Hedtke Team Dieburg GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Rolf Paul Hedtke seit 22.8.2011 | Geschäftsführer |
Holger Rudolf Hans Hedtke seit 22.8.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hedtke Automobile GmbHWeiterstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023HEDTKE AUTOMOBILE GMBH, WEITERSTADTLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 01.10.2022 - 30.09.2023Die Hedtke Automobile GmbH ist ein exklusiver autorisierter Händler für Fahrzeuge der Marken Jaguar und Land Rover sowie autorisierter Servicebetrieb. Unser Waren- und Dienstleistungsangebot richtet sich an Endabnehmer. Unsere Hauptgeschäftstätigkeit liegt im Vertrieb von Neufahrzeugen der genannten Marken und im Verkauf von Gebrauchtwagen. Darüber hinaus führen wir Reparatur- und Servicearbeiten durch und verkaufen Ersatzteile und Zubehöre über das Theken- und Wholesalesgeschäft. Wirtschaftsbericht Konjunktur global und in Deutschland1 Die Weltwirtschaft im Jahr 2023 expandierte zwar nur in moderatem Tempo, sie zeigte sich angesichts vielfältiger Belastungen aber insgesamt recht robust. Nachdem sich die internationale Konjunktur im Verlauf des zweiten Halbjahres 2023 abgeschwächt hatte, scheint sie zu Beginn des Jahres 2024 wieder etwas an Schwung zu gewinnen. Die Stimmungsindikatoren haben sich verbessert, und an den Finanzmärkten sind die Aktienkurse stark gestiegen. Anregend wirkt, dass die Energiepreise wiederniedriger sind und die inflationsbedingt gesunkene Kaufkraft in den meisten Ländern inzwischen wieder steigt. Die Wirtschaft in Deutschland ist angeschlagen. Eine bis zuletzt zähe konjunkturelle Schwächephase geht mit schwindenden Wachstumskräften einher. In der lahmenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung überlagern sich somit konjunkturelle und strukturelle Faktoren. Zwar dürfte ab dem Frühjahr eine Erholung einsetzen, die Dynamik wird aber insgesamt nicht allzu groß ausfallen. Derzeit bewegt sich die Wirtschaftsleistung auf einem Niveau, das kaum über dem vor der Pandemie liegt. Seitdem tritt die Produktivität auf der Stelle, und die inzwischen um über 600 000 höhere Zahl der Erwerbstätigen kompensiert im Wesentlichen nur die niedrigere durchschnittlich geleistete Arbeitszeit. Hierbei spielt allerdings auch der gegenüber dem Trend weiterhin stark erhöhte Krankenstand eine Rolle. Sofern sich dieser - wie von den Instituten unterstellt - bis zum Ende des kommenden Jahres zurückbildet, steht wieder ein um 1,5 % höheres Arbeitsvolumen zur Verfügung. Das von den Instituten im vergangenen Herbst bereits für das Winterhalbjahr erwartete Anziehen der Wirtschaftsleistung ist ausgeblieben, auch wenn sich der private Konsum als leicht stützend erwiesen hat. Außen- wie binnenwirtschaftlich gab es mehr Gegen- als Rückenwind. So sind die deutschen Ausfuhren gesunken, während die weltwirtschaftliche Aktivität bis zuletzt gestiegen ist. Dies liegt vor allem daran, dass die für die deutschen Exportunternehmen bedeutsame Nachfrage nach Investitions und Vorleistungsgütern schwach blieb. Insbesondere bei energieintensiven Gütern hat auch die preisliche Wettbewerbsfähigkeit gelitten, und Produktion ist ins Ausland abgewandert. Die Investitionstätigkeit hat sich nun stärker der stagnierenden