Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Makita Engineering Germany GmbH
Jenfelder Straße 38, 22045 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tsubasa Ueda seit 11.3.2025 | Prokura |
Noriaki Ikeda seit 5.4.2022 | Geschäftsführer |
Masaki Yoshida seit 9.8.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Makita Corporation | 65.94% |
Makita (UK) Limited | 34.06% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Makita Engineering Germany GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024der Makita Engineering Germany GmbH ("MEG")1. Wirtschaftsbericht 1.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Berichtsjahr stand unter dem Fokus der Profitabilität. Nach den starken Umsatzrückgängen im Vorjahr konnte sich der Umsatz in diesem Geschäftsjahr auf einem stabilen Niveau zum Vorjahr halten. Dazu konnte im Gegensatz zum Vorjahr ein Gewinn erzielt werden, der darüber hinaus noch über dem geplanten Gewinn lag. Weiterhin konzentriert sich MEG auf die Herstellung von akkubetriebenen OPE (Outdoor Power Equipment) Produkten für den europäischen Markt. Dabei liegt zurzeit der Fokus auf der Erweiterung der Produktion vor allem im Bereich der Kettensägen. Europa steht seit Februar 2022 unter dem Einfluss des Russisch-Ukrainischen Krieges. Zusätzlich kommt eine hohe Inflation hinzu, die die Europäische Zentralbank mit stark erhöhten Zinssätzen weiterhin bekämpft. Das Bruttoinlandsprodukt sank leicht nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um -0,1%. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung ist auf das krisenbedingte Umfeld und die damit verbundene Kaufzurückhaltung zurückzuführen. Trotzdem verteilte sich die Wirtschaftsleistung unterschiedlich auf die einzelnen Branchen. Positiv entwickelten sich weiterhin die wirtschaftlichen Kennzahlen der GaLaBau (Garten- und Landschaftsbau). Der Jahresumsatz der GaLaBau-Betriebe stieg ein weiteres Jahr in Folge auf 10,34 Milliarden Euro, ein Plus von 3%. Die privaten Konsumausgaben sind im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,6% gestiegen (preisbereinigt um -1,1% gesunken), was hauptsächlich an den durch die Inflation getriebenen Preissteigerungen lag. Die privaten Haushalte waren gezwungen, konkret zu entscheiden, wofür sie ihr Geld ausgaben, was in einigen Branchen zu Konsumverzicht führte. Für die MEG ist Europa und vor allem Deutschland der wichtigste Absatzmarkt. Daher ist die wirtschaftliche Lage dieser Region maßgeblich ausschlaggebend für den Erfolg des Unternehmens. Die Makita Produkte verfolgen eine Nachhaltigkeitsstrategie, die auf Langlebigkeit ausgelegt ist. Dabei unterstützen die Vertriebsorganisationen mit ihrem Angebot der Reparaturen in den Servicecentern diesen Trend. Dies kann jedoch für MEG als Produktionsstandort zu reduzierten Umsätzen führen. Daher wird konsequent das Produkt-Sortiment bei den Akku-Gartengeräten weiter ausgebaut. Somit setzt der Makita Konzern bei MEG und weltweit auf den stetigen Ausbau der Akku-Technologie und sieht sich auf dem richtigen Pfad für die Zukunft. Auf die gestiegenen Beschaffungspreise wurde mit Kosteneinsparungen und Preiserhöhungen reagiert. Die externen Lagerkosten konnten vollends reduziert werden, da das neugebaute Lager nun komplett in Betreib gegangen ist.. Bei den Frachtraten konnten nennenswerte Einsparungen zu denen des Vorjahres erzielt werden. Weiterhin wird das Produktportfolio erweitert, gerade im Bereich der Kettensägen, um sich in eine gute Ausgangslage für die Zukunft zu bringen. Da keine Geschäftsbeziehungen zu Firmen in Russland und der Ukraine bestehen, ist MEG ausschließlich indirekt von dem Konflikt betroffen. 