IVT Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Schmitz seit 26.11.2018 | Geschäftsführer |
Hans-Werner Heuwinkel seit 17.6.2013 | Prokura |
Carsten Weiner seit 10.3.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ERBUD S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IVT Weiner + Reimann GmbHOberhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023für die IVT Weiner + Reimann GmbH, OberhausenI. Grundlagen der Gesellschaft Die IVT Weiner + Reimann GmbH ist eine 100%ige Tochter der ERBUD Holding Deutschland GmbH mit Sitz in Düsseldorf und gehört somit zur ERBUD S.A. Gruppe mit Sitz in Warschau. Seit 2007 ist die ERBUD S.A. eine an der Warschauer Wertpapierbörse notierte Publikums- Aktiengesellschaft. Sie ist im Index für Bauunternehmen (WIG Budownictwo) gelistet. Die IVT bietet die gesamte Bandbreite moderner Industrie- und Versorgungstechnik aus einer Hand. Neben dem Montage- bzw. Demontage- Service von Industrie- und Versorgungseinrichtungen sorgt die IVT Weiner + Reimann GmbH seit nunmehr über 40 Jahren mit umfassenden Instandhaltungsmaßnahmen zuverlässig und flexibel für maximale Betriebssicherheit und für reibungslose Abläufe der Anlagen ihrer Kunden. Die Gesellschaft ist in fünf verschiedene Fachbereiche unterteilt und kann so als Partner der öffentlichen Hand, der Industrie und der Bauwirtschaft verschiedene Gewerke aus einer Hand anbieten. II. Wirtschaftsbericht II.1 Rahmenbedingungen Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2022 sind wir in das Jahr 2023 mit weiterhin bestehenden äußeren Risiken gestartet. Der weiterhin anhaltende Krieg in der Ukraine und die dadurch immer mehr gestörten Lieferketten, als auch die dadurch herbeigeführte Unsicherheit in unserem Kundenkreis was Investitionsentscheidungen anbelangt, haben uns dazu bewogen unsere Jahresziele unterhalb des Vorjahres anzusetzen. Die Ausfälle im Personalbereich weiterhin bedingt durch immer neue Covid Varianten, so dass im Jahr 2023 insgesamt 24 Varianten zu verzeichnen gewesen sind, haben uns darin bestärkt. Es hat sich auch abgezeichnet, dass in unserem Segment der Sanitärprojekte Investitionen signifikant zurück gefahren werden. Diese Rückgängen waren auch in unseren anderen Segmenten absehbar, so dass auch im Bereich der Industriedienstleistungen durch Produktionsrückgänge mit Umsatzrückgängen zu rechnen gewesen ist. Dies betrifft sowohl unsere Kunden im Bereich der Metall- und Stahlindustrie als auch unsere Kunden im Bereich der Chemie. Vor diesem Hintergrund wurden von uns verschiedene Maßnahmen ergriffen. Dies waren Gespräche mit unseren Bestandskunden, um die Rahmenverträge nicht nur zu sichern, sondern auch den gestiegenen Kosten anzupassen. Diese Maßnahme und weitere Bausteine waren von Erfolg gekrönt, so dass die IVT nach dem sehr erfolgreichen Jubiläumsjahr 2022 noch einmal die Gesamtleistung um + 9% steigern konnte und ein höherer wirtschaftlicher Erfolg gegenüber dem Vorjahr erreicht werden konnte. Ein weiterer Baustein für diesen Erfolg war auch, dass weitere Marktanteile gewonnen wurden und zum anderen - wie in den vergangenen Jahren auch - parallel zu den bestehenden und langjährigen Kundenbeziehungen - weitere Neukunden, insbesondere aus anderen Bereichen als der Montanindustrie, hinzugewonnen wurden. Bestehende Geschäftsbeziehungen in den anderen Bereichen wurden weiter gepflegt und konsequent ausgebaut. Besonders der Bereich des Facility Managements konnte seine Umsatzanteile durch eine weitere Intensivierung des Projektgeschäftes gegenüber den Vorjahren steigern. Dieser Erfolg wurde wieder mit der Auszeichnung zum strategischen Partner der VIVAWEST in Gold untermauert. Die sehr hohe Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Erfüllung kundenspezifischer Anforderungen haben diesen Prozess unterstützt und werden durch unsere TÜV zertifizierten