Deutsche Medien-Manufaktur Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ludger Theodor Dr. Schulze Pals seit 30.5.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stiftung Westfälische Landschaft | 33.33% |
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Landwirtschaftsverlag GmbHMünsterKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernbilanz zum 31.12.2021AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. bis 31.12.2021
Entwicklung des Anlagevermögens im Konzern 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben, Registergericht und Handelsregisternummer Die Muttergesellschaft ist unter der Firma Landwirtschaftsverlag GmbH mit Sitz in Münster beim Amtsgericht Münster unter der Handelsregisternummer HRB 174 eingetragen. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021 der Landwirtschaftsverlag GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Der Konzernabschluss hat hinsichtlich der Pflicht zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung von Jahresabschluss und Lagebericht gem. § 264 Abs. 3 HGB befreiende Wirkung für die LPV GmbH, Münster. Die Gewinn- und Verlustrechnung beruht auf dem Gesamtkostenverfahren. II. Anteilsbesitz, Konsolidierungskreis und -grundsätze Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff HGB erstellt. In den Konzernabschluss wurden neben der Landwirtschaftsverlag GmbH alle Gesellschaften einbezogen, bei denen die Landwirtschaftsverlag GmbH unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann. Die Landwirtschaftsverlag GmbH hält direkt oder indirekt alle bzw. die Mehrheit der Gesellschaftsanteile und der damit verbundenen Stimmrechte nach § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB von folgenden Tochter- und Enkelgesellschaften:
Veränderungen im Konsolidierungskreis haben sich im Berichtsjahr insofern ergeben, als die Messe Media GmbH, Münster, zum 1. Januar 2021 auf die Landwirtschaftsverlag GmbH verschmolzen worden ist; somit erfolgt kein Einbezug mehr in den Konzernabschluss. Des Weiteren wurde die Farm-Tours GmbH, Münster, mit Wirkung zum 1. April 2021 verkauft. Die Gesellschaft wurde entsprechend zu dem Zeitpunkt endkonsolidiert. Die Feines Essen + Trinken GmbH i.G., Münster, befindet sich in Gründung. Eine Einlage war zum Abschlussstichtag noch nicht geleistet. Für die bereits zum 31.12.2009 vollkonsolidierten Konzernunternehmen erfolgte die Kapitalkonsolidierung gem. Art. 66 Abs. 3 S. 4 EGHGB nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Die Einbeziehung ab 2010 erfolgte gem. § 301 HGB nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Anteile mit dem zum Zeitwert bewerteten Eigenkapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Zwei Gesellschaften sind nach § 310 HGB anteilsmäßig (quotal) einbezogen worden. Die Quoten-Konsolidierung erfolgte für eine Gesellschaft zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss nach der Buchwertmethode. Für die andere Gesellschaft erfolgte die Quoten-Konsolidierung zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss nach der Neubewertungsmethode. Fünf Gesellschaften sind nach der Equity-Methode entsprechend § 312 Abs. 1 HGB einbezogen worden (Kapitalanteilsmethode zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss). Drei Beteiligungsgesellschaften wurden wegen untergeordneter Bedeutung gemäß §§ 296 bzw. 311 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Ferner erfolgte eine Konsolidierung von Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträgen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen nach §§ 303 und 305 HGB. Sofern im Wertansatz der Vermögensgegenstände Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen enthalten waren, erfolgte nach § 304 Abs. 1 und 2 HGB eine Eliminierung der wesentlichen Zwischengewinne. Der Finanzmittelfonds für die Konzern-Kapitalflussrechnung umfasst die flüssigen Mittel und eine Forderung des Konzerns gegen die RM Hamburg Holding GmbH aus dem Cash-Pooling innerhalb des Bertelsmann-Konzerns, in das die Deutsche Medien-Manufaktur GmbH & Co. KG einbezogen wird. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen wurden nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§§ 300 und 308 Abs. 2 HGB) aufgestellt und in den Konzernabschluss übernommen. Bewertet wurde wie folgt: a) Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagegüter werden zu Anschaffungskosten, vermindert um plan-mäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, die sich an der voraussichtlichen Nutzungsdauer orientieren, bewertet. Die aus der Erstkonsolidierung gemäß § 301 HGB der Deutsche Medien-Manufaktur GmbH & Co. KG, der AgriDirect B.V., der Feines Essen + Trinken GmbH sowie der Hortpress Sp. z o.o. verbleibenden Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß § 309 Abs. 1 i.V.m. §§ 246 Abs. 1 S. 4 und 253 Abs. 3 HGB planmäßig abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich bisher aufgelaufener und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführter Abschreibungen sowie abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Auf Konzernebene nicht zulässige steuerrechtliche Abschreibungen (Übertragung von Rücklagen nach § 6b EStG) wurden im Zuge konzerneinheitlicher Bewertung rückgängig gemacht. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Fünf Beteiligungen sind im Konzern at equity (Kapitalanteilsmethode) bewertet. Der aus der erstmaligen Konsolidierung nach der Equity-Methode verbleibende aktivische Unterschiedsbetrag entfällt vollständig auf Geschäfts- oder Firmenwerte. Die Abschreibung erfolgt nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren. b) Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Waren werden zu Einstandspreisen bewertet; dem Niederstwertprinzip wurde durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten bzw. Einstandspreisen. Zur Beachtung des Niederstwertprinzips erfolgte eine Bewertung auf Basis der voraussichtlichen Erlöse abzüglich noch anfallender Vertriebskosten, sofern dieser Wert niedriger als die Herstellungskosten bzw. Einstandspreise war. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und eingeschränkter Verwertbarkeit ergeben, wurden in ausreichendem Umfang vorgenommen; insgesamt sind die Vorräte verlustfrei bewertet. c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzung Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Ausfallrisiken wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen wurden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen vorausbezahlte Beiträge, Lizenzen und Gebühren, die zeitanteilig über die Laufzeit der abgegrenzten Einzelposten aufgelöst werden. d) Rückstellungen Bei der Bildung der Rückstellung für Pensionen wurde das Teilwertverfahren angewendet. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 3.498. Die Berechnung erfolgte unter Zugrundelegung folgender Annahmen:
Die Steuerrückstellungen betreffen zu erwartende Steuernachzahlungen für die Gewerbe- und Körperschaftsteuer der Geschäftsjahre 2020 und 2021. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren, ungewissen Verbindlichkeiten und unterlassene Instandhaltungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst. e) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen Vorauszahlungen für Zeitschriftenabonnements und Anzeigenerlöse für Zeitschriften des folgenden Geschäftsjahres. IV. Währungsumrechnung In den Konzernabschluss einbezogene ausländische Einzelabschlüsse werden gem. § 308a HGB nach der modifizierten Stichtagskursmethode umgerechnet. Die Umrechnungsdifferenzen sind unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnungen" auszuweisen. V. Bilanzerläuterungen a) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der als Anlage beigefügt ist. Der Anlagenspiegel enthält auch die Zu- und Abschreibungen des Geschäftsjahres 2021. Im Berichtsjahr wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf einen immateriellen Vermögensgegenstand des Anlagevermögens vorgenommen (T€ 600). Der Geschäfts- oder Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung in der Konzernbilanz in Höhe von T€ 584 betrifft ausschließlich den aktivischen Unterschiedsbetrag aus der Einbeziehung der Tochtergesellschaften in den Konsolidierungskreis. b) Rückstellungen Die Steuerrückstellungen enthalten zu erwartende Steuernachzahlungen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich einschließlich ergebnisabhängiger Vergütungen (T€ 5.143). c) Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der ausgewiesenen Verbindlichkeiten sowie Art und Form der Sicherheiten zum 31. Dezember 2021 ergeben sich aus der nachstehenden Übersicht (in T€):
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. d) Latente Steuern Aktive und passive latente Steuern beruhen auf Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen von Grundstücken und Bauten, digitalen Wirtschaftsgütern, Finanzanlagen, Rückstellungen für Pensionen sowie sonstigen Rückstellungen. Bei der Berechnung der aktiven und passiven latenten Steuern kam ein Steuersatz von 19 % - 30 % zur Anwendung. Aufgrund der Gesamtdifferenzenbetrachtung ergab sich ein aktiver Abgrenzungsüberhang, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 298 Abs. 1 i.V.m. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht bilanziert wurde. VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten in Prozent vom Gesamtumsatz wie folgt:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von T€ 150 sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 239; die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus Währungsdifferenzen in Höhe von T€ 132. VII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen sowie IT-Wartungsverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 4.746. Davon haben T€ 3.884 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und T€ 41 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Verträge haben eine Laufzeit bis längstens 28. Februar 2030. VIII. Sonstige Angaben Auf die Inanspruchnahme der Schutzklausel gem. § 314 Abs. 3 HGB wird verwiesen. Frühere Mitglieder der Geschäftsführung im Konzern erhielten Bezüge von insgesamt T€ 457. Für laufende Pensionen und Anwartschaften dieser Gruppe wurden Rückstellungen von T€ 9.336 gebildet. Die Bezüge der Aufsichtsratsmitglieder betrugen T€ 83. Im Geschäftsjahr 2021 wurden im Jahresdurchschnitt folgende Arbeitnehmer beschäftigt (ohne Auszubildende):
Die quotal einbezogenen Unternehmen haben im Jahresdurchschnitt - anteilsmäßig - 59 Angestellte beschäftigt. Das Honorar des Konzernabschlussprüfers entfällt mit T€ 76 auf Abschlussprüfungsleistungen, mit T€ 22 auf andere Bestätigungsleistungen, mit T€ 53 auf Steuerberatungsleistungen und mit T€ 51 auf sonstige Leistungen. Die Geschäftsleitung des Konzerns schlägt vor, einen Betrag von € 4.591.634,92 den sonstigen Gewinnrücklagen zuzuführen sowie eine Ausschüttung in Höhe von € 2.700.00,00 (inkludiert die Regelausschüttung und eine Sonderausschüttung von € 300.000,00) vorzunehmen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. IX. Nachtragsbericht Die Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie waren im Geschäftsjahr 2021 auch für unseren Konzern deutlich zu spüren. Neben der weiteren Entwicklung der Pandemie verbleiben auch vor dem Hintergrund der kriegerischen Ereignisse in Osteuropa unverändert Unsicherheiten, wie sich die gesamtwirtschaftlichen Effekte im Jahresverlauf 2022 auf das Geschäft des Konzerns auswirken werden. Bei einem Wiederaufleben oder einer Verschärfung des Pandemiegeschehens können weitere Umsatzrückgänge und Ertragseinbußen nicht ausgeschlossen werden. Die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts können derzeit nicht abschließend eingeschätzt werden. Es werden aber voraussichtlich keine signifikanten Auswirkungen für den Konzern auf das laufende Geschäft eintreten. Gleichwohl wird sich die Entwicklung der Kapitalmärkte aufgrund des Ukraine-Konfliktes, verbunden mit den Zinsentwicklungen, negativ auf die Kapitalanlagen und -erträge des Konzerns auswirken.
