Horváth AG
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dennis Schmidt seit 29.5.2025 | Prokura |
Niko Dominik Hofmann seit 7.5.2025 | Geschäftsführer |
Christian Dr. Schnöbel seit 13.2.2025 | Prokura |
Andreas Götz seit 11.4.2024 | Prokura |
Steven Malbrant seit 4.12.2023 | Prokura |
Fabian Goretzki seit 30.8.2023 | Prokura |
Simon Schmid seit 30.8.2023 | Prokura |
Markus Wenzel seit 30.8.2023 | Prokura |
Christian Dr. rer. pol. Briem seit 30.8.2023 | Prokura |
Sebastian Wichert seit 30.8.2023 | Prokura |
Sonja Hambach-Zierhofer seit 30.8.2023 | Prokura |
Johannes Dr. Isensee seit 8.5.2023 | Prokura |
Lisa-Marie Luft seit 21.3.2023 | Prokura |
Michael Hanser seit 21.3.2023 | Prokura |
Sabine Rauleder seit 21.3.2023 | Prokura |
Florian Lars Markus Benning seit 21.3.2023 | Prokura |
Jan Eilers seit 21.3.2023 | Prokura |
Zsófia Otte seit 21.3.2023 | Prokura |
Gregory Neff seit 21.3.2023 | Prokura |
Anette, geb. Jansen Pleß seit 21.3.2023 | Prokura |
Paul Resch seit 21.3.2023 | Prokura |
Tobias Gold seit 21.3.2023 | Prokura |
Rick Zebahl seit 21.3.2023 | Prokura |
Sonja Köberlein seit 21.3.2023 | Prokura |
Gudrun Lindemann seit 21.3.2023 | Prokura |
Sofya Gold seit 21.3.2023 | Prokura |
Xenia Miete seit 21.3.2023 | Prokura |
Angelina Brehm seit 21.3.2023 | Prokura |
Jana Mandrekar seit 21.3.2023 | Prokura |
Alexander Nerlich seit 21.3.2023 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 88.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Horváth 4G Beteiligungs GmbHStuttgartKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023Zusammenfassung Im Frühjahr 2023 ist die Weltkonjunktur weiterhin auf einem schwachen Niveau. Die Inflation schmälert die Kaufkraft der privaten Haushalte, insbesondere in den USA und im Euroraum. Dadurch wird die gesamtwirtschaftliche Nachfrage gedämpft. Steigende Zinsen führen zudem zu einem Rückgang höherer Investitionen privater Haushalte wie auch Unternehmen. Zwar verbessert die Öffnung der chinesischen Volkswirtschaft nach dem Ende der Covid-19-Pandemie die wirtschaftlichen Aussichten vor allem in Asien; das dortige verarbeitende Gewerbe bekommt aber das Auslaufen des Booms für IT-Güter und Halbleiter zu spüren. In Europa belasten hohe Energiepreise die Haushalte und Unternehmen. Seit dem Sommer des vergangenen Jahres sind jedoch die Energiepreise deutlich zurückgegangen. Dem Rückgang der Erdöl- und Gaspreise und dem Ausbleiben einer akuten Energiekrise in Europa ist es zu verdanken, dass die globale Produktion im vierten Quartal 2022 nicht einbrach, sondern in etwa stagnierte. Die zurückgehenden Energiepreise und die konstante (wenn auch höher als gewohnte) Inflation führte gegen Ende des vergangenen Jahres dazu, dass sich die Stimmung der Wirtschaftsakteure leicht aufgehellt hat. 1 Zudem ist der Arbeitsmarkt robust: Die Beschäftigung stieg bis zuletzt kräftig und die Arbeitslosigkeit ist niedrig. Auf der anderen Seite zeigen die Zinserhöhungen Wirkung, denn die Anlageinvestitionen sind schon seit dem Frühjahr 2022 rückläufig, darunter die in Bauten sehr deutlich. Turbulent verlief das Schlussquartal 2022 in China: Im November kam es zu einem weiteren Ausbruch der Pandemie, währenddessen die Null-Covid-Politik abrupt aufgegeben wurde. Die Produktion wurde so zunächst von den Lockdowns und dann von einer massiven Infektionswelle beeinträchtigt. Sie stagnierte im vierten Quartal. 2 Das Bruttoinlandsprodukt der Weltwirtschaft wuchs 2022 um 3,2 Prozent. 3
1 Vgl. Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose
Frühjahr 2023, S. 13.
Im Euroraum ist der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion im Schlussquartal 2022 zum Stillstand gekommen. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal noch um 0,4 Prozent gestiegen war, hat es im vierten Quartal stagniert. Eine über mehrere Quartale rückläufige Wirtschaftsleistung, die vor einigen Monaten angesichts sehr hoher Energiepreise und düsterer Erwartungen bei Unternehmen und insbesondere Verbrauchern unabwendbar erschien, zeichnet sich nun nicht mehr ab. Die Preisnotierungen für Energie sind inzwischen auf moderatere Niveaus zurückgegangen. Dadurch haben sich die Stimmungsindikatoren etwas erholt, wodurch sich die konjunkturellen Aussichten in Europa aufgehellt haben. 4 Das Bruttoinlandsprodukt stieg in der Eurozone 2022 um 3,5 Prozent an. 5 Die wirtschaftliche Schwächephase in Deutschland ist Ausdruck einer Abkühlung und weniger eine rezessive Tendenz. Im Schlussquartal des vergangenen Jahres gab die Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent nach. Sie lag damit kaum höher als zu Jahresbeginn 2022. In den Quartalen zuvor war die Wirtschaftsleistung jeweils leicht gestiegen (um 0,8 Prozent in Q1, um 0,1 Prozent in Q2, um 0,5 Prozent in Q3). Maßgeblich für die schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung war die durch den russischen Angriff auf die Ukraine ausgelöste Energiekrise, die die postpandemische Erholung stark gebremst hat. So fiel bereits die Zuwachsrate im Jahr 2022 mit 1,8 Prozent deutlich geringer aus als vor Beginn des Krieges erwartet worden war. Weniger klar ist indes, ob sich hieraus auf eine (destabilisierende) rezessive Tendenz schließen lässt. Die hohe Inflation schmälert die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte und führt zu einem Rückgang der privaten Konsumausgaben in Deutschland im laufenden Jahr. Von weltwirtschaftlicher Seite zeichnen sich keine größeren Impulse ab. Allerdings können die Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe die angehäuften Auftragsbestände nun sukzessive abarbeiten und so die Lieferengpässe reduzieren. 6 Die Consultingbranche setzte 2022 ihre Erholung vom corona-bedingten Umsatzrückgang im Jahr 2020 weiter fort. Die Wachstumsrate des Umsatzes von 10,3 Prozent im Jahr 2021 konnte im abgelaufenen Jahr um fast 5 Prozentpunkte übertroffen werden. Das Branchenplus von 15 Prozent ist gleichzeitig das stärkste Marktwachstum in den letzten 20 Jahren. Zu dem für die meisten Branchenteilnehmer sehr guten Geschäftsjahr 2022 trugen mit dem Gesundheitswesen (+21,0 Prozent), der Chemie- & Pharmaindustrie (+20,5 Prozent) und den Energie- und Wasserversorgern (+19,0 Prozent) drei Branchen bei, die für knapp ein Fünftel des Gesamtmarktumsatzes stehen. 7 Der gesamte Umsatz im Unternehmensberatungsmarkt 2022 in Deutschland umfasste 43,7 Mrd. Euro. Das mit einem Marktanteil von 43,5 Prozent größte Beratungsfeld Organisations- und Prozessberatung konnte ein Umsatzwachstum von 13,5 Prozent erzielen. Zweitgrößtes Beratungsfeld ist die Strategieberatung mit einem Marktanteil von 25,5 Prozent und einem Umsatzwachstum von 17,0 Prozent. Darauf folgt die IT-Beratung mit einem Marktanteil von 22,5 Prozent (Umsatzwachstum: 15,5 Prozent). Das kleinste Feld der vier Hauptberatungsfelder ist die Human Resources Beratung mit einem Marktanteil von 8,5 Prozent und einem Umsatzwachstum von 15,5 Prozent. 8 Horváth beendete das Geschäftsjahr 2022/2023 mit einem Umsatzwachstum von 21,9 Prozent. Damit ist die Horváth Gruppe stärker als die Consultingbranche in Deutschland gewachsen und konnte die Planung für das Geschäftsjahr übertreffen.
