Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 230543
Vorher
Mosolf Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
14.5.1980
Branche
Reparatur und Instandhaltung von sonstigen zivilen Beförderungsmitteln a. n. g.Güterbeförderung im StraßenverkehrTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung a) von Transporten aller Art im nationalen und intrenationalen Güterneh- und Güterfernverkehr b) von Reparaturen an Kraftfahrzeugen aller Art und alle damit zusammenhängenden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Fauser
seit 25.1.2024
Geschäftsführer
Daniel Imhof
seit 9.3.2020
Prokura
Michael Geisinger
seit 7.8.2017
Geschäftsführer
Michael Sonnentag
seit 16.5.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Mosolf SE & Co. KG
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
MOSOLF Transport Solutions GmbH
Germany
60.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mosolf
Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Kirchheim unter Teck

Jahresabschluss
zum Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2015

Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2015

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Mosolf Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Mosolf GmbH) mit Sitz in Kirchheim unter Teck ist ein Dienstleistungsunternehmen, dessen Geschäftstätigkeit sich auf die Durchführung von Fahrzeugtransporten im nationalen und internationalen Güternah- und Güterfernverkehr erstreckt. Zudem werden Werkstattdienstleistungen an eigenem und fremdem Fuhrpark durchgeführt.

Es bestehen Niederlassungen in Illingen, Dornhan, Wolfsburg und Ketzin.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Zahl der Neuzulassungen in der Europäischen Union (EU) ist im Gesamtjahr 2015 mit 13,7 Mio. Pkw um ca. 9,3% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Sowohl die Volumenmärkte (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien) mit einem Zuwachs von 8,8% wie auch die restlichen EU-Mitgliedsstaaten mit einem Zuwachs von 10,6% verzeichneten eine positive Entwicklung. Dabei trug vor allem der Zuwachs auf den Volumenmärkten entscheidend zum Anstieg der Neuzulassung bei. Auf ihnen wurden im Berichtsjahr 75,6% der Neuzulassungen realisiert; der Anteil am Gesamtzuwachs des Jahres 2015 betrug 72,4%.

Die Absatzzahlen des Geschäftsjahres spiegeln die wirtschaftliche Erholung in der EU von den Folgen der Finanzkrise wider. Die in den Vorjahren eingeleiteten Gegenmaßnahmen in den betroffenen Ländern führten zur Stabilisierung und Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Entwicklung. Das Bruttoinlandsprodukt der EU wuchs im Vorjahresvergleich um 1,9% und führte zu einer spürbaren Verbesserung des europaweiten Konsumklimas.

Aufgrund der gestiegenen Zulassungszahlen konnte die deutsche Automobilindustrie ihre Marktanteile in der EU im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr weiter ausbauen. Vom Gesamtwachstum entfielen 40,3% auf die deutschen Hersteller. Dabei profitierten die deutschen Autobauer vor allem von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in Europa und Nordamerika. Die Inlandsproduktion bei den Personenkraftwagen stieg um 1,9% gegenüber dem Vorjahr; die Exporte wuchsen um 2,4%.

2.2. Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse des Berichtsjahres in Höhe von T€ 43.229 lagen unter dem Planwert. Im Wesentlichen ist dies auf einen günstigeren Dieselpreis, der sich umsatzmindernd auf die Dieselzuschläge auswirkte, zurückzuführen.

Im Berichtsjahr konnte die Mosolf GmbH ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von T€ 258 (Vorjahr: T€ 874) erwirtschaften. Dies entspricht einer Umsatzrendite von 0,6% (Vorjahr: 2,0%).

Es liegt damit leicht unter dem Planansatz. Einem besseren operativen Ergebnis stehen vor allem höhere Aufwendungen für Schäden und Umstellung des Reifenmanagements gegenüber.

Die Eigenkapitalrentabilität beträgt bei einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 171 (Vorjahr: T€ 685) im Geschäftsjahr 1,1% gegenüber 4,5% im Vorjahr.

Der Geschäftsverlauf ist unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Voraussetzungen zufriedenstellend.

2.3. Ertragslage

Die Umsätze der Gesellschaft entwickelten sich folgendermaßen:

2015
T€
2014
T€
Frachterlöse 40.813 40.375
Technische Umsätze 357 367
Treibstofferlöse 1.100 1.170
2Sonstige Umsätze 959 850
Summe Umsätze 43.229 42.762

Im Geschäftsjahr stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um T€ 467. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,1%.

