Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 3527
Vorher
Blitz 04-043 GmbH
Eingetragen
9.6.2004
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Entwicklung sowie Vertrieb von Software Produkten, Verkauf von, technische Pflegeund Wartungsleistungen sowie Schulungen für Softwareprodukte

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Waldemar Bergstreiser
seit 12.9.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Investikas Holding Limited L.L.C-FZARE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Kaspersky Labs Limited
United Kingdom
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kaspersky Labs GmbH

Ingolstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.664.974,76 1.405.410,88
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.523.017,62 3.458.243,54
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.034.192,08 1.997.583,53
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.523.342,67 916.930,22
11.080.552,37 6.372.757,29
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 352.868,16 1.305.718,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 95.621,23 79.233,62
13.194.016,52 9.163.120,70

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.972.054,43 1.230.952,66
III. Jahresüberschuss 1.052.891,82 741.101,77
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 4.213,95 2.494,96
2. sonstige Rückstellungen 3.024.578,43 2.920.913,92
3.028.792,38 2.923.408,88
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 134.910,64 567.337,29
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.719.082,51 3.529.316,50
3. sonstige Verbindlichkeiten 261.284,74 146.003,60
7.115.277,89 4.242.657,39
- davon aus Steuern EUR 231.741,72 (EUR 114.638,92)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 29.189,77 (EUR 28.651,53)
13.194.016,52 9.163.120,70

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 16.266.324,45 17.589.841,68
2. Gesamtleistung 16.266.324,45 17.589.841,68
3. sonstige betriebliche Erträge 994.437,54 1.243.684,73
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.967.963,85 -10.111.299,66
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.160.283,05 -1.120.803,53
-10.128.246,90 -11.232.103,19
- davon für Altersversorgung EUR -26.330,00 (EUR -30.913,00)
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -548.435,20 -533.116,03
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.836.491,37 -5.967.071,53
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 56.978,09 558,98
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 56.978,09 (EUR 558,98)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -271.710,23 -2.345,64
- davon an verbundene Unternehmen EUR -271.710,23 (EUR -2.345,64)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -479.964,56 -358.347,23
10. Ergebnis nach Steuern 1.052.891,82 741.101,77
11. Jahresüberschuss 1.052.891,82 741.101,77

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

der Kaspersky Labs GmbH, Ingolstadt

I. Allgemeine Angaben

Die Kaspersky Labs GmbH hat ihren Sitz in Ingolstadt und ist eingetragen in das Handelsregister B beim Amtsgericht Ingolstadt unter der Nummer HRB 3527.

Als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB werden für den Anhang die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den handelsrechtlichen Bestimmungen aufgestellt worden. Die Regelungen des GmbH-Gesetzes wurden beachtet, ebenso die Regelungen des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG). Die Bewertungsmethoden entsprechen denjenigen des Vorjahresabschlusses. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

III. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear, bei Anschaffungen während des Geschäftsjahres zeitanteilig (zwischen 3 und 11 Jahren), vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten weniger als 800 Euro betragen, werden sofort abgeschrieben. Zur Entwicklung der kumulierten Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten im Jahr 2023 wird auf den Anlagespiegel in der Anlage des Anhangs verwiesen.

2. Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Für Forderungen innerhalb der Kaspersky-Gruppe wurde, wie schon in den Vorjahren, keine Wertberichtigung angesetzt. Da der meiste Umsatz mit wenigen bekannten Großkunden gemacht wird, und diese bis auf sehr wenige (kurzfristige) geringe Ausnahmen zum Bilanzstichtag nicht im Zahlungsverzug waren, sehen wir das Ausfallrisiko als sehr gering an, es wurden hier keine Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, mit Ausnahme der Mietkautionen (siehe "Sonstige Vermögensgegenstände"), sind innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit 179 TEuro (Vj: 179 TEuro) haben eine Fristigkeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Flüssige Mittel

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten, 353 TEuro, werden zum Nennwert angesetzt.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen den zeitanteilig vorgeleisteten Beträgen.

4. Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftigem kaufmännischem Ermessen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen von 3.025 TEuro (Vj: 2.921 TEuro) setzen sich zusammen aus Rückstellungen für noch nicht erhaltene oder gebuchte Rechnungen von 987 TEuro (Vj: 1.123 TEuro), für Personalkosten von 1.519 TEuro (Vj: 1.423 TEuro) und für alle sonstigen Kosten von 519 TEuro (Vj: 375 TEuro).

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin von TEuro 0 (Vj: TEuro 0).

Alle Verbindlichkeiten haben, wie auch schon im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 691 TEuro. Sie bestehen zu 434 TEuro aus Mietverträgen mit einer Laufzeit bis 2025 und zu 257 TEuro aus Leasingverträgen für PKWs mit einer Laufzeit zwischen einem und vier Jahren.

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Für gemietete Gebäude, hauptsächlich in Ingolstadt, sind 179 TEuro bei den Vermietern als Kaution hinterlegt.

7. Währungsumrechnung

Es bestehen weder Forderungen noch Verbindlichkeiten in Fremdwährungen in nennenswertem Umfang. Die Fremdwährungserträge innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge betragen 2 TEuro (Vj: 113 TEuro) und die Fremdwährungsaufwendungen innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 5 TEuro (Vj: 115 TEuro).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind vor allem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 839 TEuro enthalten (Vj: 925 TEuro).

V. Sonstige Angaben

1. Mitglieder der Geschäftsführung

Tanguy Le Bescond de Coatpont, Versailles / Frankreich, Managing Director Southern Europe, (bis 02.05.2023)

Morten Roar Lehn, Rocca Priora/Rom / Italien, Managing Director Southern Europe, (von 02.05.2023 bis 12.09.2023)

Herr Waldemar Bergstreiser, Großmehring / Deutschland, General Manager DACH, (seit 12.09.2023)

Die Gesamtbezüge des Geschäftsführers sind gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angabepflichtig.

2. Mutterunternehmen / Konzern

Die Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der Kaspersky Labs Ltd., London, einbezogen. Diese ist sowohl die direkte Muttergesellschaft der Kaspersky Labs GmbH, als auch die oberste Konzerngesellschaft der Kaspersky-Gruppe. Der Konzernabschluss ist beim Companies House in Großbritannien einzusehen.

3. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren 77 Angestellte beschäftigt, davon 3 Teilzeitangestellte und 2 Angestellte der Betriebsstätte Österreich.

4. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ingolstadt, den 10. Juni 2024

Waldemar Bergstreiser

Geschäftsführung Kaspersky Labs GmbH

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 664.234,10 0,00 18.186,12 646.047,98
664.234,10 0,00 18.186,12 646.047,98
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 6.464.519,18 860.148,58 1.242.420,90 6.082.246,86
6.464.519,18 860.148,58 1.242.420,90 6.082.246,86
7.128.753,28 860.148,58 1.260.607,02 6.728.294,84
Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 664.234,10 0,00 18.186,12 646.047,98
664.234,10 0,00 18.186,12 646.047,98
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 5.059.108,30 548.435,20 1.190.271,40 4.417.272,10
5.059.108,30 548.435,20 1.190.271,40 4.417.272,10
5.723.342,40 548.435,20 1.208.457,52 5.063.320,08
Nettowerte
31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 1.664.974,76 1.405.410,88
1.664.974,76 1.405.410,88
1.664.974,76 1.405.410,88

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Kaspersky Lab Gruppe ist Anbieter von IT-Sicherheitslösungen für Privatkunden und Unternehmen. Für die verschiedenen Unternehmenskunden, kleine und mittlere Firmen sowie Großunternehmen, wird eine breite Service- und Lösungspalette angeboten.

Die Umsatzerlöse der Kaspersky Labs GmbH bestehen hauptsächlich aus dem Verkauf von immateriellen Produkten an Distributoren, zu einem geringen Teil auch aus Marketingdienstleistungen im Konzern, für die eine umsatzunabhängige Provision garantiert wird.

