BECAS (GmbH & Co. KG)
28217 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
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Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
1 von 3 angezeigt
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| Name | Anteil |
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Remedia GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BECAS (GmbH & Co. KG)BremenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Konzerns 1.1. Geschäftsmodell des Konzerns Die BECAS (GmbH & Co. KG) ist ein international tätiges Familienunternehmen mit Sitz in Bremen. Die BECAS (GmbH & Co. KG) ist Mutter- und Konzernobergesellschaft von insgesamt 18 inländischen und ausländischen Tochterunternehmen. Unternehmenszweck der BECAS (GmbH & Co. KG) ist die Verwaltung von Beteiligungen. Die BECAS (GmbH & Co. KG) kann Unternehmen gründen oder sich an solchen beteiligen und derartige Unternehmen oder ihren Geschäftsbetrieb erwerben, veräußern und verpachten oder pachten sowie Zweigniederlassungen errichten und alle mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängenden Geschäfte tätigen. Die Unternehmen der BECAS (GmbH & Co. KG) entwickeln, veredeln, produzieren, handeln, verwalten und vermarkten Waren, Güter und Dienstleistungen in unterschiedlichen Branchen. Die Geschäftsfelder der BECAS (GmbH & Co. KG) umfassen Kaffee, Koffein, Food, Grundstücke und Immobilien. Zur Steuerung des Unternehmens werden bilanz-, ertrags- und liquiditätsorientierte finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland betrug im Jahr 2022 rund 3,9 Billionen Euro. Somit wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner betrug im Jahr 2022 46.264 Euro. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie (Statistisches Bundesamt). Der Lebensmittelmarkt ist weiterhin durch einen intensiven Wettbewerb gekennzeichnet. Der Immobilienmarkt ist durch das bevorstehende Gebäudeenergiegesetz und die Anhebung des EZB-Leitzinses stark beeinflusst und verunsichert. Die Corona-bedingten Entwicklungen zum Homeoffice schwächen die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien zusätzlich. 2.2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf wird durch die in verschiedenen Geschäftsfeldern tätigen Unternehmen des Konzerns geprägt. Die Nachfrage nach Produkten der Food-Geschäftsfelder ist seit der Corona-Krise und dem Ukraine-Krieg verhaltener als in den Vorjahren. Im Immobilienbereich war die Vermietungssituation stabil. Die im Vorjahr prognostizierte Entwicklung ist eingetreten. Insgesamt ist der Geschäftsverlauf aus Sicht der Geschäftsführung vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen gut. Jüngere kleinere Unternehmen des Konzerns müssen sich in den Lebensmittelmärkten noch behaupten, etablierte größere Unternehmen haben eine unverändert gute Marktposition. 2.3. Lage Vermögenslage Investitionen wurden in Höhe von 23,7 Mio. EUR (Vj. 17,9 Mio. EUR) vorgenommen. Der Anstieg der Vorräte stand im Zusammenhang mit dem ausgeweiteten Geschäftsfeld Food. Zum Bilanzstichtag betrug die Eigenkapitalquote 23% (Vj. 22 %). Finanzlage Die liquiden Mittel betrugen am Bilanzstichtag 5,5 Mio. EUR (Vj. 6,8 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen auf 154,7 Mio. EUR (Vj. 143,1 Mio. EUR) an. Die für die gesamte Geschäftstätigkeit notwendige Liquidität war stets vorhanden. Auf Basis der Eigenkapitalausstattung sowie vorhandener Kreditlinien wird die Finanzierung des Konzerns daher als geordnet erachtet. 2.4. Finanzielle Indikatoren Zum Bilanzstichtag entwickelten sich die Eigenkapitalquote und das Working Capital wie folgt: Konzerneigenkapital 60,4 Mio. EUR / Bilanzsumme 265,8 Mio. EUR = Eigenkapitalquote 23 % (Vj. 22 %). Die erweiterte Eigenkapitalquote (bei Berücksichtigung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (8,0 Mio EUR)) beträgt 26 % (Vj. 26%). Umlaufvermögen 131,2 Mio. EUR - kurzfristige Verbindlichkeiten 133,9 Mio. EUR = Working Capital -2,7 Mio. EUR (Vj. 13,1 Mio. EUR). 3. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir nach einem eher zurückhaltenden Konsumverhalten im ersten Halbjahr infolge der Inflation im Geschäftsfeld Food eine Erholung im zweiten Halbjahr, nicht zuletzt aufgrund der vorgenommenen Kapazitätsausweitungen und Preisanpassungen. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1. Risikobericht Die Entwicklung der Umsatzerlöse, der Liquidität und der Ertragslage werden regelmäßig überwacht. Die operative Geschäftstätigkeit wird laufend kontrolliert. Abweichungen von der erwarteten Entwicklung werden identifiziert und analysiert. Deshalb können resultierende Risiken zeitnah erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen schnell ergriffen werden. Wesentliche Risiken für den Konzern ergeben sich aus der Entwicklung der Kaffeepreise. Der Konzern begegnet diesen Risiken dadurch, dass schwebende Geschäfte und Bestände über den Abschluss von Standardkontrakten abgesichert werden. Zusätzliche Risiken ergeben sich aus den Folgen des Kriegs in der Ukraine, insbesondere bezüglich der Energieversorgung und -kosten. Die ausufernde Regulierung in Deutschland und der EU schwächt die globale Wettbewerbsposition. Die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergibt keine, über die allgemeinen markt- und branchentypischen Einflüsse hinausgehenden, den Fortbestand des Konzerns gefährdenden Risiken. 4.2. Chancenbericht Chancen werden insbesondere in der Ausweitung und Diversifizierung der Produktionskapazitäten im Food-Bereich gesehen. Die generelle Ausweitung der Volumina in einzelnen Produkt- bzw. Geschäftsbereichen ergibt zusätzliche Umsatz- und Ertragspotentiale. Im Immobilien-Bereich ergeben sich Chancen aus der Entwicklung von weiteren Immobilienprojekten.
Bremen, 2. November 2023 BECAS (GmbH & Co. KG) vertreten durch die Geschäftsführer der Komplementärgesellschaft BECAS Management GmbH Bernd Schopf, Geschäftsführer Bernd Schmielau, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022A. Angaben zur Identifikation des Konzerns Firma des Mutterunternehmens: BECAS (GmbH & Co. KG) Sitz: Bremen Handelsregister: Amtsgericht Bremen HRA 22347 HB B. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Gesetzes über die Rechnungslegung von bestimmten Unternehmen und Konzernen (Publizitätsgesetz, PublG) erstellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir "Davon - Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 298 HGB i. V. m. § 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht. C. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden alle Unternehmen einbezogen, auf die die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausübt. Die folgende Aufstellung zeigt die in den Konzernabschluss der BECAS (GmbH & Co. KG) als oberstem Mutterunternehmen einbezogenen Tochterunternehmen:
Zum Stichtag werden neben der BECAS (GmbH & Co. KG) insgesamt 13 (Vj. 13) inländische und fünf ausländische Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Zur weiteren Stärkung der Corporate Identity der Coffein Compagnie Gruppe wurden die folgenden Gesellschaften wie folgt umfirmiert:
Folgende assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode bilanziert:
Da die Anteile an der TeraVolt GmbH für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses von untergeordneter Bedeutung sind, wird die Gesellschaft trotz des Anteils von 51% weiterhin at-Equity bewertet. Für die inländischen Tochterunternehmen werden - außer bei der HS Beteiligungsgesellschaft mbH, der Prosana Kaffeeverarbeitungsgesellschaft mbH, der Coffein Compagnie International GmbH und der Aromatico GmbH - Erleichterungen gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB und, soweit einschlägig, § 291 HGB in Anspruch genommen. D. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode im Erwerbszeitpunkt. Werden nach Erlangung des beherrschenden Einflusses weitere Anteile an einem Tochterunternehmen erworben oder veräußert, ohne dass der Status als Tochterunternehmen verloren geht, werden diese Transaktionen als Kapitalvorgang abgebildet. Forderungen und Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden, sofern nicht von untergeordneter Bedeutung, eliminiert. Ebenso werden Gewinnausschüttungen und Verlustübernahmen innerhalb des Konsolidierungskreises eliminiert. Für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen werden aktive und passive Steuerabgrenzungen vorgenommen, soweit sie sich in den nachfolgenden Perioden ausgleichen. Für assoziierte Unternehmen erfolgt die Ermittlung des Wertansatzes der Beteiligung und des Unterschiedsbetrages zu dem Zeitpunkt, zu dem ein Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist bzw. eine Aufstockung vorgenommen wurde. Aus der at-Equity-Bewertung ergaben sich Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 528 TEUR, die nach § 312 Abs. 2 i.V.m. § 309 HGB in einer Nebenrechnung ab dem Geschäftsjahr 2021 linear über 5 Jahre abgeschrieben werden. Im Geschäftsjahr 2022 wurde die Aromaplan GmbH als 50% Beteiligung der Aromatico Heinrich Schwarz GmbH & Co. KG gegründet und mittels Buchwertmethode nach der at-equity-Konsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. E. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Konzernabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse in- und ausländischer Unternehmen werden nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Dies gilt auch für die im Konzernabschluss nach der Equity-Methode angesetzten assoziierten Unternehmen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Mutterunternehmens werden für den Konzernabschluss übernommen. Die Grundsätze entsprechen dem deutschen Handelsrecht. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Für die Firmenwerte der 2018 und 2019 übernommenen Unternehmen wird für die lineare Abschreibung eine Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt, da auf Basis der mit den Unternehmen erworbenen Produktionswerke sich über diesen Zeitraum entsprechende Synergieeffekte ergeben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgt unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Alle abnutzbaren Anlagegegenstände werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu 800 EUR werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Nach der Equity-Methode einbezogene Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden im Rahmen der Erstkonsolidierung mit dem Buchwert bilanziert. In den Folgejahren wird der Buchwert um die anteiligen Eigenkapitalveränderungen erhöht bzw. vermindert. Auf die Beteiligungen entfallende Gewinnausschüttungen werden abgesetzt. Weitere Angaben zu assoziierten Unternehmen können dem Anlagenspiegel entnommen werden. Die übrigen Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei voraussichtlich nur vorübergehenden Wertminderungen werden keine Abschreibungen auf den Buchwert vorgenommen. Die Vorräte werden zu aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu niedrigeren Tageswerten, die sich aus dem Marktpreis oder den beizulegenden Werten ergeben, angesetzt. Zulässige Bewertungsvereinfachungsverfahren werden in Anspruch genommen. Bewertungseinheiten aus Rohkaffee und standardisierten Börsengeschäften zur Absicherung von Marktpreisrisiken, aus Zinsswaps zur Absicherung von Zinsrisiken und aus Devisentermingeschäften werden gebildet. Für die Bilanzierung wird die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden daher ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Infolge der Konsolidierungen haben sich latente Steuern aufgrund von Abweichungen ergeben. Die Bewertung der ausgewiesenen latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Satz für die Gewerbesteuer am Sitz der obersten Muttergesellschaft im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen. Der Ausweis aktiver und passiver latenter Steuern erfolgt gemäß § 306 Satz 2 HGB unsaldiert. Die Kapitalanteile und Kapitalrücklagen sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind ausreichend bemessen und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den anteiligen Einnahmen aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für Folgejahre darstellen, bewertet. Geschäftsvorfälle in fremden Währungen werden in laufender Rechnung zum Zugangszeitpunkt mit aktuellen Kursen umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, deren Laufzeit ein Jahr oder weniger beträgt, mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag durch Vergleich der Zugangsbewertung mit der Bewertung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden. Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse werden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu den historischen Devisenkassamittelkursen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet wird, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Konzerngewinnrücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Die wesentliche Währung für die Währungsumrechnung ist der US-Dollar. Für den Konzern wurde zum 31. Dezember 2022 ein Stichtagskurs von 1,0666 USD/EUR (Vj. 1,1326 USD/EUR) und ein Durchschnittskurs von 1,0539 USD/EUR (Vj. 1,1835 USD/EUR) verwendet. F. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Aus den Konsolidierungen der erworbenen Unternehmen resultiert ein Geschäfts- oder Firmenwert wie im Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen gegen assoziierte Unternehmen, resultieren in Höhe von 85 TEUR (Vj. 0 TEUR) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 1.954 TEUR (Vj. 1.994 TEUR) aus sonstigen Forderungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren wie im Vorjahr aus sonstigen Forderungen. Die ausgewiesenen aktiven Steuern ergeben sich aus Konsolidierungsdifferenzen aufgrund von Übertragungen im Anlagevermögen von 1.086 TEUR (Vj. 1.141 TEUR), für die Zwischenergebniseliminierung von 69 TEUR (Vj. 468 TEUR), für Rückstellungen von 67 TEUR (Vj. 77 TEUR) sowie für Währungsdifferenzen von 4 TEUR (Vj. 0 TEUR). Die ausgewiesenen passiven Steuern ergeben sich auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für das Sachanlagevermögen von 72 TEUR (Vj. 0 TEUR) sowie für Währungsdifferenzen von 24 TEUR (Vj. 0 TEUR). Der Bewertung liegt ein Gewerbesteuersatz von 16,10 % zugrunde. Die latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben 97,3 Mio. EUR (Vj. 75,9 Mio. EUR) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und 57,5 Mio. EUR (Vj. 67,2 Mio. EUR) eine Restlaufzeit über einem Jahr. Davon haben 15,3 Mio. EUR (Vj. 24,1 Mio. EUR) eine Restlaufzeit über 5 Jahre. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren zum Bilanzstichtag im Wesentlichen durch Grundpfandrechte und Bürgschaften sowie eine spezifizierte Borrowing Base-Regelung besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen resultierten im Vorjahr in voller Höhe aus sonstigen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter resultieren, wie im Vorjahr, in voller Höhe aus sonstigen Verbindlichkeiten. Sonstige Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern von 1.140 TEUR (Vj. 986 TEUR) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von 123 TEUR (Vj. 108 TEUR). Zur Absicherung von Marktpreisrisiken für Rohkaffee werden im Konzern standardisierte Börsengeschäfte eingesetzt. Rohkaffee ist wesentlicher Bestandteil der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Bewertungseinheiten aus Rohkaffee und standardisierten Börsengeschäften werden gebildet. Der Marktwert der zum 31. Dezember 2022 kontrahierten Börsengeschäfte und damit das abgesicherte Risiko betrug 1.076 TEUR (Vj. 47 TEUR). Die Bewertung erfolgt auf Basis der externen Notierungen der Geschäfte. Die Geschäfte sind in vollem Umfang in die Sicherungsbeziehung einbezogen. Die Messung der Effektivität erfolgt anhand eines Critical-Term-Matches. Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen die sich im Folgejahr voraussichtlich ausgleichenden gegenläufigen Wertänderungen aus der Börsenabgrenzung. Ferner werden im Konzern Zins-Swaps zur Absicherung von zukünftigen Zahlungsströmen durch Darlehen eingesetzt. Der Marktwert der zum 31. Dezember 2022 kontrahierten Zins-Swaps betrug -1.164 TEUR (Vj. -4.570 TEUR) bei einem Nominalvolumen von 22.118 TEUR (Vj. 22.838 TEUR). Die Bewertung erfolgt auf Basis der erwarteten Zahlungsströme unter Verwendung der Zinsstrukturkurven zum Jahresende. G. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse betragen 385 Mio. EUR (Vj. 271 Mio. EUR). Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren 475 Mitarbeiter beschäftigt (Vj. 450). Der Personalaufwand beträgt 25,9 Mio. EUR (Vj. 23,8 Mio. EUR). Der Personalaufwand entfällt mit 21,6 Mio. EUR (Vj. 20,3 Mio. EUR) auf Löhne und Gehälter und mit 4,3 Mio. EUR (Vj. 3,4 Mio. EUR) auf Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung. Die Ergebnisanteile assoziierter Unternehmen betragen 558 TEUR (Vj. 151 TEUR). H. Sonstige Angaben Zum 31. Dezember 2022 bestehen im Wesentlichen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 10.921 TEUR, Bestellobligos für den Erwerb von Anlagevermögen in Höhe von 4.692 TEUR sowie aus Miet- und Pachtverhältnissen in Höhe von 1.508 TEUR. Wesentliche Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Der Abschlussprüfer berechnete im Geschäftsjahr insgesamt 90 TEUR; davon entfielen auf Prüfungsleistungen 82 TEUR (Vj. 85 TEUR) und auf Steuerberatungsleistungen 8 TEUR (Vj. 0 TEUR). I. Nachtragsbericht Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Die Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens erfolgt gemäß den Vereinbarungen im Gesellschaftsvertrag.
Bremen, 2. November 2023 BECAS (GmbH & Co. KG) vertreten durch die Geschäftsführer der Komplementärgesellschaft BECAS Management GmbH Bernd Schopf, Geschäftsführer Bernd Schmielau, Geschäftsführer Konzern-Anlagegitter 2022
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss wurde am 20.11.2023 gebilligt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Konzernabschluss wurden die Erleichterungen nach § 9 Absatz 2 und 3 PubIG in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BECAS (GmbH & Co. KG) Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der BECAS (GmbH & Co. KG) und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der BECAS (GmbH & Co. KG) für das Geschäftsjahr 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den für Unternehmen i.S.d § 11 PubIG, die unter § 13 Abs. 3 Satz 2 PubIG fallen, geltenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 2. November 2023 Clostermann
& Jasper Partnerschaft mbB
gez. Gampper, Wirtschaftsprüfer gez. Stuber, Wirtschaftsprüfer" |
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