isel Germany GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Steurer seit 16.3.2022 | Vorstandsmitglied |
Thomas Breser seit 16.3.2022 | Vorstandsmitglied |
Marcus Walter-Krisch seit 14.10.2021 | Vorstandsmitglied |
Werner Kister seit 29.7.2008 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
isel Germany AGEichenzellJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LageberichtA. Allgemeine Lage und Rahmenbedingungen Die isel Germany AG ist eine Aktiengesellschaft, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Fulda unter HRB 5468. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die isel Germany AG hat ab dem 15. August 2008 das operative Geschäft der isel automation GmbH & Co. KG übernommen. Gegenstand des Unternehmens ist die Forschung und Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb sowie die Montage und der Service von industriellen Erzeugnissen und Komponenten auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik, Automatisierungs-Komplettlösungen, Roboter und CNC-Maschinen und verwandter Techniken sowie der Betrieb von im Zusammenhang damit anfallenden Industrie- und Handelsgeschäften im In- und Ausland zum Zwecke der Gewinnerzielung. Erweitert wurde das Produktportfolio mit Integration der isel GmbH & Co. KG seit Oktober 2014 um die Bereiche Display und Lifestyle. Die isel Germany AG ist in Deutschland an den Unternehmensstandorten Eichenzell, Eiterfeld und Dermbach mit insgesamt 33.000 qm Produktions-, Lager- und Bürofläche vertreten. Die Unternehmensaktivitäten betreffen den weltweiten Markt und schließen nahezu alle Branchen und Abnehmergruppen ein. Ziel der isel Germany AG ist unter dem Slogan "Von der Komponente zum System - made by isel & made for isel" die Entwicklung und Produktion sowie der Vertrieb und Service innovativer Lösungen mit Schritt-, Servo-, Linear- und Torquemotoren zum Antreiben, Bearbeiten, Steuern und Automatisieren mit optimaler Funktion, Leistung, Qualität und Zuverlässigkeit. B. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Verlangsamung des weltweiten Wirtschaftswachstums im Jahr 2019 Mit einem Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,4 % hat sich die Entwicklung der Weltwirtschaft im Jahre 2019 verlangsamt. Eine allgemeine Erhöhung der Zölle sowie stärkere politische Spannungen haben trotz jüngster Deeskalationen zu einer Schwächung von Handel und Investitionen auf internationaler Ebene geführt. Die globale Produktionstätigkeit hat sich bei gleichzeitiger Fortsetzung einer expansiven Geldpolitik nur verhalten entwickelt. Dank einer robusten Arbeitsmarktlage und einigen verbleibenden finanzpolitischen Impulsen wuchs die Wirtschaft in Industrieländern im Jahr 2019 um 1,6 %. Nichtsdestotrotz haben Handelsspannungen und damit verbundene politische Unsicherheiten, wie beispielsweise die Brexit-Verhandlungen, die Wirtschaftspolitik und die Konjunktur weiterhin belastet. Das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern betrug insgesamt 3,5 %, dabei wurde das gedämpfte Produktivitätswachstum zum Teil durch stabilen Konsum abgefedert. Zudem ist das Wachstum rohstoffexportierender und rohstoffimportierender Länder im letzten Jahr zurückgegangen. Weltweit bleiben Risiken erneut eskalierender geopolitischer Spannungen, vor allem im Hinblick auf Handel und Zoll, bestehen. Der deutsche Maschinenbau steckt in der Rezession Der Blick auf das Gesamtjahr 2019 zeigt deutliche Rückgänge in den Auftragsbüchern. Insgesamt verbuchten die Maschinenbauer ein Minus der Inlandsbestellungen von 9 %, die Auslandsbestellungen gingen ebenfalls um 9 % zurück. "Zusammengefasst war 2019 ein konjunkturell trübes Jahr für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland. Insbesondere internationale Handelsstreitigkeiten, zunehmender Protektionismus und das Brexit-Abenteuer sowie der tiefgreifende Strukturwandel in der Automobilindustrie haben zu Unsicherheiten und Investitionszurückhaltung geführt. Das hat in den Orderbüchern deutliche Spuren hinterlassen", sagt VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann. Nach VDMA-Angaben klagt inzwischen jeder dritte Maschinenbaubetrieb in Deutschland über Auftragsmangel. Aktuell sind in den Maschinenbaubetrieben hierzulande rund 1,07 Millionen Mitarbeiter beschäftigt, damit ist die Branche der wichtigste industrielle Arbeitgeber im Land, noch dazu mit einem Rekordwert an Ingenieuren. Um diese wichtigen Fachkräfte halten zu können, setzen zunehmend viele Unternehmen auf Kurzarbeit. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Umsatzerlöse Die isel Germany AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 einen Gesamtumsatz von TEUR 28.408 erzielt (Vorjahr: TEUR 29.630). Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von -4,1 %. In erster Linie ist dies auf einen Rückgang in den Bereichen Dienstleistungen (Sale and Lease Back von Fertigungsmaschinen) um -19,2 % (absolut TEUR -535) sowie Systeme um -1,9 % (absolut TEUR -288) zurückzuführen. Die Umsätze verteilen sich im Wesentlichen auf die Produktgruppen Handling und Robotik (32,7 %), CNC-Maschinen (19,6 %), Lineareinheiten mit KG-Trieben (10,0 %), Linearführungen (5,4 %), Antriebselemente (5,3 %) und Aluminiumprofile (4,7 %). Der höchste Umsatzrückgang war im Dezember 2019 zu verzeichnen, hier erreichte man ein Minus von absolut TEUR -773 bzw. -30,1 %. Generell waren die letzten fünf Monate des Jahres, bezogen auf den Umsatz, schwächer als die des Vorjahres. Die größte Umsatzsteigerung wurde im Februar 2019 erzielt. Hier gab es gegenüber dem Vorjahr ein Plus von absolut TEUR 1.050 bzw. 50,5 %. Beim Auslandsumsatz gab es gegenüber dem Vorjahr einen leichten Rückgang. Hier verzeichnete man ein Minus von absolut TEUR 218 sowie prozentual von -0,4 %. Umsatzsteigerungen konnten in den folgenden Ländern erzielt werden: Italien (+58,6 %), Portugal (+43 %), Ungarn (+35 %) sowie China (+17,1 %). Auftragseingang Beim Auftragseingang gab es einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Auftragseingang TEUR 28.382 (Vorjahr: TEUR 30.881). Die Abweichung gegenüber dem Vorjahr betrug -8,1 %. Die Verteilung auf die einzelnen Produktgruppen stellt sich wie folgt dar:
Der Auftragsbestand zum Jahresende betrug TEUR 5.538 (Vorjahr: TEUR 6.625) und lag damit um -16,4 % unter dem Vorjahreswert. Die größten Schwankungen beim Auftragseingang gab es im Monat März 2019 mit -42,9 % sowie im Februar 2019 mit +36,8 % Ähnlich wie beim Umsatz entwickelten sich auch die Auftragseingänge in den jeweiligen Ländern. 3. Produktion Die unterschiedlichen Produktionsabteilungen verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Standorte: In Eichenzell befindet sich die zerspanende Fertigung (Fräserei, Dreherei, Schleiferei, Zuschnitt), die Montage von Komponenten (Antriebselemente, Linearführungen, Lineareinheiten) sowie Handling und Robotik. In allen Bereichen wird einschichtig gearbeitet, mit Ausnahme der Bereiche Fräserei und Dreherei, in denen zweischichtig und bei Bedarf auch dreischichtig gearbeitet wird und zwar von Montag bis Freitag. In Dermbach befindet sich die Elektronikfertigung, die Blechbearbeitung sowie die Montage der CNC-Maschinen. Auch hier wird im Einschichtbetrieb von Montag bis Freitag gearbeitet. 4. Beschaffung Seit dem 1. Januar 2012 erfolgt die Beschaffung über das zentrale Auftragsmanagement. Die Materialbestellung erfolgte vorher dezentral über die jeweiligen Produktionsabteilungen. Aufgrund der Umstellung auf ein entsprechendes Hauptlager pro Artikel erfolgt die Materialversorgung innerhalb der Abteilungen nun durch sogenannte Umlagerungen. Ähnlich wie in 2018 gab es auch in 2019 Beschaffungsprobleme aufgrund von längeren Lieferzeiten bei einigen Lieferanten. Speziell im Bereich Handling und Robotik waren hier einige A-Teile betroffen. Abhilfe konnte man dadurch erzielen, in dem man bereits bestehende