Münster, den 24. Mai 2022 Die Geschäftsführung Konzern-Kapitalflussrechnung 2021
Konzern-Eigenkapitalspiegel für die Zeit vom 31.12.2019 bis 31.12.2021
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021Geschäftsverlauf und wichtigste Ereignisse im Geschäftsjahr Mit einer konsolidierten Gesamtleistung von 121,2 Mio. EUR gehört der Landwirtschaftsverlag Münster zu den 50 größten Medienunternehmen Deutschlands. Er publiziert Zeitschriften, Bücher und digitale Medien und veranstaltet Messen und Kongresse. Mit über 50 Medien- und Dienstleistungsangeboten ist die Gruppe Landwirtschaftsverlag zugleich Europas führender Fach- und Publikumsmedienverlag für die Bereiche Landwirtschaft, Lebensmittel und Landleben. Am Standort Münster und in den Niederlassungen und Beteiligungsunternehmen arbeiten insgesamt 898 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch eigene Entwicklungen, aber auch durch den Kauf von und die Beteiligung an Unternehmen und deren Publikationen, passt der Landwirtschaftsverlag seine Angebote ständig den Bedürfnissen der Nutzer- und Anzeigenmärkte an. Im Mittelpunkt stehen dabei Medienangebote für die Agrarwirtschaft, die Ernährungswirtschaft und den ländlichen Raum. Dabei orientiert sich das Unternehmen an der Wertschöpfungskette "Produktion - Verarbeitung - Distribution - Konsum von Lebensmitteln". Die Steuerung erfolgt zentral vom Standort Münster. Weitere wichtige Standorte sind Neuwied, Posen und Warschau in Polen, Bern in der Schweiz und Wien in Österreich. Dem Aufsichtsrat der Landwirtschaftsverlag GmbH gehören, wie auch der Geschäftsführung (in 2021), jeweils drei Personen an. Die wichtigsten Agrar-Fachmedien sind das Wochenblatt für Landwirtschaft & Landleben top agrar, das monatlich erscheinende auflagenstärkste landwirtschaftliche Fachmagazin im deutschsprachigen Raum und das Agrartechnikmagazin profi. Die Marken werden von starken digitalen Angeboten, Social Media-Auftritten und Events flankiert. Das Geschäftsjahr 2021 war im zweiten Jahr der Pandemie weiterhin durch den Ausfall wichtiger überregionaler Messen (in Präsenz) wie z.B. der Agritechnica und auch dem Ausfall regionaler Events geprägt. Damit fehlten wichtige Anlaufpunkte, bei denen der Landwirtschaftsverlag sich präsentieren und potenzielle Neukunden ansprechen und die Beziehungen zu Bestandskunden pflegen konnte. Das erschwerte das Vertriebs-Geschäft erneut nachhaltig. Insgesamt konnten sich die Agrar-Fachmedien aber auch in 2021 gut im Markt behaupten. Insbesondere gelang es durch Alternativkonzepte (z. B. Sonderbeilagen, digitale Veranstaltungen) für die ausgefallenen Messen und Ausstellungen den Werbepartnern attraktive Umfelder zu bieten, mit denen diese ihre Kunden erfolgreich ansprechen konnten. Im Einzelnen stellt sich die Situation wie folgt dar: Das Wochenblatt für Landwirtschaft & Landleben erscheint im 177. Jahrgang und ist die wöchentliche landwirtschaftliche Fach- und Familienzeitschrift mit einer der reichweitenstärksten Auflagen. Gründliche Recherche, zeitnahe kritische Berichterstattung zu aktuellen Themen und Lösungen machen die Zeitschrift zum Ratgeber und Nutzwertmedium. Zusätzlich zur Printausgabe können alle Wochenblatt-Abonnenten gegen einen Aufpreis ihr Wochenblatt schon am Dienstagabend auf dem PC, Tablet oder Smartphone nutzen - zwei Tage vor dem Erscheinungstag der Printausgabe (Wochenblatt Plus-Angebot). top agrar ist das auflagenstärkste deutschsprachige Monatsmagazin in der Landwirtschaft mit den höchsten Reichweiten bei größeren landwirtschaftlichen Betrieben. Es orientiert sich am Informationsbedarf moderner, leistungsfähiger Betriebe. Zusätzlich zu einem Basisteil mit den Schwerpunkten Ackerbau, Technik und Betriebsleitung, können Spezialteile für Tierhaltung bezogen werden. Zum Standardangebot gehören regelmäßige Supplements bzw. einmalige themenbezogene Sonderhefte als Beilage zum Hauptheft. Das Printangebot der top agrar-Gruppe wird durch regionale Zusatztitel wie top agrar Südplus in Bayern und Baden-Württemberg, top agrar Österreich und den Landfreund in der Schweiz abgerundet. Zum Jahresende wurde das top agrar Südplus als eigenständiger Zusatztitel eingestellt. Künftig findet die regionale Berichterstattung für Süddeutschland im Hauptheft, bei top agrar online und im vier Mal jährlich erscheinenden Südextra, das dem Hauptheft beigelegt wird, statt. Zusätzlich bietet top agrar ein sehr umfangreiches Angebot an Online-Informationen über tägliche Newsletter, die Webseite topagrar.com und die Social Media-Auftritte. Gesondert abonniert werden kann der Premium-Newsletter Agrarfax mit den aktuellsten Marktinformationen für die tierischen und agrarischen Rohstoffmärkte. Immer