Konjunktur angepasst. Noch etwas schwächer als erwartet zeigte sich zuletzt die Bauaktivität, insbesondere im Wohnbau. Die in den vergangenen drei Jahren kräftig angeschwollenen Neubaupreise lassen beim derzeitigen Zinsniveau nur noch sehr wenige Projekte rentabel erscheinen. Deutlich eingetrübt hat sich das Bild für die Ausrüstungsinvestitionen, die bis zum dritten Quartal 2023 - entgegen der stagnierenden Konjunktur - aufwärts gerichtet blieben, im vierten Quartal aber einbrachen. Offenbar wurden dort zunächst noch begonnene Projekte fertiggestellt und Aufträge abgearbeitet, die in der postpandemischen Phase infolge von Engpässen nicht bedient werden konnten. Insgesamt haben sich die hohen Auftragsbestände in der Industrie als weniger stabilisierend erwiesen, als von den Instituten erwartet worden war. So sind zwar die ausgewiesenen Auftragsreichweiten weiterhin hoch, gleichzeitig sind aber die industriellen Produktionskapazitäten unterausgelastet. Dies kann - neben unerfassten Stornierrungen - auf mangelnde Profitabilität der zuvor in erheblichem Umfang hereingenommen Aufträge hindeuten. Auch gesamtwirtschaftlich sind infolge der seit fast zwei Jahren stotternden Konjunktur die Produktionskapazitäten nunmehr merklich unterausgelastet. Die Phase sehr hoher Teuerungsraten ist seit Mitte des vergangenen Jahres ausgestanden. Bei rückläufigen Preisen für Energierohstoffe prägt vor allem der heimische Preisauftrieb das Inflationsgeschehen im Prognosezeitraum. Kennzeichnend dürfte zunächst ein überdurchschnittlicher Anstieg der Dienstleistungspreise bleiben,da diese zuvor deutlich hinter dem allgemeinen Preisauftrieb zurückgeblieben waren und sich nun nach und nach die knappheitsgerechten Preisrelationen wieder einstellen. Zudem machen sich steuerliche Änderungen (Umsatzsteuer auf Gas und in der Gastronomie, CO 2 -Abgabe) und wegfallende Subventionen (Netzentgelte, Energiepreisbremsen) preiserhöhend bemerkbar. Im regionalen Arbeitsmarkt lag die Arbeitslosenquote für den Landkreis Darmstadt-Dieburg im Jahr 2023 bei 5,8% (im Vgl. zu 5,4% im Vorjahr) sowie für die Stadt Darmstadt im Jahr 2023 bei 6,1% (zu 5,6% im Vorjahr) Entwicklung der Branche In Deutschland wurden per Dezember 2023 2.844.609 Millionen PKW neu zugelassen. Das entspricht einem Zuwachs von +7,3% gegenüber dem Vorjahr. Jaguar entwickelte sich gegen diesen Trend und verharrte mit -0,1% leicht unter dem Vorjahresergebnis. Land Rover hingegen konnte mit einer erneuten Steigerung von +13,4% weiter deutlich zulegen. Insgesamt wurden in Deutschland 3.198 neue Jaguar und 13.779 neue Land Rover PKW zugelassen. Das entspricht einem Marktanteil von 0,1% für Jaguar (2022: 4.000 Zulassungen, Marktanteil: 0,1%) und 0,5% für Land Rover (2022: 12.148 Zulassungen, Marktanteil 0,5%). Mit 6,09 Millionen 2 umgeschriebenen Kfz schloss das Jahr 2023 mit +6,9% stärker gegenüber dem Vorjahr ab (2022: 5,64 Millionen) Geschäftsentwicklung Fahrzeugverkauf Neufahrzeuge Die HAG konnte über diesen nationalen Trend hinaus im Regionalmarkt durch taktische Vertriebsmaßnahmen mit Unterstützung der NSC (National Sales Company) die Zulassungsleistung gegenüber dem Vorjahr insgesamt über beide Marken um +15,67% steigern. Im Detail betrachtet konnte Land Rover hier gegenüber dem