Thies Grundstücksverwaltung eGbR
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anke Dünwald-Güttgemanns seit 15.5.2024 | Prokura |
Klaus Siegmund Rudolf Dettmar seit 7.2.2019 | Prokura |
Tobias Münster seit 7.2.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Freie und Hansestadt Hamburg | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
hamburger arbeit GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Darstellung des allgemeinen Geschäftsverlaufs 2023 und Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war durch zahlreiche personelle Wechsel geprägt. So starteten im Jahresverlauf insgesamt neun Beschäftigte im Unternehmen. Dies entspricht rund 20 Prozent der Belegschaft. Entsprechend lag ein wesentlicher Fokus auf dem Onbording der neuen Beschäftigten und dem Wissenstransfer. Hierzu wurde auch ein Workshop-Format "Zusammenarbeit" konzipiert und eingeführt, um neben der Einarbeitung in den einzelnen Bereichen auch verstärkt die Unternehmensbelange mit in den Blick zu nehmen. Darüber hinaus wurde auch eine "psychische Gefährdungsbeurteilung" durchgeführt, um als belastend wahrgenommene Bedingungen zu identifizieren. An den Ergebnissen, die insgesamt sehr positiv waren, wird im Laufe des Jahres 2024 weiter gearbeitet. Durch die hohe Inflation kam es in 2023 bei einzelnen Mietverträgen zu Mieterhöhungen aufgrund von Indexmieten. Ebenso wurden die Abschlagszahlungen der Energiekosten teilweise angehoben. Damit sind die Kosten insgesamt gestiegen. Auch die gestiegenen Arbeitsentgelte durch einen neuen Tarifabschluss führten bereits in 2023 zu höheren Personalkosten. Diese wirken sich insbesondere im Bereich der Schuldner- und Insolvenzberatung nachteilig auf die Kostensituation aus. Mit Blick auf die Zielzahlen konnten trotz der Neubesetzung von zahlreichen Stellen und der damit verbundenen Einarbeitungsphase sowie eines hohen Krankenstandes insbesondere im Bereich der "unabhängigen Sozialberatung" die gesetzten Ziele fast vollständig erreicht werden. Im Bereich der Schuldnerberatung wurden insbesondere die gesetzten Umsatzziele nicht erreicht. Maßgeblich hierfür waren längere Einarbeitungszeiten und damit die niedrigeren Umsätze bei zwei neuen Mitarbeiterinnen. Der Bereich weist daher ein Defizit aus. Positiv sind aber die erzielten Umsatzerlöse aus dem Beratungsangebot der Betrieblichen Sozial- und Gesundheitsberatung sowie einem Sozialberatungsangebot für einen weiteren externen Auftraggeber. Im Bereich der Gesundheitsförderung ist es gelungen das Projekt "Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt" auch über das Jahr 2023 hinaus fortzuführen. Darüber hinaus konnte aber auch der vierzigste Geburtstag des Unternehmens im Wälderhaus Wilhelmsburg würdig gefeiert werden. 2 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2023 2.1 Ertragslage Entgegen der Wirtschaftsplanung, die für das Geschäftsjahr 2023 ein positives Jahresergebnis von 8 TEuro prognostizierte, wurde im Berichtsjahr ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 16 TEuro erwirtschaftet. Dies resultiert insbesondere daraus, dass die Schuldnerberatung, trotz gegenüber dem Vorjahr gesteigerter Umsatzerlöse (773 TEuro; Vorjahr: 729 TEuro), ihr Erlösziel nicht erreichen konnte. Die Zuwendungen in Höhe von 2.618 TEuro (Vorjahr: 2.860 TEuro) resultieren im Berichtsjahr in Höhe von 1.532 TEuro (Vorjahr: 1.733 TEuro) aus der Zuwendung Sozialberatung und in Höhe von 824 TEuro (Vorjahr: 790 TEuro) aus der Zuwendung Gesundheitsförderung, wobei seit 2022 die Verwaltung anteilig in die Zuwendungen Sozialberatung und Gesundheitsförderung integriert wurde. Außerdem erhielt die Gesellschaft in Höhe von 123 TEuro einen Zuschuss für Overhead-Kosten im Zusammenhang mit der Tätigkeit als öffentliches Unternehmen. Darüber hinaus entfallen 119 TEuro (Vorjahr: 220 TEuro) auf Zuwendungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Außerdem ergaben sich in 2023 Erstattungsansprüche in Höhe von insgesamt 20 TEuro (Vorjahr: 11 TEuro) aus den Verwendungsnachweisen 2022 Gesundheitsförderung, Sozialberatung und Zuschuss für Overhead-Kosten. Darüber hinaus generierte die hamburger arbeit im Rahmen von Dienstleistungsverträgen für die betriebliche Gesundheits- und Sozialberatung Erträge in Höhe von 103 TEuro (Vorjahr: 22 TEuro). Die Personalaufwendungen sind mit 2.731 TEuro um 253 TEuro niedriger als im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen bei 648 TEuro (Vorjahr: 652 TEuro). Den im Vorjahresvergleich verringerten Rechts- und Beratungskosten stehen zusätzliche IT-Kosten gegenüber. 2.2 Finanzlage Der zum Bilanzstichtag zur Verfügung stehende Finanzmittelbestand von 1.500 TEuro wird für die normale Geschäftstätigkeit der Gesellschaft benötigt. Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im Berichtsjahr angemessen. 2.3 Vermögenslage Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 1.423 TEuro. Die Eigenkapitalquote beträgt 80 %. 3 Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren nach § 289 Abs. 3 HGB Personal- und Sozialbereich 3.1 Angaben zur Arbeitnehmerschaft Die Gesellschaft beschäftigte 2023 ohne GF durchschnittlich 42 Personen (Vorjahr 46). Stammpersonal