größere Bedeutung spielen Events als Präsenzveranstaltungen, im Digital- oder als Hybridformat. Aushängeschild ist dabei das inzwischen renommierte Veranstaltungsformat Landwirtschaft im Dialog, das die relevanten Top-Entscheider aus Politik, Agribusiness und Berufsstand zu Brennpunktthemen der Agrarpolitik zusammenbringt. Zum Jahresende trat das Innovationsnetzwerk f3 - Farm.Food.Future aus der Nische heraus und fand in der neuen top agrar-Rubrik "Perspektiven" digital und im Print ein neues Zuhause. Mit profi erhalten Agrartechnik-interessierte Leser Monat für Monat gründliche und praxisnahe Informationen in Print und Digital. Das Magazin erscheint mittlerweile im 32. Jahrgang. Hochwertige und umfangreiche Testberichte über Neu- und Gebrauchtmaschinen, Reparaturanleitungen, Funktionsbeschreibungen und geldwerte Tipps zur Pflege und Wartung der Maschinen sind die redaktionellen Schwerpunkte. Das Magazin Stark aus der profi-Familie zeigt bildgewaltig die emotionalen Seiten der Landtechnik. Darüber hinaus werden im Bereich Fachmedien Spezialtitel, z. B. für Rinder- und Schweinehalter, Direktvermarkter oder Umwelt- und Agrarjuristen (z.B. Elite, SUS, Milchrind, Fleischrinder Journal und Hof Direkt) herausgegeben. Die Special Interest Medien bedienen die Zielgruppen Reiter, Pferdezüchter und Jäger mit Print- und Digitalformaten. Die Zeitschriften Reiter Revue International und Reiter und Pferde in Westfalen als Verbandsorgan bilden den publizistischen Kern der Pferdemedien im Landwirtschaftsverlag. Die verkaufte Auflage der Reiter Revue war erneut rückläufig, die Marke bleibt aber weiterhin Marktführer unter den überregionalen Pferdesport-Magazinen und konnte insbesondere die Reichweite auf den Social Media Kanälen ausbauen. Reiter und Pferde in Westfalen ist weiterhin die auflagenstärkste, verbandsorientierte regionale Reitsport- und Zuchtzeitschrift in Deutschland. Die Zeitschrift Rheinisch-Westfälischer Jäger wird im Auftrag des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen verlegerisch betreut und bleibt unangefochten der meist abonnierte Jagd-Titel Deutschlands. Die Querschnittsabteilungen des Landwirtschaftsverlags unterstützen mit ihren Dienstleistungen die Unternehmen der Landwirtschaftsverlags-Gruppe. Dieser zentrale Service bietet den kleineren Konzerngesellschaften kompetente und kostengünstige Lösungen zur Bewältigung der wachsenden Ansprüche und Herausforderungen im HR-Bereich, Vertrieb (Marketing und Management), Anzeigenverkauf, IT oder bei den kaufmännischen Diensten. Die Tochterunternehmen und Beteiligungen wachsen wie bereits in den letzten Jahren kräftig und steuern mehr als die Hälfte zum Umsatz und Ergebnis der Landwirtschaftsverlags-Gruppe bei. Die Verlagsgruppe Deutsche Medien-Manufaktur (DMM), ein Joint Venture mit der RM Hamburg Holding GmbH (Teil von RTL Deutschland, früher: Gruner + Jahr GmbH), Hamburg, vereint die Publikumstitel Landlust, die 2019 gestartete Line-Extension Landlust Zuhaus und Einfach Hausgemacht aus Münster mit den Titeln Living at Home, Essen & Trinken, Essen & Trinken für jeden Tag, Flow und Hygge aus Hamburg sowie den in 2018 erworbenen Titel Land & Berge aus Baden-Baden. Die Publikationen der DMM sind in die Bereiche "Land und Leben", "Living", "Mindstyle" und "Food" gegliedert. Neben den grundsätzlich bestehenden großen Herausforderungen in den Vertriebs- und Anzeigenmärkte war das Jahr 2021 weiterhin durch die Corona-Pandemie und steigende Preiseniveaus auf den Beschaffungsmärkten, insbesondere für Papier und Energie, geprägt. Die DMM Verlagsgruppe konnte sich jedoch erneut sehr gut in diesem Umfeld entwickeln, da die Vertriebserlöse im Einzelverkauf und Abo, sowie das Shop-Geschäft der Landlust sehr stabil bis wachsend waren und im Anzeigengeschäft wieder leichte Zugewinne erzielt werden konnten. Auch das neue Geschäftsfeld "digitale Veranstaltungen und live Events" wurde erfolgreich etabliert. Die DMM konnte im Jahr 2021 sowohl den Umsatz als auch das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich steigern. Der polnische Landwirtschaftsverlag Polskie Wydawnictwo Rolnicze Sp. z o. o. (PWR) in Posen, ist mit seinen Hauptpublikationen, dem Landwirtschaftlichen Wochenblatt tygodnik poradnik rolniczy und dem Monatsmagazin top agrar polska, der führende Agrarverlag in Polen. Seit 2020 gehören auch die zuvor in einer Tochtergesellschaft erschienenen Titel wie Warzywa i Owoce Miękkie (Gemüse und Weichobst) und Sad Nowoczesny (Der moderne Obstgarten) sowie weitere Fachmedien im Bereich des Obst- und Gemüsebaus zum Programm des PWR. Darüber hinaus werden die Adaptionen von zwei bereits in Deutschland erfolgreichen Fach-Titeln, profi polska (profi) sowie