BITMARCK Technik GmbHLiquidiert

Hammerbrookstraße 38, 20097 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 98549
Vorher
PROVISTA Sechshundertvierzigste Verwaltungsgesellschaft mbHD.U.L. IT-Service und -kompetenz Verwaltungsgesellschaft mbHD.U.L. IT-Service und -kompetenz GmbHEsanio GmbH
Eingetragen
20.9.2006
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
die Erbringung und der Vertrieb von Leistungen in den Bereichen Informationstechnologie und lT-nahe Dienstleistungen, insbesondere der Betrieb von Netzen und Rechenzentren, die Entwicklung und Anpassung von Software, die Beratung und Unterstützung bei der Einführung von Softwareprodukten und systemen, der Betrieb und die Fachberatung von Anwendungssoftware, Telematik-Dienste und dispositive Datenverarbeitung.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert88.31% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (15)

NameAnteil
DAK-Gesundheit
32.78%
BKK Bundesverband GbR i.L.
17.18%
IKK classic
11.79%
SBK Siemens-Betriebskrankenkasse
5.60%
BAHN-BKK
4.37%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
BITMARCK Holding GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BITMARCK Technik GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

BITMARCK TECHNIK GMBH, HAMBURG

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 23.833.605,62 18.203.484,33
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.031.804,45 1.506.790,58
1. Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 1.031.804,45 1.506.790,58
II. Sachanlagen 22.801.801,17 16.696.693,75
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.801.801,17 16.696.693,75
B. UMLAUFVERMÖGEN 55.662.444,78 54.266.822,06
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 55.561.638,74 54.166.479,18
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 34.022.655,48 28.795.750,41
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.861.692,37 3.638.114,22
3. Forderungen gegen Gesellschafter 10.520.803,66 16.543.830,32
4. Sonstige Vermögensgegenstände 7.156.487,23 5.188.784,23
- davon aus SteuernEUR 5.044.671,41 (Vorjahr: EUR 3.185.780,23)
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 100.806,04 100.342,88
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 13.825.723,76 20.297.149,80
93.321.774,16 92.767.456,19

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 29.118.261,08 28.388.087,57
I. Gezeichnetes Kapital 1.325.000,00 1.325.000,00
II. Kapitalrücklage 25.789.456,98 25.789.456,98
III. Gewinnvortrag 1.273.630,59 4.162.212,20
IV. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 730.173,51 -2.888.581,61
B. RÜCKSTELLUNGEN 17.684.977,53 17.703.738,91
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.662.788,00 7.630.168,00
2. Steuerrückstellungen 1.571.243,00 1.166.340,00
3. Sonstige Rückstellungen 8.450.946,53 8.907.230,91
C. VERBINDLICHKEITEN 40.656.150,72 41.504.012,52
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.506.212,96 19.551.781,43
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.287.812,09 18.027.003,34
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 16.438,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.862.125,67 3.908.789,75
- davon aus Steuern EUR 3.495.525,14 (Vorjahr: EUR 3.280.692,83)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 320.783,37 (Vorjahr: EUR 492.878,40)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 5.862.384,83 5.171.617,19
93.321.774,16 92.767.456,19

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 206.874.177,99 200.539.125,71
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.048.233,58 1.954.645,69
3. Materialaufwand -127.729.619,65 -127.734.547,48
a) Aufwendungen für bezogene Waren -4.804.324,48 -7.255.113,26
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -122.925.295,17 -120.479.434,22
4. Personalaufwand -43.569.624,87 -40.382.253,59
a) Löhne und Gehälter -35.854.459,23 -33.080.515,53
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -7.715.165,64 -7.301.738,06
- davon für Altersversorgung EUR 1.418.253,71 (i. Vj.: EUR 1.357.491,89)
5. Abschreibungen -10.144.795,81 -12.380.490,05
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -10.144.795,81 -12.380.490,05
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -26.374.166,21 -21.663.944,87
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 84.199,74 200.511,87
- davon an verbundnene Unternehmen EUR 31.881,13 (i. Vj.: EUR 935,31)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -400.769,14 -438.235,40
- davin aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 88.373,00 (i. Vj.: EUR 299.023,00)
9. Ergebnis vor Steuern 787.635,63 94.811,88
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 376.249,41 -2.981.814,00
11. Ergebnis nach Steuern 1.163.885,04 -2.887.002,12
12. Sonstige Steuern -433.711,53 -1.579,49
13. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 730.173,51 -2.888.581,61

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

BITMARCK TECHNIK GMBH, HAMBURG

I. Allgemeine Angaben

Die BITMARCK Technik GmbH (im Folgenden kurz "die Gesellschaft") mit Sitz in Hamburg ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 98549 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB.

Der Jahresabschluss der BITMARCK Technik GmbH, Hamburg, wird in den Konzernabschluss der BITMARCK Holding GmbH, Essen, einbezogen. Die BITMARCK Holding GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss kann am Sitz der Gesellschafterin, 45145 Essen, Kruppstr. 64 eingesehen werden und wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Die zur Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind unter Beachtung des Kriteriums der Wesentlichkeit in den Anhang übernommen worden.

Darstellung, Gliederung und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen im Wesentlichen den Vorjahresgrundsätzen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gliederung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie dem § 42 GmbHG. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren verwendet worden.

Das Gliederungsschema gemäß den §§ 266 und 275 HGB wurde um folgende Positionen erweitert:

Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter werden gesondert ausgewiesen. Dabei handelt es sich jeweils um Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wird die Zwischensumme Ergebnis vor Steuern zusätzlich ausgewiesen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgten linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer, für Zugänge zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung vorgenommen.

Vermögensgegenstände Nutzungsdauer/Jahre Abschreibungsmethode
Konzessionen, Schutzrechte, Lizenzen 3 bis 10 Linear
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Linear

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Berichtsjahr wurden pauschale Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 1 % vorgenommen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen ist auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen erfolgt. Die Berechnung erfolgte unverändert nach der "Projected Unit Credit-Methode" (kurz PUC-Methode). Für den Rechnungszins wurde von der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und pauschal mit dem von der Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (1,82 %; Vj. 1,78 %). Der Gehaltstrend wurde mit 0,00 % sowie 2,00 % (Vj. 0,00 % sowie 2,00 %) und der Rententrend mit 2,00 % sowie 1,00 % (Vj. 2,00 % sowie 1,00 %) angenommen. Es wurde eine durchschnittliche Fluktuationsrate von 0,00 % sowie 4,50 % (Vj. 0,00 % sowie 4,50 %) berücksichtigt. Ferner wurde bei der Berechnung die Sterbetafel 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen zum 31. Dezember 2023 unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen 10 Jahre sowie des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen 7 Jahre beläuft sich auf TEUR 424 (i. Vj. TEUR 592).

Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe der erwarteten zukünftigen Zahlung gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden gegebenenfalls berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen erfolgt auf der Basis der Rechnungsgrundlagen "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck. Der Rechnungszins ist von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 bekannt gegebenen Abzinsungssätzen für eine Restlaufzeit von 15 Jahren entnommen und beträgt 1,74 % (Vj. 1,44 %). Die Dynamisierung der Leistungen in der Arbeits- und Freistellungsphase wird mit 2,00 % p.a. (Vj. 2,00 % p.a.) in die Bewertung einbezogen. Das hierfür aufgenommene Deckungskapital aus Rückdeckungsversicherungen (Rückkaufswert) in Höhe von TEUR 430 (Vj. TEUR 539) wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Bei den verpfändeten Rückdeckungsversicherungen handelt es sich aufgrund der vorgenommenen Verpfändung um Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 HGB.

Die Altersteilzeitverpflichtungen wurden daher gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 HGB mit dem verpfändeten Deckungsvermögen saldiert. Das zum Zeitwert bewertete Deckungsvermögen (ist gleich Anschaffungskosten) in Höhe von TEUR 430 (i. Vj. TEUR 539) wurde mit dem Rückstellungswert in Höhe von TEUR 926 (i. Vj. TEUR 806) saldiert.

Die Gesellschaft bilanziert zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen sowie für Sterbegeldverpflichtungen. Rechtsgrundlage für die Rückstellungen ist der Manteltarifvertrag vom 30. November 2010. Die Bewertung beider Verpflichtungen erfolgte mittels der Projected Unit Credit-Methode (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Als weitere Annahme wurde bei den Sterbegeldverpflichtungen ein Anwartschaftstrend von 2,00 % p. a. (Vj. 2,00 %) zugrunde gelegt. Der zum 31. Dezember 2023 verwendete Diskontierungszinssatz betrug 1,75 % (Vj. 1,44 %).

Die Erfolgswirkung aus der Änderung von Abzinsungssätzen wird im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zu ihrem Erfüllungsbetrag.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktiv-überhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs.1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Bei der Berechnung wurde ein unternehmensindividueller Steuersatz von 32,975 % (i. Vj. 32,975 %) angesetzt.

III. Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Erläuterung zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagengitter, welches diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Die Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens betreffen insbesondere vermietete und selbstgenutzte Softwarelizenzen. Die Zugänge beim Sachanlagevermögen betreffen insbesondere die Betriebs- und Geschäftsausstattung in den angemieteten Geschäftsräumen sowie vermietete EDV-Hardware. Von den Zugängen in Höhe von TEUR 15.780 (Vj. TEUR 6.449) entfallen TEUR 684 (Vj. TEUR 710) auf immaterielle Vermögensgegenstände sowie TEUR 15.026 (Vj. TEUR 5.738) auf Sachanlagen.

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr vor Ablauf eines Jahres fällig.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 77 (Vj. TEUR 56) sowie eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von TEUR 290 (Vj. TEUR 237).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, aus von der Gesellschaft erbrachten Lieferungen und Leistungen an die übrigen Konzerngesellschaften.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen mit TEUR 339 (Vj. TEUR 319) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 10.182 (Vj. TEUR 16.225) Forderungen aus Cash-Pooling.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche i.H.v. TEUR 3.551 (Vj. TEUR 1.714) und Forderungen gegen das Finanzamt i.H.v. TEUR 1.494 (Vj. TEUR 1.472) für Vorsteuern, die im Folgejahr abzugsfähig sind, enthalten.

Die zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten hauptsächlich gezahlte Lizenzgebühren und Wartungskosten sowie Zahlungen für noch nicht erfolgte Leistungen und stellen ausschließlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag dar, die zu Aufwand in kommenden Geschäftsjahren führen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit TEUR 460 (Vj. TEUR 1.564) Rückstellungen für vertragliche Verpflichtungen, mit TEUR 1.717 Rückstellungen für Schadenersatzansprüche, mit TEUR 2.184 (Vj. TEUR 1.806) ausstehende Rechnungen, mit TEUR 1.916 (Vj. TEUR 1.710) Gleitzeit-Guthaben, mit TEUR 809 (Vj. TEUR 946) Urlaubsverpflichtungen und mit TEUR 476 (Vj. TEUR 430) Tantiemen.

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft weisen zum 31. Dezember 2023 (31. Dezember 2022) folgende Fristen auf:

EUR bis ein Jahr mehr als ein Jahr Gesamt
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.910.281,00 4.595.931,96 23.506.212,96
(14.603.231,78) (4.948.549,65) (19.551.781,43)
2. Verbindlichkeiten ggü. verb. Unternehmen 13.287.812,09 0,00 13.287.812,09
(18.027.003,34) (0,00) (18.027.003,34)
3. Verbindlichkeiten ggü. Gesellschafter 0,00 0,00 0,00
(16.438,00) (0,00) (16.438,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.862.125,67 0,00 3.862.125,67
(3.908.789,75) (0,00) (3.908.789,75)
Gesamt 36.060.218,76 4.595.931,96 40.656.150,72
(36.555.462,87) (4.948.549,65) (41.504.012,52)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegenüber Gesellschafter betreffen, wie im Vorjahr, ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen aus Steuern in Höhe von TEUR 3.496 (Vj. TEUR 3.281) enthalten.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft mit TEUR 5.634 (Vj. TEUR 4.021) vereinnahmte Entgelte für die ab 1.1.2023 erfolgten Überlassungen von Softwarelizenzen (ePA Ausbaustufen).

Passive latente Steuern sind nicht angefallen. Aktive latente Steuern auf die handels- und steuerrechtlichen voneinander abweichenden Wertansätze der Pensions-, Altersteilzeit-, Sterbegeld-, Urlaubs-, Jubiläums- sowie Gleitzeitrückstellungen wurden in Ausübung des Wahlrechtes des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht aktiviert. Bei der Berechnung wurde ein unternehmensindividueller Steuersatz von 32,275 % angesetzt.

2. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden mit IT-Dienstleistungen (TEUR 204.513; Vj. TEUR 200.148) sowie mit Vermietung (TEUR 392; Vj. TEUR 392) im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland erzielt. In den Umsatzerlösen sind mit TEUR 1.769 (Vj. TEUR 1.613) periodenfremde Erlöse aus Nachberechnungen von Leistungen für die Vorperiode enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.711; Vj. TEUR 1.555), Erträge aus Einbehalt Personal (TEUR 215; Vj. TEUR 160), sowie weitere periodenfremde Erträge (TEUR 0; Vj TEUR 31).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen die Aufwendungen für Shared Service Entgelte (TEUR 12.031; Vj TEUR 10.633), Miet- und Leasingaufwendungen zuzüglich Mietnebenkosten (TEUR 8.953; Vj TEUR 7.826) sowie Beratungskosten (TEUR 962; Vj. TEUR 586). TEUR 145 (Vj. TEUR 325) entfallen auf periodenfremde Aufwendungen.

Die sonstigen Zinsaufwendungen enthalten Aufzinsungen von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 72 (Vj TEUR 285) sowie periodenfremde Aufwendungen aus Zinsaufwendungen für Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 46 (Vj. TEUR 16).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen für das Geschäftsjahr Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (TEUR 111; Vj. TEUR 676) sowie Gewerbesteuer (TEUR 390; Vj. TEUR 1.036). Periodenfremde Steuern entfallen mit -TEUR 588 auf Gewerbesteuer (Erstattung) sowie mit -TEUR 290 auf Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag (Erstattung).

IV. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Auf der Grundlage einer tarifvertraglichen Vereinbarung haben die BITMARCK Gesellschaften ihre Arbeitnehmer zur Gewährung einer Betriebsrente bei der Allianz Zusatzversorgungskasse pflichtversichert. Die Beiträge werden im Rahmen eines Umlageverfahrens erhoben. Nach ununterbrochener Betriebszugehörigkeit von 6 Monaten beträgt der Arbeitgeberanteil 4,0 % der versorgungsfähigen Bezüge des Mitarbeiters. Der Arbeitnehmeranteil beträgt 1,41 % der jeweiligen versorgungsfähigen Bezüge. Es besteht eine subsidiäre Einstandspflicht der BITMARCK Gesellschaften als Arbeitgeber. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme der Gesellschaft wird aufgrund der Kenntnisse über die Vermögenslage der Zusatzversorgungskasse als gering eingestuft.

Weitere Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden zum 31. Dezember 2023 nicht.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 114.739 (Vj. TEUR 140.053). Die Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen mit TEUR 19.230 (Vj. TEUR 38.219) aus dem VLD-Vertrag mit einer Laufzeit vom 31. Dezember 2021 bis zum 31. Dezember 2024 und mit TEUR 29.000 (Vj. TEUR 43.500) aus dem DAVINCI-Vertrag mit einer Laufzeit vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2025. Daneben bestehen weitere Verpflichtungen aus sonstigen Dienstleistungen in Höhe von insgesamt TEUR 17.854 (Vj. TEUR 10.856) (davon verbundene Unternehmen TEUR 6.071; Vj. TEUR 10.856).

Aus der Anmietung von Geschäftsräumen und Rechenzentren für die Standorte der BITMARCK Technik GmbH resultieren sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 32.101 (Vj. TEUR 34.210) (davon verbundene Unternehmen TEUR 267; Vj. TEUR 325).

Mit Wirkung zum Januar 2009 hat die Gesellschaft mit der BITMARCK Holding GmbH, Essen, einen Dienstleistungsvertrag geschlossen, der die Übernahme von zentralen betrieblichen Aufgaben zum Gegenstand hat, um Arbeitsabläufe im Konzern zu zentralisieren und zu vereinheitlichen. Hierzu gehören die Personalverwaltung, die Rechtsberatung, Finanzen und Steuern, das Marketing, das Kunden- und Produktmanagement, der Einkauf und Ausschreibungen sowie die IT-Sicherheit und -Infrastruktur. Die Entgelte wurden letztmalig im Jahr 2023 angepasst. Dieser Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und ist mit einer Frist von 12 Monaten zum Kalenderjahresende kündbar. Innerhalb der Mindestrestlaufzeit bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 16.553 (Vj. TEUR 16.627).

2. Abschlussprüferhonorar

Das im Geschäftsjahr 2023 im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen - gemäß § 285 Nr. 17 HGB - beträgt TEUR 34 (Vj. TEUR 30).

3. Beschäftigte

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 468 (Vj. 463) Mitarbeiter (Gruppe der Angestellten) beschäftigt.

4. Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt:

Henry Machleb Geschäftsführer, Geesthacht

Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers gemäß § 285 Nr. 9a) und Nr. 9b) wird unter Berücksichtigung der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5. Ergebnisverwendung

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, über die zu berichten wäre, liegen nicht vor.

 

Hamburg, den 22. April 2024

Henry Machleb, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 35.928.777,78 683.547,19 69.670,97 36.542.654,00
II. SACHANLAGEN
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 82.528.664,57 15.026.249,13 7.107.442,46 90.447.471,24
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 70.337,44 0,00 70.337,44
118.457.442,35 15.780.133,76 7.177.113,43 127.060.462,68
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 34.421.987,20 1.158.533,32 69.670,97 35.510.849,55
II. SACHANLAGEN
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.831.970,82 8.986.262,49 7.102.225,80 67.716.007,51
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
100.253.958,02 10.144.795,81 7.171.896,77 103.226.857,06
BUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 1.031.804,45 1.506.790,58
II. SACHANLAGEN
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.731.463,73 16.696.693,75
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 70.337,44 0,00
23.833.605,62 18.203.484,33

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DER BITMARCK TECHNIK GMBH, HAMBURG

1. Rahmenbedingungen und Geschäftstätigkeit

1.1 Rahmenbedingungen

Die BITMARCK Technik GmbH mit Firmensitz in Hamburg ist als einhundertprozentige Tochter der BITMARCK Holding GmbH eine der Business Units der BITMARCK-Unternehmensgruppe. Sie stellt die technische Infrastruktur für IT-Leistungen (Hard- und Software) zur Verfügung.

1.2 Geschäftstätigkeit

Gegenstand des Unternehmens sind die Erbringung von Leistungen in den Bereichen Informationstechnologie und IT-nahen Dienstleistungen, insbesondere der Betrieb von Netzen und Rechenzentren, Telematik-Betriebsdiensten und der dispositiven Datenverarbeitung. Das breite und markterprobte Produktportfolio der BITMARCK Technik GmbH ist durch moderne und modulare Standardprodukte und -services auf Basis aktueller IT-Architekturen geprägt, welche in der Lage sind, den Qualitäts- und Kostenanforderungen des Zielmarktes langfristig gerecht zu werden.