1.2. Geschäftstätigkeit und Geschäftsentwicklung 1.2.1. Allgemeines Die Geschäftstätigkeit betrifft die Herstellung und die Distribution von Akku-Werkzeugen für die Garten-, Forst- und Landwirtschaft sowie für den privaten Gebrauch. Die Distribution erfolgt hauptsächlich an Konzerngesellschaften. Diese Geschäftstätigkeit wird vom Standort Hamburg aus betrieben, wo sich auch die Produktions-, Lager- und Verwaltungsgebäude auf eigenem Grundbesitz befinden. Im Geschäftsjahr 2023/2024 stieg der Umsatz leicht gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Mio. EUR auf 64,7 Mio. EUR (0,8% zum Vorjahresumsatz von 64,2 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist auf eine leicht gestiegene Nachfrage im Markt zurückzuführen. 1.2.2. Produktion und Logistik Die Produktionsstückzahlen haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht reduziert. Wenn man nur die letzten drei Monaten betrachtet, mussten diese wegen der anziehenden Nachfrage stark erhöht werden. Dies wurde bei der Planung des neuen Geschäftsjahres berücksichtigt, und bei anhaltend starker Nachfrage wird mit Einstellungen im Produktionsbereich von festangestellten Mitarbeitern reagiert. Die Nachfrage bei den OPE-Geräten ist sehr volatil. Dank der Nutzung des eigenen Lagers am Standort Hamburg ist eine bessere Planung und kontinuierliche Auslastung der Produktion trotzdem möglich. Die mit zwei verbundenen Unternehmen abgeschlossenen Logistik-Verträge sollen in Zukunft besser genutzt werden und die Zusammenarbeit intensiviert werden, um eine bessere Auslastung des Lagers zu erzielen. 1.2.3. Einkauf Unser Einkauf legt besonders hohen Wert auf die zuverlässige Lieferung von Komponenten für die Produktion. Die im Vorjahr gestörten Lieferketten konnten weitestgehend wiederhergestellt werden. Die Frachtkosten sind im Berichtsjahr auf ein normales Maß gesunken, wobei durch anhaltende globale Krisen die Preise nicht als stabil angesehen werden können. Unter dem Stichwort Lokalisierung hat und wird unser Einkauf sein Engagement auf der Suche nach neuen Lieferanten im europäischen Umfeld ausweiten. Mit diesen werden generell langfristige Geschäftsbeziehungen angestrebt. Weiterhin müssen natürlich die hohen Makita-Qualitätsstandards in jeglicher Weise erfüllt werden. Um Engpässe in der Lieferkette möglichst früh zu erkennen und ggf. Maßnahmen einzuleiten, werden zu allen Lieferanten sehr enge Kontakte aufgebaut und gepflegt. 1.2.4. Personal Die Zahl der durchschnittlich im Geschäftsjahr Beschäftigten hat sich gegenüber dem Vorjahr reduziert:
Zur weitergehenden Ausrichtung aller Mitarbeiter auf die Umsetzung der für unser Unternehmen wichtigen Maßnahmen ist ein umfassendes Instrumentarium etabliert: Aus den Unternehmens- und Bereichszielen wurden Zielvereinbarungen für alle Mitarbeiter oder Teams abgeleitet. Zusammen mit unserem Leistungs-Beurteilungssystem und den damit verknüpften Bonussystemen für die Honorierung von individueller Leistungsverbesserung und Zielerreichung ist die Einbeziehung aller Mitarbeiter stark ausgeprägt. 1.3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertragslage hat sich mit einem Jahresüberschuss von 3,9 Mio. EUR gegenüber einem Jahresfehlbetrag von 18,5 Mio. EUR im Vorjahr um 22,4 Mio. EUR verbessert. Der Umsatz stieg leicht um 0,8% zum Vorjahr auf 64,7 Mio. EUR. Darin sind Erlöse aus Verkauf von Geräten (eigene Fertigung) von 64,1 Mio. EUR (Vorjahr: 62,9 Mio. EUR), der Vermietung von 0,5 Mio. EUR (Vorjahr: 0,5 Mio. EUR) und Logistikleistungen von 25 TEUR (Vorjahr: 0,1 Mio. EUR) enthalten. Das Verhältnis von Materialaufwendungen zu Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr um 21,3%-Punkte verbessert. Die wesentlichen Ursachen dafür sind die Erhöhung der Verkaufspreise, der geänderte Produktmix sowie die weiter gefallenen