Rahmenaufträge erhöhte bzw. - da, wo es möglich war - auf Alternativlieferanten auswich. Im Vergleich zum Vorjahr lag das Einkaufsvolumen um ca. -14,4 % niedriger als im Jahr 2018. Dies liegt in erster Linie an dem geringeren Umsatzvolumen von ca. -4%. Außerdem wickelte man in 2018 mehr Sale and Lease Back-Geschäfte bezüglich der Ersatzbeschaffung von Fertigungsmaschinen ab. Weiter ausgebaut wurden die neuen Beschaffungsquellen im asiatischen Raum, insbesondere in China, Japan und Taiwan, wo man inzwischen einige Hauptlieferanten insbesondere für die Elektronik implementieren konnte. Wesentliche Teile hierbei sind Motoren, Endstufen, Tastaturen, Panel PC's, Stecker und Bildschirme. Damit konnten in erster Linie die Herstellkosten einiger Elektronikkomponenten gesenkt werden. Auch im Bereich der anderen mechanischen Komponenten hat man inzwischen umgeschwenkt und bezieht diese aus dem asiatischen Raum. Desweiteren werden auch Produkte für die Bereiche Display und Lifestyle aus Fernost bezogen. Größter Lieferant ist nach wie vor die Firma Logosol (USA; Steuerungen, Prealigner, Motoren) mit TEUR 3.242 Einkaufsvolumen. Dahinter folgen die Firmen Harmonic Drive (Getriebe) mit TEUR 569, B&R (Steuerung und Motoren für Robotik) mit TEUR 482, Hueck (Profile) mit TEUR 254, Emod Motoren (Spindelmotoren) mit TEUR 202 sowie Hydro Extrusion (Profile) mit TEUR 198 Einkaufsvolumen. 5. Investitionen Die Gesamtinvestitionen im Jahre 2019 beliefen sich auf TEUR 118. Davon entfielen auf EDV-Software TEUR 32, auf Technische Anlagen und Maschinen TEUR 43 sowie auf sonstige Transportmittel, Server, Drucker, Rechner, Büroausstattung, Werkzeuge für Profile und geringwertige Wirtschaftsgüter TEUR 43. 6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. Finanzierungsvorhaben Die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs konnte durch den Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Unternehmens sowie dem Stammkapital sichergestellt werden. 7. Personal- und Sozialbereich Die Personalaufwandsquote erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 33,9 % (Vorjahr: 31,9 %). Die Personalkosten konnten nicht im Umfang des Umsatzrückgangs reduziert werden. Der Personalbestand per 31. Dezember 2019 betrug insgesamt 205 Mitarbeiter, davon waren 103 Mitarbeiter in Eichenzell und 102 Mitarbeiter in Dermbach beschäftigt. Angaben zur Aus- und Weiterbildung Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 16 Auszubildende, welche sich wie folgt aufteilen:
Für die Weiterbildung des Personals werden intern regelmäßig Schulungen durchgeführt. Darüber hinaus werden gezielt für Mitarbeiter externe Schulungen angeboten. Gesundheitsschutz Die ausgeübten Tätigkeiten sind nicht gesundheitsgefährdend. Arbeitsschutz In allen Bereichen, in denen Arbeitsschutz (Sicherheitsschuhe, Gehörschutz) notwendig ist, wird dieser gemäß den gesetzlichen Vorgaben gewährleistet. Tarifbindung Das Unternehmen unterliegt keiner Tarifbindung 8. Umweltschutz In dem Betrieb werden nur wenige umweltbelastende Stoffe eingesetzt. Diese wenigen Stoffe werden laut den Datenblättern der Hersteller eingesetzt und von externen Firmen fachgerecht entsorgt. 9. Sonstige wichtige Vorgänge im Berichtsjahr Überwachungsaudit ISO 9001:2015 In der Zeit vom 24. Juni 2019 bis 26. Juni 2019 hat die isel Germany AG die Aufrechterhaltung der Zertifizierung nach ISO 9001:2015 erlangt (Geltungsbereich: Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service von Komponenten und Systemen für die Automatisierung). 10. Sonstige Angaben Die isel Germany AG betreibt keine Grundlagenforschung, hat keine Finanzinstrumente eingesetzt und unterhält keine Zweigniederlassungen. C. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Ertragslage Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2019 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.956 ab. Die Löhne und Gehälter betrugen TEUR 8.034. An Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichtsjahr TEUR 1.656 an. Als Ergebnis nach Steuern wurde in 2019 ein Betrag in Höhe von TEUR 1.962 erwirtschaftet. Im Lagebericht für das Vorjahr wurde für 2019 ein Jahresumsatz von TEUR 31.205 bei einem voraussichtlichen Ergebnis von 10,4 % prognostiziert. Diese Prognose konnte hinsichtlich der Umsatzerlöse nicht umgesetzt werden. Die Ursachen für diese Entwicklung sind in Kapitel B. dargestellt. Das prognostizierte Jahresergebnis wurde nicht erreicht, was auf die Höhe der betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen ist. 2. Finanzlage Die Finanzsituation der isel Germany AG ist als gut zu bezeichnen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten sämtliche Ausgaben aus dem Gewinn des Vorjahres, dem Cash-Flow und dem Stammkapital heraus finanziert werden. 3. Vermögenslage Bei einem Eigenkapital von TEUR 7.118 entsprach das Jahresergebnis 2019 in Höhe von TEUR 1.956 einer Eigenkapitalrentabilität von 27,5 %. Bezüglich der Zusammensetzung der Verbindlichkeiten und der Rückstellungen verweisen wir auf die Angaben im Anhang. D. Nachtragsbericht Bislang hat die Corona-Pandemie keinerlei Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der isel Germany AG. Es kommt lediglich zu Verschiebungen zwischen den einzelnen Tätigkeitsbereichen. So ist eine Auftragssteigerung im Bereich Handling & Robotik sowie bei den Komponenten zu verzeichnen. Demgegenüber steht ein erheblicher Rückgang im Bereich Maschinen (Sondermaschinen). Ein Antrag auf Kurzarbeitergeld wurde bereits vorsorglich bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt und ist auch genehmigt. Zur Zeit ist das Auftragsvolumen gegenüber dem Vorjahr um ca. 5 % höher (Stand: 31. Mai 2020). E. Risiko- und Chancenbericht 1. Risiken Mit dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) wurden die rechtlichen Anforderungen für das Risikomanagement neu angelegt. Das frühzeitige Erkennen und die Handhabung geschäftlicher Risiken ist Bestandteil der Sorgfaltspflichten der Geschäftsleitung. Im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeiten ist die Gesellschaft auch Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Wir haben kein strukturiertes Risikomanagementsystem installiert. Die im Hause vorhandene Berichterstattung und Kommunikation und die enge Vernetzung mit den Standorten gibt aber der Unternehmensleitung die Möglichkeit, auf unternehmerische Risiken zu reagieren. Auch die Implementierung einer Ertrags- und Liquiditätsplanung mit monatlichen Soll-/Ist-Vergleichen dient diesem Zweck bzw. der Früherkennung von Entwicklungen. Im Folgenden geben wir einen kurzen Überblick über die von uns als wesentlich erachteten Risiken: Rechtliche Risiken und Haftungsrisiken In einem Unternehmen kommt es zwangsläufig hin und wieder zu Rechtsstreitigkeiten. Um rechtlichen Risiken vorzubeugen, werden alle wesentlichen Rechtsgeschäfte durch die Geschäftsführung sowie durch externe Rechtsberater geprüft und genehmigt. Haftungsrisiken und Schadensfälle werden durch wirksame Versicherungen minimiert. Für das verbleibende Risiko sowie für Rechtsberatungskosten werden Rückstellungen gebildet, soweit eine Inanspruchnahme erwartet wird. Versicherungen Alle relevanten Risiken sind nach unserer Überzeugung durch Versicherungen abgedeckt. Die Gesellschaft wird dabei von einem namhaften Versicherungsmakler beraten und betreut. Der Umfang der Versicherungen wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst bzw. erweitert. Wir führen hierzu auch regelmäßig Gespräche mit den Vertretern des Versicherungsmaklers, um Aktualität im Versicherungsbestand zu gewährleisten. Aufgrund der abgeschlossenen Versicherungen, getroffenen Maßnahmen und der organisatorischen Überwachung der Systeme kann davon ausgegangen werden, dass eventuell eintretende Schadensfälle keine substantiellen Auswirkungen haben können. Beschaffung, Produktion, Logistik und