In 2023 waren 30 Vollzeitstellen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39 Stunden besetzt. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt bei 51 Jahren. 3.2 Gesundheits- und Arbeitsschutz Die Gesellschaft setzt die entsprechenden gesetzlichen Vorschriften um. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem etablierten betrieblichen Gesundheitsmanagement für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der hamburger arbeit GmbH. Neben einem festen und regelhaften Kursangebot für die Beschäftigten wird das Thema Gesundheit auch anderweitig in den Arbeitsalltag integriert. Das Kursangebot wurde 2023 wieder vollständig vor Ort durchgeführt. 3.3 Operative Einheiten Im Bereich der Sozialberatung, der Gesundheitsförderung und der Schuldner- und Insolvenzberatung wurden die vereinbarten Ziele nicht vollständig erreicht. Wie bereits geschildert wurden insbesondere die Ziele in Bereich der Schuldner- und Insolvenzberatung nicht erreicht. 4 Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres 2023
Zuwendungsbescheide:
Verträge:
5 Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB und Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Risikostrategie der hamburger arbeit sieht vor, dass Risiken minimiert bzw. vermieden werden. Es bestehen verschiedene Elemente eines Risikofrüherkennungssystems durch ein Sozial- bzw. Wirtschafts- und Finanzcontrolling. Die Neuausrichtung der Geschäftsfelder auf die Veränderungen im Bereich der Arbeitsmarktpolitik stellt weiterhin die zentrale Aufgabe für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft dar. Nach Auffassung der Geschäftsführung ergeben sich für die nächsten Jahre folgende Risiken, die beachtet und mit der Gesellschafterin FHH weiter abgestimmt werden müssen:
6 Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 wurde auf Basis des mit dem Aufsichtsrat abgestimmten Wirtschaftsplans 2024 ein negatives Ergebnis im operativen Bereich in Höhe von 15 TEuro prognostiziert. Dabei lag dieser Planung zugrunde, dass die Schuldner- und Insolvenzberatung den maximalen Umsatz aus dem vorhandenen Mittelkontingent erreicht und auch zusätzliche Mittel abfordern kann. Bereits jetzt zeichnet sich jedoch durch die Kündigung einer Beschäftigten ab, dass dieses Ziel nicht erreicht werden kann. Es wird daher nach jetzigen Erkenntnissen voraussichtlich zu einem negativen Ergebnis in Höhe von 30 TEuro kommen. Allein die aktuelle Tarifsteigerung führt in der Schuldner- und Insolvenzberatung zu Mehrkosten von rd. 40 TEuro. Der Kostendruck im Bereich der Schuldner- und Insolvenzberatung ist daher sehr hoch und wird es zumindest bis zur weiteren Beauftragung zur Durchführung einer Schuldner- und Insolvenzberatung durch die Sozialbehörde auch bleiben. Allerdings wurde bereits durch die Sozialbehörde signalisiert, dass man an Lösungen arbeite. Dabei ist es entscheidend, dass erhöhte Fallpauschalen umgesetzt und insbesondere in die Zukunft wirkende Preisanpassungen Berücksichtigung finden. Es wird daher prognostiziert, dass mit der Beauftragung ab August 2025 der Kostendruck mittelfristig nachlässt und ein ausgeglichenes Ergebnis möglich ist. Darüber hinaus wurde mit dem weiteren Ausbau der "betrieblichen Sozialberatung" eine Dienstleistung etabliert, die die Möglichkeit eröffnet Überschüsse zu erzielen. Diese Dienstleistung soll auch in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden und die Umsätze sowie die Überschüsse sollen mittelfristig steigen. Diese beiden Angebote, die Schuldner- und Insolvenzberatung sowie die betriebliche Sozialberatung, sind dabei die wesentlichen Komponenten, um in der mittleren Frist ein ausgeglichenes Jahresergebnis zu erwarten. Vor dem Hintergrund dieser Ausführungen kommt die Geschäftsführung zu dem Ergebnis, dass eine positive Fortführungsprognose für das Unternehmen hamburger arbeit GmbH abgegeben werden kann.
