LINOS GmbHLiquidiert
Königsallee 23, 37081 Göttingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Brockmeyer seit 22.12.2009 | Geschäftsführer |
Mario Dr. Ledig seit 11.10.2007 | Prokura |
Hubertus Dornieden seit 30.3.2006 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Optco Akquisitions GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LINOS AGGöttingenJahresabschluss 2007VergütungsberichtDie nachstehenden Erläuterungen zur Ausgestaltung
des Vergütungssystems und zur Vergütung der
Mitglieder der Organe wurden vom Abschlussprüfer
geprüft und sind Bestandteil des Konzernlageberichts.
VorstandIn Übereinstimmung mit dem Deutschen Corporate
Governance Kodex ist das Vergütungssystem für den
Vorstand so ausgerichtet, dass es sowohl die
persönliche Leistung und Fähigkeiten der
Vorstandsmitglieder als auch den Unternehmenserfolg
angemessen berücksichtigt.
Die Vergütung besteht aus einem
erfolgsunabhängigen und einem erfolgsabhängigen
Bestandteil sowie Nebenleistungen. Der
erfolgsunabhängige Anteil der Gesamtvergütung
wird in zwölf gleichen monatlichen Raten ausgezahlt.
Dazu kommt eine erfolgsabhängige jährliche
Tantiemezahlung, deren Höhe von der Erfüllung
vorher definierter Erfolgsgrößen abhängt
und das Erreichen eines Mindesterfolges voraussetzt. Der
variable Anteil ist somit als erfolgsabhängige
Vergütung mit Anreizwirkung und Leistungscharakter zu
betrachten. Zudem ist er mit einer Höchstgrenze
versehen.
Im Fall der vorzeitigen Beendigung des
Dienstverhältnisses bestehen für die Mitglieder
des Vorstands keine ausdrücklichen Abfindungszusagen.
Eine Abfindung kann sich aber aus einer gegebenenfalls
individuell zu treffenden Aufhebungsvereinbarung ergeben.
Alle Vergütungsbestandteile werden vom Aufsichtsrat
festgelegt.
Gehaltsbestandteile 2007:Im Geschäftsjahr 2007 wurden an den Vorstand der
LINOS AG insgesamt 216 TEUR an erfolgsunabhängigen
Vergütungen ausgezahlt. In diesem Betrag ist die
Nutzung eines Dienstwagens enthalten. Darüber hinaus
belaufen sich die Zuführungen zu einem
beitragsorientierten Versorgungsplan auf 59 TEUR.
Die Summe der erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile
betrug im Berichtsjahr 153 TEUR, davon 58 TEUR für das
Geschäftsjahr 2006.
Optionspläne und vergleichbare Gestaltungen mit langfristiger Anreizwirkung:Im Jahr 2007 wurden keine Aktienoptionen an Mitglieder
des Vorstands ausgegeben.
Zum Jahresende 2007 hielten die Mitglieder des
Vorstandes keine LINOS Aktien oder Optionen.
Die LINOS AG und Volker Brockmeyer haben anlässlich
des Abschlusses seines neuen Vorstandsvertrages als
Vorstandsvorsitzender vereinbart, dass 50.000
optionsähnliche Rechte in einen erfolgsabhängigen
Bonus in Höhe von jeweils 100 TEUR umgewandelt werden,
die abhängig von dem Eintritt bestimmter
Voraussetzungen in den Jahren 2008, 2009 und 2010 zur
Auszahlung gelangen werden. Zusätzlich hierzu
erhält er im Jahr 2008 einen erfolgsunabhängigen
Bonus in Höhe von 8 TEUR.
Sonstige Vergütungsbestandteile:Im Berichtsjahr wurden Mitgliedern des Vorstands keine
Vorschüsse oder Kredite gewährt.
AufsichtsratDie Vergütung für den Aufsichtsrat der LINOS
AG ist in der Satzung geregelt, die in diesem Punkt von der
Hauptversammlung im Mai 2004 geändert wurde. Eine
Änderung der variablen Vergütung für den
Aufsichtsrat hat die Hauptversammlung im August 2007
beschlossen.
Jedes Mitglied des Aufsichtsrates erhält für
jedes volle Geschäftsjahr seiner Zugehörigkeit
zum Aufsichtsrat eine Vergütung, die sich aus einem
festen Bestandteil und gegebenenfalls einem variablen
Bestandteil zusammensetzt. Aufsichtsratsmitglieder, die dem
Aufsichtsrat nicht während eines vollen
Geschäftsjahres angehört haben, erhalten den
festen Bestandteil der Vergütung entsprechend der
Dauer ihrer Aufsichtsratszugehörigkeit und den
variablen Bestandteil der Vergütung mit dem
zeitanteiligen festen Bestandteil der Vergütung als
Bezugsgröße.
Als festen Bestandteil der Vergütung erhält
jedes Mitglied des Aufsichtsrates eine Vergütung in
Höhe von 8 TEUR. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates
erhält das Doppelte.
Zusätzlich zum festen Bestandteil der
Vergütung erhält jedes Mitglied des
Aufsichtsrates eine erfolgsabhängige variable
Vergütung. Der variable Bestandteil der Vergütung
berechnet sich wie folgt: Pro 1 Eurocent EBITDA pro Aktie
im gebilligten Konzernabschluss nach IFRS erhält jedes
Mitglied des Aufsichtsrates einen Betrag in Höhe von
0,35 Prozent des jeweiligen festen Bestandteils der
Vergütung gemäß § 11 Abs. 2. Der
variable Bestandteil der Vergütung ist beschränkt
auf 100 Prozent des festen Bestandteils der Vergütung.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten ferner alle
Auslagen sowie die etwa auf ihre Vergütung und
Auslagen zu entrichtende Umsatzsteuer erstattet.
Im Berichtsjahr wurden Mitgliedern des Aufsichtsrats
keine Vorschüsse oder Kredite gewährt.
Zum Jahresende 2007 hielten die Mitglieder des
Aufsichtsrates keine LINOS Aktien oder Optionen.
Auf Grund von Pensionsansprüchen aus seiner Zeit
als Vorstandsvorsitzender der LINOS AG hat Prof. Dr. Gerd
Litfin im vergangenen Geschäftsjahr 83 TEUR erhalten.
Zudem sind 67 TEUR an Zinsaufwendungen für die
Stichtagsbewertung seiner Pensionszusage bei der LINOS AG
entstanden.
Die folgende Tabelle zeigt die Vergütung des
Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2007:
Aufsichtsratsvergütung 2007
D&O-VersicherungFür Vorstand und Aufsichtsrat ist eine
D&O-Versicherung abgeschlossen. Die Beiträge
beliefen sich im Geschäftsjahr 2007 auf insgesamt 24
TEUR. Ein Selbstbehalt wurde nicht vereinbart.
KonzernlageberichtDie LINOS StrategieDie LINOS AG bietet Produkte und Dienstleistungen in den
drei Geschäftsbereichen Information Technology &
Communications, Health Care & Life Sciences und
Industrial Manufacturing an und kann damit divergierende
Marktentwicklungen verschiedener Branchen ausgleichen.
Diese Strategie hat sich auch im vergangenen
Geschäftsjahr bewährt: Während die Nachfrage
im Halbleiterausrüstungsmarkt rückläufig
war, wuchsen andere Marktsegmente, beispielsweise im
Geschäftsbereich Health Care & Life Sciences.
Ein anderes wesentliches Element unserer Strategie ist
der weitere technologische Ausbau unserer Produktionsbasis.
Von wesentlicher Bedeutung ist dabei die Zusammenarbeit mit
wissenschaftlichen Instituten. Die Entwicklung neuer
Kompetenzen in der Fertigung, insbesondere im Bereich
Optik, nahm im Geschäftsjahr 2007 einen hohen
Stellenwert ein.
Das Umsatzwachstum unterstützen wir gezielt durch
den Zukauf komplementärer Technologien und Produkte
sowohl innerhalb der Qioptiq-Gruppe als auch von externen
Lieferanten. Auf diese Weise stärken wir unsere
Position als Systemanbieter innovativer und hochwertiger
optischer Lösungen.
Zusammenarbeit mit der Qioptiq-GruppeSeit dem zweiten Quartal 2007 können LINOS und
Qioptiq als ein Unternehmen agieren. Nachdem alle
wesentlichen rechtlichen und administrativen Schritte
für den Zusammenschluss abgeschlossen waren, haben wir
zügig damit begonnen, die Chancen zu nutzen, die sich
aus der neuen Partnerschaft mit Qioptiq ergeben. Wir haben
Zugang zu neuen Technologien, Produkten und Märkten
gewonnen und kombinieren unsere Stärken, um die
Geschäftsentwicklung weiter voranzutreiben. Das
Zusammenwachsen der neuen Organisation führt bereits
zu greifbaren Ergebnissen: LINOS hat den Vertrieb von
Qioptiq-Produkten in Europa übernommen; gemeinsam mit
Qioptiq entwickeln wir neue Technologien und neue Produkte
wie etwa Objektive. Wir bearbeiten gemeinsam
Kundenprojekte, bündeln unsere
Einkaufsaktivitäten, leisten uns gegenseitig
Unterstützung bei der Fertigung und stimmen
Investitionsschwerpunkte miteinander ab. Durch gemeinsame
Marketingaktivitäten ist bereits jetzt eine
spürbar verbesserte Marktpräsenz zu verzeichnen.
Wirtschaftliches UmfeldKonjunkturentwicklungDie Konjunktur entwickelte sich im Berichtsjahr weiter
positiv. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt sich bereits im
Vorjahr um 2,7 Prozent erhöhte, stieg es 2007 noch
einmal um 2,5 Prozent. Das dynamische Wachstum in den
Industrieländern hatte eine anhaltend lebhafte
Nachfrage in den meisten Marktsegmenten zur Folge.
GeschäftsverlaufUmsatzentwicklungLINOS hat im Geschäftsjahr 2007 Umsätze in
Höhe von insgesamt 93,8 Millionen Euro erzielt. Das
entspricht einem Anstieg von 7,4 Prozent im Vergleich zum
Vorjahr (87,4 Millionen Euro). Die Steigerung im
Basisgeschäft, das heißt ohne
Berücksichtigung des Großauftrages des
türkischen Technologieunternehmens, beträgt 6,2
Prozent. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse
zuzüglich Bestandsveränderungen und andere
aktivierte Eigenleistungen) erhöhte sich von 91,3
Millionen Euro im Vorjahr auf 95,9 Millionen Euro im
Geschäftsjahr 2007, was eine Steigerung von 5,1
Prozent bedeutet. Der Umsatzanstieg resultierte im
Wesentlichen aus Zuwächsen in den
Geschäftsbereichen Health Care & Life Sciences und
Information Technology & Communications.
Umsatzerlöse nach RegionenIn Deutschland steigerte LINOS 2007 den Umsatz um 3,6
Prozent auf 41,1 Millionen Euro. Der Vorjahreswert betrug
39,7 Millionen Euro. Der Bereich Photo wuchs im
Berichtsjahr besonders stark.
Im übrigen Europa legte der Umsatz von 30,5
Millionen Euro im Geschäftsjahr 2006 auf 36,8
Millionen Euro zu. Das entspricht einem Anstieg von 20,7
Prozent, der hauptsächlich auf ein Umsatzplus in den
Bereichen Medizintechnik und Biotechnologie
zurückzuführen ist. In den USA sank der Umsatz um
9,2 Prozent von 8,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 7,9
Millionen Euro im Jahr 2007. Auch in den sonstigen
Ländern verzeichneten wir einen Rückgang: Der
Umsatz reduzierte sich um 6,2 Prozent auf 7,9 Millionen
Euro gegenüber dem Vorjahr (8,5 Millionen Euro). Dies
hängt mit Veränderungen beim Wechselkurs und mit
dem marktbedingten Rückgang im Bereich Industrial
Inspektion zusammen.
Der Anteil der Umsätze im Inland an den
Gesamtumsätzen sank im Berichtsjahr auf 43,8 Prozent
(Vorjahr: 45,4 Prozent). Der Anteil des US-Geschäfts
ging auf 8,5 Prozent zurück, nachdem er im Vorjahr auf
10,0 Prozent gestiegen war. Das Geschäft im
übrigen Europa stieg hingegen von einem Anteil von
34,9 Prozent im Jahr 2006 auf 39,2 Prozent im Berichtsjahr.
Umsatzerlöse nach Regionen (Absatzgebieten)
* davon 2007 mit Qioptiq: TEUR 11
Umsatzerlöse nach geografischen SegmentenDas Segment Deutschland hat wie in den Vorjahren mit
zirka 90 Prozent den weitaus größten Anteil am
Gesamtumsatz, da die LINOS Photonics GmbH & Co. KG in
Deutschland die größte operative Einheit der
LINOS Gruppe ist.
Umsatzerlöse nach geografischen Segmenten
* in Klammern: Anteil am Gesamtumsatz
Entwicklung in den drei GeschäftsbereichenUmsatzerlöse nach strategischen Geschäftsbereichen
* davon 2007 mit Qioptiq: TEUR 11
Information Technology & Communications:Der Umsatz im Geschäftsbereich Information
Technology & Communications stieg im Berichtsjahr um
13,9 Prozent auf 23,0 Millionen Euro (Vorjahr: 20,2
Millionen Euro). Die größten Steigerungen
verzeichneten wir bei den Umsätzen mit dem
türkischen Technologieunternehmen sowie im Bereich
Photo. Der Anteil des Geschäftsbereichs am
Gesamtumsatz erhöhte sich leicht von 23,2 Prozent im
Vorjahr auf 24,5 Prozent im Jahr 2007.
Umsatzerlöse IT & Communications
Industrial Manufacturing:Im Geschäftsbereich Industrial Manufacturing blieb
der Umsatz mit 37,2 Millionen Euro gegenüber dem
Vorjahr konstant. Der Anteil am Gesamtumsatz sank (leicht)
von 42,5 auf 39,7 Prozent. Während die Umsätze in
den Bereichen Industrial Inspektion, insbesondere
Productronics und Semiconductor zurückgingen,
verbuchten wir Zuwächse im Kataloggeschäft.
Umsatzerlöse Industrial Manufacturing
Health Care & Life Sciences:Der Umsatz im Geschäftsbereich Health Care &
Life Sciences legte im Berichtsjahr um 11,9 Prozent auf
33,5 Millionen Euro zu. Der Vorjahreswert betrug 30,0
Millionen Euro. Die größten Steigerungen gab es
in den Marktsegmenten Medizintechnik und Biotechnologie.
Der Umsatzanteil des Geschäftsbereichs am Gesamtumsatz
lag bei 35,8 Prozent (Vorjahr: 34,3 Prozent).
Umsatzerlöse Health Care & Life Sciences
AuftragslageDer Auftragseingang lag im Geschäftsjahr 2007 mit
95,2 Millionen Euro um 11,0 Prozent über dem
Vergleichswert des Vorjahres (85,8 Millionen Euro).
Besonders gut war die Auftragslage im Geschäftsbereich
Health Care & Life Sciences, speziell in den Bereichen
Medizintechnik und Biotechnologie.
Auftragseingang nach Geschäftsbereichen:Der Auftragseingang im Geschäftsbereich Information
Technology & Communications reduzierte sich um 9,0
Prozent auf 14,3 Millionen Euro (Vorjahr: 15,7 Millionen).
Der Rückgang beruht darauf, dass langjährige
Aufträge im Berichtsjahr noch nicht zur Erneuerung
anstanden.
Im Geschäftsbereich Health Care & Life Sciences
legte der Auftragseingang um 33,4 Prozent auf 43,1
Millionen Euro zu (Vorjahr: 32,3 Millionen Euro). Besonders
stark präsentierten sich die Segmente Medizintechnik
und Biotechnologie. Der Auftragseingang im
Geschäftsbereich Industrial Manufacturing blieb mit
37,9 Millionen Euro im Berichtsjahr nahezu konstant
(Vorjahr: 37,8 Millionen Euro).
Auftragseingang nach Geschäftsbereichen
* davon 2007 mit Qioptiq: TEUR 12
Auftragseingang nach geografischen Segmenten:Den größten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr
verzeichnete mit 43,1 Prozent das Segment Übriges
Europa. Der Auftragseingang (nach Standort der
Vermögenswerte) lag hier bei 3,8 Millionen Euro
(Vorjahr: 2,7 Milionen Euro). Im Inland gingen
Aufträge im Wert von 84,1 Millionen Euro ein (plus
10,5 Prozent), in den USA erreichten sie 7,3 Millionen Euro
(plus 3,9 Prozent ).
Auftragseingang nach geografischen Segmenten
* davon 2007 mit Qioptiq: TEUR 12
Auftragsbestand:Der Auftragsbestand lag zum 31.12.2007 mit 70,6
Millionen Euro auf dem gleichen Niveau wie am Jahresende
2006 (70,3 Millionen Euro).
Vermögens-, Finanz- und ErtragslageErtragslageDie positive Entwicklung der Umsatzerlöse (plus 7,4
Prozent) sowie der Gesamtleistung (plus 5,1 Prozent)
spiegelt sich auch im Ergebnis der betrieblichen
Tätigkeit (EBIT) mit 8,9 Millionen Euro wider. Dies
entspricht einer Steigerung von 6,6 Prozent im Vergleich
zum Vorjahr. Das um die Sonderaufwendungen im Zusammenhang
mit der Übernahme durch die Optco Akquisitions GmbH
bereinigte EBIT lag bei 10,3 Millionen Euro (Vorjahr: 9,5
Millionen Euro). Wesentlichen Einfluss auf das EBIT hatte,
dass die Personalkosten (35,4 Millionen Euro) trotz der
Umsatzsteigerung nahezu konstant blieben. Die
Materialkosten stiegen um 2,5 Millionen auf 31,7 Millionen
Euro, was im Verhältnis zur Gesamtleistung einer
leichten Zunahme gegenüber dem Vorjahr (von 32,0 auf
33,0 Prozent) entspricht.
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte,
Geschäfts- oder Firmenwert und Sachanlagen stiegen von
4,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 5,3 Millionen Euro im
Berichtsjahr. Dazu zählen auch
außerplanmäßige Abschreibungen für
aktivierte Entwicklungsleistungen in Höhe von 1,1
Millionen Euro, die auf Grund des durchgeführten
Impairment-Tests vorgenommen werden mussten. Der sonstige
betriebliche Aufwand stieg um 0,7 Millionen Euro auf 15,8
Millionen Euro. Hierin sind Aufwendungen im Zusammenhang
mit der Übernahme durch die Optco Akquisitions GmbH in
Höhe von 1,4 Millionen Euro (Vorjahr: 0,8 Millionen
Euro) enthalten.
Die EBIT-Marge stieg gemessen an der Gesamtleistung
(Umsatzerlöse zuzüglich
Bestandsveränderungen und andere aktivierte
Eigenleistungen) von 9,1 auf 9,3 Prozent. Die EBIT-Marge
bereinigt um Aufwendungen im Zusammenhang mit der
Übernahme durch die Optco Akquisitions GmbH betrug
10,7 Prozent (Vorjahr: 10,5 Prozent).
Auf Grund des gestiegenen EBIT lag bei einem nahezu
konstanten Finanzierungsergebnis das Ergebnis vor Steuern
(EBT) mit 7,4 Millionen Euro um 7,8 Prozent über dem
EBT von 2006 (6,9 Millionen Euro). Die EBT-Marge im
Verhältnis zur Gesamtleistung lag bei 7,8 Prozent
(Vorjahr: 7,6 Prozent).
