Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 147293
Eingetragen
19.7.2017
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
die Durchführung von Leasing- und Mietkaufgeschäften, die Beteiligung an Unternehmen der Leasingbranche, deren Beratung und Unterstützung sowie die Vornahme allgemeiner Handelsgeschäfte

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Katrin Volkmar
seit 1.6.2022
Prokura
Michael Ludwig
seit 15.9.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hans-Jochen Holthausen
Hamburg
1.485.000 €
50.00%
Reinhard Manuel Lüders
Hamburg
1.485.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NIV Leasing GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

Vorjahr
1. Barreserve
a) Kassenbestand 0,00 0,00
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 0,00 0,00
darunter: bei der Deutschen Bundesbank 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 0,00 0,00
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
b) Wechsel 0,00 0,00 0,00
3. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 4.984.468,30 3.215.537,95
b) andere Forderungen 0,00 4.984.468,30 0,00
4. Forderungen an Kunden 8.879.620,66 10.403.405,39
darunter: durch Grundpfandrechte gesichert 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
Kommunalkredite 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
a) Geldmarktpapiere
aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0,00
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0,00
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
b) Anleihen und Schuldverschreibungen
ba) von öffentlichen Emittenten 0,00 0,00
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
bb) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0,00
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 0,00 0,00
Nennbetrag 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0,00 0,00
6a. Handelsbestand 0,00 0,00
7. Beteiligungen 50,00 50,00
darunter: an Kreditinstituten 50,00 Euro (Vorjahr: 50,00 Euro)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
8. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
darunter: an Kreditinstituten 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
9. Treuhandvermögen 0,00 0,00
darunter: Treuhandkredite 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0,00
10a. Leasingvermögen 29.631.828,59 25.705.668,00
11. Immaterielle Anlagewerte
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2,00 2,00
c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
d) geleistete Anzahlungen 0,00 2,00 0,00
12. Sachanlagen 2.226,00 389,00
13. Eingefordertes, noch nicht eingezahltes Kapital 0,00
14. Sonstige Vermögensgegenstände 537.526,81 733.607,70
15. Rechnungsabgrenzungsposten 1.072,92 2.323,81
16. Aktive latente Steuern 0,00 0,00
17. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0,00
18. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00
Summe der Aktiva 44.036.795,28 40.060.983,85

Passivseite

Vorjahr €
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 0,00 0,00
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 27.329.225,56 27.329.225,56 24.921.821,01
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) Spareinlagen
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 0,00 0,00
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten 0,00 0,00 0,00
b) andere Verbindlichkeiten
ba) täglich fällig 37.607,12 136.767,14
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 0,00 37.607,12 37.607,12 0,00
3. Verbriefte Verbindlichkeiten
a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 0,00
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0,00
darunter:
Geldmarktpapiere 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
3a. Handelsbestand 0,00 0,00
4. Treuhandverbindlichkeiten 0,00 0,00
darunter: Treuhandkredite 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.942.357,73 2.695.941,45
6. Rechnungsabgrenzungsposten 4.401.682,79 3.770.788,75
6a. Passive latente Steuern 0,00
7. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 0,00
b) Steuerrückstellungen 491.775,36 0,00
c) andere Rückstellungen 272.054,94 763.830,30 165.512,31
8. (weggefallen) 0,00 0,00
9. Nachrangige Verbindlichkeiten 5.400.000,00 5.400.000,00
10. Genussrechtskapital 0,00 0,00
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 0,00
12. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital
Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
abzüglich nicht eingeforderter ausstehender Einlagen
b) Kapitalrücklage 0,00 0,00
c) Gewinnrücklagen
ca) gesetzliche Rücklage 0,00 0,00
cb) Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 0,00
cc) satzungsmäßige Rücklagen 0,00 0,00
cd) andere Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0,00
d) Bilanzgewinn/-verlust 1.162.091,78 4.162.091,78 -29.846,81
Summe der Passiva 44.036.795,28 40.060.983,85
1. Eventualverbindlichkeiten Vorjahr €
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0,00
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen 4.950,00 4.950,00
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00 4.950,00 0,00
2. Andere Verpflichtungen
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0,00
b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen 0,00 0,00
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 0,00 0,00 0,00