Vorjahr ein Plus von +21,12% verbuchen. Die Steigerung vollzieht sich über nahezu sämtliche Modellreihen (mit Ausnahme des Range Rover Evoque mit -63,25%). Ein besonderes Zulassungsplus konnte die Baureihe Range Rover Velar mit +171,88% gegenüber dem Vorjahr ausweisen. Jaguar konnte trotz des nationalen Zulassungsrückgang eine identische Zulassungsleistung gegenüber Vorjahr ausweisen. Hier verlor die Baureihe F-Pace zwar -100% gegenüber dem Vorjahr, dafür stieg der Absatz an E-Pace um + 63,70% sowie die Baureihen XE+XF um insgesamt +466,67%. Die Fleet & Business-Quote (Verkauf an gewerbliche Kunden mit einem Fuhrpark >5 Fahrzeugen) lag bei 27,71%. Der Marktanteil im regionalen Markt und innerhalb des unmittelbaren Premium-Wettbewerberumfelds beträgt für Jaguar 1,53 % 3 (-0,38% vs. Vorjahr) und für Land Rover 6,72% 3. Das entspricht einem Minus von 2,0% gegenüber dem Vorjahrswert. Fahrzeugverkauf Gebrauchtfahrzeuge Der Gebrauchtwagenabsatz der HAG konnte gegenüber dem Vorjahr um +15,31%, gesteigert werden, was einer Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr von +14,10% entspricht. Der Rohertrag sank um -40,8% gegenüber dem Vorjahr. Die Fahrzeugpräsentation findet auf einer 2.000m 2 großen attraktiven Gebrauchtwagen-Repräsentationsfläche statt. Dort können bis zu 70 hochwertige Gebrauchtfahrzeuge der Premiummarken Jaguar und Land Rover unmittelbar gegenüber dem Marken Flagship Store feilgeboten werden. Weiterhin wurde auch im Geschäftsjahr 2022/2023 das operative Gebrauchtwagengeschäft zwischen den einzelnen Profitcentern Jaguar Land Rover (HAG) und Volvo (HKG - Autohaus Hedtke GmbH & Co. KG) getrennt betrieben. Seit Februar 2023 wurde nun auch die Leitung der Gebrauchtwagenabteilung dem Verkaufsleiter der HAG übertragen. Der Umschlagsfaktor für den Bestand lag bei 2,24. Customer Service Mit einer weiteren Umsatzsteigerung von insgesamt +20,39% gegenüber dem sehr erfolgreichen Vorjahr 2022 konnte das Profitcenter Customer Service den Wachstumskurs des Vorjahres überproportional fortsetzen und übertraf damit sogar den Planwert (Werkstattgeschäft +1,81% gegenüber Vorjahr und Ersatzteile/Zubehör Werkstatt und Wholesales +22,25% gegenüber Vorjahr). Weiterhin steht das tradierte Werkstattservicegeschäft durch verlängerte Wartungsintervalle und einen anhaltenden Absatz von sogenannten Fullservice-Verträgen unter Druck. Auch der sich in der Branche abzeichnende Trend von rückläufigen Umsatz- und Ertragskaskaden wird auch in den kommenden Jahren für eine Veränderung im Customer Service Geschäft sorgen. Die HAG verstärkt deshalb u.a. mit bedarfsgerechten Serviceangeboten für Bestandskunden mit Fahrzeugen älter 5 Jahren die Loyalität zur Werkstatt und damit zum Autohaus. Aber auch die weiterhin starke Kooperation mit der HKG (Autohaus Hedtke GmbH & Co. KG) in den Bereichen Werkstattgeschäft, Karosserie und Räderlagerung optimiert das Servicegeschäft der HAG nachhaltig. Wichtigste Umsatz- und Ertragssäule bleibt auch in diesem Jahr der Ausbau des ET-Whole Sale Geschäfts. Parallel dazu werden weiterhin hohe Aufwendungen in die jährliche Weiterqualifizierung des Werkstatt- und Kundendienstpersonals getätigt; besonders verstärkt im Bereich Elektromobilität; dies führt auch zu einer messbaren Steigerung der Kundenzufriedenheit. Finanz- und Vermögenslage Vermögen, Schulden und Kapital unserer Gesellschaft, gegliedert nach erwarteten Zahlungsfristigkeiten stellen sich wie folgt dar:
Bilanzvolumen und -struktur haben sich gegenüber dem Vorjahr wesentlich verändert: Unsere Fahrzeugbestände sind aufgrund der inzwischen wieder guten Verfügbarkeiten nahezu auf Vorkrisenniveau angewachsen, gleichzeitig stiegen die Finanzierungen unseres Warenbestands bei den captiven Banken entsprechend. Die Eigenkapitalquote liegt bei nunmehr 16,0 %. Dies liegt vor allem an der durch die deutliche Erhöhung des Vorratsvermögens bedingte Erhöhung der Bilanzsumme. Unsere Finanzlage ist äußerst stabil. Unsere Verbindlichkeiten sind vollständig durch werthaltiges Vermögen gegenfinanziert. Wir werden auch in Zukunft unsere finanziellen Verpflichtungen in vollem Umfang erfüllen können. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 sind wir von Umsatzerlösen von rd. EUR 40 Mio. und einer Ergebnisverbesserung ausgegangen. Das Umsatzziel konnte übererfüllt werden, eine Ergebnisverbesserung aufgrund stark gesunkener Margen insbesondere im Bereich der Gebrauchtwagen hingegen nicht. Chancen- und Risikobericht Gesamtwirtschaftliche Risiken Die Weltwirtschaft ist gegenwärtig großen geopolitischen Risiken ausgesetzt. Im Nahen Osten zeichnet sich keine Entspannung ab, und auch ein Ende des Kriegs Russlands gegen die Ukraine ist nicht absehbar. Folgen einer möglichen Eskalation könnten neuerliche Energiekrisen oder eine starke Fluchtmigration sein. Das Ausbrechen schwelender geopolitischer Konflikte in Asien würde Welthandel und Wertschöpfungsketten empfindlich stören und die Weltwirtschaft stressen. Ein wesentliches Risiko für die Weltwirtschaft im Jahr 2024 besteht darin, dass die Inflation in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften hartnäckiger sein könnte als erwartet, mit der Folge, dass die Zentralbanken ihre Politik nicht so rasch lockern würden, wie von den Finanzmärkten und auch in der vorliegenden Prognose unterstellt. In den USA könnte eine weiterhin schwungvolle Konjunktur die Inflation hochhalten - so ist zuletzt die vom Bureau of Labour Statistics gemessene "Super Core"-Inflationsrate (für Dienstleistungen ohne Kosten des Wohnens) wieder etwas gestiegen. Im Euroraum muss Sorgen bereiten, dass die Lohnstückkosten zu stark steigen könnten. Ein Abwärtsrisiko für die Weltkonjunktur besteht zudem darin, dass in China die Probleme im Immobiliensektor, die schwache Binnennachfrage und die daraus resultierenden deflationären Tendenzen zu einem Abschwung führen könnten. Spürbar gebremst würde die weltwirtschaftliche Aktivität auch, wenn die in vielen Ländern zu verzeichnende Krise bei Gewerbeimmobilien zu Stress im Bankensektor führen würde, der die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen und Haushalte insgesamt beeinträchtigt. Zunehmende handelspolitische Spannungen bilden ein weiteres Risiko für die Weltkonjunktur. Nicht nur hat sich das Verhältnis zwischen den USA und China mit dem Beschluss neuer Restriktionen für Handel und Investitionen im Hochtechnologiebereich durch die US-Regierung im vergangenen Jahr verschlechtert. Auch zwischen China und der EU zeichnet sich ein handelspolitischer Streit ab, seit in