelösten Energiekrise die Lohn- und Fertigungspreise in Osteuropa bis zu über 50 % in die Höhe trieb.

Aufgrund weiter steigender Lohnniveaus in Osteuropa werden wir unsere Produktions-Kapazitäten in Vietnam und Bangladesch sicherlich zu Lasten derer in Osteuropa weiter ausbauen.

b) Produktion

Die Textil- und Bekleidungsindustrie ist eine der wichtigsten Konsumgüterbranchen Deutschlands. Die Branche ist stark von der Globalisierung der Märkte geprägt. Die Prozess-Stufen der Textilherstellung, die besonders starke Belastungen für die Umwelt hervorrufen, sind Anbau und Produktion der Rohfasern sowie die Textilveredelung.

Herausforderungen an eine nachhaltige Textilproduktion sehen wir in ihrer gesamten Kette, von der Rohfaser bis zum Fertigprodukt. Für unsere Partner haben wir hierfür einen verbindlichen Verhaltensstandard festgelegt. Die darin vorgesehenen Regeln sollen rechtswidriges oder unredliches Verhalten verhindern. Eine strikte Einhaltung dieser Verfahren und deren regelmäßige Kontrollen wurden in unsere Organisationsabläufe integriert.

Wettbewerbsfähiges Management der Wertschöpfungskette mit Beschaffung und Logistik wird zukünftig zentrales Thema für erfolgreiche Marktteilnehmer. Mit einer hohen Innovationskraft und der Fähigkeit zur Anpassung an sich wandelnde Markterfordernisse, wollen wir unsere Stellung im internationalen Wettbewerb sichern.

c) Investitions- und Finanzierungsbereich

Investitionen:

Investitionen im Geschäftsjahr 2023 erfolgten im Bereich Betriebs- u. Geschäftseinrichtung.

Getätigte Investitionen Betriebs- u. Geschäftseinrichtung: 10,00 TEUR
GWG bis 800,00 EUR für Geschäftseinrichtung: 5,00 TEUR

Leasing/Mietkauf:

Von unserem geleasten Fuhrpark -bestehend aus 3 Fahrzeugen- ist 1 Fahrzeug über die BMW-Leasing und 2 Fahrzeuge über die Mercedes Benz-Leasing finanziert.

Die Restlaufzeiten belaufen sich zum Stichtag zwischen 5 und 33 Monaten.

Finanzinstrumente:

Zur Absicherung von Währungsrisiken werden Devisentermingeschäfte getätigt. Als Grundlage dienen hierfür unsere Saisonplanungen, welche die Fremdwährungsvolumen und Termine des Bedarfs aufzeigen.

d) Personal- und Sozialbereich

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren im Durchschnitt 62 Mitarbeiter beschäftigt. Die Personalkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 8,92 % erhöht.

Wo betriebsbedingt möglich, werden Arbeitsplätze im "Home-Office" angeboten.

Mit unseren fachlich kompetenten Mitarbeitern setzen wir im Jahr 2024 weiter auf Wachstum.

Die Aufteilung der Mitarbeiter im Unternehmen:

31.12.2022 31.12.2023
Gewerbliche Arbeitnehmer 17 16
Kaufmännische und technische Angestellte 45 47
Insgesamt 62 63

Für die betriebliche Altersversorgung durch den AN werden von der Firma Hatico 4 Durchführungswege angeboten:

Direktversicherung nach § 40b EStG

Hatico-VO 2000

Hatico-KAP-VO

Pensionskasse

Zuständig für Arbeits- und Gesundheitsschutz ist die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse in Augsburg und das Gewerbeaufsichtsamt, Regensburg. Für die Einhaltung und Überwachung der Vorschriften wurde eine externe Fachkraft für Arbeitssicherheit beauftragt.

4. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

a) Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag beträgt das Anlagevermögen TEUR 1.254 und das Umlaufvermögen inklusive Rechnungsabgrenzungen TEUR 9.134. Wesentlicher Bestandteil des Umlaufvermögens sind die Vorräte in Höhe von TEUR 7.945 (76,4 %) des Gesamtvermögens.

