Andritz Fiedler GmbH
Weidener Straße 9, 93057 Regensburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
ANDRITZ AG | 71.15% |
ANDRITZ Deutschland Holding GmbHEigenbeteiligung | 16.44% |
ANDRITZ Power & Water GmbH | 10.62% |
ANDRITZ AG | 1.80% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Andritz Fiedler GmbHRegensburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2006LageberichtWirtschaftsberichtAllgemeine Entwicklung - Rahmenbedingungen Im abgelaufenen Jahr wurde die Unternehmensstruktur weiter vereinfacht. So wurde die Liquidierung der Fiedler PT CR s.r.o. abgeschlossen und die PFUHL Cleaner GmbH mit der Andritz Kaiser GmbH und die Andritz Fiedler Geschäftsführungs-GmbH mit der Andritz GmbH, Hemer, verschmolzen. Für das Jahr 2007 ist der Verkauf der Andritz Fiedler Holding s à r l., der die Anteile an der (operativen) Andritz Fiedler SAS gehören, an die Andritz SAS und in weiterer Folge die Liquidierung der Andritz Fiedler France Holding s à r l. geplant. Das Geschäftsjahr 2006 war vor allem durch einen sehr hohen Auftragseingang und stark gestiegene Stahlpreise geprägt. Der Auftragseingang stieg im 2. Quartal um über 30 % zu den vorangegangenen drei Quartalen. Um den Auftragsbestand zu bewältigen, wurden zusätzlich 38 Leiharbeiter beschafft, was durch den Facharbeitermangel in diesem Zeitraum große Schwierigkeiten bereitete und zu einem Einbruch in der Liefertreue führte. Diese konnte im 3. Quartal wieder korrigiert werden. Im 2. und 3. Quartal verteuerten sich die Stahlpreise um bis zu 60 %, vor allem bei hochwertigen Edelstählen. Die erhöhten Edelstahlpreise konnten nur bedingt in einem stark konkurrierenden Verdrängungsmarkt bei den engineered wear parts an die Papierfabriken weitergegeben werden. Effektive Anlagennutzung und eine Ausweitung des Schichtmodells auf den Samstag als Regelarbeitstag, kontinuierliche Optimierung des Fertigungsablaufes und strategische Kooperationen in den Dienstleistungen, Preiserhöhungen im OEM-Geschäft und das hohe Auftragsvolumen konnten die gestiegenen Materialkosten zum größten Teil kompensieren. Das Geschäftsergebnis wurde dadurch fast konstant gehalten, in der Umsatzrendite musste allerdings im Vergleich zum Vorjahr eine Reduzierung von 1,50 % hingenommen werden. Der EBIT beträgt TEUR 3.444 bzw. 9,29 % der Umsatzerlöse bilanziert nach HGB. Darstellung des Geschäftsverlaufs Darstellung des GeschäftsverlaufsProduktionMit 1.4.2006 wurde die strategische Partnerschaft mit der Schweizer Firma STI Hartchrom AG umgesetzt und alle Veredelungsprozesse (Elektropolieren und Hartverchromung) in das neue Werk der STI-Gruppe nach Sternenfels verlagert und somit Veredelungs- und Transportkosten optimiert; die Lieferzeiten wurden im Durchschnitt um ca. 0,5 Wochen gesenkt. In weiterer Folge wurden drei weitere Kooperationen eingeleitet, die 2007 zur Umsetzung kommen. Die Liefertreue lag zwischen 80 % und 95 % und wurde im Wesentlichen durch die hohe Auslastung geprägt. Investitionen flossen in alle Bereiche der Produktion, in die Lagertechnik (TEUR 123), in Fräsen, Bohren, Drehen (TEUR 483), in neue Werkzeuge (TEUR 218) und in eine Glättwalze für die neue Fertigungstechnik ConiPerf (TEUR 70). Weitere Investitionen flossen in Hard- und Software (TEUR 70) und in neue Kfz's (TEUR 44). Zum weiteren Aufbau der Kapazität wird in Foshan/Provinz Guandong/CHINA einen neuer Fertigungsstandort aufgebaut. Personal- und SozialbereichDie Mitarbeiteranzahl bei Andritz Fiedler ist im Vergleich zu 2005 in etwa gleich geblieben. Insgesamt waren im Jahresschnitt 283 Mitarbeiter beschäftigt, davon 26 Auszubildende. Die Fluktuation ist als gering zu beurteilen. Die Vergütungsstrukturen der Mitarbeiter wurden zum 1.12.2006 auf das ERA-Entgelt umgestellt und somit alle Stellen analytisch bewertet, mit dem Betriebsrat neu festgelegt und alte Lohn- bzw. Gehaltsgruppen abgeschafft. Im Rahmen des Haustarifs wurde eine Arbeitszeiterhöhung auf 36,5 Stunden und ein ergebnisorientierter Einkommensbestandteil (wirksam ab 1.4.2007) sowie ein flexibles Schichtmodell, das den Samstag als Regelarbeitstag inkludiert, vereinbart. Der Krankenstand im gesamten Unternehmen ist mit < 4 % deutlich unter den branchenüblichen Werten. Im letzten Quartal wurde eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt, deren