Stammdaten

Register
Amtsgericht Fulda HRB 5893
Vorher
INDIAPRO GmbHElement Six Holding GmbH
Eingetragen
15.12.2004
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln auf UnterlageHerstellung von pulvermetallurgischen Erzeugnissen
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Hartmetall und Hartmetallwerkzeugen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Markus Bening
seit 15.7.2024
Geschäftsführer
Lorraine Burke
seit 6.5.2024
Geschäftsführer
Sebastian Hlawatschek
seit 10.8.2023
Prokura
Thomas Trott
seit 10.8.2023
Prokura
Markus Och
seit 20.11.2013
Geschäftsführer
Bernd Ries
seit 20.11.2013
Prokura
Markus Kiel
seit 20.11.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Element Six Ltd. (Ireland)IRL
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
INDIAPRO BV
Netherlands
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Element Six GmbH

Burghaun

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Geschäftstätigkeit

Gegenstand des Unternehmens sind die Herstellung und der Vertrieb von Hartmetall und Hartmetallwerkzeugen sowie die Vertriebstätigkeit für verbundene Unternehmen. Abnehmer der Produkte sind der Bergbau und die Bauindustrie sowie Maschinen- und Werkzeughersteller und deren Endkunden. Mit Kunden in Deutschland wurden 38% der Umsatzerlöse erzielt, der Anteil der Verkäufe in die übrige EU betrug 29% und 33% in Drittländer.

Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung

Die Weltwirtschaft erholt sich langsamer, als im Vorjahr erwartet. In vielen Regionen verharren die Inflationsraten auf einem hohen Niveau. Die gestiegenen Zinsen hemmen zudem die Investitionsbereitschaft. Der anhaltende Ukraine-Krieg, als auch der Nahostkonflikt zwischen Israelis und Palästinensern sowie die Geopolitischen Spannungen zwischen USA und China wirken sich weiterhin negativ auf die globale konjunkturelle Wirtschaftsentwicklung aus.

Der IWF (Internationale Währungsfonds) erwartet, dass das Wachstum des Welthandels von 5,1% im Jahr 2022 auf 0,9% im Jahr 2023 zurückgeht. Damit läge das Handelswachstum deutlich unter dem Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2019 von 4,9%. Der prognostizierte Rückgang im Jahr 2023 spiegelt die Entwicklung der globalen Nachfrage wider.

Gemäß dem Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V. steckt die Branche in der Rezession. Die Produktionsprognose für das Gesamtjahr 2023 wurde im November auf minus 3,0% abgesenkt.

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau hat ebenfalls kräftige Rückgänge im Auftragseingang zu verzeichnen. Gemäß dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) sind die Bestellungen im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monatszeitraum September bis November 2023 um real 12% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Eine Bodenbildung zur Beendigung der Talfahrt ist noch nicht in Sicht.

Der Fachverband der Pulvermetallurgie e.V. berichtet einen massiven Rückgang der Hartmetallproduktion von 21,5% im Vergleich zum Vorjahr.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Den Entwicklungen der weltpolitischen Lage und der globalen Impulse der Weltwirtschaft konnte sich die Element Six GmbH nicht entziehen.

Als relevante Leistungsindikatoren werden die Umsatzerlöse, der Rohertrag und der Auftragsbestand betrachtet.

Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Erzeugnissen und Waren haben sich um 11,9% gegenüber dem Vorjahr reduziert. Fallende Rohstoffkosten mussten an den Markt weitergegeben werden. Die Erlöse aus der Weiterbelastung von Vertriebs- und Verwaltungskosten betrugen EUR 2,5 Mio.

Die inländischen Umsätze sind in Höhe von EUR 35,9 Mio. stabil geblieben. Die Exportquote verringerte sich um 5% auf 60%, wobei die USA weiterhin das größte Abnehmerland darstellen.

Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 verringerte sich, bedingt durch den geringen weltweiten Bedarf, um EUR 8,0 Mio. auf EUR 21,2 Mio.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 verringerte sich die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um EUR 22,0 Mio. Hierzu führten hauptsächlich die um EUR 12,4 Mio. gesunkenen Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Erzeugnissen und Waren, den geringeren Erlösen aus der Weiterbelastung von Vertriebs- und Verwaltungskosten von EUR 4,9 Mio. sowie der Verminderung der Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen um EUR 4,8 Mio. gegenüber einem Anstieg der Gesamtleistung von EUR 20,8 Mio. im Vorjahr.

Unter Berücksichtigung des geringeren Materialaufwands führte dies zu einem um EUR 15,9 Mio. niedrigeren Rohertrag in Höhe von EUR 43,0 Mio. (Vorjahr: EUR 58,9 Mio.), welcher wie auch die Umsatzerlöse unter den Erwartungen lag.

Aufgrund geringerer Produktionstätigkeit sowie reduzierten Rückstellungen für Boni und Tantiemen verringerten sich die Personalkosten gegenüber dem Vorjahr um EUR 4,2 Mio.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern wurde durch Aufwendungen für die Einführung einer neuer Fertigungslinie sowie für Abfindungen beeinflusst. Darüber hinaus sind Auflösungen für Rückstellungen für Zoll und Antidumpingzoll im Ergebnis enthalten. Das um Währungseffekte bereinigte Ergebnis beträgt EUR 7,0 Mio. und liegt um EUR 9,8 Mio. unter dem Vorjahresergebnis.