Frachtraten für den Containertransport per Seefracht. Die sonstigen bezogenen Leistungen sind erheblich gesunken, dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang von Kosten für das Fremdpersonal, die sich um 1,7 Mio. EUR verringerten auf 2,2 Mio. EUR (Vorjahr 3,9 Mio. EUR). Die hohen Lagerbestände von Materialien für die Produktion vom Anfang des Geschäftsjahres konnten bis zum Ende des Geschäftsjahres stark zurückgefahren werden. So verringerten sich diese um 12,7 Mio. EUR auf 24,6 Mio. EUR. Dieser positive Trend hatte ebenfalls Einfluss auf das Ergebnis, und zudem verbesserte sich dadurch die Liquiditätslage des Unternehmens. Zum Ende des Jahres konnten die Wertberichtigungen auf die Bestände im Gesamtwert von 0,8 Mio. EUR aufgelöst werden. Weiterhin muss das Unternehmen den Allzeitbedarf der Ersatzteile für die Geräte mit Verbrenner-Technologie bereitstellen, die vor zwei Jahren eingestellt wurden. Der Wertberichtigungsbedarf für diese Ersatzteile beläuft sich auf 6,2 Mio. EUR. Der leichte Anstieg der Abschreibungen des Sachanlagevermögens ist auf die Investitionen in neue Produktionsbänder und Werkzeuge für die Lokalisierungen im europäischen Raum zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 2,3 Mio. EUR auf 1,6 Mio. EUR gesunken, ursächlich sind im Wesentlichen die Reduzierung der Ausgangsfrachten durch die Preisverhandlungen unseres Einkaufes sowie die deutlich verringerten Verluste aus Währungskursumrechnung. Die Finanzlage kann aufgrund der Finanzierung durch die Makita-Gruppe als gesichert bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Patronatserklärung der Makita Corporation zur Sicherung der MEG GmbH ist weiterhin gültig. Die Eigenkapitalquote von 80% (Vorjahr: 82%) versetzt MEG in eine gute Position, Modernisierungsinvestitionen in der Produktion jederzeit vorzufinanzieren. Es können kurzfristige Finanzierungen über Darlehen im Konzernverbund in Anspruch genommen werden, die in der Vergangenheit jährlich verlängert wurden. Das Gesamtinvestitionsvolumen (CAPEX) betrug im Jahr 2023/2024: 1,1 Mio. EUR (Vorjahr: 2,2 Mio. EUR). Hiermit beträgt die CAPEX Ratio 2023/2024 (CAPEX/Umsatz) 1,7%. Die Vermögenslage stellte sich im Geschäftsjahr wie folgt dar: Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Mio. EUR auf 117,0 Mio. EUR erhöht. Dies resultiert auf der Aktivseite aus der deutlichen Erhöhung der Guthaben bei den Kreditinstituten. Auf der Passivseite erhöhten sich das Eigenkapital und die Verbindlichkeiten zu etwa gleichen Teilen. Die Effekte sind auf die Fokussierung bei der Profitabilität und die stabilen Umsatzerlöse zurückzuführen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich zum 31. März 2024 auf 93,4 Mio. EUR (Vorjahr: 89,5 Mio. EUR). 1.4. Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft Das Ergebnis im Geschäftsjahr 2023/24 ist besser als erwartet ausgefallen. Der leicht gestiegene Umsatz und die gesunkenen Kosten gerade bei den Frachtraten sowie die starke Reduzierung der Lagerbestände bei den Materialien für die Produktion haben sich positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. Falls Kostensteigerungen nicht vermieden werden konnten, wurden diese konsequent weitergegeben, indem wir die Preise erhöht haben. Natürlich hängen diese Maßnahmen stark von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und dem Marktumfeld ab, die kontinuierlich beobachtet werden. 