Bei den Frachtumsätzen stehen gesunkenen Erträgen aus den Dieselzuschlägen im Wesentlichen positive Preiseffekte gegenüber.

Der Rückgang bei den Treibstofferlösen resultierte im Wesentlichen aus niedrigeren Verkaufspreisen denen beim Wareneinsatz auch niedrigere Einstandspreise für die Kraftstoffe gegenüberstehen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich im Vorjahresvergleich um 47,0% auf T€ 483, was sich insbesondere aus geringeren Erträgen aus dem Verkauf von Lastkraftwagen und aus der Auflösung von Rückstellungen ergibt.

Im Vergleich zum Vorjahr ging der Materialaufwand um 7,8% auf T€ 15.316 zurück. Im Wesentlichen ist das auf geringere, nutzungsabhängige Fahrzeugkosten des Fuhrparks zurückzuführen, hier insbesondere die Kraftstoffkosten. Der Preis für Dieselkraftstoffe lag im Jahresdurchschnitt um ca. 13,0% unter dem Durchschnittspreis des Vorjahres.

Bedingt durch Lohnerhöhungen und dem Zuwachs der Belegschaft um durchschnittlich ca. 16 Mitarbeiter stieg der Personalaufwand um T€ 879 auf T€ 15.700.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen veränderten sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,9% auf T€ 9.616, was im Wesentlichen auf gestiegenen sonstigen Fahrzeugkosten aufgrund eines höheren Reparatur- und Versicherungsaufwands zurückzuführen ist.

2.4. Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ 2.567. Vermindert um den Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 4.507 und erhöht um den Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ 1.970 ergibt sich ein Gesamt-Cashflow von T€ 30.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch flüssige Mittel und kurzfristige Forderungen gedeckt. Der Deckungsgrad sank im Vergleich zum Vorjahr von 237,1% auf 190,3%, was im Wesentlichen auf einen geringeren Forderungsbestand bei nahezu unverändertem Bestand an kurzfristigem Fremdkapital zurückzuführen ist.

Die Mosolf GmbH verfügt über ausreichend kurzfristige Mittel und konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen.

2.5. Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,4% auf T€ 22.185.

Das Anlagevermögen beträgt zum Bilanzstichtag 46,8% (Vorjahr: 36,6%) des Gesamtvermögens. Im Geschäftsjahr waren Zugänge in Höhe von T€ 4.702 zu verzeichnen; Abschreibungen wurden in Höhe von T€ 2.821 planmäßig vorgenommen.

Das Anlagevermögen besteht überwiegend aus Spezialtransportern zur Beförderung von PKW.

Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Bestand von 130 Motorwagen und 205 Anhängern.

Des Weiteren sind 94 Motorwagen und 12 Anhänger geleast, die nicht im Anlagevermögen ausgewiesen werden.

Die Investitionen in Höhe von T€ 4.703 wurden im Berichtsjahr planmäßig durchgeführt. Das Investment diente im Wesentlichen der Erneuerung und Erweiterung des Fuhrparks. Im Geschäftsjahr wurden 28 Motorwagen und 34 Anhänger angeschafft (teilweise gebraucht); abgegangen sind 9 Motorwagen und 10 Anhänger.

Weiterhin wurden 13 Motorwagen neu geleast, ausgelaufen sind Leasingverträge für 17 Motorwagen und 9 Anhänger.

Für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen des Fuhrparks bestand zum Bilanzstichtag ein Bestellobligo von T€ 1.391.

Die kurzfristigen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich um 20,8% auf T€ 10.779. Ihr Anteil am Gesamtvermögen sank auf 48,6%. Ursächlich hierfür war vor allem die Rückführung der internen Finanzierung innerhalb der Mosolf-Gruppe.

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist gut, Bewertungsrisiken bestehen aus heutiger Sicht nicht.

Die Gesellschaft verfügt über eine überdurchschnittlich gute Eigenkapitalausstattung mit einer Quote von 69,3% (Vorjahr: 66,2%) des Gesamtkapitals. Ein Betrag in Höhe von T€ 140 wurde im Berichtsjahr an die Gesellschafterin ausgeschüttet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden in Höhe von T€ 1.146 planmäßig getilgt. Die Darlehen in Höhe von insgesamt T€ 1.874 sind vollständig durch Sicherungsübereignung der Züge gesichert. Der Anteil dieser Verbindlichkeiten am Gesamtkapital sank von 13,0% auf 8,5%.

