TM Immo GmbH
48mVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Bening seit 15.7.2024 | Geschäftsführer |
Lorraine Burke seit 6.5.2024 | Geschäftsführer |
Sebastian Hlawatschek seit 10.8.2023 | Prokura |
Thomas Trott seit 10.8.2023 | Prokura |
Markus Och seit 20.11.2013 | Geschäftsführer |
Bernd Ries seit 20.11.2013 | Prokura |
Markus Kiel seit 20.11.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Element Six Ltd. (Ireland) | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Element Six GmbHBurghaunJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023GeschäftstätigkeitGegenstand des Unternehmens sind die Herstellung und der Vertrieb von Hartmetall und Hartmetallwerkzeugen sowie die Vertriebstätigkeit für verbundene Unternehmen. Abnehmer der Produkte sind der Bergbau und die Bauindustrie sowie Maschinen- und Werkzeughersteller und deren Endkunden. Mit Kunden in Deutschland wurden 38% der Umsatzerlöse erzielt, der Anteil der Verkäufe in die übrige EU betrug 29% und 33% in Drittländer. Gesamtwirtschaftliche Lage und BranchenentwicklungDie Weltwirtschaft erholt sich langsamer, als im Vorjahr erwartet. In vielen Regionen verharren die Inflationsraten auf einem hohen Niveau. Die gestiegenen Zinsen hemmen zudem die Investitionsbereitschaft. Der anhaltende Ukraine-Krieg, als auch der Nahostkonflikt zwischen Israelis und Palästinensern sowie die Geopolitischen Spannungen zwischen USA und China wirken sich weiterhin negativ auf die globale konjunkturelle Wirtschaftsentwicklung aus. Der IWF (Internationale Währungsfonds) erwartet, dass das Wachstum des Welthandels von 5,1% im Jahr 2022 auf 0,9% im Jahr 2023 zurückgeht. Damit läge das Handelswachstum deutlich unter dem Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2019 von 4,9%. Der prognostizierte Rückgang im Jahr 2023 spiegelt die Entwicklung der globalen Nachfrage wider. Gemäß dem Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V. steckt die Branche in der Rezession. Die Produktionsprognose für das Gesamtjahr 2023 wurde im November auf minus 3,0% abgesenkt. Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau hat ebenfalls kräftige Rückgänge im Auftragseingang zu verzeichnen. Gemäß dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) sind die Bestellungen im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monatszeitraum September bis November 2023 um real 12% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Eine Bodenbildung zur Beendigung der Talfahrt ist noch nicht in Sicht. Der Fachverband der Pulvermetallurgie e.V. berichtet einen massiven Rückgang der Hartmetallproduktion von 21,5% im Vergleich zum Vorjahr. Umsatz- und AuftragsentwicklungDen Entwicklungen der weltpolitischen Lage und der globalen Impulse der Weltwirtschaft konnte sich die Element Six GmbH nicht entziehen. Als relevante Leistungsindikatoren werden die Umsatzerlöse, der Rohertrag und der Auftragsbestand betrachtet. Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Erzeugnissen und Waren haben sich um 11,9% gegenüber dem Vorjahr reduziert. Fallende Rohstoffkosten mussten an den Markt weitergegeben werden. Die Erlöse aus der Weiterbelastung von Vertriebs- und Verwaltungskosten betrugen EUR 2,5 Mio. Die inländischen Umsätze sind in Höhe von EUR 35,9 Mio. stabil geblieben. Die Exportquote verringerte sich um 5% auf 60%, wobei die USA weiterhin das größte Abnehmerland darstellen. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 verringerte sich, bedingt durch den geringen weltweiten Bedarf, um EUR 8,0 Mio. auf EUR 21,2 Mio. ErtragslageIm Geschäftsjahr 2023 verringerte sich die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um EUR 22,0 Mio. Hierzu führten hauptsächlich die um EUR 12,4 Mio. gesunkenen Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Erzeugnissen und Waren, den geringeren Erlösen aus der Weiterbelastung von Vertriebs- und Verwaltungskosten von EUR 4,9 Mio. sowie der Verminderung der Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen um EUR 4,8 Mio. gegenüber einem Anstieg der Gesamtleistung von EUR 20,8 Mio. im Vorjahr. Unter Berücksichtigung des geringeren Materialaufwands führte dies zu einem um EUR 15,9 Mio. niedrigeren Rohertrag in Höhe von EUR 43,0 Mio. (Vorjahr: EUR 58,9 Mio.), welcher wie auch die Umsatzerlöse unter den Erwartungen lag. Aufgrund geringerer Produktionstätigkeit sowie reduzierten Rückstellungen für Boni und Tantiemen verringerten sich die Personalkosten gegenüber dem Vorjahr um EUR 4,2 Mio. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern wurde durch Aufwendungen für die Einführung einer neuer Fertigungslinie sowie für Abfindungen beeinflusst. Darüber hinaus sind Auflösungen für Rückstellungen für Zoll und Antidumpingzoll im Ergebnis enthalten. Das um Währungseffekte bereinigte Ergebnis beträgt EUR 7,0 Mio. und liegt um EUR 9,8 Mio. unter dem Vorjahresergebnis. Es ergibt sich ein Jahresüberschuss von EUR 5,1 Mio. (Vorjahr EUR 11,8 Mio.). Die Umsatzrentabilität beträgt 5,3% (Vorjahr 10,6%), die Eigenkapitalrentabilität liegt bei 13,3% (Vorjahr 30,4%). Finanz- und VermögenslageDas Anlagevermögen der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 EUR 17,3 Mio. (Vorjahr EUR 17,6 Mio.). Es ist vollständig durch Eigenkapital in Höhe von EUR 38,1 Mio. gedeckt. Der Anlagenabnutzungsgrad der Sachanlagen (kumulierte Abschreibungen zu Anschaffungs- und Herstellungskosten) beträgt 65,0% (Vorjahr: 62,4%). Das Umlaufvermögen hat sich von EUR 47,7 Mio. auf EUR 38,1 Mio. reduziert. Die wesentlichen Veränderungen sind auf niedrigere Vorräte in Höhe von EUR 1,3 Mio. aufgrund geringeren Auftragsbestands, geringere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten von EUR 3,3 Mio. in Folge gesunkener Umsatzerlöse sowie dem Rückgang der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 4,7 Mio., davon aus Cash-Pool EUR 1,1 Mio. sowie aufgrund einer Dividendenzahlung in Höhe von EUR 6,0 Mio., zurückzuführen. Die Rückstellungen für Pensionen haben sich gegenüber dem Vorjahr nur minimal um EUR 0,05 Mio. erhöht. Aufgrund von gezahlten Zoll- und Antidumpingzollbeträgen sowie der Auflösung von Rückstellungen für Zoll und Antidumpingzoll haben sich die Steuerrückstellungen um EUR 1,6 Mio. auf EUR 3,6 Mio. reduziert. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen durch geringere Personalrückstellungen um EUR 3,6 Mio. auf EUR 7,3 Mio. gesunken. Die Verbindlichkeiten reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 3,6 Mio. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich aufgrund des geringen Rohstoffbedarfs um EUR 3,1 Mio. verringert. Die Lagerumschlagshäufigkeit (Materialaufwand zu Vorräten) beträgt 2,4 (Vorjahr: 2,7) und das durchschnittliche Zahlungsziel der Kunden (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu Umsatzerlösen mit Dritten) liegt bei 46 Tagen (Vorjahr: 36 Tagen). Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital zu Bilanzsumme) beträgt 66,2% (Vorjahr: 58,9%). Zwischen der Element Six Abrasives Holding Limited, London, Großbritannien, und der Commerzbank AG, Niederlassung Luxemburg, besteht eine Kreditfazilität in Höhe von USD 225,0 Mio., die an die Einhaltung vereinbarter Finanzkennzahlen geknüpft ist. Die Element Six GmbH kann sich direkt über diese Kreditfazilität Liquidität beschaffen. Zudem besteht eine Forderung gegen den Cash-Pool der Element Six Gruppe in Höhe von EUR 7,0 Mio.. Die Gesellschaft finanziert sich aus selbst erwirtschafteten Mitteln. Im Geschäftsjahr erzielte sie einen Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 8,2 Mio. (Vorjahr EUR 11,3 Mio.). ProduktionZu Beginn des Geschäftsjahres wurde eine hohe Auslastung der Anlagen erreicht. An den Key-Maschinen wurde im 3-Schichtbetrieb an sieben Arbeitstagen pro Woche gefertigt. Im zweiten Halbjahr reduzierte sich die Auslastung auf rund 82%. InvestitionenIm Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von EUR 2,9 Mio. getätigt. Es fanden sowohl Investitionen in neue Technologien und zur Kapazitätserweiterung als auch Ersatzinvestitionen statt. Personal- und SozialbereichDie Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter verblieb aus dem Niveau des Vorjahrs. Es waren 347 Mitarbeiter (228 gewerbliche Arbeitnehmer und 119 Angestellte sowie zusätzlich 28 Auszubildende) beschäftigt. Im Vorjahr betrug die