Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 1835
Vorher
NEDRI Draht Beteiligungsgesellschaft m.b.H.
Eingetragen
10.3.1994
Branche
Herstellung von Drahtwaren, Ketten und FedernHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln
Gegenstand
Unternehmensgegenstand geändert, nunmehr: Die Herstellung und der Vertrieb von Draht und Drahterzeugnissen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NEDRI Industriedraht GmbH

Hamm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Bilanz zum 30.9.2023

NEDRI Industriedraht GmbH

Hamm

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 116.668,00 123
2. Technische Anlagen und Maschinen 506.927,00 399
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 160.937,00 134
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 51.888,00 56
836.420,00 713
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.317.712,00 2.530
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.898.114,00 1.408
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.438.759,00 2.458
6.654.585,00 6.396
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.284.681,66 1.694
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 45
3. Forderungen gegen Gesellschafter 946.540,25 1.626
4. Sonstige Vermögensgegenstände 73.092,14 75
2.304.314,05 3.439
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 76.420,69 180
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 41.559,76 30
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 1.413.000,00 1.449
11.326.299,50 12.207

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26
II. Kapitalrücklage 2.555.400,00 2.555
III. Gewinnvortrag 5.501.562,58 6.280
IV. Jahresfehlbetrag -442.421,42 -779
7.640.541,16 8.083
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.608.303,00 1.623
2. Steuerrückstellungen 0,00 112
3. Sonstige Rückstellungen 1.107.231,13 1.145
2.715.534,13 2.880
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 416.075,95 566
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 37.685,73 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 373.453,50 512
4. Sonstige Verbindlichkeiten 143.009,03 166
970.224,21 1.244
- davon aus Steuern EUR 32.188,26 (TEUR 39)
11.326.299,50 12.207

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.10.2022 bis 30.9.2023

NEDRI Industriedraht GmbH Hamm

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 18.720.492,35 22.470
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 470.932,00 1.203
3. Sonstige betriebliche Erträge 206.679,54 91
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -12.292.338,28 -16.309
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.157.076,93 -2.695
-14.449.415,21 -19.003
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.702.636,63 -2.692
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -598.131,60 -529
-3.300.768,23 -3.221
- davon für Altersversorgung EUR -27.667,49 (TEUR 34)
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -174.586,69 -170
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.943.572,99 -3.424
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR -385,96 (TEUR 0)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 85.815,92 122
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 84.993,69 (TEUR 122)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -21.625,38 -79
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR -20.421,00 (TEUR -78)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -35.675,73 1.234
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern EUR -36.000,00 (TEUR 1.234)
11. Ergebnis nach Steuern -441.724,42 -778
12. Sonstige Steuern -697,00 -1
13. Jahresfehlbetrag -442.421,42 -779

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/23

NEDRI Industriedraht GmbH

Hamm

1. Allgemeines; Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die NEDRI Industriedraht GmbH hat ihren Sitz in Hamm und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamm in der Abteilung B unter der HRB 1835 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten selbsterzeugter Anlagen werden direkt zurechenbare Kosten einbezogen. Die Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden und Grundstücken grundsätzlich 10 bis 50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen und bei Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 10 Jahre.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden im Zugangsjahr in einen über fünf Jahre abzuschreibenden Sammelposten eingestellt.

Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen von Sachanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Bei der Bewertung der zu Gruppen zusammengefassten Rohstoffe, unfertigen und fertigen Erzeugnisse hinsichtlich der Anschaffungs- bzw. Materialkostenansätze ist unterstellt worden, dass die zuletzt angeschafften oder hergestellten Vermögensgegenstände zuerst verbraucht oder veräußert worden sind (LIFO-Bewertung). Die LIFO-Reserve beträgt T€ 406 (Vorjahr: T€ 1.999). Ausgenommen davon sind Zukäufe und Handelswaren. Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen bewertet. Für niedrigpreisige Reserveteile besteht ein Festwert. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bewertet, die angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, enthalten. Die Herstellungskosten werden weitgehend progressiv, teilweise retrograd (ausgehend von den Verkaufserlösen) ermittelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert oder mit dem niedrigeren Wert, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für allgemeine Risiken bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung gebildet. Fremdwährungsforderungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, sind mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB bewertet.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt.

Aktive latente Steuern berücksichtigen neben den zeitlichen Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung. Sofern der Saldo aus aktiven und passiven latenten Steuern zu einem aktiven Übertrag führt, wird dieser in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB aktiviert.

Ausschüttungen können mindestens in Höhe der aktivierten latenten Steuern nicht vorgenommen werden.

