Falquon GmbH
Am Hünengrab 18, 16928 Pritzwalk, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Dr. Grafenauer seit 18.10.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Thomas Grafenauer | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Falquon GmbHFalkenhagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023LageberichtFalquon GmbH, PritzwalkGeschäftsjahr Oktober 2022 - September 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Falquon GmbH ist spezialisiert auf Digitaldruck, die Kaschierung und Lackierung von Oberflächen mittels Elektronenstrahlhärtung, die Extrusion und Kaschierung von hochgefüllten Plattenwerkstoffen auf PVC-Basis (SPC) und die Profilierung von Fußbodenbelägen. Etwa zwei Drittel der hergestellten Platten werden im Haus zu hochwertigen Laminatfußböden und Designfußbodenbelägen (SPC) verarbeitet. Die Extrusion von SPC Platten wurde von Falquon im Jahr 2019 begonnen. Insofern steht das Geschäftsjahr 2022/2023 weiterhin im Zeichen der technologischen Weiterentwicklung, der Erweiterung von Produkten und Kollektionen, der Ausweitung von SPC am Markt und der Steigerung der Produktion. Die installierte Kapazität für SPC Platten beträgt 2,5 Millionen m 2 pro Jahr, in dem Geschäftsjahr wurden ca. 840.000 m 2 produziert. Organisatorische Struktur Die Falquon GmbH ist ein Produktionsbetrieb am Standort Pritzwalk Falkenhagen. Der Schwerpunkt liegt demnach bei der Betriebsleitung, der die Bereiche SPC Produktion, Kaschierung und Lackierung, Digitaldruck, Fußbodenfertigung, Planung, Materialbeschaffung und Fertigwarenlager unterstehen. Die Verwaltung besteht aus Rechnungswesen, Personalwesen, Betrieb des ERP Systems und Vertriebsinnendienst. Der Vertrieb wird praktisch ausschließlich über Handelsvertreter abgewickelt. Der technischen Leitung unterliegen die Bereiche Instandhaltung, Investitionen und Genehmigungen. Forschung und Entwicklung, Umweltmanagement und Qualitätssicherung sind in einem Bereich zusammengefasst. Rechtliche Struktur Das Unternehmen ist eine GmbH mit Sitz in Pritzwalk / Falkenhagen, verfügt über keine Beteiligungen an anderen Unternehmen und ist auch in keine Konzernstruktur eingebunden. 2. Forschung und Entwicklung Die Falquon GmbH hat das Verfahren zur Herstellung von SPC-Platten aus China übernommen und in den letzten Jahren auf europäische Rohstoffe angepasst und abgestimmt. Die daraus gefertigten Böden sind absolut wasserbeständig und durch den hohen Anteil an Gesteinsmehl dimensionsstabil und leise - und damit einzigartig. Aktuell wird daran gearbeitet, die Kollektion auf eine dünnere Variante des SPC-Fußbodens sowie auf SPC-Wandfliesen auszuweiten. Es wird auch daran gearbeitet, die Digitaldrucktechnologie auf PVC-Filme anzuwenden und so in der Beschaffung der Dekorfilme flexibler und unabhängiger zu werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Überblick Markt, Branche, Konjunktur Während lackierte Laminatfußböden eine überschaubare Marktnische abdecken, und in den letzten Jahren starke Umsatzeinbrüche erlitten, ist SPC-Fußboden ein neues Produkt am Fußbodenmarkt. Aufgrund seiner hervorragenden technischen Eigenschaften konnte SPC in wenigen Jahren einen beträchtlichen Anteil am europäischen Fußbodenmarkt erobern. So wurden im Jahr 2022 durch die Mitglieder des MMFA (Verband der Multimodularen Fußbodenbeläge, dem auch Falquon angehört) an die 27,5 Millionen m 2 in den westeuropäischen Markt verkauft. Dazu kommen die aus China importierten Mengen von