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Aufwendungen

Vorjahr €
01. Leasingaufwendungen 531.804,00 1.823.413,00
1. Zinsaufwendungen 1.205.170,54 1.066.782,90
2. Provisionsaufwendungen 0,00 915,09
3. Nettoaufwand des Handelsbestands 0,00 0,00
4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 812.142,18 728.634,27
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 95.425,74 907.567,92 69.008,32
darunter: für Altersversorgung 0,00 Euro (Vorjahr: 1.086,00 Euro)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 781.668,30 1.689.236,22 539.471,07
5. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen sowie immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen
a) auf Leasingvermögen 7.928.484,52 7.671.525,54
b) auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 0,00 7.928.484,52 0,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,00 0,00
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 12.260,64 168.042,18
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 0,00
9. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0,00
10. (weggefallen) 0,00 0,00
11. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 491.775,36 0,00
13. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 6 ausgewiesen 276,00 276,00
14. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 0,00
15. Jahresüberschuss 1.191.938,59 654.250,54
Summe der Aufwendungen 11.859.007,28 12.068.068,37

Erträge

Vorjahr €
01. Leasingerträge 12.399.408,72 12.192.007,45
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 637.737,15 525.599,46
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 0,00 637.737,15 0,00
2. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 0,00
b) Beteiligungen 0,00
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0,00
4. Provisionserträge 0,00 0,00
5. Nettoertrag aus Finanzgeschäften 0,00 0,00
6. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 0,00
7. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapiere 0,00 0,00
8. Sonstige betriebliche Erträge 13.800,00 4.712,00
9. (weggefallen) 0,00 0,00
10. Außerordentliche Erträge 0,00 0,00
11. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 0,00
12. Jahresfehlbetrag 0,00 0,00
Summe der Erträge 13.050.945,87 12.722.318,91
Vorjahr €
1. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.191.938,59 654.250,54
2. Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr -29.846,81 -684.097,35
3. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00 0,00
4. Entnahmen aus Gewinnrücklagen
a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0,00
b) aus der Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 0,00
c) aus satzungsmäßigen Rücklagen 0,00 0,00
d) aus anderen Gewinnrücklagen 0,00 0,00
0,00 0,00
5. Entnahmen aus Genussrechtskapital 0,00 0,00
6. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 0,00
b) in die Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 0,00
c) in satzungsmäßige Rücklagen 0,00 0,00
d) in andere Gewinnrücklagen 0,00 0,00
0,00 0,00
7. Bilanzgewinn/-verlust 1.162.091,78 -29.846,81

Anhang zum 31.12.2023

NIV Leasing GmbH, Hamburg

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: NIV Leasing GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamburg
Register-Nr.: HRB 147293

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutz ung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer oder dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Abnutzbare Vermögensgegenstände wurden im Jahr der Anschaffung zeitanteilig abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von bis zu 800,00 EUR wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Bewertung des Umlaufvermögens erfolgte unter strenger Beachtung des Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag bilanziert, erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in ausreic hendem Maße Rechnung. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten ausschließlich Leasingsonderzahlungen, welche grundsätzlich entsprechend der Laufzeit der Leasingverträge linear erfolgswirksam aufgelöst werden.

Berichterstattung nach § 285 Nr. 33 HGB

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem 31. Dezember 2023 nicht eingetreten.

Angaben zur Bilanz

Forderungen an Kreditinstitute

Bei den Forderungen an Kreditinstitute handelt es sich um Kontokorrentkonten und Kautionskonten bei der Hamburger Sparkasse AG, Hamburg, der Commerzbank AG, Frankfurt, der Nord LB, Hannover sowie der OLB Bank, Oldenburg.

Forderungen an Kunden

Die Forderungen betreffen ausstehende Zahlungsverpflichtungen von Kunden aus Leasinggeschäften 8.943 TEUR und Mietkaufforderungen in Höhe von 0 TEUR sowie eine Anpassung der gebildeten Pauschalwertberichtigung um 12 TEUR.

Es bestehen folgende Restlaufzeiten:

31.12.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
bis drei Monate 763 4.917
mehr als drei Monate bis ein Jahr 2.025 1.220
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 6.155 4.319
Pauschalwertberichtigung -64 -52
8.879 10.403

Leasingvermögen, immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Leasingvermögens, der immateriellen Anlagewerte und der Sachanlagen ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Diese beinhalten Forderungen aus Gewerbesteuerguthaben.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden alle vor dem Abschlussstichtag getätigten Ausgaben ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist haben folgende Restlaufzeiten:

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist haben folgende Restlaufzeiten:

- bis drei Monaten 970.422,33 EUR
- mehr als drei Monate bis ein Jahr 2.950.054,22 EUR
- mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 23.408.749,01 EUR

Diese Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen der Leasinggüter sowie die Abtretung von Leasingforderungen und Versicherungsansprüchen unterlegt.