Managementsysteme gemäß DIN EN ISO 9001, 14001 und dem SCCP garantiert. Darüber hinaus wurde IVT erstmals im Jahr 2023 als Arbeitgeber der Zukunft ausgezeichnet. Resümierend kann und darf festgestellt werden, dass die gesetzten Ziele im Hinblick auf Umsatz und Jahresergebnis für das Jahr 2023 nicht nur im vollen Umfang erreicht worden sind, sondern signifikant übertroffen wurden. Dies ist im Besonderen als Erfolg anzusehen, da durch die vorgenannten äußeren Rahmenbedingungen das Jahr in der Planung als sehr kritisch zu bezeichnen gewesen ist. II.2 Geschäftsverlauf Entsprechend unserer ursprünglichen Prognose für das Jahr 2023 konnten wir den positiven Trend der Jahre 2016 bis 2022 fortsetzen. Dementsprechend konnten wir für das Jahr 2023 mit einer Gesamtleistung in Höhe von T€ 29.805 einen EBIT in Höhe von T€ 3.929 erwirtschaften. Dies bedeutet auch, dass den im Prognosebericht des Lageberichtes 2022 genannten Risiken erfolgreich gegengesteuert werden konnte. Im Einzelnen ergibt sich im Fünfjahreszeitraum folgende Entwicklung:
II.3 Ertragslage Das konsequente Handeln und Reagieren auf die stetigen Veränderungen des Marktes und der von außen bestimmten Faktoren hat dazu geführt, dass das Jahr 2023 mit einer höheren Gesamtleistung von + 9% zum Vorjahr abgeschlossen werden konnte. Umso erfreulicher ist zu verzeichnen, dass sich die Nettorendite, bezogen auf die Gesamtleistung, von 4,91% auf 8,22% positiv entwickelt hat. Dies liegt ursächlich in der Verschiebung in andere Segmente mit höherer Rendite. Hier hat sich gezeigt, dass wir frühzeitig die Kostensteigerungen auf der Beschaffungsseite, vor allem im Bereich der Energiekosten, als auch die enormen Steigerungen im Personalbereich durch einen historisch hohen Tarifabschluss, durch Verhandlungen mit unseren Kunden zum Teil abfedern konnten. Die von uns konsequent durchgeführten Effizienzsteigerungen und Kostensenkungsmaßnahmen haben ihr Übriges dazu beigetragen. Der Ausbau unserer Programme im Bereich der Gesundheit, das aktive Bewerben unseres BusinessBike Programms und die Auszeichnung zum Arbeitgeber der Zukunft hat noch einmal zu einer Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit geführt. Wie in den Vorjahren fanden hauptsächlich Investitionen im Ersatzbereich für Servicefahrzeuge und Werkzeuge statt. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag im Wirtschaftsjahr bei 189 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Jahresüberschuss lag bei T€ 2.449 gegenüber T€ 1.342 im Vorjahr. Somit konnte trotz vieler negativer wirtschaftlicher Faktoren im Umfeld der IVT, den Herausforderungen durch die Covid-19-Pandemie und der Ukraine-Krise wiederum ein signifikant gutes Ergebnis auf dem überdurchschnittlich hohen Niveau der Vorjahre erreicht werden. Der angestrebte Plan wurde somit überschritten. Dies ist umso erfreulicher, da sich in diesem Ergebnis auch die angestrebten Kostenreduktionen widerspiegeln. Inkludiert ist hier das Jahresergebnis der IVT Menzenbach GmbH, gemäß bestehendem Ergebnisabführungsvertrag aus 2013, in Höhe von T€ 289. II.4 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um + T€ 1.757 erhöht, so dass sie nun bei T€ 16.127 liegt. Diese Erhöhung spiegelt sich auf der Aktivseite insbesondere in der Erhöhung des Umlaufvermögens wider. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in Höhe von + T€ 652 und der Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von + T€ 380 gestiegen. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um + T€ 249 erhöht. Die erhaltenen Anzahlungen haben sich auch um +T€ 325 erhöht, ebenso die Steuerrückstellungen um +T€ 721 in Folge des Ergebniszuwachses. Auf Grund der gestiegenen Bilanzsumme, hat sich die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr von 41,6 % auf 38,6 % leicht verschlechtert. II.5 Finanzlage Das Eigenkapital konnte auf T€ 6.220 verbessert werden und beträgt somit 38,6 % (Vorjahr 41,6 %) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr um + T€ 839 erhöht worden. Dies ist darin begründet, dass für einen geplanten Firmenankauf ein weiteres Darlehen in Höhe von T€ 2.000, zum 31.12.2023 getilgt auf T€ 1.700, aufgenommen wurde, um niedrigere Zinsen zu sichern. Allerdings wurde vom Ankauf der Zielgesellschaft auf Grund der Geschäftsentwicklung abgesehen. Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag T€ 1.710. Dies entspricht einer Erhöhung zum Vorjahresbilanzstichtag um + T€ 379. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht III.1 Aufbau des Risikomanagements Durch eine weiterhin kontinuierliche Überwachung der Geschäftsabläufe und Organisationstrukturen werden die bestehenden Risiken minimiert. Die Einhaltung der Standards und Managementsysteme (DIN EN ISO 9001 usw.) trägt hierzu bei. Durch ein zeitnahes und aussagefähiges Reporting während des gesamten Geschäftsjahres ist eine transparente Steuerung der Gesellschaft gewährleistet. Die Verteilung auf verschiedene Geschäftsbereiche und die weitere Diversifikation der Kundenstruktur mindern das Risiko der Abhängigkeit von einer Branche. III.2 Beschaffungsrisiken Aufgrund von langfristigen Lieferantenbeziehungen und entsprechenden Einkaufsvereinbarungen können Preissteigerungen auf der Einkaufseite minimiert werden. Darüber hinaus werden durch ein regelmäßiges Lieferanten-Benchmarking Abhängigkeiten vermindert. Alle Gemeinkostenbereiche unterliegen der regelmäßigen Überprüfung. Weiterhin wurde eine "Eigenständige" Einkaufsabteilung geschaffen, so dass in diesem Bereich die Prozesse in der Zukunft noch weiter verbessert werden und sich weitere Einsparungen auf der Einkaufsseite ergeben werden. Darüber hinaus werden, sofern sinnvoll, Synergien im Firmenverbund der Erbud Holding Deutschland genutzt. III.3 Vertriebs- und Absatzrisiken Durch die kontinuierliche Diversifikation auf verschiedene Geschäfts- und Kundenbereiche haben wir dieses Risiko minimiert. Die weitere Neukundenakquise und die in diesem Bereich bereits erreichten Erfolge stehen weiterhin sehr im Fokus der weiteren Geschäftsentwicklung. III.4 Liquiditätsrisiken Mit Hilfe einer entsprechenden Finanzplanung, der Reduzierung von Risiken durch Anzahlungsrechnungen bei Großprojekten und die lfd. Kreditprüfung unserer Kunden wird sichergestellt, dass die laufende, mittelfristige und langfristige Finanzierung gesichert ist. Durch zusätzlich bestehende Kreditvereinbarungen mit unseren Hausbanken können Expansionen und notwendige Investitionen darüber hinaus auch kurzfristig dargestellt werden. III.5 Personalrisiken Die Mitarbeiterstruktur ist weiterhin als gesund zu bezeichnen. Darüber hinaus konnten im abgelaufenen Wirtschaftsjahr die durch Ruhestand ausgeschiedenen Mitarbeiter wiederum durch jüngere Mitarbeiter ersetzt werden. Anzumerken ist auch, dass per 31.12.2023 im Verbund mit der Tochtergesellschaft, der IVT Menzenbach GmbH, insgesamt 231 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt gewesen sind. Dies sind 3 Mitarbeiter mehr als zum Vorjahreszeitpunkt. Darüber hinaus wird massiv in die eigene Ausbildung von Mitarbeitern investiert, so dass zum Bilanzstichtag 12 (Vorjahr 8) junge Menschen in der Ausbildung waren. Das gute Betriebsklima und die Vergütung der Belegschaft auf Grundlage eines bestehenden Manteltarifvertrages sorgen weiterhin für eine sehr geringe Fluktuation in der Belegschaft. Der Großteil der Belegschaft ist seit mehr als 20 Jahren im Unternehmen. Kontinuierliche Schulungen der gesamten Belegschaft sichern darüber hinaus die Erreichung der gesetzten Qualitätsziele. Durch eigenständige kontinuierliche Ausbildung begegnen wir dem Fachkräftemangel. Durch den Betrieb und die Bewerbung unseres Gesundheitszentrums nach