Die Forschung und Entwicklung wird im Konzern, bei der Kaspersky Lab AO, Moskau, durchgeführt. Eigene Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten bestehen nicht. Die Betriebsstätte bei Wien übernimmt Vertriebsleistungen in Österreich. Die Betriebsstätte wurde von zwei Arbeitnehmern vor Ort geführt. Ihr Anteil am Gesamtergebnis der Kaspersky Labs GmbH beträgt 21 TEuro (i. Vj. 24 TEuro). Prozentual beläuft sich der Anteil auf 2,0%.

B. Wirtschaftsbericht

I. Rahmenbedingungen

Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren für das Unternehmen sind weiterhin die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern.

Die bereits in den Vorjahren stark wachsende Digitalisierung der Industrie und von Unternehmensnetzen, sieht sich einem immer stärker werdenden Fachkräftemangel in den Bereichen IT- und IT-Security gegenüber bei einer stetig wachsenden Anzahl von immer komplexeren und zielgerichteteren Cyberattacken. Das Umsatzwachstum und die weitere Entwicklung des Marktes sehen wir seit 2019 in übergreifenden IT-Systemen zur starken Automatisierung von Schutz und Prävention von Nutzern, Daten und Identitäten.

Der Ukrainekrieg und die daraus resultierende BSI-Warnung bezüglich Antiviruslösungen von Kaspersky einhergehend mit der Empfehlung alternative Lösungen anderer Anbieter zum Schutz von Endpoints einzusetzen, belastete das Unternehmen schwer und schädigte dessen Reputation. Viele wichtige Partnerschaften im Privatkundenbereich und B2B-Segment wurden daraufhin seitens Kasperskys Geschäftspartnern gekündigt oder auf nicht absehbare Zeit pausiert. Zusätzlich reagierte die Konkurrenz mit sehr hohen Ablöserabatten und aggressivem Abwerben von Fachkräften.

Obwohl der Markt die technische Funktionsweise der Produkte nicht bemängelt und auch weiterhin von der hohen Expertise Kasperskys überzeugt ist und Kaspersky selbst seine schon 2019 eingeführte Globale Transparenzinitiative noch stärker ausbaute, führte der Ausbruch des Krieges und die öffentliche Warnung mit einer dementsprechend reichweitenstarken und intensiven Berichterstattung in den Medien zu einer Schwächung der Marktposition Kasperskys in Deutschland und in Europa.

Der aktuelle und zukünftige Fokus liegt auf der Rückgewinnung und Erhaltung von Partnern und Kunden, sowie produktbezogen auf Services und Threat Intelligence für Unternehmen und dem AV-Schutz für Privatkunden im Onlinesegment.

II. Geschäftsverlauf

Der Umsatz der Kaspersky Labs GmbH im Marktbereich Deutschland und Österreich ging gegenüber dem Vorjahr lediglich um 8% zurück und fiel damit besser aus als die ursprünglich schlimmsten Annahmen befürchten ließen.

Das Geschäftsergebnis vor Steuern lag bei 1,5 Mio. Euro und damit 39% über dem Vorjahresergebnis. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten im Vergleich zum Vorjahr um 19% gesenkt werden.

III. Ertragslage

Die Umsätze von Kaspersky Labs GmbH sind mit 16,3 Mio. Euro niedriger als im Vorjahr (17,6 Mio. Euro).

Die sonstigen betrieblichen Erträge von 994 TEuro setzen sich in etwa zu drei Vierteln aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen zusammen. Der restliche Teil besteht aus Einnahmen von Arbeitnehmern für Sachbezüge und Fremdwährungsgewinn.

Der Personalaufwand lag mit 10,1 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 11,2 Mio. Euro. Grund für diese Veränderung waren geringe Personalkosten bedingt durch die geopolitische Situation in 2023.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen von 6,0 Mio. Euro auf 4,8 Mio. Euro. Der größte Teil bestand hier aus Kosten für Verkauf und Marketing.

