Zweite JCI Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Stahl seit 10.7.2018 | Geschäftsführer |
Frank Peter Schieser seit 24.1.2017 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Johnson Controls Hilchenbach GmbHHilchenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2015 bis zum 30.09.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016I. Grundlagen der GesellschaftA. Geschäftsmodell der Gesellschaft 1. Organisation und rechtliche Struktur Die Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, ist zum Bilanzstichtag 30. September 2016 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Es gelten die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) §§ 242 ff. und §§ 264 ff. sowie die Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Die Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, ist zum Bilanzstichtag ein Unternehmen der Johnson Controls-Gruppe mit der Johnson Controls International plc, Cork/Irland, als Konzernobergesellschaft und der JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid, als deutsche Zwischenholdinggesellschaft. Die Johnson Controls-Gruppe hat im Vorjahr ihre strategischen Optionen im Geschäft mit Innenraumkomponenten für PKW überprüft. Nach der Entscheidung, die Automotive Sparte des Konzerns zur eigenständigen Adient-Gruppe abzuspalten, wurde dieser Unternehmensteil am 31. Oktober 2016 an der New York Stock Exchange notiert (Spin-Off). Zur Vorbereitung dieser Transaktion wurde mit Kauf- und Übertragungsvertrag vom und mit Wirkung zum 1. Juli 2016 der operative Geschäftsbetrieb der Gesellschaft im Rahmen eines "Asset Deals" an eine Gesellschaft der Adient Gruppe, die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach, verkauft. Zwischen der Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, und der JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid, besteht seit dem 30. Juli 2008 und mit Wirkung vom 1. Oktober 2007 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. 2. Verkauf des operativen Geschäftsbetriebs Mit Wirkung zum 1. Juli 2016 (Übertragungsstichtag) wurde gemäß Kauf- und Übertragungsvertrag der operative Geschäftsbetrieb von der Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, an die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach, verkauft. Damit ist die Übertragung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten verbunden. Die Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, und die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach, haben vereinbart, dass die Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, sämtliche am Übertragungsstichtag dem verkauften Geschäftsbetrieb zugehörigen materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände, Rechtsverhältnisse, Forderungen, Verbindlichkeiten und Verträge, sowie Bücher & Geschäftsunterlagen soweit diese nicht explizit durch Vertragsbestimmungen von dem Verkauf ausgenommen waren, an die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach, überträgt. Die Mitarbeiter sind im Rahmen des Teilbetriebsübergangs gemäß § 613a BGB auf das übernehmende Unternehmen übergegangen. Mit zivilrechtlichter Wirkung zum 30. Juni 2016 (Eintragung in das Handelsregister des übertragenden Rechtsträgers) wurden gemäß Abspaltungsvertrag die Versorgungsverpflichtungen der Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, im Wege der Abspaltung zur Aufnahme (§ 123 Abs. 2 Nr. 1 UmwG) auf die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach, übertragen. Diese Übertragung erfolgte in einem wirtschaftlichen Zusammenhang mit dem Kauf- und Übertragungsvertrag des operativen Geschäftsbetriebs und wurde im Rahmen der Kaufpreisermittlung mindernd berücksichtigt. Aufgrund der wirtschaftlichen Betrachtungsweise erfolgt daher mit handelsrechtlicher Wirkung zum 1. Juli 2016 eine Übertragung der Versorgungsverpflichtungen für übergegangene Mitarbeiter mit dem Erfüllungsbetrag zu diesem Stichtag. Nachfolgend die Werte der mit Wirkung zum 1. Juli 2016 übertragenen Aktiva und Passiva, sowie Vergleichszahlen zum 30. September 2015 und 30. September 2016. Aktiva
Passiva
Aus der Übertragung der Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 15.308 abzüglich des übertragenen Fremdkapitals von T€ 9.357 ergibt sich ein übertragenes Reinvermögen in Höhe von T€ 5.951. Demgegenüber stehen der Kaufpreis (inkl. einer nachträglichen Kaufpreisanpassung) der Johnson Controls Hilchenbach GmbH in Höhe von T€ 8.036 sowie Erträge aufgrund nachträglicher Weiterbelastungen der Konzernumlagen im Rahmen der Asset Deal Transaktion in Höhe von T€ 957. Aus diesem Sachverhalt ergibt sich der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene außerordentliche Ertrag in Höhe von T€ 3.042. Aufgrund der Veräußerung des gesamten operativen Geschäfts ist eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten nur bedingt gegeben. Da die Gesellschaft nach dem Verkauf des operativen Geschäftsbetriebs zukünftig keine wesentlichen Erträge erzielen wird, hat die Johnson Controls Holding Company, Inc., Plymouth, Minnesota/ USA, am 12. Mai 2017 eine Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis zum 30. September 2019 abgegeben. Mit einer weiteren Patronatserklärung vom 16. Oktober 2017 wurde die Laufzeit dieser bis zum 31. Dezember 2019 verlängert. Danach ist die Johnson Controls Holding Company, Inc., Plymouth, Minnesota/ USA, im Innenverhältnis verpflichtet, unsere Gesellschaft finanziell so auszustatten, dass diese in der Lage ist, ihre Verpflichtungen während dieses Zeitraums jederzeit zu erfüllen. 3. Geschäftsbereich e Die Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, war bis zum Spin-Off und dem damit verbundenen Asset Deal in den Bereichen Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Sitzschienen für Automobilsitze, Hintersitzverstärkungen und sonstige Sitzteile aus Metall, die in Rollformtechnik hergestellt und an die Automobilindustrie verkauft werden, tätig. Ein geringer Anteil des Umsatzes entfiel auf die Lieferung von Metallteilen an die Möbelindustrie. Zum 30. September 2016 betreibt die Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, kein operatives Geschäft mehr. Derzeit bestehen keine konkreten Pläne bezüglich der Zukunft der Gesellschaft. B. Forschung und Entwicklung Unsere Gesellschaft tätigt keine unmittelbaren Investitionen in Forschung und Entwicklung. Diese erfolgen in der Regel zentral in entsprechenden Gesellschaften der Johnson Controls-Gruppe. Soweit Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen unsere Gesellschaft betreffen, werden diese durch Konzernumlagen an uns belastet. II. WirtschaftsberichtA. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Da unser Geschäft bis zum Übertragungsstichtag 1. Juli 2016 im Wesentlichen auf international tätigen Kunden beruht, folgen anbei Ausführungen zu den weltweiten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Wie bereits im Kalenderjahr 2015 expandierte die Weltproduktion im Kalenderjahr 2016 konstant mit 2,4 %. 1 Die Einflüsse, die das Jahr 2015 geprägt haben, sind auch noch in 2016 spürbar. Die starken Impulse der gesunkenen Ölpreise und die für die Exportwirtschaft günstigen Wechselkurse wurden durch die Auswirkungen der Wachstumsverlangsamung in China sowie durch die Belastung rohstoffexportierender Länder wie Russland und Brasilien durch die dauerhaft niedrigen Öl- und Rohstoffpreise abgeschwächt. 2 Für das Kalenderjahr 2017 wird ein Zuwachs um 2,8 % und für das Kalenderjahr 2018 um 3,0 % erwartet. 3 Das europäische Wirtschaftswachstum entwickelt sich weiterhin positiv fort. Während im Kalenderjahr 2015 ein Wachstum von 2,0 % in der EU bzw. von 1,7 % im Euroraum vorlag, 4 stieg das Bruttoinlandsprodukt im Kalenderjahr 2016 um 1,9 % bzw. um 1,7 %. 5 Dieses Wachstum war neben den Einflüssen, die auch die Weltproduktion beeinflusst haben, durch die europäische Fiskalpolitik gestärkt worden. Die Wirtschaftstätigkeit wird weiterhin ein mäßiges Wachstum aufweisen, wodurch 2017 sowohl in der EU als auch im Euroraum die Wirtschaftsleistung um 1,8 % zunehmen wird.. 6 Für das Jahr 2018 wird im Euroraum ein Anstieg um 1,7 % prognostiziert. 7 Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiterhin in einem mäßigen Aufschwung. Während sich im Kalenderjahr 2015 das Bruttoinlandsprodukt um 1,7 % erhöhte, stieg es im Kalenderjahr 2016 um 1,8 %. Die Deutsche Bundesbank erwartet für das Kalenderjahr 2017 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,8 % und für das Kalenderjahr 2018 von 1,6 %. 8 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen: Automobilkonjunktur Weltweit wuchs die Nachfrage nach Neuwagen im Geschäftsjahr 2015/16 wie bereits in den Vorjahren. Für das Kalenderjahr 2016 wird ein Wachstum des Pkw-Weltmarktes von 4 % erwartet. 9 Zulassungszahlen Die Zulassungszahlen in Europa (EU28) sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in den Monaten Oktober 2015 bis September 2016 um etwa 3,6 % von 13.388 Tsd. Einheiten auf 13.876 Tsd. Einheiten angestiegen. Damit ist insgesamt eine weitere Erholung des europäischen Marktes zu sehen. 10 Auch in Deutschland setzte sich der positive Trend im Zeitraum Oktober 2015 bis September 2016 fort, so dass im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein deutlicher Anstieg der Zulassungszahlen in Deutschland von annähernd 6 % zu verzeichnen ist. 11 Exporte und Produktion In Deutschland ist im Geschäftsjahr 2015/16 sowohl bei den Exporten ein Anstieg um 0,4 % auf 4.405 Tsd. Einheiten als auch bei der inländischen Produktion um 1,2 % von 5.691 Tsd. Einheiten auf 5.757 Tsd. Einheiten im Vergleich zum Geschäftsjahr 2014/15 zu verzeichnen. 12 Somit waren die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr durchaus positiv. B. Personal Zum 30. September 2016 beschäftigte die Gesellschaft aufgrund des Betriebsüberganges ihrer Mitarbeiter gemäß § 613a BGB auf die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach, keine Arbeitnehmer mehr (Vorjahr: 126). In der Gesellschaft existierte bis zum 30. Juni 2016 ein Betriebsrat. Die Mitbestimmung erfolgte nach dem Betriebsverfassungsgesetz. Die Vergütung richtete sich nach dem Tarifvertrag der nordrhein-westfälischen Metallindustrie. C. Umweltschutz Die Johnson Controls-Gruppe wendet finanzielle und personelle Ressourcen auf, um Umwelt- und Arbeitsschutzgesetze einzuhalten, und führt Verfahren zur Förderung und Sicherung der Compliance durch. Umweltschutzaspekte sind Teil sämtlicher wichtiger Investitionsentscheidungen. Durch diverse Recyclingprojekte in den Werken wurden in der Vergangenheit erhöhte Anstrengungen unternommen, um Ausschussmaterial wieder in den Produktionsprozess zurückzuführen und dadurch Materialverbräuche zu reduzieren sowie Umweltbelastungen zu minimieren. Entsprechend der Empfehlungen des Funktionsbereiches "Health, Safety and Environment" sowie der Risiko- und Kosteneinschätzung externer Gutachter wurde ein mögliches Verpflichtungspotential aus verschiedenen Sachverhalten geprüft. Wesentliche Umweltrisiken sind zum heutigen Zeitpunkt nicht erkennbar. D. Geschäftsverlauf Die zur internen Steuerung bedeutsamen verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns sowie der Gesellschaft sind die "Net Sales" sowie das auf Grundlage US-amerikanischer Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP) ermittelte "Segment Income". Das "Segment Income" ermittelt sich durch "Net Sales" abzüglich "Costs of goods/ Service sold". Von der sich so ergebenden "Gross margin" werden die "SGA - Selling, General and Administrative expenses" abgezogen. Dies ergibt dann das "Segment Income". Bestimmte nicht betriebliche Kosten, wie insbesondere aus Restrukturierungen, werden im "Segment Income" erst im Zeitpunkt des Anfalls berücksichtigt. Im Geschäftsjahr 2015/16 betrugen die "Net Sales" T€ 23.200 (Vorjahr: T€ 32.180) und das "Segment Income" T€ 401 (Vorjahr: T€ 565). Die "Net Sales" und das "Segment Income" lassen sich wie folgt auf die handelsrechtlichen Umsatzerlöse und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit überleiten:
Im Lagebericht des Vorjahres 2014/15 sind wir für das Geschäftsjahr 2015/16 aufgrund des Asset Deals von einem Umsatzrückgang um 7,3 % ausgegangen. Tatsächlich ergab sich ein Umsatzrückgang in Höhe von T€ 10.741 (T€ 23.631; Vorjahr: T€ 34.372). Diese Umsatzentwicklung entspricht einem prozentualen Rückgang von 31,3 %. Diese Entwicklung ist, wie prognostiziert, darauf zurückzuführen, dass das Produktionsvolumen bestehender Projekte sich auf Jahresbasis sukzessiv verminderte und dass positive Effekte durch die Produktion von neu akquirierten Projekten, die erst zum Ende des Geschäftsjahres 2015/16 begonnen wurden, sich nicht in der Extrapolation widerspiegeln. Für das Geschäftsjahr 2015/16 erwarteten wir im Vorjahr ein um 119,6 % rückläufiges, negatives "Segment Income" in Höhe von T€ -111. Tatsächlich beträgt das "Segment Income" nach neun Monaten des operativen Geschäfts T€ 401. Die Vergleichbarkeit ist beeinträchtigt aufgrund der Tatsache, dass die Gesellschaft ihre operative Tätigkeit zum 30. Juni 2016 eingestellt hat und somit die Kosten durch den Produktionsanlauf neu akquirierter Projekte, die erst zum Ende des Geschäftsjahres 2015/16 begonnen wurden, fehlen. Wichtiger nicht finanzieller Leistungsindikator mit interner Steuerungsrelevanz ist die Arbeitssicherheit, welche zur Minimierung der Arbeitsunfälle in unserer Gesellschaft beiträgt, und quantitativ durch Dokumentation der Anzahl an Arbeitsunfällen nachgehalten wird. Im Geschäftsjahr 2015/16 wurden drei Arbeitsunfälle verzeichnet. E. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Der Umsatz des Geschäftsjahres 2015/16 verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 10.741 bzw. 31,3 % auf T€ 23.631. Die Herstellungskosten verminderten sich dagegen unterproportional um T€ 7.576 bzw. 22,8% auf T€ 25.701. Das Bruttoergebnis vom Umsatz sank im Geschäftsjahr 2015/16 um T€ 3.164 auf T€ -2.070. Die allgemeinen Verwaltungskosten sind durch geringere Weiterbelastungen aus Konzernkosten um T€ 846 auf T€ 1.408 (Vorjahr: T€ 2.254) gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 162 von T€ 191 auf T€ 353 gestiegen. Dies ist im Wesentlich auf höhere Restrukturierungskosten zurückzuführen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 87 (Vorjahr: € 0) resultieren aus einer Körperschaftsteuererstattung für das Kalenderjahr 2007. Der Sondereffekt in den außerordentlichen Erträgen in Höhe von T€ 3.042 aus dem Verkauf des operativen Geschäftsbetriebs und damit verbundenen weiterbelasteten Konzernumlagen bedingt im Wesentlichen das Ergebnis vor Ausgleich durch Verlustübernahme, das von T€ - 1.463 um T€ 723 auf T€ -740 stieg. 2. Finanzlage
Der ausgewiesene Finanzmittelbestand am Ende der Periode spiegelt das Guthaben der Gesellschaft bei Kreditinstituten wider und beträgt am Ende des Geschäftsjahres € 0. Der negative Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ -3.011 resultiert im Wesentlichen aus außerordentlichen Erträgen infolge der Übertragung auf die Adient Automotive Components GmbH. Der positive Cash Flow aus Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 3.796 resultiert insbesondere aus Einzahlungen im Zusammenhang mit der Veräußerung des operativen Geschäftsbetriebs sowie der Verlustübernahme durch die Gesellschaterin. Der negative Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit ergibt sich aus gezahlten Zinsen an verbundene Unternehmen. Bei der Beurteilung der Finanzlage ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft in das Cash-Management der Johnson Controls-Gruppe eingebunden ist und sich insbesondere über Konzerngesellschaften finanziert. Die Liquidität war und ist zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Es liegen keine Bestimmungen in Garantien, Leasing-, Options- und anderen Finanzierungsverträgen vor, die zu einer erheblichen Rückzahlungsverpflichtung führen könnten. Investitionen Die Investitionen in das Anlagevermögen belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 821. Es handelt sich insbesondere um Investitionen in Technische Anlagen und Maschinen. 3. Vermögenslage Vermögensstruktur Die Vermögensstruktur nach Fristigkeiten stellt sich per 30. September 2016 wie folgt dar:
Die Bilanzsumme verringert sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 23.892 um T€ 9.286 auf T€ 14.606. Die Veränderung des langfristigen Vermögens resultiert im Wesentlichen aus der Veräußerung des operativen Geschäftsbetriebs an die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach. Es handelt sich um Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen. Die Verminderung des kurzfristigen Vermögens ist auf die Vermögensübertragung aus dem in Abschnitt I.A.2 erläuterten Asset Deal zurückzuführen. In diesem Zusammenhang erhöhten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 2.546. Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur nach Fristigkeiten stellt sich per 30. September 2016 wie folgt dar:
Die Veränderung der Kapitalstruktur resultiert aus dem Rückgang des Fremdkapitals. Innerhalb des Fremdkapitals gehen alle Positionen infolge der Übertragung auf die Adient Automotive Components GmbH deutlich zurück. Lediglich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen steigen leicht an. Sie enthalten im Wesentlichen die Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen, in Höhe von T€ 12.000. III. NachtragsberichtNach der Entscheidung der damaligen Konzernmutter Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin/ USA, am 24. Juli 2015, die Automotive Sparte des Konzerns zur eigenständigen Adient-Gruppe abzuspalten, wurde dieser Unternehmensteil am 31. Oktober 2016 an der New York Stock Exchange notiert (Spin-Off). Zur Vorbereitung dieser Trennung hat die Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, zum 1. Juli 2016 ihren Geschäftsbetrieb im Rahmen eines Asset Deals an die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach, verkauft und übertragen. Einhergehend mit dieser Entscheidung wurde das verbleibende Grundstück der Gesellschaft zum 1. Oktober 2016 zu einem Kaufpreis von T€ 2.120 an die Adient Real Estate Holding Germany GmbH, Burscheid, veräußert. IV. Chancen- , Risiko- und PrognoseberichtA. Risikobericht Das operative Geschäft der Johnson Controls Hilchenbach GmbH wurde zum 30. Juni 2016 an die Adient Automotive Components GmbH verkauft und übertragen. Der Verkauf des operativen Geschäftes ist abgeschlossen, weitere Kosten sind derzeit nicht absehbar. Die Gesellschaft ist weiterhin in das Cash-Management der Johnson Controls-Gruppe eingebunden und wird ausschließlich über Konzerngesellschaften finanziert. Die Risiken aus dem veräußerten Geschäftsbetrieb wurden auf den Erwerber übertragen. Wesentliche nicht bilanzierte Risiken aus dem veräußerten operativen Geschäftsbetrieb sind derzeit nicht bekannt. Im Übrigen verweisen wir auf die unter Abschnitt I.A.2. genannte Patronatserklärung. B. Chancenbericht Zum 30. September 2016 betreibt die Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, kein operatives Geschäft mehr. Derzeit bestehen keine konkreten Pläne bezüglich der Zukunft der Gesellschaft. Mögliche Chancen sind somit nicht absehbar. C. Prognosebericht Wie unter Abschnitt II. D. "Geschäftsverlauf" dargestellt, sind die bedeutsamen, zur internen Steuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns sowie der Gesellschaft die "Net Sales" sowie das auf Grundlage US-amerikanischer Rechnungslegungsvorschriften (US GAAP) ermittelte "Segment Income". Aufgrund der Veräußerung des operativen Geschäftsbereichs an die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach, werden für das Geschäftsjahr 2016/17 keine "Net Sales" und folglich ein "Segment Income" von nahezu € 0 erwartet.
Hilchenbach, den 20. November 2017 Die Geschäftsführung Jean-Philippe de Waele Peter Schieser
1 Vgl. World Bank Group, Global Economic
Prospects - Highlights from Chapter 1, Washington/ USA,
Juni 2016.
Bilanz zum 30. September 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016I. Allgemeine AngabenDie Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, ist zum Bilanzstichtag 30. September 2016 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches (HGB), registriert im Handelsregister B beim Amtsgericht Siegen unter HRB 8697. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften des §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. Zwischen der Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, und der JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid, besteht seit dem 30. Juli 2008, mit Wirkung vom 1. Oktober 2007, ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Die Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, nimmt an dem konzerneinheitlichen Cash-Pool-Verfahren zur Liquiditätssteuerung teil. Ziel des Verfahrens ist die Ablösung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch konzerninterne Verbindlichkeiten sowie die Liquiditätssteuerung unter den verbundenen Unternehmen. Zum Bilanzstichtag 30. September 2016 war die Johnson Controls GmbH, Burscheid, die Cash-Pool-Führerin. Gesellschafter des Unternehmens Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 2.000. Am 30. September 2016 werden die Anteile am gezeichneten Kapital der Gesellschaft von der JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid, gehalten. Adient Business 1 Mit Wirkung zum 1. Juli 2016 (Übertragungsstichtag) wurde gemäß Kauf- und Übertragungsvertrag der operative Geschäftsbetrieb der Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, an die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach, verkauft. Damit ist die Übertragung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten verbunden. Die Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, und die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach, haben vereinbart, dass die Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, sämtliche am Übertragungsstichtag dem verkauften Geschäftsbetrieb zugehörigen materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände, Rechtsverhältnisse, Forderungen, Verbindlichkeiten und Verträge, sowie Bücher & Geschäftsunterlagen soweit diese nicht explizit durch Vertragsbestimmungen von dem Verkauf ausgenommen sind, an die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach, überträgt. Die Mitarbeiter sind im Rahmen des Teilbetriebsübergangs gemäß § 613a BGB auf das übernehmende Unternehmen übergegangen. Mit zivilrechtlicher Wirkung zum 30. Juni 2016 (Eintragung in das Handelsregister des übertragenden Rechtsträgers) wurden gemäß Abspaltungsvertrag die Versorgungsverpflichtungen der Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, auf die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach, im Wege der Abspaltung zur Aufnahme (§ 123 Abs. 2 Nr. 1 UmwG) übertragen. Diese Übertragung erfolgte in einem wirtschaftlichen Zusammenhang mit dem Kauf- und Übertragungsvertrag des operativen Geschäftsbetriebs und wurde im Rahmen der Kaufpreisermittlung mindernd berücksichtigt. Aufgrund der wirtschaftlichen Betrachtungsweise erfolgt daher mit handelsrechtlicher Wirkung zum 1. Juli 2016 eine Übertragung der Versorgungsverpflichtungen für übergegangene Mitarbeiter mit dem Erfüllungsbetrag zu diesem Stichtag. Zur besseren Vergleichbarkeit der Posten der Bilanz werden im Folgenden die Buchwerte der mit Wirkung zum 1. Juli 2016 übertragenen Aktiva und Passiva den Werten laut Bilanz per 30. September 2016 sowie den Werten laut Bilanz des Vorjahres gegenüber gestellt: Aktiva
Aus der Übertragung der Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 15.308 abzüglich des übertragenen Fremdkapitals von T€ 9.357 ergibt sich ein übertragenes Reinvermögen in Höhe von T€ 5.951. Demgegenüber stehen der Kaufpreis (inkl. einer nachträglichen Kaufpreisanpassung) der Johnson Controls Hilchenbach GmbH in Höhe von T€ 8.036 sowie Erträge aufgrund nachträglicher Weiterbelastungen der Konzernumlagen im Rahmen der Asset Deal Transaktion in Höhe von T€ 957. Aus diesem Sachverhalt ergibt sich der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene außerordentliche Ertrag in Höhe von T€ 3.042. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Grundlagen für die Umrechnung von FremdwährungenNach § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB waren für die Aufstellung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die für die Aufstellung des Jahresabschlusses angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewendet. Für Aktiv- und Passivposten, die im Rahmen des vorgenannten Asset Deals veräußert wurden, gelten die Angaben bis zum Veräußerungszeitpunkt analog. 1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 150. Diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für das Anlagevermögen wurde die lineare Abschreibungsmethode gewählt. Die Sachanlagen werden über die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern abgeschrieben:
Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuzuordnenden Anschaffungsnebenkosten und die nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG analog angewendet. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellkosten bis zu einem Nettowert von € 150, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zeitpunkt ihres Zugangs im Aufwand erfasst. Anlagengegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten über € 150, aber nicht über € 1.000 liegen, werden im Jahr ihres Zugangs in einem Jahressammelposten eingestellt. Dieser wird im Jahr der Bildung sowie in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem Fünftel abgeschrieben. Nach ihrer Vollabschreibung werden die Sammelposten ausgebucht. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden auf der Basis des letzten Anschaffungspreises ermittelt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft sowie Rücklagen werden zum Nennbetrag bilanziert. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie für Verpflichtungen aus Altersteilzeit betragen zum 30. September 2016 auf Grund des Asset Deals T€ 0. Die Bildung von Rückstellungen für drohende Verluste aus Lieferverpflichtungen erfolgte im Vorjahr auf Vollkosten-Basis für die Lieferverpflichtungen der auf den Stichtag folgenden 12 Monate. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Die unterjährige Verbuchung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). 4. Latente Steuern Latente Steuern werden für temporäre Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Dabei werden die Unterschiede aus den eigenen Bilanzpositionen in die Ermittlung der Organträgerin einbezogen. Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft mit der JCI Beteiligungs GmbH sind auf Ebene der Gesellschaft keine Steuerlatenzen auszuweisen. III. Erläuterungen zur Bilanz1 . Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres 2015/16 im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf T€ 12.805 (Vorjahr: T€ 12.840), davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 0 (Vorjahr: T€ 2.137). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf T€ 12.713 (Vorjahr: T€ 10.167) und beinhalten Forderungen gegen die Gesellschafterin JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid, aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags in Höhe von T€ 740 (Vorjahr: T€ 1.463), Forderungen aus Cash-Pooling gegen die Cash-Pool-Führerin Johnson Controls GmbH, Burscheid, von T€ 11.033 (Vorjahr: T€ 5.859) sowie Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr von T€ 940 (Vorjahr: T€ 2.277). Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3 . Eigenkapital Seit dem 30. Juli 2008 besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid. Der entstehende Fehlbetrag in Höhe von T€ 740 (Vorjahr: T€ 1.463) ist gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag von der JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid, auszugleichen und wird zum Bilanzstichtag als Forderung gegen die Gesellschafterin ausgewiesen. 4 . Rückstellungen Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die übrigen Rückstellungen beinhalten eine Rückstellung für Archivierungskosten. Sämtliche Rückstellungen sind voraussichtlich innerhalb eines Jahres fällig. Der starke Rückgang der Rückstellungen ist durch den Verkauf des Geschäftsbetriebs (Adient Business) an die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach, bedingt. 5 . Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel Die Verbindlichkeiten zum 30. September 2016 gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ein Darlehen in Höhe von T€ 12.000 (Vorjahr: T€ 12.000) gegenüber der Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen, sowie darauf entfallende Zinsen in Höhe von T€ 64. Das Darlehen hat eine Laufzeit von 10 Jahren bis 1. September 2018. Der fest vereinbarte Zinssatz beträgt 6,385 %. Pfandrechte und ähnliche Rechte bestehen nicht. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Im Geschäftsjahr 2015/16 wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 23.631 (Vorjahr: T€ 34.372) erzielt. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Erlöse aus dem Vertrieb von Sitzschienen, Hintersitzverstärkungen und sonstigen Sitzteilen aus Metall. Die Umsatzerlöse wurden in folgenden Regionen erzielt:
Die Umsatzerlöse wurden mit folgenden Kunden erzielt:
2. Material- und Personalaufwendungen
Die Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung für Pensionäre sind in Höhe von T€ 129 (Vorjahr: T€ 66) unter den Herstellungskosten ausgewiesen. 3. Vertriebskosten Die Vertriebskosten beinhalten Frachtkosten in Höhe von T€ 35 (Vorjahr: T€ 7). 4. Allgemeine Verwaltungskosten Allgemeine Verwaltungskosten sind im Geschäftsjahr in Höhe von T€ 1.408 (Vorjahr: T€ 2.254) angefallen. 5. Sonstige betriebliche Erträge
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung zum 30. September 2016 sind in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 2) entstanden. 7. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die periodenfremden Erträge des Geschäftsjahres 2015/16 entfallen mit T€ 286 (Vorjahr: T€ 164) auf Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen. 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinsen und ähnlichen Erträgen in Höhe von T€ 57 (Vorjahr: T€ 17) sind u.a. Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 24 (Vorjahr: € 17) enthalten. 9 . Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 785 (Vorjahr: T€ 864) sind im Wesentlichen Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 779 (Vorjahr: T€ 786) enthalten. 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Steuerertrag betrifft eine Erstattung aus Körperschaftsteuer für das Kalenderjahr 2007. 11 . Außerordentliche Erträge Die außerordentlichen Erträge betragen im Geschäftsjahr T€ 3.042 (Vorjahr: € 0). Diese umfassen im Wesentlichen Erträge in Höhe von T€ 2.085 aus dem Verkauf von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten von der Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, an die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach. Darüber hinaus sind außerordentliche Erträge in Höhe von T€ 957 aufgrund der nachträglichen Weiterbelastung der Konzernumlagen an die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach, entstanden, welche unmittelbar mit der Übertragung des Adient Business zusammenhängen. 12. Erträge aus Verlustübernahme Hierbei handelt es sich um Erträge aus Verlustübernahme in Höhe von T€ 740 (Vorjahr: T€ 1.463), welche von der JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid, erstattet werden. V. Sonstige Angaben1. Haftungsverhältnisse Aufgrund der Nachtragsvereinbarung zur Cash-Pool-Vereinbarung zwischen der Commerzbank AG und der Cash-Pool-Führerin Johnson Controls GmbH ergibt sich eine gesamtschuldnerische Mithaftung aller Cash-Pool-Teilhaber für die Cash-Pool-Verbindlichkeiten der Johnson Controls GmbH gegenüber der Commerzbank AG. Diese valutiert zum 30. September 2016 auf € 0. Die zugunsten der verbundenen Unternehmen eingegangenen Verpflichtungen gegenüber Dritten sind nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten durch die verbundenen Unternehmen voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind während des Geschäftsjahres im Zuge des Verkaufs von Vermögensgegenständen und Schulden von der Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, auf die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach, übertragen worden und betragen damit zum 30. September 2016 € 0 (Vorjahr: T€ 405). 3. Geschäftsführung und Vertretung Während des Geschäftsjahres vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 und bis zum Bilanzaufstellungstag gehören folgende Personen der Geschäftsführung an:
4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführung erhält für ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft. 5. Mitarbeiter Die im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/16 im Durchschnitt beschäftigten Mitarbeiter gliedern sich wie folgt:
Infolge des Betriebsüberganges ihrer Mitarbeiter gemäß § 613a BGB auf die Adient Automotive Components GmbH, Hilchenbach, beschäftigte die Gesellschaft zum 30. September keine Arbeitnehmer und Angestellten mehr. 6. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr 2015/16 wurden folgende Aufwendungen des zur Prüfung des Jahresabschlusses zum 30. September 2016 bestellten Abschlussprüfers erfasst (§ 285 Nr.17 HGB):
7. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:
Zusammenfassung aller wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsart:
8. Konzernabschluss Der Jahresabschluss unseres Unternehmens wird in den Konzernabschluss der Johnson Controls International plc, Cork/ Irland, einbezogen. Als verbundenes Unternehmen werden entsprechend der Definition des § 271 Abs. 2 HGB alle zum Konsolidierungskreis der Johnson Controls plc zu rechnenden Tochter- und Mutterunternehmen angesehen. Für den kleinsten Konsolidierungskreis auf Ebene der Johnson Controls GmbH, Burscheid, wird kein gesonderter Konzernabschluss aufgestellt. Der Konzernabschluss ist erhältlich bei: Johnson Controls International plc, Attn.: Shareholder Services X-32, 5757 N. Green Bay Avenue, P.O. Box 591, Milwaukee, WI 53201 USA, Tel. 001-414-228-2362 oder -2135
Hilchenbach, den 20. November 2017 Die Geschäftsführung Jean-Philippe de Waele Peter Schieser Entwicklung des Anlagevermögens zum 30. September 2016
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Johnson Controls Hilchenbach GmbH, Hilchenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 21. November 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Hans Peter Kreibich, Wirtschaftsprüfer ppa. Thorsten Weigand, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss ist noch nicht festgestellt. |
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