1.5. Beurteilung der Prognosen Der Plan-Umsatz für das Geschäftsjahr 2023/24 wurde um 8,5% verfehlt, wohingegen die Ergebnis-Prognose deutlich übertroffen wurde. Der Umsatz wurde um 5,5 Mio. EUR zu hoch angenommen. Die Ergebnis-Prognose wurde um 2 Mio. EUR zu niedrig eingeschätzt. Die Abweichungen bei der Prognose sind zum einen durch den unterschiedlichen Produktmix und zum anderen durch die stark gefallenen Frachtkosten sowie die gezielten Kosteneinsparungen zurückzuführen. Die gestiegene Nachfrage aus den letzten Monaten wurde im neuen Geschäftsplan berücksichtigt. Des Weiteren wird beim Produktportfolio ein Fokus auf die Produkte im Bereich Kettensägen gelegt. Hier wird versucht, neue Produkte in die Produktion mit aufzunehmen. Trotz gutem Ergebnis bleibt die Kostenkontrolle ein wesentlicher Bestandteil bei der Überprüfung der Profitabilität. Gerade die Ungewissheit über die wirtschaftliche und politische Lage in Europa macht eine Prognose sehr schwierig und ungewiss. Um in unsicherenZeiten besser agieren zu können, setzen wir vermehrt auf eigene Mitarbeiter, daher werden wir die Anzahl unserer festangestellten Mitarbeiter in der Produktion weiter erhöhen. 2. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die nachfolgend benannten Risiken sind in der Rangfolge ihrer Wesentlichkeit für unsere zukünftige wirtschaftliche Entwicklung vom hohen Risiko bis zum geringen Risiko aufgeführt. 2.1. Risiken der wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Lage ist durch hohe Inflation, Rückgang der Reallöhne, erhöhte Risiken durch geopolitische Ereignisse wie den Auswirkungen des Russisch-Ukrainischen Krieges geprägt. Die gesamtwirtschaftliche Situation steht unter dem Zeichen hoher Beschaffungskosten, Probleme bei den Lieferketten und einem zunehmenden Fachkräftemangel. Um hierauf adäquat reagieren zu können, kommt die Geschäftsführung regelmäßig mit den Bereichsleitern zusammen, um die Situation des Unternehmens zu besprechen und Entscheidungen zu treffen. Die Einschätzung der zukünftigen Entwicklungen ist sehr schwierig: Kommt es in nächster Zeit zu einer Rezession oder gibt es Anzeichen für einen bevorstehenden Konjunkturaufschwung? Auf beide Szenarien muss sich MEG einstellen und ggf. Maßnahmen ergreifen und diese zielführend umsetzen. Für MEG ist die Kostensituation weiterhin stark im Fokus und wird ständig kontrolliert. Die Ressourcen für die Forecast-Ermittlung wurden gestärkt und die Preisrevisionen vierteljährlich durchgeführt. Das neue Lager schafft für MEG eine Möglichkeit, auf Lieferengpässe und Nachfrageschwankungen flexibel reagieren zu können. Enge Geschäftsbeziehungen zu unseren Lieferanten, wie unter 1.2.3. aufgeführt, verringern die weltweiten Lieferkettenprobleme maßgeblich. Dabei wird der Anteil der europäischen Lieferanten kontinuierlich weiter ausgebaut. Es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die beschriebenen Risiken zu einer weiteren Kaufzurückhaltung bei den Kunden führen könnten. 2.2. Risiken auf der Verkaufsseite Der Vertrieb ist fast ausschließlich auf die Versorgung der Makita-Vertriebsgesellschaften ausgerichtet. Unser Geschäftserfolg ist damit zum großen Teil von den jeweils zuständigen Makita-Schwestergesellschaften und deren Vertriebsorganisationen abhängig. Mit der Einschränkung, sich beim Verkauf von Akku-Geräten nur auf den europäischen Markt zu konzentrieren, erhöht sich das Risiko, sehr von der wirtschaftlichen Situation in Europa abhängig zu sein. Zurzeit ist die gesamtwirtschaftliche Lage sehr schwer einzuschätzen. Kommt es zu einer Rezession, die einen drastischen Nachfrageeinbruch zur Folge hätte, würden wir mit einer Reduzierung von Produktionsmengen und Kosten reagieren. 2.3. Risiken im Beschaffungsmarkt Risiken im Beschaffungsmarkt entstehen durch Währungsschwankungen (siehe Abschnitt 2.4.) und durch Einflüsse der allgemeinen Wirtschaftskrise auf die Finanzlage der Lieferanten. Um Insolvenzen von Zulieferern rechtzeitig erkennen zu können, wird die wirtschaftliche Lage der wichtigsten Unternehmen durch unsere Einkäufer genauestens beobachtet, soweit dies "von außen" möglich ist. Die Risiken von Lieferkettenproblemen bei Bauteilen, insbesondere auch durch geopolitische Ereignisse, können Auswirkungen auf die Produktion haben. Diese wurde durch proaktive Maßnahmen, wie unter Abschnitt 1.2.3. und Abschnitt 2.1. beschrieben, entgegengewirkt. 