DURKOPP Sales GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eric Outhier seit 25.9.2025 | Geschäftsführer |
Bernhard Dr. Buchholz seit 21.8.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JTEKT Bearings Deutschland GmbH (vormals: Koyo Bearings Deutschland GmbH)Halle (Westf.) (vormals: Halle)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023Lagebericht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2022/231. Grundlagen des Unternehmens1.1 Geschäftsmodell Seit Oktober 2009 (Gründung und Eintragung in das Handelsregister) gehört unsere Gesellschaft JTEKT Bearings Deutschland GmbH (vormals Koyo Bearings Deutschland GmbH, umfirmiert am 06. April 2023), Halle (Westf.), zum Konzern JTEKT Corporation, Osaka, Japan, die indirekt sämtliche Anteile am Kapital unserer Gesellschaft hält. Die JTEKT Europe Bearings B.V., Almere, Niederlande, besitzt sämtliche Anteile am Kapital unserer Gesellschaft. Unsere Gesellschaft beschäftigt sich mit der Produktion von Nadellagern und dem Vertrieb von Nadellagern und sonstigen Lagern von verbundenen Unternehmen. Die selbsterstellten Produkte lassen sich in die Produktkategorien Axiallager, Hülsen, Käfige und Wälzkörper einteilen. Unsere Gesellschaft beliefert Kunden verschiedener Ebenen der Zulieferpyramide: Komponentenlieferanten (Tier 3), System-/Modullieferanten (Tier 2) sowie OEM's (Original Equipment Manufacturer: Automobilhersteller und andere Erstausrüster). Die Hauptabsatzmärkte unseres Unternehmens befinden sich in Westeuropa, wobei auch weltweite Lieferungen getätigt werden. 1.2 Forschung- und Entwicklung Die Entwicklung von neuen Produkten wurde sowohl im Automobil- als auch im Industriebereich weiter vorangetrieben. Im Automobilbereich fokussieren wir uns sowohl auf die Entwicklung von spezifischen Lagerungen für Kundenprojekte in HEV/BEV-Anwendungen und elektrischen Bremssystemen als auch auf die Wasserstoff Technologie und die CO 2 -Neutralität. Einerseits ist es unser Ziel, weltweit stattfindenden Megatrends (MADE) wie neuen Mobilitätsdienstleistungen, Autonomes Fahren, Digitalisierung und Elektrifizierung Rechnung zu tragen, andererseits sollen für die Energiewende essenzielle Technologien wie Präzisionsrollen zur Reibungsreduzierung für verschieden Industriezweige verfolgt werden. Die Automobilindustrie erfährt eine intensive Transformation von ICE hin zu HEV/BEV und wendet sich ebenfalls der Wasserstoff-Technologie zu. Darüber hinaus gilt es, im Bereich der Weiterentwicklung von Automobilen den Anforderungen an erhöhte Fahrzeugsicherheit und zur Rückgewinnung von Bremsenergie sowie Car Agnostic Rechnung zu tragen. Diese Anwendungen verlangen über das übliche Maß hinausgehende Anforderungen an Produktionsprozesse und die Produktbeschaffenheit, da die Ausfallsicherheit der Nadellager in diesen Anwendungen von höchster Priorität ist. Die von uns entwickelten Präzisionsrollen für den Einbau in Präzisionsnadellagern tragen zur weiteren Senkung des CO 2 -Ausstoßes, der Gewichtsreduzierung, der Erhöhung der Fahrzeugsicherheit und des Fahrkomforts bei. Für Kunden des Industriebereichs entwickeln wir Nadel- und Zylinderrollenlager mit verbesserter Lebensdauer, deutlich verlängerten Nachschmierfristen und verringerter Lagerreibung. Auch in diesem Marktsegment werden zunehmend batteriebetriebene Aggregate von unseren Kunden produziert und vermarktet (Power Tools, selbstfahrende Bau- und Versorgungsfahrzeuge etc.), die neuartige Lagerungskonzepte mit besonderen Anforderungen an hohe Drehzahlen, hohe Betriebstemperaturen, lange Lebensdauern und reduziertem Gewicht verlangen. 1.3 Qualität und Umweltschutz, Mitarbeiter Unsere Gesellschaft ist hinsichtlich Qualität nach International Automotive Task Force (IATF) zertifiziert. Im Bereich des Energiemanagements ist unsere Gesellschaft nach DIN EN ISO 50 001 zertifiziert. Beim Umweltschutz ist die Gesellschaft Bestandteil des Gruppenzertifikates DIN EN 14001. Alle Zertifizierungen werden regelmäßig durch Lloyd's Register Quality Assurance auditiert und zertifiziert. Ein Arbeitsschutzmanagementsystem ist installiert. Die Einhaltung der vorgegebenen Standards wird in regelmäßig stattfindenden konzerninternen Audits überprüft. Die Mitarbeiterqualifizierung und -entwicklung bildet einen wesentlichen Bestandteil unserer strategischen Personalplanung. Neben der Mitarbeiterförderung durch interne Schulungsprogramme haben Mitarbeiter auch an externen Weiterbildungs- und Qualifizierungsprogrammen teilgenommen. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2022/23 hat sich unsere Gesellschaft weiterhin von den negativen Auswirkungen der Corona-Krise, die sich nachhaltig auf die internationalen Märkte ausgewirkt hat, erholt. Der PKW-Weltmarkt blieb im Jahr 2022 auf dem Absatzniveau des Vorjahres. Damit blieb der weltweite Absatz weiterhin im zweistelligen Prozentbereich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Während der europäische Markt, der den Hauptabsatzmarkt unserer Gesellschaft darstellt, eine Reduzierung um ca. 4 % verzeichnete, erfuhr der nordamerikanische Markt im Bereich der Light-Vehicles (PKW und Light Trucks) eine Reduzierung um 8% und lag damit weiterhin unter dem Vorkrisenniveau im Jahr 2019. Der chinesische Markt, der ebenfalls zu den absatzstarken Märkten unserer Gesellschaft zählt, erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 10%. Die Absatzerhöhungen auf dem chinesischen Markt gegenüber der leichten Absenkung auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt sowie gestiegene Umsätze im Bereich der Anwendungen von elektrischen Bremssystemen haben insgesamt zu einer verbesserten Marktsituation für unser Unternehmen geführt. Die sich verstärkenden weltweiten Trends zur E-Mobilität, dem autonomen Fahren und der Konnektivität im Rahmen von Industrie 4.0 sind die Impulsgeber für die langfristige Entwicklung in der Automobilindustrie. Für unsere Gesellschaft birgt dieser Trend Potenziale, die eine Anpassung des Produktportfolios und der eingesetzten Technologien erfordern. Elektrische Antriebe erfordern Lagerlösungen, die hochgeschwindigkeitsfähig sind, d.h. Umdrehungszahlen von mehr als 20.000 U/min standhalten. Die Herstellung derartiger Lager benötigt Wälzkörper mit hervorragenden Oberflächenwerten, wie sie in unserer Gesellschaft entwickelt und produziert werden. Diese befinden sich jedoch kostenseitig mit abgedichteten Kugellagern anderer Hersteller im Wettbewerb, da diese den technischen Anforderungen ebenfalls genügen. Insofern besteht die Herausforderung, Hochgeschwindigkeits-Zylinderrollenlager bzw. Massivnadellager zu den Kosten eines Kugellagers anzubieten und herzustellen. Im Bereich der konventionellen Anwendungen ist abgesehen von der Zunahme des Bedarfs an Lösungen für elektrische Bremssysteme eine generell rückläufige Situation zu verzeichnen, während Anwendungen hinsichtlich der E-Mobilität eine deutliche Steigerung erfahren. Diese Anwendungen sind sicherheitskritisch und erfordern enorm verbesserte Prozessfähigkeiten. Unsere Gesellschaft ist in die technischen Neuentwicklungen von Projekten führender Automobilzulieferer frühzeitig eingebunden. Daraus resultiert eine Berücksichtigung unserer Anwendungslösungen bei neuen Projekten unserer Kunden. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens 2.2.1 Ertragslage Insgesamt konnten im Geschäftsjahr 2022/23 Umsätze von EUR 109,3 Mio erzielt werden (Vorjahr: EUR 102,7 Mio). Einen großen Anteil am Umsatz haben im Geschäftsjahr 2022/23 Kunden des Bereiches System- und Modullieferanten. Diese liefern ihrerseits Aggregate wie Motoren, Getriebe, Kupplungen und Lenkungen an OEM's. Im 1. Quartal erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 9,3%. Nach dieser Erholung erhöhte sich der Umsatz im folgenden 2. Quartal um 10,5% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im 3. Quartal erhöhte sich der Umsatz um 8,8% gegenüber dem Vorjahr, während er sich im 4. Quartal um 1,6% gegenüber dem Vorjahreszeitraum reduzierte. Während die Umsätze im Bereich der eigengefertigten Produkte deutlich um 8,5 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind, ist der gesamte Umsatz der Gesellschaft um 6,4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf die nachstehenden Regionen auf:
Die Umsatzhöhe gestaffelt nach Bereichen sieht für das zugrundeliegende Geschäftsjahr wie folgt aus:
Der Umsatz-Anteil der Produkte, die an verbundene Unternehmen des JTEKT Konzerns verkauft wurden, betrug 32,8 %. Die Auslastung der Produktionsanlagen, die sich auf einen Zweischichtbetrieb bezieht, hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,6% erhöht und liegt im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 95,4% (Vorjahr 95,6%) annähernd in Höhe einer Vollauslastung. Das gefertigte Produktionsvolumen bestand zu 25,7 % aus Hülsen, zu 20,9 % aus Käfigen, zu 27,3 % aus Wälzkörpern und zu 26,1 % aus Axiallagern. Hinsichtlich des Bezugs von Stahl ergab sich gegenüber dem Vorjahr eine weitere deutliche Erhöhung der Kosten von 41,4 %. Dies resultiert in erster Linie aus den Folgen des Russland Ukraine Kriegs. Die Kosten für den Bezug von Strom haben sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund eines noch bestehenden Vertrages bis zum 31.12.2022 und Reduzierungen des