4 Vgl. Institut für Weltwirtschaft an der
Universität Kiel (IfW), Euroraum im Frühjahr
2023, Kieler Konjunkturberichte, S. 3.
Umsatz und Ergebnis der Horváth Gruppe Der Gruppenumsatz von Horváth ist im Geschäftsjahr 2022/2023 von EUR 216,6 Mio. um 21,9 Prozent auf EUR 264,0 Mio. gestiegen. Das Beratungsvolumen mit Subunternehmen ist im Geschäftsjahr 2022/2023 um 25,3 Prozent auf EUR 47,4 Mio. gestiegen (Vorjahr EUR 37,9 Mio.). Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 20,7 Prozent gestiegen. In diesem Wert enthalten sind Personalanpassungen und Gehaltserhöhungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 43,9 Prozent auf EUR 44,7 Mio. gestiegen (Vorjahr EUR 31,1 Mio.). Das Ergebnis (EBIT - Ergebnis vor Zinsen, Ertragssteuern und sonstigen Steuern) ist um ca. 8,3 Prozent von EUR 26,6 Mio. auf EUR 28,8 Mio. gestiegen. Die Rendite (EBIT zu Umsatz) der Gruppe liegt bei 10,9 Prozent (Vorjahr 12,3 Prozent). Der Planwert wurde damit übertroffen, der Vorjahreswert allerdings nicht erreicht. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung des Umsatzes, des EBIT und des Konzernjahresüberschusses (vor nicht beherrschenden Anteilen) für die Geschäftsjahre 2021/2022 und 2022/2023 auf.
Geschäftsverlauf in Regionen und Geschäftsfeldern gemäß jeweiligem Einzelabschluss Deutschland ist der größte Markt der Horváth Gruppe. Dort ist der Umsatz trotz erneuter Corona- Einschränkungen im Geschäftsjahr 2022/2023 deutlich gestiegen. Die Horváth & Partner GmbH verbuchte ein Umsatzwachstum von EUR 159,4 Mio. im Geschäftsjahr 2021/2022 auf EUR 193,7 Mio. im Geschäftsjahr 2022/2023. Auch das EBIT der Horváth & Partner GmbH liegt mit EUR 20,7 Mio. deutlich über dem Wert des Vorjahres (EUR 16,7 Mio.). Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz unserer österreichischen Tochtergesellschaft von EUR 14,8 Mio. auf EUR 17,8 Mio. gestiegen. Auch beim EBIT verzeichnet die österreichische Gesellschaft einen Anstieg von EUR 2,4 Mio. im vorherigen Geschäftsjahr auf EUR 2,6 Mio. im Geschäftsjahr 2022/2023. Während die Gesellschaft das geplante Umsatzziel erreichen konnte, wurde das EBIT-Ziel verfehlt. Der Umsatz der Schweizer Tochtergesellschaft ist im Geschäftsjahr 2022/2023 deutlich auf EUR 37,5 Mio. gestiegen (Vorjahr EUR 30,3 Mio.). Das EBIT liegt mit EUR 6,2 Mio. über dem Wert des Vorjahres (EUR 6,0 Mio.). Die Umsatz- und EBIT-Ziele wurden in der Schweiz übertroffen. Unsere ungarische Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Umsatz von EUR 15,4 Mio. und verbuchte damit ebenfalls ein Wachstum im Vergleich zu EUR 13,8 Mio. im Vorjahr. Das EBIT der Gesellschaft ist von EUR 1,6 Mio. im Geschäftsjahr 2021/2022 auf EUR 1,7 Mio. gestiegen. Mit diesen Ergebnissen konnten sowohl Umsatz- als auch EBIT-Ziele übertroffen werden. Bei der rumänischen Tochtergesellschaft lag der Umsatz des Geschäftsjahres 2022/2023 bei EUR 6,5 Mio. (Vorjahr EUR 5,4 Mio.). Das EBIT der Gesellschaft ist mit TEUR 93 im Geschäftsjahr 2022/2023 unter dem Wert des Vorjahres (TEUR 244). Die Gesellschaft konnte das Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2022/2023 erreichen. Das EBIT-Ziel wurde verfehlt. Unsere Tochtergesellschaft Horvath & Partner Middle East GmbH verbuchte im Geschäftsjahr 2022/2023 ein Umsatzwachstum von EUR 4,4 Mio. im Vorjahr auf EUR 6,7 Mio. Das EBIT der Gesellschaft ist nahezu unverändert (Geschäftsjahr 2021/2022: TEUR 19; Geschäftsjahr 2022/2023: TEUR 10). Der Umsatz unserer Tochtergesellschaft Horvath Saudi Arabia LLC in Riad ist von EUR 6,2 Mio. im Vorjahr auf EUR 9,1 Mio. gestiegen. Das EBIT der Gesellschaft liegt mit TEUR 652 unter dem Wert des Vorjahres (TEUR 917). Bei unserer Tochtergesellschaft in den Vereinigten Staaten von Amerika ist der Umsatz von EUR 4,5 Mio. im Vorjahr auf EUR 4,0 Mio. im Geschäftsjahr 2022/2023 zurückgegangen. Das EBIT der Gesellschaft ist von EUR 1,0 Mio. im Vorjahr auf TEUR -315 gesunken. Die geplanten Umsatz- und EBIT-Ziele konnten nicht erreicht werden. Die CONSULT ING Horváth Engineers GmbH, an der die Horváth Gruppe über die Horváth & Partner GmbH mit 67,33% beteiligt ist, beendete das Geschäftsjahr 2022/2023 mit einem Umsatz in Höhe von EUR 3,1 Mio. (Vorjahr EUR 3,8 Mio.) und einem EBIT von TEUR -225 (Vorjahr TEUR 220). Die Umsatz- und EBIT-Ziele für das Geschäftsjahr wurden nicht erreicht. Unsere Tochtergesellschaft in Italien verbuchte ein Umsatzwachstum von TEUR 434 im Geschäftsjahr 2021/2022 auf EUR 1,7 Mio. im Geschäftsjahr 2022/2023. Auch das EBIT ist von TEUR 55 im vergangenen Geschäftsjahr auf TEUR 556 im Geschäftsjahr 2022/2023 gestiegen. Damit wurden die Umsatz- und EBIT-Ziele für das Geschäftsjahr übertroffen. Die Geschäftsfelder von Horváth sind nach Kompetenzen (Functional Competence Center) und nach Branchen (Industry Competence Center) organisiert. Das Geschäftsjahr 2022/2023 verlief sowohl bei den Functional Competence Centern als auch bei den Industry Competence Centern gut bis sehr gut. Das Geschäftsvolumen wuchs im Vergleich zum Vorjahr in nahezu allen Geschäftsfeldern. Strategische Ausrichtung Die Horvath Gruppe führte im Geschäftsjahr 2022/2023 eine strategische Ausrichtung mit dem zentralen Begriff der "Flagship Company" durch. Mit dem Begriff der Flagship Company vereinen wir die übergeordneten strategischen Ziele der Horvath Gruppe. Unsere Mission ist es, als Flagship Company unsere Kunden in der Transformation von Strukturen, Prozessen und Organisationen zu unterstützen. Wir bauen auf unseren Kompetenzen und Erfahrungen im Performance