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen gegenüber Kunden (Verbindlichkeiten täglich fällig) betragen 37 TEUR (VJ 136 TEUR).

Sonstige Verbindlichkeiten

Dieser Posten beinhaltet erhaltene Kautionen in Höhe von 1.920 TEUR (VJ 1.491 TEUR) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben in Höhe von 22 TEUR (VJ 750 TEUR), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 0 TEUR (VJ OTEUR) und übrige in Höhe von TEUR 4.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält ausschließlich Leasingsonderzahlungen in Höhe von 4.402 TEUR (3.770 TEUR)

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 3.000 und wurde vollständig erbracht.

31.12.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Gezeichnete Kapital 3.000 3.000
Verlustvortrag -30 -684
Jahresüberschuss 1.192 654
4.162 2.970

Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Leasingerträge 31.12.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Die Leasingerträge setzen sich wie folgt zusammen:
aus dem Verlauf von Leasingvermögen 1.055.317 1.263.826
aus der Auflösung der Passiven Rechnungsabgrenzung 2.292.066 2.049.682
Leasingerträge 9.052.025 8.878.499
12.399.408 12.192.007

Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften

Dieser Posten beinhaltet Zinserträge für Mietkauf, Kautionskonten und Mahnzinsen.

Zinsaufwendungen

Dieser Posten beinhaltet die Refinanzierungskosten in Höhe von 946 TEUR (VJ 797 TEUR), die Zinsen für Kontokorrentkonten 0 TEUR (VJ 0 TEUR) sowie für gewährte nachrangige Darlehen in Höhe von 259 TEUR (Vj. 270 TEUR).

Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Ausgewiesen werden Personalaufwendungen in Höhe von 907 TEUR (VJ 797 TEUR). Ferner werden noch andere Verwaltungskosten in Höhe von 781 TEUR (VJ 539 TEUR) ausgewiesen. Darüber hinaus umfassen die anderen allgemeinen Verwaltungsaufwendungen noch Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten sowie weitere betriebliche Aufwendungen.

Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasing- und Sachanlagevermögen

Dieser Posten umfasst Abschreibungen auf Leasingvermögen und Sachanlagevermögen aus der planmäßigen Abschreibung in Höhe von 7.928 TEUR (VJ 7.668 TEUR), Abschreibungen auf Mietkaufforderungen 0 TEUR (VJ 0), die Einstellung in die EWB auf Forderungen in Höhe von 0 TEUR (VJ 0 TEUR), die Einstellung in die PWB auf Forderungen in Höhe von 12 TEUR (VJ 52) sowie Forderungsverluste in Höhe von 0 TEUR (VJ 0 TEUR).

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Nach den Vereinbarungen mit den jeweiligen Kreditinstituten sind bei Darlehensfinanzierungen die verleasten und im Eigentum der Gesellschaft stehenden Wirtschaftsgüter sicherungsübereignet und sämtlich zukünftige Forderungen aus Leasingverträgen an die jeweiligen Kreditinstitute abgetreten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beträgt unter Berücksichtigung von Laufzeiten bzw. Kündigungsfristen der einzelnen Verträge insgesamt 4 TEUR (VJ 4 TEUR).

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 waren im Unternehmen durchschnittlich 4 Arbeitnehmer beschäftigt.

Geschäftsführung

Während des Geschäftsjahres 2023 erfolgte die Geschäftsführung des Unternehmens durch:

Michael Ludwig Max Manuel Lüders
Paderborn Hamburg
Diplom-Kaufmann Industrieauktionator

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt.