Die Bilanzsumme beträgt im Jahr 2023 TEUR 10.388.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 9,8 % am Gesamtvermögen.

Die Eigenkapitalquote hat sich unter anteiliger Einbeziehung des Sonderpostens um 8,4 % auf 34,1 % erhöht.

Die Kreditlinien bei den Banken gewährleisteten stets eine ausreichende Liquidität.

b) Ertragslage

Das Ergebnis vor Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 140 auf TEUR 1.046 verbessert.

Die bereits positive Umsatzentwicklung im Vorjahr, konnte im Geschäftsjahr weiter forciert werden. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen wir eine Umsatzsteigerung von 20,26 %.

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung und sonst. betriebl. Erträge) hat sich von TEUR 13.566 auf TEUR 16.898 erhöht.

Zur Verbesserung des Jahresergebnisses haben, neben gestiegenen Personalkosten (TEUR 189), die Verminderung des Zinsaufwands (TEUR 90), die Einsparungen bei den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 511) und der geringere Abschreibungswert auf das Anlagevermögen (TEUR 37) beigetragen.

Das EBIT liegt somit im Geschäftsjahr bei TEUR 1.269 während sich das EBITDA auf TEUR 1.345 beziffert.

c) Finanzlage

Die finanziellen Verpflichtungen wurden ausschließlich über Rahmenkreditzusagen unserer Hausbanken erfüllt.

Die eingeräumten Kreditlinien sind zu keinem Zeitpunkt ausgeschöpft worden. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen wurden grundsätzlich in der 1. Zahlungskondition unter Ausnutzung von Skonto erledigt.

Das stetig gestiegene und immer noch anhaltende hohe Zinsniveau der Kontokorrentzinssätze, hat den Finanzierungsaufwand gegenüber dem Vorjahr um TEUR 95 erhöht.

Die Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen haben sich von TEUR 172 im Vorjahr auf TEUR 44 im Berichtsjahr vermindert.

Investitionen in Sachanlagen wurden im Jahr 2023 in Höhe von gesamt TEUR 15 vorgenommen.

Die Finanz- und Liquiditätslage des Unternehmens ist sehr zufriedenstellend. Wir rechnen damit, weiterhin unsere finanziellen Verpflichtungen unverändert erfüllen zu können.

d) Sonstiges

Beide Kollektionen Frühjahr-Sommer und Herbst-Winter 2024 wurden mit einem Minus von knapp 10 % verkauft. Der Vororderanteil dieser Kollektionen am Gesamtumsatz beläuft sich jedoch auf nur ca. 35 %. Das Minus ist auch mit einer Rückkehr zur Normalität nach kompensatorischen Corona-Nachholeffekten zu erklären und hohen Lagerbeständen unserer Kunden wegen schwachem November- und Dezembergeschäft. Darüber hinaus beobachten wir eine weitere Verlagerung unserer Umsätze hin zu Lagernachbestellungen gegenüber Vororders, was das Vororder-Minus ebenso begründet.

Aufgelaufen verzeichnen wir zum Ende März 2024 ein niedriges einstelliges Umsatzminus zum Vergleichszeitraum im Vorjahr. Dies ist auch der Tatsache geschuldet, dass einige Liefertermine etwas später gewählt wurden als im Vorjahr.

5. Risikobericht

a) Beschaffungsrisiken

Lohnerhöhungen in aufstrebenden Regionen und steigende Rohstoffpreise beinhalten stets das Risiko steigender Produktionskosten und damit geringerer Margen. Das Unternehmen reagiert darauf mit einer margenbasierten Kollektionsplanung, um eine frühzeitige Reaktion auf steigende Produktionskosten zu ermöglichen.

Negative Auswirkungen auf die Rohertragsmarge werden durch den Ausbau und die fortgesetzte Professionalisierung des operativen Geschäfts, unternehmensweite Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, die Verbesserung des Materialeinsatzes sowie eine konsequente Umsetzung der Preispolitik verringert.