Vertrieb Es sind für die Bereiche Beschaffung, Produktion, Logistik und Vertrieb keine besonderen Risiken erkennbar. Risiken aus Informationstechnologie Zur Abwicklung von Geschäftsprozessen nutzt die Gesellschaft IT-gestützte Kommunikationssysteme in erheblichem Umfang. Hierdurch entsteht ein Risiko durch den Ausfall von Systemen. Zur Minimierung dieser Risiken nutzt die Gesellschaft die Erfahrungen interner und externer Hard- und Softwarespezialisten. Währungs- und Zinsrisiko Es bestehen keine Währungs- und Zinsrisiken. Das Währungsrisiko wird dadurch ausgeschaltet, dass ein US-Dollar-Konto eingerichtet ist, auf welches die Kundenzahlungen von isel USA laufen. Über dieses Konto werden dann US-Dollar-Zahlungen für unsere Lieferanten in den USA und China getätigt. Zusammenfassung der Risikosituation Auf der Grundlage der uns heute bekannten Informationen sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. 2. Chancen Chancen ergeben sich für uns im Wesentlichen aus
Darüber hinaus verfolgen wir, aus unserer heutigen Einschätzung heraus, zukunftsträchtige Produkt- und Produktionsentwicklungen. Produktentwicklungen sind maßgeblich für das Interesse des Handels und der Konsumenten an unseren Produkten. Zusammenfassung der Risiken und Chancensituation Planungsrisiken bestehen naturgemäß in der Umsatzvorhersage, in der Abschätzung von Abschreibungen auf Vorräte, in Forderungsausfällen und im Zinsrisiko. Diese Planungsunsicherheiten betreffen die Höhe des Umsatzes und des Ergebnisses sowie die Bilanzstruktur. F. Prognosebericht für das Jahr 2020 Der Umsatzrückgang in 2019 gegenüber 2018 von 4 % hing zum einen mit dem Rückgang im Bereich Robotik (-2,6 %) sowie dem Bereich Dienstleistungen (hier im Speziellen mit dem geringeren Volumen an Sale and Lease Back-Geschäften von 19 %) zusammen. Die Unternehmensleitung geht im nächsten Geschäftsjahr von einer Steigerung der derzeitigen Umsatz- und Ergebnissituation aus, so dass man wieder das gleiche Niveau wie 2018 erreicht und zwar eine Umsatzgröße von Mio. EUR 30. Die Zuwächse hierzu werden weiterhin aus der Halbleiterindustrie erwartet. Mit dem Ausbau und der Vernetzung von eigenen isel Niederlassungen in Europa und den USA will man versuchen den europäischen Markt zu stärken und auch in Amerika das Volumen weiter auszubauen. Besonders in den USA bietet sich nun durch den stärkeren Dollar im Vergleich zum EUR ein stärkeres Wachstumspotential. Desweiteren wurde der Aufbau einer Niederlassung in China im 1. Quartal 2020 vollzogen. Neben dem Ausbau der Vertriebsaktivitäten in China, könnte auch der gesamte Einkauf für die isel-Gruppe über die neue Niederlassung in China abgewickelt werden. Man hätte so den Vorteil, dass man die Qualitätskontrolle vor Ort durchführen könnte. Auf der Vertriebsseite gilt es, das Produktprogramm, insbesondere neue Produkte und Technologien, weiter zu verbessern und auf einen verkaufsfähigen Stand zu bringen. Geplant hierbei sind besonders eine Erneuerung und Verbesserung der mechanischen und elektronischen Komponenten. Durch eine intensivere Zusammenarbeit mit OEM-Partnern, insbesondere auf Messen und Ausstellungen wird versucht mehr Systemlösungen im Markt zu platzieren. Als Beispiel hierzu dient der Bereich Sondermaschinen in dem immer mehr Kunden gewonnen werden konnten, welche speziell auf Automatisierungslösungen setzen. Auch hier wird für die Zukunft eine Ausweitung der Umsätze prognostiziert. Aber auch im Bereich der Komponenten will die isel Germany AG neue Produkte präsentieren. Hier wurde das komplette Programm der Profile und Führungen überarbeitet, um so wettbewerbsfähiger zu sein. Desweiteren sind durch die Bereiche Display und Lifestyle zwei zusätzliche Bereiche hinzugekommen, so dass nun auch auf der Konsumgüterseite Neukunden gewonnen werden können. Als Zielgröße für 2020 wird ein Jahresumsatz von TEUR 30.060 bei einem voraussichtlichen Ergebnis von 10,7 % eingeplant.