Das Zinsergebnis betrug - 215 TEuro (Vj. - 2 TEuro). Grund für diese Veränderung waren die gestiegenen bzw. angepassten Zinssätze für unternehmensübergreifende Darlehen.

Das Ergebnis vor Steuern lag insgesamt mit 1,5 Mio. Euro höher als im Vorjahr (1,1 Mio. Euro).

IV. Vermögens- und Finanzlage

Das im Unternehmen gebundene Anlagevermögen erhöhte sich auf 1,7 Mio. Euro (i. VJ. 1,4 Mio. Euro).

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von 3,5 Mio. Euro auf 2,5 Mio. Euro durch den weiterhin starken Einfluss der geopolitischen Lage.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen von 2,0 Mio. Euro auf 7,0 Mio. Euro an. Die Verbindlichkeiten bei den gleichen Gesellschaften erhöhten sich ebenfalls von 3,5 Mio. Euro auf 6,7 Mio. Euro. Diese betreffen im Wesentlichen die unternehmensübergreifende Leistungsabrechnungen.

Die Rückstellungen stiegen von 2,9 Mio. Euro auf 3,0 Mio. Euro an. Dies resultiert primär aus gestiegenen Rückstellungen für Bonuszahlungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von 0,6 Mio. Euro auf 0,1 Mio. Euro gesunken.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen 0,3 Mio. Euro und resultieren vor allem aus Verbindlichkeiten aus Steuern.

Die liquiden Mittel zum 31. Dezember 2023 betrugen 0,4 Mio. Euro (i. Vj. 1,3 Mio. Euro). Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen und Bankguthaben.

V. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft stellte sich positiv und stabil dar. Das Jahr 2023 lag im Rahmen der Erwartungen, wurde jedoch, wie in der gesamten Weltwirtschaft, durch den Konflikt in der Ukraine maßgeblich mitbestimmt.

Die gegenwärtigen Verträge innerhalb des Konzernverbundes minimieren das Risiko für die deutsche GmbH, welches somit hauptsächlich aus Marktrisiken besteht.

Chancenbericht

Für den weiteren Geschäftsaufbau investiert die Kaspersky Labs GmbH stark in Wachstumstechnologien wie XDR. Neben EDR zeigte sich der Managed Detection and Response Service (MDR) neben Threat Intelligence-Diensten als potentieller Wachstumsbereich und setzt damit den Trend seit 2021 fort. Der Markt ist weiterhin von einem starken Wettbewerb und Konsolidierungen geprägt.

Im Privatkundenbereich verlagert sich der Markt weiterhin vom Retail- in den Onlinebereich.

Risikobericht

Auch wenn wir die ersten Kunden und Partner zurückgewinnen konnten, sehen wir weiterhin kurz- bis mittelfristige Risiken durch die Veränderungen, die durch die geopolitische Lage des Krieges in der Ukraine und die Warnung des BSI hervorgerufen wurden. Es ist ebenfalls nach wie vor unklar, ob und wie lange die Warnung des BSI aufrechterhalten bleibt oder auch wieder, bei Beendigung des Krieges in der Ukraine, zurückgenommen werden wird. Die daraus resultierende negative Berichterstattung hatte unmittelbare, enorme und bis heute andauernde Folgen: Marketingmaßnahmen wurden seitens der größten Verlagshäuser aufgekündigt, Messeauftritte untersagt oder abgesagt, Werbepartner pausierten ihre Präsenz mit Kaspersky vorerst oder beendeten die Zusammenarbeit, Reseller traten von der Vermarktung unserer Produkte und Lösungen zurück. Reseller im B2B-Bereich und in den B2C-Einzelhandelsketten schlossen und schließen sich weiterhin dieser Haltung an. Auch wenn momentan oft "nur" von einer Pausierung gesprochen wird, ist fraglich, inwiefern der Handel Kaspersky in absehbarer Zeit wieder aufnehmen wird.