Langjährige Beziehungen zu unseren Fertigungsbetrieben reduzieren die Risiken des Produktionsausfalles. Steigenden Fertigungspreisen in Osteuropa entgegnen wir mit sukzessiver Umschichtung gewisser Teile unserer Produktionskapazitäten nach Vietnam in einen staatlichen Konfektionsbetrieb.

b) Forderungs-Ausfallrisiko

Forderungen von KeyAccounts werden wöchentlich beurteilt. Neukunden befinden sich für mind. zwei Saisons auf "Beobachtung", d.h. vor jeder neuen Auslieferung wird das Kundenkonto auf fällige Rechnungen bzw. offener Saldo gecheckt. Die weiteren Kunden werden nach Mahnstufen speziell bearbeitet. Wichtig ist, dass frühzeitig bei Zahlungsverschlechterung auf Lieferstopp verfügt bzw. ein internes Kreditlimit hinterlegt wird. Durch die Zusammenarbeit mit diversen Einkaufsverbänden wie z.B. Unitex, EK-Service-Group, Mister, wird das Ausfallrisiko weiter minimiert.

Sofern die eigenen Aktivitäten der Beitreibung nicht fruchten, werden renommierte Inkassogesellschaften zur Realisierung der Außenstände beauftragt.

Im Geschäftsjahr hatten wir einen Forderungsausfall von insgesamt TEUR 10 zu verzeichnen - dies entspricht 0,1 % vom Umsatz.

6. Chancen- und Prognosebericht

Auf dem deutschen Binnenmarkt soll es im laufenden Jahr eher schwierig werden. Dies prognostiziert zumindest eine Umfrage des German-Fashion-Verbandes (GFV) unter seinen Mitgliedern welche gezeigt hat, dass die Mehrheit der Modeunternehmen mit stagnierenden Erlösen und einer negativen Ertragsentwicklung rechnet. Es ist noch immer nicht klar, welche Anreize für die Wirtschaft von der Politik kommen. Die Gehaltserhöhungen durch die Tarifrunden, machen sich noch in den wenigsten Geldbeuteln bemerkbar.

Im Vgl. zu 2022 konnten wir 2023 unseren Umsatz um 20 % Prozentpunkte steigern. Aufgelaufen per Ende März liegen wir 2024 nur knapp hinter dem Umsatz im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Beide Kollektionen Frühjahr-Sommer und Herbst-Winter wurden zwar mit einem kleinen Minus verkauft da der Vororderanteil jedoch nur circa 35 % am Gesamtumsatz beträgt, kann dieses Minus bis zum Jahresende sicherlich über Lagernachbestellungen kompensiert werden.

Derzeit erzielen wir circa 60 % unseres Umsatzes im Inland und 40 % in unseren primären Exportmärkten Österreich, den Niederlanden, Belgien, Dänemark und der Schweiz. Der Gesamtumsatz wiederum gliedert sich in circa 90 % B2B (Business-to-Business) und 10 % D2C (Direct-to-Consumer) in unserem eigens betriebenen Online-Shop und Werksverkauf. Der B2B-Umsatz verteilt sich gut diversifiziert auf viele einzelne Händler oder kleinere Filialisten ohne Abhängigkeit von einem zu großen einzelnen Kunden. Darüber hinaus verteilt sich unser Gesamtumsatz wiederum gut diversifiziert zwischen Inland und unseren Exportmärkten nahezu gleichverteilt.

Während wir im D2C-Business 2024 mit einem weiteren leichten Wachstum rechnen, gehen wir beim Gesamtumsatz von einem leichten Rückgang zum Niveau von 2023 aus. Corona-Nachholeffekte spielten im abgelaufenen Geschäftsjahr schlicht eine noch zu übergeordnete Rolle. Mit einem geplanten Gesamtumsatz von circa 14 Mio. EUR sehen wir eine Konvergenz zu einem "normalen" Nach-Corona-Niveau.