Management auf und wollen zu einem strategischen Partner für unsere Kunden werden. Die Vision der Horvath Gruppe ist es, Teil des führenden Beratungsnetzwerks im europäischen Raum zu werden. So können wir sicherstellen, dass wir unsere Kunden sowohl lokal wie auch regional und global in der Transformation der Organisationen unterstützen. Darüber hinaus möchten wir durch unsere Tätigkeiten einen nachhaltigen Einfluss auf den unternehmerischen Erfolg unserer Gesamtwirtschaft haben, dies betrifft sowohl ökonomische wie auch ökologische und soziale Aspekte. Damit wir unseren Ansprüchen der Flagship Company gerecht werden können, haben wir strategische Initiativen im Geschäftsjahr 2022/2023 weiter vorangetrieben. Diese Initiativen umfassen die Bereiche Corporate Transformation, Finance Transformation, Green Transformation, Global Delivery, Internationalisierung und Transformation by S/4 HANA. Die erstgenannte strategische Initiative, Corporate Transformation, wurde insbesondere durch die Neuaufstellung interner Kompetenzcenter umgesetzt. Im Kompetenzgebiet Controlling & Finance haben wir auf branchenübergreifende Trends wie Digitalisierung und Individualisierung reagiert und die bisherige Struktur der Kompetenzcenter angepasst. Unser Ziel ist es, unsere Position als Nummer 1 in der CFO-Beratung weiter zu stärken. Deshalb haben wir an der Verfeinerung unserer Strategie gearbeitet und die Frage erörtert, welche organisatorische Aufstellung die beste ist, um die Strategie zu erreichen. Wir werden im Geschäftsjahr 2023/2024 den Flagship-Company-Ansatz in Controlling & Finance leben. Das bedeutet, dass wir uns als die vertrauenswürdigen CFO-Berater positionieren und einen ganzheitlichen Beratungsansatz sicherstellen wollen. Die Konsequenz, dass wir uns auf die individuellen Herausforderungen unserer Kunden konzentrieren, bedeutet, dass wir systematisch zwischen verschiedenen Kompetenzcentern zusammenarbeiten müssen. Wir wollen die gesamte CFO-Agenda abdecken, bestehende Lücken schließen und unsere Position als "Thought Leader" in der CFO-Beratung weiter stärken. Deshalb haben wir im Geschäftsjahr 2022/2023 die Organisation darauf vorbereitet, die bestehende Struktur von Controlling & Finance zu ändern. C&F bestand bis zum Geschäftsjahr 2022/2023 aus vier Kompetenzzentren (CPA-Cost and Profit Accounting, Risiko und Compliance, CFO-Strategie und Organisation, PRC-Planung/Reporting & Konsolidierung). Im Geschäftsjahr 2023/2024 werden die beiden Kompetenzcenter CPA und Risk and Compliance zum neuen Kompetenzcenter "Operational Finance & Management Control" (OFMC) gebündelt. Die Kompetenzcenter CFO Strategy and Organization sowie PRC werden im neuen Kompetenzcenter "CFO Strategy & Performance Management" (CSPM) zusammengefasst. Zusätzlich wird eine neue BU "Sustainable Finance" im Kompetenzcenter CSPM etabliert. Neben der organisatorischen Veränderung im Controlling & Finance Bereich werden wir uns weiter auf die Stärkung unserer Fähigkeiten bei Programmen zur EBIT-Verbesserung konzentrieren. Wir werden unser sehr schnell wachsendes Geschäft mit Private-Equity- Unternehmen weiter forcieren und unser M&A-Geschäft und die damit verbundenen Post- Merger-Integrationen vorantreiben. Darüber hinaus wollen wir die gesamte Personal- und HR- Seite in Transformationsprogrammen unterstützen. Bei der Green-Transformation verfolgen wir drei strategische Richtungen. Dekarbonisierung, Wasserstoff und Kreislaufwirtschaft sowie nachhaltiger Betrieb und Nachhaltigkeitsstrategien. In all diesen drei Themen sehen wir enormes Potenzial für Horváth. Dazu wird die im vergangenen Geschäftsjahr gegründete Taskforce weiterhin teamübergreifende Kompetenzen bündeln und unternehmensweite Vorgaben für die Durchführung solcher Aktivitäten erstellen. In der Finance Transformation konzentrieren wir uns auf nachhaltige Finanzen. Wie bereits erwähnt, haben wir in C&F eine eigene Business Unit "Sustainable Finance" gegründet. Weitere Schwerpunktthemen sind die Datenstrategie und das Datenmanagement, um die Chief Data Offices unserer Kunden anzusprechen, das Working Capital Management, das angesichts der steigenden Inflationsrate immer wichtiger wird, sowie eine Öffentlichkeitskampagne, um unsere CFO Excellence am Markt zu platzieren. In der strategischen Initiative "Integrierte Transformation durch S/4HANA" werden wir unsere Fähigkeiten auf allen End-to-End-Prozessen weiter ausbauen. Insbesondere in den Bereichen Operations und Sales erhoffen wir uns durch die flächendeckende Verwendung des neu eingeführten SAP S/4HANA Systems Prozessverbesserungen und Effizienzgewinne. Aufgrund der hohen Bedeutung der digitalen Transformation und der Tatsache, dass die Digitalisierung ein kritischer Teil unseres gesamten Beratungsportfolios ist, heben wir dieses strategische Thema aus unserer Initiative heraus und verankern Horváth Digital im Geschäftsjahr 2023/2024 im Betriebsmodell unseres Tensors mit klaren Verantwortlichkeiten. Wir werden Horváth Digital als unsere gemeinsame Unternehmens-Submarke im Markt deutlich stärken, mit der wir unser gesamtes Framework zur digitalen Transformation bewerben. Intern werden wir unser digitales Framework nutzen, um interne Verantwortlichkeiten und unser Lösungsportfolio zu strukturieren. Für jedes Element unseres Frameworks übernimmt ein Partner die Verantwortung für das Thema und fungiert intern als Horváth Digital Topic Leader. Das Kompetenzzentrum Digital Transformation wird in "Digital Transformation und Information