Mitarbeiteranzahl ebenfalls 349 (221 gewerbliche Arbeitnehmer und 123 Angestellte sowie zusätzlich 27 Auszubildende). Für alle tariflich beschäftigte Mitarbeiter besteht ein flexibles Arbeitszeitkonto pro Mitarbeiter, um Auftragsschwankungen innerhalb der Produktion und Verwaltung jederzeit ausgleichen zu können. Es erfolgen kontinuierlich Schulungen von Mitarbeitern im technischen und kaufmännischen Bereich, zur Arbeitssicherheit und zum Umweltschutz, sowie um über Neuerungen zu informieren. Die im Vorjahr getroffenen Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter in Bezug auf die Covid-19 Pandemie, wie angepasste Schichtbeginnzeiten zur Reduzierung von Kontakten, die Schaffung von Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten und die Freistellung von Mitarbeitern aufgrund von Kontakten mit Verdachtsfällen wurden auch im Geschäftsjahr 2023 in geringem Maße eingesetzt. Forschung und EntwicklungDie Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen EUR 0,7 Mio.. Die Schwerpunkte der Entwicklungstätigkeiten lagen im Wesentlichen in der Entwicklung von Hartmetallsorten und Produktionsverfahren sowie der Entwicklung von PCD Verschleißschutzlösungen (PCD - Polycrystalliner Diamant) mit weiteren Optionen im Bergbaubereich. Im Übrigen werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Konzern gebündelt, an denen die Gesellschaft partizipiert. Umweltschutz und SicherheitVon den Fertigungs- und Lagerbereichen der Gesellschaft gehen keine besonderen Umweltschutzrisiken aus. Im Rahmen des eingeführten und zertifizierten Umweltmanagementsystems ISO 14001 und ISO 45001 sowie EMAS werden umfangreiche Maßnahmen geplant, durchgeführt, auditiert und dokumentiert. Durch die rechtssichere Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImschG) und der Störfall-Verordnung (StörfallV) wurden die Umweltschutzrisiken weiter minimiert. Der Element Six Konzern verfolgt weiterhin das Ziel, bis 2030 CO 2 -neutral zu werden. Dieses Ziel bezieht sich auf die Scope-1 und Scope-2 Emissionen, welche aus eingekaufter Elektrizität und der Nutzung fossiler Brennstoffe resultieren. Außerdem wird das Ziel verfolgt, bis 2030, 30% des Energiebedarfs zum Bezugsjahr 2016 einzusparen. Um die Erreichung dieser Ziele zu unterstützen, wurde im Jahr 2023 die Zertifizierung nach ISO 50001 erreicht. In 2023 konnten durch verschiedene Einsparungsmaßnahmen ungefähr 270.000 kWh Energie eingespart werden. Zur Reduzierung der Emissionen wurden erste Maßnahmen zur Optimierung der Gebäudeheizungen umgesetzt und weitere Maßnahmen zur Nutzung von Abwärme geplant. Risiken der künftigen EntwicklungAls wesentliche Risiken sehen wir weiterhin die geopolitischen Konflikte und die damit verbundenen globalen Störungen an verschiedenen Stellen der Lieferketten, die hohen Zinssätze, sowie die hohen Inflationsraten, auch wenn diese langsam sinken. Diese Faktoren sorgen nach wie vor für erhebliche Unsicherheiten an den Märkten. Die Hauptlieferanten von Wolframcarbid und Kobalt erwarten keine Einschränkungen bei der Rohstoffversorgung, da sie die Rohstoffe außerhalb von Russland und der Ukraine beziehen. Auf Basis der Aussagen der Bundesnetzagentur, erwarten wir keine Probleme bei der Versorgung mit Energie. Kontinuierlich betrachten wir die Entwicklung der Rohstoffpreise und -förderung, der Energiepreise sowie die des US Dollar Wechselkurses. Einkaufs- und Verkaufsgeschäfte in Fremdwährung werden zum Teil mit Lieferanten/Kunden in China, den USA, Süd-Afrika, Japan, den GUS-Ländern und England getätigt. Bestehende Ausfallrisiken aus Forderungen schätzen wir aufgrund der im Allgemeinen guten Bonität unserer Kunden als überschaubar ein. Im Rahmen eines aktiven Forderungsmanagements werden Kundenforderungen konsequent angemahnt und eingetrieben. Des Weiteren wurde durch den Abschluss eines Factoring-Rahmenvertrages die Möglichkeit geschaffen, für einzelne Kunden im beschränkten Umfang auch längerfristige Zahlungsziele anbieten zu können, ohne eine zusätzliche Belastung der verfügbaren Liquidität einzugehen. Risiken bestehen hinsichtlich der Haftung der Gesellschaft für die Kreditfinanzierung der Element Six - Gruppe