EEG-Zuschlages, des vollständigen Wegfalls der EEG-Umlage für den restlichen Berichtszeitraum sowie der Preissteigerungen im 4. Quartal des vorangegangenen Geschäftsjahres aufgrund eines Spotmarktvertrages insgesamt um 11,3 % reduziert. Die Kosten für den Bezug von Erdgas haben sich im Berichtszeitraum aufgrund eines auslaufenden Vertrages zum 30.09.2022 und des anschließenden Abschlusses eines Spotmarktvertrages um insgesamt 97,6% erhöht. Für die Personalkosten ergibt sich eine Erhöhung um 12% gegenüber den Vorjahreswerten insbesondere aufgrund erhöhter durchschnittlicher Mitarbeiterzahlen, eines erhöhten Aufwands für Mehrarbeit sowie der Zahlung einen Inflationsausgleichsprämie für die tariflichen Mitarbeiter. Um dem gestiegenen Umsatzvolumen und einer weiterhin bestehenden Rückstandssituation zu begegnen, wurden auch im Geschäftsjahr 2022/23 sowohl zeitlich befristete Arbeitsverträge für Produktionstätigkeiten abgeschlossen als auch Mitarbeiter von verbundenen Unternehmen in Tschechien beschäftigt. Zum 31.03.2023 waren bei der JTEKT Bearings Deutschland GmbH 589 (Vorjahr 570) Mitarbeiter beschäftigt, davon 7 Auszubildende (Vorjahr 9). Insgesamt liegt die Personalaufwandsquote bezogen auf den Umsatz des Geschäftsjahres 2022/2023 bei 37,3 % (Vorjahr 35,4%) und die Materialaufwandsquote bei 53,0 % (Vorjahr 50,4 %). Bei höheren Umsatzerlösen ist die Materialaufwandsquote im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Dies ist in erster Linie auf eine geänderte Zusammensetzung des Produktportfolios aus Hülsen, Käfigen, Axiallagern und Wälzkörpern und gestiegene Stahl- und Energiepreise zurückzuführen. Diese vier Produktbereiche besitzen bezogen auf ihre Bauweise unterschiedliche Materialanteile. Ergänzend haben sich im Geschäftsjahr die Aufwendungen für bezogene Leistungen zur Kapazitätsergänzung erhöht. Das Geschäftsjahr 2022/23 wurde mit einem Jahresfehlbetrag von 10,1 Mio EUR (Vorjahr 3,5 Mio EUR Jahresfehlbetrag) abgeschlossen. Die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr lag in etwa auf dem Niveau der Vorjahresprognose (Prognose: deutlich höheres Umsatzvolumen gegenüber dem Vorjahr). Während der Umsatz im ersten, zweiten und dritten Quartal deutlich über den entsprechenden Umsätzen des Vorjahres lag, lag der Umsatz im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2022/23 geringfügig unter dem des Vorjahreswertes, so dass der Umsatz für das Gesamtjahr im Geschäftsjahr 2022/23 insgesamt um 6,5 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Bezogen auf die im Vorjahreslagebericht dargestellte Prognose ist festzustellen, dass die Umsatzprognose eines deutlich höheren Umsatzes im Geschäftsjahr 2022/23 erreicht wurde, jedoch entgegen der Prognose ein gegenüber dem Vorjahr deutlich verschlechtertes Ergebnis vorliegt. Ein wesentlicher Grund für das verschlechterte Ergebnis gegenüber dem Vorjahr sind die gestiegenen Herstellungskosten aufgrund gestiegener Rohmaterial- und Energiepreise sowie erhöhter Einstandspreise für den Bezug der Handelsware. 2.2.2 Vermögenslage Die nachfolgende Strukturbilanz verdeutlicht die Vermögenslage unserer Gesellschaft:
Wesentliche Posten der Aktivseite sind die Sachanlagen, Vorräte und Forderungen. Da im Geschäftsjahr 2022/23 die Abschreibungen die Neuinvestitionen deutlich überstiegen, hat sich das Anlagevermögen insgesamt um 1,0 Mio. EUR reduziert. Die getätigten Investitionen bezogen sich auf Neu- und Ersatzinvestitionen. Im Bestand der Vorräte hat sich der Bestand der fertigen Erzeugnisse und Waren in der Summe gegenüber dem Vorjahr um ca. 33% erhöht. Diese Erhöhung ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass aufgrund des hohen Auftragsbestandes Fertigwaren vorproduziert wurden, die zum Bilanzstichtag kundenseitig noch nicht abgerufen waren. Der Bestand der Rohmaterialien hat sich um ca. 17% erhöht, während sich der Bestand an unfertigen Erzeugnissen um 2,3% gegenüber dem Vorjahr verringert hat. Die Erhöhung im Bereich der Rohmaterialien ist volumenbedingter Natur, d.h. aufgrund der hohen Nachfrage im Endkundenbereich und eines damit verbundenen unterjährigen Produktionsrückstandes wurde der Bestand in diesem Bereich erhöht, um den hohen Kundenbedarfen gerecht zu werden. Auf der Passivseite bilden die Pensionsrückstellungen, die sonstigen Rückstellungen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, hier insbesondere die Darlehensverbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter, die wesentlichen Positionen. Die Cash-Pool Verbindlichkeiten in Höhe von 65,6 Mio EUR (Vorjahr: 56,2 Mio EUR) haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Die