Technology" (DT & IT) umbenannt und wird als funktionales Kompetenzzentrum für CIOs, CDOs und andere Digitalisierungs-Topmanager fungieren. Die zukünftige Ausrichtung des Kompetenzcenters besteht aus drei Säulen: Lösungen für die digitale Transformation wie digitale Strategie, digitales TOM und digital Engine sowie die Befähigung von Nicht-ERP-Technologien. Zweitens, IT-Management-Beratung wie IT-Strategie, IT-TOM, IT-Performance-Management und IT-Sourcing und drittens das Lösungsangebot für die spezifischen Bedürfnisse von Captive-IT- Dienstleistern. Zusätzlich werden wir die organisatorischen Veränderungen im Kompetenzcenter Strategy & Transformation durchführen. Die beiden bestehenden Kompetenzcenter Strategy & Innovation (SI) sowie Organization & HR, Performance Improvement, Change (OPC) werden zu einem neuen Kompetenzcenter Strategy & Transformation zusammengefasst. Diese enthalten die fünf Business Units beider bisheriger Kompetenzcenter (Innovation, Strategy, Organization & HR, Performance Improvement und People & Change). Dadurch können wir die gestartete Transformation des Kompetenzfeldes weiter vorantreiben und die cross-funktionale Zusammenarbeit zwischen den Business Units weiter stärken. Neben den internen organisatorischen Veränderungen haben wir die Internationalisierung der Horváth Gruppe weiter vorangetrieben. In den USA konnten wir unsere Kundenbasis verbreitern - dies ist eine wichtige Grundlage für weiteres Wachstum. Das Projektgeschäft der Horváth Italia hat sich sehr positiv und profitabel entwickelt. Zusätzlich konnte eine neue Gesellschaft in Dänemark zum 01.04.23 etabliert werden. In unseren etablierten Märkten blicken wir positiv auf die dortigen Wachstumschancen. Wir sind weiterhin aktiv in der Zusammenarbeit mit den Partnerfirmen in der globalen Beratungs-Allianz Cordence Worldwide. Die Zusammenarbeit im Netzwerk soll dazu beitragen, dass wir außerhalb unserer angestammten Kernmärkte Projekte durchführen und Umsätze erzielen können. Investitionen und Abschreibungen Im Geschäftsjahr 2022/2023 haben wir TEUR 3.334 in Sachanlagen und TEUR 104 in immaterielle Vermögenswerte investiert. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden insbesondere Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnik sowie Büro- und Geschäftsausstattung getätigt. In den immateriellen Vermögenswerten sind Implementierungskosten für das ERP-System, neue Softwaremodule und Lizenzkosten enthalten. Die investierten Mittel sind mit TEUR 3.438 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 3.965) zurückgegangen. Den Investitionen stehen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von TEUR 2.226 gegenüber. Cashflow und Kapitalflussrechnung
Vermögens- und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme beträgt EUR 121,4 Mio. nach EUR 116,6 Mio. im Vorjahr. Das Vermögen setzt sich zu 6,8 Prozent aus Anlagevermögen, 91,2 Prozent aus Umlaufvermögen und 2,0 Prozent aus Rechnungsabgrenzungsposten zusammen. Beim Umlaufvermögen bilden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit EUR 69,0 Mio. (im Vorjahr EUR 54,6 Mio.) und die flüssigen Mittel mit EUR 31,3 Mio. (im Vorjahr EUR 47,4 Mio.) die größten Posten. Das Eigenkapital beläuft sich auf EUR 44,0 Mio. (Vorjahr EUR 44,2 Mio.). Die Schulden betragen EUR 77,4 Mio. und setzen sich aus EUR 39,9 Mio. Rückstellungen, EUR 36,9 Mio. Verbindlichkeiten und EUR 0,6 Mio. Rechnungsabgrenzungsposten zusammen. Die größten Positionen im Bereich Rückstellungen sind variable Gehaltszahlungen und Urlaub. Bei den Verbindlichkeiten entfallen EUR 8,0 Mio. auf Darlehen von Kreditinstituten und EUR 10,6 Mio. auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Mitarbeiterzahl der Horváth Gruppe Zum Ende des Geschäftsjahres waren in der Horváth Gruppe 1.258 Mitarbeiter (ohne Aushilfen und Praktikanten) beschäftigt. Im Jahresdurchschnitt waren 1.164 Mitarbeiter (ohne Aushilfen und Praktikanten) im Konzern beschäftigt. Davon wurden in der Region Deutschland, Österreich und der Schweiz durchschnittlich 918 Mitarbeiter und in Ungarn 176 Mitarbeiter beschäftigt. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 beabsichtigen wir, die Mitarbeiterzahl entsprechend den Wachstumsanforderungen zu steigern und Fluktuation zu ersetzen. Anerkennung und Dank Die Horvath Gruppe konnte trotz des starken Wettbewerbs im Beratungsmarkt das Geschäftsjahr mit einem über Plan liegenden Geschäftsvolumen abschließen. Dies verdankt Horváth dem hohen Engagement und der professionellen, motivierten Arbeit unserer Mitarbeiter. Die Geschäftsführung bedankt sich bei allen Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich für ihre Beiträge zu den sehr guten Ergebnissen des Geschäftsjahres 2022/2023. Chancen Der Beratungsmarkt entwickelt sich trotz verschiedener Herausforderungen wie der andauernden Ukraine-Krise und der Entwicklung der Inflation sehr positiv. Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen haben nach Jahren geringerer Investitionen einen großen Nachholbedarf. Durch unsere strategischen Initiativen sind wir auf die Veränderungen der Märkte vorbereitet und können mit unserem erfahrenen und kompetenten Team Unternehmen helfen, neue Transformationsprojekte umzusetzen und Organisationen, Prozesse und Systeme an die neuen Herausforderungen anzupassen. Insbesondere im Bereich der Nachhaltigkeit sehen wir sehr große Chancen für unsere Gruppe. So besteht für große börsennotierte Unternehmen schon ein Teil der verpflichtenden Berichterstattung der unternehmerischen Tätigkeit aus der Offenlegung von Maßnahmen im Thema "Corporate Social Responsibility" (CSR) sowie Nachhaltigkeit ("ESG-Reporting"). Nun weitet die EU die Berichtspflicht massiv aus. In den nächsten Jahren sollen neben börsennotierten großen Unternehmen auch börsennotierte kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sowie Nicht-EU-Unternehmen ökologische, soziale und Governance-Aspekte berichten. In diesem Gebiet wird der Beratungsbedarf sehr groß sein, so dass wir durch unser fundiertes Wissen und Expertise unterstützen können. Eine weitere Chance bietet der steigende Bedarf nach strategischer Beratung, insbesondere im Hinblick auf Ausrichtung des Unternehmens, Maßnahmen für das Portfolio, Risikomanagement sowie Kapitalmanagement. In diesem Gebiet sind wir durch unsere interne Neuausrichtung auf den wachsenden Beratungsmarkt vorbereitet. Auf dem wachsenden internationalen Markt müssen sich die Beratungsunternehmen einem zunehmenden internationalen Wettbewerb stellen. Durch unsere Aktivitäten im Bereich der Internationalisierung, wie der Gründung der Tochtergesellschaft in Dänemark sowie der Etablierung der Tochtergesellschaften in Italien sowie den Vereinigten Staaten von Amerika, sind wir sehr gut für die Anforderungen eines internationalen Marktes gewappnet. Wir können auf die internationalen wie auch nationalen Anforderungen der Kunden reagieren und top-ausgebildete Experten an verschiedenen Standorten zur Verfügung stellen. Zusätzlich sehen wir auch einen Umbruch in den Anforderungen unserer Kunden. So wird zunehmend eine umfassende Beratung bei Transformationsprojekten angefragt. Durch die Erweiterung unseres Portfolios mit der Etablierung des Application Consultings können wir den Kunden eine vollumfängliche Lösung aus einer Hand präsentieren. Horváth plant für das Geschäftsjahr 2023/2024 mit einem Umsatz- sowie Mitarbeiterwachstum. Risiken Auch wenn wir dem kommenden Geschäftsjahr 2023/2024 mit positiven Erwartungen im Hinblick auf die Geschäftsentwicklung der Horváth Gruppe entgegensehen, müssen wir mit erheblichen Risiken für das Geschäftsjahr rechnen: Steigende Inflation, Ukraine-Krise sowie weitere politische Unruhen sind als Hauptrisiken zu nennen. Trotz der globalen Reichweite der genannten Krisen sehen wir keine unmittelbar existenzbedrohenden Risiken für die Horváth Gruppe. Die aktuelle Inflation sowie die Entwicklung in den kommenden Monaten und Jahren stellen für die Horvath Gruppe derzeit ein großes Risiko dar. Zum einen sind wir von den Preiserhöhungen unserer Dienstleister betroffen. Zum anderen müssen wir ebenso mit hohen Kostensteigerungen für Energie in unseren Büros bzw. der Firmenwagen-Flotte rechnen. Auch werden wir einen hohen Anstieg bei den Personalkosten in unserer Kostenstruktur spüren. Diese Kostensteigerungen wollen wir durch eine verbesserte Preisdurchsetzung am Markt sowie ein aktiveres Kostenmanagement unsererseits ausgleichen. Die seit nunmehr über einem Jahr andauernde Ukraine-Krise hat geringe Auswirkungen auf Aktivitäten der Horváth Gruppe. Die Horváth Gruppe hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 keine Projektaktivitäten in Russland, Belarus oder in der Ukraine. Aufgrund der politischen Spannungen in diesen Gebieten werden wir unsere Position aus dem vergangenen Geschäftsjahr nicht ändern: Es wird im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2023/2024 keine Projekte, Akquise-Tätigkeiten oder Marktbearbeitungstätigkeiten unsererseits in Russland geben. Der Rückzug aus der russischen Wirtschaft wird auch bei einigen unserer Kunden zu Umsatz- und Gewinneinbußen führen. Weitere soziale oder politische Unruhen sind ebenfalls potenzielle Risiken, die unser Geschäft im Geschäftsjahr 2023/2024 beeinflussen können. Durch unsere Internationalisierung in den vergangenen Jahren sind wir in immer mehr Märkten aktiv, in denen es zu Spannungen unterschiedlichster Art kommen kann. In den Vereinigten Staaten von Amerika erfolgt beispielsweise im Jahr 2024 eine Präsidentschaftswahl. Die Vorwahlen erstrecken sich über einen Zeitraum von sechs Monaten. Bei der derzeitigen politischen Landschaft könnte dies ein Risiko für unsere Tochtergesellschaft in den USA sein. Seit Beginn des Jahres 2023 nimmt die Zahl der Bootsflüchtlinge in Italien stark zu. Die italienische Regierung hat aus diesem Grund den nationalen Notstand ausgerufen, der sechs Monate gelten soll. Vor allem südliche Regionen spüren vermehrt die Auswirkungen der wachsenden Migration. Dortige soziale und gesellschaftliche Unruhen sind daher ein Risiko für unsere Tochtergesellschaft Horváth Italia. Die politische und finanzwirtschaftliche Lage in Ungarn kann zu einem Risiko für unsere Tochtergesellschaft führen. Vor allem das Geschäft am lokalen Markt ist stark von der Politik abhängig. Die hohe lokale Inflation sowie die Wechselkursentwicklungen gilt es unsererseits zu beobachten. Neben den genannten Risiken werden in unserem Risikomanagement im Rahmen eines kontinuierlichen Steuerungsprozesses Risiken analysiert und deren Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell evaluiert. Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil unserer strategischen und wertorientierten Unternehmenssteuerung. Wir richten unsere Planungs- und Entscheidungsprozesse daran aus, Risiken frühzeitig zu erkennen sowie Chancen konsequent zu nutzen. Den Risikomanagementprozess steuern wir u.a. durch ein umfassendes Frühwarnsystem, Berichtssysteme auf Konzern- und Gesellschaftsebene sowie ein ausgeprägtes Liquiditätsmanagement. Zudem werden die Gesellschafter sowie der Aufsichtsrat regelmäßig über die Risikoeinschätzung durch entsprechende Berichte informiert. Ausblick und Prognose für das Geschäftsjahr 2023/2024 Einige der ungünstigen Rahmenbedingungen, die für die Abschwächung der Weltkonjunktur im vergangenen Jahr wesentlich verantwortlich waren, haben sich zuletzt verbessert. So sind die Rohstoffpreise und insbesondere die Preise für Energie wieder deutlich gesunken. In der Folge hat sich die Inflation etwas verringert. Auch haben sich mit der Abkehr von der Null-Covid-Politik in China die Aussichten verbessert, dass sich die Konjunkturentwicklung dort verstetigen kann, und Lieferengpässe behindern die wirtschaftliche Aktivität immer weniger. In der Folge hat sich die Stimmung bei Unternehmen und Haushalten weltweit aufgehellt. Das Risiko eines Abrutschens in eine ausgeprägte Rezession ist deutlich gesunken. Allerdings ist das Niveau von umfragebasierten Frühindikatoren wie den Einkaufsmanagerindizes sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch in den Dienstleistungsbereichen insgesamt noch recht niedrig und deutet nicht auf eine rasche Belebung der Konjunktur hin. Ausschlaggebend für die nach wie vor gedämpften wirtschaftlichen Aussichten ist die scharfe Straffung der Geldpolitik, die zu deutlich höheren Finanzierungskosten geführt hat und die Ausgabeneigung bremst. 9 Der Internationale Währungsfonds rechnet mit einem Wachstum der Wirtschaft von 2,8 Prozent für 2023 und einem Wachstum von 3,0 Prozent für 2024. 10 Das Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel (IfW) prognostiziert eine ähnliche Entwicklung, mit einem Wachstum von 2,5 Prozent in 2023 und 3,2 Prozent im Folgejahr. 11 Für die Eurozone wiederum prognostiziert der Internationale Währungsfonds für das Jahr 2023 ein Wachstum des BIP um 0,8 Prozent, für 2024 veranschlagt man ein Wachstum von 1,4 Prozent. 12 Das IfW Kiel rechnet für 2023 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts der Eurozone von 1,1 Prozent, im Jahr 2024 geht man von einem Wachstum von 1,6 Prozent aus. 13
9 Vgl. Institut für Weltwirtschaft an der
Universität Kiel (IfW), Weltwirtschaft im
Frühjahr 2023, Kieler Konjunkturberichte, S. 8.
Positiv wirkt sich in der Eurozone aus, dass die Energiepreise auf einem konstanten Niveau sind, auch wenn sie noch erheblich über den Vorkrisenniveaus liegen. So wird der Verbrauch in der Eurozone im Vergleich zum Vorjahr zulegen. Gerade beim privaten Verbrauch gibt es im Nachgang der Covid-Pandemie weiterhin Aufholpotenzial. Die Konjunktur wird wohl nach und nach wieder in Schwung kommen, allerdings ist dieser im internationalen Vergleich noch aufgrund der politischen Unsicherheit etwas gebremst. 14 Die angebotsseitigen Störungen, die die deutsche Wirtschaft seit geraumer Zeit belasten, haben nachgelassen. Ein merklicher Rückgang der Inflationsraten wird jedoch noch etwas auf sich warten lassen, da der Nachfragesog vorerst kaum geringer werden dürfte. Dazu tragen neben den staatlichen Entlastungsmaßnahmen auch die absehbar hohen Lohnsteigerungen bei. Die Inflationsrate wird im Jahr 2023 mit 6,0 % nur wenig niedriger liegen als im Vorjahr. Erst im kommenden Jahr dürfte die Rate, insbesondere aufgrund der rückläufigen Energiepreise, spürbar sinken. Der Rückgang der Kerninflationsrate (der Anstieg der Verbraucherpreise ohne Energie) fällt zunächst deutlich schwächer aus. 15 Nach den Prognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute wird das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im ersten Quartal 2023 um 0,1 Prozent leicht steigen und im zweiten Quartal mit 0,2 Prozent ein nur geringfügig stärkeres Wachstum erzielen. Insgesamt gehen die Wirtschaftsforschungsinstitute 2023 von einem Wachstum des deutschen BIP um 0,3 Prozent aus. 2024 soll das Bruttoinlandsprodukt um 1,5 Prozent steigen. 16 Der internationale Währungsfonds veranschlagt einen leichten Rückgang des BIP um -0,1 Prozent für 2023 und ein Wachstum von 1,1 Prozent für 2024. 17 Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) prognostiziert für 2023 einen Zuwachs des deutschen Bruttoinlandsprodukts von 0,5 Prozent, im Jahr 2024 geht man von einem Wachstum von 1,4 Prozent aus. 18 In der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose prognostizieren die Wirtschaftsforschungsinstitute im Jahr 2023 ein Wachstum des BIP der Eurozone um 0,9 Prozent, während man 2024 ein Wachstum von 1,6 Prozent erwartet. 19 Den zurückhaltenden Prognosen der deutschen Wirtschaft zum Trotz blickt der Consultingmarkt dem laufenden Geschäftsjahr positiv entgegen. Der BDU-Geschäftsklimaindex hat im Vergleich zum Vorquartal nochmals zugelegt und übersteigt den ifo-Index weiterhin deutlich. 46 Prozent der Markteilnehmer liegen Ende März 2023 über ihrem Forecast, während nur 7 Prozent die Planung bislang nicht einhalten konnten. Allerdings ist der Ausblick auf die kommenden sechs Monate nicht nur von Optimismus geprägt. Zwar rechnen 42 Prozent der Unternehmen mit einer (nochmaligen) Verbesserung ihrer Geschäftslage, wobei lediglich 7 Prozent mit einem Umsatzrückgang rechnen. Jedoch ist international der Boom der Unternehmensberatungs-Branche etwas ins Stocken geraten. Für negative Schlagzeilen hatten jüngst mögliche Stellenstreichungen bei einzelnen Beratungen wie McKinsey oder Accenture gesorgt. 20
14 Vgl. Institut für Weltwirtschaft an der
Universität Kiel (IfW), Euroraum im Frühjahr
2023, Kieler Konjunkturberichte, S. 15ff.