und aus der Werthaltigkeit der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Liquiditätsrisiken schätzen wir daher und aufgrund der bestehenden Einbindung in den Element Six Konzern sowie des seit Anfang 2011 praktizierten Konzern Cash-Poolings als gering ein. Die Element Six GmbH kann sich direkt über die zwischen Element Six Abrasives Holding Limited, London, Großbritannien, und einer Bank bestehenden Kreditfazilität Liquidität beschaffen. Weitere wesentliche Risiken sind momentan nicht zu erkennen. Bestandsgefährdende Risiken bestehen unseres Erachtens nicht. Ausblick und Chancen der künftigen EntwicklungDie Wachstumsprognose des Internationale Währungsfonds (IWF) für die Weltwirtschaft 2024 liegt bei 2,9%, wobei die Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft mit Blick auf die globalen Krisen rückwirkend betrachtet, bemerkenswert sei, teilt der IWF mit. Das Wachstum verlangsamt sich, kommt aber nicht zum Stillstand. Die weltweite Verteilung ist allerdings ungleichmäßig. Die Abschwächung ist in den Industrienationen stärker ausgeprägt als in den ärmeren Ländern. Für Deutschland prognostiziert der IWF ein Wirtschaftswachstum für 2024 von lediglich 0,5%, für Frankreich, Großbritannien und Italien jeweils 1,0% und für die USA ein Wachstum von 2,1%. Angesichts der weltweiten Krisen und der Probleme des Bundeshaushalts erwartet das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) für 2024 einen Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP) von voraussichtlich 0,5% und würde damit in eine Rezession abrutschen. Die Stimmung der deutschen Unternehmen hat sich gemäß dem ifo Institut verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar von 86,3 auf 85,2 Punkte gefallen. Wobei im verarbeitenden Gewerbe der Index gestiegen ist. Die Unternehmen waren mit den laufenden Geschäften etwas zufriedener. Die Erwartungen der Unternehmer verbesserten sich, bleiben aber insgesamt pessimistisch. Dagegen sind im Dienstleistungssektor, im Handel und im Baugewerbe die Erwartungen jeweils gefallen. Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung gehen wir aufgrund unserer Absatzmärkte, die zum größten Teil in der Eurozone und den USA liegen, von einer Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung für die Element Six GmbH, aus. Es besteht nach wie vor hoher Bedarf an Straßenbau Sanierungen, sowohl in Europa als auch in den USA. Weiterhin werden Produkte für den Bereich der Forst- und Landwirtschaft benötigt, dies auch vor dem Hintergrund der steigenden Bevölkerungsentwicklung. Der Auftragseingang der vergangenen Wochen als auch der aktuelle Auftragsbestand bestätigen die Bedarfe. Wir erwarten für 2024 steigende Volumina mit einer damit verbundenen Umsatzsteigerung von 3% sowie einen leicht steigenden Auftragsbestand. Der Rohertrag sollte aufgrund der im letzten Jahr eingeführten Qualitätsverbesserungen höher ausfallen. Die Rohstoffbedarfe sind für die nächsten Monate gesichert. Im Personalbereich bestehen aktuell ebenfalls keine absehbaren Risiken. Verkauf und Produktion werden den Trend zu Produkten mit höherer Wertschöpfung weiterverfolgen. Darüber hinaus werden wir durch eine enge Abstimmung zwischen Vertrieb und Produktion versuchen, die vorhandenen Kapazitäten optimal auszulasten, um damit eine fortdauernde und nachhaltige Gewinnmarge zu erzielen. Auf Basis der erfolgreich in den Markt gestarteten PCD-Straßenfräsmeißel und PCD-Bohrkronen sowie aufgrund der Konzernzugehörigkeit zu der Element Six Gruppe, die wiederum Teil des Konzerns der Anglo American plc. ist, realisieren wir Synergien und zusätzliches Marktpotential für unsere bestehende Produktpalette als auch weiteres Potential für Innovationen durch das Forschungs- und Entwicklungszentrum der Element Six Gruppe in Oxford, Vereinigtes Königreich. Im Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen in Höhe von EUR 4,1 Mio. mit einhergehender technologiebedingter Kapazitätserhöhung in strategischen Bereichen, in Erweiterung der Produktionsfläche sowie in Arbeitssicherheit und Umweltschutz geplant.
Burghaun, 01.03.2024 Die Geschäftsführung Markus Och Lorraine Burke Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