der EU über Strafzölle auf die Einfuhr industriepolitisch sensibler Güter wie E-Autos oder Windanlagen aus China diskutiert wird. China würde auf eine solche Politik vermutlich mit Gegenmaßnahmen reagieren. Schließlich gibt es erhebliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der im Herbst anstehenden US-Präsidentschaftswahl, insbesondere im Hinblick auf die Implikationen für die Außen-, Handels- und Umweltpolitik. Die Aussichten für die Weltkonjunktur haben sich zuletzt zwar etwas verbessert, die wirtschaftliche Expansion dürfte aber moderat bleiben. Im Euroraum werden höhere Reallöhne den privaten Konsum stärken, und die Konjunktur wird sich spürbar beleben. Ein kräftiger Aufschwung ist indes nicht zu erwarten, denn die durch den Wegfall russischen Gases höheren Energiekosten habendie internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen verringert. Für die USA kann zwar die Tatsache optimistisch stimmen, dass die restriktive Geldpolitik dort bisher überraschend wenig gedämpft hat, zumal der Restriktionsgrad ab der Jahresmitte sinken dürfte. Allerdingsdürfte die Expansion des privaten Konsums an Schwung verlieren, weil die zu Pandemiezeiten angehäuften Extra-Ersparnisse allmählich zur Neige gehen. Auch gibt es keine weiteren Impulse durch die Finanzpolitik, so dass für das nächste Jahr nur noch mit einem Produktionsanstieg zu rechnen ist, der in etwa der Wachstumsrate des Produktionspotenzials entspricht. In den Schwellenländern insgesamt dürfte die Wirtschaftsleistung in diesem und im nächsten Jahr in einem wenig veränderten Tempo zunehmen. In China belasten hartnäckige Probleme im Immobiliensektor, eine auch deshalb weiter gedämpfte Konsumneigung, deflationäre Tendenzen sowie die anhaltenden handelspolitischen Spannungen mit den USA; das Expansionstempo dürfte auf unter 5 % fallen. Die Konjunktur im Euroraum ist schwach. Im Verlauf des vergangenen Jahres hat die Wirtschaftsleistung im Währungsgebiet kaum mehr als stagniert. Der private Konsum expandierte vor dem Hintergrund sinkender Realeinkommen nur verhalten, die Ausrüstungsinvestitionen waren in einem Umfeld höherer Realzinsen und größerer Unsicherheit rückläufig. Der rechnerische Expansionsbeitrag des Außenhandels war negativ, da die Exporte stärker zurückgingen als die Importe. In Deutschland war die konjunkturelle Dynamik schwächer als in den anderen größeren Ländern des Währungsraums. In Frankreich stützte der private Konsum, Spanien befindet sich noch in der Erholung vom pandemiebedingten Einbruch, die dort relativ spät eingesetzt hat, in Italien wurde die Konjunktur bis zuletzt von den Bruttoanlageinvestitionen getragen; kumuliert trugen sie dort in den vergangenen drei Jahren 5,3 Prozentpunkte zum Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts bei. Im ungewichteten Durchschnitt der anderen drei großen Volkswirtschaften waren es im gleichen Zeitraum lediglich 0,4 Prozentpunkte. Freilich ist die konjunkturelle Stärke Italiens fast ausschließlich auf die Wohnungsbauinvestitionen zurückzuführen, die vom fiskalischen Impuls des Superbonus-Programms der italienischen Regierung profitierten. Die Inflationsrate ist seit ihrem Höhepunkt im Herbst 2022 deutlich zurückgegangen. Im Februar lag sie bei 2,6 %. Die Kernrate, ohne