2.4. Währungsrisiken Währungsrisiken können aus Transaktionsrisiken beim Einkauf und Verkauf von Produkten entstehen, die in US-Dollar oder Japanischem Yen gehandelt werden. Zur Absicherung von Währungsrisiken werden die Kurse laufend beobachtet, und es können auch weiterhin Devisentermingeschäfte dafür genutzt werden. Transaktionsrisiken, die bei der Umrechnung von Fremdwährungspositionen in Euro auftreten können, stufen wir als geschäftsüblich ein. 2.5. Chancen durch strategische Neuausrichtung der Makita-Gruppe Die Makita-Gruppe hat neben dem Kerngeschäft, der Entwicklung und der Produktion sowie dem Vertrieb von Elektrowerkzeugen, zunehmend "Outdoor-Power"-Produkte für Forst und Garten als strategisch bedeutend postuliert und weltweit in das Vertriebsprogramm aufgenommen. Mit dem Angebot eines vollen Sortiments von Geräten für Forst und Garten wird insgesamt ein größeres Wachstum erzielt, auch innerhalb der einzelnen Produktsegmente. Hiervon profitiert auch unser Standort in Hamburg. Wir haben uns mit der Fokussierung auf ausschließlich Akku-Gartengeräte in eine sehr gute und zukunftssichere Geschäftsposition gebracht und bauen diese kontinuierlich aus. Diese Chance schätzen wir als hoch ein. 2.6. Chancen durch eigenes Logistikzentrum Mit der Entscheidung zum Betreiben eines Logistikzentrums auf eigenem Grund und Boden können zukünftig Nachfrageschwankungen aufgefangen werden und die Produktionsauslastung weiter optimiert werden. Diese Chance schätzen wir langfristig als hoch ein. 2.7. Ausblick Für das kommende Geschäftsjahr 2024/2025 gehen wir trotz der schwer einzuschätzenden gesamtwirtschaftlichen Aussichten von einem erhöhten Umsatz in Höhe von 74 Mio. EUR aus. Unsere Umsatzerlöse werden sich aus Fertigungserlösen, Einnahmen aus Logistik-Dienstleistungen, unterstützenden Serviceleistungen für verbundene Unternehmen und Vermietung zusammensetzen. Die Produktpalette bei den Akku-Gartengeräten wird stetig erweitert, so wollen wir weitere Produkte gerade im Bereich Kettensägen ins Programm aufnehmen. Im nächsten Geschäftsjahr erwarten wir im Wesentlichen aufgrund steigender Personalkosten einen Gewinn von rund 2,3 Mio. EUR. Die bereits angefangenen Möglichkeiten zur Modernisierung und Kostensenkung werden konsequent weiter ausgeschöpft. Die wichtigsten Maßnahmen hierzu sind:
Dieser Ausblick steht unter dem Vorbehalt der schwer einzuschätzenden Weltwirtschaft, dem hohen Maß an Unsicherheiten in der Geopolitik und des Russisch-Ukrainischen Krieges und deren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage. Obwohl wir die Entwicklung und die Auswirkungen auf unsere Geschäftsaktivitäten genau analysieren, sind wir gegenwärtig nicht in der Lage, die Situation zuverlässig einzuschätzen und hierzu verbindliche Aussagen zu tätigen. Die derzeitige Planung versucht, die Einflüsse auf unsere Geschäftstätigkeit in dem Maße zu berücksichtigen, in dem sie nach heutigem Kenntnisstand und kaufmännischer Vorsicht geboten sind. Sollten wider Erwarten die Auswirkungen einen erheblichen negativen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeiten nehmen, gehen wir von sinkenden Umsätzen und einem weit schlechteren Ergebnis als geplant für das nächste Geschäftsjahr aus. 2.8. Rechtliche und wirtschaftliche Risiken der zukünftigen Entwicklung Es bestehen keine rechtlichen und wirtschaftlichen Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden.