Zur effizienten Organisation von IT-Prozessen orientiert sich die BITMARCK Technik GmbH an der IT-Infrastructure-Library (ITIL), dem weltweiten De-facto-Standard im Bereich Service Management.

Zu den Tätigkeitsbereichen der BITMARCK Technik GmbH zählen unter anderem:

Maßgeschneiderte Bereitstellung von IT-Services im GKV-Umfeld

Bedarfsgerechtes IT-Outsourcing von Systemen, Netzen und Anwendungen für das Sozialversicherungsumfeld und Gesundheitswesen, Integration von Sprache, Daten und Multimedia auf Basis von VoIP

Desktop-Service (Benutzerservice, Logistik, Wartung)

Besonderes Augenmerk legt die BITMARCK Technik GmbH auf hohe Dienstleistungsqualität. Die Gesellschaft bietet in diesem Zusammenhang eine 24/7-Systemüberwachung, eine Prozessausrichtung nach ITIL und ist nach ISO27001 zertifiziert. Die Gewährleistung vereinbarter Qualität erfolgt auf Basis von Service Level Agreements (SLAs).

Die BITMARCK Technik GmbH führt ein monatliches Berichtswesen mit Darstellung und Analyse wesentlicher Finanz-KPIs (Key-Performance-Indicators) und der Gewinn- und Verlustrechnung durch. Diese Kennzahlen werden den Plangrößen gegenübergestellt und in Form von Quartalsberichten komprimiert in den Gremien von BITMARCK präsentiert und diskutiert. Neben der Analyse und dem Soll-Ist-Abgleich erfolgt eine monatlich fortlaufende Prognose der Gewinn- und Verlustrechnung und der wesentlichen Finanz-KPIs zum laufenden Geschäftsjahr. Vor allem anhand der Betriebsleistung und des Betriebsergebnisses steuert die Geschäftsführung der BITMARCK Technik GmbH das Geschäft.

2. Wirtschaftsbericht

Wesentlicher Kunde der Gesellschaft ist wie im Vorjahr die DAK-Gesundheit, die grundsätzlich alle zusätzlich benötigten IT-Kapazitäten hinsichtlich Hard- und Software über die BITMARCK Technik GmbH beschafft. Darüber hinaus ist die IKK classic ein weiterer zentraler Großkunde. Nach der erfolgreichen Betriebsübernahme des Rechenzentrums in die IT-Struktur der BITMARCK Technik GmbH in 2022 bietet die IKK classic auch weitere Umsatzpotenziale. Zusätzlich konnte die Gesellschaft mit anderen Kunden aus dem Verkauf von IT-Produkten und Kommunikationsleistungen sowie der Implementierung von Fusions- und Migrationsprojekten Umsätze generieren.

Mit dem externen Vertragspartner IBM wurde ein Vertrag über Lieferungen und Dienstleistungen (VLD) mit einer Laufzeit bis Ende 2024 geschlossen und in 2022 entsprechend dem aktuellen Bedarf angepasst. Durch diesen Vertrag besteht Planungs- und Kostensicherheit für das Unternehmen selbst aber auch für die Kunden. Die BITMARCK Technik GmbH ist im Zeitraum von 2022 bis 2024 zur Abnahme eines festgelegten Gesamtvolumens von TEUR 56.533 verpflichtet.

Das Geschäftsjahr 2023 der BITMARCK Technik GmbH war neben der erfolgreichen Verlängerung der Serviceverträge bis 2025 mit der DAK-Gesundheit durch den 4. Nachtrag zum Rahmenvertrag über IT-Leistungen vom 23.12.2008 sowie der erfolgten Integration der IKK classic in die IT-Struktur der BITMARCK Technik GmbH auch geprägt durch zwei Sicherheitsvorfälle und die Fokussierung auf die Verbesserung der Betriebsstabilität.

BITMARCK hat im Geschäftsjahr 2023 zwei Cyberangriffe identifiziert und erfolgreich gemanagt. Im Januar ereignete sich der sogenannte "Darknet-Vorfall". Hierbei gelangten Daten über einen übernommenen BITMARCK Technik-Account ins Darknet und wurden dort zum Verkauf angeboten. Es folgte eine Aufarbeitung des Vorfalls mit externen Forensikern. Zudem wurden Maßnahmen ergriffen, die durch die frühzeitige Erkennung zukünftig das Risiko eines erneuten Auftretens dieser Art minimieren. Wesentlich einschneidender für die BITMARCK Technik GmbH und ihre Kunden ist der zweite Sicherheitsvorfall im April 2023.

Nachdem die eigenen Frühwarnsysteme im April 2023 einen Angriff auf BITMARCK-interne Systeme gemeldet haben, hat BITMARCK sofort Maßnahmen zur Schadenvermeidung ergriffen. Ein Angreifer erlangte Zugriff auf interne BITMARCK Systeme, woraufhin umgehend verschiedene Maßnahmen zur Abwehr und Bereinigung durch die BITMARCK getroffen wurden. Im Zuge der Sicherheitsmaßnahmen hat BITMARCK auch rigorose Entscheidungen treffen müssen, um Gefahren abzuwenden. Für die Kunden DAK-Gesundheit und IKK classic bedeutete dies, einen vorübergehenden Verlust des technischen Supports, da die Netzwerke der Kunden von denen der BITMARCK Technik GmbH präventiv getrennt wurden. Durch die unternehmensweit getroffenen Maßnahmen konnten erfolgreich Datenabflüsse, Verschlüsselungen, Erpressungen und weitere Kompromittierungen abgewehrt werden. Alle beteiligten internen und externen Forensiker, Kriminalbeamte und IT-Sicherheitsexperten bestätigen, dass durch diese Entscheidungen ein durchaus möglicher und weitaus größerer Schaden für die gesamte Unternehmensgruppe und ihre Kunden abgewendet wurde.