Importeuren, die nicht Mitglied beim MMFA sind. Im Zeitraum Januar bis September 2023 wurden ca. 21 Millionen m 2 verkauft, was in etwa der Vorjahresmenge im vergleichbaren Zeitraum entspricht. Während Märkte wie Frankreich, Italien und Großbritannien noch stark gewachsen sind, verzeichnete Deutschland einen Einbruch von ca. 20 %. Erfreulich entwickelten sich dagegen die osteuropäischen Märkte mit einem Wachstum von über 50 % und einem Volumen von ca. 4 Millionen m 2 im gleichen Zeitraum. Falquon ist der einzige deutsche Hersteller von SPC-Böden und einer von sechs europäischen Herstellern von SPC-Böden mit PVC-Nutzschicht. In diesem, von chinesischen Importen dominierten Markt, ist es das Ziel, durch Service, Verfügbarkeit, Flexibilität und das Prädikat "Made in Germany" den eingenommenen Platz zu stärken und weiter auszubauen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im vergangenen Geschäftsjahr war Falquon einigen Sonderbelastungen ausgesetzt. Durch die Nachwirkungen der Corona-Beschränkungen wurde das in den Vorjahren teilweise vollständig ausgefallene Messegeschäft im Bereich HDF- Böden nur schrittweise wiederbelebt. Die Nachfrage im Bereich der HDF-Böden blieb weiter hinter den Erwartungen. Die Produktionskapazität von SPC konnte noch immer nicht voll ausgeschöpft werden. Die zweite SPC-Anlage wird derzeit für einen effektiven Produktionsablauf umgebaut, getestet und in Betrieb genommen. Die zu Anfang des Jahres 2022 durch den Ukraine-Konflikt verursachten Strompreissteigerungen entspannen sich zunächst nur wenig. Der durchschnittliche Arbeitspreis für Strom liegt im Kalenderjahr 2022 bei ca. 24 Ct/KWh. Erst ab März 2023 pendelt sich der Arbeitspreis bei ca. 10 Ct/KWh ein, kann aber nicht mehr die im Jahr 2021 mit dem mittlerweile insolventen Energieversorger OTIMA Energie AG vereinbarten 4,3 Ct/KWh erreichen. Damit liegt der aktuelle Strompreis noch immer weit über dem ursprünglich vereinbarten Arbeitspreis aus 2021. In der Folge hielten zunächst auch die Rohstofflieferanten an ihren Preiserhöhungen in Form von Energiepreis- und Frachtkostenzuschlägen fest. Die durch Falquon im vergangenen Geschäftsjahr durchgesetzten, erhöhten Preise bestanden fort. Zum Ende des aktuellen Geschäftsjahres sanken die Rohstoffpreise, da die Auslastung der Industrie zurück ging. Außerdem sorgte das durch die Bundesregierung etablierte Paket zur Entlastung bei Energiepreisen für schrittweise Entspannung der Material- und Fertigungskosten. Das Umsatzniveau des Vorjahres konnte nicht ganz erreicht werden. Auch das Betriebsergebnis konnte aufgrund der weiterhin hohen Kostenbelastung in fast allen Segmenten nicht ganz die Erwartungen erfüllen. Die Situation im Bereich Messegeschäft verbessert sich wie bisher in sehr kleinen Schritten. Bei den SPC-Böden konnte der Markt weiter ausgebaut werden, die Nachfrage ist gut und das Vertrauen der Kunden hat Bestand. Um die Marktpotentiale Frankreichs und Deutschlands, welche die höchste Nachfrage nach SPC-Fußböden in Westeuropa aufweisen, besser zu erschließen, wird der Vertriebsaußendienst gegenwärtig auf diese Gebiete verstärkt ausgerichtet. a) Ertragslage