Für die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (Anwartschaftsbarwertverfahren) ermittelten Pensionsrückstellungen werden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck angewendet. Der im laufenden Geschäftsjahr zu Grunde gelegte Rechnungszins beläuft sich auf 1,81 % p.a.; hierbei handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Erwartete Rentensteigerungen sind mit 1 % p.a. angesetzt. Es wird das Wahlrecht ausgeübt, den aus der Bewertungsänderung durch das BilMoG resultierenden Zuführungsbetrag bis spätestens zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr mit mindestens einem Fünfzehntel anzusammeln; insoweit werden künftig weitere Zuführungen von insgesamt T€ 13 zu erfassen sein.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Altersversorgungsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von zehn Jahren und der Regelung von sieben Jahren beträgt T€ 32 (Vorjahr: T€ 84).

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden nach IDW RS HFA 3 ermittelt.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB

Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag ermittelt sich wie folgt:

T€
Aktive latente Steuern nach § 274 HGB 1.413
Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Altersversorgungsverpflichtung nach § 253 Absatz 6 HGB 32
Ausschüttungsgesperrter Betrag nach § 268 Abs. 8 HGB 1.445

Nach § 268 Abs. 8 HGB ergibt sich folgender ausschüttungsfähiger Betrag:

T€
Kapitalrücklage 2.555
Gewinnvortrag 5.502
Jahresfehlbetrag -442
abzüglich ausschüttungsgesperrter Betrag -1.445
Ausschüttungsfähiger Betrag nach § 268 Abs. 8 HGB 6.170

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

3. Angaben zum Jahresabschluss

3.1 Angaben zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen T€ 0 auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und von den Forderungen gegen Gesellschafter entfallen T€ 0 auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr T€ 1).

Die Aktivierung der latenten Steuern beruht auf der gemäß Planungsrechnung voraussichtlichen Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge von T€ 1.187 hinsichtlich der Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Abweichungen von T€ 226 zwischen Handels- und Steuerbilanz, die für den Bilanzposten Rückstellungen ermittelt wurden. Der angewendete Gesamtsteuersatz beträgt 32,11%.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 664) sowie Rückstellungen aus ausstehenden Eingangsrechnungen (T€ 348). Bei den Rückstellungen aus ausstehenden Eingangsrechnungen handelt es sich hauptsächlich um fehlende Nebenkostenabrechnungen die auf Basis vorliegender Rechnungen hochgerechnet wurden.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr T€ 0) und die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr T€ 512) entfallen in voller Höhe auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

3.2 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Absatzgebieten:

2022/23 2021/22
T€ T€
Inland 14.849 16.664
Übrige EU 3.378 5.556
Drittländer 88 250
18.720 22.470

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 183.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Es sind vor allem Vertriebskosten wie Frachten, Betriebskosten wie Leiharbeitnehmer- und Instandhaltungsaufwendungen sowie Verwaltungskosten erfasst.

4. Sonstige Angaben

4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Dauerschuldverhältnissen resultieren die folgenden Verpflichtungen:

T€
-fällig 2023/2024 389
-fällig 2024/2025 125
-fällig 2025/2026 27
-fällig 2026/2027 und später 59
600

In den Dauerschuldverhältnissen ist ein Mietvertrag in Höhe von T€ 335 enthalten, der jährlich von beiden Parteien kündbar ist.

4.2 Angaben zum Mutterunternehmen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss zum 30. September 2023 der Pampus Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG, Iserlohn (Amtsgericht Iserlohn HRA 2039), einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird ebenso wie der Konzernlagebericht im Bundesanzeiger offengelegt werden.

4.3 Angaben zu Mitarbeitern

Anzahl der Mitarbeiter (Durchschnitt des Geschäftsjahres)

2022/23 2021/22
Angestellte 12 12
Gewerbliche Arbeitnehmer 47 47
59 59

4.4 Organmitglieder

Das Geschäftsführungsorgan der NEDRI Industriedraht GmbH bestand im Geschäftsjahr 2022/23 aus folgenden Mitgliedern:

Katja Pampus, Hamm, Geschäftsführerin bei der Westfälische Drahtindustrie GmbH

Wulf-Hendrik Pistorius, Hamburg, Geschäftsführer bei der Westfälische Drahtindustrie GmbH

4.5 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Es hat keine Vorgänge von wesentlicher Bedeutung nach dem Abschluss des Berichtsjahres gegeben.

4.6 Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge.

4.7 Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird gem. § 285 Nr. 17 letzter Satzteil HGB verzichtet. Die Angaben erfolgen im Konzernabschluss der Pampus Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG, Iserlohn.