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die zu berichten wäre, haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Risiken und Chancen

4.1. Prognosebericht

4.1.1. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung

Trotz vielfältiger und zunehmender wirtschaftlicher und geopolitischer Risiken in und außerhalb Europas gehen alle relevanten Institutionen von einem Wachstum der globalen Wirtschaft im Jahr 2016 aus. Für die Folgejahre wird mit weiter steigenden Wachstumsraten gerechnet. Für die EU wird ein Wachstum des BIP im Jahr 2016 von bis zu 1,8% prognostiziert. Die Prognosen aller relevanten Institutionen sehen für Deutschland Wachstumsraten zwischen 1,3% und 2,0%.

Bezogen auf Deutschland, welches das Hauptabsatzgebiet der Gesellschaft ist, stützen sich die Prognosen auf eine steigende Binnennachfrage und einen stabilen Außenhandel aufgrund eines konstant niedrigen EURO-Wechselkurses, welcher sich neben dem günstigen Zinsumfeld positiv auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen auswirken wird. Ursächlich für eine Erhöhung der privaten Nachfrage sind eine stabile Arbeitsmarktentwicklung vor allem aufgrund der real steigenden Industrieproduktion, einem über dem langfristigen Durchschnitt steigenden Lohn- und Gehaltsniveau und einer weiterhin rückläufigen Sparquote aufgrund des geringen Zinsniveaus. Darüber hinaus resultieren reale Einkommenszuwächse aus den niedrigen Mobilitäts- und Energiepreisen. Zusätzliche Impulse für eine steigende Binnennachfrage werden auch durch die hohe Netto-Zuwanderung nach Deutschland erwartet.

Für den deutschen Automobilmarkt haben Untersuchungen ergeben, dass perspektivisch mit stabilen Absatzzahlen um 3,0 Mio. Fahrzeuge pro Jahr zu rechnen ist. Von einem Erreichen der durchschnittlichen Absatzzahlen von jährlich ca. 3,3 Mio. Fahrzeugen in den Jahren 2000 bis 2008 wird allerdings nicht ausgegangen. Dies ist im Wesentlichen auf den demographischen Wandel mit einer alternden und zugleich schrumpfenden Bevölkerung sowie auf neue Mobilitätskonzepte zurückzuführen.

Für die deutsche Inlandsproduktion und den Export sehen die Automobilverbände im Jahr 2016 ein leicht schwächeres Wachstumspotenzial als im Jahr 2015.

Der Trend steigender Absatzzahlen setzt sich auch im Jahr 2016 weiter fort. So wurden in den Monaten Januar und Februar 2016 10,1% mehr Fahrzeuge zugelassen als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dabei ergab sich vor allem für die Volumenmärkte (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien) ein positives Bild mit einem Anstieg der Neuzulassungen von insgesamt 10,9%. Somit fallen ca. 77,0% des Gesamtwachstums in der EU auf diese fünf Märkte.

4.1.2. Ausblick Unternehmen

Die Entwicklung des Unternehmens hängt im Wesentlichen von der Entwicklung der Absatzvolumina der Automobilindustrie ab. Gerade die Volatilität der Absatzvolumina und die entsprechende notwendige Flexibilität im Hinblick auf die vorzuhaltenden Kapazitäten, ist eine Herausforderung der kommenden Jahre.

Durch den vor allem in Deutschland prognostizierten stabilen PKW-Absatz sowie steigender Export-/Importvolumina über die Seehäfen rechnen wir im Jahr 2016 mit einer besseren Beschäftigungssituation als im Vorjahr. Hierzu ist eine Erhöhung der Transportkapazitäten geplant. Wir gehen deshalb von moderat höheren Umsätzen als im Jahr 2015 aus.

Bei der Entwicklung der Dieselpreise gehen wir tendenziell von gleichbleibenden Preisen aus. Trotz des unvermindert hohen Wettbewerbsdruck in der Speditionsbranche erwarten wir allgemein für die Transportpreise marginale Verbesserung der Konditionen gegenüber unseren Kunden.

Aus heutiger Sicht erwarten wir für 2016 ein positives Ergebnis etwas über dem Niveau des Jahres 2015. Optimistisch stimmen uns hierbei sowohl Preis- wie auch Volumeneffekte, denen andererseits auch Personalkostensteigerungen, höhere Fahrzeug- und Verwaltungskosten gegenüberstehen.