Es ergibt sich ein Jahresüberschuss von EUR 5,1 Mio. (Vorjahr EUR 11,8 Mio.). Die Umsatzrentabilität beträgt 5,3% (Vorjahr 10,6%), die Eigenkapitalrentabilität liegt bei 13,3% (Vorjahr 30,4%).

Finanz- und Vermögenslage

Das Anlagevermögen der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 EUR 17,3 Mio. (Vorjahr EUR 17,6 Mio.). Es ist vollständig durch Eigenkapital in Höhe von EUR 38,1 Mio. gedeckt. Der Anlagenabnutzungsgrad der Sachanlagen (kumulierte Abschreibungen zu Anschaffungs- und Herstellungskosten) beträgt 65,0% (Vorjahr: 62,4%).

Das Umlaufvermögen hat sich von EUR 47,7 Mio. auf EUR 38,1 Mio. reduziert. Die wesentlichen Veränderungen sind auf niedrigere Vorräte in Höhe von EUR 1,3 Mio. aufgrund geringeren Auftragsbestands, geringere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten von EUR 3,3 Mio. in Folge gesunkener Umsatzerlöse sowie dem Rückgang der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 4,7 Mio., davon aus Cash-Pool EUR 1,1 Mio. sowie aufgrund einer Dividendenzahlung in Höhe von EUR 6,0 Mio., zurückzuführen.

Die Rückstellungen für Pensionen haben sich gegenüber dem Vorjahr nur minimal um EUR 0,05 Mio. erhöht. Aufgrund von gezahlten Zoll- und Antidumpingzollbeträgen sowie der Auflösung von Rückstellungen für Zoll und Antidumpingzoll haben sich die Steuerrückstellungen um EUR 1,6 Mio. auf EUR 3,6 Mio. reduziert. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen durch geringere Personalrückstellungen um EUR 3,6 Mio. auf EUR 7,3 Mio. gesunken.

Die Verbindlichkeiten reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 3,6 Mio. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich aufgrund des geringen Rohstoffbedarfs um EUR 3,1 Mio. verringert.

Die Lagerumschlagshäufigkeit (Materialaufwand zu Vorräten) beträgt 2,4 (Vorjahr: 2,7) und das durchschnittliche Zahlungsziel der Kunden (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu Umsatzerlösen mit Dritten) liegt bei 46 Tagen (Vorjahr: 36 Tagen). Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital zu Bilanzsumme) beträgt 66,2% (Vorjahr: 58,9%).

Zwischen der Element Six Abrasives Holding Limited, London, Großbritannien, und der Commerzbank AG, Niederlassung Luxemburg, besteht eine Kreditfazilität in Höhe von USD 225,0 Mio., die an die Einhaltung vereinbarter Finanzkennzahlen geknüpft ist. Die Element Six GmbH kann sich direkt über diese Kreditfazilität Liquidität beschaffen. Zudem besteht eine Forderung gegen den Cash-Pool der Element Six Gruppe in Höhe von EUR 7,0 Mio..

Die Gesellschaft finanziert sich aus selbst erwirtschafteten Mitteln. Im Geschäftsjahr erzielte sie einen Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 8,2 Mio. (Vorjahr EUR 11,3 Mio.).

Produktion

Zu Beginn des Geschäftsjahres wurde eine hohe Auslastung der Anlagen erreicht. An den Key-Maschinen wurde im 3-Schichtbetrieb an sieben Arbeitstagen pro Woche gefertigt. Im zweiten Halbjahr reduzierte sich die Auslastung auf rund 82%.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von EUR 2,9 Mio. getätigt. Es fanden sowohl Investitionen in neue Technologien und zur Kapazitätserweiterung als auch Ersatzinvestitionen statt.

Personal- und Sozialbereich

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter verblieb aus dem Niveau des Vorjahrs. Es waren 347 Mitarbeiter (228 gewerbliche Arbeitnehmer und 119 Angestellte sowie zusätzlich 28 Auszubildende) beschäftigt. Im Vorjahr betrug die Mitarbeiteranzahl ebenfalls 349 (221 gewerbliche Arbeitnehmer und 123 Angestellte sowie zusätzlich 27 Auszubildende).

Für alle tariflich beschäftigte Mitarbeiter besteht ein flexibles Arbeitszeitkonto pro Mitarbeiter, um Auftragsschwankungen innerhalb der Produktion und Verwaltung jederzeit ausgleichen zu können.

Es erfolgen kontinuierlich Schulungen von Mitarbeitern im technischen und kaufmännischen Bereich, zur Arbeitssicherheit und zum Umweltschutz, sowie um über Neuerungen zu informieren.

Die im Vorjahr getroffenen Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter in Bezug auf die Covid-19 Pandemie, wie angepasste Schichtbeginnzeiten zur Reduzierung von Kontakten, die Schaffung von Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten und die Freistellung von Mitarbeitern aufgrund von Kontakten mit Verdachtsfällen wurden auch im Geschäftsjahr 2023 in geringem Maße eingesetzt.

Forschung und Entwicklung

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen EUR 0,7 Mio.. Die Schwerpunkte der Entwicklungstätigkeiten lagen im Wesentlichen in der Entwicklung von Hartmetallsorten und Produktionsverfahren sowie der Entwicklung von PCD Verschleißschutzlösungen (PCD - Polycrystalliner Diamant) mit weiteren Optionen im Bergbaubereich. Im Übrigen werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Konzern gebündelt, an denen die Gesellschaft partizipiert.