Elita (Elite) für den polnischen Markt weiterentwickelt. Die Tochtergesellschaft AgriContact Sp. z o. o. in Posen erbringt Werbedienstleistungen. Der PWR konnte auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie die Vertriebs- und Anzeigenumsätze stabil halten bzw. sogar leicht ausbauen, fiel aber aufgrund der gleichzeitig wirkenden Preissteigerungen an den Beschaffungsmärkten mit dem Jahresergebnis vor Steuern hinter das Ergebnis des Vorjahres zurück. Zur LPV-Gruppe gehören neben der LPV GmbH mit Sitz in Münster und weiterem Standort in Neuwied die Tochtergesellschaften REGAL Verlagsgesellschaft m.b.H. in Wien und Wydawnictwo Gospodarcze Sp. z o. o. in Warschau. Das sowohl gedruckt als auch digital erscheinende Handelsjournal Lebensmittelpraxis bietet profunde Fachinformation und ein breites Kommunikationsangebot aus Print, Online, Wettbewerben, Kongressen sowie Seminaren im Segment Handel und Ernährungsindustrie. Seit 2020 wird dieses Angebot durch die 14tägig im Zeitungsformat erscheinende LP.economy ergänzt, die sich mit aktuellen Berichten und Hintergrundinformationen aus der Lebensmittelwirtschaft insbesondere an die Geschäftsführer und Top-Manager in den Zentralen aller Lebensmittel-Handelsformen sowie der Ernährungsindustrie und deren Zulieferer richtet. Convenience Shop ist das Fachmagazin für die Convenience-Branche. Die LPV GmbH war bedingt durch die Corona-Pandemie auch in 2021 bei der Durchführung der jährlichen Kongresse und Events noch beeinträchtigt, konnte diese jedoch in reduziertem Umfang wieder in Präsenzform durchführen. REGAL ist das im Inseratenumsatz führende österreichische Fachmedium für den Handel und die Markenartikelindustrie. Wiadomosci Handlowe ist seit 2003 eines der führenden Fachmagazine für Entscheider des polnischen Lebensmittelhandels. Der durch die Pandemie bedingte Einbruch von Werbeerlösen und der Wegfall von Veranstaltungen machte bei Wydawnictwo Gospodarcze Sp. z o. o. umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen notwendig, die sich auf das Medienangebot und auf den Personalbestand auswirkten. Mit dem Unternehmensbereich Buntekuh bietet die LPV GmbH Corporate-Publishing-Leistungen erfolgreich an. Immer noch durch die Pandemie beeinflusst, konnte die LPV Gruppe Umsätze und das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr nur leicht verbessern. Die LV digital GmbH, Münster, bündelt das Geschäft rund um die digitalen Produkte der Landwirtschaftsverlag GmbH, die nicht redaktionsgetrieben sind. Zu den Geschäftsfeldern gehören die Gebrauchtmaschinenbörsen traktorpool.de und baupool.com, das Portal rimondo.com für Reitsport und Pferdezucht, das Tourismusportal Landreise.de für den Urlaub auf dem Land, das digitale Büro für landwirtschaftliche Betriebe top farmplan, die Online-Stellenbörse karrero.com für Jobs & Karriere im Agribusiness sowie landverliebt.de, eine Plattform für die seriöse Partnersuche im ländlichen Raum. Neu entwickelt in 2021 und an den Markt gegangen, ist die Viehhandels-App Bullship. Der Weg der konsequenten Weiterentwicklung der Geschäftsfelder wurde trotz der Pandemie sehr erfolgreich fortgesetzt, so dass die Gesellschaft das Geschäftsjahr erneut mit einem Rekordergebnis abschließen konnte. Die Kommunikationsdesign-Agentur pixel-kraft GmbH in Bremervörde, an der die LV digital mit 25,1 % beteiligt ist, entwickelt und vertreibt unter anderem das Website-System AGROweb, mit dem Webseiten für Landmaschinenhändler aufgebaut und gepflegt werden können. Mit 30 % ist LV digital ebenfalls an der TRASER Software GmbH, Kiel, beteiligt, die verschiedene Software-Lösungen mit Branchenfokus auf den Land- und Baumaschinenhandel, insbesondere ein integriertes ERP-System für Maschinenhändler, entwickelt. Die AgriDirect B.V. mit Sitz in Roggel (NL) ist zusammen mit ihrer in Münster ansässigen Tochtergesellschaft AgriDirect Deutschland GmbH ein Spezialist für Agromarketing und agrarische Marktforschung. Das Unternehmen ist im Besitz der größten und aktuellsten Landwirtschaftsdatenbanken für die Niederlande, Deutschland, Belgien und Polen. Neben klassischen Mailings über die Post sowie digitalen Mailings werden eine Beratung im Adress- und Zielgruppenbereich, zielgenaue Facebook-Kampagnen und Telemarketingaktionen für Terminvereinbarungen, Marktforschung sowie die Generierung von Leadadressen angeboten. Bedingt durch die zwischenzeitig stärkeren Auswirkungen der Corona-Pandemie konnte AgriDirect in 2021 das Ergebnis des Vorjahres nicht erreichen, ist aber gut ins neue Geschäftsjahr gestartet. Die Landfreund AG in Bern erbringt die redaktionelle Dienstleistung für die gleichnamige von der Landwirtschaftsverlag GmbH herausgegebene Zeitschrift. Diese