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, wird die Mosolf GmbH kurzfristig auf Marktänderungen reagieren. Im Mittelpunkt steht hierbei die weitere Optimierung der Transportverkehre. Bei der Verlängerung bestehender Verträge und dem Abschluss neuer Verträge ist die Gesellschaft bestrebt, verbesserte Konditionen durchzusetzen. Investitionen werden an die wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst. Einsparungen werden in wirtschaftlich sinnvollem Maße vorgenommen.

4.2. Risikomanagement

Der Bereich Fahrzeugtransporte erfordert eine hohe Sensibilität für die Märkte und ausgereifte Kontrollinstrumentarien. Aufgrund bestehender Verträge und voraussichtlichen Marktentwicklungen wird eine kurz- und mittelfristige Planung erstellt. Vorausschauend werden dabei zukünftige Risiken berücksichtigt.

Zur Unternehmenssteuerung und Risikominimierung sind insbesondere folgende Kontrollmechanismen vorhanden:

* Kurz- und mittelfristige Planung der Ergebnisse und Liquidität

* Monatliche Ergebnisrechnung als Plan/Ist und Ist/Ist Vorjahresvergleich

* Monatliche Bilanz und Cashflow Berechnung

* Forderungsmanagement

* Operatives Kennzahlensystem (Qualitätsmanagements- und Produktivitätssystem)

* Zugauswertung

* Benchmark mit weiteren Gesellschaften der Mosolf-Gruppe

Im Einzelnen werden im Rahmen unserer Risiko-Analyse die wesentlichen Risiken, wie Kredit-, Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken besonders beachtet und überwacht. Gleichzeitig werden das Lieferanten- und Lagerrisiko sowie die Markt- und Auftragsrisiken laufend aktualisiert und auf Veränderungen überprüft. Besonderes Augenmerk wird auf das Personalwesen gelegt, da hier ansonsten die Gefahr besteht, dass die Kapazität i.S. von transportierten Volumen mangels ausreichender und geschulter Mitarbeiter eingeschränkt werden muss.

Auf etwaige Risiken kann mit den vorhandenen Instrumentarien kurzfristig reagiert werden. Alle abgeleiteten rechtlichen Risiken wie Haftung und Betriebsunterbrechung sind durch Versicherungsverträge wirtschaftlich abgedeckt.

4.3. Darstellung der voraussichtlichen wesentlichen Risiken und Chancen

Unternehmerisches Handeln ist mit Chancen und Risiken verbunden. Der verantwortungsbewusste Umgang mit möglichen Risiken aus den operativen Tätigkeiten ist die grundsätzliche Basis für unternehmerisches Handeln in der Mosolf GmbH.

Die wesentlichen Risiken und Chancen im Einzelnen:

Markt- und Auftragsentwicklung

Die makroökonomischen Rahmenbedingungen, die vom Unternehmen nicht beeinflusst werden können, stellen ein latentes Gefährdungspotenzial dar. Dies trifft insbesondere für den Fall zu, dass der bislang stabile deutsche Markt einen drastischen Einbruch erfährt und die deutschen Hersteller eine wesentliche Abschwächung der Exporte erfahren. Nach aktueller Einschätzung ist hiervon im Jahr 2016 jedoch nicht auszugehen.

Nach wie vor besteht ein erheblicher Wettbewerbsdruck im Transportgewerbe, insbesondere durch die Erweiterung des europäischen Binnenmarkts Richtung Osteuropa. Vor allem im deutschen Markt kommt es unter den etablierten und neuen Anbietern zu stärkerer Konkurrenz, die mit sinkenden Angebotspreisen einhergeht. Dem stehen steigende Betriebskosten gegenüber. In diesem Umfeld sind Konditionsanpassungen, die eine positive Wirkung auf das Ergebnis nur schwer durchzusetzen.

Bei bestehenden, jedoch bald auslaufenden Aufträgen, ist teilweise durch Neuausschreibungen der Kunden das Auftragsrisiko erhöht. Durch die Beteiligung an Ausschreibungen von Kunden, deren Aufträge von Wettbewerbern gehalten werden, wird versucht, die Auftragssituation zu verbessern und das Kundenportfolio wirtschaftlich sinnvoll zu ergänzen.