 

Hamm, den 27. Februar 2024

NEDRI Industriedraht GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Pampus

gez. Pistorius

Anlagengitter 2022/23

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.10.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 30.9.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 509.859,65 14.132,96 19.471,66 0,00 504.520,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.398.974,69 201.237,73 224.432,17 40.318,00 2.416.098,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.069.943,94 67.277,00 132.921,54 0,00 1.004.299,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 56.425,00 35.781,00 0,00 -40.318,00 51.888,00
Summe Sachanlagen 4.035.203,28 318.428,69 376.825,37 0,00 3.976.806,60
Summe Anlagevermögen 4.035.203,28 318.428,69 376.825,37 0,00 3.976.806,60
Abschreibungen
1.10.2022 Zugänge Abgänge 30.9.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 386.959,65 20.364,96 19.471,66 387.852,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.999.844,69 113.723,73 204.397,17 1.909.171,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 935.785,94 40.498,00 132.921,54 843.362,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.322.590,28 174.586,69 356.790,37 3.140.386,60
Summe Anlagevermögen 3.322.590,28 174.586,69 356.790,37 3.140.386,60
Buchwerte
30.9.2023 30.9.2022
EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 116.668,00 122.900,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 506.927,00 399.130,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 160.937,00 134.158,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 51.888,00 56.425,00
Summe Sachanlagen 836.420,00 712.613,00
Summe Anlagevermögen 836.420,00 712.613,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

NEDRI Industriedraht GmbH

Hamm

Wirtschafts bericht und Geschäftsverlauf

1. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen

Die NEDRI Industriedraht GmbH fertigt im Wesentlichen für den deutschen und europäischen Markt Eisendrähte für kundenspezifische Anforderungen. Der besondere Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt auf kundenorientiertem Service und bedarfsorientierten Lösungen in den verschiedensten Drahtbereichen. Mittels eines hohen Maßes an Flexibilität und dem von allen Mitarbeitern gelebten Qualitätsbewusstsein ist die Gesellschaft in der Lage, Produkte mit hervorragender Qualität und zuverlässigem Service zu liefern und somit die am Markt bestehenden Kundenanforderungen in besonderer Weise zu erfüllen.

NEDRI Industriedraht GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Westfälische Drahtindustrie GmbH, dem größten konzernfreien Drahtproduzenten Europas.

2. Geschäfts verlauf im Berichtsjahr

Der von der Gesellschaft bediente Markt für Drähte aus Eisengüten unterliegt bereits seit Jahren einem starken Wettbewerb, der u.a. durch europäische Wettbewerber mit einem allgemein geringeren Kostenniveau bedient wird.

Während das Vorjahr durch stark steigende Preise und eine unerwartet geringe Nachfrage gekennzeichnet war, gaben im Berichtsjahr die Preise und die Nachfrage nach. Zwar sind die Energiepreise aufgrund einer veränderten Angebots- und Nachfragestruktur sowie einer zunehmend stabilen Versorgungssicherheit gefallen, jedoch mündeten die zahlreichen Unsicherheiten im politischen und wirtschaftlichen Umfeld in eine nachlassende allgemeine konjunkturelle Entwicklung, besonders in Deutschland. Verstärkt wurde diese Entwicklung zusätzlich durch die nachlassende Bautätigkeit, aufgrund des deutlich angestiegenen Zinsniveaus.

Neben den aktuellen und möglicherweise eher temporären politischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die derzeit das Marktgeschehen beeinflussen, zeichnen sich immer deutlicher zwei langfristig wirkende Herausforderungen ab. Diese werden voraussichtlich sowohl die deutsche, als auch die europäische Wirtschaft zunehmend beschäftigen. Einerseits wirkt der Fachkräftemangel aufgrund des demographischen Wandels dämpfend auf die wirtschaftliche Entwicklung. Andererseits zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die geforderte und notwendige Transformation der Wirtschaft zur CO 2 -Neutralität deutliche Veränderungen auf die Art und Weise des Arbeitens von produzierenden Unternehmen verursachen wird. Für beide dieser grundlegenden Schwierigkeiten müssen die Unternehmen Lösungen finden, um langfristig am Markt bestehen zu können.

Aufgrund einer geringeren Nachfrage ist der Umsatz entgegen der Erwartungen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.749 zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahr ist der Gesamtmengenumsatz (to) um 1.300 to. auf 13.000 to gefallen. Der Rohertrag ist dagegen von um 1,5% auf T€ 4.742 gestiegen.

3. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Der Umsatz des Geschäftsjahres 2022/2023 lag bei T€ 18.720 (Vorjahr: T€ 22.470) und lag damit mengen- und preisbedingt um 16,7% unter dem Vorjahreswert, der Absatz verringerte sich dabei um 9,2%.

Der Materialaufwand ist im Wesentlichen preisbedingt gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.554 auf T€ 14.449 gesunken.

Der Personalaufwand ist zum Vorjahr um T€ 80 auf T€ 3.301 gestiegen.

Das Finanzergebnis der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 21 auf T€ 64 verbessert.

Die Ertragsentwicklung der Gesellschaft bildet sich in den nachstehenden Kennziffern ab:

GJ 2022/23 GJ 2021/22
T€ T€
EBITDA 1 -296 -439
EBIT 2 -471 -609
Jahresergebnis -442 -566

Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen um außergewöhnliche Aufwendungen und latente Steuererträge bereinigt.