Neben dem 2019 lancierten Produkt THE PURE FUNCITIONAL SHIRT haben wir diese Produktschiene in einer deutlich preisaggressiveren Alternative unter dem Namen "FLXBL" erfolgreich im Markt positioniert. Darüber hinaus wird nun an der Expansion des Functional Shirts als Damenbluse gearbeitet und im Vertrieb expandieren wir flächendeckend mit einem eigens für den Markt bestimmen Country Manager nach Italien. All diese Maßnahmen sollten den Umsatz nachhaltig weiter steigern.

Trotz des anhaltend herausfordernden Marktumfeldes rechnen wir 2024 mit einem EBIT von mindestens 500 TEUR und einem EBITDA von 620 TEUR.

 

Tirschenreuth, den 25. März 2024

Joseph Reiter, Geschf. Gesellschafter

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.254.262,78 1.315.088,97
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.692,00 17.997,00
II. Sachanlagen 1.244.854,97 1.296.376,16
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.164.716,97 1.202.485,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 452,00 519,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 79.686,00 93.371,19
III. Finanzanlagen 715,81 715,81
1. Beteiligungen 715,81 715,81
B. UMLAUFVERMÖGEN 9.087.105,41 8.357.704,90
I. Vorräte 7.944.991,77 7.246.757,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.019.149,10 1.041.230,40
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 18.012,79 (Vorjahr: EUR 17.329,83)
III. Schecks, Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 122.964,54 69.716,60
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 39.059,44 42.682,34
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 7.911,00 6.301,00
10.388.338,63 9.721.777,21

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 3.506.385,78 2.460.551,64
I. Gezeichnetes Kapital 1.277.700,00 1.277.700,00
II. Kapitalrücklage 1.043.250,47 1.043.250,47
III. Gewinn-/Verlustvortrag 139.601,17 -148,02
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.045.834,14 139.749,19
B. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL 51.469,00 56.219,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 2.896.783,00 3.083.153,00
D. VERBINDLICHKEITEN 3.933.700,85 4.121.853,57
- davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 203.967,68 (Vorjahr: EUR 366,95)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 3.921.083,35 (Vorjahr: EUR 4.099.855,22)
10.388.338,63 9.721.777,21

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 6.323.573,83 5.866.010,55
2. Personalaufwand -2.311.399,70 -2.122.163,15
a) Löhne und Gehälter -1.974.066,04 -1.821.193,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -337.333,66 -300.969,30
- davon für Altersversorgung: EUR 57.390,16 (Vorjahr: EUR 106.129,45)
3. Abschreibungen -75.867,53 -112.850,55
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -75.867,53 -112.850,55
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.659.576,22 -3.170.384,38
- davon Aufwendungen aus der Anwendung der Übergangsvorschriften nach BilMoG: EUR -30.141,00 (Vorjahr: EUR -30.141,00)
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR -2.428,63 (Vorjahr: EUR -34,85)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.923,11 1.294,99
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -224.718,11 -313.986,19
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR -43.957,00 (Vorjahr: EUR -172.066,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 3.960,56
8. Ergebnis nach Steuern 1.053.935,38 151.881,83
9. Sonstige Steuern -8.101,24 -12.132,64
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.045.834,14 139.749,19

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Angaben und Erläuterungen zu Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

I. Allgemeine Angaben

Die Hatico Mode GmbH, mit Sitz in Tirschenreuth, ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Weiden unter HRB 1439.

Für den Jahresabschluss der Gesellschaft finden die Rechnungslegungsvorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften Anwendung.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes für die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung.

Der Jahresabschluss ist unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Es handelt sich ausschließlich um Software, deren durchschnittliche Nutzungsdauer bei 4 Jahren liegt.

Das Sachanlagevermögen wird ebenfalls zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Das Logistikzentrum wird mit 3 % abgeschrieben.