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar betrug 20 TEUR (VJ TEUR 20) für Abschlussprüfungsleistungen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, 27. Mai 2024

Michael Ludwig

Max Manuel Lüders

Anlagenspiegel

Historische Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchung Abgänge Stand 31.12.2023
I. Beteiligungen 50,00 0,00 0,00 0,00 50,00
50,00 0,00 0,00 0,00 50,00
II. Leasingvermögen 41.385.536,71 18.707.885,00 0,00 13.713.757,14 46.379.664,57
41.385.536,71 18.707.885,00 0,00 13.713.757,14 46.379.664,57
III. Selbst genutztes Anlagevermögen 52.759,92 4.072,08 0,00 0,00 56.832,00
1. Selbstgenutzte EDV-Programme 19.600,00 0,00 0,00 0,00 19.600,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.159,92 4.072,08 0,00 0,00 37.232,00
41.438.346,63 18.711.957,08 0,00 13.713.757,14 46.436.546,57
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
II. Leasingvermögen 15.679.868,71 7.937.197,62 6.869.230,35 16.747.835,98
15.679.868,71 7.937.197,62 6.869.230,35 16.747.835,98
III. Selbst genutztes Anlagevermögen 52.368,92 2.235,08 0,00 54.604,00
1. Selbstgenutzte EDV-Programme 19.598,00 0,00 0,00 19.598,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.770,92 2.235,08 0,00 35.006,00
15.732.237,63 7.939.432,70 6.869.230,35 16.802.439,98
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand Vorjahr
I. Beteiligungen 50,00 50,00
50,00 50,00
II. Leasingvermögen 29.631.828,59 25.705.668,00
29.631.828,59 25.705.668,00
III. Selbst genutztes Anlagevermögen 2.228,00 391,00
1. Selbstgenutzte EDV-Programme 2,00 2,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.226,00 389,00
29.634.106,59 25.706.109,00

Lagebericht per 31.12.2023

I. Allgemeines

Die NIV Leasing GmbH (nachstehend NIV" genannt) ist eine bankenunabhängige Finanzierungsgesellschaft für mittelständische Unternehmen. Sie bietet hauptsächlich nach dem Asset Based Finance Principle (objektbezogene Finanzierung) Sale & Lease Back- Finanzierungen sowie Sale & Mietkauf Back Finanzierungen an (beide nachfolgend "SLB- Finanzierung").

Das Kerngeschäft der NIV ist die Finanzierung mobiler Anlagegüter bzw. ganzer Produktionsketten mittels SLB-Finanzierung. Hierbei werden die in der Leasingbranche üblichen Vertragskonstruktionen wie Teilamortisationsverträge mit Andienungsrecht, Vollamortisationsverträge sowie M ietkaufverträge verwandt.

Die operative Geschäftsaufnahme der NIV erfolgte nach der Akkreditierung der Gesellschaft durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 22. August 2018.

II. Organisation/ Mitarbeiter

Die NIV wurde im Berichtszeitraum von einem Geschäftsführer geleitet. Zudem wurden vier weitere Mitarbeiter beschäftigt. Zum Stichtag waren insgesamt vier Mitarbeiter und ein Geschäftsleiter für die NIV tätig.

III. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Ergebnisse der IW-Verbandsumfrage vom Jahreswechsel 2023/2024 liefern schlechte Perspektiven für die deutsche Wirtschaft im neuen Jahr. Bereits die aktuelle Lage wird von 30 der insgesamt 47 teilnehmenden Verbände schlechter bewertet als vor einem Jahr. Dabei muss berücksichtigt werden, dass auch vor einem Jahr aufgrund der Energiekrise keine gute Stimmung in der deutschen Wirtschaft zu verzeichnen war. Nur in sechs Branchen wird die aktuelle Situation besser bewertet als im letzten Jahr, in den verbleibenden elf Verbänden wird von einer unveränderten Wirtschaftslage gesprochen. Die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft infolge der geopolitischen Verwerfungen, die geldpolitische Straffung infolge der hohen Inflation sowie die Verunsicherungen der Unternehmen und Haushalte infolge der haushaltspolitischen Unklarheiten in Deutschland drücken die Aussichten für das Jahr 2024. Gemäß der IW-Verbandsumfrage vom November/ Dezember 2023 erwarten nur neun der 47 Wirtschaftsverbände ein höheres Produktionsniveau. Kein einziger Verband geht für 2024 von einer wesentlich höheren Produktion aus. Dagegen sprechen 23 Verbände von einem Produktions- oder Geschäftsrückgang. Von gleichbleibenden Wirtschaftsaktivitäten in 2024 sprechen 15 Verbände. Aus der Einordnung des aktuellen Erwartungsbilds in die Historie der IW- Verbandsumfragen der letzten drei Dekaden lässt sich ein Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Leistung in 2024 ableiten. Vor dem Hintergrund der insgesamt rückläufigen Produktions- und Geschäftserwartungen haben nicht mehr die Verbände mit stabilen Investitionsaussichten die Oberhand, sondern die pessimistischen Verbände. Die IW-Verbandsumfrage signalisiert ein schwaches Investitionsjahr 2024. Die Entwicklung des unternehmerischen Kapitalstocks kommt somit auch im neuen Jahr nicht weiter voran - mit langwierigen Folgen für das Produktionspotenzial am Standort Deutschland. Hinzu kommt, dass die über lange Zeit erkennbare Stabilität am deutschen Arbeitsmarkt mit Blick auf das Jahr 2024 nicht mehr zu sehen ist. Nur noch fünf Verbände melden für das Jahr 2024 einen Aufbau an Beschäftigung, dagegen erwarten 23 Wirtschaftsverbände einen Rückgang und 19 eine stabile Beschäftigung. Die IW-Verbandsumfrage zeigt, dass am deutschen Arbeitsmarkt infolge der multiplen Krisenbelastungen und der unsicheren konjunkturellen Rahmenbedingungen eine Trendwende hin zu weniger Beschäftigung und zu leicht ansteigender Arbeitslosigkeit im Gang ist.