Die Falquon GmbH erwirtschaftete einen um 6 % niedrigeren Umsatz als im Vorjahr. Dieser Umsatz entspricht dem Minderumsatz aus dem Verkauf von HDF-Böden und etwa gleichbleibenden Verkaufsmengen von SPC-Produkten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Forderungsverzicht mit Besserungsschein durch den Gesellschafter in Höhe von T€ 1.150 (Vj. T€ 1.500) enthalten. b) Finanzlage Die Finanzlage konnte bereits in Vorjahren durch einen KfW Kredit im Rahmen der Coronakrise, die Etablierung einer Betriebsmittellinie und den Abschluss eines verdeckten Factorings stabilisiert werden. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen abzüglich Forderungsverzicht) beträgt im Berichtsjahr T€ 753. Aktiva c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 168 gesunken. Das Umlaufvermögen ist um T€ 385 gefallen, wobei sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 49 erhöht haben und die Vorräte um T€ 386 vermindert wurden. Es besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von T€ 10.909. Der Gesellschafter hat bezüglich seiner Darlehen zur Abwehr einer Überschuldung eine qualifizierte Rangrücktrittserklärung abgegeben. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden nicht vollständig beansprucht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Geschäftsjahr um T€ 727 gefallen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr von T€ 839 auf T€ 639 verringert. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 6 % gesunken. Durch die zum Ende des Geschäftsjahres gefallenen Rohstoffpreise bei gleichbleibenden Verkaufspreisen kann das Rohergebnis im Verhältnis zum Umsatz allerdings verbessert werden. Entsprechend hat sich der Prokopfumsatz von T€ 242 auf T€ 231 entwickelt. Der Deckungsbeitrag auf Materialkosten ist mit € 5,01 pro m 2 zu € 4,19 pro m 2 im Vorjahr signifikant gestiegen. Das mittelfristige Ziel von € 5,00 pro m 2 konnte somit erstmals erreicht werden. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, und Finanzlage schätzen wir als stabil ein. Die Ertragslage wird sich bei voller Inbetriebnahme beider SPC-Anlagen, Erschließung und Ausbau der SPC-Märkte Frankreich und Deutschland sowie der Wiederbelebung des HDF-Bereichs entsprechend positiv entwickeln. Die Preisentwicklungen am Energiemarkt werden weiterhin ein Risiko bleiben. Die Ergebnisentwicklung bleibt wie bisher leicht hinter den Erwartungen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und wo möglich wird vom Skonto Gebrauch gemacht. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel oder eine entsprechende Kreditlinie abgedeckt. IV. Prognosebericht Die Falquon GmbH ist ein Spezialist für lackierte Oberflächen und Fußböden, insbesondere im Bereich Hochglanzböden und Messeböden. Falquon ist auch ein Pionier in der Herstellung von SPC Platten und Fußböden in Europa. Es ist zu erwarten, dass der Bereich der Messeböden nach Rücknahme der Corona-Einschränkungen künftig noch stärker belebt wird. Der Markt für SPC-Produkte ist zumindest stabil und Falquon hat mittlerweile einen guten Kundenstamm in Europa aufgebaut. Dazu gehören auch Industriekunden, die mit Plattenware beliefert werden. Steigende Energie- und Materialkosten könnten auch weiterhin zu Preiserhöhungen führen. Man kann in diesem Bereich mit einer Vollauslastung der Anlagen innerhalb der nächsten 12 Monate rechnen. Das würde aktuell einem Marktanteil von 5 - 7 % entsprechen. V. Chancen- und Risikobericht Risiken aus operativer Tätigkeit Das größte Risiko besteht in der direkten Konkurrenz zu chinesischen Importen, die den Markt beherrschen und deren Preiskalkulation nicht immer nachvollziehbar ist. Ein weiteres Risiko besteht in der Beschaffung der beiden Rohstoffe Dekorlayer und Wearlayer aus China. Eine Beschaffung dieser Rohstoffe in Europa wäre grundsätzlich