Eichenzell, 17. Juni 2020 gez. Hugo Isert, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: isel Germany AG Firmensitz laut Registergericht: Eichenzell Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Fulda Register-Nr.: 5468 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Dabei wird die Nutzungsdauer des jeweiligen immateriellen Vermögensgegenstands nach dessen Produktlebenszyklus oder dessen erwarteten Synergieeffekten angesetzt, soweit diese verlässlich geschätzt werden können. Ansonsten wird die Nutzungsdauer gem. § 253 Abs. 3 HGB mit zehn Jahren angenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bzw. zu den Anschaffungskosten angesetzt, Wertberichtigungen auf Forderungen wurden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Flüssige Mittel sind in Höhe ihres Nennwert angesetzt. Für bestehende Unterschiede zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden passive (Steuerbelastung) bzw. aktive (Steuerentlastung) latente Steuern gebildet. Entstandene aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Ansatz eines sich insgesamt ergebenden Aktivsaldos wird in Anspruch genommen. Die Bewertung der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung erfolgt mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von länger als einem Jahr wurden entsprechend den geschätzten Laufzeiten und den Zinssätzen der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen betrachtet, die von der isel automation GmbH & Co. KG in einen Konzernabschluss einzubeziehen wären. Angaben zur Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und die Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 481 (Vorjahr: TEUR 470). Aktive latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergeben sich aktive und passive latente Steuern. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Ansatz eines sich insgesamt ergebenden Aktivsaldos wird in Anspruch genommen. Zum 31. Dezember 2019 bestehen Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen. Die latenten Steuern resultieren aus der abweichenden steuerlichen Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der flüssigen Mittel, des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der für die Bewertung verwendete Steuersatz beläuft sich auf 28,94 % und umfasst die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer. Der Betrag des im Geschäftsjahr erfassten Saldos aus aktiven und passiven latenten Steuern beträgt TEUR 229,3. Rechnungsabgrenzungsposten Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital von TEUR 1.000 ist eingeteilt in:
Es handelt sich um Namensaktien. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 229,3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 214), Tantiemen (TEUR 90), Urlaubsrückstände (TEUR 82), ausstehende Überstundenvergütung (TEUR 58), Jahresabschluss- und Prüfungskosten (TEUR 33), Archivierungskosten (TEUR 17), sowie sonstige Rückstellungen (TEUR 14). Angaben zu Verbindlichkeiten Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel:
(Vorjahreswerte Kursiv) Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.588 (Vorjahr: TEUR 2.988) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.075 (Vorjahr: TEUR 2.086) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 146). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 4.678 (Vorjahr: TEUR 5.220). Sie resultieren aus Darlehen, Zinsen, Lieferungen und Leistungen sowie Umsatzsteuer. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 230 (Vorjahr: TEUR 80) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 81 (Vorjahr: TEUR 79). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 26.570,09 (Vorjahr: EUR 40.879,99) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 90,08 (Vorjahr: EUR 12,56). Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betragen EUR 1.661,04 (Vorjahr: EUR 60,42). Personalaufwendungen Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten EUR 46.334,64 (Vorjahr: EUR 53.239,23) für Altersversorgung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Miet- und Leasingaufwendungen EUR 1.579.199,92 (Vorjahr EUR 1.246.732,07), Kosten der Warenabgabe EUR 954.109,14 (Vorjahr EUR 834.189,84), Werkzeuge und Kleingeräte EUR 222.483,87 (Vorjahr EUR 418.847,39), EDV- und Verwaltungskosten EUR 162.832,27 (Vorjahr EUR 136.183,09), Werbe- und Reisekosten EUR 131.963,79 (Vorjahr EUR 232.817,00) sowie Rechts- und Beratungskosten EUR 65.419,53 (Vorjahr EUR 252.987,13). Unter der Position sonstige betriebliche Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 27.060,39 (Vorjahr EUR 53.762,52) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 5.883,28 (Vorjahr EUR 25.695,81) ausgewiesen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 58,00) aus der Abzinsung von Rückstellungen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 82.382,08 (Vorjahr: EUR 100.084,24) verbundene Unternehmen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen resultieren in Höhe von EUR 233,00 (Vorjahr: EUR 0,00) aus der