Die technischen Anlagen und Maschinen werden über einen Zeitraum von 14 Jahren abgeschrieben, bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 14 Jahren.

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert.

Die ausgewiesenen Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie fertigen Erzeugnissen und Handelswaren wurden im Wege der körperlichen Bestandsaufnahme ermittelt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte - unter Beachtung des Niederstwertprinzips - zu Anschaffungskosten zzgl. eines angemessenen Frachtkostenanteils bei den Web- und Wirkwaren sowie dem Zubehör.

Die Bewertung der Fertigerzeugnisse erfolgt nach der retrograden Wertermittlung. Wertmindernden Sachverhalten wurde durch den Ansatz niedrigerer beizulegender Werte Rechnung getragen. Der Ansatz der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert, erkennbare Risiken wurden mittels Wertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abgeltung des Zinsverlustes, für Skontoabzug und das allgemeine Kreditrisikos trägt eine Pauschalwertberichtigung Rechnung. Zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt.

Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert.

Auszahlungen im Berichtsjahr, die Aufwendungen für das nachfolgende Geschäftsjahr darstellen, wurden als aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Der ausgewiesene Sonderposten mit Rücklagenanteil basiert auf einem in 2001 erhaltenen Investitionszuschuss in Höhe von EUR 214.743,00. Gemäß Fachgutachten HFA 1/1984 in der Fassung von 1990 des Instituts der Wirtschaftsprüfer zur Bilanzierung von Zuwendungen wurde der gewährte Investitionszuschuss als Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen passiviert. Die Auflösung erfolgt unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der begünstigten Anlagengüter. In Analogie zu den geförderten Wirtschaftsgütern wird der Zuschuss über einen Zeitraum von 33 Jahren aufgelöst. Der Ertrag in Höhe von EUR 4.750,00 ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der "Projected Unit Credit Method" gebildet. Der Dotierung der Rückstellung wurde ein Rechnungszins von 1,82 % zugrunde gelegt unter Verwendung der pauschalen Methode. Weiterhin wurde ein Rententrend von 1,00 % berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen auf Basis der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Eine analoge Berechnung mit einem Rechnungszinssatz von 1,74 % bei einem Durchschnittszeitraum von 7 Jahren ergibt einen Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 31.152,00. In dieser Höhe besteht auch eine Ausschüttungssperre.

Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war eine Zuführung zu den Rückstellungen zum 01. Januar 2010 erforderlich. Es wird von der Verteilungsmöglichkeit nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB n.F. Gebrauch gemacht, der Zuschreibungsbetrag wird unter dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen, der noch nicht zugeführte Betrag beträgt EUR 30.132,00.

Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag berücksichtigt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag nach § 256a HGB bewertet.

III. Angaben zu den Positionen der Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit den historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist in einem Anlagenspiegel dargestellt.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 586.442,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 549.254,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 549.254,00
verrechnete Aufwendungen 7.204,00
verrechnete Erträge 10.018,00

Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes werden unter Ausnutzung des Ausweiswahlrechts im Zinsaufwand erfasst. Bei den verrechneten Vermögenswerten handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen, die zum Deckungskapital zzgl. zugewiesener Zuschüsse berücksichtigt wurden.

Rückstellungen

Es liegen keine Rückstellungen im Sinne des § 285 Nr. 12 HGB vor.

Gesondert anzugebende Bilanzposten nach § 327 HGB

Bilanzposten 2023
EUR
2022
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.872.567,44 3.048.397,98
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.872.567,44 3.048.397,98

Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten sind in Höhe von EUR 2.872.567,44 durch Forderungsabtretung/Globalabtretung und Sicherungsübereignung von Waren und Warenlager abgesichert.

Haftungsverhältnisse

Selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von EUR 40.000,00 für Hatico Retail GmbH i.L.. Aufgrund der Liquiditätslage besteht ein mittleres Risiko einer Inanspruchnahme.

Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten

Für die Gesellschaft bestehen aufgrund von geplanten Transaktionen Risiken aus der Änderung von Wechselkursen. Diese Risiken werden durch derivative Finanzgeschäfte abgesichert (portfolio hedges). Sofern ein unmittelbarer Sicherungszusammenhang besteht, werden die derivativen Finanzinstrumente als Bewertungseinheit mit der geplanten Transaktion zusammengefasst. Bei den mit hoher Wahrscheinlichkeit geplanten Transaktionen handelt es sich um zukünftige Beschaffungsgeschäfte. Die geplanten Transaktionen wurden zum Bilanzstichtag mit einem Nominalwert in Höhe von USD 800.000,00 abgesichert. Hierbei handelt es sich um 8 Kaufkontrakte mit Fälligkeiten zwischen 16.01.2024 und 30.08.2024. Die derivativen Finanzinstrumente weisen zum Bilanzstichtag einen negativen Marktwert in Höhe von EUR 4.911,98 aus.

IV. Angaben zu den Positionen der Gewinn und Verlustrechnung

Wesentliche periodenfremde Aufwendungen oder Erträge lagen weder im Vorjahr noch im Geschäftsjahr 2023 vor.

B. Ergänzende Angaben

I. Organe

Im Geschäftsjahr 2023 waren Herr Joseph Reiter und Frau Stephanie Supguth als Geschäftsführer/in bestellt. Alle Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Frau Stephanie Supguth ist zum 28.06.2023 als Geschäftsführerin ausgeschieden. Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird die Schutzklausel nach § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch genommen.

Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung wurden im Geschäftsjahr 2023 Ruhegehälter in Höhe von EUR 12.826,20 gewährt, daneben sind Rückstellungen für Pensionen in Höhe von insgesamt EUR 631.032,00 zum Bilanzstichtag gebildet.

II. Mitarbeiter

In 2023 waren durchschnittlich 62 Mitarbeiter beschäftigt, davon 17 im gewerblichen Bereich und 45 Angestellte.

III. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

IV. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 traten keine Ereignisse von besonderer Bedeutung ein, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage maßgeblich beeinflusst hätten.

 

Tirschenreuth, den 20. März 2024

Joseph Reiter, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs- Herstellungskosten 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.141.601,76 0,00 0,00
1.141.601,76 0,00 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.135.958,02 0,00 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 192.760,00 0,00 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.193.909,04 15.059,34 0,00
5.522.627,06 15.059,34 0,00
Finanzanlagen
Beteiligungen 715,81 0,00 0,00
715,81 0,00 0,00
6.664.944,63 15.059,34 0,00
Abgänge
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.141.601,76
0,00 1.141.601,76
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.135.958,02
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 192.760,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 178.117,96 2.030.850,42
178.117,96 5.359.568,44
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 715,81
0,00 715,81
178.117,96 6.501.886,01
kumulierte Abschreibungen 1.1.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Auflösungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.123.604,76 9.305,00 0,00 1.132.909,76
1.123.604,76 9.305,00 0,00 1.132.909,76
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.933.472,05 37.769,00 0,00 1.971.241,05
Technische Anlagen und Maschinen 192.241,00 67,00 0,00 192.308,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.100.537,85 28.726,53 178.099,96 1.951.164,42
4.226.250,90 66.562,53 178.099,96 4.114.713,47
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
5.349.855,66 75.867,53 178.099,96 5.247.623,23
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Aktivierte FK-Zinsen im Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.692,00 17.997,00 0,00
8.692,00 17.997,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.164.716,97 1.202.485,97 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 452,00 519,00 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 79.686,00 93.371,19 0,00
1.244.854,97 1.296.376,16
Finanzanlagen
Beteiligungen 715,81 715,81
715,81 715,81
1.254.262,78 1.315.088,97

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hatico Mode GmbH, Tirschenreuth

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hatico Mode GmbH, Tirschenreuth, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hatico Mode GmbH, Tirschenreuth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Marktredwitz, 11. April 2024

KRP GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Kffr. Rahn, Wirtschaftsprüferin

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