Grundsätzlich ergibt sich für die Gesellschaft in diesem Wettbewerbsumfeld aber auch die Chance, sich am Markt weiterhin erfolgreich zu positionieren und durchzusetzen. Von Vorteil sind hierbei unsere langjährigen und vertrauensvollen Geschäftsbeziehungen mit einem großen Teil unserer Kunden, die vorhandene Infrastruktur, die Flexibilität hinsichtlich der vorzuhaltenden Kapazitäten sowie die hohe Qualität der angebotenen Leistungen. In diesem Zusammenhang ist die Gesellschaft bestrebt, ihre Transportverkehre hinsichtlich Auslastung des gesamten Fuhrparks sowie der Ladefaktoren jedes einzelnen Zuges zu optimieren.

Die Entwicklung der Kraftstoffpreise beinhaltet aus unserer Sicht nach wie vor ein Risikopotential, da die Kostenentwicklung nicht einschätzbar ist. Durch vertragliche Vereinbarungen (Gleitklausel für Dieselpreise), werden wir zeitlich versetzt die Konditionen diesbezüglich gegenüber den Kunden anpassen und können somit die steigenden Kraftstoffkosten größtenteils kompensieren. Auf der anderen Seite garantieren die vertraglichen Vereinbarungen allerdings auch eine Partizipation unserer Kunden von sinkenden Kraftstoffpreisen.

Leasingverträge

Einen Teil des Fuhrparks (ca. 25,6%) ist mittel- bis langfristig geleast. Die sich hieraus ergebenden zukünftigen finanziellen Verpflichtungen betragen T€ 4.746 wovon T€ 1.723 im nächsten Geschäftsjahr fällig werden. Für die Laufzeit der Leasingverträge besteht nur ein geringes Kostenrisiko aufgrund gleichbleibender Leasingraten. Es bestehen jedoch auftragsbedingte Stillstandsrisiken. Durch die Rückgabe der Leasingobjekte am Ende der Vertragslaufzeit besteht für die Gesellschaft kein Veräußerungsrisiko.

Personal

Die Suche nach qualifiziertem Fahrpersonal sowie geeigneten Auszubildenden (Berufskraftfahrer) gestaltet sich zunehmend schwieriger, so dass wir hier ein weiteres, nicht unerhebliches Risikopotenzial sehen. Die Konsequenzen aus dieser Entwicklung wären einerseits steigende Personalkosten aufgrund höherer Fahrerlöhne und andererseits mögliche Produktivitätseinbußen wegen des Stillstands von Fahrzeugen, was sich beides negativ auf das Ergebnis auswirkt.

Eine leistungsgerechte Bezahlung, eine gezielte Nachwuchsförderung sowie eine ausgeprägte Firmenkultur sehen wir allerdings auch als Chance, in der Zukunft qualifiziertes Personal akquirieren zu können.

Finanzierung

Dem Risiko von Forderungsausfällen wird durch ein straffes Forderungs-Management Rechnung getragen. Für gefährdete Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet.

Aufgrund langfristiger Kreditverträge mit Kreditinstituten, die hinsichtlich Tilgung und Zinsen keine variablen Bestandteile enthalten, besteht hier kein Risiko.

Um Vorfinanzierungseffekte zu minimieren wird seitens der Gesellschaft bei Abschluss von neuen Kundenverträgen explizit darauf geachtet, dass debitorische und kreditorische Zahlungsziele nicht wesentlich auseinanderfallen.

Darüber hinaus sind aus heutiger Sicht keine besonderen Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder die künftige wirtschaftliche Lage wesentlich negativ beeinträchtigen könnten.

 

Kirchheim unter Teck, den 8. April 2016

Die Geschäftsleitung

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva

31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 949,00 369,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 255.365,46 280.737,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.830,00 12.028,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.116.495,00 8.202.348,00
  10.376.690,46 8.495.113,46
III. Finanzanlagen    
Genossenschaftsanteile 3.030,00 3.030,00
Summe Anlagevermögen 10.380.669,46 8.498.512,46
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 404.471,98 415.096,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 37.504,57 45.975,93
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.779.360,31 13.615.469,93
3. Sonstige Vermögensgegenstände 472.996,10 545.398,56
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 65.358,43 (EUR 127.953,23)    
  11.289.860,98 14.206.844,42
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 41.674,26 11.881,59
Summe Umlaufvermögen 11.736.007,22 14.633.822,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 68.231,00 63.295,62
Summe Aktiva 22.184.907,68 23.195.630,28