1. Anhang für das Geschäftsjahr 2023I Allgemeine AngabenDie Element Six GmbH mit Sitz in Burghaun ist beim Amtsgericht Fulda unter der Registernummer HRB 5893 im Handelsregister eingetragen. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden werden im Folgenden näher erläutert. II Bilanzierung, Ausweis- und BewertungsmethodenEntgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über die wirtschaftlich betriebsindividuelle Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Seit 2021 erfolgt die Abschreibung der entgeltlich erworbene EDV-Programme im Jahr der Anschaffung. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Abschreibung werden nach voraussichtlichen betriebsindividuellen Nutzungsdauern bestimmt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Anlagegegenstände im Einzelwert bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu zählen die fertigungsbedingten Abschreibungen, anteilige Verwaltungskosten sowie die anteiligen Kosten des sozialen Bereichs. Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Reparaturkosten werden sofort als Aufwand erfasst. Die Abschreibungssätze und -methoden der Sachanlagen zeigen sich wie folgt:
Der in 2006 aktivierte und seit 2021 abgeschriebene Firmenwert wurde im Geschäftsjahr 2023 ausgebucht. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten ergeben sich aus dem gewogenen Durchschnitt der Bestandsfortschreibung. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. In den Herstellungskosten sind neben den Material und Fertigungseinzelkosten sowie den Sonderkosten der Fertigung auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten und Abschreibungen des für die Produktion genutzten Anlagevermögens enthalten. Darüber hinaus wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten auch produktionsbezogene Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung, nicht jedoch Zinsen zur Finanzierung der Herstellung, berücksichtigt. Die Herstellungskosten werden wie folgt ermittelt:
Ausgehend vom Absatzmarkt wird zum Bilanzstichtag eine verlustfreie Bewertung der unfertigen und der fertigen Erzeugnisse vorgenommen. Sofern die beizulegenden Werte niedriger als die Anschaffungskosten sind, werden diese angesetzt. Als solche werden grundsätzlich die Wiederbeschaffungskosten oder die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten angesetzt. Abschläge auf nicht gängige und schwer verkäufliche Bestände werden mit Wertberichtigungssätzen von 50 % bzw. 100 % je nach Lagerdauer und Vorratsgüterart vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt, geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Mögliche Ausfallrisiken sind durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Ermittlung erfolgt dabei anhand von Erfahrungswerten des Element Six Konzerns in den vergangenen Jahren jeweils für das Land, in dem die Schuldner ansässig sind. Forderungsverkäufe im Rahmen einer Factoring-Vereinbarung mindern den Forderungsbestand der Gesellschaft mit Übernahme des Delkredere-Risikos durch den Forderungskäufer. Forderungen in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Bewertung erfolgt unter Beachtung der Regelung des § 256a HGB. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Guthaben bei Kreditinstituten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag unter Beachtung der Regelung des § 256a HGB bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält zeitanteilig Vorauszahlungen für Aufwendungen künftiger, bestimmter Zeiträume. Latente Steuern werden auf die temporären Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB zur Aktivierung eines Überhangs aus aktiven latenten Steuern wird ausgeübt. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern für die ergebniswirksam im Steueraufwand erfassten latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 28,95 % zugrunde, der dem Steuersatz im Zeitpunkt der Umkehr der temporären Differenzen entspricht. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten und Preissteigerungen) angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) ermittelten, durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 10 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,83 %. Der Rententrend wurde mit 2,50 % p.a. berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 3,50 % zugrunde gelegt. Für die Bewertung der Rückstellungen aus Verpflichtungen von Jubiläumsgeldzahlungen und aus der Inanspruchnahme von Altersteilzeit werden ebenfalls versicherungsmathematische Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck zugrunde gelegt. Es erfolgte eine pauschale Abzinsung mit der von dem Büro Heubeck im Monat Oktober 2023 veröffentlichten Zinsprognose zum 31. Dezember 2023 für den 7-Jahresdurchschnitt des Marktzinssatzes, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,75 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen aus Verpflichtungen von Jubiläumsgeldzahlungen und aus der Inanspruchnahme von Altersteilzeit wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 3,50 % zugrunde gelegt. Für einen Teil der Altersteilzeitverpflichtungen bestehen Rückdeckungsversicherungsverträge, welche an die betreffenden Mitarbeiter verpfändet sind. Aufgrund der bestehenden Zweckexklusivität und Insolvenzsicherheit des Wertguthabens aus der Rückdeckungsversicherung werden die Verpflichtungen und der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert ausgewiesen. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung wird zu fortgeführten Anschaffungskosten, der an die Stelle des beizulegenden Zeitwerts tritt, bewertet. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet.Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Bewertung erfolgt unter Beachtung der Regelung des § 256a HGB. III Angaben zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. 2. Umlaufvermögen Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 8.268 (Vorjahr TEUR 12.956) enthalten Forderungen aus dem Cash-Pooling mit der Element Six Abrasives Treasury Ltd., Shannon, Irland, in Höhe von TEUR 7.009 (Vorjahr TEUR 7.442). Die verbleibenden Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthaltenen Forderungen gegen die Gesellschafterin Element Six Ltd., Shannon, Irland, betragen TEUR 383 (Vorjahr TEUR 587). 3. Aktive latente Steuern Zum Bilanzstichtag bestehen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 723 (Vorjahr TEUR 811). Aktive latente Steuern resultieren aus den unterschiedlichen Bilanzansätzen von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremden Währungen, Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, Verpflichtungen für Jubiläumsgeldzahlungen, Verpflichtungen für Altersteilzeit, den Rückstellungen für Abfindungen und den Rückstellungen im Zusammenhang mit der Zoll-Prüfung. Weiterhin resultieren aktive latente Steuern aus der steuerlich eingeschränkten Anerkennung des Reichweitenverfahrens im Rahmen der Bewertung der Vorräte, sowie aus den in der steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2013-2017 festgestellten erhöhten Buchwerte eines renovierten Gebäudes und einiger Einbauten. 4. Eigenkapital Das Stammkapital (gezeichnetes Kapital) ist voll eingezahlt. Der Nennbetrag lautet auf DM 50.000 (EUR 25.564,59). Die anderen Gewinnrücklagen (TEUR 2.539) resultieren aus Umstellungseffekten aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG zum 1. Januar 2010 und betreffen die erfolgsneutrale Erfassung aktiver latenter Steuern aus der Erstanwendung des § 274 HGB in der Fassung des BilMoG (Art. 67 Abs. 6 Satz 1 EGHGB). Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB: Zum Abschlussstichtag wurde der Aktivüberhang der latenten Steuern (TEUR 722) im Rahmen des Ansatzwahlrechts des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB angesetzt. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB: Der Unterschiedsbetrag zum Erfüllungsbetrag, der mit dem 7-Jahresdurchschnitt des Marktzinssatzes ermittelt wurde, beträgt TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 39) und unterliegt einer Ausschüttungssperre. 5. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 7.306 (Vorjahr TEUR 10.870) betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (TEUR 357, Vorjahr TEUR 513), Boni und Tantiemen (TEUR 2.004, Vorjahr TEUR 4.557), Jubiläumsgeld (TEUR 1.832, Vorjahr TEUR 1.915), Altersteilzeit (TEUR 463, Vorjahr TEUR 384), Gewährleistungen (TEUR 444, Vorjahr TEUR 185), Provisionen (TEUR 283, Vorjahr TEUR 305), rückständige Urlaubs- und Arbeitszeiten (TEUR 304, Vorjahr TEUR 420), Abfindungen (TEUR 1.105, Vorjahr TEUR 1.844), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 358, Vorjahr TEUR 380), sowie Verzugszinsen für die laufende Zollprüfung (TEUR 114, Vorjahr TEUR 282). Der Erfüllungsbetrag für Verpflichtungen aus Altersteilzeit in Höhe von TEUR 886 wurde mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 423 nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert ausgewiesen. Aufwendungen von TEUR 8 und Erträge von TEUR 7, die die beiden Posten betreffen, wurden ebenfalls verrechnet. Die Verbindlichkeiten weisen zum Bilanzstichtag folgende Restlaufzeiten auf:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen wie im Vorjahr nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verpflichtungen Im Rahmen der Konzernfinanzierung bei der Commerzbank AG, Niederlassung Luxemburg, bürgt die Element Six GmbH für von anderen Konzerngesellschaften bei der Bank aufgenommene Darlehen. Jedoch wird das Risiko einer Inanspruchnahme als gering eingeschätzt, da der Element Six Konzern solide finanziert ist. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 wurden aus dem Darlehen TUSD 65.000 (TEUR 60.107, Vorjahr TUSD 70.000, TEUR 65.790) durch die Element Six Abrasives Treasury Ltd., Irland, in Anspruch genommen. Die bestehende Kreditfazilität beläuft sich auf USD 225,0 Mio. (EUR 208,1 Mio., Vorjahr USD 225,0 Mio., EUR 211,5 Mio.). Die damalige Element Six GmbH, Frankfurt am Main, die mit Wirkung zum 1. Januar 2016 auf die Gesellschaft verschmolzen wurde, hatte in 2008 im Rahmen einer vertraglichen Vereinbarung mit der damaligen Indiapro Hartkristall GmbH & Co. KG, Norderstedt, eine Altersvorsorgeverpflichtung im Innenverhältnis übernommen. Danach wurde die Indiapro aufgelöst. Zudem wurde in 2008 im Zusammenhang mit dieser Altersvorsorgeverpflichtung durch die Gesellschaft eine weitere vertragliche Vereinbarung mit der Element Six Limited, Irland, im Innenverhältnis geschlossen, die als Schuldbeitritt der Element Six Limited, Irland, mit Erfüllungsübernahme zu werten ist. Der Schuldbeitritt der Element Six Limited, Irland, mit Erfüllungsübernahme begründet für die Gesellschaft eine gesamtschuldnerische Haftung, die als Haftungsverhältnis auszuweisen ist. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestand das Haftungsverhältnis aus der Altersvorsorgeverpflichtung in Höhe von TEUR 353 (Vorjahr TEUR 383). Der Gesamtbetrag der Haftung zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 60.460 (Vorjahr TEUR 66.173). Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird als gering eingeschätzt. Derzeit geht die Geschäftsführung der Gesellschaft und die Konzernleitung der Element Six - Gruppe aufgrund einer substantiellen, detaillierten Analyse davon aus, dass die Finanzierung und der Fortbestand der Gruppe mit hinreichender Wahrscheinlichkeit gegeben sind. Es bestehen zum 31. Dezember 2023 keine angabepflichtigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen. 7. Außerbilanzielle Geschäfte Mit der Änderungs- und Anpassungsvereinbarung vom 12. Dezember 2019 ist die Element Six GmbH zusammen mit der Element Six Ltd., Shannon, Irland, der seit dem 18. Dezember 2018 zwischen der Element Six US Corporation, Spring, Texas, und der Banco Santander, S.A., Cantabria, Spanien, bestehenden Rahmenvereinbarung zum Kauf von Forderungen beigetreten. Die Element Six GmbH hat alle Rechte aus den verkauften Forderungen abgetreten. Ein Abschlag zur Absicherung des Delkredere-Risikos wird von der Banco Santander nicht einbehalten. Per Stichtag 31. Dezember 2023 waren keine Forderungen an die Banco Santander veräußert (Vorjahr TEUR 0). IV Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse (ohne Erlösschmälerungen) teilen sich nach folgenden Segmenten auf:
Die Umsätze nach Regionen stellen sich wie folgt dar:
2. Sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthält Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 163 (Vorjahr TEUR 518), periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr TEUR 6) sowie periodenfremde als auch außergewöhnliche Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Zoll, Antidumpingzoll und Zinsen aus der laufenden Zollprüfung in Höhe von TEUR 1.192 (Vorjahr TEUR 0) 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 7.478 (Vorjahr TEUR 8.629) enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 420 (Vorjahr TEUR 229) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr TEUR 21), im Wesentlichen Nachzahlungen für Sozialversicherung und Zollabgaben für Vorjahre. 4. Außergewöhnliche Aufwendungen Im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme einer neuen vollautomatischen Fertigungslinie sind im Vergleich zum Vorjahr außergewöhnliche Kosten für Material und Qualitätskontrolle entstanden. Weiterhin sind im Personalbereich Rückstellungen für Abfindungszahlungen gebildet. 5. Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Steueraufwand laut Gewinn- und Verlustrechnung in Höhe von TEUR 2.062 (Vorjahr TEUR 4.817) enthält keine periodenfremden Erträge aus Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer (Vorjahr Ertrag TEUR 6), allerdings einen Aufwand aus der Veränderung der latenten Steuern in Höhe von TEUR 88 (Vorjahr Ertrag TEUR 248). 6. Sonstige Steuern Die Position sonstige Steuern beinhaltet Grundsteuer in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 21). V Sonstige Angaben1. Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter Die Anzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter beträgt 347 (228 gewerbliche Arbeitnehmer und 119 Angestellte sowie zusätzlich 28 Auszubildende) und im Vorjahr 349 Mitarbeiter (228 gewerbliche Arbeitnehmer und 121 Angestellte sowie zusätzlich 29 Auszubildende). 2. Geschäftsführung Als Geschäftsführer sind bestellt:
Auf eine Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 110. Es wurden ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen erbracht. 4. Gesellschafter und Konzernverhältnisse Alleinige Gesellschafterin ist die Element Six Ltd., Shannon / Irland. Die Element Six GmbH, Burghaun, ist ein Konzernunternehmen der Anglo American plc, London / Großbritannien, und wird in den Konzernabschluss der Anglo American mit einbezogen. Die Anglo American ist das Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den größten Kreis aufstellt und offenlegt. Das Mutterunternehmen, das für den kleinsten Kreis einen Konzernabschluss aufstellt, ist die Element Six Abrasives Holding Ltd., London / Großbritannien. 5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag wurden Rückstellungen für Zoll, Antidumpingzoll und Zinsen aus der laufenden Zollprüfung in Höhe von TEUR 1.192 aufgelöst, da die Bekanntgabe des Einfuhrabgabebescheids vom 11.01.2024 erst nach Ablauf der Mitteilungsfrist zum 31.12.2023 erfolgt ist. Die Zollschuld ist somit gemäß Erlass des Hauptzollamts vom 12.02.2024 erloschen und wurde im Jahresabschluss noch entsprechend berücksichtigt. Risiken von geopolitischen Kriegen sind im Lagebericht dargestellt. Die finanziellen Auswirkungen auf das Unternehmen können aus heutiger Sicht als gering betrachtet werden. Weitere angabepflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben nicht stattgefunden. 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Burghaun, 01.03.2024 Die Geschäftsführung Markus Och Lorraine Burke Entwicklung des Anlagevermögens (HGB)
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Element Six GmbH, Burghaun Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Element Six GmbH, Burghaun, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Element Six GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, den 29. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Markus Küfner, Wirtschaftsprüfer ppa. Matthias Schwarze-Gerland, Wirtschaftsprüfer
Element Six GmbH Amtsgericht/local court in Fulda, HR B 5893 (die " Gesellschaft" / the " Company")
Element Six Limited mit dem Sitz in / with its seat in Ireland Shannon Airport, Co. Clare
Element Six Ltd
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