Umweltschutz und Sicherheit

Von den Fertigungs- und Lagerbereichen der Gesellschaft gehen keine besonderen Umweltschutzrisiken aus. Im Rahmen des eingeführten und zertifizierten Umweltmanagementsystems ISO 14001 und ISO 45001 sowie EMAS werden umfangreiche Maßnahmen geplant, durchgeführt, auditiert und dokumentiert. Durch die rechtssichere Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImschG) und der Störfall-Verordnung (StörfallV) wurden die Umweltschutzrisiken weiter minimiert.

Der Element Six Konzern verfolgt weiterhin das Ziel, bis 2030 CO 2 -neutral zu werden. Dieses Ziel bezieht sich auf die Scope-1 und Scope-2 Emissionen, welche aus eingekaufter Elektrizität und der Nutzung fossiler Brennstoffe resultieren. Außerdem wird das Ziel verfolgt, bis 2030, 30% des Energiebedarfs zum Bezugsjahr 2016 einzusparen. Um die Erreichung dieser Ziele zu unterstützen, wurde im Jahr 2023 die Zertifizierung nach ISO 50001 erreicht. In 2023 konnten durch verschiedene Einsparungsmaßnahmen ungefähr 270.000 kWh Energie eingespart werden. Zur Reduzierung der Emissionen wurden erste Maßnahmen zur Optimierung der Gebäudeheizungen umgesetzt und weitere Maßnahmen zur Nutzung von Abwärme geplant.

Risiken der künftigen Entwicklung

Als wesentliche Risiken sehen wir weiterhin die geopolitischen Konflikte und die damit verbundenen globalen Störungen an verschiedenen Stellen der Lieferketten, die hohen Zinssätze, sowie die hohen Inflationsraten, auch wenn diese langsam sinken. Diese Faktoren sorgen nach wie vor für erhebliche Unsicherheiten an den Märkten.

Die Hauptlieferanten von Wolframcarbid und Kobalt erwarten keine Einschränkungen bei der Rohstoffversorgung, da sie die Rohstoffe außerhalb von Russland und der Ukraine beziehen. Auf Basis der Aussagen der Bundesnetzagentur, erwarten wir keine Probleme bei der Versorgung mit Energie.

Kontinuierlich betrachten wir die Entwicklung der Rohstoffpreise und -förderung, der Energiepreise sowie die des US Dollar Wechselkurses.

Einkaufs- und Verkaufsgeschäfte in Fremdwährung werden zum Teil mit Lieferanten/Kunden in China, den USA, Süd-Afrika, Japan, den GUS-Ländern und England getätigt.

Bestehende Ausfallrisiken aus Forderungen schätzen wir aufgrund der im Allgemeinen guten Bonität unserer Kunden als überschaubar ein. Im Rahmen eines aktiven Forderungsmanagements werden Kundenforderungen konsequent angemahnt und eingetrieben. Des Weiteren wurde durch den Abschluss eines Factoring-Rahmenvertrages die Möglichkeit geschaffen, für einzelne Kunden im beschränkten Umfang auch längerfristige Zahlungsziele anbieten zu können, ohne eine zusätzliche Belastung der verfügbaren Liquidität einzugehen. Risiken bestehen hinsichtlich der Haftung der Gesellschaft für die Kreditfinanzierung der Element Six - Gruppe und aus der Werthaltigkeit der Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Liquiditätsrisiken schätzen wir daher und aufgrund der bestehenden Einbindung in den Element Six Konzern sowie des seit Anfang 2011 praktizierten Konzern Cash-Poolings als gering ein. Die Element Six GmbH kann sich direkt über die zwischen Element Six Abrasives Holding Limited, London, Großbritannien, und einer Bank bestehenden Kreditfazilität Liquidität beschaffen.

Weitere wesentliche Risiken sind momentan nicht zu erkennen. Bestandsgefährdende Risiken bestehen unseres Erachtens nicht.

Ausblick und Chancen der künftigen Entwicklung

Die Wachstumsprognose des Internationale Währungsfonds (IWF) für die Weltwirtschaft 2024 liegt bei 2,9%, wobei die Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft mit Blick auf die globalen Krisen rückwirkend betrachtet, bemerkenswert sei, teilt der IWF mit. Das Wachstum verlangsamt sich, kommt aber nicht zum Stillstand. Die weltweite Verteilung ist allerdings ungleichmäßig. Die Abschwächung ist in den Industrienationen stärker ausgeprägt als in den ärmeren Ländern.

Für Deutschland prognostiziert der IWF ein Wirtschaftswachstum für 2024 von lediglich 0,5%, für Frankreich, Großbritannien und Italien jeweils 1,0% und für die USA ein Wachstum von 2,1%.

Angesichts der weltweiten Krisen und der Probleme des Bundeshaushalts erwartet das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) für 2024 einen Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP) von voraussichtlich 0,5% und würde damit in eine Rezession abrutschen.

Die Stimmung der deutschen Unternehmen hat sich gemäß dem ifo Institut verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar von 86,3 auf 85,2 Punkte gefallen. Wobei im verarbeitenden Gewerbe der Index gestiegen ist. Die Unternehmen waren mit den laufenden Geschäften etwas zufriedener. Die Erwartungen der Unternehmer verbesserten sich, bleiben aber insgesamt pessimistisch. Dagegen sind im Dienstleistungssektor, im Handel und im Baugewerbe die Erwartungen jeweils gefallen.

Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung gehen wir aufgrund unserer Absatzmärkte, die zum größten Teil in der Eurozone und den USA liegen, von einer Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung für die Element Six GmbH, aus. Es besteht nach wie vor hoher Bedarf an Straßenbau Sanierungen, sowohl in Europa als auch in den USA. Weiterhin werden Produkte für den Bereich der Forst- und Landwirtschaft benötigt, dies auch vor dem Hintergrund der steigenden Bevölkerungsentwicklung. Der Auftragseingang der vergangenen Wochen als auch der aktuelle Auftragsbestand bestätigen die Bedarfe. Wir erwarten für 2024 steigende Volumina mit einer damit verbundenen Umsatzsteigerung von 3% sowie einen leicht steigenden Auftragsbestand. Der Rohertrag sollte aufgrund der im letzten Jahr eingeführten Qualitätsverbesserungen höher ausfallen.

Die Rohstoffbedarfe sind für die nächsten Monate gesichert.

Im Personalbereich bestehen aktuell ebenfalls keine absehbaren Risiken.

Verkauf und Produktion werden den Trend zu Produkten mit höherer Wertschöpfung weiterverfolgen. Darüber hinaus werden wir durch eine enge Abstimmung zwischen Vertrieb und Produktion versuchen, die vorhandenen Kapazitäten optimal auszulasten, um damit eine fortdauernde und nachhaltige Gewinnmarge zu erzielen. Auf Basis der erfolgreich in den Markt gestarteten PCD-Straßenfräsmeißel und PCD-Bohrkronen sowie aufgrund der Konzernzugehörigkeit zu der Element Six Gruppe, die wiederum Teil des Konzerns der Anglo American plc. ist, realisieren wir Synergien und zusätzliches Marktpotential für unsere bestehende Produktpalette als auch weiteres Potential für Innovationen durch das Forschungs- und Entwicklungszentrum der Element Six Gruppe in Oxford, Vereinigtes Königreich.

Im Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen in Höhe von EUR 4,1 Mio. mit einhergehender technologiebedingter Kapazitätserhöhung in strategischen Bereichen, in Erweiterung der Produktionsfläche sowie in Arbeitssicherheit und Umweltschutz geplant.

 

Burghaun, 01.03.2024

Die Geschäftsführung

Markus Och

Lorraine Burke

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Patente 35.044,00 11.629,25
35.044,00 11.629,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.633.189,00 2.819.500,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.656.086,67 10.672.441,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 222.757,53 193.940,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 726.173,22 3.902.858,78
17.238.206,42 17.588.740,96
17.273.250,42 17.600.370,21
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.296.921,94 1.963.824,31
2. Unfertige Erzeugnisse 9.660.964,96 11.631.235,30
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 7.384.711,28 7.998.663,05
20.342.598,18 21.593.722,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.540.782,22 12.835.436,75
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.267.829,73 12.955.557,32
3. Sonstige Vermögensgegenstände 367.937,64 328.673,50
18.176.549,59 26.119.667,57
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.092,92 1.856,51
38.521.240,69 47.715.246,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 149.910,84 145.268,49
D. Aktive Latente Steuern 722.974,59 811.017,47
56.667.376,54 66.271.902,91

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 16.298.130,44 16.298.130,44
III. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 2.539.114,75 2.539.114,75
IV. Gewinnvortrag 14.160.709,48 8.315.729,41
V. Jahresüberschuss 5.064.252,15 11.844.980,07
38.087.771,41 39.023.519,26
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 1.730.238,00 1.676.814,00
2. Steuerrückstellungen 3.574.732,31 5.146.769,18
3. Sonstige Rückstellungen 7.305.665,08 10.870.425,77
12.610.635,39 17.694.008,95
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 431.169,78 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen 41.472,68 373.749,62
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.967.976,08 8.069.145,84
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 178.983,46 535.900,09
5. Sonstige Verbindlichkeiten 349.367,74 575.579,15
davon aus Steuern: € 342.851,70 (Vj.€ 555.398,95) 5.968.969,74 9.554.374,70
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0 (Vj. € 18.573,82)
56.667.376,54 66.271.902,91

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

01.01. bis 31.12.2023
01.01. bis 31.12.2022
1. Umsatzerlöse 94.742.219,73 112.109.817,27
2. Erhöhung (Vorjahr: Minderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -2.647.726,13 2.157.590,24
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 399.208,35 259.708,80
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.612.072,92 552.781,39
davon aus der Währungsumrechnung: 162.967,57 (Vj.: 518.447,69)
5. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 49.443.361,04 55.583.758,61
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 22.700.252,10 26.988.911,34
b) Soziale Abgaben und Aufw. für Altersversorgung und für die Unterstützung 4.383.667,81 4.315.076,04
davon für Altersversorgung: 3.975,00 (Vj.: 74.018,96)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.143.201,05 2.845.798,28
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.477.653,24 8.628.860,17
davon aus der Währungsumrechnung: 420.246,77 (Vj.: 228.590,58)
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00
davon aus verbundene Unternehmen: 0,00 (Vj.: 0,00)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 191.157,19 37.388,72
davon aus verbundene Unternehmen: 190.892,28 (Vj.: 36.397,14)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -708,09 71.047,74
davon an verbundene Unternehmen: 0,00 (Vj.: 2.775,00)
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: -1.686,00 (Vj.: 58.700,16)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.062.036,67 4.817.263,04
davon aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern: 88.042,88 (Vj.: -248.191,22)
13. Ergebnis nach Steuern 5.087.468,24 11.866.571,20
14. Sonstige Steuern 23.216,09 21.591,13
15. Jahresüberschuss 5.064.252,15 11.844.980,07

1. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I Allgemeine Angaben

Die Element Six GmbH mit Sitz in Burghaun ist beim Amtsgericht Fulda unter der Registernummer HRB 5893 im Handelsregister eingetragen.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden werden im Folgenden näher erläutert.

