Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
János Baranyák seit 5.3.2025 | Geschäftsführer |
Markus Hettig seit 25.6.2024 | Prokura |
Christoph Gueffroy seit 6.2.2023 | Prokura |
Dac Dat Truong seit 16.1.2023 | Prokura |
Udo Hoffmann seit 29.8.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Schneider Electric Industries SAS | 67.90% |
Schneider Electric Industries SAS | 22.10% |
Schneider Electric Industries SAS | 10.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ABN GmbHNeuenstadt am KocherJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023INHALTSVERZEICHNIS Bestätigungsvermerk 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 4. Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 Allgemeine Auftragsbedingungen BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ABN GmbH, Neuenstadt am Kocher Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ABN GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ABN GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 23. Juli 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
Alexander Karthaus, Wirtschaftsprüfer Kerstin Schuster, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Neuenstadt am Kocher und ist beim Amtsgericht Stuttgart mit der Handelsregisternummer HRB 763366 eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben wurden teilweise in den Anhang übernommen und erfolgen in TEUR. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden in Anlehnung an die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wie folgt vorgenommen:
Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Die planmäßigen Abschreibungen werden in Anlehnung an die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wie folgt vorgenommen:
Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten oder zu niedrigeren Tagespreisen bewertet. Die fertigen Erzeugnisse und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Sondereinzelkosten der Fertigung anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen sowie produktionsbezogene Verwaltungskosten. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, z. B. wegen geminderter Verwendbarkeit nach längerer Lagerdauer oder nach Konstruktionsänderungen, sind angemessene Abschläge vorgenommen worden. Darüber hinaus ist dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung in vollem Umfang Rechnung getragen worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nominalbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf nicht einzelwertberichtigte Netto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,5% (Vorjahr 0,5%) gebildet. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 im Einzelnen ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Seite 4) dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt sich wie im Vorjahr in voller Höhe um Forderungen aus Verlustübernahme. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Latente Steuern Die Bilanzierung aktiver oder passiver Steuerlatenzen unterbleibt, da zum Bilanzstichtag eine steuerliche Organschaft sowie ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Schneider Electric Holding Germany GmbH, Berlin, (als Organträger) besteht. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde zum Bilanzstichtag zu 100% von der Schneider Electric Holding Germany GmbH, Berlin, als alleiniger Gesellschafterin gehalten. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der Schneider Electric Holding Germany GmbH, Berlin, bleibt das Eigenkapital unverändert. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen für noch ausstehende Eingangsrechnungen i.H.v. TEUR 920 (Vorjahr TEUR 787), personalbezogenen Rückstellungen wie Urlaub, Überstunden, Mitarbeiter-Prämien, Berufsgenossenschaft etc. i.H.v. TEUR 986 (Vorjahr TEUR 934), Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen und Altersteilzeit i.H.v. TEUR 2.660 (Vorjahr TEUR 3.388), kundenbezogene Rückstellungen für Boni, Rabatte etc. i.H.v. TEUR 2.370 (Vorjahr: TEUR 4.516) sowie übrige sonstige Rückstellungen i.H.v. TEUR 1.043 (Vorjahr TEUR 454). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeit aus Cashpool gegen die Boissiere Finance SNC, Frankreich, beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 15.617 (Vorjahr TEUR 18.909). Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die ABN GmbH, Neuenstadt am Kocher, hat diverse Miet- und Leasingverträge für Gebäude, PKW, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie EDV-Anlagen abgeschlossen. Für die Geschäftsjahre 2024 - 2033 ergeben sich hieraus insgesamt folgende finanzielle Verpflichtungen:
Die übrigen finanziellen Verpflichtungen, insbesondere das Bestellobligo für Investitionen, liegen im geschäftsüblichen Rahmen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse nach Erlösschmälerung
Periodenfremde Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 310 (Vorjahr TEUR 213). Erträge aus Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr TEUR 0). Aufwendungen aus Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 0). Sonstige Angaben Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörte folgende Person an:
Er ist einzelvertretungsberechtigt und befugt, die Gesellschaft bei der Vornahme von Rechtsgeschäften mit sich selbst oder als Vertreter eines Dritten zu vertreten. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen haben:
Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Mitarbeiter betrug 224 (Vorjahr: 204), davon sind 84 (Vorjahr: 86) kaufmännische Mitarbeiter und 140 (Vorjahr: 118) gewerbliche Mitarbeiter. Prüferhonorare Da die Prüferhonorare im übergeordneten Konzernabschluss der Schneider Electric S.E. Rueil-Malmaison / Frankreich, angegeben werden, macht die Gesellschaft vom Wahlrecht des § 285 Nr. 17 letzter Satzteil HGB Gebrauch und veröffentlicht diese Angaben nicht zusätzlich. Konzernverhältnisse An der Gesellschaft hält die Schneider Electric Holding Germany GmbH mit Sitz in Berlin 100% der Anteile. Die Aufstellung eines Konzernabschlusses auf Ebene der Schneider Electric Holding Germany GmbH unterbleibt, weil die Schneider Electric Holding Germany GmbH als Tochterunternehmen der Schneider Electric S.E., Rueil-Malmaison / Frankreich, von den Befreiungen gemäß § 291 HGB Gebrauch machen möchte. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Schneider Electric S.E., Rueil-Malmaison / Frankreich, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist bei der Schneider Electric S.E., Rueil-Malmaison / Frankreich, oder unter www.infogreffe.fr erhältlich. Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Abschlussstichtag mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben sich nicht ergeben.