Das um Aufwendungen im Zusammenhang mit der
Übernahme durch die Optco Akquisitions GmbH bereinigte
EBT betrug 8,8 Millionen Euro (Vorjahr: 8,1 Millionen
Euro). Dies bedeutet eine Steigerung um 8,6 Prozent. Die
bereinigte EBT-Marge im Verhältnis zur Gesamtleistung
lag bei 9,2 Prozent (Vorjahr: 8,9 Prozent).
Das Nachsteuerergebnis erhöhte sich gegenüber
dem Vorjahr von 6 TEUR auf 5,4 Millionen Euro. Der gesamte
Steueraufwand für das Geschäftsjahr 2007 betrug
2,1 Millionen Euro gegenüber 6,9 Millionen Euro im
Vorjahr.
Durch den Abschluss des Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrags mit der Optco Akquisitions
GmbH, dem die außerordentliche Hauptversammlung am 6.
Februar 2007 zustimmte und der am 1. März 2007 im
Handelsregister Göttingen eingetragen wurde, wurde
eine steuerliche Organschaft mit Wirkung ab dem 1. Januar
2007 herbeigeführt. Als Folge wird das
steuerpflichtige Einkommen der LINOS AG nicht mehr auf
Ebene der LINOS AG versteuert, sondern der Optco
Akquisitions GmbH zugerechnet und von dieser versteuert.
Daher wurden bereits im vorangegangenen Geschäftsjahr
3,7 Millionen Euro außerplanmäßige
Abschreibungen für in Vorjahren gebildete aktive
latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge
vorgenommen.
Für das Geschäftsjahr 2007 wird das gesamte
handelsrechtlich erzielte Ergebnis in Höhe von 6,3
Millionen Euro an die Optco Akquisitions GmbH
abgeführt.
Materialkosten:Die Materialkosten stiegen von 29,2 Millionen Euro im
Jahr 2006 auf 31,7 Millionen Euro im Berichtsjahr (plus 8,6
Prozent). Hauptgründe hierfür sind die Steigerung
des Basisumsatzes, der einen zusätzlichen
Materialeinsatz im Wert von 1,2 Millionen Euro verursachte,
und eine Veränderung im Umsatzmix, die sich mit 0,5
Millionen Euro niederschlug. Die Mehrkosten fielen
insbesondere im Bereich Health Care & Life Sciences an.
Personalkosten:Die Personalkosten erhöhten sich im Berichtsjahr um
0,3 Prozent auf 35,4 Millionen Euro (Vorjahr: 35,3
Millionen Euro). Zu verzeichnen sind im Wesentlichen zwei
gegenläufige Effekte: Durch Gehaltsanpassungen sind
die Personalkosten leicht gestiegen. Dagegen reduzierten
sie sich durch das Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds. Im
Vorjahr war der Personalaufwand durch Aufwendungen im
Zusammenhang mit der Übernahme durch die Optco
Akquisitions GmbH in Höhe von 0,4 Millionen Euro
zusätzlich belastet gewesen.
Sonstiger betrieblicher Aufwand:Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erreichten 15,8
Millionen Euro und lagen damit um 0,7 Millionen Euro
über dem Wert von 2006. Hierbei ist zu beachten, dass
gegenüber dem Vorjahr besondere Aufwendungen im
Zusammenhang mit der Übernahme durch die Optco
Akquisitions GmbH in Höhe von 1,4 Millionen Euro
(Vorjahr: 0,8 Millionen Euro) sowie erhöhte
Aufwendungen auf Grund des gestiegenen Basisumsatzes
anfielen.
EBIT nach geografischen Segmenten:Im Segment Deutschland erhöhte sich das operative
Ergebnis (EBIT) um 0,4 Millionen Euro auf 8,5 Millionen
Euro. Grund hierfür ist der höhere Umsatz. Im
übrigen Europa nahm das operative Ergebnis um 0,2
Millionen Euro zu. Das Segment USA zeigte auf Grund von
wechselkursbedingten Umsatzrückgängen eine
rückläufige Ergebnisentwicklung.
EBIT nach geografischen Segmenten
Mehrjahresentwicklung Konzerngewinn- und -verlustrechnung 2005 bis 2007 nach IFRS
FinanzlageIm Berichtsjahr erhöhte sich der
Finanzmittelbestand im Vergleich zum Vorjahr um 3,8
Millionen Euro auf 11,4 Millionen Euro. Hintergrund
hierfür ist einerseits ein stabiler Cash Flow aus der
laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von
12,8 Millionen Euro; andererseits verringerte sich der
Mittelabfluss für Investitionstätigkeit um 4,8
Millionen Euro auf 4,5 Millionen Euro. Im Rahmen der
Finanzierungstätigkeit sind, nachdem im Vorjahr noch
Nettozuflüsse in Höhe von 5,0 Millionen Euro zu
verzeichnen waren, im Geschäftsjahr 2007 4,4 Millionen
Euro zur Tilgung von Darlehen verwendet worden.
Kapitalflussrechnung Kurzfassung
Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit:Der Cash Flow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit lag mit 12,8 Millionen Euro
auf gleichem Niveau wie im Vorjahr. Wesentlichen Einfluss
hierauf hatte das um 0,6 Millionen Euro gestiegene
Jahresergebnis vor Ertragsteuern, Zinsen und
Gewinnabführung sowie die Abnahme anderer Aktiva um
0,8 Millionen Euro, während im Vorjahr eine Zunahme um
1,0 Millionen Euro zu verzeichnen war. Zusätzlich
verringerten sich die Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen um 0,6 Millionen Euro, nachdem sie im Vorjahr
schon um 3,0 Millionen Euro gesunken waren.
Demgegenüber stiegen im Vergleich zum Vorjahr die
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in 2007 um
1,3 Millionen Euro nach 2,4 Millionen Euro im Vorjahr.
Cash Flow für Investitionstätigkeit:Die Ausgaben für Investitionen in Sachanlagen
sanken im Berichtsjahr um 4,6 Millionen Euro auf 3,5
Millionen Euro. Zurückzuführen ist der
Rückgang primär auf den in 2006 fertig gestellten
Neubau an unserem Standort in Regen. Die Auszahlungen
für immaterielle Vermögenswerte hingegen blieben
mit 1,3 Millionen Euro konstant. Insgesamt wurden im Rahmen
der Investitionstätigkeit Mittel in Höhe von
insgesamt 4,5 Millionen Euro (Vorjahr: 9,3 Millionen Euro)
verwendet.
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit:Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit wurden im
Geschäftsjahr 2007 4,4 Millionen Euro zur Tilgung von
Darlehen verwendet. Im Vorjahr führten hingegen neben
Abflüssen für Darlehenstilgungen in Höhe von
4,4 Millionen Euro Einzahlungen aus der Aufnahme von
Darlehen (4,6 Millionen Euro) sowie Einzahlungen aus der
durchgeführten Kapitalerhöhung per Saldo zu einem
Zufluss von Finanzmitteln in Höhe von 5,0 Millionen
Euro.
VermögenslageDie Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr (87,5
Millionen Euro) um 3,4 Prozent auf 90,5 Millionen Euro
gestiegen.
Wesentliche Veränderungen gegenüber dem
Vorjahr ergaben sich insbesondere in Bezug auf
Bestände an fertigen Erzeugnissen, an unfertigen
Erzeugnissen und unfertigen Leistungen sowie den Liquiden
Mitteln.
Langfristige Vermögenswerte:Die Summe der langfristigen Vermögenswerte
verminderte sich um 1,2 Millionen Euro auf 42,5 Millionen
Euro. Dies ist insbesondere auf die infolge einer
außerplanmäßigen Abschreibung in Höhe
von 1,1 Millionen Euro eingetretene Verringerung der
aktivierten Entwicklungskosten zurückzuführen.
Gegenläufig hierzu stieg das Sachanlagevermögen
um 0,5 Millionen Euro.
Kurzfristige Vermögenswerte:Bei den kurzfristigen Vermögenswerten verzeichnete
LINOS gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 9,4
Prozent auf 47,9 Millionen Euro. Hervorzuheben sind die um
3,8 Millionen Euro auf 11,4 Millionen Euro gestiegenen
Liquiden Mittel sowie die im Vergleich zum Vorjahr
höheren Vorräte, die sich zum Ende des
Geschäftsjahres auf 24,8 Millionen Euro beliefen
(Vorjahr: 23,1 Millionen Euro). Gründe für den
Anstieg der Vorräte sind die gestiegene Gesamtleistung
und höherwertige Subsysteme. Der Forderungsbestand aus
Lieferungen und Leistungen sank von 11,1 Millionen Euro auf
10,4 Millionen Euro im Berichtsjahr.
Eigenkapital:Das Eigenkapital sank um 3,2 Prozent auf 31,2 Millionen
Euro. Damit machte es zum Ende des Berichtszeitraums 34,5
Prozent der Bilanzsumme (Vorjahr: 36,8 Prozent) aus. Diese
Entwicklung resultiert daraus, dass erstmalig für das
Geschäftsjahr 2007 die LINOS AG entsprechend der
Regelung des Beherrschungs- und
Ergebnisabführungsvertrags ihren gesamten
handelsrechtlichen Jahresüberschuss an die Optco
Akquisitions GmbH abführen muss. Das nach den
Regelungen des HGB zu ermittelnde und abzuführende
Jahresergebnis der LINOS AG beläuft sich für das
Geschäftsjahr 2007 vor Berücksichtung des
Aufwands aus der Ergebnisabführung auf 6,3 Millionen
Euro und übersteigt damit den nach den IAS/IFRS
ermittelten Konzernjahresüberschuss (vor
Ergebnisabführung) um 0,9 Millionen Euro.
Verbindlichkeiten:Die langfristigen Verbindlichkeiten haben sich
gegenüber dem Vorjahr deutlich verringert. Primär
lag dies an den langfristigen Darlehen, bei denen im
Geschäftsjahr 2007 Tilgungen in Höhe von 4,4
Millionen Euro geleistet wurden. Gegenläufig hierzu
stiegen die langfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen um 0,6 Millionen Euro. Auf Grund der unter
den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen ausgewiesenen Abführung des
Jahresüberschusses der LINOS AG an die Optco
Akquisitions GmbH (6,3 Millionen Euro) sowie der Zunahme
der Steuerrückstellungen um 1,1 Millionen Euro stiegen
die kurzfristigen Verbindlichkeiten insgesamt um 7,5
Millionen Euro. Die Nettoverschuldung betrug plus 0,8
Millionen Euro; dies entspricht einer Verbesserung um 8,2
Millionen Euro gegenüber dem Jahresende 2006.
InvestitionenIm Jahr 2007 lagen die Investitionen mit 4,8 Millionen
um 4,6 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahres.
Ausschlaggebend für den deutlichen Rückgang ist,
dass die Investitionen des Vorjahres wesentlich durch den
Neubau unseres Produktionszentrums in Regen beeinflusst
waren. In 2007 haben wir 1,0 Millionen Euro in
Entwicklungsleistungen für Produkte und
Verfahrenstechnologien (Vorjahr: 1,1 Millionen Euro)
investiert. Ein Schwerpunkt lag hier im Bereich der
UV-Technologie.
Die Sachanlageinvestitionen betrugen 3,5 Millionen Euro.
Wir haben umfangreich in Schleif- und Poliertechnik sowie
sonstige Maschinen für die Glasbearbeitung investiert.
Darüber hinaus haben wir im üblichen Umfang
Investitionen in EDV, Werkzeuge, Mess- und Prüftechnik
sowie Maschinen getätigt.
Mehrjahresentwicklung Bilanz 2005 bis
2007 nach IFRS - Aktiva
Mehrjahresentwicklung Bilanz 2005 bis 2007 nach IFRS - Passiva
Forschung & EntwicklungFür den Unternehmenserfolg der LINOS AG ist der
Ausbau und die Weiterentwicklung ihres technologischen
Know-hows von höchster Bedeutung. Dies spiegelt sich
auch in den Entwicklungsaufwendungen wider, die sich im
Berichtsjahr mit 9,8 Millionen Euro auf dem Vorjahresniveau
(9,9 Millionen Euro) bewegten. Dies entspricht einer
F&E-Quote von 10,4 Prozent des Umsatzes (Vorjahr: 11,3
Prozent).
Forschungs- und EntwicklungsprojekteIm Geschäftsjahr 2007 lag ein Schwerpunkt unserer
Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf
Produktentwicklungen in den Bereichen Display Technology
und auf Produkten für die refraktive Chirurgie. Von
beiden Märkten versprechen wir uns attraktive
Wachstumschancen. Ein weiteres Feld unserer
Entwicklungsaktivitäten waren Komponenten für
Hochleistungslaser. Darüber hinaus konzentrierten wir
uns im Berichtsjahr auf Verfahrensverbesserungen in der
Glasformung und in der mechanischen Bearbeitung von
Glaskomponenten.
GrundlagenprojekteTechnologische Grundlagenprojekte sind neben der
Entwicklung von OEM- bzw. Standardprodukten eine
wesentliche Basis für den langfristigen
Unternehmenserfolg der LINOS Gruppe.
Beispiele für im Berichtsjahr durchgeführte
Projekte sind:
ForschungskooperationenEnge Kooperationen mit Forschungseinrichtungen bilden
für LINOS eine entscheidende Basis für die
mittel- und langfristige Technologieabsicherung. Hierzu
arbeiten wir zum Beispiel intensiv mit folgenden
Einrichtungen zusammen:
MitarbeiterAm 31. Dezember 2007 beschäftigte der LINOS Konzern
807 Mitarbeiter. Das sind 44 mehr als Ende 2006. Die Anzahl
der Mitarbeiter stieg im In- und Ausland -
hauptsächlich in den Bereichen Vertrieb, Technologie
und Produktion.
Anzahl der Mitarbeiter
Aus- und WeiterbildungLINOS beschäftigte am Ende des Geschäftsjahres
33 Auszubildende. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die
Zahl der Ausbildungsplätze um 2 erhöht. Die
Ausbildungsquote lag im Berichtsjahr bei 4,7 Prozent der im
Inland Beschäftigten (Vorjahr: 4,6 Prozent). 7
Auszubildende haben wir in ein
Beschäftigungsverhältnis übernommen. Wir
gehen davon aus, dass wir mit den derzeit in Ausbildung
befindlichen Mitarbeitern den künftigen Bedarf unseres
Unternehmens an qualifizierten jungen Fachkräften
abdecken können.
Bei der Weiterbildung standen fachbezogene
Maßnahmen, Managementtrainings sowie Maßnahmen
zur Teamentwicklung und Nachwuchsförderung im
Mittelpunkt.
Gesundheits- und ArbeitsschutzQualifizierte Mitarbeiter und externe Spezialisten
gleichen regelmäßig die betrieblichen
Gegebenheiten mit den gesetzlichen Regelungen für den
Gesundheits- und Arbeitsschutz ab und planen die
notwendigen Korrekturmaßnahmen. Unsere Mitarbeiter
werden regelmäßig in der Handhabung von
sicherheitskritischen Prozessen und Betriebsmitteln
unterwiesen, zum Beispiel für den Umgang mit
Laserinstallationen. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter
unterstützen wir durch Maßnahmen wie zum
Beispiel Grippeschutzimpfungen.
Personalverteilung nach Bereichen
Qualifikationsstruktur der LINOS Mitarbeiter
VergütungsberichtDie Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats
der LINOS AG stellen wir einschließlich der
Grundzüge des Vergütungssystems in einem
ausführlichen Vergütungsbericht dar. Der
Vergütungsbericht wurde durch den Abschlussprüfer
geprüft und ist Bestandteil dieses
Konzernlageberichts.
RisikomanagementLINOS unterhält ein umfassendes
Risikomanagementsystem, in dessen Rahmen die
wirtschaftlichen Auswirkungen von Managemententscheidungen
sowie von externen Einflüssen regelmäßig
einem Monitoring unterzogen werden. Ein gesondertes
Berichtswesen unterstützt das Management dabei,
definierte Risikofelder zu überwachen sowie
Risikovorkommnisse und die in diesem Zusammenhang
ergriffenen Maßnahmen zu erfassen. Alle zwei Jahre
führen wir eine intensive Risikoinventur mit dem Ziel
durch, eventuell neu hinzugekommene Risikofelder zu
identifizieren und in das Reporting einzubeziehen. Eine
solche Risikoinventur haben wir im Geschäftsjahr 2007
durchgeführt.
LINOS sichert die industrieüblichen Risiken durch
entsprechende Versicherungsverträge ab. Der Umfang der
Policen wird regelmäßig einer fachkundigen
Prüfung unterzogen. Soweit möglich begrenzen wir
Risiken bereits im Rahmen von Vertragsverhandlungen
weitestgehend. Wesentliche Wechselkursrisiken sichert LINOS
durch Absicherungsgeschäfte ab.
Folgende Risiken haben wir im Berichtsjahr
identifiziert, die einen wesentlichen Einfluss auf das
Unternehmen haben können:
Erhebliche Änderungen der Marktbedingungen, insbesondere bei zyklischen MärktenEinige Hauptkunden von LINOS sind in zyklischen
Märkten, beispielsweise in der
Halbleiterausrüstungsindustrie, tätig. Damit sind
bei einem Abschwung in diesen Teilmärkten auch
Auswirkungen auf das Geschäft von LINOS zu erwarten.
Die genaue Beobachtung solcher zyklischen Märkte
bildet einen Schwerpunkt unseres Risikomanagements. Dieses
Risiko ist bei LINOS dadurch begrenzt, dass wir in eine
Vielzahl unterschiedlichster Märkte liefern; das
zyklische Verhalten einzelner Märkte stellt damit
keine Unternehmensgefährdung dar.
Dem Risiko von Zahlungsausfällen im Falle von
Liquiditätsengpässen bei Kunden begegnen wir
durch ein sorgfältiges Forderungsmanagement.
Neu aufgenommen in das Berichtswesen für dieses
Risikofeld wurde im Geschäftsjahr 2007 die Komponente
"Wettbewerb". Gemeinsam mit unseren Partnern in der
Qioptiq-Gruppe beobachten wir kontinuierlich das
Marktumfeld und speziell die Wettbewerbssituation und
leiten daraus Maßnahmen für unser Auftreten auf
dem Markt ab.
Mitarbeiter mit SchlüsselqualifikationenLINOS ist auf Grund seines Geschäftsmodells auf das
Fachwissen von Experten, insbesondere in den
verschiedensten technischen Fachrichtungen angewiesen. Die
Fortentwicklung und den Ausbau der Fertigkeiten und des
Know-hows unserer Mitarbeiter fördern wir durch
interne und externe Schulungsmaßnahmen. Darüber
hinaus informieren wir die Mitarbeiter
regelmäßig über Zielsetzungen, Strategien
und Projekte des Unternehmens. Dieses Vorgehen halten wir
für grundlegend für die weitere positive
Geschäftsentwicklung der LINOS AG.
Im Berichtsjahr sind eine Reihe von Spezialisten aus dem
Unternehmen ausgeschieden. Diese wurden beziehungsweise
werden möglichst zeitnah ersetzt. Auf Grund der guten
Konjunkturlage erweist es sich als zunehmend schwierig,
Fachleute mit der erforderlichen Expertise auf dem
Personalmarkt zu rekrutieren.
Maschinen- und Geräteausfall bei KernkompetenzenMaschinen- oder Geräteausfälle beinhalten das
Risiko von ungeplanten Störungen unseres
Produktionsprozesses. Einbußen bei Qualität und
Liefertreue können die Folge sein. Durch die
vorbeugende Instandhaltung können wir solche
Vorfälle weitestgehend vermeiden. Ergänzend
prüfen wir den Anlagenbestand regelmäßig
auf Ersatzbedarf und berücksichtigen diesen soweit
notwendig im Investitionsbudget.