II Bilanzierung, Ausweis- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über die wirtschaftlich betriebsindividuelle Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Seit 2021 erfolgt die Abschreibung der entgeltlich erworbene EDV-Programme im Jahr der Anschaffung. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Abschreibung werden nach voraussichtlichen betriebsindividuellen Nutzungsdauern bestimmt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Anlagegegenstände im Einzelwert bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu zählen die fertigungsbedingten Abschreibungen, anteilige Verwaltungskosten sowie die anteiligen Kosten des sozialen Bereichs. Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Reparaturkosten werden sofort als Aufwand erfasst.

Die Abschreibungssätze und -methoden der Sachanlagen zeigen sich wie folgt:

% Methode
Verwaltungsgebäude 2 linear
Fabrik- und Lagergebäude 5 - 8 linear
Maschinen, maschinelle Anlagen 10 - 30 linear
Kraftfahrzeuge 20 linear
Betriebs- und Geschäftsausstattung 10 - 33,3 linear

Der in 2006 aktivierte und seit 2021 abgeschriebene Firmenwert wurde im Geschäftsjahr 2023 ausgebucht.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten ergeben sich aus dem gewogenen Durchschnitt der Bestandsfortschreibung.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. In den Herstellungskosten sind neben den Material und Fertigungseinzelkosten sowie den Sonderkosten der Fertigung auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten und Abschreibungen des für die Produktion genutzten Anlagevermögens enthalten. Darüber hinaus wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten auch produktionsbezogene Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung, nicht jedoch Zinsen zur Finanzierung der Herstellung, berücksichtigt.

Die Herstellungskosten werden wie folgt ermittelt:

unfertige und fertige Erzeugnisse der Hartmetallfabrik nach einer Stufendivisionskalkulation (nach Qualität differenzierte Materialkosten und durchschnittliche Fertigungskosten der Bearbeitungsstufen) und

unfertige und fertige Erzeugnisse der Werkzeugfabrik gemäß Standard-Artikelkalkulation. Darin enthaltenes Hartmetall wird wie vorstehend beschrieben bewertet.

Ausgehend vom Absatzmarkt wird zum Bilanzstichtag eine verlustfreie Bewertung der unfertigen und der fertigen Erzeugnisse vorgenommen. Sofern die beizulegenden Werte niedriger als die Anschaffungskosten sind, werden diese angesetzt. Als solche werden grundsätzlich die Wiederbeschaffungskosten oder die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten angesetzt.

Abschläge auf nicht gängige und schwer verkäufliche Bestände werden mit Wertberichtigungssätzen von 50 % bzw. 100 % je nach Lagerdauer und Vorratsgüterart vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt, geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Mögliche Ausfallrisiken sind durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Ermittlung erfolgt dabei anhand von Erfahrungswerten des Element Six Konzerns in den vergangenen Jahren jeweils für das Land, in dem die Schuldner ansässig sind. Forderungsverkäufe im Rahmen einer Factoring-Vereinbarung mindern den Forderungsbestand der Gesellschaft mit Übernahme des Delkredere-Risikos durch den Forderungskäufer.

Forderungen in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Bewertung erfolgt unter Beachtung der Regelung des § 256a HGB.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Guthaben bei Kreditinstituten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag unter Beachtung der Regelung des § 256a HGB bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält zeitanteilig Vorauszahlungen für Aufwendungen künftiger, bestimmter Zeiträume.

Latente Steuern werden auf die temporären Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB zur Aktivierung eines Überhangs aus aktiven latenten Steuern wird ausgeübt. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern für die ergebniswirksam im Steueraufwand erfassten latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 28,95 % zugrunde, der dem Steuersatz im Zeitpunkt der Umkehr der temporären Differenzen entspricht.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten und Preissteigerungen) angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) ermittelten, durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 10 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,83 %. Der Rententrend wurde mit 2,50 % p.a. berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 3,50 % zugrunde gelegt.

Für die Bewertung der Rückstellungen aus Verpflichtungen von Jubiläumsgeldzahlungen und aus der Inanspruchnahme von Altersteilzeit werden ebenfalls versicherungsmathematische Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck zugrunde gelegt. Es erfolgte eine pauschale Abzinsung mit der von dem Büro Heubeck im Monat Oktober 2023 veröffentlichten Zinsprognose zum 31. Dezember 2023 für den 7-Jahresdurchschnitt des Marktzinssatzes, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,75 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen aus Verpflichtungen von Jubiläumsgeldzahlungen und aus der Inanspruchnahme von Altersteilzeit wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 3,50 % zugrunde gelegt.

Für einen Teil der Altersteilzeitverpflichtungen bestehen Rückdeckungsversicherungsverträge, welche an die betreffenden Mitarbeiter verpfändet sind. Aufgrund der bestehenden Zweckexklusivität und Insolvenzsicherheit des Wertguthabens aus der Rückdeckungsversicherung werden die Verpflichtungen und der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert ausgewiesen. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung wird zu fortgeführten Anschaffungskosten, der an die Stelle des beizulegenden Zeitwerts tritt, bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet.Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Bewertung erfolgt unter Beachtung der Regelung des § 256a HGB.

III Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

2. Umlaufvermögen

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 8.268 (Vorjahr TEUR 12.956) enthalten Forderungen aus dem Cash-Pooling mit der Element Six Abrasives Treasury Ltd., Shannon, Irland, in Höhe von TEUR 7.009 (Vorjahr TEUR 7.442). Die verbleibenden Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthaltenen Forderungen gegen die Gesellschafterin Element Six Ltd., Shannon, Irland, betragen TEUR 383 (Vorjahr TEUR 587).

3. Aktive latente Steuern

Zum Bilanzstichtag bestehen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 723 (Vorjahr TEUR 811). Aktive latente Steuern resultieren aus den unterschiedlichen Bilanzansätzen von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremden Währungen, Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, Verpflichtungen für Jubiläumsgeldzahlungen, Verpflichtungen für Altersteilzeit, den Rückstellungen für Abfindungen und den Rückstellungen im Zusammenhang mit der Zoll-Prüfung. Weiterhin resultieren aktive latente Steuern aus der steuerlich eingeschränkten Anerkennung des Reichweitenverfahrens im Rahmen der Bewertung der Vorräte, sowie aus den in der steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2013-2017 festgestellten erhöhten Buchwerte eines renovierten Gebäudes und einiger Einbauten.

4. Eigenkapital

Das Stammkapital (gezeichnetes Kapital) ist voll eingezahlt. Der Nennbetrag lautet auf DM 50.000 (EUR 25.564,59).

Die anderen Gewinnrücklagen (TEUR 2.539) resultieren aus Umstellungseffekten aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG zum 1. Januar 2010 und betreffen die erfolgsneutrale Erfassung aktiver latenter Steuern aus der Erstanwendung des § 274 HGB in der Fassung des BilMoG (Art. 67 Abs. 6 Satz 1 EGHGB).

Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB:

Zum Abschlussstichtag wurde der Aktivüberhang der latenten Steuern (TEUR 722) im Rahmen des Ansatzwahlrechts des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB angesetzt. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB:

Der Unterschiedsbetrag zum Erfüllungsbetrag, der mit dem 7-Jahresdurchschnitt des Marktzinssatzes ermittelt wurde, beträgt TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 39) und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

5. Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 7.306 (Vorjahr TEUR 10.870) betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (TEUR 357, Vorjahr TEUR 513), Boni und Tantiemen (TEUR 2.004, Vorjahr TEUR 4.557), Jubiläumsgeld (TEUR 1.832, Vorjahr TEUR 1.915), Altersteilzeit (TEUR 463, Vorjahr TEUR 384), Gewährleistungen (TEUR 444, Vorjahr TEUR 185), Provisionen (TEUR 283, Vorjahr TEUR 305), rückständige Urlaubs- und Arbeitszeiten (TEUR 304, Vorjahr TEUR 420), Abfindungen (TEUR 1.105, Vorjahr TEUR 1.844), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 358, Vorjahr TEUR 380), sowie Verzugszinsen für die laufende Zollprüfung (TEUR 114, Vorjahr TEUR 282).

Der Erfüllungsbetrag für Verpflichtungen aus Altersteilzeit in Höhe von TEUR 886 wurde mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 423 nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert ausgewiesen. Aufwendungen von TEUR 8 und Erträge von TEUR 7, die die beiden Posten betreffen, wurden ebenfalls verrechnet.

Die Verbindlichkeiten weisen zum Bilanzstichtag folgende Restlaufzeiten auf:

TEUR Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit > 1 Jahr Summe 31.12.2023
Verbindl. gegenüber Kreditinstituten 431 0 431
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 42 0 42
Verbindl. aus Lieferungen und Leistungen 4.968 0 4.968
Verbindl. gegenüber verb. Unternehmen 179 0 179
Sonstige Verbindlichkeiten 349 0 349
Summe 5.969 0 5.969
TEUR Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit > 1 Jahr Summe 31.12.2022
Verbindl. gegenüber Kreditinstituten 0 0 0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 374 0 374
Verbindl. aus Lieferungen und Leistungen 8.069 0 8.069
Verbindl. Gegenüber verb. Unternehmen 536 0 536
Sonstige Verbindlichkeiten 576 0 576
Summe 9.555 0 9.555

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen wie im Vorjahr nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verpflichtungen

Im Rahmen der Konzernfinanzierung bei der Commerzbank AG, Niederlassung Luxemburg, bürgt die Element Six GmbH für von anderen Konzerngesellschaften bei der Bank aufgenommene Darlehen. Jedoch wird das Risiko einer Inanspruchnahme als gering eingeschätzt, da der Element Six Konzern solide finanziert ist. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 wurden aus dem Darlehen TUSD 65.000 (TEUR 60.107, Vorjahr TUSD 70.000, TEUR 65.790) durch die Element Six Abrasives Treasury Ltd., Irland, in Anspruch genommen. Die bestehende Kreditfazilität beläuft sich auf USD 225,0 Mio. (EUR 208,1 Mio., Vorjahr USD 225,0 Mio., EUR 211,5 Mio.).

Die damalige Element Six GmbH, Frankfurt am Main, die mit Wirkung zum 1. Januar 2016 auf die Gesellschaft verschmolzen wurde, hatte in 2008 im Rahmen einer vertraglichen Vereinbarung mit der damaligen Indiapro Hartkristall GmbH & Co. KG, Norderstedt, eine Altersvorsorgeverpflichtung im Innenverhältnis übernommen. Danach wurde die Indiapro aufgelöst. Zudem wurde in 2008 im Zusammenhang mit dieser Altersvorsorgeverpflichtung durch die Gesellschaft eine weitere vertragliche Vereinbarung mit der Element Six Limited, Irland, im Innenverhältnis geschlossen, die als Schuldbeitritt der Element Six Limited, Irland, mit Erfüllungsübernahme zu werten ist. Der Schuldbeitritt der Element Six Limited, Irland, mit Erfüllungsübernahme begründet für die Gesellschaft eine gesamtschuldnerische Haftung, die als Haftungsverhältnis auszuweisen ist. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestand das Haftungsverhältnis aus der Altersvorsorgeverpflichtung in Höhe von TEUR 353 (Vorjahr TEUR 383).