Abzinsung von Rückstellungen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Aus der Bildung des Postens für aktive latente Steuern resultiert ein Aufwand in Höhe von EUR 2.063,00 (Vorjahr: EUR -146,00) der unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen wird. Sonstige Angaben Ereignisse nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung i. S. d. § 285 Nr. 33 HGB nach Abschluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Auf die Angabe der Vergütung für den Aufsichtsrat wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angabe über das Bestehen einer Beteiligung an der Gesellschaft, die nach § 20 Abs. 1 oder 4 AktG der Gesellschaft mitgeteilt worden ist Die Isert Vermögensverwaltung & Beteiligungs-GmbH hält an der Unternehmung mehr als 25 % des Aktienkapitals. Die isel automation GmbH & Co. KG hält an der Unternehmung eine Mehrheitsbeteiligung. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2019 bestehen sonstige langfristige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von EUR 1.992.031,05. Vom Gesamtbetrag entfallen EUR 480.000,00 auf Verpflichtungen aus Mietverträgen. Darüber hinaus bestehen jährliche Mietverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 501.600,00. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand wird der Hauptversammlung voraussichtlich vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.956.429,38 auf neue Rechnung vorzutragen
Eichenzell, 17. Juni 2020 gez. Hugo Isert, Vorstand Vorstand und Aufsichtsrat haben in der Hauptversammlung vom 20.08.2020 beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.956.429,38 in die Gewinnrückläge einzustellen. Bericht des AufsichtsratsBericht des Aufsichtsrates der isel Germany AG an die Hauptversammlung zum Jahresabschluss zum 31.12.2019 und Lagebericht Dem Aufsichtsrat wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2019 und der Lagebericht der isel Germany AG, sowie der Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns durch den Vorstand am 10.07.2020 übergeben. Der Aufsichtsrat hat sich in seinen Aufsichtsratssitzungen im Jahr 2019 durch die Vorstandsmitglieder über die Art und Umfang der Geschäftsführung, sowie die betriebliche Lage berichten lassen. Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2019 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Er hat die Geschäftsführung des Vorstands regelmäßig überwacht und die strategische Weiterentwicklung der Gesellschaft sowie wesentliche Einzelmaßnahmen beratend begleitet. Hierzu hat sich der Aufsichtsrat vom Vorstand regelmäßig ausführlich unterrichten lassen. Dies erfolgte innerhalb und außerhalb der Sitzungen des Aufsichtsrats durch schriftliche und mündliche Berichte. Wesentlicher Bestandteil aller Aufsichtsratssitzungen war die Berichterstattung des Vorstands zur Geschäftslage mit detaillierten Informationen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung sowie zu Chancen und Risiken der Geschäftsentwicklung, zum Stand der wesentlichen laufenden und geplanten Investitionsprojekte, zu den Entwicklungen an den Kapitalmärkten und zu wesentlichen Geschäftsführungsmaßnahmen des Vorstands sowie zu Innovationsprojekten. In einer gemeinsamen Besprechung mit den Abschlussprüfern der ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH, Herrn Sven Blechschmidt wurde der Prüfbericht und Jahresabschluss zum 31.12.2019, sowie der Lagebericht durch diese erläutert. Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 und der Lagebericht der isel Germany AG, sowie des Bilanzgewinnes wurde durch den Vorstand am 15.07.2020 dem Aufsichtsrat nochmals erläutert. Der Aufsichtsrat konnte sich aufgrund dieser Erläuterungen und Erklärungen, sowie durch seine eigene Prüfung von der ordnungs- und gesetzmäßigen Erstellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2019 und der Lagebericht der isel Germany AG überzeugen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 und der Lagebericht trägt den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der durch die Hauptversammlung gewählten Wirtschaftsprüfer. Der Aufsichtsrat beschloss in seiner Sitzung vom 15.07.2020 einstimmig den Jahresabschluss zum 31.12.2019 und den Lagebericht der isel Germany AG zu billigen und sich dem Gewinnverwendungsvorschlag anzuschließen. Weiterhin schließt sich der Aufsichtsrat der Berichterstattung des Vorstandes an die Hauptversammlung an.
Eichenzell, den 15.07.2020 gez. Gunter Zumpf, Aufsichtsratsvorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.08.2020 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die isel Germany AG, EichenzellPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der isel Germany AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der isel Germany AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 17. Juni 2020 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
gez. Christoph Daut, Wirtschaftsprüfer gez. Sven Blechschmidt, Wirtschaftsprüfer |
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