Analyse und Maßnahmenfestlegung im Q1/2007 abgeschlossen wird. Umsatz- und Auftragsentwicklung- Papiertechnik Im Vergleich zum Vorjahr boomte 2006 das OEM-Geschäft in der Papierindustrie. Das Ersatzteilgeschäft im Hauptprodukt Siebkörbe blieb auf hohem Niveau konstant. Der Auftragseingang in 2006 betrug ca. Mio. EUR 28,5 und war damit um ca. 28,5 % höher als 2005. Überdurchschnittlich entwickelten sich dabei die Regionen Asien und China, in denen vor allem Jahresrahmenverträge abgeschlossen werden konnten. Mit Nine Dragon Paper wurde der bisher größte Einzelauftrag mit einem Enduser in Höhe von knapp Mio. EUR 1,0 abgeschlossen. Der Weltmarktanteil bei Siebkörben verbesserte sich um +2 % auf 18 %. - Perforiertechnik Die PerfTec konnte mit einem Auftragseingang von Mio. EUR 11,7 im Vergleich zum Vorjahr um 13,9 % zulegen. Positiv war die allgemein bessere Auftragslage des deutschen Maschinenbaus und die neue Produktgruppe ConiPerf, die über Mio. EUR 1 Umsatz erreichte. Das Einsatzgebiet der ConiPerf Produkte liegt in der Trocknung, Entwässerung und Stoffaufbereitung in Anlagen der Nahrungsmittelindustrie und der Umwelttechnik. Durch die langjährig gute Zusammenarbeit und Produktentwicklung mit einem namhaften Kunden konnte zum Jahresende der höchste Rahmenabrufauftrag der langen 'Fiedler'-Geschichte von fast Mio. EUR 2 abgeschlossen werden - Auftragseingang und Lieferung in den Jahren 2007 und 2008. Darstellung der LageDas Geschäftsjahr 2006 schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 2.945 ab. Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 3.811 oder 17 % erhöht. Die Vermögens- und Finanzlage stellt sich wie folgt dar: Aktiva: Bilanzposition Buchwert in TEUR Technische Anlagen und Maschinen2.731 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung898 Anteile an verbundenen Unternehmen776 Vorräte5.509 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen3.047 Forderungen gegen verbundene Unternehmen2.527 Guthaben bei Kreditinstituten, Kasse1.691 Passiva: Bilanzposition Buchwert in TEUR Rückstellungen3.726 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten3.406 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen917 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern inkl. Ergebnisabführung11.882 Sonstige Verbindlichkeiten278 CASH FLOW 2006TEUR Periodenergebnis vor Gewinnabführung in Bilanz2.945 Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens952 Zunahme/Abnahme der Rückstellungen378 Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge36 Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens15 Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind-3.132 Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind-2.758 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit-1.564 Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens12 Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen-1.787 Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen-25 Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen-63 Cash Flow aus der Investitionstätigkeit-1.863 Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten3.500 Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten-290 Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit3.210 Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds-217 Finanzmittelfonds am Anfang der Periode1.908 Finanzmittelfonds am Ende der Periode1.691 Der Finanzmittelbestand zum 31. Dezember 2006 stellt sich wie folgt dar: Bilanzposition Buchwert in TEUR Guthaben bei Kreditinstituten, Kasse1.691 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Kontokorrent)0 Wechselverbindlichkeiten0 Saldo1.691 RisikoberichtIm 2. Quartal 2007 wird unser Werk in China in Betrieb gehen. Gemeinsam mit der Umsetzung der seit langem angestrebten und konzipierten Automatisierung der Siebkorbmontage (Q3/2007), wird uns dies in die Lage versetzen, mit Preisdegradation im volumenstabilen Ersatzteilgeschäft aggressiver mitzugehen und unseren Marktanteil zu verteidigen. Die 2006 begonnenen verfahrenstechnischen Innovationen werden vollständig umgesetzt ('Inward flow welding', Umstellung RP auf BarTec-Technologie). Gepaart mit der Entwicklung der neuen Verbindungstechnik schaffen wir Differenzierungsmerkmale gegenüber unseren Konkurrenten. In