Der Gesamtbetrag der Haftung zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 60.460 (Vorjahr TEUR 66.173).

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird als gering eingeschätzt. Derzeit geht die Geschäftsführung der Gesellschaft und die Konzernleitung der Element Six - Gruppe aufgrund einer substantiellen, detaillierten Analyse davon aus, dass die Finanzierung und der Fortbestand der Gruppe mit hinreichender Wahrscheinlichkeit gegeben sind.

Es bestehen zum 31. Dezember 2023 keine angabepflichtigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

7. Außerbilanzielle Geschäfte

Mit der Änderungs- und Anpassungsvereinbarung vom 12. Dezember 2019 ist die Element Six GmbH zusammen mit der Element Six Ltd., Shannon, Irland, der seit dem 18. Dezember 2018 zwischen der Element Six US Corporation, Spring, Texas, und der Banco Santander, S.A., Cantabria, Spanien, bestehenden Rahmenvereinbarung zum Kauf von Forderungen beigetreten. Die Element Six GmbH hat alle Rechte aus den verkauften Forderungen abgetreten. Ein Abschlag zur Absicherung des Delkredere-Risikos wird von der Banco Santander nicht einbehalten. Per Stichtag 31. Dezember 2023 waren keine Forderungen an die Banco Santander veräußert (Vorjahr TEUR 0).

IV Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse (ohne Erlösschmälerungen) teilen sich nach folgenden Segmenten auf:

01.01. - 31.12.23 01.01. - 31.12.22
Bergbau- und Bauindustrie 50 % 47 %
Verschleißteile 48 % 46 %
Vertriebstätigkeit für verbundene Unternehmen 2 % 7 %
100 %K 100 %

Die Umsätze nach Regionen stellen sich wie folgt dar:

01.01. - 31.12.23 01.01. - 31.12.22
Inland 38 % 34 %
Ausland EU 29 % 28 %
Ausland sonstige 33 % 38 %
100 % 100 %

2. Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten enthält Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 163 (Vorjahr TEUR 518), periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr TEUR 6) sowie periodenfremde als auch außergewöhnliche Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Zoll, Antidumpingzoll und Zinsen aus der laufenden Zollprüfung in Höhe von TEUR 1.192 (Vorjahr TEUR 0)

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 7.478 (Vorjahr TEUR 8.629) enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 420 (Vorjahr TEUR 229) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr TEUR 21), im Wesentlichen Nachzahlungen für Sozialversicherung und Zollabgaben für Vorjahre.

4. Außergewöhnliche Aufwendungen

Im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme einer neuen vollautomatischen Fertigungslinie sind im Vergleich zum Vorjahr außergewöhnliche Kosten für Material und Qualitätskontrolle entstanden. Weiterhin sind im Personalbereich Rückstellungen für Abfindungszahlungen gebildet.

5. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Steueraufwand laut Gewinn- und Verlustrechnung in Höhe von TEUR 2.062 (Vorjahr TEUR 4.817) enthält keine periodenfremden Erträge aus Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer (Vorjahr Ertrag TEUR 6), allerdings einen Aufwand aus der Veränderung der latenten Steuern in Höhe von TEUR 88 (Vorjahr Ertrag TEUR 248).

6. Sonstige Steuern

Die Position sonstige Steuern beinhaltet Grundsteuer in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 21).

V Sonstige Angaben

1. Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter

Die Anzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter beträgt 347 (228 gewerbliche Arbeitnehmer und 119 Angestellte sowie zusätzlich 28 Auszubildende) und im Vorjahr 349 Mitarbeiter (228 gewerbliche Arbeitnehmer und 121 Angestellte sowie zusätzlich 29 Auszubildende).

2. Geschäftsführung

Als Geschäftsführer sind bestellt:

Karl-Georg Hildebrand, CEO der Element Six GmbH und Executive Director Element Six Operations (bis 09.02.2024)

Markus Och, Finance Director der Element Six GmbH

Lorraine Burke, Senior Finance Business Partner der Element Six Group (ab 01.01.2024)

Auf eine Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 110.

Es wurden ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen erbracht.

4. Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Alleinige Gesellschafterin ist die Element Six Ltd., Shannon / Irland.

Die Element Six GmbH, Burghaun, ist ein Konzernunternehmen der Anglo American plc, London / Großbritannien, und wird in den Konzernabschluss der Anglo American mit einbezogen. Die Anglo American ist das Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den größten Kreis aufstellt und offenlegt.

Das Mutterunternehmen, das für den kleinsten Kreis einen Konzernabschluss aufstellt, ist die Element Six Abrasives Holding Ltd., London / Großbritannien.

5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag wurden Rückstellungen für Zoll, Antidumpingzoll und Zinsen aus der laufenden Zollprüfung in Höhe von TEUR 1.192 aufgelöst, da die Bekanntgabe des Einfuhrabgabebescheids vom 11.01.2024 erst nach Ablauf der Mitteilungsfrist zum 31.12.2023 erfolgt ist. Die Zollschuld ist somit gemäß Erlass des Hauptzollamts vom 12.02.2024 erloschen und wurde im Jahresabschluss noch entsprechend berücksichtigt.