Energie und unverarbeitete Nahrungsmittel, sank ebenfalls deutlich, ist aber mit 3,1 % noch höher. Die Teuerung bei den Dienstleistungen (knapp 4 %) ist sogar fast gar nicht gesunken. Besonders niedrig war die Inflationsrate zuletzt mit knapp unter 1 % in Italien, wo die Basiseffekte bei den Energiepreisen besonders groß sind . Insgesamt erwarten die Institute einen Anstieg der Verbraucherpreise um 2,3 % im laufenden und um 1,8 % im kommenden Jahr. Bereinigt um den dämpfenden Effekt der Energiepreise ergeben sich Kerninflationsraten von 2,8 % (2024) und 2,3 % (2025). Angesichts der konjunkturellen Stagnation blieb der Arbeitsmarkt weiterhin sehr robust. Die Arbeitslosenquote ist zuletzt sogar noch etwas zurückgegangen; sie erreichte im Januar 2024 mit 6,4 % den niedrigsten Wert seit Bestehen der Währungsunion. Sowohl die Zahl der Beschäftigten als auch die geleisteten Arbeitsstunden expandierten stärker als die gesamtwirtschaftliche Produktion. Somit war die Arbeitsproduktivität im vergangenen Jahr rückläufig. Der Beschäftigungsaufbau war zuletzt fast ausschließlich auf neue Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor zurückzuführen. Geschäftsrisiken Aufgrund ihrer Exklusivstellung steht die HAG als markengebundener Neufahrzeughändler weiterhin in Abhängigkeit zur Geschäftspolitik des Herstellers/Importeurs. Die Geschäftsleitung der HAG ist bestrebt, die Eigenständigkeit der Marke HEDTKE weiter nachhaltig zu stärken und den Wirkungsgrad bei den Kunden auch durch die synergetische Zusammenarbeit mit den übrigen HEDTKE Betrieben weiter zu steigern. Vor dem Hintergrund potenzieller Verschiebungen im Rahmen der Markteinführungen neuer Modelle liegen die Risiken im Neuwagenvertrieb in der fehlenden Einflussnahme auf die Zeitpunkte dieser Markteinführungen. Daneben können Produktionsengpässe bei Jaguar Land Rover Limited für Verzögerungen in der Ertragsrealisierung führen. Hinsichtlich der Entwicklung der Rohertragsmarge im Neuwagengeschäft besteht weiterhin ein mögliches Ertragsrisiko, da auf deren Entwicklung durch die HAG nur bedingt Einfluss genommen werden kann. Die HAG führt ein dezidiertes und professionelles Kennzahlenmanagement. Monatlich werden alle relevanten Ergebnisse einer Soll/Ist-Analyse unterzogen und innerhalb der wöchentlichen Abteilungsbesprechungen mit den verantwortlichen Mitarbeitern evaluiert. Dabei setzt die HAG modernste Softwareprodukte ein, mit denen Arbeitsprozesse im Customer Service sowie im Neu- und Gebrauchtwagenverkauf schnell, präzise und transparent abgebildet werden, sowie ein dezidiertes Controlling der einzelnen Abteilungen und auch des Gesamtbetriebs möglich ist. Chancen und Ausblick Nach den historisch niedrigen Fahrzeugzulassungen im Vorjahr 2021 von insgesamt 2.622.132; dem Konsolidierungsprozess mit leichten Wachstumsentwicklungen von +1,1% im Jahr 2022 mit insgesamt 2.651.357 Fahrzeugzulassungen, konnte im Jahr 2023 ein deutlicher Zuwachs der Branche in Höhe von +7,3% = 2.844.609 verzeichnet werden. Eine Trendwende, die sich allerdings im laufenden Kalenderjahr per August 24 nicht fortsetzen wird. Innerhalb des Produktportfolios zeichnet sich weiterhin ein Trend zu Fahrzeugen mit alternativen Antrieben ab. Gerade bei den großen SUV-Modellen Jaguar F-Pace, Range