EDV-Systemausfall oder Ausfall in zentralen TeilsystemenFür die Steuerung und Umsetzung unseres
Leistungsangebotes ist es unabdingbar, dass alle relevanten
Daten jederzeit in vollem Umfang zur Verfügung stehen
und alle Programme funktionsfähig sind. Wir sichern
dies durch routinemäßige Sicherungsprozeduren,
Back-up-Lösungen und Sicherheitssoftware ab. Der
Betrieb von SAP-Systemen an fast allen LINOS Standorten
führt zu einer inzwischen weitestgehenden
Vereinheitlichung der Systemlandschaft und zu
größtmöglicher Datensicherheit.
Übernahme der LINOS AG durch die Qioptiq GroupBeherrschungs- und GewinnabführungsvertragDie LINOS AG hat mit der Optco Akquisitions GmbH (im
Folgenden "Optco"), die derzeit eine Beteiligung in
Höhe von 77,85 Prozent an der LINOS AG hält, am
20. Dezember 2006 einen Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Nach Zustimmung
der Hauptversammlung am 6. Februar 2007 wurde der
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag am 1.
März 2007 in das Handelsregister eingetragen.
Gegen den Beschluss der Hauptversammlung haben 16
außen stehende Aktionäre Anfechtungs- und/oder
Nichtigkeitsklage erhoben. Zwei Kläger haben ihre
Klagen wieder zurückgenommen. Dem Rechtsstreit sind
vier Nebenintervenienten beigetreten. Die LINOS AG hat
daraufhin mit Antrag vom 7. Mai 2007 beim Landgericht
Hannover die Feststellung beantragt, dass die Erhebung der
Klagen der Eintragung nicht entgegensteht und Mängel
des Hauptversammlungsbeschlusses die Wirkung der Eintragung
unberührt lassen (§ 246a AktG). Das Landgericht
Hannover hat den Freigabeantrag mit Beschluss vom 4. Juli
2007 wegen Unzulässigkeit zurückgewiesen. Auf die
Beschwerde der LINOS AG vom 1. August 2007 hat das
Oberlandesgericht Celle den Beschluss des Landgerichts
Hannover aufgehoben und das Freigabeverfahren zur
Entscheidung in der Sache an das Landgericht Hannover
zurückverwiesen.
Einige Beschwerdegegner haben im Dezember 2007 gegen die
Entscheidung des Oberlandesgerichts Celle zunächst
Rechtsbeschwerde beim Bundesgerichtshof eingelegt, diese
anschließend jedoch wieder zurückgenommen. Die
Entscheidung des Oberlandesgerichts Celle ist damit
rechtskräftig.
Sollte der Freigabeantrag der LINOS AG erfolglos bleiben
und die Kläger letztinstanzlich obsiegen, könnte
dies unter anderem dazu führen, dass die durch den
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag
begründete steuerliche Organschaft entfallen und die
LINOS selbstständig steuerpflichtig bleiben
würde. Gleichzeitig würde die Verpflichtung zur
Abführung des Jahresüberschusses entfallen.
Dieses Szenario hält der Vorstand jedoch für
unwahrscheinlich.
Parallel zu den gegen die LINOS AG gerichteten
Anfechtungsklagen haben 56 außen stehende
Aktionäre vor dem Landgericht Hannover gegen die Optco
ein Spruchverfahren zur Überprüfung der
Angemessenheit der den Aktionären von der Optco im
Rahmen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags
angebotenen Ausgleichs- und Abfindungszahlungen
eingeleitet.
Erläuternder Bericht zu Übernahmehindernissen nach § 315 Abs. 4 HGBStimmrechteDas Grundkapital der LINOS AG setzt sich aus 5.511.999
auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag mit
einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 1,00 Euro
zusammen. Die LINOS AG ist das Konzernmutterunternehmen des
LINOS Konzerns. Jede Aktie verleiht eine Stimme und ist
frei übertragbar. Dem Vorstand der LINOS AG sind keine
Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern bezüglich der
Stimmrechte oder der Übertragung von Aktien bekannt.
Die Optco Akquisitions GmbH, Göttingen, hält
4.290.862 Aktien der LINOS AG. Dies entspricht 77,85
Prozent der Stimmrechte der LINOS AG. Den nachfolgend
aufgeführten Gesellschaften stehen 4.290.862
Stimmrechte an der LINOS AG zu, was einem Stimmrechtsanteil
von 77,85 Prozent entspricht. Diese Stimmrechte sind den
nachfolgend aufgeführten Gesellschaften nach § 22
Abs. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen:
Bestellung der VorstandsmitgliederDie Bestellung und der Widerruf der Bestellung der
Vorstandsmitglieder der LINOS AG richtet sich nach den
§§ 84 und 85 des Aktiengesetzes. In
Übereinstimmung hiermit sieht § 6 Abs. 2 der
Satzung der LINOS AG vor, dass der Aufsichtsrat der
Gesellschaft über die Bestellung und die Abberufung
der Vorstandsmitglieder entscheidet. § 6 Abs. 3 der
Satzung sieht außerdem vor, dass der Aufsichtsrat der
Gesellschaft ein Mitglied des Vorstands zum Vorsitzenden
des Vorstands der Gesellschaft sowie einen
stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands ernennen kann.
SatzungsänderungDie Satzung der LINOS AG kann durch Beschluss der
Hauptversammlung der Gesellschaft geändert werden.
Abweichend von § 179 Abs. 2 Satz 1 AktG bedarf die
Änderung der Satzung durch die Hauptversammlung
gemäß § 15 Abs. 2 der Satzung der LINOS AG
nur einer einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung
vertretenen Grundkapitals. Nach dieser Satzungsnorm fasst
die Hauptversammlung der LINOS AG ihre Beschlüsse mit
einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit nicht
nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften eine
größere Stimmenmehrheit erforderlich ist. Sieht
das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine
Kapitalmehrheit vor, genügt nach § 15 Abs. 2 der
Satzung die einfache Mehrheit des bei der Beschlussfassung
vertretenen Grundkapitals, sofern nicht durch das Gesetz
eine größere Mehrheit zwingend vorgeschrieben
ist. Nach § 179 Abs. 2 Satz 2 AktG kann die Satzung
für Satzungsänderungen eine Beschlussfassung mit
einfacher Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen
Grundkapitals vorsehen, jedoch nicht für die
Änderung des Unternehmensgegenstandes. Die Satzung der
LINOS AG macht außerdem von der
Ermächtigungsmöglichkeit des § 179 Abs. 1
Satz 2 AktG Gebrauch, indem der Aufsichtsrat nach § 18
der Satzung zu Satzungsänderungen berechtigt ist, die
nur die Fassung der Satzung betreffen.
Genehmigtes KapitalDer Vorstand der Gesellschaft war ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 8. Mai 2007 das
Grundkapital der Gesellschaft gegen Bareinlagen und/oder
gegen Sacheinlagen durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber
lautender Stückaktien einmalig oder mehrmalig um bis
zu 2,5 Millionen Euro zu erhöhen (genehmigtes
Kapital). Bei der Ausnutzung des genehmigten Kapitals gegen
Bareinlage konnte das Bezugsrecht der Aktionäre
ausgeschlossen werden,
(a) soweit Spitzenbeträge auszugleichen waren,
(b) bei der Ausgabe der neuen Aktien an strategische
Investoren oder Kooperationspartner oder
(c) soweit der auf die neuen Aktien entfallende Anteil
10 Prozent des zum Zeitpunkt der Eintragung des genehmigten
Kapitals bestehenden Grundkapitals oder 10 Prozent des zum
Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien bestehenden
Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabebetrag
den Börsenpreis nicht wesentlich unterschritt.
Im Falle der Ausnutzung des genehmigten Kapitals gegen
Sacheinlagen bzw. gegen Sacheinlagen und Bareinlagen war
das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen, wenn das
genehmigte Kapital für Akquisitionen oder
Unternehmenszusammenschlüsse verwendet wurde. Die
Ermächtigung des Vorstands ist mit Ablauf des 8. Mai
2007 erloschen.
Bedingtes KapitalDas Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss
der Hauptversammlung vom 11. Juli 2000 um bis zu 400.000
Euro bedingt erhöht worden (bedingtes Kapital). Das
bedingte Kapital war eingeteilt in bis zu 400.000 auf den
Inhaber lautende Stamm-Stückaktien. Die bedingte
Kapitalerhöhung wurde nur insoweit durchgeführt,
wie gemäß dem Optionsplan nach Maßgabe des
Beschlusses der Hauptversammlung vom 11. Juli 2000
Bezugsrechte ausgegeben wurden und die Inhaber der
Bezugsrechte von ihrem Ausübungsrecht Gebrauch
machten. Auf der Grundlage des Optionsplans hat die LINOS
AG in den Jahren 2000, 2001 und 2002 insgesamt 365.500
Aktienoptionen mit einer Laufzeit von jeweils vier Jahren
ausgegeben. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 12. Mai
2004 ist der am 11. Juli 2000 gefasste Beschluss und das
bedingte Kapital insoweit abgeändert worden, dass die
maximal zulässige Laufzeit der Optionen auf bis zu
zehn Jahre verlängert wurde und der Vorstand
ermächtigt wurde, gemäß den im übrigen
unveränderten Festsetzungen Optionen mit einer
Laufzeit von bis zu zehn Jahren auszugeben sowie die
Laufzeit bereits ausgegebener Optionen auf bis zu zehn
Jahre zu verlängern. Die Laufzeit sämtlicher
ausgegebener Aktienoptionen wurde daraufhin bis zum Ablauf
des Jahres 2007 verlängert. Die Ausgabe neuer Optionen
unter dem Optionsplan ist nicht vorgesehen. Mit Ablauf des
Jahres 2007 bestehen keine weiteren Aktienoptionen oder
ähnliche Rechte, die ein Recht auf den Erwerb von
LINOS Aktien gewähren.
Gemäß den Regelungen des § 71 AktG hat
der Vorstand der LINOS AG die Möglichkeit bis zu zehn
Prozent der Anteile an der Gesellschaft zu erwerben.
Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels stehenDie LINOS AG verfügt über Kreditlinien von
insgesamt 7,1 Millionen Euro, die ein Kündigungsrecht
des Darlehensgebers für den Fall vorsehen, dass die
LINOS AG Tochtergesellschaft eines anderen Unternehmens
wird oder eine Person oder eine Gruppe gemeinsam handelnder
Personen die Kontrolle über die LINOS AG erwerben,
indem sie die Möglichkeit erhalten, einen bestimmenden
Einfluss auf die Tätigkeit der LINOS AG
auszuüben.
Die LINOS AG hat weder mit den Mitgliedern des Vorstands
noch mit einzelnen Arbeitnehmern
Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines
Übernahmeangebots getroffen.
NachtragsberichtAnfechtungs- und Nichtigkeitsklagen gegen Zustimmungsbeschluss zum Beherrschungs- und GewinnabführungsvertragDas Landgericht Hannover hat den Beschluss der
außerordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft
vom 6. Februar 2007 über die Zustimmung zu dem am 20.
Dezember 2006 zwischen der LINOS Aktiengesellschaft
("LINOS") als abhängiger Gesellschaft und der Optco
Akquisitions GmbH mit Sitz in Göttingen ("Optco") als
herrschender Gesellschaft geschlossenen Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrag für nichtig erklärt.
Das erstinstanzliche Urteil wurde am 6. Februar 2008
verkündet, ist aber noch nicht rechtskräftig.
Das Landgericht Hannover begründet seine
Entscheidung damit, dass zusätzlich zum
Zustimmungsbeschluss der Hauptversammlung auch ein
zustimmender Sonderbeschluss der außen stehenden
Aktionäre erforderlich gewesen sei, der nicht
eingeholt worden ist. Dabei knüpft das Gericht an das
vertraglich vereinbarte Sonderkündigungsrecht der
Optco für den Fall an, dass der Optco nicht mehr die
Mehrheit der Stimmrechte aus den Anteilen an der LINOS
zusteht. Auf Grund dieses Kündigungsrechts könne
sich die Optco schon vor Ablauf der vereinbarten
fünfjährigen Mindestlaufzeit des Beherrschungs-
und Gewinnabführungsvertrages vom Vertrag lösen.
Dies käme im Ergebnis einer bereits in den Vertrag
integrierten Vertragsbeendigungsregelung im Sinne des
§ 296 Abs. 1 AktG gleich, für die nach § 296
Abs. 2 AktG ein zustimmender Sonderbeschluss der
außen stehenden Aktionäre erforderlich sei.
Da das Sonderkündigungsrecht der Optco statt dessen
aber als wichtiger Grund für eine Kündigung
bezeichnet werde, die eines zustimmenden Sonderbeschlusses
kraft Gesetzes nicht bedarf, sei in der vertraglichen
Gestaltung eine Umgehung der gesetzlichen Grundsätze
des Minderheitenschutzes zu sehen, die ohne einen
entsprechenden zustimmenden Sonderbeschluss der außen
stehenden Aktionäre unwirksam sei.
Des Weiteren ist das Gericht der Auffassung, dass die
Regelung der Fälligkeit der Ausgleichszahlung in
§ 4 Abs. 1 S. 1 des Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrages zu unbestimmt sei, da
vertraglich weder ein Mindestzeitpunkt für die
Fälligkeit der Ausgleichszahlung noch ein Beginn der
Jahresperiode, innerhalb derer der Ausgleich zu leisten
ist, festgelegt worden sei. Das Gericht hat Bedenken, ob
die vertragliche Regelung noch den Anforderungen des §
304 AktG entspreche.
Gerügt wird außerdem, dass die außen
stehenden Aktionäre in der Hauptversammlung nicht
hinreichend darüber informiert worden seien, welchen
Personen mit Leitungsfunktionen innerhalb der Beklagten im
Zusammenhang mit dem Abschluss des Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrags finanzielle Vorteile
angeboten worden sind. Nach Meinung des Gerichts hätte
LINOS über den gesamten Personenkreis detailliert
Auskunft geben müssen.
LINOS teilt die Rechtsauffassung des Gerichts nicht und
wird gegen das Urteil Berufung einlegen.
AusblickGeschäftsentwicklungUnsere Wachstumserwartungen in unseren wesentlichen
Märkten (Europa und Nordamerika) haben sich
gegenüber dem Vorjahr abgeschwächt. Einzelne
Märkte, zum Beispiel die Medizintechnik, scheinen sich
von diesem Trend jedoch abzukoppeln. Deutlich
schwächere Perspektiven sehen wir derzeit im
Halbleiterausrüstungsmarkt. Weiterhin sind deutliche
Kostensteigerungstrends zum Beispiel bei Rohstoffen und
Energie zu erwarten.
Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das
Geschäftsjahr 2008 Umsätze von zirka 98 Millionen
Euro und ein operatives Ergebnis (EBIT) zwischen 10 und 11
Millionen Euro. Dabei sind Sonderaufwendungen, die durch
die Übernahme durch die Optco Akquisitions GmbH
versursacht werden, nicht berücksichtigt.
Für die Folgejahre gehen wir von einer insgesamt
positiven Entwicklung unserer Gesellschaft aus.
Refinanzierung der Qioptiq-GruppeDie Qioptiq S.à.r.l. sowie deren
Muttergesellschaft Eye 2 S.A. haben am 8. Februar 2008 mit
der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG und The Royal Bank
of Scotland PLC als Arrangeuren Verträge zur
Refinanzierung der Qioptiq-Gruppe abgeschlossen, die am 20.
März 2008 nochmals geändert wurden. In diesem
Zusammenhang ist zwischen den vorgenannten Parteien
vereinbart worden, dass die LINOS AG dieser Finanzierung
bis Ende März 2008 beitritt und mit den Mitteln aus
dieser neuen Finanzierung ihre bisherigen
Bankverbindlichkeiten nahezu vollständig ablöst.
Weiterhin ist vereinbart worden, dass die LINOS AG in
diesem Zusammenhang neben Sicherheiten für eigene
Darlehensverbindlichkeiten im rechtlich zulässigen
Rahmen auch Sicherheiten für
Darlehensverbindlichkeiten anderer Gesellschaften der
Qioptiq-Gruppe stellt. Es ist zudem vorgesehen, dass sowohl
die LINOS Photonics GmbH & Co. KG als auch die LINOS
Real Estate GmbH als Sicherheitengeber für die
vorgenannte Refinanzierung der Qioptiq-Gruppe fungieren.
Die Refinanzierung hat für die LINOS AG zur Folge,
dass sie in den nächsten Jahren mit einem deutlich
höheren Zinsaufwand als bisher zu rechnen hat. Die
Refinanzierung hat für die LINOS AG jedoch den
positiven Effekt, dass die Kredite längerfristig zur
Verfügung gestellt werden und erst zu einem
späteren Zeitpunkt als unter der bisherigen
Finanzierung der LINOS Gruppe zu tilgen sind.
Der Beitritt seitens der LINOS AG zu den
Refinanzierungsverträgen erfolgte am 26. März
2008 auf Grund einer Weisung durch die Optco Akquisitions
GmbH unter dem bestehenden Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrag, die am 5. März 2008
erteilt und mit Schreiben vom 18. März 2008 im
Hinblick auf die nochmals abgeänderten
Refinanzierungsverträge bestätigt wurde.
Konzernabschluss nach IFRSKonzernbilanz zum 31.12.2007 nach IFRS - Aktiva
Konzernbilanz zum 31.12.2007 nach IFRS - Passiva
Konzerngewinn- und -verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007 nach IFRS
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2007 nach IFRS
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das Geschäftsjahr 2007 nach IFRS
Anhang zum Konzernabschluss nach IFRS für das Geschäftsjahr 2007[1] AllgemeinesDie LINOS AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in
Deutschland und Mutterunternehmen der LINOS Gruppe
(nachfolgend: 'LINOS', 'die Gruppe' oder 'der Konzern').
Die Gruppe ist auf dem Markt für Photonics (optische
Technologien) tätig. Die geschäftlichen
Aktivitäten umfassen die Entwicklung, Produktion sowie
den Vertrieb optischer, elektronischer und feinmechanischer
Komponenten, Systeme und Lösungen. LINOS liefert
sowohl OEM-Produkte als auch Standardprodukte.
Die durchschnittliche Anzahl der in der Gruppe
beschäftigten angestellten Mitarbeiter betrug 365, die
Anzahl der beschäftigten gewerblichen Mitarbeiter 397
und die Anzahl der Auszubildenden 28.
Die LINOS AG hat ihren Sitz in der Königsallee 23,
37081 Göttingen.
Die LINOS AG war seit dem 16. Januar 2003 im Teilbereich
des geregelten Marktes mit weiteren
Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) notiert.
Am 30. Oktober 2006 beschloss der Vorstand der LINOS AG,
bei der Frankfurter Wertpapierbörse den Wechsel vom
Prime Standard in den General Standard zu beantragen. Der
Wechsel erfolgte mit Wirkung zum 15. Februar 2007.
Der Vorstand hat den Konzernabschluss am 12. März
2008 zur Weiterleitung an den Aufsichtsrat freigegeben. Der
Aufsichtsrat wird in seiner Sitzung am 28. März 2008
über die Feststellung des Abschluss entscheiden. Die
Veröffentlichung des Konzernabschlusses 2007 ist
für den 31. März 2008 geplant.
[2] Veränderungen der AnteilseignerDie Optco Akquisitions GmbH hat im Jahr 2006 im Rahmen
eines freiwilligen Übernahmeangebots und
Aktienkaufvertrags 4.289.183 Aktien der LINOS AG erworben.