Die Cybervorfälle bestätigten die Notwendigkeiten der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Security-Maßnahmen und einer Harmonisierung des Betriebes. Um zukünftig noch besser auf Cyberattacken vorbereitet zu sein, wurde im Zuge des Cyberangriffs von der Geschäftsführung als übergreifende Maßnahme das Programm oneSecurity mit dem Ziel der Konzipierung und Realisierung einer neuen und dem aktuellen Sicherheitsstandard entsprechenden einheitlichen IT-Infrastruktur initiiert, die einen nachhaltigen, dynamischen und zukunftsorientierten IT-Betrieb ermöglicht und für die gesamte BITMARCK-Unternehmensgruppe und alle Kunden verbindlich gelten soll. Bestandteile des Programms sind u. a. eine neue Netzwerk-Struktur (Microsegmentierung und Zero Trust), der Aufbau einer neuen AD-Struktur und eines Tiering Modells (Absicherung der administrativen Architektur einer Domäne), der Aufbau einer neuen E-Mailing Struktur mit Absicherung der Exchange Systeme mit Cisco ESA, die Härtung von Servern und Clients und die Organisation als auch die Durchführung des Übergangs der Kunden der BITMARCK Beratung GmbH aus den abgesicherten Bereichen (Walled Garden) in den Normalbetrieb.

Zur Bewertung des Cyberangriffs und der dabei ergriffenen Maßnahmen fand ein externes Audit durch die Firma kobaltblau statt. Die Untersuchung schloss neben technischen Aspekten insbesondere die organisatorischen Strukturen, Prozessabläufe und die Einhaltung relevanter Richtlinien und Vorgaben ein. Im Ergebnis wurde bestätigt, dass BITMARCK als IT-Dienstleister größtenteils professionell arbeitet und die Dienstleistungen nach dem Stand der Technik erbringt. Identifizierte Handlungsfelder und die daraus abgeleiteten Maßnahmen werden in der Unternehmensgruppe koordiniert und umgesetzt.

Zur Steuerung, Operationalisierung und Synchronisierung aller Modernisierungs- und Erneuerungsthemen der Infrastruktur besteht weiterhin der Steuerkreis Neo, auch wenn die Konzepte für Neo-RZ und IAM im Programm oneSecurity aufgegangen und dort weiter ausgebaut werden. Im Arbeitskreis "Robustheit" wurde im Rahmen von Neo eine Hypervisor-Plattform für Datenbanken aufgebaut und Automatisierungsaufgaben von der Steuerung her unterstützt. Um Schritte im Life Cycle eines Produktes abzusichern, wurden Quality-Gates konzipiert, die in ersten Projekten verprobt werden. Weitere Themenbereiche in Neo sind die Durchführung einer Migration der Virtualisierung von Linux auf den VMware Standard, die Modernisierung des RZ -Monitorings hin zu einer neuen Lösung und die Erneuerung von Altsystemen (bspw. Lotus Notes oder AIX-Server) über ein Monitoring. Zusätzlich wurde ein übergreifendes Team gebildet, um durch eine laufende Verbesserung des Qualitäts- und Testmanagement eine weitere Optimierung der Betriebsstabilität zu erzielen. In diesem Zuge erfolgten unter anderem eine Erweiterung bestehender Monitoring- und Überwachungsverfahren, die Etablierung automatisierter morgendlicher Verfügbarkeitstests von Notfall- und KRITIS-Applikationen, Infrastrukturmodernisierungen sowie eine Erweiterung der organisatorischen Maßnahmen für Changes.

Die BITMARCK verfolgt stetig die Modernisierung der Applikationslandschaft unter Berücksichtigung von Cloud- und Container-Technologien sowie den damit einhergehenden Betriebsprozessen im Sinne von kontinuierlicher Integration und höchster Robustheit. Dabei erfolgt die konsequente Ausrichtung des IT-Betriebes an folgenden Fähigkeiten: Skalierbarkeit, Hochverfügbarkeit, Multi-Cloud-Nutzung, Portabilität, Interoperabilität, Datenintegration und IT-Sicherheit im Sinne von Security by Design.

Ein weiteres Highlight in 2023 ist die weitere Planung für den Umzug des Rechenzentrums vom Standort am Nagelsweg in den Neubau des Dienstleisters akquinet im Stadtteil Rahlstedt in Hamburg. Die BITMARCK Technik GmbH sichert sich mit dem Umzug ein äußerst modernes, energieeffizientes, hochverfügbares und sicheres Rechenzentrum für die Zukunft. Der Umzug erfolgt sukzessive in der Zeit von Mai 2024 bis Juli 2024.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde in der BITMARCK-Unternehmensgruppe die Weiterentwicklung der elektronischen Patientenakte (ePA) fortgesetzt und einige PKVen in den Betrieb übernommen. Ein zentrales Vorhaben im Bereich der ePA ist die Umsetzung der von der gematik geforderten Georedundanz. Hierfür wurde in 2023 mit den Vorbereitungen begonnen und der Standort festgelegt. Das hochverfügbare Rechenzentrum wird 2024 in Betrieb genommen. Im kommenden Jahr wird es zudem im Hinblick auf die "ePA für alle" (Start 01.01.2025) sowohl architektonische Änderungen an der ePA selbst geben als auch eine entsprechende Skalierung der Systeme vorgenommen.

Die BITMARCK Technik GmbH hat auch in 2023 entsprechend den Anforderungen des Marktes und im Rahmen der Digitalisierung Cloud- und Containerlösungen sowie individuelle Kundenlösungen aufgebaut, die durch funktionsübergreifende Teams und mit agilen Methoden gemeinschaftlich und funktionsübergreifend mit dem Kunden entwickelt wurden.

Die Betriebsleistung in Höhe von TEUR 208.922 liegt mit TEUR 536 unter dem Planwert (TEUR 209.458) und liegt damit im Rahmen der Erwartungen. Das Plan Betriebsergebnis 2023 der BITMARCK Technik GmbH beträgt vor Steuern TEUR-526 TEUR und weicht hauptsächlich aufgrund von Verschiebungen im Neugeschäft und Veränderungen in den Rückstellungen vom Ist-Wert (TEUR 671) ab.

Die BITMARCK Technik GmbH schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 730 (im Vorjahr Jahresfehlbetrag TEUR -2.889) ab.

2.1 Vermögenslage

Aktiva

2023 2022 Abw abs
TEUR % TEUR % TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.032 1,1 1.507 1,7 -475
Sachanlagen 22.802 24,5 16.697 18,0 6.105
Anlagevermögen 23.834 25,6 18.204 19,7 5.630
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 34.023 36,5 28.795 31,0 5.228
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.862 4,1 3.638 3,9 224
Forderungen gegen Gesellschafter 10.521 11,3 16.544 17,8 -6.023
Sonstige Vermögensgegenstände 7.156 7,6 5.189 5,6 1.967
Flüssige Mittel, Kassenbestand 100 0,1 100 0,1 0
Umlaufvermögen 55.662 59,6 54.266 58,4 1.396
Rechnungsabgrenzungsposten 13.826 14,8 20.297 21,9 -6.471
Gesamtvermögen 93.322 100,0 92.767 100,0 555

Passiva

Gezeichnetes Kapital 1.325 1,4 1.325 1,4 0
Kapitalrücklage 25.790 27,6 25.790 27,8 0
Gewinnvortrag 1.274 1,4 4.162 4,5 -2.888
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 730 0,8 -2.889 -2,4 3.619
Eigenkapital 29.119 31,2 28.388 31,3 731
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.663 8,2 7.630 8,2 33
Sonstige Rückstellungen 816 0,9 592 0,6 224
Langfristiges Fremdkapital 8.479 9,1 8.222 8,8 257
Steuerrückstellungen 1.571 1,7 1.166 0,5 405
Sonstige Rückstellungen 7.635 8,2 8.315 9,1 -680
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.506 25,2 19.552 21,1 3.954
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.288 14,2 18.027 19,4 -4.739
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 0 17 0 -17
Sonstige Verbindlichkeiten 3.862 4,1 3.908 4,2 -46
Rechnungsabgrenzungsposten 5.862 6,3 5.172 5,6 690
Kurz- und mittelfristiges Fremdkapital 55.724 59,7 56.157 59,9 -433
Gesamtkapital 93.322 100,0 92.767 100,0 555

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme ist zum Vorjahr aufgrund gestiegener Investitionen in das Sachanlagevermögen um 5,9 % auf 25,6 % gestiegen. Die Investitionen des Berichtsjahres betreffen mit TEUR 684 immaterielle Vermögensgegenstände und mit TEUR 15.096 das Sachanlagevermögen.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen mit TEUR 10.182 das Cash-Pooling.

Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 5.228 auf TEUR 34.023 ist stichtagsbedingt.

Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält mit TEUR 3.640 vorausbezahlte Entgelte für die Bereitstellung von Lizenzen für die ePA -Ausbaustufen (Bereitstellung für den Zeitraum 1.1.2023- 31.12.2032). Im Vorjahr waren geleistete Zahlungen für Leistungen aus dem VLD-Vertrag in Höhe von TEUR 8.548 enthalten. Hieraus resultiert der Rückgang des Rechnungsabgrenzungspostens um TEUR 6.471 auf TEUR 13.826.

Die Eigenkapitalquote ist mit 31,2% im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant geblieben.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Anstieg um TEUR 3.964) und der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Anstieg um TEUR 4.739) ist stichtagsbedingt.

Die Vermögenslage ist insgesamt als geordnet und stabil anzusehen.

2.2 Finanzlage

Die Veränderung des Finanzmittelbestandes, definiert als Veränderung des Bestands an flüssigen Mitteln sowie Cash-Pool-Guthaben bei der BITMARCK Holding GmbH, ergibt sich wie folgt:

2023
TEUR
2022
TEUR
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 730 -2.889
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 10.145 12.380
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -18 -1.349
+/- Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 5 32
-/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -967 -16.046
-/+ Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -158 15.119
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 9.737 7.247
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -684 -710
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -15.096 -5.738
= Cashflow aus Investitionstätigkeit -15.780 -6.448
+/- Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -6.043 799
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 16.325 15.526
= Finanzmittelfonds Ende der Periode 10.282 16.325

Die Liquidität war im gesamten Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt gefährdet, somit war die Zahlungsfähigkeit jederzeit sichergestellt. Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 100 100
Cash-Pool-Guthaben 10.182 16.225
Summe 10.282 16.325

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen durch das Eigenkapital und durch die Einbindung in das Cash-Pooling-System der BITMARCK Holding GmbH. Die BITMARCK Holding GmbH legt die Mittel im Wesentlichen in Tages- und Festgeldkonten an.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist insgesamt als gut einzuschätzen.

2.3 Ertragslage

2023 2022 Abw abs
TEUR % TEUR % TEUR
Umsatzerlöse 206.874 99,0 200.539 99,0 6.335
Sonstige betriebliche Erträge 2.048 1,0 1.955 1,0 93
Betriebsleistung 208.922 100,0 202.494 100,0 6.428
Materialaufwand/bezogene Leistungen 127.729 61,1 127.734 63,1 5
Personalaufwand 43.569 20,9 40.382 19,9 -3.187
Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Anlagewerte 10.145 4,9 12.380 6,1 2.235
Sonstige betriebliche Aufwendungen 26.374 12,6 21.665 10,7 -4.709
Gewinnunabhängige Steuern 434 0,1 2 0,0 432
Aufwendungen für die Betriebsleistung 208.251 99,6 202.163 99,8 -6.088
Betriebsergebnis 671 3,3 331 0,2 340
Finanzergebnis -317 -0,1 -238 -0,1 -79
Ergebnis vor Steuern 354 3,2 93 0,1 261
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -376 -1,1 2.982 1,5 3.358
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 730 2,1 -2.889 -1,4 3.619

Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr TEUR 206.874. Davon entfiel, wie im Vorjahr, der größte Anteil auf die DAK-Gesundheit (TEUR 155.394) und die IKK classic (TEUR 37.107).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind neutrale Effekte in Höhe von TEUR 1.711 enthalten. Sie betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die Betriebsleistung in Höhe von TEUR 208.922 liegt unter dem Planwert (TEUR 209.458). Gründe für diese Entwicklung sind im Wesentlichen die Verschiebung des RZ-Umzuges als auch Verschiebungen von Neugeschäften mit der DAK-Gesundheit und der IKK classic.

Der Materialaufwand enthält vor allem bezogene Leistungen von Dritten, die im Rahmen der Leistungserbringung eingesetzt werden.

Der Personalaufwand ist um TEUR 3.187 auf TEUR 43.569 gestiegen und ist insbesondere durch die tariflichen Gehaltserhöhungen, Überstunden und den Inflationsausgleich begründet.

Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 10.145 betreffen fast ausschließlich die planmäßige Wertminderung des vermieteten Anlagevermögens.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Aufwendungen für Shared Service Entgelte des Gesellschafters (TEUR 12.031) und Miet- und Leasingaufwendungen sowie Mietnebenkosten (TEUR 8.953).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind neutrale Effekte in Höhe von TEUR 144 enthalten. Sie betreffen periodenfremde Aufwendungen.

Die Sonstigen Steuern betreffen Umsatzsteuern für Vorjahre.

Im Vergleich zum Vorjahr ist das Betriebsergebnis um TEUR 340 auf TEUR 671 gestiegen.

Das Plan Betriebsergebnis 2023 der BITMARCK Technik GmbH beträgt vor Steuern TEUR-526 TEUR und weicht hauptsächlich aufgrund von Verschiebungen im Neugeschäft und Veränderungen in den Rückstellungen vom Ist-Wert ab.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen mit TEUR 501 Ertragsteuern für das Berichtsjahr 2023 und mit TEUR 877 Steuererstattungsansprüche für Vorperioden.

Die BITMARCK Technik GmbH schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 730 (Vorjahr Jahresfehlbetrag TEUR -2.889) ab.

Die Ertragslage der Gesellschaft insgesamt als zufriedenstellend einzuschätzen.

2.4 Personal

Die BITMARCK Technik GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 468 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (i. Vj. 463). Zum Jahresende waren 477 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gesellschaft tätig (i. Vj. 460). Der Bereich Personal und Organisation der BITMARCK Holding GmbH hat die Transformation und Neuorganisation begleitet und mit umgesetzt.

3. Prognosebericht

Die Gesellschaft wird nach der Planung in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 weiterhin den wesentlichen Teil des Umsatzes als Generaldienstleister der DAK-Gesundheit und als RZ-Betreiber der IKK classic generieren. Der Schwerpunkt der Tätigkeiten konzentriert sich auch in 2024 auf den Betrieb von Netzen und Rechenzentren, der Unterstützung und Beratung von IT-Outsourcing-Strategien sowie Kompaktlösungen von IT-Systemlandschaften für das Gesundheitswesen, Telefonie- und Netzlösungen, Kartenmanagementsystemen, Versicherten- sowie Stammdatendiensten und Portallösungen.

Für das Geschäftsjahr 2024 ist eine Betriebsleistung in Höhe von TEUR 230.484 und für das Geschäftsjahr 2025 in Höhe von TEUR 246.686 prognostiziert. Im Rahmen des Finanzstabilisierungsgesetzes sollen die IT-Kosten der Kunden möglichst stabil gehalten werden und Potentiale im Neugeschäft werden voraussichtlich teilweise durch Preisreduzierung und Kündigungen von Services kompensiert.

Die Budgetplanung geht von einem Betriebsergebnis für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von TEUR 2.202 und für das Geschäftsjahr 2025 in Höhe von TEUR 3.161 aus. Der bisherige Geschäftsverlauf deutet auf eine Einhaltung der Planung hin. Die Finanzlage bleibt auch in 2024 weiterhin stabil.

Die Geschäftsführung erwartet für 2024 und im Folgejahr 2025 eine moderate Entwicklung im Betriebsergebnis, da der Kostendruck auf die Kunden durch das Finanzstabilisierungsgesetz und die hohe Inflation weiterhin hoch ist und sich neue Geschäftsfelder bspw. bei der IKK classic und im Bereich der ePA oder des GeCos noch in der Entwicklung und im Ausbau befinden. Bis 2027 soll sich das Betriebsergebnis durch Einsparungen und neue Services sukzessive wieder verbessern. Die Betriebsergebnisse für die Jahre 2026 und 2027 werden laut Mittelfristplanung bei TEUR 3.757 und TEUR 3.365 liegen. 2023 und Folgejahre stehen weiterhin wesentlich im Zeichen der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Die COVID-19-Pandemie hat diesen Bedarf bei den Kunden der BITMARCK Technik GmbH verstärkt und den bereits begonnenen Trend beschleunigt.

Weitere Schwerpunkte in 2024 liegen in der Verlängerung des auslaufenden Rahmenvertrages mit der IKK classic, der Fortführung der Neuausrichtung der BITMARCK Technik GmbH vom Full Service Provider (FSP) zum Managed Service Provider (MSP), der Implementierung neuer Sicherheitsstandards mit dem Programm oneSecurity, der weiteren Modernisierung der Infrastruktur durch das Programm Neo, in der Stabilisierung des Betriebes, in dem Umzug des Rechenzentrums, dem Ausbau des agilen Mindsets, der Implementierung agiler Arbeitsmethoden und der weiteren Erprobung und Implementierung neuer Technologien (z. B. Cloud, KI).

4. Chancen- und Risikobericht

Das konzernweite Risikomanagementsystem enthält alle strategischen und organisatorischen Kontroll- und Überwachungsmechanismen, um Risiken zu steuern. Dies hat den Fokus darauf, Risiken zeitnah zu identifizieren und Maßnahmen einzuleiten.

Diese Aufgaben werden von einer zentralen Organisationseinheit, dem Risikomanagement sowie den Risikokoordinatoren wahrgenommen. Die Maßstäbe und deren Tätigkeit sind ineinem verbindlichen Regelwerk in Form einer Richtlinie konkretisiert. Diese Richtlinie wird bei Bedarf an die sich ändernden Anforderungen angepasst.

Periodisch werden die Risiken analysiert, sowohl in den Business Units als auch aus Sicht der BITMARCK-Unternehmensgruppe. Das System beruht auf vorgegebenen Methoden. Dabei werden Risiken identifiziert, beschrieben und nach Ausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und gegebenenfalls Maßnahmen eingeleitet.

Das Risikomanagement berichtet regelmäßig über Risiken, und wie diese sich entwickeln, an die Geschäftsführung. Diese wiederum informiert jährlich den Aufsichtsrat der Muttergesellschaft.

BITMARCK gewährleistet durch das Risikomanagementsystem, dass sich unternehmerische Risiken frühzeitig erkennen lassen.

Die relativ hohe Veränderungsgeschwindigkeit des deutschen Gesundheitswesens im Hinblick auf die Digitalisierung eröffnet für einen integrierten IT-Partner der Krankenkassen Chancen und Risiken. Die Geschäftsführung der BITMARCK Holding GmbH verfolgt die Entwicklung inklusive möglicherweise anstehender Konsolidierungen aufmerksam und ist sich der Chancen - wie durch den gestarteten Strategieentwicklungsprozess des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) für Gesundheitswesen und Pflege - bewusst. Durch die offizielle Eröffnung des BITMARCK-Büros im politischen Berlin im Jahr 2022 positioniert sich die Unternehmensgruppe zunehmend als Sparringspartner und Inputgeber auch gegenüber Politik und Verbänden.

