Allround Service GmbHLiquidiert

53177 Bonn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 17383
Vorher
Allround Service Köln GmbH Gründung + Förderung + Sicherung von Verbund-WerkstättenAllround Service Köln GmbH
Eingetragen
19.12.1980
Branche
Erbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenAmbulante Betreuungsdienste für ältere MenschenErbringung von allen anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.
Gegenstand
ist die Erbringung von Dienst- und Beratungsleistungen insbesondere für Unternehmen des Gesundheits- und Sozialwesens. Die Gesellschaft ist zur gewerblichen Arbeitnehmerüberlassung berechtigt.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Staisch
seit 14.5.2013
Geschäftsführer
Thomas Neeb
seit 19.11.2010
Geschäftsführer
Oliver Teßmer
seit 19.11.2010
Geschäftsführer
Sabine Fuchs
seit 19.11.2010
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.01% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (4)

NameAnteil
Johannes Seniorendienste c.V.
62.82%
Johannes Seniorendienste e.V.
20.00%
13.77%
Caritasverein zur Förderung der Nostra gGmbH
3.42%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
80.00%
Johannes Seniorendienste e.V.
Germany
6.500 €
20.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Allround Service GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz

Aktiva

  31.12.2014 31.12.2013
  EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen   49.188,00   70.545,00
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung   8.646,75   110.429,28
      57.834,75 180.974,28
B. Umlaufvermögen        
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.094,49     27.203,33
2. Forderungen gegen Gesellschafter 24.786,81     32.634,42
3. Sonstige Vermögensgegenstände 22.178,86     5.097,85
    54.060,16   64.935,60
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   464.208,13   189.487,52
      518.268,29 254.423,12
C. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag     489.142,59 618.864,02
      1.065.245,63 1.054.261,42

Passiva

       
    31.12.2014 31.12.2013
    EUR EUR EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   32.500,00   32.500,00
II. Kapitalrücklage   22.548,95   22.548,95
III. Verlustvortrag   -673.912,97   -825.774,84
IV. Jahresüberschuss   129.721,43   151.861,87
VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   489.142,59   618.864,02
      0,00 0,00
B. Rückstellungen        
1. Steuerrückstellungen   77.190,00   0,00
2. Sonstige Rückstellungen   424.849,63   402.269,77
      502.039,63 402.269,77
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   7.716,35   11.957,99
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 7.716,35 (im Vorjahr EUR 11.957,99) -        
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   4.034,05   6.969,93
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 4.034,05 (im Vorjahr EUR 6.969,93) -        
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern   4.641,12   17.737,87
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 4.641,12 (im Vorjahr EUR 17.737,87) -        
4. Sonstige Verbindlichkeiten   546.814,48   611.836,36
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 546.814,48 (im Vorjahr EUR 611.836,36) -        
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 521.335,46 (im Vorjahr EUR 505.276,53) -        
- davon aus Steuern EUR 7.546,06 (im Vorjahr EUR 58.858,64) -        
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 57,65 (im Vorjahr EUR 73.743,62) -        
      563.206,00 648.502,15
D. Rechnungsabgrenzungsposten     0,00 3.489,50
      1.065.245,63 1.054.261,42

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der nachfolgende Anhang wurde anlässlich des zum 31. Dezember 2014 aufzustellenden Abschlusses der Allround Service GmbH erstellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 ist nach den Vorschriften des HGB aufgestellt.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Es gilt der Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 03. November 2011.

Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienst- und Beratungsleistungen insbesondere für Unternehmen des Gesundheits- und Sozialwesens.

Die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet und weist zum 31. Dezember 2014 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 489 T€ aus.

Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurde aufgrund einer bestehenden Patronats- und Rangrücktrittserklärung seitens der Johanniter Seniorenhäuser GmbH von 26.03.2015 von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Gegenüber dem Vorjahr werden geringwertige Wirtschaftsgüter ab dem 1. Januar 2014 bis 410,00 € sofort als Aufwand gebucht. Bis zum 31. Dezember 2014 wurden nur geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150,00 € sofort als Aufwand erfasst.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Zugänge zu den Sachanlagen werden mit Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten berücksichtigen die nicht abzugsfähige Umsatzsteuer abzüglich erhaltener Rabatte.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 410 € und 1.000 € netto werden je Einrichtung in einem Sammelposten erfasst. Die Abschreibungen erfolgen linear über die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern:

Anlagengruppe Nutzungsdauer in Jahren
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken  
davon Betriebsbauten 40 - 50
davon Außenanlagen 10 - 15
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 - 15
Geringwertige Wirtschaftsgüter 5

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Die Restlaufzeit der Forderungen ist den Erläuterungen zur Bilanz (III.) zu entnehmen. Zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Liquide Mittel valutieren zum Nominalwert.

Die aktive Rechnungsabgrenzung umfasst Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber der Arbeitnehmerschaft bestehen bei Kirchlichen Zusatzversorgungskassen (KZVK) Rheinland-Westfalen, Dortmund. Die KZVK ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Diese mittelbaren Versorgungszusagen werden in Ausübung des Wahlrechts des Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB nicht passiviert. Die Altersversorgung wird durch Beiträge finanziert.