Rover Velar, Range Rover Sport und Range Rover Evoque, aber auch der Defender Baureihe, sind es die effizienten 4- bzw. 6-Zylinder Plug-in Hybrid Antriebe mit Reichweiten von bis zu 120km, die sich trotz des inzwischen Entfall der staatlichen Förderungsprogrammen weiterhin hoher Beliebtheit erfreuen und damit einen Verkaufsanteil von 50% ausmachen. Am 1. Juli 2023 wurde seitens des Herstellers ein neues Margensystem auf Basis eines neuen Händlervertrages eingeführt. Dabei wurde die bisherige Maximalmarge für Neufahrzeuge um rd. 50 % reduziert. Um die fehlenden Margenbestandteile auszugleichen, plant der Hersteller u.a. die Einführung eines zentralgesteuerten Marketingprogramms und die Übernahme von Zins- und Lagerkosten für 360 Tage über externe Compoundlösungen. Die neue Markenstrategie, unter dem Namen Modern Luxury, zielt darauf ab, die Marken Jaguar und Land Rover ausschließlich zu Luxusfahrzeugen zu transformieren. In diesem Zusammenhang soll auch die Rabattstruktur für Endkunden deutlich reduziert werden. Ob das in einem Markt der sich mit anwachsenden Überkapazitäten analog Vorkrisenniveau durchsetzen lässt, bleibt abzuwarten. Jaguar soll dabei zu einer vollelektrischen Luxusmarke mit einem neuen Direktvertriebskonzept transformiert werden. Zukunftig soll die Marke an maximal 15 Standorten in Metropolreginen repräsentiert werden. Das hat zur Folge, dass der Vertriebsvertrag zwischen Jaguar Land Rover Deutschland und Hedtke im November 2024 ersatzlos auslaufen wird. Für den Jaguar Service wird jedoch ein neuer Servicevertrag zwischen beiden Parteien abgeschlossen, der auch die Wartung der neuen vollelektrischen Jaguar Modelle umfasst. Insbesondere auf Grund dieser essentiellen Veränderung ist es unabdingbar, dass in einem insgesamt angespannten Gesamtmarkt, schlagkräftige sowie strategisch und langfristig ausgerichtete Vertriebs- und Marketinginvestitionen seitens der NSC (National Sales Company = Importeur Gesellschaft) unterjährig platziert werden. Anderenfalls wird es schwer, sich gegen den starken Wettbewerb und insbesondere gegen die vielen neuen Marktteilnehmer erfolgreich zu behaupten und ertragreiches Geschäft zu generieren. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird bei Umsatzerlösen in Höhe von rd. 47,0 Mio. Euro von einem Betriebsergebnis von rd. 0,5 Mio. Euro ausgegangen. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden 27 Mitarbeiter, 6 Auszubildende und 1 Minijobber beschäftigt. Im laufenden Geschäftsjahr 2023/2024 werden 27 Mitarbeiter, 3 Auszubildende und 2 Minijobber beschäftigt. Z.Zt. gibt es keine unbesetzte Stelle. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Wir verfügen über ausreichend Liquidität und einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfällen beugen wir durch Bonitätsprüfungen bei Neukunden und laufende Kontrolle der Solvenz unserer Bestandskunden vor. Unser Debitorenmanagement dient der Überwachung von eingeräumten Zahlungszielen. Zu den eingesetzten Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Kreditlinien sowie Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Rückverkaufsoptionen zu Gunsten unserer Hersteller. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein entsprechendes Debitorenmanagement und Mahnwesen.