möglich, aber zu 50 % - 100 % höheren Kosten. Daraus ergibt sich auch ein hoher Finanzierungsbedarf für die aus China importierten Rohstoffe, die in der Regel mit 30 % Vorkasse und 70 % bei Verladung zu bezahlen sind, und die aufgrund der logistischen Unsicherheiten auch entsprechend bevorratet werden müssen. Bei starkem Wachstum erhöht sich dieser Finanzierungsbedarf entsprechend. Steigende Energie- und Materialkosten haben im Vorjahr zu empfindlichen Preiserhöhungen bei den Kunden geführt. Dies zeigt Auswirkungen auf die Nachfrage und somit den Auftragseingang. Andererseits ist aktuell ein massiver Rückgang der Rohstoffpreise zu verzeichnen, weil die Auslastung der Industrie sehr schlecht ist. Besonders in der Beschaffung des Rohstoffs PVC gibt es mittelfristig Unsicherheiten. Aufgrund hoher Herstellkosten und niedriger Nachfrage nach PVC am europäischen, und insbesondere am deutschen Markt, könnte es künftig zu Werksschließungen und Produktionsverlagerungen ins Ausland kommen. Das Projekt SPC wurde in Höhe von € 700.000 durch die ILB gefördert. Die Nichteinhaltung der Förderauflagen über den Förderzeitraum könnte einen gänzlichen oder teilweisen Rückzahlungsanspruch auslösen. Auf die von Falquon vertriebenen Fußböden wird eine Garantie von bis zu 15 Jahren gegeben. Zur Abdeckung des daraus entstehenden Risikos wird eine Rückstellung gebildet. Rechtlich besteht das Risiko von Patentverletzungen. Speziell in diesem Produktsegment haben sich drei Unternehmen darauf spezialisiert, alle Erfindungen möglichst breit durch Patente abzudecken oder auch Patente aufzukaufen. Falquon ist Lizenznehmer der Välinge Innovation AB in Schweden. Das gibt aber keine Garantie, nicht auch Patente anderer zu verletzen. Dazu wird ständig die rechtliche Situation durch Patentanwälte überprüft. Chancen Falquon ist in Europa Pionier in der Herstellung von SPC-Fußböden und startet damit in einen Markt mit einem großen Wachstumspotential. Mit einem Produkt "Made in Germany", gutem Service und auf den europäischen Markt zugeschnittenen Kollektionen ist es möglich, entsprechende Marktanteile zu erwerben und auszuweiten. Falquon kann sich hier am Preisniveau der importierenden Großhändler orientieren und einen entsprechenden Preisaufschlag umsetzen. Die Verwerfungen am Frachtmarkt in den letzten Jahren - und auch die zunehmend chinakritische Presse - führen bei vielen Abnehmern auch zu einem Umdenken und zu einer Rückbesinnung auf Europa. Die Entwicklung des Digitaldrucks auf PVC kann Falquon aus der Abhängigkeit der Dekordrucker befreien und damit den Standort noch flexibler und attraktiver machen. Eine weitere Chance für die fernere Zukunft wird in der Möglichkeit gesehen, Endprodukte am Ende ihres Lebenszyklus wieder als Rohstoff einsetzen zu können. Logistisch betrachtet ist ein solches Versprechen nur in Europa für Europa realistisch. Einschätzung: Die aufgezeichneten Risiken sind überschaubar und beherrschbar. Insgesamt überwiegen die Chancen und die Geschäftsführung rechnet mit einer positiven Unternehmensentwicklung in den nächsten Jahren. Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Energieversorgung und die Versorgungssicherheit scheinen aktuell unter Kontrolle zu sein. Die bestehenden negativen Folgen für die Gesamtwirtschaft und ganz besonders für den Bausektor belasten zunehmend die Märkte. Die weitere Entwicklung ist hier schwer vorherzusehen und hängt auch von den politischen Weichenstellungen der kommenden Monate ab.
Falkenhagen, 08.02.2024 Thomas Grafenauer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023Falquon GmbH, PritzwalkAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen wurden in Anspruch genommen. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach den Vorschriften des § 275 sowie des § 284 HGB unter Berücksichtigung des Gesamtkostenverfahrens angewandt worden. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Bewertung Buchführung Für das Unternehmen besteht nach § 238 HGB Buchführungspflicht. Der vorliegende Jahresabschluss der Falquon GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Nach § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Falquon GmbH eine mittelgroße Gesellschaft. Die Buchhaltung wird über das Programm Microsoft Dynamics NAV erstellt. Bilanzierung und Jahresabschluss Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256 und der §§ 264 bis 288 HGB unter Berücksichtigung der Anpassung durch das BilMoG sowie den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Ergänzende Vorschriften aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben sich nicht. Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den Vorschriften des HGB unter besonderer Beachtung der §§ 266 und 275 HGB. Das Anlagevermögen ist in einem Bestandsnachweis ordnungsgemäß entwickelt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden waren für die Aufstellung des Jahresabschlusses maßgebend. Ein grundlegender Wechsel gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um die planmäßige Abschreibung vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear über die Nutzungsdauer verteilt, wobei die Zugänge des Sachanlagevermögens zeitanteilig abgeschrieben werden. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ein sofortiger Abgang wird unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vorjahren aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen und jährlich in Höhe von 1/5 im Zugangsjahr und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu den letzten Anschaffungskosten aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellkosten bewertet. Sie enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und zum Nennwert angesetzt. Liquide Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde gebildet in Höhe der Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen wurde für erhaltene , nicht rückzahlbare Investitionszuwendungen zum Nominalbetrag gebildet und linear über einen Zeitraum von 5 Jahren aufgelöst. Die Rückstellungen wurden mit Ihrem nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr bestehen in Höhe von TEUR 6 (Vj. TEUR 56). Alle anderen Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag In Höhe von EUR 10.908.945,56 besteht zum Bilanzstichtag ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag. Damit ist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Die Gesellschaft ist nach Auffassung der Geschäftsführung trotzdem nicht im Sinne des § 19 InsO überschuldet, da zur Abwendung der rechtlichen Folgen der bilanziellen Überschuldung der Darlehensgeber einen qualifizierten Rangrücktritt seiner Darlehensforderung erklärt hat. In dem Rangrücktritt verpflichtet sich der Darlehensgeber, soweit dies zur Vermeidung einer insolvenzrechtlichen Überschuldung der Schuldnerin erforderlich ist, im Hinblick auf das Darlehenskapital mit seinen sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Ansprüchen auf Tilgung, Zinsen und sonstige Nebenleistungen im Rang hinter sämtliche gegenwärtige und zukünftige Forderungen aller gegenwärtigen und zukünftigen Gläubiger der Schuldnerin zurückzutreten. Rückstellungen Die Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.243 sind gegliedert in Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 755), für Personalkosten (TEUR 151) sowie für die Erstellung der Jahresabschlussprüfung und der Erstellung der betrieblichen Steuererklärung (TEUR 37). Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 300) beinhalten alle ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig. Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklageanteil i. H. v. 96.151,02 € setzt sich aus zwei Investitionszuschüssen der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) zusammen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt und sind unter Angabe der Restlaufzeiten im Verbindlichkeitsspiegel dargestellt:
Als Sicherheiten für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen eine Rangrücktrittsvereinbarung gemäß Forderungsrücktritt- und Belassungserklärung vom 11. Juli 2018, eine erstrangige Grundschuld zugunsten der Bank über TEUR 1.700 auf der Betriebsimmobile sowie die Sicherungsübereignung von Maschinen gemäß der Sicherheitsverträge vom 19. April und 19. Dezember 2017. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1HGB Gegenüber dem Gesellschafter bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Leiharbeiter in Höhe von TEUR 95 (VJ. TEUR 245) enthalten. Erläuterung der Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung enthalten. Dabei handelt es sich um Erträge aus einem Forderungsverzicht des Gesellschafters in Höhe von TEUR 1.150 und Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 152. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Mietvertrag in Höhe von jährlich EUR 26.797,38. Geschäftsführung und Vertretung Geschäftsführer der Gesellschaft: Herr Dr. Thomas Grafenauer, selbständig, Haslach, Österreich Betreffend die Angabe nach § 285 Nr. 9 HGB zu den Bezügen des Geschäftsführers wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.146.361,50 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Falkenhagen, den 08.02.2024 gez. Dr. Thomas Grafenauer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Falquon GmbH, Pritzwalk Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Falquon GmbH, Pritzwalk, - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Falquon GmbH, Pritzwalk, für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.09.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 26.02.2024 Löwen GmbH Elvira Löwen, Wirtschaftsprüferin Die Veröffentlichung und/oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der vorliegenden Fassung abweichenden Form würde zuvor meiner erneuten Stellungnahme bedürfen, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Tätigkeit hingewiesen wird. Ich verweise insbesondere auf § 328 HGB.
Köln, den 26.02.2024 Wirtschaftsprüferin Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 29.2.2024. |
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