Eigenkapitalquote verschlechterte sich in 2022/23 auf -108 %, während sie im Vorjahr bei -93% lag. Die Veränderung resultiert aus dem Jahresfehlbetrag in Höhe von 10,1 Mio EUR. In der Bilanz wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 56,5 Mio. EUR ausgewiesen. Die JTEKT Corporation hat eine bis zum 31.10.2025 befristete Patronatserklärung zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und Abwendung der insolvenzrechtlichen Überschuldung im Wege des Rangrücktrittes abgegeben, so dass weiterhin von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen werden kann. 2.2.3 Finanzlage Kapitalstruktur Die Finanzlage ist durch Verbindlichkeiten gegenüber dem Mutterunternehmen in Höhe von 66,3 Mio EUR gekennzeichnet, davon 65,6 Mio EUR aus Darlehensverbindlichkeiten. Die Finanzierung erfolgt über Cash Pooling im Konzernverbund. Die Cash Pooling-Linie beinhaltet zum 31. März 2023 einen Headroom in Höhe von 11,1 Mio EUR. Der Cash Flow aus Jahresüberschuss und Abschreibungen belief sich auf -8,4 Mio EUR (Vorjahr: -1,9 Mio EUR). Liquidität Durch die Einbindung in den Konzernverbund und die damit verbundene Konzernfinanzierung, die durch eine Patronatserklärung sichergestellt ist, war es uns jederzeit möglich, unsere Liquidität sicherzustellen und unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Investitionen Im Geschäftsjahr 2022/23 wurden im Wesentlichen Neu- und Ersatzinvestitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 0,8 Mio. EUR vorgenommen. 2.2.4 Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage Die Umsätze sind im Geschäftsjahr 2022/23 gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen, jedoch hat sich das Geschäftsergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich verschlechtert. Zusammenfassend ist festzustellen, dass es uns bei einer verschlechterten Ergebnislage und weiterhin bestehender bilanzieller Überschuldung durch die Einbindung in den Konzernverbund, die Patronatserklärung der JTEKT Corporation und die damit verbundene sichere Finanzlage jederzeit möglich war, unsere Liquidität sicherzustellen und unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 3. Chancen- und RisikoberichtChancenbericht Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der JTEKT Bearings Deutschland GmbH fokussieren auf die Entwicklung von spezifischen Lagerungen in HEV/BEV-Anwendungen sowie elektrischen Bremssystemen. In diesen Segmenten besteht für unsere Gesellschaft großes Potenzial für die Akquise von Neukundengeschäft sowie der Erhaltung von bestehenden Geschäftsbeziehungen. Des Weiteren bergen essenzielle Technologien wie Präzisionsrollen zur Reibungsreduzierung sowie weltweit stattfindende Megatrends wie Mobilitätsdienstleistungen, Autonomes Fahren, Digitalisierung und Elektrifizierung Chancen für den Eintritt in neue Marktsegmente. Risikomanagement Die JTEKT Bearings Deutschland GmbH ist im Rahmen ihrer Geschäftsaktivität mit einer Anzahl von Risiken konfrontiert. Hierzu zählt insbesondere die konjunkturelle Entwicklung in den für uns relevanten Absatzmärkten, in denen sich der Wettbewerb bei stagnierenden Märkten insbesondere aufgrund neu in den Markt getretener Mitbewerber weiter intensivieren wird. Lieferengpässe deckelten im Berichtsjahr das Wachstum in der weltweiten Automobilindustrie. Fehlende Halbleiterbauelemente begrenzten die Produktionskapazitäten der Automobilhersteller und sorgten damit für eine Drosselung der Nachfrage nach Nadellagern. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine gefährdet aufgrund der gegen Russland verhängten Sanktionen die Energie- und Rohstoffversorgung in Europa. Die weltweite Inflation, die sich insbesondere auf die Stahl-, Strom-, Gas- und Transportkosten auswirkt, verteuert den Herstellungsprozess unserer Produkte. Die Auswirkungen dieser Bedingungen in Bezug auf die Geschäftsaktivität mit globalen Kunden lassen sich noch immer nicht vollständig abschätzen. Für Komponentenhersteller wie die JTEKT Bearings Deutschland GmbH ist es schwer, diese Kostenerhöhungen an die Kunden aus dem Bereich der Automobilhersteller und anderer Erstausrüster weiterzugeben. Im Zuge von Nominierungen für große Kundenprojekte fordern Automobilehersteller und Komponentenlieferanten vom Zulieferer ein umfangreiches Engagement hinsichtlich ihres CO 2 -Fußabdrucks sowie Zeit- und Aktionspläne für das Erreichen der Klimaneutralität und eine zunehmende Nutzung von grünem Strom. Die mit dem internationalen Geschäft verbundenen Risiken werden laufend überwacht und aktiv gesteuert. Im Rahmen eines systematischen Planungs- und Kontrollprozesses erfassen, analysieren und bewerten