Bei den Sachanlagen liegt das Investitionsvolumen mit T€ 318 über den Abschreibungen in Höhe von T€ 175. Im Berichtsjahr weist die Gesellschaft Darlehensforderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 947 aus, die aus der Anlage von Überschussliquidität bei der Gesellschafterin resultieren.

1 Jahresergebnis vor Zinsergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen
2 Jahresergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern

Prognosen-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen und Risiken

Den seit Jahren anhaltenden Überkapazitäten auf dem Markt für Eisendrähte und dem damit einhergehendem Margendruck begegnet die NEDRI Industriedraht GmbH durch eine flexible Marktpräsenz, die die Bedürfnisse der Kunden in den Vordergrund stellt. Aufgrund ihrer vorausschauenden Investitionsstrategie der Vorjahre, der starken finanziellen Ausstattung wie auch dem technischen Know-how der Mitarbeiter wird die Gesellschaft in der Lage sein, im kommenden Geschäftsjahr eine stabile Versandmenge am Markt abzusetzen. Die Gesellschaft wird weiterhin versuchen, das Produktsortiment auf höhermargige Produkte umzustellen, um somit den allgemeinen Preisdruck zu mildern.

Die Risiken der Gesellschaft sind die Risiken, die grundsätzlich mit unternehmerischem Handeln in der Branche verbunden sind. Dazu zählen insbesondere eine negative Entwicklung der Konjunktur und damit verbundene rückläufige Absatzmengen sowie die eingeschränkte Möglichkeit, Erhöhungen der Einstandspreise an die Kunden weiterzugeben.

Im Zusammenhang mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht ein generelles Ausfallrisiko, dem die NEDRI Industriedraht GmbH durch regelmäßige Überwachung der Forderungsstruktur und Kreditversicherungen begegnet.

Mit Ausnahme der konjunkturellen und branchenspezifischen Risiken werden alle Risiken als beherrschbar eingeschätzt. Selbstverständlich stellen weiterhin die nicht vorhersehbaren Energiepreisentwicklungen ein nur schwer vorhersehbares Risiko dar.

Das Management der NEDRI Industriedraht GmbH nimmt fortwährend eine umfangreiche Analyse des Produktspektrums und der Produktionskosten vor. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse werden es der Gesellschaft zukünftig erlauben, sich gegenüber den Anforderungen des Marktes besser positionieren zu können.

Mit den in der Vergangenheit getroffenen investiven Maßnahmen sind die Chancen für eine Verbesserung der Marktposition erhöht worden. Die NEDRI Industriedraht GmbH verfügt über ausreichende Kapazitätsreserven, um einer wachsenden Nachfrage zeitnah entsprechen zu können.

2. Prognose

Die aktuellen Konjunkturprognosen sehen für Deutschland nur eine sehr geringe wirtschaftliche Erholung innerhalb des Kalenderjahres 2024 voraus.

Die wirtschaftliche Entwicklung auf dem Stahlmarkt wird sich aus Sicht der Geschäftsführung vor allem in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2023/24 eher noch weiter eintrüben, bis dann in der zweiten Hälfte eine leichte Verbesserung eintreten wird. Diese Einschätzung stützt sich auf die Erwartungen zur allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung. Für das Preisniveau wird keine wesentliche Veränderung zur aktuellen Situation erwartet, da die Impulse aus der möglichen Verbesserung der wirtschaftlichen Nachfrage nicht ausreichend stark sein werden. Auf der anderen Seite wird aber auch der Kostendruck für die stahlproduzierenden Industrie so groß sein, dass weitere Preisnachlässe als unwahrscheinlich angesehen werden.

Trotz dieser Unsicherheiten geht die Gesellschaft von einem steigenden, leicht positiven Ergebnis für das nächste Geschäftsjahr aus. Erwartungsgemäß führen ein stabiles Mengen- und Margenniveau und geplante Investitionen dazu, dass das EBITDA und das Jahresergebnis zum Vorjahr leicht verbessert wird.

Die Geschäftsführung dankt den Arbeitnehmervertretern für die gute Zusammenarbeit und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr.

 

Hamm, den 27. Februar 2024

NEDRI Industriedraht GmbH

Die Geschäftsführung

Pampus

Pistorius

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die NEDRI Industriedraht GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NEDRI Industriedraht GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NEDRI Industriedraht GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstoßen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstoße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hagen, den 27. Februar 2024

wbs Wilhelm Braune GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. R. Pfeil, Wirtschaftsprüfer

gez. A. Eicken, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss der Nedri Industriedraht GmbH zum 30.09.2023 wurde am 16.9.2024 festgestellt.

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