Risiken von geopolitischen Kriegen sind im Lagebericht dargestellt. Die finanziellen Auswirkungen auf das Unternehmen können aus heutiger Sicht als gering betrachtet werden.

Weitere angabepflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben nicht stattgefunden.

6. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Burghaun, 01.03.2024

Die Geschäftsführung

Markus Och

Lorraine Burke

Entwicklung des Anlagevermögens (HGB)

Anschaffungs- oder Herstellkosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Patente 2.168.476,01 38.398,17 0,00 0,00 2.206.874,18
2. Geschäfts- und Firmenwert 801.008,00 0,00 0,00 801.008,00 0,00
2.969.484,01 38.398,17 0,00 801.008,00 2.206.874,18
II Sachanlagen
1. Grund und Boden 647.846,90 0,00 0,00 0,00 647.846,90
2. Gebäude 5.172.733,80 5.911,80 0,00 0,00 5.178.645,60
3. Technische Anlagen und Maschinen 35.133.383,47 2.425.448,49 3.415.771,02 229.073,40 40.745.529,58
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.882.216,62 126.437,33 9.135,91 27.094,23 1.990.695,63
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.902.858,78 257.220,32 -3.424.906,93 8.998,95 726.173,22
46.739.039,57 2.815.017,94 0,00 265.166,58 49.288.890,93
49.708.523,58 2.853.416,11 0,00 1.066.174,58 51.495.765,11
Abschreibung
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Patente 2.156.846,76 14.983,42 0,00 2.171.830,18
2. Geschäfts- und Firmenwert 801.008,00 0,00 801.008,00 0,00
2.957.854,76 14.983,42 801.008,00 2.171.830,18
II Sachanlagen
1. Grund und Boden 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Gebäude 3.001.080,70 192.222,80 0,00 3.193.303,50
3. Technische Anlagen und Maschinen 24.460.941,82 2.829.270,59 200.769,50 27.089.442,91
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.688.276,09 106.724,24 27.062,23 1.767.938,10
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
29.150.298,61 3.128.217,63 227.831,73 32.050.684,51
32.108.153,37 3.143.201,05 1.028.839,73 34.222.514,69
Restbuchwerte
31.12.2023 Stand 31.12.22
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Patente 35.044,00 11.629,25
2. Geschäfts- und Firmenwert 0,00 0,00
35.044,00 11.629,25
II Sachanlagen
1. Grund und Boden 647.846,90 647.846,90
2. Gebäude 1.985.342,10 2.171.653,10
3. Technische Anlagen und Maschinen 13.656.086,67 10.672.441,65
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 222.757,53 193.940,53
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 726.173,22 3.902.858,78
17.238.206,42 17.588.740,96
17.273.250,42 17.600.370,21

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Element Six GmbH, Burghaun

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Element Six GmbH, Burghaun, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Element Six GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kassel, den 29. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Markus Küfner, Wirtschaftsprüfer

ppa. Matthias Schwarze-Gerland, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss Shareholder's Resolution

Element Six GmbH

Amtsgericht/local court in Fulda, HR B 5893

(die " Gesellschaft" / the " Company")

Die nachfolgende Alleingesellschafterin der Gesellschaft The following sole shareholder of the Company

Element Six Limited

mit dem Sitz in / with its seat in Ireland

Shannon Airport, Co. Clare

beschließt hiermit unter Verzicht auf sämtliche gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften betreffend die Einberufung und Durchführung einer Gesellschafterversammlung jeweils mit allen Stimmen einstimmig was folgt: waiving all formalities and notice periods prescribed by law or by the articles of association for calling and holding a shareholder's meeting herewith unanimously and with all votes resolves as follows:
2. Der Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr wird mit einer Bilanzsumme in Höhe von € 56.667.376,54 und einem ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von € 5.064.252,15 festgestellt und genehmigt. 2. We decide unanimously that the balance as at 31 December 2023, taking into con-sideration all assets and liabilities is € 56.667.376,54 with an annual surplus of € 5.064.252,15.
1. Der Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang zum 31. Dezember 2023 wird festgestellt. 1. The annual accounts for the financial year from 01.01.2023 to 31.12.2023, comprising balance sheets, profit and loss account and schedule as of 31.12.2023, are to be assessed.
3. Der Jahresüberschuss in Höhe von € 5.064.252,15 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 3. The annual surplus of € 5.064.252,15 for the financial year ended 31 December 2023 shall be carried forward to the next fiscal year.
4. Die gemäß § 10 der Satzung der Gesellschaft erforderliche Zustimmung wird erteilt. 4. Approval will be given as per § 10 of the articles of the company.
5. Den Geschäftsführern der Gesellschaft wird für Ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. 5. The managing directors of the company will get full discharge for their activity during 2023.
6. Mit der Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2024 wird die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, beauftragt. 6. The auditors PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, are entrusted with the audit of the 31.12.2024 financial year end accounts.
Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst. Further resolutions have not been passed.
Die deutschsprachige Fassung dieses Beschlusses geht vor. The German version of this resolution shall prevail.

Element Six Ltd

Name : Lorraine Burke Title : Director Date : 26 th June 2024 Place: Shannon Name : Lorraine Burke Title : Director Date : 26 th June 2024 Place : Shannon

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

2 nahegelegene Organisationen

  • Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.