unserer Risikoanalyse wurde die hohe Varianz in den Auftragseingängen und die daraus resultierenden Kosten für kurzfristigen Kapazitätsaufbau und Qualitätskosten bzw. Leerstandskosten als Schwerpunkt gesetzt. Weiter steigende Rohmaterial- und Energiekosten gefährden den Ertrag. Andritz Fiedler trägt dem durch Kostensenkungs- und Materialeffizienzsteigerungsprogramme Rechnung. Hierzu wurde gemeinsam im Konzern auch eine Untersuchung zum Einsatz von alternativen, kostengünstigeren Materialien eingeleitet. Anhand der Risikobewertung wurde für 2007 als weiterer Schwerpunkt ein vertieftes Personalmanagement abgeleitet, um den zukünftigen Entwicklungen des Unternehmens im Personalsektor Rechnung zu tragen. PrognoseberichtFür das Geschäftsjahr 2007 gehen wir von einem Gesamtumsatz von insgesamt Mio. EUR 37 aus, der sich aus Mio. EUR 25 Papiertechnik und Mio. EUR 12 Perforiertechnik zusammensetzt. Ca. 55 % der Aufträge in der Papiertechnik sind auch weiterhin IC-Geschäfte (Aufträge aus anderen Andritz-Unternehmen). Das Ergebnis (EBIT) sollte wieder im Bereich von 10 % liegen, sofern keine dramatischen Preisentwicklungen in Rohmaterial und Energie erfolgen. Zur weiteren Kostenreduzierung werden 2007 fünf wesentliche Schritte unternommen: 1)Weitere strategische Kooperationen mit Zulieferanten und Outsourcing 2)Anlauf der Fertigung in China 3)Kontinuierliches Verbesserungsprogramm (Produkte und Material) 4)Umsetzung der Automatisierung 5)Erste Umsetzung der neuen Verbindungstechnik Forschungs- und EntwicklungsberichtDie Schwerpunkte der Entwicklungstätigkeiten wurden in die Konzepterstellung zur Automatisierung der Siebkorbmontage und in die Entwicklung von neuen Verbindungstechnologien für Profilstäbe und Verstärkungsringe bei Stabsiebkörben gelegt. Das Automatisierungskonzept wurde vollständig fertig gestellt und ein Auftrag (TEUR 1.600) zur Umsetzung wird Anfang 2007 vergeben. In der Verbindungstechnik werden vergleichend Dauerfestigkeits- und Beständigkeitsuntersuchungen durchgeführt. Im Rahmen der Produktweiterentwicklung wurden wesentliche verfahrenstechnische Innovationen eingebracht, die die Rentabilität und die Qualität einzelner Baureihen signifikant verbessern - Wirksamkeit ab Q4/2007. In 2006 hat Andritz Fiedler keine Förderung von Dritten erhalten. Ebenso wurden keine Lizenzeinnahmen erzielt. Für das Jahr 2006 ist eine neue Patentanmeldung eingereicht worden. Derzeit sind 4 Patentanmeldungen im Patentprüfungsverfahren und insgesamt 15 Patente rechtskräftig erteilt. Die rechnerische Mitarbeiterzahl im Bereich Forschung und Entwicklung beträgt 2. Für die Entwicklung von neuen Produkten und Fertigungsverfahren wurden TEUR 498 ausgegeben, was 1,35 % des Umsatzes entspricht. Einrichtung für Forschungs- und Entwicklungszwecke Zahl der Mitarbeiter in diesen Einrichtungen2 Forschungs- und EntwicklungszielsetzungenAufwand der Forschungs und Entwicklungskosten0,00 Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAnlagespiegel
Angabe der auf Bilanz und GuV angewandten Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Regelungen des HGB für Kapitalgesellschaften sowie der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und zwischen 3 und 10 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen, die unter Zugrundelegung der jeweiligen steuerlichen Sätze überwiegend nach der linearen Methode berechnet wurden. Die Zugänge bei den beweglichen Anlagegütern werden zeitanteilig abgeschrieben. Die Nutzungsdauern der beweglichen Anlagegüter betragen 3 bis 16 Jahre, die der unbeweglichen Anlagegüter 25 bis 50 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und in der Entwicklung des Anlagevermögens als Zu- und Abgang gezeigt. Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne, Sondereinzelkosten der Fertigung sowie die nach steuerlichen Vorschriften aktivierungspflichtigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Abwertungen im Rohmaterial wurden angemessen berücksichtigt. Für Alter und Gängigkeit wurden pauschale Abschläge entsprechend den Richtlinien des Andritz-Konzerns vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine angemessene Wertberichtigung Rechnung getragen. Exportforderungen in fremder Währung sind grundsätzlich mit dem Kurs des Einbuchungstages bzw. dem niedrigeren Kurs am Stichtag bilanziert. Die Liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Währungsguthaben bei Kreditinstituten und andere Forderungen in fremder Währung werden zum Kurs des Einbuchungstages bzw. mit dem niedrigeren Kurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Bei dem Sonderposten mit Rücklageanteil handelt es sich um eine in 1997 von der Heinrich Fiedler GmbH & Co. KG, Regensburg, auf die Andritz Fiedler GmbH & Co. KG, Regensburg (damals: Heinrich Fiedler GmbH & Co. Holding KG, Regensburg), übertragene § 6b EStG-Rücklage, welche auf Grundstücksanschaffungskosten angerechnet wurde. Die Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil erfolgt pro-rata-temporis mit p.a. TEUR 172 bis 2021. In 2022 erfolgt eine Auflösung in Höhe von EUR 85.930,32. Der verbleibende Betrag in Höhe von EUR 483.390,68 betrifft Grund und Boden. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt mit den Barwerten gemäß Handelsrecht unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und eines Zinssatzes von 6 %. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und passivierungspflichtigen ungewissen Verpflichtungen. Die gebildete Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wurde unter Anwendung der Berechnungsregeln des IAS 19 mit einem Zinssatz von 4 % ermittelt. Die Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung werden zum Kurs des Einbuchungstages bzw. mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Abweichung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Einfluss auf Vermögens-, Ertrags- und FinanzlageEinbeziehung von Fremdkapitalzinsen in die HerstellungskostenGrundlagen für die Umrechnung in Euro/DMAbweichung von der DarstellungstetigkeitÄnderungen von SchätzungenAngabe und Begründung bei Abweichung von der einheitlichen BewertungAngabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber GesellschafternErläuterung größerer Beträge in Sonst. VG, nach dem Bilanzstichtag entstandenErläuterung der "Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erw. des Geschäftsbetriebes"Abschreibungen auf Anlagevermögen und Aufw. f. Ingangs. und Erw. des GeschäftsbetriebesAufnahme Unterschiedsbetrag (Damnum/Disagio) in aktive RechnungsabgrenzungspostenBildung steuerlicher Abschreibungen, getrennt nach Anlage- und UmlaufvermögenIm Bilanzgewinn/ -verlust enthaltener Gewinnvortrag/VerlustvortragSonstige Rückstellungen, nicht unerheblicher Umfang, nicht gesondert ausgewiesenUnter sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalverpflichtungen (Altersteilzeit, Sonderzahlungen gemäß Haustarifvertrag, ERA-Anpassungsfonds, Zeitguthaben, Boni), Gewährleistungsrisiken, Berufsgenossenschaft, Umsatzprovision und ausstehende Rechnungen enthalten. Aufgliederung der VerbindlichkeitenDie Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar (Vorjahresbeträge in Klammern):
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 3.406 (Vj. TEUR 3.414) durch Grundschulden gesichert. Darüber hinaus bestehen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 256 (Vj. TEUR 169) Liefer- und Leistungsschulden. Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger WertschwankungenErgebnisbeeinflussung steuerl. Wertansätze für Abschreibungen und SonderpostenSteuerrechtliche AbschreibungenEntwicklung vom Jahrsüberschuss/-fehlbetrag zum Bilanzgewinn/BilanzverlustHaftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenZum 31. Dezember 2006 bestanden diverse Gewährleistungsbürgschaften in einer Gesamthöhe von TEUR 28 (Vj. TEUR 136) und Vertragserfüllungsbürgschaften insgesamt von TEUR 85 (Vj. TEUR 0). Angaben über Genussrechte, Rechte aus Besserungsscheinen und ähnliche RechteAndere BerichtsbestandteileErklärung nach § 264 Abs. 2 Satz 3 und § 289 Abs. 1 Satz 5 HGBRegensburg, den 29.01.2007 Die Geschäftsführung gez. Siegfried Mischitzgez. Manfred Rennergez. Paul Krekel BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Andritz Fiedler GmbH, Regensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Andritz Fiedler GmbH, Regensburg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Nürnberg, den 10. April 2007 Deloitte & To u che GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Thiermanngez. ppa. Kiefer WirtschaftsprüferWirtschaftsprüfer |
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