wir kontinuierlich die technischen und kaufmännischen Rahmenbedingungen sowie die unternehmerischen Chancen und Risiken in den einzelnen Geschäftsfeldern. Weiterführende Unterstützung wird der JTEKT Bearings Deutschland GmbH durch die Integration in den JTEKT Verbund zuteil. Durch die strikte Umsetzung des Prinzips der absoluten Funktionstrennung und die Einrichtung entsprechender Kontrollpunkte konnten Risiken bezüglich Vermögensschädigungen deutlich reduziert werden. Es ist unser erklärtes Ziel, die Anforderungen unserer Anteilseigner hinsichtlich Qualität und Integrität in höchstmöglichem Maße zu erfüllen. Als wesentlichen Bestandteil dieses Prozesses haben wir die Risiken unseres Geschäftsumfeldes eingeschätzt und diese in Übereinstimmung mit den Konzernvorgaben an die Konzernmutter berichtet. Markt- und Umfeldrisiken sowie Betriebsrisiken Produkt- und Umweltrisiken begegnen wir mit Qualitäts- und Prozesssicherungssystemen, die eine hohe Produktqualität gewährleisten, das Risiko von Umweltschäden minimieren sowie störungs- und unfallfreie Betriebsabläufe ermöglichen. Die noch im Geschäftsjahr 2021/22 im Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie gegebenen Spannungen aufgrund der anhaltend hohen Infektionsraten und daraus resultierender wirtschaftspolitischer Anpassungsmaßnahmen haben sich im Geschäftsjahr 2022/23 deutlich reduziert und zum Ende des Berichtszeitraums zu einer Normalisierung der Situation geführt. Die JTEKT Bearings Deutschland GmbH operiert in einem extrem wettbewerbsintensiven, globalen Markt, in dem neue Mitbewerber aus Ländern mit sehr geringen Herstellungskosten in den Markt treten und bestehende Mitbewerber permanent ihre Qualitätsstandards erhöhen. Darüber hinaus führt das Marktumfeld mit sich abzeichnenden Trends zu E-Mobilität, der Weiterentwicklung der Wasserstoff-Technologie und autonomen Fahren zu zusätzlichen Herausforderungen. Die Risiken, die sich aus der Beschaffenheit dieses Marktes für unser Unternehmen ergeben, bestehen in erster Linie aus dem Druck auf unsere Verkaufspreise und Margen, den sich aus dem Markt ergebenden Überkapazitäten und dem Verlust von Marktanteilen sowie der allgemeinen über die letzten drei Jahre stark schwankenden konjunkturellen Entwicklung im Automobilsegment. Der Ansatz der JTEKT Bearings Deutschland GmbH ist es, diesen Marktgegebenheiten durch den technologischen Anspruch unserer Produkte und durch die Entwicklung kundenspezifischer Lösungen auf einem angemessenen Verkaufspreisniveau zu begegnen. Durch unsere Abhängigkeit vom Rohstoff Stahl sind wir laufenden Rohstoffpreisschwankungen ausgesetzt. Aufgrund unserer Produktstruktur, die im Fertigungsprozess zahlreiche verschiedene Werkstoffbezeichnungen in geringen Abnahmemengen erfordert, sind wir nicht in der Lage, Preissteigerungen in dem geforderten Maße abzuwenden, wie es für eine kostenneutrale Fertigungssituation erforderlich wäre. Finanzwirtschaftliche Risiken Zum Risikomanagement gehört auch die Absicherung von Finanzrisiken, die die JTEKT Bearings Deutschland GmbH mit Hilfe der Muttergesellschaft laufend steuert und durch geeignete Instrumente, wie der Kontrollmechanismen nach J-SOX, begrenzt. Die aufgesetzten Kontrollmechanismen betreffen insbesondere die Einkaufsseite sowie die Vorräte. Die Beschaffung von Materialien für den Fertigungsprozess sowie des Gemeinkostenmaterials unterliegt einem Genehmigungsprozess und einer strikten Aufteilung der Prozessschritte auf Mitarbeiter verschiedener Verantwortungsbereiche. Zum 31. März 2023 weist unsere Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 56,5 Mio EUR aus und ist somit weiterhin bilanziell überschuldet. Zur Vermeidung der insolvenzrechtlichen Folgen einer tatsächlichen Überschuldung hat die JTEKT Corporation eine bis Ende Oktober 2025 befristete Patronatserklärung zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und Abwendung der insolvenzrechtlichen Überschuldung im Wege des Rangrücktrittes abgegeben. Aufgrund des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages ist unsere Gesellschaft auf die weitere finanzielle Unterstützung durch die JTEKT Corporation angewiesen. Trotz einer angespannten Liquiditätslage konnte man allen Zahlungsverpflichtungen aufgrund von bereitgestellten Darlehen aus dem JTEKT Konzernverbund uneingeschränkt nachkommen. Zum 31.03.2023 bestand bei der Muttergesellschaft JTEKT Europe Bearings B.V., Almere /Niederlande, eine Cashpool-Verpflichtung in Höhe von EUR 65,6 Mio. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass der Gesellschaft aus dem Konzernverbund erforderlichenfalls finanzielle Mittel in der Weise zugeführt werden, dass die Liquidität jederzeit sichergestellt ist. Unter Berücksichtigung der vorgenannten Ausführungen sind derzeit keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Risiken erkennbar. Wesentliche Risiken in Bezug auf die Verwendung von Forderungen und anderen Finanzinstrumenten, die für die Beurteilung der Lage oder voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft von Belang sind, sind nicht ersichtlich. 4. PrognoseberichtUnser Unternehmen befindet sich im Automobilzulieferermarkt in einem Marktsegment, das von stetigem Kostendruck und einer weitgehenden Marktsättigung geprägt ist. Das Branchenumfeld der JTEKT Bearings Deutschland GmbH ist im Geschäftsjahr 2022/23 weiterhin durch die anhaltende Halbleiterkrise und des Ukraine-Konfliktes belastet. Das Geschäft der JTEKT Bearings Deutschland GmbH ist dabei zusätzlich geprägt von anhaltend hohen Auftragsbeständen aufgrund von Produktionsrückständen. Um dieser adäquat zu begegnen, wird die Personalsituation laufend an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Der Personalstamm wird bis zum vollständigen Erreichen des Rückstandsabbaus auf einem Niveau gehalten, das sich der aktuellen Produktionssituation anpasst. Sowohl die Verknappung in der Verfügbarkeit flexibler und qualifizierter Arbeitskräfte als auch die vereinbarten Tariferhöhungen für die Jahre 2023 und 2024 lassen langfristig einen weiteren Anstieg der Lohnkosten erwarten. Darüber hinaus belastet die derzeitig sehr hohe Inflationsrate insbesondere den Bezug von Energie sowie Roh- und Gemeinkostenmaterial. In der Automobilindustrie werden neben der E-Mobilität und der Weiterentwicklung der Wasserstofftechnologie auch die CO 2-Reduzierung und unterstützende Systeme wie elektrische Bremssysteme als zukünftige Treiber der Entwicklungstätigkeit gesehen. Insbesondere über die Entwicklung von Präzisionsnadellagern, die über die Schaffung hochpräziser Oberflächen zur Reduzierung des CO 2 - Ausstoßes beitragen, und anwendungsspezifischer Lager für die Ausstattung von elektrischen Bremssystemen versuchen wir unsere Markstellung zu behaupten und auszubauen. Zum heutigen Zeitpunkt wird für das Geschäftsjahr 2023/24 mit einem deutlich höheren Umsatz gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Dabei wird unter Berücksichtigung realisierter Effekte bereits umgesetzter Maßnahmen zur nachhaltigen Kostenreduzierung mit einem insgesamt gegenüber dem Vorjahr deutlich verbesserten Geschäftsergebnis gerechnet. Erklärung zur Unternehmensführung - Zielgrößen und Fristen bezüglich des Frauenanteils Der Aufsichtsrat umfasst drei Personen, dabei werden zwei Mitglieder durch die Gesellschafter ernannt und ein Mitglied durch die Belegschaft gewählt. Zurzeit setzen sich Aufsichtsrat und Geschäftsführung vollständig aus männlichen Personen zusammen. Dies entspricht der bisher festgelegten Zielgröße. Hinsichtlich der Frauenquote in Führungspositionen und Positionen im Aufsichtsrat hat der Aufsichtsrat die Festlegung der Frauenquote auf 0% mit der folgenden Begründung getroffen: Derzeit herrscht auf dem Arbeitsmarkt ein Mangel an gut ausgebildeten und qualifizierten Mitarbeitern. Darüber hinaus gibt es innerhalb der JTEKT-Gruppe einen begrenzten Pool geeigneter Mitarbeiter für die Mitgliedschaft im Aufsichtsrat. Um aus dem Kreis der geeigneten Kandidaten für Führungspositionen die qualifizierteste Person unabhängig vom Geschlecht zu rekrutieren, vereinbaren wir, die Frauenquote für Führungspositionen vorerst auf 0% festzulegen. Diese Vereinbarung wurde getroffen, um die selbstverständliche Chancengleichheit von weiblichen und männlichen Bewerbern bei der Besetzung von Führungspositionen zu wahren. Erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung Zurzeit setzt sich die Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung vollständig aus männlichen Personen zusammen. Hinsichtlich der Frauenquote in der Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung hat die Geschäftsführung der JTEKT Bearings Deutschland GmbH folgendes beschlossen: Derzeit herrscht auf dem Arbeitsmarkt ein Mangel an gut ausgebildeten und qualifizierten Mitarbeitern. Um aus dem Kreis der geeigneten Kandidaten für Führungspositionen in der Führungsebene die qualifizierteste Person unabhängig vom Geschlecht zu rekrutieren, vereinbaren wir, die Frauenquote für Führungspositionen vorerst auf 0% festzulegen. Diese Vereinbarung wurde getroffen, um die selbstverständliche Chancengleichheit von weiblichen und männlichen Bewerbern bei der Besetzung von Führungspositionen zu wahren. Bilanz zum 31. März 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis 31. März 2023
