Aluminium GmbH Nachrodt
Hagener Straße 145, 58769 Nachrodt-Wiblingwerde, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerhard Dr. Anger seit 6.7.2021 | Geschäftsführer |
Marc Flüshöh seit 2.11.2016 | Prokura |
Frank Hildebrandt seit 2.11.2016 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
ALU-MET GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aluminium GmbH NachrodtNachrodtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Aluminium GmbH Nachrodt, Nachrodt-WiblingwerdeGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Zweigniederlassungsbericht IV. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Aluminium GmbH Nachrodt (AGN) ist eine Umschmelzgießerei von Aluminiumpressbolzen. Pressprodukte stellen neben Aluminium-Flachwalzprodukten und Formgussprodukten die dritte große Aluminium verarbeitende Sparte in der Aluminiumindustrie in Europa dar. Aufgrund der nahezu verlustfreien Wiederverarbeitung von Aluminium ist der Prozess des Umschmelzens von Aluminiumschrotten in Europa eine maßgebliche Rohmaterialquelle für die Aluminium-Presswerke. Die Kapazität der Strangpresswerke in Europa beträgt über 4 Mio. Tonnen, die Produktion beläuft sich ca. auf 3,6 Mio. Tonnen Profile und damit ergibt sich Bedarf von Strangpressbolzen von ca. 5 Mio. Tonnen. Die AGN ist Teil eines Konzerns mit folgender Struktur:
Das Geschäftsmodell der AGN ist es als Lohnfertiger für die Muttergesellschaft Alu-met GmbH das zur Verfügung gestellte Aluminium und Legierungskomponenten zu Pressbolzen zu verarbeiten, welche folgend an die Presswerke geliefert werden. Die Prämie für die Lohnfertigung richtet sich nach den Kosten und den Marktpreisen für Strangpressbozen in Mitteleuropa. 2. Forschung und Entwicklung Die AGN unterhält eine Technologieabteilung, welche die ständige Verbesserung der Prozessabläufe und Qualität gewährleistet. Kundenwünsche werden nach Möglichkeit realisiert. Des Weiteren wird eine ständige Reduzierung aller Emissionen und im Besonderen der Kohlendioxyd- und Stickemission angestrebt und umgesetzt. Die aktuelle Environment Produkt Deklaration erzielte einen Spitzenwert in der Branche von 1,92 to CO 2 je hergestellter Tonne Aluminium Pressbolzen. 2024 wird ein aktuelles EPD durchgeführt. Durch die ständigen Anstrengungen ergab sich eine verbesserte Qualitätslage im Werk Nachrodt (interne Qualität) und auch bei den Kunden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das seit 1999 im Eigentum der Unternehmensgruppe stehende Werk hat aufgrund der Transportkosten einen Wirkradius von ca. 500 km, hat einen adäquaten Marktanteil von rd. 15 % in diesem Wirkungskreis und ist in Deutschland, Holland, Belgien und Frankreich vertreten. Der Markt in diesem Bereich beträgt mehr als 500.000 Tonnen. Aufgrund der ständig wachsenden Nachfrage an niedrig CO 2 belastetem Umschmelzmaterial besteht eine wachsende Nachfrage für Produkte der AGN. Grundvoraussetzung sind nachweisbare und von neutraler Stelle zertifizierte Umweltproduktdeklarationen. Die AGN ist bereits seit 2019 entsprechend zertifiziert. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Umsatz ist im Vergleich zum Rekordvorjahr 2022 um 15 % zurückgegangen. Ursache hierfür war primär die geringere Nachfrage und besonders die gesunkenen Bolzenprämien am Markt. Die Vollpreise lagen 2023 im Jahresdurchschnitt deutlich unter denen vom Rekordjahr 2022. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich ca. 67 Mitarbeiter (FTE's) im Unternehmen beschäftigt. Die in den letzten Jahren in der AGN realisierten Investitionen in Qualitätsverbesserungen und Kapazitätserweiterungen kamen im Geschäftsjahr 2023 voll zum Tragen. Über das gesamte Geschäftsjahr wurde nahezu störungsfrei bei stabiler Qualität produziert. Die Jahresvergleiche der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres sind durchgängig gut bis sehr gut. Zudem besteht eine Patronatserklärung von der konzerneigenen Swiss Alu Trading AG. a) Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2023 gingen die Umsatzerlöse um T€ 2.971 wegen der Rückgänge bei den Prämien und auch den Mengen zurück. Damit erniedrigte sich auch das Betriebsergebnis um T€ 1.650. Die Verkaufsmenge war in den ersten zwei Quartalen 2023 von einem weiterhin starken Markt gekennzeichnet. Im 3.Q und 4.Q. 2023 kam es zu einem abrupten Rückgang von Aufträgen am Markt - Grund dafür waren mangelnde Aufträge vor allem im Bausektor und teilweise Automobilsektor. Im 2. Halbjahr 2023 musste ein Verkaufsrückgang von 30% hingenommen werden, dies war auch der branchenweite Durchschnitt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 1.318 gesunken. Wesentliche Rückgänge waren wegen geringerer Instandhaltungsaufwendungen sowohl bei den Instandhaltungsarbeiten der Schmelzöfen (TEUR -506) als auch bei den Raumkosten (TEUR -558) sowie geringeren Rechts- und Beratungskosten (T€ -183) zu verzeichnen. Das Finanzergebnis ist aufgrund annähernd gleicher Investitionen im Vergleich zum Vorjahr infolge ähnlicher Zinskonditionen nahezu konstant. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote von 28,2 % (VJ 24,1%) ist weiter gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um T€ 439 verringert. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr weiter in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen betrafen eine Erhöhung der Produktionskapazität, Verbesserung der Produktqualität, Reduktion des Lärmaufkommens und die Verbesserung der Sicherheit für die Mitarbeiter. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist durch Investitionen in die Produktionssteigerung und Anlagenmodernisierungen gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.361 gestiegen. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich trotz einiger Investitionen reduziert. Sie betragen 4,9 % der Bilanzsumme. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung und • Betriebsergebnis Die interne Unternehmenssteuerung wird unter anderem mit einem Kontrollsystem umgesetzt, welches es erlaubt bei jeder einzelnen Charge (Gesamt durchschnittlich ca. 9 Chargen pro Tag) die Kosten und den Gewinn aus der Charge darzustellen. Diese Auswertung erfolgt täglich und wesentliche Inputdaten werden auch kontinuierlich verbessert und aktualisiert. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt T€ 234 p.a. und ist damit um T€ 68 gegenüber dem Jahr 2022 gesunken. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr von 8,00% in 2022 auf 2,25% in 2023 infolge des zuvor beschriebenen Auftragsrückgangs gesunken. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung entsprechen unseren Erwartungen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Falls die Lieferanten Skonto gewähren, werden diese ausgenutzt. IV. Prognosebericht Die Zukunftsaussichten für den Bedarf an Aluminiumpressbolzen sind weiterhin eher positiv, zurzeit gibt es ein "Normalisieren" am Markt (Mengen und Prämien). Der Aluminium-Pressproduktemarkt wird mittelfristig weiterwachsen - dies vor allem im Bereich Transport und Erneuerbare Energien! Das Werk Nachrodt ist speziell für den Einsatz von verschiedenen Aluminiumschrotten für die Produktion von hochwertigen Strangpressbolzen ausgerichtet. Mit weiteren Investitionen werden die Energieeffizienz und somit die Nachhaltigkeit verbessert. Dies gibt auch einen weitaus besseren CO 2 -Fußabdruck, speziell gegenüber den Bolzen die direkt aus Elektrolysematerial hergestellt werden. Global gesehen braucht die Aluminiumindustrie jedoch Primär-Aluminium zur Erreichung des benötigten Wachstums. Alu-met setzt in beiden Gießereien Grünes Aluminium ein. Bei geplantem Geschäftsverlauf erwarten wir in 2024 bei Alu-met GmbH eine ähnliche Verkaufsmenge wie im abgelaufenen vorliegenden Geschäftsjahr 2023, aber einen doch geringeren durchschnittlichen Verkaufspreis und damit auch ein deutlich geringeres Ergebnis im Verhältnis zum außergewöhnlichen Erfolg von 2022! Eine generelle Verbesserung und spürbare Erholung der Wirtschaftslage in unseren relevanten Industriesektoren erwarten wir erst in 2025. Das Unternehmen AGN ist im Markt als hoch qualitativer, flexibler und zuverlässiger Lieferant anerkannt und geschätzt. V. Chancen- und Risikobericht Die Kundenforderung nach hochwertigen Aluminiumprodukten, die auf weitgehender Basis von Schrotten hergestellt werden, steht im Einklang von Nachhaltigkeit. Dadurch hat die AGN, auch auf Grund der Nähe zu den Anfall-Stellen der Schrotte und der dadurch geringen Transportwege eine der geringsten CO 2 Belastungen bei der Herstellung der Strangpressbolzen auszuweisen. Durch die Steigerung der Energiekosten in Mitteleuropa müssen Kosten- und Preisanpassungen am Markt vorgenommen werden, das öffnet die Türen von Lieferungen aus Ländern mit geringeren Energiekosten. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität und Stärke im Konzern sehen wir keine Risiken, die unsere langfristige Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand generell gefährden. Der Krieg in der Ukraine stellt nach wie vor ein erhebliches Risiko für die globale Versorgung von Energie und Materialien dar.
Nachrodt, 22.3.2024 gez. DI. Dr. Gerhard Anger, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen ergeben sich aus dem Anlagenspiegel. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 25.564,59 (50.000,00 DM). Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Diese sind zugleich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Zusammensetzung und Entwicklung der sonstigen Rückstellungen sind aus der folgenden Tabelle ersichtlich:
Latente Steuern Im Jahr 2023 wurde die im Vorjahr begonnene Möglichkeit der degressiven AfA im Steuerrecht Gebrauch fortgeführt, so dass infolge höherer Abschreibungen in dem Anlagevermögen der Steuerbilanz der steuerliche Gewinn entsprechend niedriger ausfällt. Wegen dieser Bewertungsunterschiede im handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Anlagenvermögen sind deshalb passive latente Steuern in Höhe von € 189.240,33 auszuweisen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestanden zum 31.12.2023 sonstige finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von 1.960.000,00 EUR (Vorjahr: 1.960.000,00 EUR). Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Zur Vermeidung der Insolvenz hat der Gesellschafter mit Wirkung zum 01. Januar 2002 auf die Bezahlung eines Forderungspostens aus Warenlieferungen in Höhe von EUR 1.600.000,00 verzichtet. Im Zusammenhang mit dem Verzicht wurde eine Besserungsabrede getroffen. Der Forderungsverzicht wurde unter der auflösenden Bedingung gewährt, dass der Erlass bei Besserung der wirtschaftlichen Lage entfällt und die erlassene Forderung in dem Maße wiederauflebt, als dadurch kein Bilanzverlust entsteht. Entsprechendes soll gelten, soweit im Falle einer Liquidation ohne Berücksichtigung des Wiederauflebens der erlassenen Forderung ein Liquidationsüberschuss entstünde. Aus den bestehenden Miet- und Pachtverträgen entstehen zurzeit jährliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 300. Die erforderlichen Angaben zu den Verbindlichkeiten sowie die gewährten Sicherheiten sind im Verbindlichkeitenspiegel dieses Anhangs dargestellt. Hinsichtlich des unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesenen Darlehens der Gläubigerin Swiss Alu Trading AG, Ch-Heerbrugg (Darlehensvertrag vom 22.12.2009) wurde mit Vereinbarung vom 06.02.2017 ein Rangrücktritt vereinbart. Bei Bilanzaufstellung ist daher davon auszugehen, dass die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1,65 Mio € eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr aufweisen. Verbindlichkeitenspiegel
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufstellung der Gewinn - und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB. Außergewöhnliche Aufwendungen sind im Geschäftsjahr nicht angefallen (im Vorjahr: TEUR 0). Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, das Ergebnis in Höhe von € 338.295,52 auf neue Rechnung vorzutragen. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 0 EUR vorgenommen. Sonstige Angaben Angaben zum Mutterunternehmen Das Mutterunternehmen ist die Alu-met GmbH, Nüziders, Österreich. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Teil von Unternehmen aufstellt, ist die GST Privatstiftung, Bludenz / Österreich. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss zum 31.12.2023 der GST Privatstiftung einbezogen. Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 an: Herr Dr. Ing. Frank Müller Herr Dipl. Ing Dr. tech. Gerhard Anger. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsbefugt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Angaben zu MItarbeitern Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 67. Vorgänge von besonderer Bedeutung Keine. Unterschrift der Geschäftsführung
Nachrodt-Wiblingwerde, den 22.03.2024 gez. Dr. Gerhard Anger sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.03.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Aluminium GmbH Nachrodt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Aluminium GmbH Nachrodt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aluminium GmbH Nachrodt für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufge deckt wer den, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hagen, den 5. April 2024 wbs
Wilhelm Braune GmbH
Gez. R. Pfeil, Wirtschaftsprüfer A. Eicken, Wirtschaftsprüfer |
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