Dies entsprach zum 31. Dezember 2006 einem Anteil von
77,82% des Grundkapitals und der Stimmrechte der LINOS AG.
Zum 31. Dezember 2006 betrug der Anteil der Optco
Akquisitions GmbH an Grundkapital und Stimmrechten 77,82 %.
In 2007 erhöhte sich der Anteil der Optco Akquisitions
GmbH an Grundkapital und Stimmrechten auf 77,85%.
Die Optco Akquisitions GmbH mit Sitz in Göttingen
ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Thor 2 S.A.,
Luxemburg. Im Berichtsjahr hielt die Eye 1 S.à r.l.,
Luxemburg, bis 29. Oktober 2007 91,98 % der Anteile an der
Thor 2 S.A. und Candover Partners Ltd. hielt eine Aktie an
der Thor 2 S.A. Am 29. Oktober 2007 haben die Eye 1
S.à r.l. und weitere Gesellschafter ihre Anteile an
der Thor 2 S.A. in die Eye 2 S.A., Luxemburg, eingebracht,
die seither 100 % minus 1 Aktie an der Thor 2 S.A.
hält. Candover Partners Ltd. hält weiterhin eine
Aktie an der Thor 2 S.A. Die Anteile an der Eye 1
S.à r.l. werden in Höhe von 84,3% (Vorjahr:
85,8%) von insgesamt elf Fondsgesellschaften gehalten,
wobei die Beteiligungen der einzelnen Gesellschaften an der
Eye 1 S.à r.l. zwischen 1,1% und 16,4 % (Vorjahr:
zwischen 1,2 % und 16,7%) betragen. Bei den elf
Fondsgesellschaften handelt es sich jeweils um englische
Limited Partnerships, an denen Drittinvestoren als Limited
Partner (Kommanditisten) und Candover Partners Limited,
London, Vereinigtes Königreich, als General Partner
(Komplementär) beteiligt sind. Die elf
Fondsgesellschaften werden nachfolgend zusammen "Candover
2001 Fund" genannt. Weitere Anteile an der Eye 1 S.à
r.l. werden in Höhe von 10,79 % (Vorjahr: 10,98%) von
Candover Investments plc., London, Vereinigtes
Königreich, und in Höhe von insgesamt 2,5%
(Vorjahr: 2,5%) von zwei Tochtergesellschaften der Candover
Investments plc, nämlich der Candover (Trustees)
Limited, London, Vereinigtes Königreich, und der
Candover 2001 GmbH & Co. KG, Düsseldorf, gehalten.
Eye 1 S.à r.l. fungiert als Obergesellschaft der
Qioptiq Group und hält mittelbar über Eye 2 S.A.,
Luxemburg, und Qioptiq S.à r.l., Luxemburg, die
Anteile an den operativ tätigen Gesellschaften der
Qioptiq Group. Eye 1 S.à r.l. und ihre
Tochtergesellschaften werden nachfolgend zusammen "Qioptiq
Group" genannt.
Die Qioptiq Group ist im Dezember 2005 aus dem
Geschäftsbereich High Tech Optics der Thales S.A.
hervorgegangen und wurde vom Candover 2001 Fund
übernommen. Die Qioptiq Group setzt sich zusammen aus
einem internationalen Netzwerk von Gesellschaften, die
optische Systeme, Module, Montageteile und optische
Präzisionskomponenten herstellen.
Die Produktbereiche der Qioptiq Group werden von sieben
operativen Unternehmen mit Sitz im Vereinigten
Königreich, Singapur, den USA, Deutschland und Ungarn
angeboten. Die Managementgesellschaft der Qioptiq Group ist
die Qioptiq SAS mit Sitz in Paris, Frankreich. Darüber
hinaus gibt es innerhalb der Qioptiq Group operativ nicht
tätige Gesellschaften, die als reine
Holdinggesellschaften fungieren.
Die Candover Investments plc wurde 1980 als
Investmentgesellschaft gegründet und hat sich auf die
Vorbereitung und Durchführung großer Management
Buy-outs und Buy-ins spezialisiert. Candover Investments
plc und ihre Tochterunternehmen werden nachfolgend
"Candover" genannt. Candover investiert überwiegend
das Beteiligungskapital Dritter, das von Candover Partners
Limited, London, Vereinigtes Königreich, einer
100%igen Tochtergesellschaft von Candover Investments plc,
als Fonds aufgelegt und verwaltet wird.
Candover Investments plc, die Obergesellschaft der
Candover Group, ist seit 1984 an der Londoner Börse
notiert.
Die nachfolgende Grafik gibt einen Überblick
über die Struktur der Gruppe zum 31. Dezember 2007:
Am 6. Februar 2007 stimmte die Hauptversammlung der
LINOS AG dem am 20. Dezember 2006 zwischen der LINOS AG als
abhängigem und der Optco Akquisitions GmbH als
herrschendem Unternehmen abgeschlossenen Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrag zu.
[3] Darstellung der wesentlichen Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden,
die für die Erstellung des Konzernabschlusses
angewandt wurden, sind die Folgenden:
GrundlagenDer Konzernabschluss wurde in Übereinstimmung mit
den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie
sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach
§ 315a HGB zu beachtenden handelsrechtlichen
Vorschriften aufgestellt.
Die Erstellung des Abschlusses erfolgte unter
Heranziehung der historischen Anschaffungs- oder
Herstellungskosten; ausgenommen sind die zu Handelszwecken
gehaltenen finanziellen Vermögenswerte oder Schulden,
die alle nach dem erstmaligen Ansatz mit dem Zeitwert
bewertet werden.
Der Stichtag des Konzernabschlusses bzw. der Stichtag
der Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss
einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2007.
Abweichend hiervon weist die zum 31. Dezember 2007 in
Liquidation befindliche Ausbildungszentrum optische
Technologien GmbH, Göttingen, die bislang nach der
Equity-Methode konsolidiert wurde, den 30. September 2007
als Abschlussstichtag auf.
Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von
gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund
kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten
können.
Schätzungen und AnnahmenDie IFRS-Bilanzierung verlangt die Vornahme von
Schätzungen und Annahmen, die in die bilanzierten
Beträge und Anhangsangaben einfließen.
Entsprechend kann die tatsächliche Entwicklung von
diesen Schätzungen abweichen. Zu den einzelnen
Schätzungen und Annahmen verweisen wir auf die Angaben
zu den jeweiligen Bilanzpositionen.
BerichtswährungDer Konzernabschluss ist in Tausend Euro (TEUR)
erstellt.
KonsolidierungsgrundsätzeDer Konzernabschluss enthält die LINOS AG und die
von ihr beherrschten Gesellschaften. Diese Beherrschung ist
gewöhnlich nachgewiesen, wenn die LINOS AG direkt oder
indirekt mehr als 50 % der Stimmrechte des gezeichneten
Kapitals eines Unternehmens hält und damit die Finanz-
und Geschäftspolitik dieses Unternehmens zu ihrem
wirtschaftlichen Vorteil bestimmen kann.
Konzerninterne Salden und Transaktionen und daraus
resultierende aus Konzernsicht nicht realisierte Gewinne
und Verluste werden in voller Höhe eliminiert. Der
Konzernabschluss wird unter Anwendung einheitlicher
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellt.
Anteile an Joint-Venture-Unternehmen, durch die die
LINOS AG oder eine ihrer Tochtergesellschaften mit einem
oder mehreren außerhalb der Gruppe stehenden Dritten
eine wirtschaftliche Tätigkeit durchführt, die
einer gemeinschaftlichen Führung unterliegt, wurden
gemäß IAS 31.38 nach der Equity-Methode
("allowed alternative treatment") basierend auf den
Einzelabschlüssen bilanziert. Das Unternehmen nimmt
eine Neubewertung seiner Anteile am Joint-Venture vor, wenn
Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der
Vermögenswert eine Wertminderung erfahren hat oder
dass der Grund für eine in früheren Jahren
vorgenommene Wertminderung nicht mehr besteht.
Neue RechnungslegungsvorschriftenIm Geschäftsjahr 2007 wurde erstmals der IFRS 7
"Financial Instruments: Disclosures" sowie die
Interpretationen IFRIC 7, IFRIC 8, IFRIC 9 und IFRIC 10
angewendet.
Auf eine freiwillige Anwendung von erst in späteren
Geschäftsjahren verpflichtend anzuwendenden Standards
oder Interpretationen wurde verzichtet. Nachfolgend eine
Aufstellung der noch nicht angewendeten Standards und
Interpretationen:
Noch nicht angewendete Standards und Interpretationen
Die Auswirkungen der oben dargestellten Standards auf
die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LINOS
Gruppe werden zur Zeit noch ermittelt und können zum
jetzigen Zeitpunkt noch nicht verlässlich angegeben
werden.
FinanzinstrumenteDie in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente
(finanzielle Vermögenswerte und finanzielle
Verbindlichkeiten) im Sinne von IAS 32, IAS 39 und IFRS 7
umfassen bestimmte liquide Mittel, Forderungen und
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen,
langfristige Forderungen, Darlehen und Kredite sowie
vertragliche Vereinbarungen, die zu Forderungen und
Verbindlichkeiten führen.
Für Vermögenswerte konzentriert sich das
finanzielle Risikomanagement auf die kurzfristige
Verfügbarkeit liquider Mittel bei gleichzeitiger
Zinsoptimierung. Bei der Finanzierung langlebiger
Investitionsgüter wird jeweils auch eine langfristige
Finanzierung angestrebt. Die Zinssätze basieren in der
Regel auf Referenzzinssätzen, zuzüglich einer
kennzahlabhängigen Marge. Dem sich aus dem
Referenzzinssatz ergebenden Zinsänderungsrisiko wird
durch den Abschluss von Zinssicherungsgeschäften
begegnet. Der kurzfristige Bedarf an liquiden Mitteln wird
über Kontokorrentkredite der Banken gedeckt, die zu
aktuellen, marktüblichen Konditionen verzinst werden.
Kreditrisiken bzw. Forderungsausfallrisiken wird durch
die laufende Bewertung und Überwachung der Kunden und
ihrer Kreditlimits begegnet. In Einzelfällen werden
Kreditversicherungen abgeschlossen. Weitergehende Angaben
zu Kreditrisiken sowie zu Liquiditäts- und
Marktrisiken werden in Textziffer 4 dargestellt.
Finanzinstrumente werden regelmäßig auf ihre
Werthaltigkeit hin überprüft.
Für Zwecke der Berichterstattung nach IFRS 7 hat
LINOS seine finanziellen Vermögenswerte und
Verbindlichkeiten entsprechend den verwendeten
Bilanzpositionen abgegrenzt. Finanzielle
Vermögenswerte sind dementsprechend in den Klassen
liquide Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,
Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sonstige
kurzfristige Vermögenswerte und sonstige langfristige
Vermögenswerte vorhanden. Finanzielle
Verbindlichkeiten finden sich in den Klassen
Darlehensverbindlichkeiten, sonstige Rückstellungen,
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen,
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
und sonstigen Verbindlichkeiten.
Immaterielle VermögenswerteImmaterielle Vermögenswerte werden zu ihren
Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.
Immaterielle Vermögenswerte werden ausgewiesen, wenn
es wahrscheinlich ist, dass der dem Vermögenswert
zuzuordnende künftige wirtschaftliche Nutzen dem
Unternehmen zufließen wird und dass die Anschaffungs-
oder Herstellungskosten des Vermögenswertes
zuverlässig bemessen werden können. Die
Folgebewertung erfolgt zu Anschaffungsoder
Herstellungskosten abzüglich der kumulierten
planmäßigen Abschreibungen und der kumulierten
Wertminderungen. Immaterielle Vermögenswerte werden
linear über die geschätzte Nutzungsdauer
abgeschrieben.
Abschreibungszeitraum und -methode werden jährlich
zum Ende eines Geschäftsjahres überprüft.
(a) Patente, Markenrechte und Lizenzen
Für Patente, Markenrechte und Lizenzen gezahlte
Beträge werden aktiviert und anschließend
über die erwartete Nutzungsdauer linear abgeschrieben.
Die erwartete Nutzungsdauer von Patenten, Markenrechten und
Lizenzen variiert zwischen 2 und 15 Jahren.
(b) Software
Software wird zu Anschaffungskosten als immaterieller
Vermögenswert aktiviert, sofern die Anschaffungskosten
kein integraler Bestandteil der zugehörigen Hardware
sind. Software wird über einen Zeitraum von 2 bis 5
Jahren linear abgeschrieben.
Kosten, die entstanden sind, um den ursprünglichen
wirtschaftlichen Nutzen vorhandener Softwaresysteme zu
erhalten, werden als Aufwand erfasst, wenn die Arbeiten zur
Erhaltung ausgeführt wurden.
(c) Forschungs- und Entwicklungskosten
Forschungs- und Entwicklungskosten werden unmittelbar
als Aufwand erfasst. Eine Ausnahme hiervon stellen
diejenigen Projektentwicklungskosten dar, die nachfolgende
Kriterien erfüllen:
Aktivierte Entwicklungskosten werden linear über
ihre erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Die
Abschreibung erfolgt in der Regel über 3 bis 5 Jahre,
in Ausnahmefällen über maximal 17 Jahre.
Bestehen Anzeichen für eine Wertminderung des
Vermögenswertes oder dafür, dass die Gründe
für eine in vergangenen Perioden vorgenommene
außerplanmäßige Abschreibung entfallen
sind, so wird der Wertansatz der Entwicklungskosten
entsprechend angepasst.
Die als Aufwand erfassten nicht aktivierten Forschungs-
und Entwicklungskosten betrugen im Jahr 2007 TEUR 8.769
(Vorjahr: TEUR 8.795).
Geschäfts- oder FirmenwertDer Teil der Anschaffungskosten eines Unternehmens, der
über den erworbenen Anteil an den beizulegenden
Zeitwerten der identifizierbaren Vermögenswerte und
Schulden im Erwerbszeitpunkt hinausgeht, wird als
Geschäfts- oder Firmenwert bezeichnet und in der
Bilanz als Vermögenswert agesetzt. Der Geschäfts-
oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten abzüglich
der aufgelaufenen Wertminderungen bewertet.
Der Geschäfts- oder Firmenwert wird für
Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2004
beginnen, nicht mehr planmäßig abgeschrieben.
Der Buchwert wird zu jedem Bilanzstichtag im Hinblick auf
seinen künftigen wirtschaftlichen Nutzen
überprüft.
Zu diesem Zweck wird der mit dieser
zahlungsmittelgenerierenden Einheit erzielbare Betrag dem
auf die zahlungsmittelgenerierende Einheit entfallende
Buchwert gegenüber gestellt. Liegt der Buchwert der
Einheit über deren erzielbaren Betrag, so wird der
Geschäfts- oder Firmenwert
außerplanmäßig abgeschrieben.
SachanlagevermögenSachanlagen werden zu ihren Anschaffungs- oder
Herstellungskosten abzüglich kumulierter
planmäßiger Abschreibungen und kumulierter
Wertminderungen ausgewiesen. Wenn Sachanlagen
veräußert werden oder ausscheiden, werden deren
Anschaffungs- oder Herstellungskosten und deren kumulierte
Abschreibungen und Wertminderungen aus der Bilanz
eliminiert und der aus ihrem Verkauf resultierende Gewinn
oder Verlust wird in der Gewinn- und Verlustrechnung
erfasst.
Die ursprünglichen Anschaffungskosten von
Sachanlagen umfassen den Kaufpreis einschließlich
Einfuhrzoll und nicht erstattungsfähige Erwerbsteuern
sowie alle direkt zurechenbaren Kosten, um den
Vermögenswert in einen betriebsbereiten Zustand zu
versetzen und an den Standort seiner beabsichtigten
Verwendung zu bringen.
Die Herstellungskosten umfassen die Aufwendungen, die
durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme
von Diensten für die Herstellung eines
Vermögenswertes entstehen. Dabei werden Einzelkosten
und angemessene Teile der zur Herstellung notwendigen
Gemeinkosten einbezogen.
Aufwendungen, die nach Beginn der Nutzungsdauer
entstehen (z.B. Wartungs-, Instandhaltungs- und
Überholungskosten) werden gewöhnlich in der
Periode erfolgswirksam ausgewiesen, in der die Kosten
entstanden sind. Führen Aufwendungen zu einem
zusätzlichen künftigen wirtschaftlichen Nutzen,
der erwartungsgemäß aus der Verwendung eines
Gegenstands des Sachanlagevermögens über seinen
ursprünglich bemessenen Leistungsgrad hinaus
resultiert, so werden diese Aufwendungen als
nachträgliche Anschaffungskosten der Sachanlagen
aktiviert.
Abschreibungen werden über die nachfolgende
geschätzte Nutzungsdauer linear berechnet:
Gebäude 10 - 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 5 - 15 Jahre Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 20 Jahre
Die verwendeten Nutzungsdauern und Abschreibungsmethoden
werden in jeder Periode überprüft, um
sicherzustellen, dass die Abschreibungsmethode und der
Abschreibungszeitraum mit dem erwarteten wirtschaftlichen
Nutzen aus Gegenständen des Sachanlagevermögens
übereinstimmt. Der Beginn des Abschreibungszeitraums
wird durch den Zeitpunkt der Betriebsbereitschaft
festgelegt. Die Abschreibung erfolgt "pro-rata-temporis".
Anlagen im Bau werden zu ihren Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten ausgewiesen und werden erst ab dem
Zeitpunkt abgeschrieben, in dem die betroffenen
Vermögenswerte betriebsbereit sind.
Nach der Equity-Methode bilanzierte BeteiligungenBeteiligungen an Joint-Venture-Unternehmen werden
gemäß IAS 31.38 (allowed alternative treatment)
entsprechend der Equity-Methode bilanziert.
LeasingEin Leasingverhältnis wird als
Operating-Leasingverhältnis klassifiziert, wenn im
Wesentlichen alle Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum
verbunden sind, beim Leasinggeber verbleiben.
Leasingzahlungen innerhalb eines
Operating-Leasingverhältnisses werden als Aufwand
linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses
erfasst.
Der monetäre Wert von Anreizen, die Leasinggeber im
Zusammenhang mit dem Vertragsabschluss des Leasingvertrages
gewähren, wird als eine Reduktion der Mietaufwendungen
linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses
erfasst.
VorräteVorräte, einschließlich fertiger und
unfertiger Erzeugnisse, sind mit dem niedrigeren Wert aus
Anschaffungs- oder Herstellungskosten und dem
Nettoveräußerungswert angesetzt. Der
Nettoveräußerungswert entspricht dem
Verkaufspreis im normalen Geschäftsgang abzüglich
der Kosten bis zur Fertigstellung und der Vertriebskosten.
Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten bestimmen sich
auf der Basis der gewichteten Durchschnittskosten. Bei den
fertigen und unfertigen Erzeugnissen enthalten die Kosten
die einzubeziehenden fixen und variablen Gemeinkosten der
Produktion. Nicht veräußerbare Vorräte
werden vollständig abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe enthalten durch die Beschaffung
ausgelöste Materialgemeinkosten.
Forderungen und Sonstige VermögenswerteNach erstmaliger Bilanzierung von Forderungen und
sonstigen Vermögenswerten mit einer festen Laufzeit
erfolgt die Folgebewertung zu fortgeführten
Anschaffungskosten nach Berücksichtigung von
Einzelwertberichtigungen, wobei die Effektivzinsmethode
verwendet wird. Forderungen mit kurzer Laufzeit und
sonstige Vermögenswerte ohne festen Zinssatz werden
zum ursprünglichen Rechnungsbetrag oder zum Nennwert
bewertet, soweit die Auswirkung einer kalkulatorischen
Abzinsung unwesentlich ist. Diejenigen Forderungen und
sonstigen finanziellen Vermögenswerte, die keine feste
Laufzeit haben, werden zu Anschaffungskosten (Nennwert)
bewertet. Alle Forderungen und sonstigen
Vermögenswerte unterliegen einer Überprüfung
hinsichtlich möglicher Wertminderungen.