Neuenstadt am Kocher, den 23. Juli 2024 Die Geschäftsführung Daniel Eberli Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023A. Überblick 1. Geschäftsmodell des Unternehmens a) Wesentliche Geschäftsfelder Geschäftszweck der ABN GmbH ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Systemen der Elektro- und Gebäudetechnik, vor allem Zählerschränke und Verteilersysteme. Die ABN GmbH ist ein auf seine europäisch ausgerichteten Absatzmärkte agierendes Unternehmen, welches Lösungen für Gebäude in gewerblichen, öffentlichen und privaten Bereichen schwerpunktmäßig auf dem deutschen Markt unter der Marke ABN anbietet. Dabei werden die Produkte über die Schneider Electric Deutschland Vertriebsorganisation vertrieben. Den wichtigsten Absatzkanal bildet der Elektrogroßhandel in Deutschland, außerdem werden Energieversorgungsunternehmen und global agierende Großkunden beliefert. Das Produktsortiment umfasst Anlagen von 63 bis 1.600 Ampere und bietet Lösungen sowohl im Indoor- als auch im Outdoor-Bereich. Die Gesellschaft ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Schneider Electric Holding Germany GmbH mit Sitz in Berlin und gehört damit zum Schneider Electric Konzern, der als weltweit tätiger Spezialist in Energiemanagement und Automatisierung mit Niederlassungen in etwa 150 Ländern integrierte Lösungen anbietet. Schneider Electric entwickelt vernetzte Technologien und Lösungen für sicheres, zuverlässiges, effizientes und nachhaltiges Energie- und Prozessmanagement. b) Beschaffungsbereich Die Gesellschaft setzt gezielte Maßnahmen in der Verbrauchssteuerung und der Optimierung des Rohstoffeinsatzes ein. Die Integration der Beschaffungsprozesse in den Schneider-Konzern ist im Geschäftsjahr sukzessive und erfolgreich fortgesetzt worden. c) Produktionsbereich Die Produktionsanlagen und -prozesse der Gesellschaft befinden sich auf dem aktuellen Stand der Technik, werden auditiert und kontinuierlich verbessert. Eine nachhaltige Produktion unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte steht im Fokus. Im Jahr 2023 wurde ein "Total Preventive Maintenance" Konzept aufgesetzt, dass ab 2024 über eine Softwarelösung abgebildet wird. Die Einhaltung dazugehörender Standards wird durch Zertifizierungen in den Bereichen Qualitätsmanagement (DIN EN ISO 9001), Umweltschutz (DIN EN ISO 14001) und Arbeitsschutz (DIN EN ISO 45001) ausdrücklich bestätigt. d) Absatzbereich Der Umsatz des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf 52,9 Mio. EUR (Vorjahr 49,6 Mio. EUR), davon Ausland: 7,6 Mio. EUR (Vorjahr 7,9 Mio. EUR) und Inland: 45,3 Mio. EUR (Vorjahr 41,7 Mio. EUR). Der Umsatz mit Konzernfremden ("Outside Group" oder "OG") beläuft sich auf 48,4 Mio. EUR (Vorjahr 44,7 Mio. EUR) und der Umsatz mit verbundenen Unternehmen im Konzern ("Inside Group" oder "IG") betrug 4,4 Mio. EUR (Vorjahr 4,9 Mio. EUR). e) Investitions- und Finanzbereich Im Berichtszeitraum hat die Gesellschaft bei den Produktionslinien weitere Optimierungsmaßnahmen durchgeführt. Zudem wurden zusätzliche Investitionen in neue Werkzeuge getätigt, um die Herstellung der aktuellen Produkte zu gewährleisten. Risiken in der Finanzierung und Liquiditätsausstattung der Gesellschaft werden über ein vom Gesamtkonzern zentral gesteuertes Cash und Kredit Management begegnet. f) Rechtliche Verhältnisse und Risiken Die Gesellschaft kann grundsätzlich im Rahmen ihrer operativen Tätigkeit an Rechtsstreitigkeiten und behördlichen Verfahren ausgesetzt sein. Solche Rechtsstreitigkeiten und Verfahren können insbesondere im Verhältnis zu Lieferanten, Kunden und Arbeitnehmern auftreten. Die Gesellschaft war in 2023 an keinen wesentlichen Rechtsstreitigkeiten beteiligt. 