Weiterstadt, im Oktober 2024 Herr Michael R. P. Hedtke und Herr Holger R. Hedtke Geschäftsführer und Gesellschafter BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2023HEDTKE AUTOMOBILE GMBH, WEITERSTADTAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 01.10.2022 - 30.09.2023HEDTKE AUTOMOBILE GMBH, WEITERSTADTDie Hedtke Automobile GmbH mit Sitz in Weiterstadt ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 des Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Sie ist im Handelsregister des Registergerichts Darmstadt unter HRB 90304 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. I. Bewertungsgrundsätze Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Dabei werden die kürzesten Nutzungsdauer aus den Tabellen der Finanzverwaltung angenommen. Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort als Betriebsausgaben verrechnet und solche mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer werden in voller Höhe abgeschrieben. Aufgrund des grundsätzlichen Zwecks der Zurverfügungstellung für Kunden werden die Miet- und Vorführfahrzeuge entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von vier bis fünf Jahren abgeschrieben. Miet- und Vorführfahrzeuge, die während des Geschäftsjahres ge- und wieder verkauft wurden, werden aus Vereinfachungsgründen nicht im Anlagevermögen erfasst. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Gebrauchtwagen werden unter Berücksichtigung von 7 % Verkaufskosten zu Marktwerten bewertet. Dabei werden die nach dem Stichtag erzielten Verkaufspreise, alternativ die Angebotspreise herangezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände pauschal wertberichtigt. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend der Vorschriften des § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden jeweils mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Erläuterungen zur Bilanz zum 30.09.2023 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr TEUR 19) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Restlaufzeit sämtlicher übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. 3. Sonstige Rückstellungen In den Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Rücknahmeverpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 710 (Vorjahr TEUR 394), kunden- und auftragsspezifische Verpflichtungen in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr TEUR 20), gegenüber Personal TEUR 8 (Vorjahr TEUR 11), Abschluss- und Prüfungskosten von TEUR 23 (Vorjahr TEUR 23), Archivierungskosten von TEUR 69 (Vorjahr TEUR 69) sowie sonstige Verpflichtungen in Höhe von TEUR 165 (Vorjahr TEUR 113) enthalten. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten aus:
Haftungsverhältnisse betreffen eine selbstschuldnerische Bürgschaft aus der Anmietung einer Gewerbefläche für die verbleibenden Dauer des Mietvertrags. Von einer Inanspruchnahme wird momentan nicht ausgegangen. III. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in gemieteten Räumen. Derzeit betragen die finanziellen Verpflichtungen aus den Mietverträgen jährlich TEUR 346 (Vorjahr TEUR 336) und TEUR 1.731 in den nächsten 5 Jahren. Weitere Verpflichtungen bestehen aus Leasingverpflichtungen in Höhe von jährlich TEUR 15 (Vorjahr TEUR 21). Auslaufende Leasingverträge werden in der Regel durch vergleichbare Verträge ersetzt. Die Gesellschaft nutzt die Leasingverträge aus Gründen der Flexibilität. 2. Angaben zu Geschäftsführungsorganen Im Berichtsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt:
Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Anzahl Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigt:
4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Der Vertriebsvertrag mit Jaguar Land Rover wird zum November 2024 ersatzlos auslaufen. Es wird aber einen Servicevertrag geschlossen, der die Wartung aller Jaguar-Modelle inkludiert. Die Auswirkungen dieser Veränderung sind für uns zum momentanen Zeitpunkt noch nicht vollständig ersichtlich. Eine Gefährdung für den Fortbestand der Gesellschaft sehen wir hierin nicht. 5. Vorschlag zur Verwendung des ErgebnissesDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 zusammen mit dem Gewinnvortrag zum 01.10.2022 auf neue Rechnung vorzutragen.
Weiterstadt, den 30. Oktober 2024 gez. Michael Hedtke, Geschäftsführer gez. Holger Hedtke, Geschäftsführer Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens zum 30. September 2023
Der Jahresabschluss wurde mit dem Gesellschafterbeschluss vom 20.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hedtke Automobile GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hedtke Automobile GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hedtke Automobile GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermögliche, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, soweit wir welche während unserer Prüfung festgestellt haben sollten.
München, 30. Oktober 2024 gez. Metzler, Wirtschaftsprüfer gez. Wiedemann, Wirtschaftsprüfer |
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