Ein Risiko besteht, wie auch in den Vorjahren, in der wesentlichen Abhängigkeit von zwei Großkunden. Über 70 % der Betriebsleistung werden mit der DAK-Gesundheit und rund 20 % mit der IKK classic erzielt. Hieraus ergeben sich gegenseitige Abhängigkeiten, die von der BITMARCK Technik GmbH durch eine intensive Kundenbetreuung, zeitnahen Informationsaustausch und ein hohes Maß an Servicequalität gemanagt werden.

Darüber hinaus sind die unternehmenskritischen Services der DAK-Gesundheit und der IKK classic in sogenannten Notfalllisten gebündelt und über umfangreiche Test-, Monitoring- und Supportmaßnahmen abgesichert, die laufend ausgebaut und verbessert werden. Ebenso verhält es sich mit kritischer Infrastruktur sowie Software- und Systemkomponenten (zum Beispiel im Bereich elektronische Gesundheitskarte, elektronische Patientenakte und Online-Anwendungen).

Chancen und Risiken bestehen ferner in der Neuausrichtung der BITMARCK Technik GmbH aufgrund sich verändernder Marktanforderungen und dem gestiegenen Qualitäts- und Kostendruck durch die Kunden, da ein Großteil des bisherigen Geschäftsfelds nach Beendigung des Programms DAKITT im Bereich DAKIDIS und Host-Betrieb weggefallen ist und durch andere, neue Tätigkeitsfelder (zum Beispiel Cloud-Technologien, Digitalisierungsthemen, Neukundengeschäft), Ressourcenverschiebungen und Einsparungen kompensiert werden muss. Die erfolgreiche Neuausrichtung der BITMARCK Technik GmbH wird durch interne Projekte (Programm MSP, Steuerkreis Neo, Umzug Rechenzentrum) angegangen und wird durch ein Ressourcenmanagement weiterhin begleitet. Das Geschäftsfeld M365 befindet sich zudem mit einer Microsoft-Partnerschaft im Aufbau für die Unternehmensgruppe. Des Weiteren beteiligt sich die Gesellschaft im Rahmen ihres Geschäftsfelds an Ausschreibungen aus dem Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung und bemüht sich weiterhin um Ausweitung der neuen Tätigkeitsfelder (beispielsweise ePA, GeCo, IKK classic, Digitalisierungsthemen, Cloud-Dienste), woraus zusätzliche Aufträge und neue Kunden generiert werden können. Auf die Bedrohung durch die kritische Schwachstelle Log4j und die steigende Gefahr von Cyberangriffen wurde reagiert, indem im Zuge der Cyberangriffe in diesem Jahr das Unternehmensgruppenübergreifende Programm oneSecurity zur Konzipierung und Realisierung neuer und aktueller Sicherheitsstandards in der IT-Infrastruktur aufgesetzt wurde und entsprechende Maßnahmen zum Ausbau der Secure Infrastructure und Internet Security in Zusammenarbeit mit dem konzernweiten Security Operation Center (SOC), ein Team von IT-Security-Spezialisten, umgesetzt wurden. Aktuelle Alarmmeldungen werden durch das SOC beispielsweise 24/7 mit Hilfe des Monitorings durch ein SIEM (Security Information und Event Management) ausgewertet.

Zur Absicherung der Liquidität und zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird. Die Liquidität ist derzeit ausreichend und wird auch zukünftig konzernweit durch die BITMARCK Holding GmbH bereitgestellt.

Für Risiken von drohenden wesentlichen Nachforderungen aus steuerlichen Betriebsprüfungen wird das bestehende "Tax Compliance Management System" (kurz "TCMS") kontinuierlich weiter ausgebaut, um steuerliche Risiken durch Optimierung der internen Kontrollen in der BITMARCK Unternehmensgruppe zu miniminieren. Zusätzlich wurde eigene interne Kapazität für Steuerfragen aufgebaut, um die operativen Einheiten schneller und effizienter in deren Geschäft unterstützen zu können.

Die zunehmende Unsicherheit in der Weltordnung kann einen erheblichen Einfluss auf verschiedene Bereiche der BITMARCK haben. Vor allem internationale Konflikte können sich auf neue oder bestehende Risiken für die BITMARCK auswirken so z.B.: Inflations- und Preissteigerungen, erhöhte Energiepreise und verzögerte Lieferketten. Um diese Risiken bestmöglich zu mindern, muss BITMARCK weiterhin aufmerksam sein und flexibel reagieren können.

Am Standort Hamburg wird es sowohl für die Rechenzentren als auch für die Büros wesentliche Strompreiserhöhungen geben, die durch die Vermieter bereits in den Preisen für die Abschlagszahlungen 2023 berücksichtigt wurden (Steigerung bis zu ca. 30 %). Ab 2024 ist von weiteren Kostensteigerungen für die Stromversorgung auszugehen. Die Mengen- und Preiserhöhungen können derzeit noch nicht abgeschätzt werden, aber eine weitere Steigerung ist aus heutiger Sicht realistisch.

Ferner werden die notwendige Digitalisierung der Welt und auch die Auswirkungen des Krieges noch über mehrere Jahre zu einer Verknappung führen.

Um die Infrastruktur weiterhin vollständig funktionsfähig betreiben und den Kunden das Arbeitsmaterial zur Verfügung stellen zu können, ist der Fachbereich angehalten, die notwendigen Beschaffungen frühzeitig anzustoßen. Hierfür ist die BITMARCK Unternehmensgruppe sehr eng im Austausch mit Lieferanten und Herstellern, um eine Beschleunigung zu erwirken.

Für die Jahre 2024 und 2025 sind die finanziellen Risiken weiterhin überschaubar und steuerbar. Die Geschäftsführung der BITMARCK Technik GmbH hält sowohl die heute bekannten Risiken für beherrschbar als auch die anstehenden Herausforderungen und Risiken für lösbar. Darüber hinaus entstehen durch die Veränderungsprozesse auch weitere Potenziale in der Ausrichtung zum professionellen IT-Dienstleister.

Zusammengefasst wird die Fortführung der Gesellschaft gegenwärtig als gesichert angesehen.

 

Hamburg, den 22. April 2024

Henry Machleb, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BITMARCK Technik GmbH, Hamburg

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der BITMARCK Technik GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BITMARCK Hamburg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 24. April 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Eckmann, Wirtschaftsprüfer

Möbus, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 23. Juli 2024 festgestellt.

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