behauptete bei sinkender Zahl der Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz weiterhin ihren Marktanteil und unterstützt den Vertrieb von top agrar und profi in der deutschsprachigen Schweiz. Die Farm-Tours GmbH ist ein Spezialveranstalter für Agrar-, Kultur- und Gruppenreisen und hebt sich durch sein einzigartiges landwirtschaftliches Fachprogramm vom Wettbewerb ab. Das Unternehmen wurde zum 1.4.2021 durch den Landwirtschaftsverlag veräußert und durch den neuen Eigentümer in Verbindung mit dessen bisherigem Reisegeschäft in Kooperation mit dem LV fortgeführt. Die Messe Media GmbH, Dienstleister rund um Veranstaltungs-Promotion sowie die Bewerbung von Abonnements, Büchern, digitalen Medien und sonstigen Produkten auf Messen mit besonderer Kompetenz in der Agrar-Branche, wurde rückwirkend zum 1.1.2021 mit dem Landwirtschaftsverlag verschmolzen. Das entsprechende Geschäft wird seitdem unmittelbar aus dem LV heraus betrieben. Zu den weiteren Beteiligungsunternehmen zählen die Max Eyth-Verlagsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main (50 %), die dbv network GmbH, Berlin (48 %), die AVA-Agrar Verlag Allgäu GmbH, Kempten (33,33 %), die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH, Bonn/Berlin (25,01 %), die Masterbrain Bytes GmbH & Co. KG, Bremen (15 %), die Agra-Europe Presse- und Informationsdienst GmbH, Bonn (5,75 %) und die proPlant Agrar- und Umweltinformatik GmbH, Münster (5 %). Die Max-Eyth-Verlagsgesellschaft mbH mit Sitz in Frankfurt gibt 12-mal jährlich die Agrar-Fachzeitschrift DLG-Mitteilungen heraus. In Berlin ansässig ist die Beteiligung dbv network GmbH (DBV, vormals Deutscher Bauernverlag). Der Verlag gibt neben der Bauernzeitung als regionalem landwirtschaftlichen Wochenblatt mehrere Gartentitel (GartenFlora, Grün, Lust auf Garten) und das Bienen-Journal heraus. Mit der Landakademie bietet die Gesellschaft anderen Unternehmen des Agri-Business die Entwicklung von kundenspezifischen digitalen Bildungslösungen an. dbv network ergänzt die eigenen Angebote durch das Engagement in mehreren Unternehmensbeteiligungen. Die eLeDia - e-Learning im Dialog GmbH (80 %) bietet Unternehmen den kompletten Service rund um das Thema digitale Lernplattformen an. Über die E.G.E. European Green Exhibition GmbH, (50 %) betreibt die dbv network gemeinsam mit der Messe Berlin mehrere Agrarmessen, Fachausstellungen und Events. Weitere Zeitschriften gibt die dbv network über die Hobby- und Kleintierzüchter Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG (50 %) heraus. Darüber hinaus ist die Gesellschaft am österreichischen Bienen Start-up Hektar Nektar GmbH (31,34 %) beteiligt, das sich in Projekten für den Bienenschutz engagiert und eine Vermittlungsplattform für den Kauf und Verkauf von Bienen und Imkerei-Zubehör betreibt. Die AVA-Agrar Verlag Allgäu GmbH ist ein regionaler Agrar- und Landverlag mit Sitz in Kempten im Allgäu. Neben dem wöchentlich erscheinenden Allgäuer Bauernblatt gibt der Verlag mehrere Land-, Heimat- und Molkereifachzeitschriften, Bücher, Freizeit- und Wanderführer heraus. Die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH in Bonn/Berlin leistet die kontinuierliche Beobachtung der Märkte und Preise für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft sowie des Gartenbaus, die Erstellung von Marktanalysen und -prognosen sowie die Erhebung von Strukturdaten. Darüber hinaus führt das Unternehmen mehrere branchenspezifische Seminare, Kongresse und Foren, wie z. B. das "European Convenience Forum" oder den "Deutschen Obst & Gemüse Kongress" durch. Die Masterbrain Bytes GmbH & Co. KG ist ein Software-Entwicklungsstudio mit Sitz in Bremen. Das Unternehmen vertreibt das selbst entwickelte Computerspiel Professional Farmer - Cattle and Crops, welches die Arbeit auf einem landwirtschaftlichen Betrieb realitätsnah simuliert. Darüber hinaus werden fachlich anspruchsvolle Maschinensimulationen für Industriekunden realisiert. Branchensituation Laut Informationen der IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.) erholte sich der Pressemarkt zum Ende des zweiten Corona-Jahres im Vertriebsmarkt. Gegenüber dem Vorjahr fallen die Rückgänge im Schlussquartal 2021 in den aktuellen Gesamtverkäufen der einzelnen Gattungen deutlich geringer aus. Die Bedeutung der digitalen Vertriebskanäle der Medienhäuser gewinnt ungebremst an Bedeutung, ist aber segmentspezifisch unterschiedlich stark ausgeprägt. Die Verkäufe der deutschen Fachzeitschriften lagen 2021 im Gesamtverkauf um ca. - 1,6 % niedriger als im Vorjahr. Im letzten Quartal 2021 erreichten Sie eine verkaufte Auflage von 8,3 Mio. Exemplaren im Vergleich zu 8,5 Mio. Exemplaren im Vorjahresquartal. Die