Quelle: Grömling, Michael, 2023, Keine Erholung in Sichtweite Ergebnisse der IW- Verbandsumfrage für2024, IW-Report, Nr. 66/2023, Köln

Das ifo Geschäftsklima für die Leasing-Branche ist im Dezember 2023 weiter gefallen. Der Branchen-Index sank von 12,9 auf 12,2 Punkte. Dabei schätzten die Leasing-Gesellschaften die aktuelle Lage zwar leicht besser als im November ein (41,3 auf 41,2 Punkte), die Erwartung an die Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten sank jedoch deutlich von -12,1 auf -13,5 Punkte.

Der ifo Gesamtindex für die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ging ebenfalls zurück, auf 86,4 nach 87,2 Punkten. Dabei fielen sowohl die Erwartung (84,3 nach 85,1 Punkten) als auch die aktuelle Lage (88,5 nach 89,4 Punkten).

"Die Stabilisierung der Vormonate ist unter anderem durch die politische Unsicherheit wieder verloren gegangen", erläutert Dr. Kai Wohlfarth, BDL-Referatsleiter für Volkswirtschaft und Finanzierung, die gesamtwirtschaftlichen Daten. "Das Urteil aus Karlsruhe zur Umwidmung der Coronahilfen hat nicht nur für ein Haushaltsloch, sondern auch für eine verstärkte Verunsicherung bei den Unternehmen gesorgt." Die fehlende Planungssicherheit lasse Unternehmen nun in der Breite zögern. Neben den ohnehin schon bestehenden Herausforderungen der gebremsten Konjunktur, der immer noch zu hohen Inflation und damit verbunden Zinsen verschärfe die Haushaltskrise die Unsicherheit. "Die Bundesregierung und auch die Union sind gut beraten, eine nachhaltige Lösung zu finden. Es ist im Sinne des Wirtschaftsstandortes Deutschland, dass eine mehrjährige und über die Legislatur hinausgehende Planungssicherheit geschaffen wird." Auf die Geldpolitik könne nicht gewartet werden, zumal die Inflationsbekämpfung länger anhalten werde. "Eine nachhaltige Fiskalpolitik zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes sollte auch eine neu ausgerichtete Schuldenbremse beinhalten, wie verschiedene Wirtschaftsforschungsinstitute sie empfehlen", führt Wohlfarth weiter aus.

Für die Leasing-Branche bedeute diese konjunkturelle und wirtschaftspolitische Unsicherheit, dass die Erwartungen an das kommende Jahr weiter zurückgenommen werden müssen. Eine leichte Rezession auch 2024 werde wahrscheinlicher. Eine Stagnation der Investitionen wäre eine Folge und wirke sich entsprechend auf das Leasing-Neugeschäft aus. "Mehr Mut!", appelliert Wohlfarth angesichts der aktuellen Lage an die Wirtschaftspolitik.