Das prognostizierte Gesamtmarktvolumen für 2023 beträgt EUR 49 Mrd., was einem Branchenwachstum von 12 Prozent entspricht. Wie bereits in den Vorjahren wächst mit der Größe der Beratungsunternehmen ebenfalls die Höhe des erwarteten Umsatzplus. So gehen große Beratungen von einem 16-prozentigen Plus aus, kleinere und Einzelberatungen lediglich von 6 bis 7 Prozent. Die Betrachtung nach Beratungsfeldern zeigt eine nahezu einheitliche optimistische Aussicht mit prognostizierten Wachstumsraten von 12,5 Prozent in der IT-Beratung, 12 Prozent in der HR-Beratung und jeweils 11,5 Prozent in der Organisations- & Prozessberatung sowie in der Strategieberatung. 21 Der Vorstand rechnet für das Geschäftsjahr 2023/2024 mit einer Gesamtleistung (inkl. sonstiger betrieblicher Erträge) von EUR 310,0 Mio. (Vorjahr Ist EUR 270,4 Mio.). Dies entspricht einer Steigerung von etwa 15 Prozent. Damit liegt der geplante Umsatz über der Wachstumsprognose der Consultingwirtschaft. Die Planung geht von einem Ergebniswachstum sowie einer Rendite (EBIT zu Umsatz) im niedrigen zweistelligen positiven Prozentbereich aus. Investitionen sind für das Geschäftsjahr 2023/2024 insbesondere in strategische Projekte wie Green Transformation, Corporate Transformation oder die Etablierung von Horváth als Flagship Company geplant. Das gesamte Horváth Team ist mit großer Motivation und Engagement in das neue Geschäftsjahr gestartet. Die vorliegenden Informationen stimmen uns hinsichtlich der Erreichbarkeit unserer Ziele für das Geschäftsjahr 2023/2024 grundsätzlich optimistisch.
Stuttgart, 17. Juli 2023 Horváth 4G Beteiligungs GmbH Geschäftsführung Kai Grönke Dr. Andreas Renner
21 Vgl. BDU Facts and Figures zum Beratungsmarkt
2023, S. 12.
Konzernbilanz zum 31. März 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023
Entwicklung des Konzernanlagevermögens der Horváth 4G Beteiligungs GmbH, Stuttgart, im Geschäftsjahr 2022/2023
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022/2023
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022/2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022/2023A. Vorbemerkung Die Horvath 4G Beteiligungs GmbH, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart, HRB 724649), ist gemäß § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB und des GmbHG erstellt. Zur besseren Verständlichkeit werden die Werte auf Tausend Euro gerundet. In Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas wurde die Position "Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)" in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. B. Abgrenzung des Konsolidierungskreises Der Konzernabschluss zum 31. März 2023 umfasst die Muttergesellschaft sowie vier (i. V. vier) inländische und acht (i. V. acht) ausländische Tochtergesellschaften. In den Konzernabschluss der Horváth 4G Beteiligungs GmbH, Stuttgart, sind die folgenden Unternehmen einbezogen worden, bei denen die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt:
Auf die evety GmbH, Essen, wurde die Equity-Konsolidierung in Anwendung des § 311 Abs. 2 HGB nicht angewendet, da die Beteiligung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. Mit Wirkung zum 1. April 2023 wurde die Horváth Denmark ApS, Kopenhagen/Dänemark, eine 100%-Tochtergesellschaft der Horvath GmbH, gegründet. Die Gesellschaft wird erstmals im folgenden Geschäftsjahr in den Konsolidierungskreis einbezogen. Das Stammkapital dieser Gesellschaft beträgt TDKK 45. C. Konsolidierungsgrundsätze und Währungsumrechnung Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. März 2023. Die Kapitalkonsolidierung der voll einbezogenen Unternehmen erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen Erstkonsolidierung und Folgekonsolidierung differenziert. Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Hierbei wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 und Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Bei der Erstkonsolidierung von Erwerbsvorgängen vor dem 1. Januar 2010 wird unverändert die Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. mit den gemäß § 301 Abs. 2 HGB a. F. möglichen Erstkonsolidierungszeitpunkten angewandt. Aus der Erstkonsolidierung zum 1. April 2007 entstand ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 6.803, welcher nach § 309 Abs. 1 Satz 3 HGB a. F. in Höhe von TEUR 6.248 mit der Kapitalrücklage des Mutterunternehmens sowie in Höhe von TEUR 555 mit Gewinnrücklagen verrechnet wurde. Die Geschäfts- und Firmenwerte aus Erstkonsolidierungen ab dem 1. Januar 2010 werden linear über die geplante Nutzungsdauer bzw. auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Der zum Bilanzstichtag ausgewiesene Geschäfts- und Firmenwert wird aufgrund der Stabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells linear über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 31. März 2023 - erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Konzernergebnis. Der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile bemisst sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 enthält der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile außerdem Anteile an den aufgedeckten stillen Reserven und Lasten sowie die anteiligen Ergebnisbestandteile aus der Folgekonsolidierung der entsprechend der Neubewertungsmethode in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung untereinander aufgerechnet. Aus Vereinfachungsgründen wurden währungskursbedingte Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung und Ergebnisauswirkungen aus der Bewertung konzerninterner Schuldverhältnisse im Jahresabschluss der einbezogenen Unternehmen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgswirksam berücksichtigt. Aus Wesentlichkeitsgründen wurde auf die Durchführung einer Drittschuldenkonsolidierung verzichtet. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen einschließlich der Gewinnausschüttungen von Konzernunternehmen konsolidiert. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Anlageverkäufen sowie aus Vorratsbeständen konzerninterner Lieferungen waren nicht zu eliminieren. Die Abgrenzung von latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Die Ermittlung der latenten Steuern wurde - soweit notwendig - auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. Die Aktiv- und Passivposten der auf fremde Währung lautenden Bilanzen der ausländischen Gesellschaften werden mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umzurechnen ist, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die Durchschnittsermittlung erfolgt vereinfachend mit dem Mittelwert der Abrechnungsperiode. Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten der auf fremde Währung lautenden Abschlüsse einbezogener Konzerngesellschaften sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des Eigenkapitals von nicht in Euro geführten Gesellschaften ergeben, werden erfolgsneutral der "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" zugeordnet. Im Übrigen wurde der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden und der Währungsumrechnung beachtet. D. Rechnungslegungsgrundsätze Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Gesellschaften wurden die nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüsse der Konsolidierung zu Grunde gelegt. Die Jahresabschlüsse der ausländischen und inländischen Konzernunternehmen wurden, soweit dies erforderlich war, im Rahmen der Konsolidierung an die konzerneinheitlichen Bilanzierungsgrundsätze angepasst. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Konzernabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände enthalten Softwareprogramme und Lizenzen. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen. Die Abschreibungen wurden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und fünfzehn Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im maßgebenden Wirtschaftsjahr in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten, die einen angemessenen Zuschlag für allgemeine Verwaltungskosten beinhalten. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Ein Rententrend sowie eine Fluktuationsrate waren nicht zu berücksichtigen. Der Rechnungszinssatz basiert - entsprechend der gesetzlichen Regelung in § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB - auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre und beträgt zum Abschlussstichtag 1,79 % (im Vorjahr: 1,81 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. März 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 11 (Unterschiedsbetrag). In den sonstigen Rückstellungen sind Verpflichtungen für künftige Ansprüche aus Altersteilzeitverträgen enthalten. Diese Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des vertraglich zugesicherten Erfüllungsbetrags bewertet. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II - Steuerbilanz-Unterschiede) der einbezogenen Gesellschaften und latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive latente Steuern umfassen auch latente Steuern auf steuerliche Verlustvortragsmöglichkeiten, sofern mit einer Inanspruchnahme innerhalb der nächsten fünf Jahre zu rechnen ist. Aktive latente Steuern gem. § 274 Abs. 1 HGB wurden nicht aktiviert. Latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen werden mit latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen verrechnet und zusammengefasst ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Konzernabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. E. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung I. Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 442 (i. V. TEUR 432) mit Restlaufzeiten von über einem Jahr. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände besitzen, wie im Vorjahr, Restlaufzeiten von unter einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 1.243.960,37 (i. V. EUR 0,00) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten außerdem einen Betrag in Höhe von TEUR 212 (i. V. TEUR 0), der rechtlich erst im Folgejahr entsteht. 3. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen im Konzernabschluss und den steuerrechtlichen Wertansätzen von Vorräten, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen im jeweiligen landesrechtlichen Jahresabschluss ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden länderspezifischen Steuersatz. Bei einbezogenen inländischen Kapitalgesellschaften beträgt der Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer insgesamt 31 %. Die länderspezifischen Steuersätze der ausländischen Tochtergesellschaften liegen zwischen 9 % und 25 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Geschäftsjahr 2022/2023 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Des Weiteren werden latente Steuern auf Konsolidierungsbuchungen entsprechend § 306 HGB gebildet. Im Geschäftsjahr sind keine angefallen. 5. Eigenkapital Das Stammkapital der Horváth 4G Beteiligungs GmbH, Stuttgart, beträgt TEUR 3.608 (i. V. TEUR 3.476) und ist in voller Höhe geleistet. Der Konzernbilanzgewinn entspricht dem Bilanzgewinn der Muttergesellschaft und enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 0. Der Unterschiedsbetrag, aus dem gegenüber dem Jahresergebnis des Mutterunternehmens höheren oder niedrigeren Konzernjahresergebnis, wird mit den Konzerngewinnrücklagen verrechnet und als zusätzliche Einstellung in bzw. Entnahme aus andere Gewinnrücklagen dargestellt. Der Konzernbilanzgewinn hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
Ergänzende Angaben zum Konzerneigenkapitalspiegel: Bezüglich des am Bilanzstichtag zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung stehenden Betrags verweisen wir auf den Jahresabschluss der Horváth 4G Beteiligungs GmbH, Stuttgart. 6. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalverpflichtungen (TEUR 29.500), ausstehende Rechnungen/bezogene Leistungen (TEUR 2.982), Kfz-Aufwand (TEUR 203), Gewährleistungsansprüchen (TEUR 297) und Beiträge zur Berufsgenossenschaft (TEUR 35). Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Der verrechnete Aufwand aus dem Deckungsvermögen beträgt in 2022/2023 TEUR 5 (i. V. TEUR 5). 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.987 (i. V. TEUR 1.732) mit einer Laufzeit von über einem Jahr enthalten. Alle anderen Verbindlichkeiten haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen bei einzelnen Gesellschaften teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich nach Regionen wie folgt: Deutschland (TEUR 180.439), übriges Europa (TEUR 69.549), Asien/Mittlerer Osten (TEUR 9.924) sowie USA (TEUR 4.116). Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Beratungserlöse. 2. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 935 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und Erträge aus der Herabsetzung der EWB auf Forderungen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.080 (i. V. TEUR 447) enthalten. Davon entfallen auf unrealisierte Erträge TEUR 44 (i. V. TEUR 282). 3. Personalaufwand In dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 1.950 (i. V. TEUR 1.947) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 29, insbesondere aus Aufwendungen für Vorjahre sowie Forderungsverluste in Höhe von TEUR 334 ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.026 (i. V. TEUR 375). Davon entfallen auf unrealisierte Aufwendungen TEUR 182 (i. V. TEUR 185). 5. Finanzergebnis Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 35 (i. V. TEUR 40) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 6. Steuern Im Posten Steuern vom Einkommen und Ertrag sind saldierte periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 560 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 7 enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten keine Aufwendungen/Erträge aus latenten Steuern. 7. Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteile Die Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteile setzen sich wie folgt zusammen:
F. Sonstige Angaben 1. Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen Unter Bezugnahme auf § 264 Abs. 3 HGB wird auf die Erstellung des Lageberichts der Horváth & Partner GmbH, Stuttgart, verzichtet. Unter Bezugnahme auf § 264 Abs. 3 HGB wird zudem auf die Offenlegung der Jahresabschlüsse der Horváth AG, Stuttgart, sowie der Horváth & Partner GmbH, Stuttgart, verzichtet. 2. Personal Im Jahresdurchschnitt waren 1.164 (i. V. 1.005) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Konzern beschäftigt. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigen Angestellten beträgt:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Horváth-Gruppe hat sonstige finanzielle Verpflichtungen im Zusammenhang mit Miet- und Leasingverträgen. Die sich daraus ergebenden finanziellen Verpflichtungen sind in der nachfolgenden Darstellung berücksichtigt:
4. Bewertungseinheiten Die im Berichtsjahr gebildeten Bewertungseinheiten sind im nachfolgenden Bewertungsspiegel dargestellt:
5. Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Der Aufwand für den Konzernabschlussprüfer setzt sich im Geschäftsjahr 2022/2023 wie folgt zusammen:
6. Ergänzende Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds enthält Zahlungsmittel. Die Konzernkapitalflussrechnung wurde nach DRS 21 erstellt. 7. Organe des Mutterunternehmens Geschäftsführer sind:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung des Mutterunternehmens wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB i. V. m. § 314 Abs. 3 HGB verzichtet. 8. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet. 9. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von EUR 18,6 Mio. wie folgt zu verwenden: Ausschüttung einer Dividende an die Gesellschafter über EUR 11,1 Mio. und Einstellung der verbleibenden EUR 7,5 Mio. in die anderen Gewinnrücklagen.
Stuttgart, 17. Juli 2023 Horváth 4G Beteiligungs GmbH Geschäftsführung Kai Grönke Dr. Andreas Renner Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Horváth 4G Beteiligungs GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Horváth 4G Beteiligungs GmbH, Stuttgart, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Horváth 4G Beteiligungs GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 17. Juli 2023 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Matthias Spingler, Wirtschaftsprüfer Christoph Lehmann, Wirtschaftsprüfer Angabe gemäß § 328 HGB Der Konzernabschluss der Horváth 4G Beteiligungs GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr 2022/2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 25. September 2023 gebilligt worden. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
58 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
Bauträger für Wohngebäude
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Großhandel mit Getränken
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Organisationen der Bildung, Wissenschaft und Forschung
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Bauträger für Wohngebäude
Beteiligungsgesellschaften
Personenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Beteiligungsgesellschaften
Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Tapeziererei
Großhandel mit Anstrichmitteln
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Herstellung von Solarwärmekollektoren
Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
Herstellung von Solarwärmekollektoren
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen