Marx Werkstätten GmbH
Selbe AdresseAnbringen von Stuckaturen, Gipserei und Verputzerei
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ricardo de Vito seit 14.9.2023 | Prokura |
Frank Dipl. Wirt.-Ing. Rötterink seit 21.7.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Neugebauer Elektrotechnik GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Neugebauer Elektrotechnik GmbH entwickelt maßgeschneiderte und zukunftsweisende Lösungen. Wir planen, installieren und warten bundesweit anspruchsvolle Anlagen und gehören zu den führenden Unternehmen in den Geschäftsfeldern • Starkstrom • Schwachstrom • Facility Management • Rechenzentren • Ingenieurleistungen • Elektromobilität Mit 119 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesamt, davon 20 Auszubildenden, gehört die Neugebauer Elektrotechnik GmbH zu den führenden Dienstleistern im Bereich der Industrie, Büro- und Gewerbeimmobilien und Rechenzentren. Unsere Erfahrung gewährleistet bei der Projektierung und der Installationsleistung - sowohl beim Ausbau als auch beim Neubau - eine optimale und zukunftsorientierte Integration verschiedener Systeme und Anlagen. Die Neugebauer Elektrotechnik betreut Bauprojekte in ganz Deutschland und im angrenzenden europäischen Ausland. Die Neugebauer Elektrotechnik ist ein Unternehmen der Elomech Gruppe aus Mülheim an der Ruhr. II. Wirtschaftliches Umfeld und Brachenentwicklung Ziel der Neugebauer Elektrotechnik GmbH ist es, im Dialog mit dem Auftraggeber maßgeschneiderte und zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln und die Vorteile kosteneffizienter Betriebsproesse, hoher Investitionssicherheit und geringer Wartungsaufwendungen in die Realisierung einzubeziehen. Unsere Herstellerunabhängigkeit garantiert im Vorfeld eine objektive und individuelle Beratungsleistung. In der Projektierungsphase werden die Weichen für eine termingerechte und kostensichere Ausführung gestellt. In der Ausführungsphase stellt dies ein professionelles Projekt- und Qualitätsmanagementsystem sicher. Flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege ermöglichen ein schnelles und flexibles Reagieren auf Kundenwünsche. Zuverlässiger Service und präventive Wartung vervollständigen die Leistung. Eine herausragende Dienstleistungsqualität für alle Kunden, zu jeder Zeit, ist Garant für eine erfolgreiche Zukunft. Die Investitionsbereitschaft unserer Kunden, die in den Bereichen der Energiewirtschaft, der IT-Rechenzentrumswirtschaft und der allgemeinen Bauwirtschaft tätig sind, hängt vor allem von den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Aussichten in den vorgenannten Branchen ab. Die Branchensituationen werden auch in Zukunft im Allgemeinen positiv gesehen, im Zuge der Energiewende ist eine Erhöhung der Investitionen im Bereich unserer Kunden aus dem Bereich der Energiewirtschaft festzustellen. III. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage Der Jahresüberschuss der Neugebauer Elektrotechnik GmbH erreichte 497 T EUR und lag 9,8 % über dem Vorjahreswert (453T EUR). Der Auftragsbestand zum Ende des Jahres liegt bei 17.660 Mio. EUR (Vorjahr 23.151 Mio. EUR) und bildet eine hervorragende Basis für einen guten Start in das Jahr 2024. Die Geschäftszahlen im Einzelnen: Der Umsatz erhöhte sich um 16,8 %. Die Gesamtleistung erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 7,1%. Die Personalaufwendungen sind im Verhältnis zum Vorjahr um 10 % gestiegen. Die Material- und Fremdleistungskosten erhöhten sich um 4,35 % im Vergleich zum Vorjahr. Alle Geschäftsbereiche erwirtschafteten ein positives Ergebnis, in der Summe betrug der Jahresüberschuss 497 T EUR (Vorjahr 453 T EUR). Die Gesamtleistung verteilt sich risikominimiert auf eine Vielzahl an Stamm- und Projektkunden. 2. Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme verringerte sich auf 9.181 Mio. EUR, (Vorjahr 10.467 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr 20,5 % Zum Ende des Jahres wurde kein Fremdkapital benötigt. Im Jahr 2022 wurden übliche Ersatzinvestitionen in Höhe von 209 TEUR (Vorjahr 178 TEUR) getätigt. Die Neugebauer Elektrotechnik GmbH hat zusätzliche Büroräume angemietet in der Liegenschaft Am Zehnthof 171, 45307 Essen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts war die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage unverändert. 3. Mitarbeiter Unsere Mitarbeiter haben ein sehr hohes Qualitätsbewusstsein. Um dieses zu erhalten und zu fördern, informieren, instruieren und schulen wir alle unsere Angestellten fortlaufend und konsequent. Die Ablauforganisation ist prozessorientiert und wird in den einzelnen Unternehmensbereichen regelmäßig überprüft und optimiert angepasst. Die Neugebauer Elektrotechnik GmbH flexibilisiert den Einsatz von Fremdpersonal konsequent nach detaillierter Bedarfsplanung. Zum Stichtag 31.12.2023 beschäftigte die Neugebauer Elektrotechnik GmbH 119 Mitarbeiter. Unsere Mitarbeiterzahl erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 %. Für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens setzen wir verstärkt auf die Ausbildung junger Menschen. Dieser verantwortungsvollen Aufgabe gehen wir mit 20 Auszubildenden auch im Jahr 2024 mit Freude nach. IV. Chancen und Risikobericht 1. Risikomanagement Unter dem "Unternehmensrisiko" wird die Gefahr verstanden, dass Ereignisse oder Handlungen ein Unternehmen daran hindern seine Ziele zu erreichen bzw. Strategien erfolgreich umzusetzen, kurz alle Ereignisse oder Handlungen, die den Fortbestand eines Unternehmens gefährden. Insofern bezieht sich der Risikobegriff nicht nur auf die Gefahr, dass etwas Negatives eintritt, sondern auch darauf, dass etwas Positives nicht realisiert werden kann. Das Jahr 2023, steht unter den Bedingungen und den Auswirkungen des Krieges der Ukraine und Russland, sowie der Konflikt zwischen Israel und dem Gazastreifen. . Das Handwerk ist systemrelevant und hat auch nach der Pandemie, nun mit erhöhten Energiekosten und Materialkosten und Lieferengpässen zu kämpfen. Dieses Kosten müssen an unsere Kunden weiter berechnet werden, um wirtschaftlich weiter erfolgreich arbeiten können. 2. Risiken der künftigen Entwicklung Die Konzentration auf das Kerngeschäft und die maßvolle Konzentration auf die Zielrendite unter den Bedingungen der Pandemie wird uns im laufenden Jahr maßgeblich begleiten. Die strategische und disziplinierte Vorgehensweise ist die Voraussetzung, um die Arbeit und die wirtschaftliche Lage souverän und verantwortungsvoll zu meistern. Der Auftragsbestand zum Ende des Jahres liegt mit 17,66 Mio. auf einem sehr hohen Niveau. Mit diesem positiven Bestand gehen wir optimistisch ins neue Jahr. Auch im neuen Jahr hoffen wir von geplanten Investitionen unserer Kunden zu profitieren. Zwei sehr große Bauvorhaben in Höhe von 16,1 Mio. EURO (über 2,5 Jahre geplante Bauzeit) und 1,5 Mio. EURO bescheren uns eine ausgesprochen komfortable Situation. Wesentliche Einzelrisiken sind wie folgt beschrieben: 2.1. Markt Wesentliche Risiken und Chancen, die eine deutliche Veränderung der wirtschaftlichen Lage der Neugebauer Elektrotechnik GmbH hervorrufen könnten, liegen im markt- und branchenbedingten Umfeld. Die Neugebauer Elektrotechnik GmbH erwirtschaftet im wesentlichen Umsatzerlöse im Projekt- und Tagesgeschäft. In beiden Geschäftsfeldern ist es nicht möglich auf eine wachsende Nachfrage schnell zu reagieren. Ausgebildetes Personal ist Grundlage einer kundenorientierten Dienstleistung. Nachfragerückgänge können umgekehrt kurzfristig aufgrund verzögerter Anpassung der Kosten negative Auswirkungen auf die Ertragslage haben. Die Größe und Spezialisierung der Neugebauer Elektrotechnik GmbH ist eine gute Chance für eine konstant gute Ertragslage im laufenden Jahr. 2.2. Prozesse Die Kernprozesse werden ständig überprüft und durch das Management verbessert. Die Leistungsfähigkeit und Zielorientierung dieser Prozesse wird im Rahmen der strategischen und operativen Planung auf den Prüfstand gestellt und optimiert. Dennoch können grundsätzlich Risiken darin bestehen, dass auf Grund von bereitstehenden Ressourcen oder veränderten Rahmenbedingungen die geforderten und geplanten Prozessergebnisse in zeitlicher und inhaltlicher Sicht nicht den Anforderungen der Kunden entsprechen und damit zu Vermögensverlusten führen. 2.3. Mitarbeiter Hoch qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und dauerhaft ans Unternehmen zu binden, ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Neugebauer Elektrotechnik GmbH. Um diese zu gewinnen, bietet die Neugebauer Elektrotechnik GmbH attraktive Arbeitsbedingungen und verbessert kontinuierlich die Prozesse im Bereich des Wissensmanagements. Der durch hohe Nachfrage geprägte Fachkräftemarkt birgt Risiken, denen die Neugebauer Elektrotechnik GmbH mit konzentrierten Aktivitäten in der Ersatz- bzw. Neugewinnung von Fachkräften begegnet. 2.4. Finanzmanagement, Ausfallrisiken und Steuerung Das vorrangige Ziel des Finanzmanagements ist es, die finanzielle Stabilität und Flexibilität des Unternehmens zu sichern. Dies wird durch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital erreicht. Die kurzfristigen Fremdmittel in sonstigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten resultieren aus der Geschäftstätigkeit und nehmen entsprechend der Höhe der unfertigen Leistungen zu oder ab. Augenmerk hat die Gesellschaft in diesem Zusammenhang auch auf die erhaltenen Anzahlungen, die einen wichtigen Bestandteil der Liquiditätssteuerung bedeuten. Die Kreditwürdigkeit der Neugebauer Elektrotechnik GmbH erlaubt die zügige und ausreichende Beschaffung von liquiden Mitteln. Die Neugebauer Elektrotechnik GmbH überwacht laufend die Liquidität mittels monatlicher Liquiditätsplanungen. Hierbei werden die Laufzeiten der finanziellen Vermögenswerte, sowie erwartete Cashflows aus der Geschäftstätigkeit berücksichtigt. Das Ziel der Neugebauer Elektrotechnik GmbH ist es, ein Gleichgewicht zwischen der kontinuierlichen Deckung des Finanzmittelbedarfs und der Sicherstellung seiner Flexibilität zu wahren. Ausfallrisiken, das heißt Risiken, dass Vertragspartner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, werden durch die Handhabung von Kreditgenehmigungen, die Festlegung von Obergrenzen und Kontrollverfahren sowie durch regelmäßige Mahnzyklen gesteuert. Die Gesellschaft erwartet keine Forderungsausfälle bei Geschäftspartnern, denen eine hohe Kreditwürdigkeit eingeräumt wurde. Die Neugebauer Elektrotechnik GmbH hat keine wesentliche Konzentration von Kreditrisiken auf einen einzelnen Kunden oder eine bestimmte Kundengruppe. Aus heutiger Sicht ergibt sich das maximale Ausfallrisiko aus den in der Bilanz abgebildeten Beträgen. Die Neugebauer Elektrotechnik GmbH schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Dritten ab. Alle Neukunden, die mit dem Unternehmen Geschäfte abschließen möchten, werden vor Angebotsabgabe einer Bonitätsprüfung unterzogen. Zudem werden die Forderungsbestände laufend überwacht, so dass die Neugebauer Elektrotechnik GmbH keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt ist. Werden Ausfallrisiken identifiziert, erfolgt die Bildung einer angemessenen bilanziellen Vorsorge. V. Prognose 2024 Hinweise zu Prognosen Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen - also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie: "erwarten", "beabsichtigen", "planen", "einschätzen" oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereiches der Neugebauer Elektrotechnik GmbH liegen, beeinflussen die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse der Neugebauer Elektrotechnik GmbH. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen der Neugebauer Elektrotechnik GmbH wesentlich abweichen von den zukunftsgerichteten Aussagen, ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen. Mit dem derzeitig sehr guten Auftragsbestand beginnen wir mit Vollbeschäftigung das neue Jahr. Im Projektgeschäft setzen sich die positiven Tendenzen fort und sind durch vermehrte Anfragen sichtbar und führen zu einem hohen Volumen der abgegebenen Angebote. Unser Ziel im Jahr 2024 lautet weiterhin "Rendite vor Umsatz" und einen gesteuerten breit gefächerten Auftragsbestand für alle Geschäftsfelder. Die weiteren Ziele für 2024 sind klar definiert: • gleichbleibende Vollauslastung der fest angestellten Mitarbeiter • Fachkräfte am Arbeitsmarkt auch außerhalb Deutschlands zu gewinnen • Straffes Kostenmanagement • weitere Optimierung und Digitalisierung der Abläufe und Prozesse • Arbeitssicherheit Grundsätzlich erwarten wir keine größeren Rückschläge und Veränderungen in unserem Geschäftsumfeld. Wir mussten im Jahr 2023 keine Kurzarbeit anmelden, keine Unterstützung vom Staat einfordern, sondern haben ein Maximum an Arbeitsleistung unter den schwierigen Bedingungen erbracht. Realistisch betrachtet sehen wir uns von Jahresbeginn an auf einem guten Weg. Nach einem höheren Ergebnis und höheren Gesamtleistung in 2023 prognostizieren wir zum Jahresende 2024 eine gleichbleibende Gesamtleistung bei gleichbleibendem Ergebnis. In 2024 führen wir die strategischen Ausrichtungen nachhaltig weiter, um im Kerngeschäft auf einem hohen Niveau zu verbleiben. VI. Forschung und Entwicklung Im Bereich der Forschung und Entwicklung war unser Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 nicht tätig. VII. Zweigniederlassungsbericht Neben dem Hauptgeschäftssitz hat das Unternehmen keine weiteren Zweigniederlassungen unterhalten.
Essen, den 22. Januar 2024 gez. Dipl. Wirtschaftsing. Frank Rötterink BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Neugebauer Elektrotechnik GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrags der Gesellschaft aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeine Angaben Der Anlagenspiegel ist gemäß § 284 Absatz 3 HGB dem Anhang beigefügt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Absatz 2 HGB in der Fassung des BilRUG aufgestellt worden. Die Umsatzerlöse werden gemäß § 277 Absatz 1 HGB in der Fassung des BilRUG ausgewiesen. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Im Geschäftsjahr 2023 liegen keine Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung vor (§ 285 Nr. 31 HGB). Des Weiteren liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt worden sind. (Wertbegründende Ereignisse gemäß § 285 Nr. 33 HGB). Die Angaben im Anhang erfolgen, aufgrund des BilRUG, Bilanzpostenspezifisch in der Reihenfolge des § 266 Absatz 2 und 3 HGB. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht (§ 264 Absatz 1a HGB):
2. Sachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (§ 284 Absatz 3 HGB). Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2018 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Absatz 2 angewendet. Gemäß § 6 Absatz 2 EStG werden Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 800,00 Euro nicht übersteigen. 3. Vorräte Die teilfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Die Herstellungskosten der teilfertigen Leistungen umfassen neben den Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten und Sondereinzelkosten der Fertigung auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Verwaltungsgemeinkosten, Vertriebskosten und Zinsen für Fremdkapital wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht berücksichtigt. Bei den teilfertigen Leistungen handelt es sich um Baumaßnahmen auf fremdem Grund und Boden. Die erhaltenen Anzahlungen wurden gemäß § 268 Absatz 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Zur Verhinderung von zukünftigen Wertschwankungen und zur verlustfreien Bewertung von in Ausführung befindliche Bauaufträge wurden Abschreibungen vorgenommen. Der Warenbestand und die fertigen Erzeugnisse wurde zu Anschaffungskosten bzw. zu ihrem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände beinhalten die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 4.900.000,00 Euro, aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.656.258,64 Euro und beinhalten die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 21.497,61 Euro. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 5. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. 6. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 7. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 100.000,00 Euro. Die Stammeinlagen sind in voller Höhe eingezahlt. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 497.273,00. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags und unter Berücksichtigung der im Jahr 2023 getätigten Ausschüttungen ergibt sich ein Bilanzgewinn von Euro 1.778.298,22. Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung unter Berücksichtigung der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB vor, aus dem Bilanzgewinn einen Betrag in Höhe von Euro 400.000,00 an die Gesellschafter auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von Euro 1.378.298,22 auf neue Rechnung vorzutragen (§ 285 Nr. 34 HGB). 8. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Absatz 1 HGB. Soweit Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, wurden diese mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Absatz 2 HGB). Die ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen die Verpflichtungen der Gesellschaft für ausstehende Urlaubsansprüche und Überstunden in Höhe von 128.469,67 Euro, für Kulanzaufwendungen und Gewährleistungen in Höhe von 39.960,00 Euro, für ausstehende Berufsgenossenschaftsbeiträge 93.600,00 Euro, für Prämien an Mitarbeiter, Schwerbehindertenabgabe und Nachlaufkosten und Rechts- und Beratungskosten 365.932,74 Euro, sowie für Jahresabschlussprüfung, Drohverluste, Archivierungskosten, Rechtsstreitigkeiten in Höhe von 22.371,53 Euro. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für der Verpflichtung für ausstehende Urlaubsansprüche wurden voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen von 2 % p.a. zugrunde gelegt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Archivierungskosten wurde eine durchschnittliche Restaufbewahrungsdauer von 5,5 Jahren zugrunde gelegt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung von Garantieleistungen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden die Laufzeiten (Geltendmachung von Garantieleistungen ab Umsatzzeitpunkt) anhand einer Analyse der Garantiefälle des vorangegangenen Geschäftsjahres berücksichtigt. Es wurden voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen zugrunde gelegt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. 9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, der durch Sicherungsübereignung am beweglichen Anlagevermögen gesichert ist, beträgt 0,00 Euro (§ 285 Nr. 1 b HGB). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen in Höhe von -,-- Euro. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, der durch Grundpfandrechte (Grundschuld) gesichert ist, beträgt 0,00 Euro (§ 285 Nr. 1b HGB). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten werden in Höhe von 248.546,38 Euro mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen und beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Personal (Euro 3.809,63), Verbindlichkeiten gegenüber Pensionskassen und sozialer Sicherheit (Euro 10.069,16), Verbindlichkeiten aus Steuern (Euro 234.667,59) sowie verschiedene sonstige Verbindlichkeiten (Euro 0,00). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 ergeben sich wie folgt:
Die durch Kreditinstitute gewährten Avalkredite sind durch ähnliche Rechte (Verpfändung von Festgeldern und Depotguthaben) gesichert (§ 285 Nr. 1b HGB). Die durch Kreditinstitute gewährten Avalkredite/Kontokorrentlinien sind im Rahmen einer gesamtschuldnerischen Haftung eines "Eiffage Gruppenrahmens" gem. § 421 BGB durch die Eiffage GmbH besichert (§ 285 Nr. 1b HGB). 10. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 2 HGB in der Fassung des BilRUG aufgestellt worden. IV. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführerbezüge Die Angabe zu den Bezügen der Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. 2. Angaben zum Geschäftsführungsorgan Zur alleinigen Geschäftsführung war im Geschäftsjahr 2023 bestellt: - Herr Dipl. Wirt.-Ing. Frank Rötterink Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft allein. 3. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber Gesellschaftern bestehen nachfolgend aufgeführte Forderungen bzw. Verbindlichkeiten:
4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen bestanden zum Stichtag in Höhe von 619.903,70 Euro. 5. Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 wurden folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
Im Jahresdurchschnitt wurden 102 Arbeitnehmer, davon ein Geschäftsführer, beschäftigt (§ 285 Nr. 7 HGB). 6. Konzernzugehörigkeit Die Neugebauer Elektrotechnik GmbH ist ein Tochterunternehmen im Sinne des § 290 Absatz 1 HGB. Das Mutterunternehmen ist die Elomech Elektroanlagen GmbH mit Sitz in Mülheim an der Ruhr. Die Elomech Elektroanlagen GmbH ist wiederrum Tochterunternehmen der Eiffage Energie Systemes - Regions France S.A.S.. Die Eiffage Energie Systemes - Regions France S.A.S. ist ebenfalls ein Tochterunternehmen der Eiffage S.A. mit Sitz in Frankreich. Die Eiffage S.A. stellt einen Konzernabschluss unter Berücksichtigung internationaler Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) auf. Die Rechnungslegung der Neugebauer Elektrotechnik GmbH fließt in den internationalen Konzernabschluss ein. 7. Sonstiges Eine Anhangangabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgt mit Hinweis auf § 288 Abs.1 und Abs. 2 HGB nicht. 8. Ausschüttungsgesperrte Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB Zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 unterliegen die latenten Steuern in Höhe von 46.082,12 Euro der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB. 9. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB.
sonstige Berichtsbestandteile
Essen, den 22. Januar 2024 gez. Herr Dipl. Wirt.-Ing. Frank Rötterink Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 22.01.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Neugebauer Elektrotechnik GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Neugebauer Elektrotechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Neugebauer Elektrotechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hamminkeln, 22. Januar 2024 Hubert Heesen, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, soweit hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird. |
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