Sonstige Vermögenswerte, die nicht in den
Anwendungsbereich von IAS 39 fallen, werden zu
Anschaffungskosten bewertet. Sie unterliegen ebenfalls
einer Überprüfung hinsichtlich möglicher
Wertminderungen.
Liquide MittelLiquide Mittel bestehen aus Kassenbeständen und
Guthaben bei Kreditinstituten.
PensionsrückstellungenZwei der Konzerngesellschaften verfügen über
einen Pensionsplan, in dem die Versorgung der
anspruchsberechtigten Mitarbeiter festgelegt ist. Die
Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt
jährlich durch qualifizierte unabhängige
Versicherungsmathematiker. Die Verpflichtungen und der
Pensionsaufwand werden auf Basis des
Anwartschaftsbarwertverfahrens
('Projected-Unit-Credit-Method') ermittelt. Dabei
führt jede Leistungsperiode zu einem Anstieg des
erdienten Anspruchs. Aus der individuellen Bewertung ergibt
sich ein kumulierter Gesamtanspruch. Gewinne oder Verluste
aus Beschränkungen oder Übertragungen von
Ansprüchen werden berücksichtigt, wenn die
Beschränkung oder die Übertragung eintritt. Die
Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne oder Verluste
geschieht zeitanteilig auf der Grundlage der erwarteten
durchschnittlichen Restlebensarbeitszeit der Mitarbeiter,
soweit der Saldo der kumulierten, nicht erfassten
versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste zum Ende
der vorherigen Berichtsperiode 10 % des Barwertes der
leistungsorientierten Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt
("defined benefit liability") übersteigt.
Die Pensionsverpflichtung wird zum Barwert der
geschätzten zukünftigen Cash Flows auf Basis
eines Zinssatzes für Industrieanleihen derselben
Währung und derselben Laufzeit, die auch die
Pensionsverpflichtungen aufweisen, ermittelt. Für eine
Einzelpensionszusage wurde eine
Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die als
langfristiger sonstiger Vermögenswert aktiviert wurde.
Gemäß IAS 19.54 (d) wurde deren Aktivwert mit
der entsprechenden Einzelpensionszusage saldiert.
Sonstige RückstellungenEine Rückstellung wird nur dann ausgewiesen, wenn
das Unternehmen eine gegenwärtige (gesetzliche oder
faktische) Verpflichtung auf Grund eines vergangenen
Ereignisses besitzt, es wahrscheinlich ist, dass die
Erfüllung der Verpflichtung zu einem Abfluss von
Ressourcen führen wird und der Betrag der
Verpflichtung verlässlich ermittelt werden kann.
Rückstellungen werden zu jedem Bilanzstichtag
überprüft und an die gegenwärtig bestehenden
Schätzung angepasst. Resultiert aus dem
Erfüllungszeitpunkt der Verpflichtung ein wesentlicher
Zinseffekt, so wird die Rückstellung zum Barwert
bilanziert.
VerbindlichkeitenNach der erstmaligen Erfassung werden alle
Finanzverbindlichkeiten, die keine derivativen
Verbindlichkeiten sind, zu fortgeführten
Anschaffungskosten bewertet. Derivative Verbindlichkeiten
werden nach der erstmaligen Erfassung zu ihren
beizulegenden Zeitwerten bewertet. Die Änderungen des
beizulegenden Zeitwerts werden erfolgswirksam in der
Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
UmsatzrealisierungUmsätze werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist,
dass der mit dem entsprechenden Geschäftsvorfall
verbundene wirtschaftliche Nutzen an das Unternehmen
fließt und die Höhe der Umsätze
verlässlich bemessen werden kann. Umsatzerlöse
werden abzüglich der allgemeinen Umsatzsteuer sowie
etwaiger Preisnachlässe und Mengenrabatte erfasst,
wenn die Lieferung erfolgt und das wirtschaftliche Eigentum
mit seinen Risiken und Chancen übertragen worden ist.
Erträge aus Dienstleistungen werden grundsätzlich
zeitanteilig über die Periode der Leistungserbringung
erfasst. Zudem wurden Auftragserlöse unter Anwendung
der Percentage-of-completion-Methode i. S. v. IAS 11
realisiert.
ZinsenZinsen werden entsprechend der effektiven Verzinsung der
Vermögenswerte erfasst.
FremdwährungenFremdwährungsgeschäfte werden in der
Berichtswährung erfasst, indem der
Fremdwährungsbetrag mit dem zum Zeitpunkt des
Geschäftsvorfalles gültigen Umrechnungskurs
zwischen Berichts- und Fremdwährung umgerechnet wird.
Umrechnungsdifferenzen aus der Abwicklung monetärer
Posten sowie aus der Stichtagsbewertung zu Kursen, die sich
von den ursprünglich während der Periode
erfassten unterscheiden, werden als Aufwand oder Ertrag in
der Periode, in der sie entstanden sind, erfasst.
Ausländische GeschäftsbetriebeDie ausländischen Tochterunternehmen im
Konsolidierungskreis sind in finanzieller, wirtschaftlicher
und organisatorischer Hinsicht selbstständig. Sie
werden daher als wirtschaftlich selbstständige
ausländische Teileinheiten betrachtet. Ihre
Berichtswährung entspricht der jeweiligen
Landeswährung. Die Vermögenswerte und Schulden in
den Bilanzen der von den ausländischen Beteiligungen
im Konsolidierungskreis erstellten Abschlüsse werden
mit Ausnahme des Geschäfts- oder Firmenwerts zum
Wechselkurs per Jahresende umgerechnet, die Gewinn-und
Verlustrechnungen zu den Durchschnittskursen des
Geschäftsjahres und der Geschäfts- oder
Firmenwert zum historischen Kurs. Alle sich ergebenden
Umrechnungsdifferenzen werden in den kumulierten
Währungskursdifferenzen innerhalb des Eigenkapitals
berücksichtigt.
Aktienoptionen und optionsähnliche ZusagenDer Belegschaft und dem Management der Gesellschaft
wurden Aktienoptionen auf den Erwerb von Stammaktien der
Gesellschaft gewährt.
Die Optionen wurden vor dem 7. November 2002
gewährt, so dass die Regelungen des IFRS 2
gemäß IFRS 2.53 ff. nicht zwingend anzuwenden
sind.
Aus Aktienoptionsplänen resultierende
Verpflichtungen und Kosten werden nicht als Personalaufwand
in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Vor diesem
Hintergrund beschränkt sich die LINOS AG auf eine
detaillierte Darstellung des Aktienoptionsplans im
Konzernanhang unter Textziffer 11.
Fair Values im Zusammenhang mit Aktienoptionen und
optionsähnlichen Zusagen werden insgesamt nach dem
Black-Scholes-Modell ermittelt. Es wurden dem
Black-Scholes-Modell folgende Annahmen zu Grunde gelegt:
Bei der Berechnung des Erwartungswertes wurde eine
Normalverteilung zu Grunde gelegt. Der risikofreie
Diskontierungszins beträgt 4,40 %. Die künftige
Volatilität des zu Grunde liegenden Basiswertes wurde
auf 0,25 geschätzt.
FremdkapitalkostenFremdkapitalkosten werden grundsätzlich nicht
aktiviert, sondern als Aufwand in der Periode erfasst, in
der sie anfallen.
Öffentliche ZuwendungenSonderposten für öffentliche Zuwendungen
werden für Leistungen erfasst, die das Unternehmen vor
dem Bilanzstichtag erhalten hat und die Erträge
für Perioden nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Soweit der korrespondierende Vermögenswert aktiviert
wird, werden Sonderposten für öffentliche
Zuwendungen beim Zugang zum Nennwert der erhaltenen
Gegenleistung angesetzt. Investitionszuschüsse werden
zeitanteilig über die Nutzungsdauer der
Vermögenswerte ertragswirksam erfasst.
Aufwandszuschüsse werden entsprechend dem Anfall der
korrespondierenden Aufwendungen erfasst. Der Ausweis
erfolgt jeweils unter den sonstigen betrieblichen
Erträgen.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag/Latente SteuernBei den Ertragsteuern bemisst sich die Steuerlast im
Wesentlichen nach der Höhe des jährlichen
Periodenergebnisses und berücksichtigt Steuerlatenzen.
Latente Steuern werden mit Hilfe der bilanzorientierten
Liability-Methode ermittelt. Latente Ertragsteuern spiegeln
den Nettosteueraufwand /-ertrag temporärer
Unterschiede zwischen dem Buchwert eines
Vermögenswertes oder einer Schuld in der Konzernbilanz
und den Steuerbilanzen wider. Die Bemessung latenter
Steueransprüche und -schulden erfolgt anhand der
Steuersätze, die erwartungsgemäß für
die Periode gelten, in der ein Vermögenswert
realisiert oder eine Schuld beglichen wird. Die Bewertung
latenter Steuerschulden und -ansprüche
berücksichtigt die steuerlichen Konsequenzen, die aus
der Art und Weise des Ausgleichs temporärer
Unterschiede nach der Einschätzung am Stichtag
voraussichtlich resultieren werden.
Ein latenter Steueranspruch ist für alle
ertragsteuerlich relevanten temporären Unterschiede in
dem Maße zu bilanzieren, wie es wahrscheinlich ist,
dass ein zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein
wird, gegen das der temporäre Unterschied verwendet
werden kann. Zu jedem Bilanzstichtag beurteilt das
Unternehmen nicht bilanzierte latente Steueransprüche
und den Buchwert latenter Steueransprüche neu. Das
Unternehmen setzt einen bislang nicht bilanzierten latenten
Steueranspruch in dem Umfang an, in dem es wahrscheinlich
geworden ist, dass zukünftiges zu versteuerndes
Einkommen die Realisierung des latenten Steueranspruches
gestatten wird. Umgekehrt wird der Buchwert eines latenten
Steueranspruches in dem Umfang vermindert, in dem es nicht
mehr wahrscheinlich ist, dass ausreichend zu versteuerndes
Einkommen zur Verfügung stehen wird, um den latenten
Steueranspruch entweder zum Teil oder insgesamt zu nutzen.
Latente Steuerschulden werden für alle innerhalb
der LINOS Gruppe zu versteuernden temporären
Unterschiede bilanziert, sofern die latenten Steuerschulden
keinem Geschäfts- oder Firmenwert entstammen, dessen
Abschreibung steuerlich nicht abzugsfähig ist.
Bezüglich der Auswirkungen des Abschlusses eines
Beherrschung- und Gewinnabführungsvertrages verweisen
wir auf Textziffer 30.
Wertminderung von VermögenswertenSachanlagen und immaterielle Vermögenswerte werden
im Hinblick auf eine Wertminderung geprüft, wann immer
auf Grund von Ereignissen oder Änderungen der
Umstände Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der
Buchwert nicht erzielbar sein könnte. Wenn der
Buchwert eines Vermögenswertes seinen erzielbaren
Betrag übersteigt, wird bei Sachanlagen und
immateriellen Vermögenswerten, die zu Anschaffungs-
oder Herstellungskosten angesetzt worden sind, ein
Wertminderungsaufwand erfolgswirksam erfasst. Der
erzielbare Betrag ist der höhere Betrag von
Nettoveräußerungswert und Nutzungswert. Der
Nettoveräußerungswert ist der durch einen
Verkauf des Vermögenswertes erzielbare Betrag aus
einer marktüblichen Transaktion, während man
unter Nutzungswert den Barwert des geschätzten
künftigen Cashflows versteht, der aus der
fortgesetzten Nutzung eines Vermögenswertes und seinem
Abgang am Ende seiner Nutzungsdauer erwartet wird. Der
erzielbare Betrag wird für einen einzelnen
Vermögenswert geschätzt oder, falls dies nicht
möglich ist, für die zahlungsmittelgenerierende
Einheit.
Wenn ein Anhaltspunkt vorliegt, dass eine Wertminderung
nicht länger besteht oder sich verringert hat, wird
diese Wertaufholung als Ertrag in der Gewinn- und
Verlustrechnung erfasst.
Eventualschulden und -forderungenEin Unternehmen darf keine Eventualschuld ansetzen. Sie
ist jedoch anzugeben, sofern die Möglichkeit eines
Abflusses von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen nicht
unwahrscheinlich ist.
Eventualforderungen werden nicht im Abschluss angesetzt.
Sie sind jedoch anzugeben, wenn der Zufluss
wirtschaftlichen Nutzens wahrscheinlich ist.
Zum 31. Dezember 2007 erwartet der Vorstand hieraus
keine wesentlichen Effekte.
Ereignisse nach dem BilanzstichtagEreignisse nach dem Bilanzstichtag, die zusätzliche
Informationen zur Lage des Unternehmens zum Bilanzstichtag
liefern, werden in der Bilanz berücksichtigt.
Wertbegründende Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
werden ausschließlich im Konzernanhang angegeben.
[4] Angaben zu FinanzinstrumentenDieser Abschnitt gibt einen umfassenden Überblick
über die Bedeutung von Finanzinstrumenten für
LINOS und liefert zusätzliche Informationen über
Bilanzpositionen, die Finanzinstrumente enthalten.
Nachfolgender Tabelle sind die Buchwerte und Fair Values
der Klassen gem. IFRS 7 zu entnehmen:
Finanzielle Vermögenswerte
Finanzielle Verbindlichkeiten
Finanzielle Vermögenswerte
Finanzielle Verbindlichkeiten
Der Fair Value der finanziellen Vermögenswerte und
finanziellen Verbindlichkeiten entspricht sowohl in 2007
als auch im Vorjahr in etwa dem Buchwert. Der Grund
hierfür sind vor allem die kurzen Laufzeiten dieser
Finanzinstrumente bei LINOS.
In der Gewinn- und Verlustrechnung der LINOS Gruppe sind
Erträge und Aufwendungen aus finanziellen
Vermögenswerten und Verbindlichkeiten enthalten, die
gem. IFRS 7.20 detailliert anzugeben sind. Die Nettogewinne
und -verluste für jede Kategorie nach IAS 39 stellen
sich für das Geschäftsjahr 2007 und 2006
folgendermaßen dar.
Nettogewinne/-verluste
Ein Unternehmen hat zudem das Zinsergebnis und die
Wertminderungen eines Geschäftsjahres je Klasse von
finanziellen Vermögenswerten und finanziellen
Verbindlichkeiten anzugeben. Diese Informationen sind
nachfolgender Tabelle zu entnehmen.
Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten
Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten
Die LINOS Gruppe unterliegt hinsichtlich ihrer
finanziellen Vermögenswerte und finanziellen
Verbindlichkeiten insbesondere Risiken aus der
Veränderung der Wechselkurse und der Zinssätze.
Ziel des finanziellen Risikomanagements ist es, diese
Marktrisiken durch die laufenden operativen und
finanziellen Aktivitäten zu begrenzen. Hierzu werden
je nach Einschätzung des Risikos ausgewählte
derivative Finanzinstrumente eingesetzt, zu denen wir
zusätzlich auf unsere Ausführungen in Textziffer
26 verweisen.
KreditrisikenEin Kreditrisiko ist der unerwartete Verlust an
Zahlungsmitteln oder Erträgen durch die
Nichterfüllung von Verpflichtungen innerhalb der
Fälligkeit seitens unserer Kunden oder durch den
Wertverlust erhaltener Sicherheiten. Die LINOS Gruppe ist
demnach aus ihrem operativen Geschäft einem
Kreditrisiko ausgesetzt. Die Gesellschaft erfasst und
überwacht das Kreditrisiko fortlaufend. Diesem Risiko
wird grundsätzlich durch Wertberichtigungen Rechnung
getragen.
Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft aktivische
Finanzinstrumente in Form von liquiden Mitteln (TEUR 11.384
(Vorjahr: TEUR 7.612)), Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen (TEUR 10.437 (Vorjahr: TEUR 11.083)),
Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 39 (Vorjahr:
TEUR 0)), sonstigen kurzfristigen Vermögenswerten
(TEUR 174 (Vorjahr: TEUR 199)), derivativen
Finanzinstrumenten (TEUR 368 (Vorjahr: TEUR 437)) und
sonstigen langfristigen Vermögenswerten (TEUR 89
(Vorjahr: TEUR 89)). Für diese finanziellen
Vermögenswerte hat die Gesellschaft weder
Ausfallversicherungen abgeschlossen noch Sicherheiten von
ihren Vertragsparteien erhalten. Daher besteht das maximale
Ausfallrisiko zum Stichtag in Höhe der positiven
beizulegenden Zeitwerte der finanziellen
Vermögenswerte, die mit den Buchwerten
übereinstimmen. Kein Ausfallrisiko besteht am Stichtag
für liquide Mittel in Höhe von TEUR 11.372
(Vorjahr: TEUR 7.604) aufgrund von gesetzlichen und
freiwilligen Einlagensicherungen.
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und
den sonstigen kurz- und langfristigen Vermögenswerten,
die weder wertberichtigt noch überfällig sind,
lagen zum 31. Dezember 2007 keine Anhaltspunkte vor, dass
Zahlungsausfälle eintreten werden. Des Weiteren gab es
am Bilanzstichtag keine wesentlichen finanziellen
Vermögenswerte, die aufgrund neu ausgehandelter
Konditionen im Geschäftsjahr anderenfalls
überfällig oder wertgemindert gewesen wären.
Im Rahmen einer Altersstrukturanalyse werden für am
Abschlussstichtag erkannte individuelle Kreditrisiken
Einzelwertberichtigungen vorgenommen.
Die Altersstrukturanalyse der überfälligen
aber nicht wertgeminderten finanziellen Vermögenswerte
zum Bilanzstichtag ist nachfolgender Tabelle zu entnehmen:
Finanzielle Vermögenswerte
Finanzielle Vermögenswerte
Zum Bilanzstichtag belaufen sich die zur Besicherung
abgetretenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf
TEUR 9.080 (Vorjahr: TEUR 9.933). Diese abgetretenen
Forderungen dienen der Deutschen Bank, Hannover, der IKB,
Hamburg, der DZ Bank, München und der
Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, München,
(siehe Textziffer 13) gemeinschaftlich zur Sicherung aller
bestehenden, künftigen und bedingten Ansprüche,
die den Banken mit ihren sämtlichen in- und
ausländischen Geschäftsstellen aus der jeweiligen
bankmäßigen Geschäftsverbindung gegen die
LINOS AG, LINOS Photonics GmbH & Co. KG und LINOS Real
Estate GmbH zustehen.
LiquiditätsrisikenDas Liquiditätsrisiko der Gesellschaft besteht
darin, dass sie möglicherweise ihren vertraglich
eingegangenen Verpflichtungen, etwa die fristgerechte
Tilgung von Finanzschulden oder die Bezahlung von
Einkaufsverpflichtungen, nicht nachkommen kann.
Die Aufteilung der Buchwerte finanzieller
Verbindlichkeiten in Abhängigkeit ihrer vertraglichen
Rückzahlungszeitpunkte werden nachfolgend dargestellt:
Finanzielle Verbindlichkeiten zum 31.12.2007
Finanzielle Verbindlichkeiten zum 31.12.2006
Künftig ergeben sich aufgrund von nicht
bilanzierungsfähigen Nebenkosten dieser Buchwerte, wie
z.B. Zinszahlungen auf Darlehensverbindlichkeiten, vom
Buchwert abweichende tatsächliche
Rückzahlungsbeträge.