Anhang zum 31. März 2023I. Allgemeine AngabenDie JTEKT Bearings Deutschland GmbH (vormals Koyo Bearings Deutschland GmbH, umfirmiert am 06. April 2023) ist zum Bilanzstichtag 31. März 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Sie hat ihren Sitz in Halle (Westf.) und wird beim Amtsgericht Gütersloh unter der Handelsregisternummer HRB 8445 geführt. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gem. § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Das Geschäftsjahr beginnt am 01. April 2022 und endet am 31. März 2023. Patronatserklärung Zum 31. März 2023 weist unsere Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 56.494 aus und ist damit bilanziell überschuldet. Zur Vermeidung der insolvenzrechtlichen Folgen einer tatsächlichen Überschuldung hat die Konzernmutter JTEKT CORPORATION, Japan, die am 30. Juli 2022 gegebene Patronatserklärung mit Gültigkeit bis zum 31. August 2024 durch eine Patronatserklärung zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und Abwendung einer insolvenzrechtlichen Überschuldung im Wege des Rangrücktritts am 06. Oktober 2023 erneuert. Die Patronatserklärung ist befristet bis Ende Oktober 2025. Die Bilanzierung ist daher unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) erfolgt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAnlagevermögen Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauer pro rata temporis planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 6 und 34 Jahren für Gebäude und Außenanlagen sowie zwischen 3 und 12 Jahren für das übrige Anlagevermögen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Dauerhaften Bewertungsrisiken wird durch Abschreibungen Rechnung getragen. Vorräte Die Bestände der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten basieren auf einer normalen Auslastung der Produktionsanlagen und umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen auf Anlagevermögen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für nicht gängige Produkte wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennbeträgen bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden alle erkennbaren Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, sofern sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 30,4 % zugrunde (15,8 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 14,6 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Das Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird nicht ausgeübt. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit Ausnahme der Rückstellungen für Pensionen mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,79% (durchschnittlicher Marktzins der vergangen sieben Jahre: 1,50%), einer Lohn-/und Gehaltssteigerung von N/A / 3,25% p.a. und einem Anstieg der Rentenzahlungen von 2,25% p.a. ermittelt. Die Fluktuation wurde anhand von Standard Fluktuationstabellen berücksichtigt. Die Gesellschaft hat die Höhe der Pensionsrückstellungen auf der Grundlage der Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck ermittelt (Richttafeln Heubeck 2018 G). Der Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz der durchschnittlichen Marktzinsen der letzten sieben bzw. zehn Jahre beläuft sich auf TEUR 1.388 und ist in dieser Höhe ausschüttungsgesperrt (§ 253 Abs. 6 S. 2 HGB). Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wurde nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren für die Kapitalleistung und der Barwertmethode für die Aufstockungs- und Erfüllungsbeträge ermittelt. Die Ermittlung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen erfolgt nach der projizierten Einmalbeitragsmethode. Der zugrunde gelegte Rechnungszinssatz beträgt 1,50%, die Lohn-/ und Gehaltssteigerung 3,25% p.a. Die Höhe der Verpflichtungen wurde auf der Grundlage der Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck berechnet (Richttafeln Heubeck 2018G). Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen der Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die JTEKT Bearings Deutschland GmbH hält Anteile an der Koyo Bearings Ceska Republika S.R.O. Diese entsprechen CZK 50.000,00 (= 1/14.254 Anteile) am registrierten Kapital der JTEKT Bearings Ceska Republika S.R.O. Die Anteile werden im Finanzanlagevermögen ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 5.078 (Vorjahr TEUR 6.086), davon gegen die Gesellschafterin TEUR 2.401 (Vorjahr TEUR 2.627), die mit TEUR 1.855 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 546 Management Fees betreffen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind darüber hinaus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.677 enthalten. Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu aktiven latenten Steuern führen, resultieren aus abweichenden Wertansätzen der Pensions-, Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen sowie Drohverlustrückstellungen. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz latenter Steuern unterblieben ist. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich insgesamt auf TEUR 8.320 (Vorjahr: TEUR 7.160) und betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (TEUR 1.804), Altersteilzeit (TEUR 406), Jubiläumskosten (TEUR 316) und übrige Personalkosten (TEUR 3.484). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 70.783 (Vorjahr: TEUR 61.255). Davon betreffen TEUR 66.301 (Vorjahr TEUR 56.839) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, die sich aufgliedern in Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 65.634, Management Fees in Höhe von TEUR 659 und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung TEUR 8. Die verbleibenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.531, Commissions in Höhe von TEUR 661 sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 290. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im geschäftsüblichen Umfang Sicherheiten wie Eigentumsvorbehalte. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf das In- und Ausland wie folgt:
Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die Tätigkeitsbereiche wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Im Geschäftsjahr sind im Wesentlichen Erträge aus Währungskursgewinnen TEUR 403 (Vorjahr: TEUR 366) und aus Rückstellungsauflösungen TEUR 146 (Vorjahr: TEUR 1.608) in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Materialaufwand Der Materialaufwand des Geschäftsjahres, gegliedert nach § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB:
Personalaufwand Der Personalaufwand des Geschäftsjahres, gegliedert nach § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB:
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Währungskursverluste (TEUR 715; Vorjahr: TEUR 155) sowie die Anpassung der Rückstellung aus drohenden Verlusten (TEUR 237; Vorjahr: TEUR 0). Sonstige Erläuterungen und AngabenGeschäftsführung Geschäftsführer ist:
Aufsichtsrat Aufsichtsratsmitglieder sind:
Angaben gemäß § 285 Nr. 9 HGB Die Geschäftsführung hat im Berichtsjahr Vergütungen von der Gesellschaft bezogen. Der Aufsichtsrat besteht aus drei Mitgliedern. Die Angaben bezüglich der Organbezüge unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich bis zum Ablauf der Grundmietzeit auf TEUR 838. Mitarbeiteranzahl Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter betrug:
Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf TEUR 127. Davon entfallen TEUR 49 auf Steuerberatungsleistungen sowie TEUR 78 auf Abschlussprüfungsleistungen. Konzernzugehörigkeit Die JTEKT Bearings Deutschland GmbH, Halle, gehört zum Konzern JTEKT CORPORATION, Osaka Head Office, 3-5-8 Minamisemba, Chuo-ku, Osaka 542-8502 Japan, die indirekt sämtliche Anteile am Kapital unserer Gesellschaft hält. Der Konzernabschluss der JTEKT Corporation für den größten Kreis von Unternehmen, in den der Einzelabschluss unserer Gesellschaft einbezogen wird, wird in Japan im japanischen EDINET (Electric Diclosure for Investor ́s NETwork) unter der Nummer E01602 veröffentlicht. Die JTEKT Europe Bearings B.V., Markerkant 1301, NL 1314 AL Almere, Niederlande, besitzt sämtliche Anteile am Kapital unserer Gesellschaft. Der Konzernabschluss der JTEKT Europe Bearings B.V. für den kleinsten Kreis von Unternehmen, in den der Einzelabschluss unserer Gesellschaft einbezogen wird, wird in den Niederlanden veröffentlicht. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung der JTEKT Bearings Deutschland GmbH schlägt vor, den Jahresfehlbetrag zum 31. März 2023 in Höhe von € 10.093.049,19 auf neue Rechnung vorzutragen.
Halle, den 30. Oktober 2023 JTEKT Bearings Deutschland GmbH Die Geschäftsführung Takashi Ito Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang)
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die JTEKT Bearings Deutschland GmbH, Halle Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der JTEKT Bearings Deutschland GmbH, Halle, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JTEKT Bearings Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 30. Oktober 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Peter Krupp, Wirtschaftsprüfer ppa. Matthias Nicolmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. März 2023 wurde am 9. Februar 2024 festgestellt. |
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