Kasperskys Produkte werden regelmäßig externen Überprüfungen und Tests unterzogen und erhalten die höchsten Auszeichnungen und Anerkennungen. Die TOP3-Metrik zeigt wie erfolgreich ein Anbieter ist, indem die Leistungen eines Produkts in verschiedenen unabhängigen Vergleichstests innerhalb eines Kalenderjahres gemessen werden. Eine konsistente Leistung über mehrere Tests und Produkte hinweg ergibt eine aussagekräftigere Bewertung als die Ergebnisse eines einzelnen Tests. Die TOP3-Metrik enthält Ergebnisse zahlreicher Testlabore, darunter AV-Comparatives, AV-TEST oder SE Labs. 2023 war das Lösungsportfolio von Kaspersky wiedermal führend in der TOP3-Metrik.

Ausfallrisiken aufgrund physischer oder sonstiger Ereignisse sind durch das bestehende Geschäftsmodell zum großen Teil auf Ausfallrisiken innerhalb des Kaspersky-Konzerns reduziert. Diese Risiken schätzen wir als sehr gering ein.

Weitere eventuell mögliche Liquiditätsrisiken werden durch Kostensenkungen, Einsparungen und ein kontinuierliches Risiko- und Qualitäts-Management eingegrenzt.

Prognosebericht

Für das Jahr 2024 prognostizieren wir einen weiteren Umsatzrückgang um 8% zum Vorjahr. Es ist jedoch nicht absehbar, welchen Verlauf die geopolitische Stimmung nehmen wird. Kaspersky arbeitet kontinuierlich mit weltweit anerkannten Organisationen zusammen, um seine internen Prozesse unabhängig überprüfen zu lassen, darunter:

Service Organization Control for Service Organizations (SOC 2) Typ 1, wurde 2023 wiederholt erfolgreich abgeschlossen.

Die Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2013, dem internationalen Standard, der Best Practices für Informationssicherheits-Managementsysteme festlegt, wurde von Kaspersky im Jahr 2020 erlangt. Eine Re-Zertifizierung fand im Jahr 2022 mit erweitertem Geltungsbereich statt.

Darüber hinaus verpflichtet sich Kaspersky - und das seit seiner Gründung vor über 25 Jahren - seine Kunden vor Cyberbedrohungen zu schützen, unabhängig von deren Ursprung oder Zweck. Ein wichtiges Element für Transparenz und Vertrauen ist hierbei die seit 2019 bestehende Die Globale Transparenzinitiative (GTI) des Unternehmens. Diese hat zum Ziel, die breitere Informationssicherheitsgemeinschaft und andere Interessengruppen in die Validierung und Verifizierung der Vertrauenswürdigkeit seiner Produkte, internen Prozesse und Geschäftsabläufe einzubeziehen. Kaspersky führt seitdem regelmäßig zusätzliche Mechanismen der Rechenschaftspflicht ein, über die das Unternehmen weiter nachweist, dass es alle Sicherheitsprobleme umgehend und gründlich angeht: Zuletzt die Eröffnung neuer Transparenzzentren in Riyadh (Saudi-Arabien), Kigali (Afrika) im Jahr 2023 und Istanbul (Türkei) im Jahr 2024, sowie die Veröffentlichung des neuen Transparenzberichts, in dem die Anzahl der Anfragen von Strafverfolgungs- und Regierungsbehörden nach Informationen über Nutzerdaten, Fachwissen und technische Informationen zur Untersuchung von Bedrohungen offengelegt wird.

Für das Ergebnis vor Steuern erwarten wir, trotz des prognostizierten Umsatzrückgangs, einen im Verhältnis zum Umsatz leichten Anstieg, bedingt durch gezielte Kosteneinsparungen.

Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse von unseren Erwartungen abweichen können.

 

Ingolstadt, den 10. Juni 2024

gez. Waldemar Bergstreiser

Geschäftsführung Kaspersky Labs GmbH

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Kaspersky Labs GmbH, Ingolstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kaspersky Labs GmbH, Ingolstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kaspersky Labs GmbH, Ingolstadt, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Augsburg, 14. Juni 2024

drei6null Zirch & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Paul Hairbucher, Wirtschaftsprüfer

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