Auszahlungen der finanziellen Verbindlichkeiten zum 31.12.2007
Auszahlungen der finanziellen Verbindlichkeiten zum 31.12.2006
Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft
über freie Kreditlinien in Höhe von TEUR 7.041
(Vorjahr: TEUR 8.403).
Für Darlehensverbindlichkeiten bestanden
während des Berichtszeitraumes keine Ausfälle,
die Tilgungs- oder Zinszahlungen betreffen. Zur Entwicklung
der Buchwerte der Darlehensverbindlichkeiten verweisen wir
auf Textziffer 13.
MarktpreisrisikenMarktpreisschwankungen können für die LINOS
Gruppe signifikante Cashflow- sowie Gewinnrisiken zur Folge
haben. Änderungen der Fremdwährungskurse, der
Zinssätze sowie der Rohstoffpreise beeinflussen sowohl
das operative Geschäft als auch die Investitions- und
Finanzierungsaktivitäten. Um die Allokation der
finanziellen Ressourcen innerhalb des Konzerns zu
optimieren, identifiziert, analysiert und steuert LINOS
fortlaufend die hiermit verbundenen Marktpreisrisiken.
ZinsänderungsrisikenDie Liquiditätsbeschaffung der LINOS Gruppe findet
überwiegend im Inland statt. Die hieraus
resultierenden Finanzverbindlichkeiten sowie unsere
Geldanlagen sind zu Teilen einem Zinsänderungsrisiko
ausgesetzt.
Das Zinsrisiko von LINOS resultiert hauptsächlich
aus Darlehensverbindlichkeiten sowie zinstragenden
Termingeldeinlagen. Dabei unterliegen sowohl die
Darlehensverbindlichkeiten als auch die Termingeldanlagen
im Wesentlichen variablen Zinssätzen. Zur Begrenzung
des Zinsrisikos in einem Umfeld steigender Zinssätze
hat LINOS seit einiger Zeit derivative Finanzinstrumente im
Einsatz, die das Risiko variabler Zinszahlungen in
Festzinszahlungen transformieren. Nähere
Erläuterungen zu diesen derivativen Finanzinstrumenten
befinden sich in Textziffer 26. Der mit Hilfe dieser
Zinscaps gesicherte variable Zinssatz liegt deutlich unter
dem Zinsniveau zum Abschlussstichtag.
In der LINOS Gruppe werden die Zinsrisiken mit Hilfe von
Cashflow-Sensitivitätsanalysen identifiziert,
analysiert und gesteuert.
Das Ergebnis der Cashflow-Sensitivitätsanalyse zum
Bilanzstichtag ist, dass bei einer um 100 Basispunkte
parallel verschobenen Zinskurve sich das Jahresergebnis
sowie das Eigenkapital für das Geschäftsjahr 2007
um TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 60) geändert hätte.
Der Grund hierfür ist ein, unter Berücksichtigung
der durch Zinscaps abgesicherten Nominalwerte,
zinstragendes Nettovermögen im Berichts- und Vorjahr.
WährungsrisikenDie Währungsrisiken der LINOS Gruppe resultieren
aus Investitionen, Finanzierungsmaßnahmen und
operativen Tätigkeiten. Fremdwährungsrisiken im
Finanzierungsbereich resultieren aus finanziellen
Verbindlichkeiten in Fremdwährung und aus Darlehen in
Fremdwährung, die zur Finanzierung an
Konzerngesellschaften ausgereicht werden. Zur Darstellung
von Marktrisiken verlangt IFRS 7
Sensitivitätsanalysen, welche Auswirkungen
hypothetischer Änderungen von relevanten
Risikovariablen auf Ergebnis und Eigenkapital zeigen. Die
bedeutendsten Fremdwährungen für die LINOS Gruppe
sind der US-Dollar, das britische Pfund und der japanische
Yen. Die zugehörigen Durchschnittsvolatilitäten
betragen für diese Währungen im
Geschäftsjahr 6,30 % (Vorjahr: 7,64%), 5,24 %
(Vorjahr: 4,39 %) und 11,14 % (Vorjahr: 4,39 %). Bei einer
unterstellten gleichzeitigen Aufbzw. Abwertung des EURO
gegenüber all diesen Währungen um die genannten
Durchschnittsvolatilitäten würde sich das
Periodenergebnis der LINOS Gruppe wie folgt ändern:
Eine hypothetische Auf- bzw. Abwertung des EURO
gegenüber den genannten Währungen hätte
somit keine wesentlichen Auswirkungen auf das Eigenkapital
der LINOS Gruppe.
Zur Risikominimierung hat LINOS
Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Nähere
Informationen dazu befinden sich in Textziffer 26.
[5] Veränderungen des KonsolidierungskreisesDer Konsolidierungskreis ist unverändert
gegenüber dem Vorjahr.
[6] Immaterielle Vermögenswerte und Geschäfts- oder FirmenwertImmaterielle Vermögenswerte und Geschäfts- oder Firmenwert
Die aktivierten Entwicklungskosten enthalten
Aufwendungen für die Entwicklung neuer Technologien
und Produktionsverfahren. Die LINOS hat entsprechend
sichergestellt, dass die Voraussetzungen für eine
Aktivierung als immaterielle Vermögenswerte von Beginn
an vorgelegen haben.
Die Entwicklungskosten haben zum Bilanzstichtag eine
Restnutzungsdauer von bis zu 14 Jahren. Die Aktivierung der
Entwicklungskosten wurde auf Basis angemessener
Schätzungen bezüglich der Restlaufzeiten und
zukünftiger Cashflows ermittelt.
Im Rahmen des jährlich durchzuführenden
Impairment-Tests auf Entwicklungskosten wurden TEUR 1.115
(Vorjahr: TEUR 0) außerplanmäßige
Abschreibungen im geografischen Segment Deutschland
vorgenommen.
Dabei wurde ein Abzinsungsfaktor von 6 % p.a. zu Grunde
gelegt. Danach unterschreiten die zukünftig erwarteten
Cashflows den derzeitigen Buchwert.
Für den Geschäfts- oder Firmenwert wird
gemäß IFRS 3 eine unbestimmte Restnutzungsdauer
angenommen. Seine Werthaltigkeit wird jährlich auf
Basis des Impairment only Approach überprüft.
Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus dem
Erwerb der Rodenstock Präzisionsoptik GmbH,
München, und der Rodenstock Precision Optics Inc.,
USA, im Jahr 2000. Die Werthaltigkeit wird jährlich
auf der Grundlage des Discounted-Cashflow-Modells
überprüft. Dem Modell liegen die aus dem Erwerb
der Rodenstock Präzisionsoptik GmbH, München, und
der Rodenstock Precision Optics Inc., USA, resultierenden
Cashflows bis 2012 zu Grunde. Dabei wurde ein
Diskontierungszinssatz von 9,5 % verwendet.
Die zu Grunde gelegte Finanzplanung bis 2012 beruht im
Wesentlichen auf internen Erfahrungen und Marktberichten.
Darüber hinaus wurden konstante Cashflows unterstellt.
Zum Bilanzstichtag sind die immateriellen
Vermögenswerte weder durch
Verfügungsbeschränkungen noch durch Pfandrechte
Dritter belastet.
[7] SachanlagevermögenSachanlagen
Zum Bilanzstichtag erfolgte die Besicherung von
Verbindlichkeiten durch Grundschulden in Höhe von TEUR
10.113 (Vorjahr: TEUR 10.113).
Die Zugänge innerhalb der Technischen Anlagen und
Maschinen dienen im Wesentlichen (TEUR 1.307) der
Erweiterung des Maschinenparks am Standort Regen.
Die Zugänge des Vorjahres innerhalb der
Grundstücke und Gebäude betrafen im Wesentlichen
(TEUR 3.226) den Neubau am Standort Regen.
Von den Zugängen des Vorjahres in Höhe von
TEUR 8.089 entfielen im Zusammenhang mit dem Neubau Regen
TEUR 119 auf Grundstücke, TEUR 3.107 auf Gebäude
und Außenanlagen, TEUR 2.007 auf Technische Anlagen
und Maschinen und TEUR 210 auf Betriebs- und
Geschäftsausstattung.
[8] VorräteDer Buchwert der zum Nettoveräußerungswert
bewerteten Vorräte beträgt TEUR 6.496 (Vorjahr:
TEUR 6.018). Bestände mit einem Buchwert von TEUR
23.421 (Vorjahr: TEUR 21.753) sind als Sicherheiten
für Verbindlichkeiten verpfändet.
Die Wertberichtigungen auf Vorräte belaufen sich
insgesamt auf TEUR 5.282 (Vorjahr: TEUR 6.121).
Bei der Abwertung nach Gängigkeit werden die
Lagerreichweiten auf Basis von Vergangenheitswerten
ermittelt und in zukünftige Perioden fortgeschrieben.
In der Berichtsperiode wurden TEUR 26.945 (Vorjahr: TEUR
23.137) als Aufwand erfasst. Dieser Aufwand umfasst sowohl
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und
für bezogene Waren als auch Erhöhungen oder
Verminderungen des Bestandes an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen.
Die Wertaufholung auf Vorräte beläuft sich auf
insgesamt TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 723).
[9] Forderungen aus Lieferungen und LeistungenForderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Wertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen stellt sich wie folgt dar:
Wertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Aus der Anpassung der Wertberichtigungen auf Forderungen
ergab sich ein Netto-Aufwand von TEUR 139 (Vorjahr: Aufwand
TEUR 59). Für die Ermittlung der Wertberichtigungen
werden zum einen Anhaltspunkte für
Werthaltigkeitsrisiken bezogen auf einzelne Forderungen
berücksichtigt. Zum anderen werden Erfahrungswerte zu
Forderungsausfällen der Vergangenheit in Bezug zum
gesamten Forderungsbestand berücksichtigt.
Zum Bilanzstichtag belaufen sich die zur Besicherung
abgetretenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf
TEUR 9.080 (Vorjahr: TEUR 9.933).
Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen erfolgte unter Berücksichtigung von
Einzel-und Pauschalwertberichtigungen sowie unter der
Berücksichtigung der Percentage-of-completion-Methode
(vgl. Textziffer 19).
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben
eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.
[10] Sonstige VermögenswerteDie Sonstigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt
zusammen:
Sonstige Vermögenswerte
Von den Sonstigen Vermögenswerten haben TEUR 1.007
(Vorjahr: TEUR 1.579) eine Restlaufzeit von weniger als
einem Jahr und TEUR 564 (Vorjahr: TEUR 708) eine
Restlaufzeit von größer einem Jahr.
Die Ertragsteuererstattungsansprüche in Höhe
von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 166) werden in einem eigenem
Bilanzposten ausgewiesen.
[11] Gezeichnetes KapitalDas Grundkapital der Muttergesellschaft des Konzerns,
LINOS AG, setzt sich aus 5.511.999 Inhaberaktien ohne
Nennwert zusammen, die jeweils EUR 1 des Grundkapitals
darstellen.
Die Einlagen wurden vollständig einbezahlt. Das
Grundkapital hat sich wie folgt entwickelt:
Entwicklung des Grundkapitals
Bedingtes Kapital (Aktienoptionsplan)Das Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss
der Hauptversammlung vom 11. Juli 2000 um bis zu 400.000
Euro bedingt erhöht worden (bedingtes Kapital). Das
bedingte Kapital war eingeteilt in bis zu 400.000 auf den
Inhaber lautende Stamm-Stückaktien. Die bedingte
Kapitalerhöhung wurde nur insoweit durchgeführt,
wie gemäß dem Optionsplan nach Maßgabe des
Beschlusses der Hauptversammlung vom 11. Juli 2000
Bezugsrechte ausgegeben wurden und die Inhaber der
Bezugsrechte von ihrem Ausübungsrecht Gebrauch
machten. Auf der Grundlage des Optionsplans hat die LINOS
AG in den Jahren 2000, 2001 und 2002 insgesamt 365.500
Aktienoptionen mit einer Laufzeit von jeweils vier Jahren
ausgegeben. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 12. Mai
2004 ist der am 11. Juli 2000 gefasste Beschluss und das
bedingte Kapital insoweit abgeändert worden, dass die
maximal zulässige Laufzeit der Optionen auf bis zu
zehn Jahre verlängert wurde und der Vorstand
ermächtigt wurde, gemäß den im übrigen
unveränderten Festsetzungen Optionen mit einer
Laufzeit von bis zu zehn Jahren auszugeben sowie die
Laufzeit bereits ausgegebener Optionen auf bis zu zehn
Jahre zu verlängern. Die Laufzeit sämtlicher
ausgegebener Aktienoptionen wurde daraufhin bis zum Ablauf
des Jahres 2007 verlängert. Die Ausgabe neuer Optionen
unter dem Optionsplan ist nicht vorgesehen. Mit Ablauf des
Jahres 2007 bestehen keine Aktienoptionen oder
ähnliche Rechte, die ein Recht auf den Erwerb von
LINOS Aktien gewähren.
Genehmigtes KapitalAuf der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft
am 8. Mai 2002 wurde beschlossen, das bis dahin bestehende
genehmigte Kapital von bis zu TEUR 2.500 aufzuheben.
Gleichzeitig wurde der Vorstand ermächtigt, das
Grundkapital, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 8.
Mai 2007 einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt TEUR
2.500 durch Ausgabe von bis zu 2.500.000 neuer auf den
Inhaber lautenden Stückaktien, gegen Bar- und / oder
Sacheinlage zu erhöhen. Dabei ist der Vorstand, mit
Zustimmung des Aufsichtsrates, berechtigt, das gesetzliche
Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen.
Am 13. Januar 2006 beschloss der Vorstand der LINOS AG
mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der
Gesellschaft unter teilweiser Ausnutzung des genehmigten
Kapitals gegen Bareinlage durch Ausgabe von 499.999 neuer
auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem
rechnerischen Nennwert von je 1 EUR zu erhöhen. Diese
wurden zu einem Preis von 9,90 EUR je Aktie platziert.
Darüber hinaus wurde das genehmigte Kapital bis zum
8. Mai 2007 nicht weiter ausgenutzt. Da die ordentliche
Hauptversammlung der LINOS AG am 30. August 2007 kein neues
genehmigtes Kapital geschaffen hat, beläuft sich das
genehmigte Kapital zum 31. Dezember 2007 auf TEUR 0
(Vorjahr: TEUR 2.000).
[12] Kapitalrücklage und KonzernbilanzverlustDie Kapitalrücklage enthält das Aufgeld aus
Kapitalerhöhungen einschließlich der
Kapitalerhöhung aus dem Börsengang in 2000, der
Kapitalerhöhung unter teilweiser Ausnutzung des
genehmigten Kapitals gegen Bareinlage 2006 und den
Kapitalerhöhungen aus der Ausübung von Optionen
in 2004, 2005 und 2006. Dabei wurden die Kosten der
Kapitalerhöhung als Nettoposten, vermindert um die
sich darauf ergebende Ertragsteuerentlastung, als Minderung
der Kapitalrücklage erfasst.
Eine detaillierte Darstellung der Veränderung der
Kapitalrücklage ergibt sich aus der
Eigenkapitalveränderungsrechnung.
Die LINOS AG hat am 20. Dezember 2006 mit ihrem
Hauptaktionär, der Optco Akquisitions GmbH, einen
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag
abgeschlossen, dem die außerordentliche
Hauptversammlung am 6. Februar 2007 zugestimmt hat. Dieser
wurde am 1. März 2007 beim Handelsregister des
Amtsgerichts Göttingen eingetragen.
Gegen den Beschluss der Hauptversammlung haben 16
außen stehende Aktionäre Anfechtungs- und/ oder
Nichtigkeitsklage erhoben. Zwei Kläger haben ihre
Klagen wieder zurückgenommen. Dem Rechtsstreit sind
vier Nebenintervenienten beigetreten. Die LINOS AG hat
daraufhin mit Antrag vom 7. Mai 2007 beim Landgericht
Hannover die Feststellung beantragt, dass die Erhebung der
Klagen der Eintragung nicht entgegensteht und Mängel
des Hauptversammlungsbeschlusses die Wirkung der Eintragung
unberührt lassen (§ 246a AktG). Das Landgericht
Hannover hat den Freigabeantrag mit Beschluss vom 4. Juli
2007 wegen Unzulässigkeit zurückgewiesen. Auf die
Beschwerde der LINOS AG vom 1. August 2007 hat das
Oberlandesgericht Celle den Beschluss des Landgerichts
Hannover aufgehoben und das Freigabeverfahren zur
Entscheidung in der Sache an das Landgericht Hannover
zurückverwiesen. Einige Beschwerdegegner haben im
Dezember 2007 gegen die Entscheidung des Oberlandesgerichts
Celle zunächst Rechtsbeschwerde beim Bundesgerichtshof
eingelegt, diese anschließend jedoch wieder
zurückgenommen. Die Entscheidung des
Oberlandesgerichts Celle ist damit rechtskräftig.
Parallel zu den gegen die LINOS AG gerichteten
Anfechtungsklagen haben 56 außen stehende
Aktionäre vor dem Landgericht Hannover gegen die Optco
ein Spruchverfahren zur Überprüfung der
Angemessenheit der den Aktionären von der Optco im
Rahmen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags
angebotenen Ausgleichs- und Abfindungszahlungen
eingeleitet.
Der nach deutschem Handelsrecht aufgestellte
Einzelabschluss der LINOS AG ist Grundlage für die
Ermittlung der zukünftigen Ausschüttungen. Der
nach deutschem Handelsrecht ermittelte Bilanzgewinn
beläuft sich auf TEUR 0 (TEUR 4.521).
[13] DarlehenLangfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
* darin enthaltene Transaktionskosten zum
31.12.2007 TEUR 79 (Vorjahr: TEUR 110)
Im Geschäftsjahr 2005 hat die Gesellschaft eine
Umfinanzierung vorgenommen. Bis auf TEUR 432 bei der
Commerzbank, Göttingen, wurden alle inländischen
Darlehen vorzeitig abgelöst. Im Gegenzug wurde ein
Club-Deal mit einer zum Bilanzstichtag zugesagten
Kreditlinie in Höhe von TEUR 10.500 (Vorjahr: TEUR
14.700) aufgenommen, von denen zum 31. Dezember 2007 TEUR
10.421 (Vorjahr: TEUR 14.590), unter Berücksichtigung
von aktivischen Transaktionskosten (TEUR 79 (Vorjahr: TEUR
110)), in Anspruch genommen wurden.
Im Geschäftsjahr 2007 gab es keine Ausfälle
bei Tilgungs- und Zinszahlungen für die Kreditgeber.
Der Zins dieses Darlehens ist einerseits abhängig
von den Basiszinssätzen EURIBOR und EONIA sowie
andererseits von den Bilanz- und Erfolgskennzahlen des
Konzerns. Dem Zinsänderungsrisiko wurde mit Hilfe von
Zins-Caps begegnet. Dazu verweisen wir auf Textziffer 26.
Die Zinsanpassungen erfolgen zum letzten Bankarbeitstag
eines Quartals.
Der Zeitwert ("Fair Value") der langfristigen Kredite
mit Nominalbetrag von TEUR 10.646 (Vorjahr: TEUR 15.096)
beträgt zum 31. Dezember 2007 TEUR 10.695 (Vorjahr:
TEUR 14.989). Dieser wurde durch Diskontierung der
voraussichtlichen künftigen Tilgungs- und
Zinszahlungen auf den Bilanzstichtag unter Verwendung eines
Zinssatzes von 6,05 % (Vorjahr: 5,64 %) ermittelt. Für
die in der Zukunft zu leistenden Zinszahlungen wurde ein
Zins von 6,23% (Vorjahr: 5,22%) zu Grunde gelegt.
Die Tilgung der langfristigen Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten stellt sich wie folgt dar:
Tilgung der langfristigen Verbindlichkeiten
Zum 31. Dezember 2007 belaufen sich die Sicherheiten
für langfristige Kredite in Form von
Eigentümergrundschulden auf TEUR 10.113 (Vorjahr: TEUR
10.113), die als Sicherheiten für Bankdarlehen
verpfändeten Vorräte auf TEUR 23.421 (Vorjahr:
TEUR 21.753) und die zur Besicherung abgetretenen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 9.080
(Vorjahr: TEUR 9.933).
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber KreditinstitutenDie kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten werden im Rahmen der Sicherheitenstellung
für langfristige Kredite mitbesichert. Ausnahmen
hiervon bestehen insgesamt bei kurzfristigen
Verbindlichkeiten von TEUR 87 (Vorjahr: TEUR 173).
[14] PensionsrückstellungenVorhandene PensionspläneZwei der Konzerngesellschaften verfügen über
einen Pensionsplan für einige berechtigte Mitarbeiter.
Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden
für Pensionsansprüche, Berufsunfähigkeit und
Hinterbliebenenversorgung gebildet. Die jeweiligen Zusagen
unterscheiden sich entsprechend den gesetzlichen und
individualvertraglichen Regelungen der einzelnen
Pensionspläne. Die Höhe der
Pensionsrückstellungen wird auf Basis der
individuellen Anrechnungszeiten und Gehälter
ermittelt.
Aufgrund des Ausscheidens eines Berechtigten wurde im
Vorjahr ein Pensionsplan vertragsgemäß
bezüglich Laufzeit und Höhe angepasst. Im
Geschäftsjahr ist keiner der Pensionspläne
ausgelaufen, beschränkt oder verändert worden.
Die Veränderungsrechnung des Barwertes der
leistungsorientierten Verpflichtung (Defined benefit
obligation) für das Geschäftsjahr 2007 stellt
sich wie folgt dar:
Defined benefit obligation
Beide Pensionspläne sind leistungsorientiert. Die
nachfolgende Tabelle stellt die Herleitung des
Bilanzansatzes vor Berücksichtigung von Verrechnungen
mit Aktivwerten aus Rückdeckungsversicherungen dar:
Herleitung des Bilanzansatzes
Die Aktivwerte der Rückdeckungsversicherung
betragen im Geschäftsjahr 2007 TEUR 653 gegenüber
TEUR 584 im Vorjahr. Für die Festlegung des Aktivwerts
der Rückdeckungsversicherung wird ein Zinssatz von 4 %
zu Grunde gelegt. Zum Bilanzstichtag wird der Aktivwert in
der Bilanz als aktivischer Posten gegen die
Pensionsrückstellung saldiert.
Die Veränderung des Planvermögens setzt sich
wie folgt zusammen:
Veränderung des Planvermögens
Die Netto-Veränderung der Pensionsrückstellung
stellt sich wie folgt dar:
Netto-Veränderung der Pensionsrückstellung
Der laufende Dienstzeitaufwand wird in der Gewinn- und
Verlustrechnung im Personalaufwand, der Zinsaufwand als
Zinsaufwand erfasst.
Die Veränderungen der Pensionsrückstellungen
zeigt folgendes Bild:
Veränderungen der Pensionsrückstellungen
Die zu Grunde liegenden versicherungsmathematischen
Annahmen, die für die Festlegung der Verpflichtungen
aus Pensionsplänen herangezogen werden, waren jeweils
zum 31. Dezember:
Annahmen für die Festlegung der Verpflichtungen aus Pensionsplänen
* keine Gehaltssteigerungen für
Vorstandsmitglieder der LINOS AG
Die Überschüsse bzw. Fehlbeträge der
beiden Pensionspläne für die Geschäftsjahre
2003 bis 2007 stellen sich wie folgt dar:
Überschuss/Fehlbetrag der Pensionspläne
Die Auszahlungen in das Planvermögen betragen im
Jahr 2008 voraussichtlich TEUR 55.
Im Geschäftsjahr 2006 wurde zusätzlich ein
beitragsorientierter Versorgungsplan abgeschlossen. Der
Aufwand hierfür betrug in diesem Jahr TEUR 59
(Vorjahr: TEUR 59).
[15] Sonstige RückstellungenSonstige Rückstellungen
GewährleistungenDie Rückstellung für
Gewährleistungsverpflichtungen wird für erwartete
Gewährleistungsrisiken der innerhalb der letzten
zwölf Monate verkauften Produkte gebildet.
Darüber hinaus werden für bekannte Risiken
einzelne Rückstellungen gebildet.
AltersteilzeitFür Mitarbeiter des Standortes Göttingen wurde
eine dem Altersteilzeittarifvertrag und dem Tarifvertrag
zur Beschäftigungsbrücke für die
Beschäftigten der niedersächsischen
Metallindustrie, jeweils gültig ab 1. Mai 2000,
entsprechende Rückstellung gebildet.
Für die Standorte München und Regen wurden
individuelle Altersteilzeitvereinbarungen mit einzelnen
Mitarbeitern abgeschlossen.
Die Bewertung der Rückstellung für
Altersteilzeitverpflichtungen erfolgt jährlich durch
qualifizierte unabhängige Versicherungsmathematiker.
In Anlehnung an IAS 19 wurde ein Zinssatz von 4,30% zu
Grunde gelegt. Die Durchführung der Altersteilzeit,
die zwischen 2 Jahren und sechs Jahren abgeschlossen
wurden, erfolgt grundsätzlich nach dem
Blockzeitmodell.
Rechts- und BeratungskostenDie Rückstellungen für Rechts- und
Beratungskosten sind im Wesentlichen für interne und
externe Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme durch
die Optco Akquisitions GmbH gebildet worden.
[16] Sonderposten für öffentliche ZuwendungenDie Gruppe hat in den vergangenen Jahren verschiedene
öffentliche Investitionszuschüsse erhalten. Diese
sind grundsätzlich an spezifische Forschungs- und
Entwicklungsprojekte geknüpft. Nicht genutzte
Beträge sind nach Ablauf der festgelegten
Förderdauer zurückzuzahlen. Zusätzlich
wurden verschiedene Zuschüsse unter der Auflage
gewährt, die Zuschüsse ausschließlich in
Betriebsstätten einer bestimmten Stadt oder Region zu
verwenden. Die bezuschussten Entwicklungsprojekte werden,
sofern die Voraussetzung des IAS 38 erfüllt sind,
unter den immateriellen Vermögenswerten aktiviert.
Die öffentlichen Zuschüsse werden in dem
Zeitpunkt ertragswirksam vereinnahmt, in welchem der
korrespondierende Aufwand realisiert wird. Der Sonderposten
für öffentliche Zuwendungen enthält zum 31.
Dezember 2007 abgegrenzte öffentliche Zuschüsse
in Höhe von TEUR 1.905 (Vorjahr: TEUR 1.837). Die
erfolgswirksame Auflösung dieses Postens erfolgt
innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge und
beträgt im Geschäftsjahr 2007 TEUR 255 (Vorjahr:
TEUR 280).
[17] SteuerrückstellungenSteuerrückstellungen werden in Höhe der
erwarteten tatsächlichen Steuerzahlungen gebildet. Die
erwarteten tatsächlichen Steuerzahlungen richten sich
nach dem zu versteuernden Einkommen der
Konzerngesellschaften einer Periode.
[18] Sonstige VerbindlichkeitenDie sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt
zusammen:
Sonstige Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern
beinhalten mit TEUR 280 Verbindlichkeiten aus
Jubiläumszahlungen (Vorjahr: TEUR 279) und wurden
unter den langfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Zudem wurden Verbindlichkeiten gegenüber dem
Pensionssicherungsverein in Höhe von TEUR 71 (Vorjahr:
TEUR 73) bilanziert, die ebenfalls unter den langfristigen
Verbindlichkeiten ausgewiesen werden. Der verbleibende
Betrag in Höhe von TEUR 4.189 hat eine Laufzeit von
weniger als einem Jahr (Vorjahr: TEUR 3.769).
Die Bewertung der unter den sonstigen Verbindlichkeiten
ausgewiesenen Jubiläumszahlungen erfolgte unter
Berücksichtigung angemessener Schätzungen von
Gehaltstrends und Zinssätzen auf Basis
versicherungsmathematischer Gutachten.
[19] UmsatzerlöseUmsatzerlöse wurden im Geschäftsjahr durch
Warenverkäufe in Höhe von TEUR 81.701 (Vorjahr:
TEUR 79.099) sowie aus Dienstleistungen in Höhe von
TEUR 12.113 (Vorjahr: TEUR 8.284) erzielt.
Die Umsatzerlöse beinhalten unter anderem
Auftragserlöse aus einem Fertigungsauftrag i.S.v. IAS
11.3, die entsprechend dem Leistungsfortschritt nach der
Percentage-of-completion-Methode (POCM) bilanziert wurden.
Dabei handelt es sich um einen Festpreisvertrag, dessen
Ergebnis i.S.v. IAS 11.23 verlässlich geschätzt
werden kann. Zur Bestimmung des Fertigstellungsgrades wurde
die Value-added-Methode, welche grundsätzlich auf die
erreichten "Milestones" abstellt, gewählt. Insgesamt
sind im Jahr 2007 Auftragserlöse in Höhe von TEUR
5.059 (Vorjahr: TEUR 4.102) angefallen, denen seit
Projektbeginn kumulierte Kosten und Gewinne in Höhe
von TEUR 27.539 (Vorjahr: TEUR 22.481)
gegenüberstehen. Die zum 31. Dezember 2007
ausgewiesenen Forderungen enthalten in Höhe von TEUR
1.094 (Vorjahr: TEUR 907) nach der POCM abgegrenzte
Erlöse.
Zum Bilanzstichtag werden keine enthaltenen Anzahlungen
oder Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen
ausgewiesen. Es bestehen seitens der Auftraggeber von
Fertigungsaufträgen keine Forderungseinbehalte.
[20] Sonstige betriebliche ErträgeSonstige betriebliche Erträge
[21] Sonstige betriebliche AufwendungenSonstige betriebliche Aufwendungen
Der Anstieg der Rechts- und Beratungskosten resultiert
im Wesentlichen aus dem weiter gestiegenen Beratungsbedarf
im Zusammenhang mit der Übernahme durch die Optco
Akquisitions GmbH.
[22] Steuern vom Einkommen und vom Ertrag/latente SteuernSteuern vom Einkommen und vom Ertrag/latente Steuern
Die Veränderung des latenten Ertragsteuerpostens in
der Bilanz (netto) ist wie folgt begründet:
Latente Ertragsteuerposten
Für die Berechnung der erwarteten Steuern wird ein
Steuersatz von 40% verwendet. Dieser setzt sich zusammen
aus Körperschaftsteuer inklusive
Solidaritätszuschlag von 26,5% sowie Gewerbesteuer von
rund 18,0%. Der erwartete Steuersatz von 40 %
berücksichtigt die Anrechnung der Gewerbesteuer
für Zwecke der Körperschaftsteuerermittlung. Die
Überleitungsrechnung zwischen dem erwarteten
Steueraufwand und dem Steueraufwand gemäß
Gewinn- und Verlustrechnung zeigt folgendes Bild:
Erwarteter und tatsächlicher Steueraufwand
Die LINOS AG hat am 20. Dezember 2006 mit ihrem
Hauptaktionär, der Optco Akquisitions GmbH, einen
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag
abgeschlossen, dem die außerordentliche
Hauptversammlung am 6. Februar 2007 zugestimmt hat. Folge
des Abschlusses des Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrages und der Herbeiführung
einer steuerlichen Organschaft ist, dass das in Deutschland
steuerpflichtige Einkommen der LINOS AG nicht mehr auf
Ebene der LINOS AG versteuert wird, sondern der Optco
Akquisitions GmbH zugerechnet und von dieser versteuert
wird.
Bestehende körperschaft- und gewerbesteuerliche
Verlustvorträge der LINOS AG sind während der
Laufzeit des Beherrschungs- und
Ergebnisabführungsvertrags für die Gesellschaft
nicht nutzbar. Zum Bilanzstichtag bestehen
körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in
Höhe von TEUR 15.214 (Vorjahr: TEUR 15.243) und
gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von
TEUR 8.360 (Vorjahr: TEUR 8.022), für die insbesondere
aufgrund des bestehenden Organschaftsverhältnisses
keine latenten Steuern gebildet wurden.
Für zu leistende Ausgleichszahlungen an
Minderheitsaktionäre schuldet die LINOS AG nach
Maßgabe des § 16 KStG Körperschaftsteuer
einschließlich Solidaritätszuschlag. Der daraus
resultierende Körperschaftsteueraufwand
einschließlich Solidaritätszuschlag beträgt
TEUR 498.
Aufgrund der entsprechend der Regelungen des
Unternehmensteuerreformgesetztes 2008 geänderten
Steuersätze wurde für die Ermittlung der latenten
Steuern im Zusammenhang mit Personengesellschaften ein
zukünftiger Steuersatz von 15,7 % (Vorjahr 18 %)
zugrunde gelegt.
Die latenten Steueransprüche und -schulden setzen
sich wie folgt zusammen:
Latente Steueransprüche und -schulden
[23] Ergebnis pro AktieDas unverwässerte Ergebnis pro Aktie ist mittels
Division des den Aktionären zustehenden
Periodenergebnisses durch die durchschnittlich gewichtete
Anzahl der während der Periode ausstehenden
Stammaktien zu ermitteln.
Zur Berechnung eines verwässerten Ergebnisses je
Aktie ist der den Aktionären zurechenbare
Periodengewinn sowie der gewichtete Durchschnitt der sich
im Umlauf befindlichen Aktien um die Auswirkungen aller
verwässernden potenziellen Stammaktien, die durch die
Ausübung von Aktienbezugsrechten entstehen, zu
bereinigen (siehe Textziffer 11). Zum 31. Dezember 2007
waren alle Aktienbezugsrechte ausgelaufen. Somit ergibt
sich für 2007 kein Verwässerungseffekt.
Die Anzahl der Stammaktien ist gleich der gewichteten
Durchschnittszahl der Stückaktien plus der gewichteten
Durchschnittszahl der Stammaktien, welche auf Grund der
Umwandlung aller verwässernden potenziellen
Stammaktien ausgegeben würden. Die Umwandlung von
Aktienbezugsrechten in Stammaktien gilt als zu Beginn des
Berichtszeitraums erfolgt.
Die durchschnittliche gewichtete Anzahl der während
der Periode 2007 ausstehenden Stammaktien beträgt
5.511.999 Aktien. Davon entfallen 4.290.862 auf den
Mehrheitsgesellschafter, die Optco Akquisitions GmbH und
1.221.137 auf die Minderheitsgesellschafter. Das
unverwässerte Ergebnis und das verwässerte
Ergebnis pro Aktie betragen im Geschäftsjahr bzw. im
Vorjahr:
Ergebnis pro Aktie
[24] SegmentinformationenDie nachfolgende Tabelle zeigt die geografischen
Segmente (basierend auf dem Standort der
Vermögenswerte) der LINOS Gruppe:
Angaben zu geografischen Segmenten
Transaktionen zwischen den Segmenten erfolgen im
Wesentlichen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten
zuzüglich einer Marge, die die zusätzlichen
Kosten des leistungserbringenden Segments
berücksichtigt, sowie eines Gewinnzuschlags.
Angaben zu den Geschäftssegmenten
Grundsätzlich beinhalten die strategischen
Geschäftsbereiche unsere drei Hauptproduktlinien
abbildende Systeme, hochwertige Kameras und
Laserkomponenten. Die Abgrenzung erfolgt aufgrund
unterschiedlicher Abnehmer dieser Produkte.
Da ein Großteil der Vermögenswerte durch
mehrere Geschäftsbereiche genutzt wird, ist eine
sachgerechte Aufteilung dieser Vermögenswerte zu den
einzelnen Geschäftsbereichen nicht möglich.
Umsätze nach geografischen Segmenten
[25] Anmerkungen zur KapitalflussrechnungDer Finanzmittelbestand enthält
ausschließlich liquide Mittel. Die im
Finanzmittelbestand normalerweise zu erfassende Position
"Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten" umfasst
Verbindlichkeiten auf Kontokorrentkonten, auf denen sich
mindestens zu einem Zeitpunkt im Geschäftsjahr ein
positiver Kontostand ergeben hat. Gemäß dieser
Definition bestanden zum 31. Dezember 2007 sowie zum
Vorjahresstichtag keine "Jederzeit fälligen
Bankverbindlichkeiten".
Die Zinszahlungen enthalten nunmehr keine
zahlungsunwirksamen Zinsaufwendungen aus
Pensionsverpflichtungen. Der Vorjahreswert wurde daher um
TEUR 969 gemindert.
[26] Derivative FinanzinstrumenteDer Konzern hatte in 2007 Devisentermingeschäfte
abgeschlossen, um das bestehende Wechselkursrisiko für
US-Dollar-Geschäfte zu reduzieren. Im
Geschäftsjahr 2007 wurden dazu folgende
Forward-Kontrakte mit einem US-Dollar-Nominalwert in
Höhe von je TUSD 400 abgeschlossen:
Finanzinstrumente
Bei den eingesetzten Finanzinstrumenten handelt es sich
um schwebende Geschäfte, bei denen die
Definitionskriterien eines Derivates gem. IAS 39.9
vorliegen. Zum Bilanzstichtag wurden aufgrund von
Änderungen des Zeitwertes TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 168)
erfolgswirksam in den Währungsverlusten erfasst. Die
Fair Values der oben genannten Devisentermingeschäften
wurden nach der Mark-to-market-Methode ermittelt.
Der Fair Value der Devisentermingeschäfte
entspricht dem Marktpreis zum Stichtag.
Des Weiteren hat die Gesellschaft im Zusammenhang mit
der im Geschäftsjahr 2005 vorgenommenen Umfinanzierung
(siehe Textziffer 13) mehrere Zinscaps abgeschlossen, um
das Zinsrisiko des variabel verzinslichen Club-Deals zu
vermindern. Der Fair Value der Zinscaps beträgt zum
Stichtag TEUR 368 (Vorjahr: TEUR 400). Im
Geschäftsjahr 2007 wurden TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 197)
aufgrund von Änderungen des Zeitwertes als Zinsaufwand
erfasst. Bei der Ermittlung des Fair Values wurde die
Mark-to-market-Methode angewendet.
[27] LeasingOperating LeasingDie Konzerngesellschaften haben verschiedene
Operating-Lease-Verträge über Fahrzeuge,
Büro- und Geschäftsausstattung sowie Technische
Anlagen- und Maschinen abgeschlossen. Die
Leasingkonditionen enthalten keine Beschränkungen
für die jeweiligen Konzerngesellschaften im Hinblick
auf Gewinnausschüttungen, die Aufnahme
zusätzlicher Darlehen oder das Eingehen weiterer
Leasingverpflichtungen.
Im Geschäftsjahr sind Leasingzahlungen im Rahmen
des Operating Leasing in Höhe von TEUR 236 (Vorjahr:
TEUR 215) erfolgswirksam erfasst.