Hamburg, den 29. Februar 2024 gez. Tobias Münster, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeines Die hamburger arbeit GmbH, Amtsgericht Hamburg, HRB 31603, (kurz: hamburger arbeit) ist zum 31. Dezember 2023 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss wird jedoch gemäß Gesellschaftsvertrag nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Aufgrund der besonderen Aufgabenstellung und Finanzierung der hamburger arbeit wurde, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermitteln, von der Gliederung der Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnung abgewichen und die Gliederung gemäß § 265 Abs. 5 HGB erweitert. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Erwerbs voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel ausgewiesen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten (i. d. R. zu Nennwerten) angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 1,0 % (Vorjahr 1,0 %) bei den Renten ausgegangen. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Abschlussstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,82 % p.a. (Vorjahr 1,78 %). Die Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 260,00 der grundsätzlich ausschüttungsgesperrt ist. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Angabe der Jahresabschreibungen sind dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die sonstigen Ausleihungen TEUR 49 (Vorjahr TEUR 49) beziehen sich sämtlich auf Mietkautionen für von der hamburger Arbeit gemietete Objekte. Forderungen gegen die FHH Der gesonderte Ausweis der Forderungen gegen die FHH erfolgt in deren Eigenschaft als Gesellschafterin. Diese Forderungen betreffen, wie im Vorjahr, vollständig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 9) enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. Eigenkapitalspiegel Die Entwicklung des Eigenkapitals zum Bilanzstichtag zeigt die nachfolgende Übersicht:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 64 und sonstige ausstehende Rechnungen (TEUR 21). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber der FHH Die Verbindlichkeiten gegenüber der FHH im Vorjahr betreffen vollständig sonstige Verbindlichkeiten. Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind mit TEUR 39 (Vorjahr TEUR 54) Verbindlichkeiten aus Steuern und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr TEUR 19) ausgewiesen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen in Höhe von TEUR 773 Erträge aus der Schuldnerberatung. Im Rahmen von Dienstleistungsverträgen wurden TEUR 103 über betriebliche Sozial- und Gesundheitsberatung erwirtschaftet. Ferner wurden TEUR 4 Erlöse aus Vermietungen erzielt. Die Umsatzerlöse sind ausschließlich im Inland angefallen. Zuwendungen Die Gesellschaft erhielt Projektförderungen im Rahmen einer Vollfinanzierung (Gesundheitsförderung) in Höhe von TEUR 824 und einer Fehlbedarfsfinanzierung (Sozialberatung) von TEUR 1.532 von der Freien und Hansestadt Hamburg. Des Weiteren wurde ein Zuschuss für Overhead-Kosten der hamburger arbeit als öffentliches Unternehmen in Höhe von TEUR 123 als Vollfinanzierung gewährt. Darüber hinaus hat die IKK gesund plus im Auftrag der Verbände der Krankenkassen auf der Bundesebene Mittel in Höhe von TEUR 119 für das Projekt "teamw()rk: Fortführung des Projektes Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung" zur Verfügung gestellt. Zusätzlich betreffen die Zuwendungen und Zuschüsse in Höhe von TEUR 20 Vorjahre. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 4 und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 ausgewiesen. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 139 (Vorjahr TEUR 166) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 21 enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 2) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 5. Sonstige Angaben 5.1 Geschäftsführung Herr Tobias Münster, Hamburg, Dipl. Volkswirt, Master of health economics Die Angabe der Geschäftsführungsbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs.4 HGB. 5.2 Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat setzte sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:
Für ihre Tätigkeiten im Geschäftsjahr erhielten die Mitglieder des Aufsichtsrats Aufwandsentschädigungen in Höhe von insgesamt TEUR 1. Die Vertreterinnen und Vertreter der FHH im Aufsichtsrat führen ihre Aufwandsentschädigung an die Staatskasse ab. 5.3 Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen beträgt:
In 2023 waren durchschnittlich 27 Vollzeitstellen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39 Stunden besetzt. 5.4 Haftungsverhältnisse Es bestehen Verpflichtungen aus einer selbstschuldnerischen Bürgschaft gegenüber einem Kreditinstitut in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 2). Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft wird als gering eingestuft, da es derzeit keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass den bestehenden Verpflichtungen nicht nachgekommen wird. 5.5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen setzen sich wie folgt zusammen:
5.6 Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen betrug TEUR 8 (netto). 5.7 Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. 5.8 Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag mit dem Verlustvortrag zu verrechnen. 5.9 Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der hamburger arbeit wird im Jahresabschluss der Kernverwaltung der FHH unter den Finanzanlagen bilanziert. Eine Vollkonsolidierung bzw. Einbeziehung in den Konzernabschluss der FHH erfolgt aufgrund der für den Konzernabschluss der FHH festgelegten Wesentlichkeitsgrenzen nicht.
Hamburg, den 29. Februar 2024 hamburger arbeit GmbH Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens der hamburger arbeit GmbH, Hamburg, im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die hamburger arbeit GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der hamburger arbeit GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der hamburger arbeit GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 4. April 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Nicolai Hansen, Wirtschaftsprüfer Jan Bödecker, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Gesellschafterversammlung am 15. Mai 2024 festgestellt. |
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