digitalen Auflagen im Fachzeitschriftensegment verzeichnen weiterhin hohe Wachstumsraten, spielen in absoluten Zahlen aber nach wie vor keine entscheidende Rolle. Die Publikumszeitschriften begrenzten den Rückgang der Gesamtauflage im letzten Quartal 2021 auf - 5,5 % und lagen im Schlussquartal bei 56,1 Mio. verkauften Exemplaren, während im Vorjahresquartal noch 59,3 Mio. Exemplare verkauft werden konnten. Der Anteil der ePaper-Verkäufe am Gesamtabsatz der Publikumspresse wächst weiter. In 2021 waren es 2,04 Mio. ePaper-Verkäufe (Vorjahr 1,69 Mio. ePaper). Laut Nielsen (Marktführer in der Mess- und Datenanalyse) verzeichnete der deutsche Werbemarkt in 2021 insgesamt einen Zuwachs um + 6,6 % auf insgesamt ca. 38 Mrd. € brutto. Dabei profitierte auch der Printbereich insgesamt mit + 1,4 % Wachstum bei den Werbeeinnahmen. Während der Zeitungsmarkt dabei mit + 2,6 % wuchs, schrumpften die Umsätze bei den Publikumsmedien um weitere - 0,7 %. Den stärksten Zuwachs erzielte der Werbekanal TV mit + 12,7 %. Aber auch die von Nielsen erfassten Online-Werbeträger konnten in 2021 ein weiteres Umsatzplus von 6,5 % erzielen. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden neben der Landwirtschaftsverlag GmbH gemäß § 301 HGB folgende Tochtergesellschaften und Beteiligungen einbezogen:
Quotal nach § 310 HGB wurden berücksichtigt:
Nach der Equity-Methode entsprechend § 312 Abs. 1 Nr. 2 HGB sind einbezogen:
Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2021 waren im Konzern durchschnittlich 898 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (gem. § 314 Nr. 4 HGB). Um den wachsenden Herausforderungen gerecht zu werden, werden konzernweit gezielte Aus- und Weiterbildungen angeboten. Regelmäßig wird Praktikanten Einblick in die Arbeitswelt der Konzernunternehmen ermöglicht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können diverse Fortbildungsangebote nutzen. Außerdem wird ein besonderer Fokus auf den Bereich der Führungskräfteentwicklung gesetzt. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Der Außenumsatz des LV-Konzern im Geschäftsjahr 2021 beträgt 116,2 Mio. € (+ 3,3 %) und die Gesamtleistung 121,2 Mio. € (+ 5,6 %). Wichtigster Umsatz- und Ergebnisträger im Konzern bleibt die Landwirtschaftsverlag GmbH, die 64,5 Mio. € (vor Konsolidierung) zum Konzernumsatz beisteuert. Davon entfallen 31,9 Mio. € auf den Verkauf der Zeitschriften und 18,2 Mio. € auf Werbeumsätze. Der durchschnittliche Zuwachs im Gesamtmarkt des Werbegeschäfts konnte im Landwirtschaftsverlag sogar übertroffen werden. Auch der Anteil an digitalen Umsätzen wuchs dabei kräftig. Der verbleibende Umsatz von 14,4 Mio. € verteilt sich auf Dienstleistungen, Buch- und Shop Geschäft sowie sonstige Erlöse. Sämtliche Fach- und Publikumszeitschriften werden per Erstverkaufstag abgerechnet. Das Rohergebnis der Gruppe beträgt 100,9 Mio. € nach 94,6 Mio. € im Vorjahr. Das Rohergebnis der Landwirtschaftsverlag GmbH trägt hier mit 62,5 Mio. € (vor Konsolidierung) bei. Der Personalaufwand im Konzern steigt im Vergleich zum Vorjahr auf 47,8 Mio. € und beansprucht 41,2 % des Gruppenumsatzes (Vorjahr: 40,9 %). Der Konzernjahresüberschuss steigt insbesondere durch das gute Werbegeschäft und deutlich mehr Wertpapiererträge auf 10,3 Mio. € nach 3,9 Mio. € im Vorjahr. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 16,9 Mio. €, aus Investitionstätigkeit - 5,1 Mio. € und aus Finanzierungstätigkeit - 2,5 Mio. €. Im Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit sind Nettoinvestitionen für Wertpapiere (Neuanlagen und Umschichtungen) enthalten. Die Gesamtänderung des Finanzmittelbestandes beläuft sich somit auf + 9,4 Mio. €; der Finanzmittelbestand zum Stichtag beträgt 47,9 Mio. €. Der Konzern war jederzeit in der Lage seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Landwirtschaftsverlag-Gruppe weist weiterhin stabile Bilanzrelationen auf. Die Konzernbilanzsumme steigt auf 179,4 Mio. € (Vorjahr 166,7 Mio. €), die Eigenkapitalquote beträgt 49,6 % (Vorjahr 48,6%). Bankverbindlichkeiten werden nicht in Anspruch genommen. Zur Absicherung der Pensionsverpflichtungen der innerbetrieblichen Altersversorgung der Landwirtschaftsverlag GmbH existieren Wertpapierdepots. Aus den Erträgen werden überwiegend die laufenden Betriebsrenten gezahlt. Die wesentlichen Investitionen flossen in Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens, immaterielle Anlagen, IT-Hard- und Software sowie in Betriebs- und Geschäftsausstattung. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich bisher aufgelaufener und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführter Abschreibungen bilanziert. Rückstellungen für Bestands- und Forderungsrisiken wurden in ausreichendem Umfang vorgenommen, die Bilanzansätze sind insgesamt verlustfrei bewertet. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wird als sehr zufriedenstellend bewertet. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung im Geschäftsjahr 2021, welche die Planungen, u.a. auch aufgrund der Kapitalmarktentwicklungen, übertroffen hat. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Im Rahmen der Unternehmenssteuerung werden allgemeine Markt-, Erlös- und Kostenrisiken in der Planung und in der Vorschau erfasst und gesteuert. Insbesondere wurde das Budget 2022 in Hinblick auf die anhaltenden Corona-Auswirkungen und absehbarer Preissteigerungen im Papiermarkt aufgrund von Kapazitätsverknappung und steigender Energiepreise aufgestellt. Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement obliegt der Geschäftsführung. Alle wesentlichen Geschäftsvorgänge und Entscheidungen werden mit dem Aufsichtsrat abgestimmt und beschlossen. Als Basis für die risiko- und ertragsorientierte Gesamtsteuerung ist ein Controlling und Risikomanagement installiert. Die für die Risikoüberwachung zuständige Geschäftsführung sowie die Objekt- und Bereichsverantwortlichen erhalten monatlich ausführliche Reporte und werden zeitnah umfassend über die Entwicklung informiert. Die freie Liquidität ist in Fest- bzw. Tagesgelder und überwiegend sichere Wertpapiere angelegt. Finanzwirtschaftliche Risiken sind überwiegend Zinsänderungsrisiken, können sich aber temporär auch durch Verwerfungen in den Finanzmärkten ergeben. Kurzfristige Risikokonzentrationen, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind derzeit durch die Auswirkungen des im Februar 2022 begonnenen Ukrainekrieges und der stark steigenden Inflation möglich. Auswirkungen auf den Werbemarkt und auf das Vertriebsgeschäft sind vor allem bei den Publikumsmedien, in Teilen aber auch bei den Fachmedien bereits deutlich spürbar. Zusätzlich beeinflusste bis in den Mai ein fünf Monate anhaltender Streik eines der größten Papierhersteller die Papierverfügbarkeit und -preise stark. Das Coronageschehen beeinflusst die wirtschaftliche Lage, so lange Präsenzveranstaltungen wie Messen und Events wieder stattfinden dürfen, nur noch bedingt. Das Kerngeschäft des Unternehmens erweist sich nach den ersten 4 Monaten insgesamt als stabil. Dennoch wird Risikovorsorge betrieben (s.u.). Die Gruppe ist breit aufgestellt und profitiert zusätzlich und nachhaltig von den digitalen und analogen Kompensationsprodukten, die während der Pandemie entwickelt und im Markt platziert wurden. Auf die neuen Marktgefahren, in erster Linie ausgelöst durch die Ukrainekrise und die Inflation, reagiert die Gruppe Landwirtschaftsverlag frühzeitig mit entsprechenden Kostensparprogrammen und weiteren Maßnahmen. Dazu gehören ein vorausschauendes Personalmanagement, diverse Sachkosteneinsparungen und auch ein Notfallplan, sollte für die Printprodukte aufgrund eines drohenden Gasembargos zeitweise kein Papier am Markt verfügbar sein. Unter dem Strich liegen die Medien des Landwirtschaftsverlags nach den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres im Plan. Wegen des in der Bilanz ausgewiesenen Verpflichtungsumfangs aus Pensionszusagen kann die gesetzlich vorgegebene Ableitung von wesentlichen Parametern für die Bewertung von Pensionsrückstellungen (insbesondere des Zinssatzes) bei unverändert niedrigem Marktzinsniveau zu weiteren Kostenbelastungen führen. Die Erschließung neuer Geschäftsfelder durch Eigenentwicklungen, Neugründungen oder Beteiligungen stehen weiterhin im Fokus. Dieses sind Kernpunkte in der in 2020 neu erarbeiteten Strategie des Landwirtschaftsverlages. Notwendige Investitionen sollen nach wie vor aus eigener Kraft finanziert werden. Im Rahmen der Budgetierung wird bei leicht fallenden Umsätzen mit einem etwas stärker sinkendem Jahresergebnis gegenüber 2021 gerechnet. Eine mittelfristige Prognose zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung des Landwirtschaftsverlags bleibt aufgrund möglicher Auswirkungen der Ukraine-Krise und auch der zukünftigen Pandemieentwicklung noch unsicher. Bleibt die Wirtschaftslage unserer Hauptzielgruppen und der Werbemarkt wie bis zum heutigen Zeitpunkt weitgehend stabil, gehen wir allerdings von einer weiterhin positiven Gesamtentwicklung der Verlagsgruppe über 2022 hinaus aus.
Münster, 24. Mai 2022 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, den 24. Mai 2022 Dr.
von der Hardt & Partner mbB
Klaus Sahorsch, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 der Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster, wurde am 29. Juni 2022 gebilligt. |
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