Beendigung der Corona-Einschränkungen und die Durchführung von Gesundheitskursen dokumentieren wir weiter, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns als Mensch im Vordergrund stehen. Notwendige Therapien können durch einen eigenen Physiotherapeuten vor Ort durchgeführt werden. Das am Ende des Jahres 2021 eingeführte Jobrad (BusinessBike) Modell hat eine hohe Akzeptanz und wird entsprechend gerne in Anspruch genommen. Bestärkt wird dies dadurch, da auch über dieses Modell ein Rad für die/den Partner/in angeschafft werden kann. Diese intensive Arbeit im HR Bereich wurde letztendlich mit der Auszeichnung zum Arbeitgeber der Zukunft honoriert. III.6 Prognosebericht Das Jahr 2023 hat uns wieder gezeigt, dass die Erfolge der letzten Jahre nur als Team gemeinsam erreicht werden konnten. Dies bedeutet, dass neben unseren Maßnahmen innerhalb der Organisation und der Straffung der Kostenbereiche das Miteinander und das Hören in die Belegschaft hinein maßgebliche Erfolgsfaktoren sind. Vor diesem Hintergrund werden wir unsere Ausbildungsaktivitäten in der Zukunft noch weiter verstärken, da uns bewusst ist, dass es immer schwieriger werden wird, geeignetes Personal zu akquirieren, was aber für die weitere Umsatzgenerierung unabdingbar ist. Der erreichte Erfolg gibt uns Recht und ist gleichzeitig Ansporn unseren Weg fortzusetzen, um die Erfolge in allen Bereichen, die sich seit 2016 in den Zahlen widerspiegeln, weiterhin fortzusetzen. Das Jahr 2023 hat gezeigt, dass nur ein konsequentes Controlling in allen Geschäftsbereichen und somit das schnelle Reagieren auf negative Einflüsse zum Erfolg führen kann. Diese stetige Erfolgskontrolle zeigt nachhaltig Wirkung. Die Zahlen sind für alle Beteiligten transparent. Ziel ist es weiterhin, diesen positiven Trend durch die kontinuierliche Fortführung der eingeführten Maßnahmen im Geschäftsjahr 2024 fortzusetzen. Unterstützt werden diese Maßnahmen durch die weitere Einführung von zusätzlichen EDV-Tools - beginnend im Jahr 2017 - und der weiteren Digitalisierung von kaufmännischen Prozessen. Die Herausforderungen der Covid-19-Pandemie haben aber auch gezeigt, dass wir in diesem Bereich bereits sehr gut aufgestellt sind und Themen wie Home-Office direkt und ohne Probleme umsetzen konnten. Aus heutiger Sicht - der weiter anhaltende Ukraine Konflikt und dessen Auswirkungen im Besonderen in den Bereichen des Energiesektors und der Lieferketten, die bereits durch die Covid-19 Krise in Mitleidenschaft gezogen worden sind - wird uns auch das Jahr 2024 vor neue Herausforderungen stellen und wir gehen derzeit davon aus, dass wir an den stetig wachsenden Erfolg der Vorjahre - auch wenn sich das Jahr 2023 anders dargestellt hat - nicht anknüpfen können. Darüber hinaus müssen wir auf Grund der Erfahrungswerte seit 2020 damit rechnen, dass auch wir krankheitsbedingt weiterhin durch Covid-19 einen höheren Mitarbeiterausfall zu verzeichnen haben werden. Die wirtschaftliche Unsicherheit führt darüber hinaus zu einer Unsicherheit bei unseren Kunden, so dass neue Investitionen nur zögerlich gestartet werden. Dies spüren wir bereits jetzt im Bausektor, so dass ein Teil unserer namhaften Kunden keine Neubau-, bzw. Sanierungsprojekte für das Jahr 2024 geplant hat. Die Ukraine Krise hat zwar keine direkten Auswirkungen auf unser Geschäft, allerdings merken wir bereits jetzt die Folgen zum einen bei der Beschaffung von Materialien - Lieferengpässe und Nichtverfügbarkeit - zum anderen durch die enormen Preissteigerungen im Vormaterial und in den Energiekosten. Dies schlägt sich besonders in den Benzin- und Dieselkosten nieder. Entsprechend sind die Kosten in diesem Bereich auf dem hohen Niveau von 2022 stagniert. Dies bedeutet in Summe T€ 580. Trotz aller bereits eingeleiteten Gegenmaßnahmen rechnen wir daher derzeit mit einem Umsatzrückgang in Höhe von T€ 5.000 und entsprechend mit einem Rückgang des Nettoergebnisses in Höhe von T€ 1.000 gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2023.
Oberhausen, den 16. April 2024 Carsten Weiner Andreas Schmitz Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Grundsätzliche Angaben zum Jahresabschluss 1. Sitz und Eintragung der Gesellschaft Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Duisburg unter der Registernummer HRB 12143 eingetragen. 2. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren: Diplom-Ingenieur Carsten Weiner, Oberhausen Bilanzbuchhalter Andreas Schmitz, Sundern 3. Geschäftsanteile Die Gesellschafterverhältnisse stellen sich wie folgt dar:
II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet. Die Bilanz ist gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften des § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 (2) HGB aufgestellt. Die Zuführungsbeträge zu den Pensionsrückstellungen aufgrund der BilMoG-Übergangsregelungen wurden im Jahr 2017 vollumfänglich zugeführt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Größenklassen im Sinne des § 267 (2) HGB. III. Angabe zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden / Erläuterungen zu Posten der Bilanz Der Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) wurde unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften des 3. Buches des HGB unter Beachtung der Ergänzungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. 1. Anlagevermögen Die Bewertung der immateriellen Vermögengegenstände sowie des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Zugänge werden grundsätzlich entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter über € 250 bis € 1.000,00 werden im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu € 250,00 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet. 2. Vorratsvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung einer verlustfreien Bewertung angesetzt. Das Wahlrecht zur Aktivierung von Verwaltungsgemeinkosten wurde nicht ausgeübt. Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt. Bei der Bewertung des Vorratsvermögen ist das Niederstwertprinzip beachtet. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 5.779 (Vorjahr T€ 6.252). Davon haben Forderungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen werden zum Nennwert bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 3.307 (Vorjahr T€ 2.167). Davon bestehen T€ 3.265 (Vorjahr T€ 2.127) gegen Gesellschafter und T€ 42 (Vorjahr T€ 40) gegenüber nicht zu konsolidierenden Unternehmen. 4. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert aktiviert. 5. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe eingezahlt. 6. Gewinnvortrag und Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss beträgt im Berichtsjahr T€ 2.449, der Gewinnvortrag T€ 1.192. Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Rückstellungen Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Als Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck gewählt und die Bewertungen auf der Grundlage der folgenden Parameter durchgeführt:
Der gemäß § 253 Abs. 6 HGB zum 31.12.2022 auszuweisende Unterschiedsbetrag beträgt T€ 25. Gem. § 246 Abs. 2 HGB wurden die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen in Höhe von T€ 453 mit der entsprechenden Position auf der Passivseite saldiert. Vor Verrechnung betrugen die Rückstellungen T€ 2.032. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessenem Umfang und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe des Erfüllungsbetrages bemessen. Sie beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich, für ausstehende Rechnungen und Gewährleistungsansprüche. 8. Verbindlichkeiten Die Gesamtverbindlichkeiten zum 31.12.2023 betragen T€ 5.481 (Vorjahr T€ 4.999). Es ergibt sich folgende Gliederung:
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 160 (Vorjahr T€ 201) durch Grundschulden besichert. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen Sicherheiten im Rahmen der allgemeinen Regelungen zum Eigentumsvorbehalt. 9. Latente Steuern Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines Steuersatzes i.H.v. 34,0%. Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht Gebrauch, den errechneten Überhang von aktiven latenten Steuern zum 31.12.2023 nicht anzusetzen. Die temporären Unterschiede resultieren aus den Rückstellungen. IV. Erläuterungen zur GuV 1. Umsatzerlöse Hinsichtlich der Aufgliederung der Umsatzerlöse gem. § 285 Nr. 4 HGB wird von der größenabhängigen Erleichterung des § 288 (2) HGB Gebrauch gemacht. Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich im Inland erwirtschaftet. 2. Andere aktivierte Eigenleistungen Für die Erweiterung der Verwaltung wurden T€ 7 als zu aktivierende Eigenleistung erfasst. Die Darstellung erfolgt nach der Bruttomethode. 3. Sonstige betriebliche Erträge Die Position enthält hauptsächlich Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 138. Darüber hinaus beinhaltet sie Erträge in Höhe von T€ 14 aus der Stromeinspeisung der Photovoltaikanlage. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Position beinhaltet im Wesentlichen Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Position beinhaltet hauptsächlich Zinsaufwendungen für Investitionsdarlehen sowie Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen. 6. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Position beinhaltet Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag in Höhe von T€ 664 und Gewerbesteuer in Höhe von T€ 841. 7. Sonstige Steuern Diese Position enthält entrichtete Grunderwerbsteuer in Höhe von T€ 114, KFZ-Steuern in Höhe von T€ 19 und Grundsteuer in Höhe von T€ 6. V. Nachtragsbericht Zwischen dem Stichtag des Berichtsjahres 31.12.2023 und der Erstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sind keine berichtspflichtigen Ereignisse oder Veränderungen eingetreten. VI. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 578. 2. Haftungsverhältnisse Fehlanzeige. 3. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt (Angabe gem. § 285 Nr. 7 HGB) beschäftigt die Gesellschaft 189 Mitarbeiter, davon 35 Angestellte und 154 Gewerbliche. Zum Bilanzstichtag wurden 192 Mitarbeiter beschäftigt, davon 36 Angestellte und 156 Gewerbliche. 4. Bezüge der Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 (4) HGB verzichtet. Frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans sowie deren Hinterbliebene erhielten im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von T€ 82, die für diese Personengruppe gebildete Pensionsrückstellung betrug zum Bilanzstichtag T€ 1.316. 5. Anteilsbesitz
Gemäß bestehendem und handelsrechtlich eingetragenem Gewinnabführungsvertrag aus 2013 hat die IVT Menzenbach GmbH ihren Jahresüberschuss 2023 in Höhe von T€ 289 an die Gesellschaft abgeführt. 6. Aufstellung Konzernabschluss Gemäß § 293 (1) HGB ist die Gesellschaft von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der ERBUD S.A., Warschau, Polen, einbezogen. 7. Sonstiges Hinsichtlich der Angabe der Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten des Abschlussprüfers im Berichtsjahr wird die Erleichterung des § 288 (2) S. 3 HGB in Anspruch genommen.
Oberhausen, den 16. April 2024 Carsten Weiner Andreas Schmitz BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die IVT Weiner + Reimann GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IVT Weiner + Reimann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IVT Weiner + Reimann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, den 16. April 2024 dhpg
GmbH
Steinborn, Wirtschaftsprüfer Kinalzik, Wirtschaftsprüfer |
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