Quelle: https://bdl.leasingverband.de/newsroom/aktuelles/einzelansicht/ifo-geschaeftsklima-unsicherheit-belastet-stimmung

IV. Geschäftsentwicklung

Der Schwerpunkt des dritten vollständigen Geschäftsjahres der NIV lag weiterhin im Wesentlichen darin, die Gesellschaft am Markt weiter bekannt zu machen sowie die Geschäftskontakte weiter zu vertiefen. NIV hat dadurch im Berichtsjahr Leasing- bzw. Mietkaufverträge mit einem Investitionsvolumen von rd. TEUR 23.127 abgeschlossen, was etwa 111% des Vorjahreswert betrug. Die geplanten neu Investitionen wurden erreicht.

Die Energiekrise wirkt sich in nie gesehener Weise auf die Wirtschaft aus und ein Ende ist vage in Sicht. Die Liquiditätssituation unserer aktiven Kunden ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich angespannter.

Für die NIV hat sich der Abschluss von Neugeschäften im Jahr 2023 mit ansteigender Tendenz dargestellt. Durch die hohen Durchschnittsvolumina wurde das Planungsergebnis erreicht. Die seit August 2023 eingehenden Geschäftsanfragen deuten auf einen deutlich positiven Trend für 2024 hin.

V. Ertragslage

NIV hat im Geschäftsjahr 2023 mit einem Leasingneugeschäftsvolumen von 23.127T€ einen Leasingertrag in Höhe von T€ 12.399 generiert. Als Ergebnis wurde ein Jahresüberschuss von T€ 1.192 (Vorjahr Jahresüberschuss T€ 654) erzielt. Das erzielte Ergebnis entsprach der Planung. Die Bilanzsumme belief sich auf T€ 44.037 (Vorjahr T€ 40.060)

VI. Finanz- und Vermögenslage

NIV arbeitet nach dem Grundsatz der Fristenkongruenz bei der Refinanzierung der Leasing- und Mietkaufgeschäfte. Die Zusammenarbeit mit Refinanzierungsbanken ist vertrauensvoll und konstruktiv. Das der NIV zur Verfügung gestellte Refinanzierungsvolumen beläuft sich auf T€ 58.000 Mit den somit vorhandenen freien Finanzierungslinien kann NIV den Expansionskurs weiter beschreiten. Darüber hinaus führt die NIV stetig Gespräche mit weiteren potenziellen Refinanzierungspartnern, um in diesem Bereich diversifizierter zu sein. Weitere Refinanzierungspartner inklusive Refinanzierungslinien sowie die Erhöhung bestehender Linien konnten für 2023 bereits gewonnen werden.

Die Vermögenslage der NIV ist geordnet.

Das bilanzielle Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag T€ 4.162 (Vorjahr T€ 2.770). Darüber hinaus wurden der NIV, Darlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt von T€ 5.400 (Vorjahr T€ 5.400) gewährt.

VII. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Für die finanziellen Leistungsindikatoren nutzt die NIV übliche Steuerungskonzepte nach Kennzahlen und Methoden. Als Rahmenbedingung für die Steuerung ist die dauerhafte Erhaltung des Substanzwertes der NIV festgelegt, die in den Steuerungsgrößen der normativen und wirtschaftlichen Risikotragfähigkeit ihren Niederschlag findet. Das künftige Neugeschäftsvolumen ist eine wesentliche Kenngröße für die Steuerung. Weitere Kennzahlen sind die operativen Erträge, die Verwaltungsaufwendungen sowie das wirtschaftliche Kapital im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung. Für alle wesentlichen Kennzahlen bestehen Planwerte, die im Rahmen der Steuerung regelmäßig Plan-Ist-Vergleichen sowie Szenario- und Prognoserechnungen unterzogen werden, um entsprechende Steuerungsimpulse ableiten zu können.

Der nichtfinanzielle Leistungsindikator ist die Prozesskennzahl der durchschnittlichen Arbeitstage von Kundenanfrage bis zur Auszahlung. Die Anstrengungen im Hinblick auf Vereinfachungen in der Angebots- und Abwicklungsphase werden mithilfe der Prozesskennzahl als nichtfinanzielle Zielgröße gemessen.

VIII. Chancen- und Risikobericht

Alle Geschäftsaktivitäten beinhalten neben Chancen grundsätzlich auch das Risiko einer eventuellen Untererfüllung der Planergebnisse oder potenziell möglicher Verluste. Wir gehen, um unsere Geschäftsstrategie umzusetzen, d.h. profitable Geschäfte abzuschließen und dadurch Erträge zu generieren, bewusst kontrollierte Risiken ein. Basierend auf risikopolitischen Grundsätzen und der Risikotragfähigkeit der Gesellschaft werden im Rahmen der Risikostrategie alle wesentlichen Risiken genauestens definiert, analysiert und bewertet. Mit der Risikotragfähigkeitsanalyse wird untersucht, ob NIV jederzeit in der Lage ist, die potenziell aus der Geschäftstätigkeit resultierenden Risiken zu tragen. Die Risikotragfähigkeit war demnach über das ganze Jahr gegeben.

Entsprechend den "Mindestanforderungen an das Risikomanagement" (M aRisk) wurde durch die Geschäftsleitung zum Management der Risiken eine Geschäfts- und Risikostrategie festgelegt. Sie wird periodisch überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Unter dem Adressausfallrisiko versteht NIV, dass ein Vertragspartner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht vollständig oder nur zeitverzögert nachkommt. Zur Risikominimierung nimmt NIV grundsätzlich nur solche Leasingobjekte herein, für die ein sogenannter Zweitmarkt im Verwertungsfall besteht. Sollte sich in Ausnahmefällen der Sekundärmarkt für die angekauften Objekte über die Laufzeit der Verträge negativ verändert haben und die Verwertbarkeit Einschränkungen unterliegen, nimmt die Gesellschaft gezielt nach individueller Prüfung Einzelwertberichtigungen (bei Mietkauf) bzw. außerplanmäßige Abschreibungen (bei Leasing) vor.

Daher werden Risiken nur auf Basis ausreichender Informationen und entsprechender Analysen eingegangen. Gemäß der durchgeführten Analyse war die Risikotragfähigkeit der NIV über das gesamte Jahr gewährleistet.

Operationelle Risiken umfassen unvorhergesehene (monetäre) Kosten und Gewinnausfälle, welche infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Prozessen, Mitarbeitern, Technologien oder externen Ereignissen anfallen können. Auch Rechtsrisiken zählen zu den operationellen Risiken. Das Eingehen operationeller Risiken ist ein unvermeidbarer Bestandteil des allgemeinen Geschäftsbetriebes.

Zur Minimierung solcher Risiken werden aufbau- und ablauforganisatorische Maßnahmen genutzt, z.B. Funktionstrennung, interne Kontrollprozesse, Arbeitsanweisungen, Service Level Agreements mit Anbietern sowie Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter.

Die Marktpreisrisiken bezeichnen mögliche Gefahren von unvorhergesehenen Kosten aufgrund der Änderung von marktabhängigen Parametern.

Beim Liquiditätsrisiko kann zwischen dem Refinanzierungs- und dem Zinsänderungsrisiko unterschieden werden. Das Refinanzierungsrisiko von NIV wird als begrenzt angesehen, da eine Leasingvertragszusage nur erteilt wird, wenn eine laufzeitkongruente Refinanzierungszusage mit einem festen Zins vorliegt.

Das sich ergebende Zinsänderungsrisiko wird durch eine zahlungsstromkongruente Refinanzierung nahezu ausgeschlossen.

Den ESG - Risiken begegnet die NIV mit einem einheitlichen und transparenten Risikomanagement. Innerhalb der Identifizierung werden die strategischen, operativen (bspw. Umwelt- und Sicherheitsrisiken) und finanziellen Risiken bewertet und entsprechende mitigierende Maßnahmen daraus abgeleitet. Aktuell erwarten wir für das Jahr 2024 noch keine Auswirkungen hinsichtlich der Refinanzierung von unseren Kunden durch deren Wirtschaftszweigs unter Berücksichtigung der EU - Taxonomie. Bei der Auswahl unserer Engagements berücksichtigen wir aus Sicht unserer Kunden die Outside - In - Perspektive zu Bestimmung von Kundenseitigen ESG - Risiken.

IX. Prognosebericht

Die NIV geht für das Geschäftsjahr 2024 mit einem geplanten Neugeschäftsvolumen in Höhe von T€ 30.000 von einer positiven Entwicklung der Umsatz- und Ertragslage aus.

 

Hamburg, den 27. Mai 2024 | 10:40:06

NIV Leasing GmbH

Michael Ludwig

Max Manuel Lüders

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die NIV Leasing GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NIV Leasing GmbH, Hamburg, - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NIV Leasing GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

• Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes M aß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen Irrtürmern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. W ir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger M ängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 27. Mai 2024 | 10:29:38 PDT

Ypsilon Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Klein, Wirtschaftsprüfer

Mirko Gössing, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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