Die bestehenden und nicht kündbaren
Leasingverpflichtungen aus
Operating-Lease-Verhältnissen stellen sich wie folgt
dar:
Leasingverpflichtungen
FinanzierungsleasingDer Konzern hat verschiedene
Finanzierungs-Leasingverträge über Technische
Anlagen und Maschinen sowie Büro- und
Geschäftsausstattung abgeschlossen. Die
Leasingkonditionen enthalten keine Beschränkungen
für die jeweiligen Konzerngesellschaften im Hinblick
auf Gewinnausschüttungen, die Aufnahme
zusätzlicher Darlehen oder das Eingehen weiterer
Leasingverpflichtungen.
Die Laufzeiten der Finance-Leasing-Verhältnisse
reichen von 23 bis 60 Monaten.
Zum 31. Dezember 2007 lagen die durchschnittlichen
Effektivzinssätze der Finance-Leasingverhältnisse
zwischen 5,1% und 10,2%.
Den Finanzierungs-Leasingverträgen liegen folgende
Vermögenswerte zu Grunde
Finanzierungs-Leasingverträgen zu Grunde liegende Vermögenswerte
Im Geschäftsjahr sind Leasingzahlungen in Höhe
von TEUR 16 erfolgwirksam erfasst.
Die zukünftigen Mindestleasingzahlungen aus
Finanzierungs-Leasingverhältnissen ergeben sich aus
der folgenden Tabelle:
Mindestleasingzahlungen aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen
[28] VerpflichtungenDie Verpflichtungen aus Verträgen über
Investitionen in das Sachanlagevermögen belaufen sich
auf TEUR 702 (Vorjahr: TEUR 1.633). Zudem belaufen sich die
Verpflichtungen aus Verträgen über Investitionen
in immaterielle Vermögensgegenstände auf TEUR 50
(Vorjahr: TEUR 22).
[29] EventualschuldenGegenüber einigen Konzerngesellschaften werden
verschiedene Ansprüche geltend gemacht beziehungsweise
sind Klagen anhängig, die sich aus der normalen
geschäftlichen Betätigung dieser Gesellschaften
ergeben. Obgleich sich der Ausgang solcher Streitigkeiten
nicht immer genau vorhersagen lässt, erwartet der
Vorstand, dass dem Konzern hieraus keine wesentlichen
Verbindlichkeiten entstehen werden.
[30] Transaktionen mit nahe stehenden Unternehmen und PersonenBeherrschendes und ultimativ beherrschendes UnternehmenDie LINOS AG als Muttergesellschaft des LINOS Konzerns
wird zum Bilanzstichtag von der Optco Akquisitions GmbH mit
Sitz in Göttingen beherrscht. Die Optco Akquisitions
GmbH besitzt zum 31. Dezember 2007 77,85% der Stimmrechte
an der LINOS AG.
Als ultimativ beherrschendes Unternehmen fungiert die
Candover Investments plc, London, Vereinigtes
Königreich, die seit 1984 an der Londoner Börse
notiert ist.
Weitere Angaben zu der übergeordneten
Konzernstruktur befinden sich in Textziffer 2.
Die Optco Akquisitions GmbH hat im Geschäftsjahr
2007 TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 0) an sonstigen betrieblichen
Aufwendungen weiterberechnet. Aufgrund des
Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrages wurde die
auf Grundlage des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2007
der LINOS AG nach den Regelungen des HGB ermittelte
Gewinnabführung in Höhe von TEUR 6.272 (Vorjahr:
TEUR 0) unter den Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen ausgewiesen und in der Gewinn- und
Verlustrechnung als Aufwand aus Gewinnabführung
berücksichtigt, nicht als Verteilung des
Jahresergebnisses. Eine Berücksichtigung
zukünftiger Gewinnansprüche erfolgt nicht.
Unseres Erachtens handelt es sich bei der Verbindlichkeit
aus Gewinnabführung nicht um ein Finanzinstrument im
Sinne von IAS 39. Die Verbindlichkeiten des LINOS Konzerns
gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich zum
Bilanzstichtag insgesamt auf TEUR 6.324 (Vorjahr: TEUR 32).
Gleichzeitig bestehen Forderungen gegenüber der
Optco Akquisitions GmbH in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr:
TEUR 0).
Mit der Candover Investments plc sind in 2007 keine
Transaktionen durchgeführt wurden.
Transaktionen zwischen nahe stehenden UnternehmenDie LINOS AG ist mittelbar mit 50% an dem am 19. Oktober
2001 gegründeten Ausbildungszentrum optische
Technologien GmbH, Göttingen, beteiligt. Die
Beteiligung stellte bisher gemäß IAS 31 ein
Joint-Venture-Unternehmen dar und wurde bis zum 31.
Dezember 2006 gemäß IAS 31.38 (allowed
alternative treatment) nach der Equity-Methode bilanziert.
Am 29. Oktober 2007 wurde ein Liquidationsbeschluss der
beiden Gesellschafter, LINOS Real Estate GmbH,
Göttingen, und Carl Zeiss Microimaging GmbH,
Göttingen, gefasst, der die Gesellschaft mit Wirkung
zum 31. Dezember 2007 auflöst.
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 50.
Der handelsrechtliche Fehlbetrag der Gesellschaft im
Geschäftsjahr 2007 beträgt TEUR 34 (Vorjahr:
Überschuss TEUR 14). Entsprechend beträgt der
Bilanzansatz zum 31. Dezember 2007 TEUR 25 und wird unter
den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.
Des Weiteren bestehen Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr:
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 9).
Im Geschäftsjahr 2007 sind zudem TEUR 15 (Vorjahr:
TEUR 29) für Personalaufwendungen an das
Ausbildungszentrum optische Technologien GmbH,
Göttingen, weiterbelastet worden. Zugleich wurden
durch das Ausbildungszentrum optische Technologien GmbH,
Göttingen, verauslagte Ausbildungskosten in Höhe
von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 27) und Materialaufwendungen in
Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 23) durch die LINOS
Photonics GmbH & Co. KG ersetzt.
Über Eye 1 S.à r.l., Luxemburg, ist die
LINOS Gruppe mit der Qioptiq Group und deren operativ
tätigen Gesellschaften verbunden (vgl. Textziffer 2).
Zwischen Unternehmen der Qioptiq-Gruppe und der LINOS
Photonics GmbH & Co. KG haben im Berichtszeitraum
Liefer- und Leistungsbeziehungen stattgefunden. Im
Berichtszeitraum erfolgten Lieferungen von der Qioptiq
Singapore Pte. Ltd. in Höhe von TEUR 664 (Vorjahr:
TEUR 71) an die LINOS Photonics GmbH & Co. KG. Zudem
erhielt die LINOS Photonics GmbH & Co. KG von sonstigen
Unternehmen der Qioptiq-Gruppe Waren im Wert von TEUR 51
(Vorjahr: TEUR 16). Im Gegenzug verkaufte die LINOS
Photonics GmbH & Co. KG Waren im Wert von TEUR 11
(Vorjahr: TEUR 0) an Unternehmen der Qioptiq-Gruppe.
Hierbei handelt es sich um die Fortführung von
Kundenbeziehungen, die seit Jahren bestehen. Die
Preisstellung erfolgte nach den gleichen Grundsätzen
wie zwischen fremden Dritten.
Die Bilanz enthält die folgenden Beträge aus
Transaktionen mit solchen Unternehmen:
Beträge aus Transaktionen mit verbundenen Unternehmen
An Mitglieder des Vorstands gewährte VergütungenDie Aufteilung der Gesamtbezüge gemäß
dem Corporate Governance Kodex 4.2.3 wird im Nachfolgenden
dargestellt:
Im Geschäftsjahr 2007 an Mitglieder des Vorstands gewährte Vergütungen
Im Geschäftsjahr 2006 an Mitglieder des Vorstands gewährte Vergütungen
In den anteilsbasierten Vergütungen des Vorjahres
des Herrn Brockmeyer sind TEUR 190 aus der Ausübung
optionsähnlicher Zusagen, TEUR 102 aus der
Stichtagsbewertung optionsähnlicher Zusagen sowie TEUR
51 aus geldwerten Vorteilen im Zusammenhang mit der
Ausübung von 4.000 Optionen enthalten.
Im Geschäftsjahr 2007 hat Herr Brockmeyer 50.000
optionsähnliche Zusagen im Austausch für
zukünftige Tantiemeansprüche zurückgegeben.
Herr Brockmeyer erhält unter bestimmten
Voraussetzungen im Jahr 2008 TEUR 108 und in den Jahren
2009 und 2010 jeweils TEUR 100 als Sondertantieme für
das jeweils vorangegangene abgelaufene Geschäftsjahr.
Die variable Vergütung enthält in Höhe
von TEUR 58 Tantiemen, die das Geschäftsjahr 2006
betreffen.
Der Vorstand der Gesellschaft hält keine Aktien und
Aktienoptionen.
An Mitglieder des Aufsichtsrates gezahlte VergütungenDie Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten für das
Geschäftsjahr 2007 eine Gesamtvergütung von TEUR
60 (Vorjahr: TEUR 32). Diese Bezüge enthalten aufgrund
der in der ordentlichen Hauptversammlung am 30. August 2007
geänderten Satzung TEUR 28 an variablen
Vergütungsbestandteilen. Insgesamt halten die
Mitglieder des Aufsichtsrates zum 31. Dezember 2007 keine
Aktien der Gesellschaft.
Die in der Bilanz ausgewiesenen
Pensionsrückstellungen betreffen in Höhe von TEUR
1.091 (Vorjahr: TEUR 1.028) eine Pensionszusage zu Gunsten
von Herrn Prof. Dr. Litfin, deren
Rückdeckungsansprüche in Höhe von TEUR 653
(Vorjahr: TEUR 584) gegenüberstehen. Aufgrund dieses
Pensionsanspruchs aus seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender
der LINOS AG hat Herr Prof. Dr. Litfin im
Geschäftsjahr 2007 TEUR 83 erhalten. Zudem sind TEUR
67 an Zinsaufwendungen für die Stichtagsbewertung
seiner Pensionszusage bei der LINOS AG entstanden.
[31] Ereignisse nach dem BilanzstichtagUmfinanzierungDie Qioptiq S.à r.l. sowie deren
Muttergesellschaft Eye 2 S.A. haben am 8. Februar 2008 mit
der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG und The Royal Bank
of Scotland PLC als Arrangeuren Verträge zur
Refinanzierung der Qioptiq-Gruppe abgeschlossen, die am 20.
März 2008 nochmals geändert wurden. In diesem
Zusammenhang ist zwischen den vorgenannten Parteien
vereinbart worden, dass die LINOS AG dieser Finanzierung
bis Ende März 2008 beitritt und mit den Mitteln aus
dieser neuen Finanzierung ihre bisherigen
Bankverbindlichkeiten nahezu vollständig ablöst.
Weiterhin ist vereinbart worden, dass die LINOS AG in
diesem Zusammenhang neben Sicherheiten für eigene
Darlehensverbindlichkeiten im rechtlich zulässigen
Rahmen auch Sicherheiten für
Darlehensverbindlichkeiten anderer Gesellschaften der
Qioptiq-Gruppe stellt. Es ist zudem vorgesehen, dass sowohl
die LINOS Photonics GmbH & Co. KG als die LINOS Real
Estate GmbH als Sicherheitengeber für die vorgenannte
Refinanzierung der Qioptiq-Gruppe fungieren.
Die Refinanzierung hat für die LINOS AG zur Folge,
dass sie in den nächsten Jahren mit einem deutlich
höheren Zinsaufwand als bisher zu rechnen hat. Die
Refinanzierung hat für die LINOS AG jedoch den
positiven Effekt, dass die Kredite längerfristig zur
Verfügung gestellt werden und erst zu einem
späteren Zeitpunkt als unter der bisherigen
Finanzierung der LINOS Gruppe zu tilgen sind.
Der Beitritt seitens der LINOS AG zu den
Refinanzierungsverträgen erfolgte am 26. März
2008 auf Grund einer Weisung durch die Optco Akquisitions
GmbH unter dem bestehenden Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrag, die am 5. März 2008
erteilt und mit Schreiben vom 18. März 2008 im
Hinblick auf die nochmals abgeänderten
Refinanzierungsverträge bestätigt wurde.
RechtsstreitigkeitenDas Landgericht Hannover hat den Beschluss der
außerordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft
vom 6. Februar 2007 über die Zustimmung zu dem am 20.
Dezember 2006 zwischen der LINOS Aktiengesellschaft
("LINOS") als abhängiger Gesellschaft und der Optco
Akquisitions GmbH mit Sitz in Göttingen ("Optco") als
herrschender Gesellschaft geschlossenen Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrag für nichtig erklärt.
Das erstinstanzliche Urteil wurde am 6. Februar 2008
verkündet, ist aber noch nicht rechtskräftig. Das
Landgericht Hannover begründet seine Entscheidung
damit, dass zusätzlich zum Zustimmungsbeschluss der
Hauptversammlung auch ein zustimmender Sonderbeschluss der
außen stehenden Aktionäre erforderlich gewesen
sei, der nicht eingeholt worden ist. Dabei knüpft das
Gericht an das vertraglich vereinbarte
Sonderkündigungsrecht der Optco für den Fall an,
dass der Optco nicht mehr die Mehrheit der Stimmrechte aus
den Anteilen an der LINOS zusteht. Auf Grund dieses
Kündigungsrechts könne sich die Optco schon vor
Ablauf der vereinbarten fünfjährigen
Mindestlaufzeit des Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrages vom Vertrag lösen. Dies
käme im Ergebnis einer bereits in den Vertrag
integrierten Vertragsbeendigungsregelung im Sinne des
§ 296 Abs. 1 AktG gleich, für die nach § 296
Abs. 2 AktG ein zustimmender Sonderbeschluss der
außen stehenden Aktionäre erforderlich sei. Da
das Sonderkündigungsrecht der Optco statt dessen aber
als wichtiger Grund für eine Kündigung bezeichnet
werde, die eines zustimmenden Sonderbeschlusses kraft
Gesetzes nicht bedarf, sei in der vertraglichen Gestaltung
eine Umgehung der gesetzlichen Grundsätze des
Minderheitenschutzes zu sehen, die ohne einen
entsprechenden zustimmenden Sonderbeschluss der außen
stehenden Aktionäre unwirksam sei. Des Weiteren ist
das Gericht der Auffassung, dass die Regelung der
Fälligkeit der Ausgleichszahlung in § 4 Abs. 1 S.
1 des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages zu
unbestimmt sei, da vertraglich weder ein Mindestzeitpunkt
für die Fälligkeit der Ausgleichszahlung noch ein
Beginn der Jahresperiode, innerhalb derer der Ausgleich zu
leisten ist, festgelegt worden sei. Das Gericht hat
Bedenken, ob die vertragliche Regelung noch den
Anforderungen des § 304 AktG entspreche.
Gerügt wird außerdem, dass die außen
stehenden Aktionäre in der Hauptversammlung nicht
hinreichend darüber informiert worden seien, welchen
Personen mit Leitungsfunktionen innerhalb der Beklagten im
Zusammenhang mit dem Abschluss des Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrags finanzielle Vorteile
angeboten worden sind. Nach Meinung des Gerichts hätte
LINOS über den gesamten Personenkreis detailliert
Auskunft geben müssen.
LINOS teilt die Rechtsauffassung des Gerichts nicht und
wird gegen das Urteil Berufung einlegen.
[32] Auflistung der konsolidierten TochterunternehmenKonsolidierte Tochterunternehmen
[33] Anmerkungen zu § 264 b HGBDie LINOS Photonics GmbH & Co. KG, Göttingen,
ist im LINOS Konzernabschluss zu 100% konsolidiert. In
Übereinstimmung mit § 264 b HGB ist die LINOS
Photonics GmbH & Co. KG von der Aufstellung,
Prüfung und Offenlegung eines Jahresabschlusses unter
Beachtung der ergänzenden handelsrechtlichen
Vorschriften für Kapitalgesellschaften befreit.
[34] Anmerkungen zu § 264 Abs. 3 HGBDie LINOS Real Estate GmbH, Göttingen, und die
LINOS Systems GmbH, München, sind im LINOS
Konzernabschluss zu 100% konsolidiert. Mit Wirkung zum 1.
Januar 2002 wurde ein Gewinnabführungsvertrag zwischen
der LINOS Real Estate GmbH, Göttingen, und der LINOS
AG geschlossen, der am 26. September 2002 in das
Handelsregister der LINOS Real Estate GmbH eingtragen
wurde. Zwischen der LINOS Systems GmbH, München, und
der LINOS AG, Göttingen, wurde mit Wirkung zum 1.
Januar 2005 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen,
der am 17. Juni 2005 in das Handelsregister der LINOS
Systems GmbH, München, eingetragen wurde.
In Übereinstimmung mit § 264 Abs. 3 HGB sind
die LINOS Real Estate GmbH, Göttingen, und die LINOS
Systems GmbH, München, von der Aufstellung,
Prüfung und Offenlegung eines Jahresabschlusses unter
Beachtung der ergänzenden Vorschriften für
Kapitalgesellschaften befreit.
[35] Anmerkung zu § 314 Abs. 1 Nr. 8 HGBDie nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung
zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher
Corporate Governance Kodex wurde durch den Vorstand und den
Aufsichtsrat mit Datum vom 24. Januar 2008 abgegeben und
den Aktionären dauerhaft auf der Internet-Seite unter
http://www.linos.de zugänglich gemacht.
[36] Anmerkung zu § 314 Abs. 1 Nr. 8 HGBDas im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar
für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses
beträgt für die Abschlussprüfung TEUR 108
(Vorjahr: TEUR 102) und für sonstige Leistungen, die
für das Mutterunternehmen oder Tochtergesellschaften
erbracht worden sind, TEUR 15 (Vorjahr TEUR 25).
Göttingen, im Februar 2008
LINOS AG
Bilanzeid"Wir versichern nach bestem Wissen, dass
gemäß den anzuwendenden
Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des
Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der
Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so
dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird,
sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der
voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben
sind."
BestätigungsvermerkWir haben den von der LINOS Aktiengesellschaft,
Göttingen, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend
aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang,
Eigenkapitalveränderungsrechnung und
Kapitalflussrechnung und - sowie den Konzernlagebericht
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31.
Dezember 2007 geprüft. Die Aufstellung von
Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den
International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie
in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach
§ 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen
Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der
Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der
von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung
über den Konzernabschluss und über den
Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung
gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung
der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch
den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich
auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei
der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die
Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und
über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des
Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche
Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung
werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen
internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die
Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der
Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss
einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des
Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und
Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung
der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des
Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Konzernabschluss der LINOS Aktiengesellschaft,
Göttingen, den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden
sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB
anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und
vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem
Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes
Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 27. März 2008
Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
SCHLUSSBEMERKUNGDen vorstehenden Bericht über unsere Prüfung
des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts für
das Geschäftsjahr 2007 der LINOS Aktiengesellschaft,
Göttingen, erstatten wir in Übereinstimmung mit
den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen
Grundsätzen ordnungsmäßiger
Berichterstattung bei Abschlussprüfungen
(Prüfungsstandard des Instituts der
Wirtschaftsprüfer - IDW PS 450).
Zu dem von uns unter dem 27. März 2008 erteilten
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk verweisen
wir auf Abschnitt 5 "Wiedergabe des
Bestätigungsvermerks".
Hannover, den 27. März 2008
113744/sz
Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Für Veröffentlichungen oder die Weitergabe des
Konzernabschlusses und/oder des Konzernlageberichts in
einer von der testierten Fassung abweichenden Form sowie
für den Fall der Übersetzung in andere Sprachen
bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, falls dabei
der von uns erteilte Bestätigungsvermerk zitiert wird
oder ein Hinweis auf unsere Konzernabschlussprüfung
erfolgt; wir weisen hierzu auf die Bestimmungen des §
328 HGB hin.
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