Hamburg, den 13. Mai 2024 Makita Engineering Germany GmbH Masaki Yoshida, Geschäftsführer Noriaki Ikeda, Geschäftsführer Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Allgemeines Die Makita Engineering Germany GmbH mit Sitz in Hamburg ist beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 28282 im Handelsregister eingetragen. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden ist die Gesellschaft von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Vortragswerte stimmen mit der Schlussbilanz des letzten Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschluss-Stichtag einzeln bewertet worden. Die Bewertungsmethoden des vorangegangenen Geschäftsjahres wurden beibehalten. Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Nutzungsdauer zeitlich begrenzt ist, sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um die planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen angesetzt worden. Die planmäßigen Abschreibungen auf das bewegliche Sachanlagevermögen erfolgen pro rata temporis linear. Die den Abschreibungen zugrunde liegenden wirtschaftlichen Nutzungsdauern betragen:
Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im selben Jahr vollständig abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Die selbst erstellten Anlagen sind mit Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten nach dem Durchschnittsverfahren einschließlich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich einbehaltener Lieferantenskonti bewertet. Teile der Betriebsstoffe sowie Werkzeuge und Ersatzteile für Maschinen werden mit einem Festwert angesetzt, der alle drei Jahre überprüft wird. Die fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bzw. den niedrigeren Verkaufspreisen abzüglich noch anfallender Veräußerungskosten bewertet. Neben den Material- und Fertigungseinzelkosten sowie den Sondereinzelkosten der Fertigung werden angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Risiken, die sich aus der Dauer der Lagerhaltung, einer geminderten Verwertbarkeit oder gesunkenen Wiederbeschaffungs- bzw. Verkaufspreisen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen Forderungen werden zu Nennwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen bei Zugang sowie zum jeweiligen Bilanzstichtag erfolgt zum Devisenkassamittelkurs, soweit die Restlaufzeit unter einem Jahr liegt. Guthaben bei Kreditinstituten Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag ausgewiesen. Rechnungsabgrenzungsposten Auf der Aktivseite wurden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand des folgenden Geschäftsjahres darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert ausgewiesen. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach dem versicherungsmathematischen Verfahren auf Basis der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt. Die Berechnungen basieren auf den biometrischen Grundwerten (Wahrscheinlichkeiten für Todes- und Invaliditätsfälle) nach Prof. Dr. Klaus Heubeck (RT 2018 G). Im Berichtsjahr wird ein von der Deutsche Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzins von 1,83 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Dieser Zinssatz entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre, der sich laufzeitadäquat auf Basis einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Bewertung berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden bei Zugang sowie zum jeweiligen Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs ausgewiesen, soweit die Restlaufzeit unter einem Jahr liegt. Ertragsteuern und latente Steuern Die unmittelbar zu entrichtenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die laufende Periode und die früheren Perioden werden mit dem Betrag bemessen, in dessen Höhe eine Erstattung bzw. eine Zahlung der Steuerbehörde erwartet wird. Die Berechnung des Betrags basiert auf dem Steuergesetzesstand und damit denjenigen Steuersätzen, die zum Bilanzstichtag gelten. Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB nach einer bilanzorientierten Abgrenzungskonzeption ermittelt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend aufgeführten Anlagenspiegel zu entnehmen. Auch im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde wieder ein Wertminderungstest durchgeführt. Bei diesem wurde festgestellt, dass alle Anlagengüter werthaltig sind und keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen werden müssen. Entwicklung des Anlagevermögens Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Eigenkapital Das Eigenkapital betrug zum 31. März 2024 TEUR 93.413 (Vorjahr TEUR 89.513). Pensionsrückstellungen Die aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens ermittelten Pensionsrückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Den versicherungsmathematischen Berechnungen liegen folgende Annahmen zugrunde:
Der Zinsaufwand aus der Bewertung der Pensionsrückstellung ist in Höhe von TEUR 251 (Vorjahr TEUR 264) in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" enthalten. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beläuft sich auf TEUR 47 (Vorjahr TEUR 500). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere ausstehende Rechnungen, noch nicht in Anspruch genommenen Urlaub, Abfindungen, Prämienzahlungen an Mitarbeiter, Gleitzeitguthaben, Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Haftungsverhältnisse/Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. März 2024 bestanden keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB und keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Finanzlage von Bedeutung sind. Das Bestellobligo enthält die Warenzugänge zur Absicherung der Produktion und der Handelstätigkeit im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 3.472 (Vorjahr TEUR 1.848). Umsatzerlöse Die Makita Engineering Germany GmbH hat ihre Umsatzerlöse hauptsächlich aus dem Absatz von Akku-Gartengeräten, insbesondere Akku-Kettensägen, land- und forstwirtschaftlichen Geräten und Ersatzteilen erzielt; diese Umsatzerlöse (netto) verteilen sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
Zusätzlich wurden Umsätze aus Vermietung an die deutsche Makita Vertriebsgesellschaft erzielt, die mit TEUR 505 (Vorjahr TEUR 513) zum Ergebnis beitrugen. Aus Lizenzerlösen für die Marke Dolmar wurden keine Einnahmen (Vorjahr TEUR 100) erzielt. Des Weiteren wurden Erlöse für die Lagerung von Waren von TEUR 14 (Vorjahr TEUR 101) erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 361 (Vorjahr TEUR 1.586) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr TEUR 675), Nacharbeiten für verbundene Produktionsstätten von TEUR 139 (Vorjahr TEUR 423) und periodenfremde Erträge von TEUR 75 (Vorjahr TEUR 432). Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. Im Vorjahr waren die periodenfremden Erträge aufgrund der Erstattung der Zollprüfung der Jahre 2018 bis 2021 erhöht. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.565 (Vorjahr TEUR 2.340) enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 158 (Vorjahr TEUR 508). Zusätzlich sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 123 (Vorjahr TEUR 197) enthalten, davon TEUR 0,4 (Vorjahr TEUR 82) aus Verlusten aus Anlagenabgängen, Nacherhebung von Versicherungsbeiträgen TEUR 21, Nachberechnung von Zöllen TEUR 20 und übrige Aufwendungen TEUR 82. Steuer vom Einkommen und Ertrag Der Steueraufwand beträgt TEUR 0,4, wovon TEUR 0,2 auf Gewerbesteuer und TEUR 0,2 auf Körperschaftsteuer (incl. Solidaritätszuschlag) entfallen. Latente Steuern Ein aktiver Überhang latenter Steuern wurde aufgrund der derzeitigen Unsicherheit der Möglichkeit der Inanspruchnahme nicht angesetzt. Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus steuerlichen Verlustvorträgen und temporären Unterschieden aus dem Ansatz von Pensionsrückstellungen. Der anzuwendende Steuersatz beläuft sich auf 32,3 % (kombinierter Steuersatz aus Körperschaftsteuer in Höhe von 15,8 % und Gewerbesteuer in Höhe von 16,5 %). IV. Sonstige Pflichtangaben Angaben zur Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten an:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023/2024 betrugen TEUR 348. Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihren Hinterbliebenen wurden TEUR 1.110 zurückgestellt, im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden an die früheren Geschäftsführer und ihre Hinterbliebenen Betriebsrentenzahlungen in Höhe von insgesamt TEUR 105 geleistet. Angaben zu nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen bestehen insbesondere innerhalb des MAKITA Konzerns. Die Geschäfte erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Angaben zu Arbeitnehmern Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Gewinnverwendung Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den zum 31. März 2024 ausgewiesenen Jahresüberschuss von TEUR 3.900 mit dem Verlustvortrag in Höhe von TEUR 46.592 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernverhältnisse Die MAKITA (UK) Limited, Buckinghamshire/Großbritannien, hält 34,056 % der Geschäftsanteile der Makita Engineering Germany GmbH. Die oberste Muttergesellschaft ist die MAKITA Corporation, Anjo City, Aichi, Japan, diese hält 65,944 % der Geschäftsanteile. Die Makita Engineering Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der MAKITA Corporation einbezogen, deren Konzernabschluss unter http://disclosure.edinet-fsa.go.jp veröffentlicht wird. Diese stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis an Unternehmen auf. Sonstiges Mit Datum vom 21. März 2017 hat die MAKITA Corporation, Japan, eine Patronatserklärung zu Gunsten der Makita Engineering Germany GmbH abgegeben. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Honorar für die Abschlussprüfungsleistungen belief sich im Berichtsjahr auf TEUR 98, das Honorar für die Steuerberatungsleistungen auf TEUR 35.
Hamburg, den 13. Mai 2024 Makita Engineering Germany GmbH Masaki Yoshida, Geschäftsführer Noriaki Ikeda, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Makita Engineering Germany GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Makita Engineering Germany GmbH, Hamburg , - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Makita Engineering Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 12. Dezember 2024 KPMG
AG
Kniese, Wirtschaftsprüfer Meyer, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024(erweiterte Bruttodarstellung)
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