2. Forschung und Entwicklung Die Kosten für Entwicklung beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 1.146 (Vorjahr TEUR 1.151) was 2,2% (Vorjahr 2,3%) vom Umsatz entspricht. Davon entfallen auf Personalkosten TEUR 923 (Vorjahr TEUR 944). B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen "Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher." 1 Mit knapp 1,4% Produktionsplus war 2023 für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie ein zufriedenstellendes Jahr, zumal sich die Branche in einem recht schwierigen Umfeld bewegte. Die Unternehmen konnten hier noch von der Abarbeitung historisch hoher Auftragsbestände profitieren. 2. Geschäftsverlauf Die Geschäftsführung der Gesellschaft beurteilt den Verlauf des Geschäftsjahres in Summe positiv. Trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen infolge einer weiter gestörten Lieferkettensituation konnte die Gesellschaft ihre vorgegebenen Ziele im Auftragseingang und Umsatz fast erreichen Das Jahresergebnis vor Ergebnisübernahme ist aufgrund einer deutlich verbesserten Marge sogar besser als prognostiziert, bleibt aber dennoch auch im Geschäftsjahr 2023 bedingt durch zusätzliche Aufwendungen und Materialpreiserhöhungen negativ. Die EBIT-Marge hat sich dementsprechend, ebenfalls entsprechend der Prognose verbessert. Wie im Vorjahr, gab es im Kalenderjahr 2023 ein generelles zweistelliges Wachstum der Gesellschaft über nahezu alle Produktgruppen. Insbesondere in den Bereichen Zählerschränke (+15,0%), Überspannungsgeräten (+68,8%) und Wandleranlagen (+36,7%) hat der Umsatz zugenommen, wohingegen der Bereich Installationskleinverteiler (-52,2%) rückläufig war. 3. Lage a) Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft zeigt zusammengefasst die folgende Übersicht:
Zur Aufteilung der Umsatzerlöse aus dem Produktionsbereich wird auf Kapitel A.1.d. verwiesen. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung und der sonstigen betrieblichen Erträge konnte eine Gesamtleistung von TEUR 52.582 (Vorjahr TEUR 50.431) erzielt werden. Das Rohergebnis von TEUR 21.133 (Vorjahr TEUR 16.427) entspricht einer Bruttomarge von 40,0% (Vorjahr 33,1%), welche sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,9% Punkt verbessert hat. Dies liegt daran, dass die bereits im Geschäftsjahr 2022 durchgeführten Verkaufspreiserhöhungen in 2023 nahezu vollständig wirksam wurden. Im Berichtszeitraum sind die Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 14.741 auf TEUR 12.849 gesunken, da im Vorjahr Restrukturierungsaufwendungen erfasst wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von TEUR 10.680 um TEUR 1.850 auf TEUR 12.530 erhöht und setzten sich wie folgt zusammen:
Die höheren Aufwendungen für Leiharbeitskräfte sind darauf zurückzuführen, dass der Anstieg der Gesamtleistung nicht durch Neueinstellungen erbracht wurde. