Stammdaten

Register
Amtsgericht Limburg a. d. Lahn HRB 5116
Eingetragen
2.10.2013
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Gegenstand
Ankauf und Verkauf von Grundbesitz und dessen Bebauung im eigenen Namen ohne die Ausführung eigener Bauarbeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Viktor Seel
seit 28.5.2020
Prokura
Stephan Hötterges
seit 28.5.2020
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

75.00% identifiziert25.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Markus Hieronymus StillgerMS Vermögensverwaltung GmbH
37.50%
Alexander WeimerAW Verwaltung GmbH
37.50%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
25.00%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Germany
12.500 €
25.00%
Germany
12.500 €
25.00%
AW Verwaltung GmbH
Germany
12.500 €
25.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ABID Projektbau GmbH

Limburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen 26.379,00 4.385,00
II. Finanzanlagen 516.500,00 535.250,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 444.447,45 7.912.691,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.349.233,27 5.549.010,40
III. Wertpapiere 1.000.000,11 1.000.104,03
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.310.378,40 2.709.403,86
7.646.938,23 17.710.844,94

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag 1.273.989,11 0,00
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 570.795,72 0,00
IV. Bilanzgewinn/-verlust 0,00 1.273.989,11
1.894.784,83 1.323.989,11
B. Rückstellungen 304.612,86 602.595,00
C. Verbindlichkeiten 5.447.540,54 15.568.260,83
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 216.000,00
7.646.938,23 17.710.844,94

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2022

01.01.-31.12.2022 01.01.-31.12.2021
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 1.205.693,66 7.265.001,71
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 55.080,00 56.121,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 15.488,68 15.511,20
70.568,68 71.632,20
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 12.876,11 1.253,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 398.743,47 820.175,36
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 86.601,93 109.457,66
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.468,75 79.210,91
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 234.955,39 1.841.340,98
8. Ergebnis nach Steuern 571.683,19 4.560.846,92
9. sonstige Steuern 887,47 2.848,79
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 570.795,72 4.557.998,13
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 8.715.990,98
12. Ausschüttung 0,00 12.000.000,00
13. Bilanzgewinn/-verlust 0,00 1.273.989,11

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 288 Abs. 2 und 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Anhang haben wir den als Anlage beigefügten Bestätigungsvermerk erteilt.

Anhang zum 31.12.2022

1. Allgemein

a) Allgemeine Angaben zum Unternehmen:

Die ABID Projektbau GmbH hat ihren Sitz in Limburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Limburg unter HRB 5116 eingetragen.

b) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der ABID Projektbau GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf.

Gemäß § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB ist für Kapitalgesellschaften der Anhang "Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses", der denselben Prüfungs- und Offenlegungspflichten unterliegt wie die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung.

Der Anhang besteht aus folgenden Angaben, soweit im Jahresabschluss keine Angaben erfolgten:

Angaben zum Jahresabschluss insgesamt

Angaben über Ansatz und Bewertung von Posten der Bilanz

Angaben zur Gliederung des Jahresabschlusses

Aufgliederung und Erläuterung von Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Angaben

2. Gliederung und Darstellung

Die Bilanz wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliede- rungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches §§ 265 Abs. 1 S.2 HGB, 266 HGB aufgestellt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren die Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

3. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

a) Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung

Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

4. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

b) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten,

Sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten das Geschäftsjahr betreffende, noch nicht veranlagte Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

5. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

a) Sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind € 0,00 (Vorjahr € 10.260,00) gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Darlehen in Höhe von € 1.605.650,68 (Vorjahr: € 1.300.125,00) und Forderungen aus Steuererstattungsansprüchen in Höhe von € 204.650,82 (Vorjahr: € 204.650,82) enthalten.

b) Eigenkapital

Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

c) Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen die Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von T€ 55.

d) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 0,00 (Vorjahr € 72.004,22), davon sind € 0,00 (Vorjahr: € 72.004,22) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind € 5.335.649,24 (Vorjahr € 0,00) gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten, davon sind € 4.494.192,00 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen insgesamt € 1.534,99 (Vorjahr: € 15.450.860,35). Davon bestehen € 0,00 (Vorjahr: € 11.264.137,50) aus Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, € 1.356,49 (Vorjahr: € 3.178.727,31) aus betrieblichen Steuern und aus einem kurzfristigen Darlehen in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 1.000.000,00).

6. Sonstige Pflichtangaben

a) Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

 

Herr Stephan Hötterges, Architekt

b) Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde auf eine Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet.

c) Mitarbeiter

Im Jahr 2022 waren im Durchschnitt 10 Angestellte in Teilzeit beschäftigt.

d) Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Limburg, 31. Mai 2024

Herr Stephan Hötterges

Lagebericht zum 31.12.2022

ABID Projektbau GmbH, BLimburg

Inhalt

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Allgemeine Unternehmensdarstellung

1.2 Forschung des Unternehmens

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2 Geschäftsverlauf

2.3 VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

2.4 Gesamtaussage

3. Nachtragsbericht

4. Prognosebericht

5. Chancen- und Risikobericht

6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Allgemeine Unternehmensdarstellung

Die ABID Projektbau GmbH - nachstehend Gesellschaft genannt - gegründet am 29.04.2013, betätigt sich als Projektentwickler und Bauträger in den Segmenten der altersgerechten Wohnimmobilien und Pflegeeinrichtungen an ausgesuchten Standorten in Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Gesellschaft erwirbt Grundstücke, entwickelt diese im Hinblick auf die in Marktanalysen definierten Konzepte mit langjährigen Partnern und veräußert sie bebaut ohne Ausführung eigener Bauleistungen.

Die Gesellschaft ist Teil der ABID- Unternehmensgruppe. Innerhalb des Firmenverbundes wurden bereits zahlreiche Bauvorhaben im Bereich des alters- und behindertengerechten Wohnens, sowie stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen erfolgreich umgesetzt.

Die ABID-Unternehmensgruppe verfügt über eine breite Vielfalt an Kompetenzen und Fertigkeiten, mit denen auch komplexe Aufgaben souverän gemeistert werden können. Von der Planung über die Durchführung der Baumaßnahmen bis hin zur Abnahme ist die Gesellschaft fachkundiger Ansprechpartner.

1.2 Forschung des Unternehmens

Die Gesellschaft tätigt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der wachsende Bedarf für Betreuung und Pflege im Alter ist eine der großen Herausforderungen unserer Gesellschaft - und damit Chance zugleich. Laut Statistischem Bundesamt liegt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland bei rd. 5 Mio. und wird auf rd. 5,6 Mio. im Jahr 2035 und 6,8 Mio. im Jahr 2055 ansteigen 1.

Entsprechend müssen zusätzliche Pflegeplätze geschaffen werden. Man rechnet mit einem zusätzlichen Bedarf von über 300.000 Pflegeplätzen bis zum Jahr 2040. Diesen zu decken, erfordert wiederum den Neubau von etwa 300 Pflegeheimen jährlich 2.Das Problem: Aktuell werden weniger als 230 Einrichtungen pro Jahr realisiert 3. Bis 2040 ist damit für Pflegeimmobilien-Neubauten und -revitalisierungen mit einem Investitionsbedarf zwischen € 80 und 125 Mrd. zu rechnen. Für betreutes Wohnen oder Servicewohnen für Senioren besteht bereits heute eine Angebotslücke von 550.000 Wohneinheiten. Diese wird bis 2040 auf fast 1 Mio. anwachsen, aber mit der aktuellen Neubautätigkeit von etwa 6.000 Wohnungen pro Jahr nicht zu schließen sein 4.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen zeigte sich die deutsche Wirtschaft nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Berichtsjahr insgesamt stabil. Das Bruttoinlandsprodukt stieg real um 1,9 %. Im Baugewerbe sank dagegen die Bruttowertschöpfung um real 2,3 % - angesichts von Lieferengpässen, dem deutlich höheren Zinsniveau und den gestiegenen Material- und Baupreisen überrascht dieser Rückgang nicht. Auch das Bauvolumen verringerte sich 2022 nach Berechnungen des DIW Berlin preisbereinigt um gut 2 % gegenüber dem Vorjahr.

Der Ukraine-Krieg führte im Verlaufe des Jahres 2022 zu einer zusätzlichen Belastung der Volkswirtschaften, v.a. in Europa. Die Verknappung an Rohstoffen und Vorprodukten, gestiegenen Energiekosten und hoher Inflation führte dazu, dass die Notenbanken die bisherige Niedrigzinspolitik aufgaben und die Leitzinsen innerhalb kurzer Zeit stark erhöhten.

1. Statistisches Bundesamt: "Pflegevorausberechnung: 1,8 Millionen mehr Pflegebedürftige bis zum Jahr 2055 zu erwarten", 30.03.2023, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Pflege/_inhalt.html

2. Franziska Plößl und Prof. Dr. Tobias Just in "Studie zum PFLEGEMARKT 2030", IREBS Immobilienakademie für ZIA Die Immobilienwirtschaft, S. 6, 30.04.2020

3. Pflegemarkt.com: Bauradar - September 2022, 09.09.2022 https://www.pflegemarkt.com/2022/09/09/bauradar-september-2022/

4. ZIA Frühjahrsgutachten 2023, S. 195, https://zia-deutschland.de/fruehjahrsgutachten/

Die höheren Zinsen treffen insbesondere den Wohnungsbau. Im Zusammenspiel mit den gestiegenen und teilweise weiter steigenden Bau- und Materialpreisen stellt das zunehmende Zinsniveau das größte Risiko für den Wohnungsbau dar. Anfang 2022 wurden KfW-Förderprogramme teilweise gestoppt bzw. angepasst. Das war im Kontext der Zinsentwicklungen nicht sehr förderlich für den Endkundenvertrieb, v.a. bei Neubauten.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022 ihr letztes Projekt mit 81 Pflegeappartements, einer integrierter Tagespflege und 45 Einheiten des Betreuten Wohnens fertiggestellt und im Teileigentumvertrieb veräußert.

Investitionen des Unternehmens

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft keine Investitionen getätigt.

Finanzierungsmaßnahmen

Die Gesellschaft finanziert sich aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Im Berichtsjahr konnte die Gesellschaft alle Verbindlichkeiten planmäßig tilgen. Strategie der Gesellschaft bleibt es auch weiterhin im kurzfristigen Finanzierungsbereich keine Bankdarlehen in Anspruch zu nehmen.

Personalbereich

Das Unternehmen beschäftigt 10 Mitarbeiter in Teilzeit.

Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres haben nicht vorgelegen.

2.3 VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

Vermögenslage

Die Entwicklung der Vermögens- und Ertragsstruktur sieht im Vergleich zum Vorjahr wie folgt aus (in T€)

31.12.2022 31.12.2021 Veränderung
Anlagevermögen 543 540 3
Umlaufvermögen 7.104 17.171 -10.067
Rechnungsabrenzungsposten 0 0 0
AKTIVA 7.647 17.711 -10.064
Eigenkapital 1.895 1.324 571
Rückstellungen 305 603 -298
Verbindlichkeiten 5.447 15.568 -10.121
Rechnungsabrenzungsposten 0 216 -216
PASSIVA 7.647 17.711 10.064

Ertragslage

Die Geschäftstätigkeit im Jahr 2022 führte zu Umsatzerlösen in Höhe von T€ 34.766 bei einer Bestandsveränderung von in Ausführung befindlichen Bauaufträgen von insgesamt T€ -7.882. Aktivierte Eigenleistungen betrugen im Geschäftsjahr T€ 414. Die Gesamtleistung betrug somit T€ 27.298. Die Kosten betrugen aufgrund einer firmengruppeninternen GU-Leistung T€ 26.581 . Der Jahresüberschuss belief sich vor Steuern auf T€ 807.

Finanzlage

Die Finanzlage ist im Berichtsjahr, wie im Vorjahr, als gesichert zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Insgesamt ist die Finanzlage der Gesellschaft ausgeglichen; sie konnte jederzeit den Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

2.4 Gesamtaussage

Die Geschäftsführung beurteilt den wirtschaftlichen Verlauf im Jahr 2022 als positiv. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft werden von der Geschäftsführung als positiv bewertet.

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wesentlich und nachhaltig negativ zu beeinflussen, sind nicht bekannt.

4. Prognosebericht

Kurzfristig wird mit weiterhin ambitionierten Rahmenbedingungen geplant, aber mit sinkender Inflation und rückläufigen Zinsen ist eine Erholung der Märkte zu erwarten. Die Gesellschaft plant derzeit keine weiteren Bauvorhaben.

5. Chancen- und Risikobericht

Chancenbericht

Unsere Unternehmensgruppe ist in der Lage, auch komplexe Bauaufträge abzuwickeln. Wir sehen die Stärke unseres Unternehmens in der Synergie unseres gut ausgebildeten und motivierten Managements mit eigenem qualifiziertem Team an Fachpersonal. Gesellschafter und Geschäftsführung arbeiten eng zusammen und stellen Kontinuität und langfristigen Erfolg sicher.

Obwohl der Wettbewerb weiterhin vorwiegend über den Preis ausgetragen wird, spielen für die Teilnahme am Wettbewerb Kriterien wie Qualität, Zuverlässigkeit, Termintreue und auch Bonität eine immer größere Rolle. Hier ist es uns gelungen, am regionalen Markt einen guten Ruf zu etablieren.

Risikobericht

Originäre Risiken eines Bauträgers liegen in Fehleinschätzungen in der Angebotsphase (Kalkulationsrisiko), in bei der Bauausführung auftretenden technischen und personellen Problemen, in Witterung-, Boden- und Umgebungsverhältnissen, in der Bonität von Bauherren und in Verträgen mit Nachunternehmern.

Der Bau von Pflegeeinrichtungen unterliegt einer Vielzahl von gesetzlichen Vorschriften, die teilweise von Bundesland zu Bundesland variieren. Die Änderung dieser Vorschriften und auch weiterer Vorschriften, insbesondere im Bau- und Bebauungsrecht, können sich nachteilig auf die weitere Entwicklung der ABID-Unternehmensgruppe auswirken. Durch die Änderung von gesetzlichen Vorgaben einschließlich der Verwaltungsvorgaben können sich einzelne Projekte als unwirtschaftlich darstellen oder sich die Projektrealisierung verzögern.

Darüber hinaus können Änderungen der konjunkturellen Lage den Geschäftsverlauf sowohl in positiver als auch in negativer Weise beeinflussen. Insbesondere zu Zeiten der noch nicht ausgestandenen Euro- und Finanzkrise ist eine rasche, unvorhergesehene Änderung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes möglich.

Sollte sich die teilweise von Bundesland zu Bundesland abweichende Gesetzgebung zur Regulierung der Pflegebranche grundlegend ändern, so können sich für die Gesellschaft bei laufenden Projekten durch Bauvorschriften und Rahmenbedingungen für den Betrieb erhebliche negative Auswirkungen ergeben. Auch die Attraktivität von Pflegeimmobilien als Investmentklasse kann dadurch beeinträchtigt werden.

Die Erhöhung der Energiepreise im Jahr 2022, die Reduktion der Corona-Hilfen für Betreiber und die teilweise Personalkostenerhöhung durch das Tariftreuegesetz führten auch bei Betreibern zu anspruchsvolleren Rahmenbedingungen. Nicht alle Betreiber konnten die erhöhten Kosten bereits durch höhere Investkosten refinanzieren. Vor dem Hintergrund gab es im Frühjahr 2023 einzelne Betreiber, die in finanzielle Schieflage kamen. Es besteht das Risiko, dass vorgesehene Betreiber bei Projektentwicklungsmaßnahmen ausfallen und damit der Vertrieb der Projekte negativ beeinträchtigt wird. Die Gesellschaft beobachtet die aktuelle Betreibersituation sehr aufmerksam.

In der Bauphase ergeben sich Verzögerungen und Kostensteigerungen vor allem in der frühen Phase des Erdbaus. Im weiteren Bauprozess fallen regelmäßig nur geringe Verzögerungen und Kostensteigerungen an, da nur in sehr geringem Umfang Änderungen stattfinden. Aufgrund des Ukraine-Krieges konnten im Jahr 2022 temporär einzelne Materialverknappungen und instabilere Vergabepreise beobachtet werden.

Unser Geschäftsmodell setzt voraus, dass wir jeweils rechtzeitig über einen ausreichenden Bestand an baureifen Grundstücken in attraktiven Lagen verfügen. In der Vergangenheit ist uns dies stets gut gelungen. Wir sind in ganz Hessen und Rheinland-Pfalz tätig und bewerben den Grundstücksmarkt aktiv mit unseren Partnern.

Risikomanagementmethoden

Im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Besprechungen werden Projekte in technischer und kaufmännischer Hinsicht analysiert. Eine entsprechend zeitnahe Fakturierung wird hierdurch gewährleistet. Permanent vorliegende "Offene Posten-Listen" wie auch Liquiditätspläne mit Einnahmen und Ausgaben gewährleisten somit eine kontinuierliche Beurteilung der Risiken.

Unseren Lieferanten und Nachunternehmern gegenüber bleiben wir ein fairer Partner, der seinen Verpflichtungen termingerecht nachkommt. Auch in Zukunft setzt die ABID- Unternehmensgruppe auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen wichtigen Lieferanten und Nachunternehmern.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns überwiegend mittels Lieferantenkrediten und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Lieferantenverbindlichkeiten werden stets unter Skontoausnutzung gezahlt.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit dient eine Liquiditätsübersicht, die stetig geprüft wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Sämtliche in diesem Lagebericht enthaltenen auf die Zukunft bezogenen Aussagen wurden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. Nichtsdestotrotz hängen die Aussagen teilweise von Faktoren ab, die vom Unternehmen nicht beeinflussbar sind und einer immanenten Prognoseunsicherheit unterliegen, so dass die tatsächliche Entwicklung von den Prognosen abweichen kann.

 

Limburg, den 31.05.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ABID Projektbau GmbH, Limburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ABID Projektbau GmbH, Limburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ABID Projektbau GmbH, Limburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Limburg, den 13. Juni 2024

MCP Schmidt Treuhand GmbH
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Wolfgang Schmidt, Wirtschaftsprüfer

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