Passiva

   
  31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Kapitalrücklage 553.421,31 553.421,31
III. Gewinnrücklagen    
Andere Gewinnrücklagen 112.330,30 112.330,30
IV. Gewinnvortrag 14.485.056,30 13.940.499,85
V. Jahresüberschuss 170.975,67 684.556,45
Summe Eigenkapital 15.381.783,58 15.350.807,91
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 53.580,19 45.124,19
2. Sonstige Rückstellungen 1.682.770,27 1.315.902,83
Summe Rückstellungen 1.736.350,46 1.361.027,02
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.873.610,00 3.019.814,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.026.954,00 (EUR 1.146.204,00)    
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.715.980,38 2.139.201,79
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.715.980,38 (EUR 2.139.201,79)    
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.406,93 7.135,40
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 6.406,93 (EUR 7.135,40)    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.470.776,33 1.317.644,16
- davon aus Steuern EUR 383.750,03 (EUR 367.435,79)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 7.360,00 (EUR 12.907,72)    
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.470.776,33 (EUR 1.317.644,16)    
Summe Verbindlichkeiten 5.066.773,64 6.483.795,35
Summe Passiva 22.184.907,68 23.195.630,28

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

2015
EUR
2014
EUR
1. Umsatzerlöse 43.228.789,67 42.761.924,26
2. Sonstige betriebliche Erträge 482.456,11 912.465,85
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -15.313.869,72 -16.567.963,17
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.811,89 -36.171,08
  -15.315.681,61 -16.604.134,25
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -12.751.370,61 -12.050.470,64
b) Soziale Abgaben -2.948.572,29 -2.770.922,06
  -15.699.942,90 -14.821.392,70
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.820.962,07 -2.463.312,67
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.615.917,68 -8.915.424,97
- davon aus Währungsumrechnung EUR 0,00 (EUR -2,86)    
7. Erträge aus Beteiligungen 235,50 280,50
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.204,22 50.976,57
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 36.688,22 (EUR 50.973,50)    
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -42.526,74 -47.192,01
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 257.654,50 874.190,58
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -86.678,83 -189.634,13
12. Jahresüberschuss 170.975,67 684.556,45

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

A. Allgemeine Angaben zu Besonderheiten der Form, insbesondere der Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Gliederungsvorschriften nach §§ 264 ff HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Abweichungen gegenüber dem Vorjahr bezüglich der Form der Darstellung des Jahresabschlusses liegen nicht vor.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind grundsätzlich nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

2. Bewertungsmethoden

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

- Erworbene immaterielle Anlagegüter sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Dabei wurde von der der linearen Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht. Die Abschreibungsdauern stellen sich wie folgt dar:

* Immaterielle Vermögensgegenstände mit 5 Jahren

* Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten von 10 bis 15 Jahren

* Technische Anlagen und Maschinen von 1 bis 10 Jahren

* Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung von 1 bis 10 Jahren

- Genossenschaftsanteile wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

- Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bewertet.

- Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Für Risiken, die sich aus der Lagerung oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

- Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Langfristige Forderungen wurden abgezinst. Erkennbare Einzelrisiken sowie das allgemeine Kreditrisiko werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

- Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

- Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

- Langfristige Rückstellungen werden, soweit vorhanden, abgezinst.

- Posten des Jahresabschlusses mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, die auf fremde Währung lauten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlusstag umgerechnet.

C. Erläuterungen zu einzelnen Posten von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

1. Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens nach § 268 Abs. 2 HGB sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind T€ 6.377 (Vorjahr: T€ 5.939) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

3. Sonstige Rückstellungen

Die "Sonstigen Rückstellungen" wurden insbesondere für Schadensaufwendungen, Urlaubsansprüche und Überstunden, Abnahmeverpflichtungen, Versicherungsnachschüsse, Beiträge zur Berufsgenossenschaft, sowie Prüfungs- und Beratungskosten gebildet.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 1.874 (Vorjahr: T€ 3.020) durch Sicherungsübereignung der Züge gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

5. Latente Steuern

Im Berichtsjahr liegen weder aktive noch passive Steuerlatenzen vor.

6. Haftungsverhältnisse, die nicht aus der Bilanz ersichtlich sind

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB zu vermerken.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Wesentlichen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 9.176 mit folgenden Fälligkeiten:

T€ davon Verbundene Unternehmen
T€
bis 1 Jahr 2.302 60
bis Vertragsende 6.874 417
  9.176 477

Das Bestellobligo für Investitionen des Jahres 2015 beträgt zum Bilanzstichtag T€ 1.391.

8. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und Absatzmärkten

Berichtsjahr
T€
Vorjahr
T€
Tätigkeitsbereiche    
Speditions- und Frachterlöse 40.813 40.375
Treibstofferlöse 1.100 1.170
Technische Umsätze 357 367
Sonstige Umsätze 959 850
  43.229 42.762
Absatzmärkte    
Deutschland 43.152 42.728
Europäische Union 77 34
  43.229 42.762

9. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden die Kfz-Steuern in Höhe von T€ 199 (Vorjahr: T€ 187) zusammen mit den sonstigen Kfz-Kosten ausgewiesen.

10. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 225 (Vorjahr: T€ 582) enthalten. Aufwendungen des Postens "Sonstige betriebliche Aufwendungen" im Jahr 2014 waren in Höhe von T€ 25 periodenfremd.

Im Zinsergebnis sind Aufwendungen in Höhe von T€ 6 und Erträge in Höhe von T€ 5 periodenfremd. Im Vorjahr waren keine periodenfremden Beträge enthalten.

Der Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" enthält periodenfremde Aufwendungen in Hohe von T€ 2 (Vorjahr: T€ 0).

11. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 170.975,67 sowie der Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2015 in Höhe von € 14.485.056,30 werden auf neue Rechnung vorgetragen, so dass sich zum 01. Januar 2016 ein Gewinnvortrag in Höhe von € 14.656.031,97 ergibt.

D. Sonstige Pflichtangaben

1. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Georg Mekle, Dettingen

Gregory Hancke, Stuttgart

Angaben über die Gesamtbezüge wurden gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen, da nur ein Organmitglied Bezüge erhält.

2. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 10.693 (Vorjahr: T€ 13.539) enthalten. Sie betreffen in Höhe von T€ 6.290 (Vorjahr: T€ 5.862) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 4.119 (Vorjahr: T€ 7.417) kurzfristige Darlehensforderungen.

3. Konzernzugehörigkeit

Die Mosolf Gesellschaft mit beschränkter Haftung wird in den Konzernabschluss der Horst Mosolf GmbH & Co. KG, Internationale Spedition, Kirchheim unter Teck, einbezogen. Der Konzernjahresabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

4. Honorar des Abschlussprüfers

Die Angabe zum Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgt im Anhang des Konzernabschlusses der Horst Mosolf GmbH & Co. KG Internationale Spedition, Kirchheim unter Teck.

5. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigt en Arbeitnehmer

Berichtsjahr
Angestellte 30
Arbeiter 339
  369

 

Kirchheim unter Teck, den 8. April 2016

Mosolf Gesellschaft mit beschränkter Haftung

gez. Georg Mekle, Geschäftsführer

gez. Gregory Hancke, Geschäftsführer

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2015

An-
schaffungs-,
Herstellungs-
kosten
1.1.2015
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte
Abschrei-
bungen
31.12.2015
EUR
Buchwert
31.12.2015
EUR
Buchwert
31.12.2014
EUR
Abschrei-
bungen
Geschäfts-
jahr
EUR
A. Anlagevermögen              
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 46.713,29 997,00 0,00 46.761,29 949,00 369,00 417,00
II. Sachanlagen              
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 421.577,78 0,00 0,00 166.212,32 255.365,46 280.737,46 25.372,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 110.234,47 0,00 0,00 105.404,47 4.830,00 12.028,00 7.198,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.936.175,39 4.702.145,07 991.044,02 16.530.781,44 10.116.495,00 8.202.348,00 2.787.975,07
Summe Sachanlagen 23.467.987,64 4.702.145,07 991.044,02 16.802.398,23 10.376.690,46 8.495.113,46 2.820.545,07
III. Finanzanlagen              
Genossenschaftsanteile 3.030,00 0,00 0,00 0,00 3.030,00 3.030,00 0,00
Summe Anlagevermögen 23.517.730,93 4.703.142,07 991.044,02 16.849.159,52 10.380.669,46 8.498.512,46 2.820.962,07

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Mosolf GmbH, Kirchheim unter Teck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 30. Mai 2016

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Philipp, Wirtschaftsprüfer

gez. Müller, Wirtschaftsprüferin

Sonstiger Berichtsbestandteil

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2016 festgestellt.

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