Für das Jahr 2014 hat die Gesellschaft Beiträge in Höhe von 22 T€ (2013 25 T€) geleistet. Darüber hinaus wurden Sanierungsgelder zur Sicherstellung der Arbeitnehmeransprüche in Höhe von 20 T€ (2013 19 T€) gezahlt bzw. den Rückstellungen zugeführt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem für ihre Laufzeit entsprechenden Zinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die passive Rechnungsabgrenzung umfasst Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, gegliedert nach Anschaffungswerten, Abschreibungen und Restbuchwerten, ist dem Anhang als Anlage angefügten Anlagenachweis zu entnehmen.

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:

  Restlaufzeit
  bis zu einem Jahr über ein Jahr Gesamtbetrag
  in Euro
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.094,49 0,00 7.094,49
Forderungen gegen Gesellschafter 24.786,81 0,00 24.786,81
Sonstige Vermögensgegenstände 22.178,86 0,00 22.178,86
Summe 54.060,16 0,00 54.060,16

Die Entwicklung der Rückstellungen und die Gliederung nach Art und Höhe ist der folgenden Tabelle zu entnehmen.

  Stand 1.1.2014 Zuführung durch Verschmelzung Inanspruchnahme/ Verrechnung (V) Auflösung Zuführung Auf- bzw. Abzinsung Stand 31.12.2014
  in Euro in Euro
I. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Steuerrückstellungen 0,00 0,00 0,00 0,00 77.190,00 0,00 77.190,00
III. Sonstige Rückstellungen 402.269,77 0,00 109.307,11 2.680,02 134.566,99 0,00 424.849,63
davon Personalrückstellungen 358.895,06 0,00 104.316,63 2.100,50 128.042,99 0,00 380.520,92
Rückstellungen gesamt 402.269,77 0,00 109.307,11 2.680,02 211.756,99 0,00 502.039,63

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft gliedern sich wie folgt:

  Restlaufzeit
  bis zu einem Jahr über ein bis fünf Jahre über fünf Jahre Gesamtbetrag
  in Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.716,35 0,00 0,00 7.716,35
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.034,05 0,00 0,00 4.034,05
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.641,12 0,00 0,00 4.641,12
Sonstige Verbindlichkeiten 546.814.48 0,00 0,00 546.814,48
Summe 563.206,00 0,00 0,00 563.206,00

IV. Haftungsverhältnisse

Es besteht eine Globalabtretung insbesondere der Forderungen Lieferungen und Leistungen gegenüber allen Drittschuldnern mit den Anfangsbuchstaben A-Z zugunsten der Bank für Sozialwirtschaft. Die Globalabtretung dient zur Absicherung aller bestehenden, künftigen und bedingten Forderungen der Bank gegenüber der Johanniter Seniorenhäuser GmbH, Berlin.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse innerhalb der Gesellschaft resultieren im Wesentlichen aus den Leistungsentgelten aus Dienstleistungsverträgen.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 2,6 T€ (2013 4,4 T€) bzw. periodenfremde Erträge von 8 T€ (2013 6 T€) erfasst. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 16 T€ (2013 9 T€) ausgewiesen.

VI. Sonstige Angaben

Die Zahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter nach § 285 Nr. 7 HGB getrennt nach Gruppen setzt sich wie folgt zusammen:

Bezeichnung 2014 2013
Leitung 0 0,25
Verwaltungsdienst 20,50 23,75
Zahl der durchschnittlich beschäftigen Mitarbeiter nach § 285 Abs. 7 HGB 20,50 24,00

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird innerhalb des Teilkonzernabschluss der Johanniter Seniorenhäuser GmbH konsolidiert.

Die Johanniter Seniorenhäuser GmbH wird in den Konzernabschluss der Johanniter GmbH, Finkensteinallee 111, 12205 Berlin, einbezogen. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

VII. Geschäftsführung

Als Geschäftsführer sind für die Gesellschaft berufen:

Herr Thomas Neeb, Berlin,

Herr Oliver Teßmer, Gardelegen,

Herr Thomas Staisch, Köln.

 

Bonn, 10. April 2015

Thomas Neeb, Geschäftsführer

Oliver Teßmer, Geschäftsführer

Thomas Staisch, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

  Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Anfangsstand
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Endstand
EUR
1 2 3 5 4
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 166.198,57 4.327,65 0,00 170.526,22
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 609.391,40 0,00 389.424,04 219.967,36
  775.589,97 4.327,65 389.424,04 390.493,58
  Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten Anfangsstand
EUR
des Geschäftsjahres
EUR
Entnahme für Abgänge
EUR
Endstand
EUR
1 5 6 9 7
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 95.653,57 25.684,65 0,00 121.338,22
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 498.962,12 54.855,00 342.496,51 211.320,61
  594.615,69 80.539,65 342.496,51 332.658,83
  Restbuchwerte
Bilanzposten Stand 31.12.2014
EUR
Stand 31.12.2013
EUR
1 8 9
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 49.188,00 70.545,00
II. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.646,75 110.429,28
  57.834,75 180.974,28

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 12. Juni 2015 festgestellt.

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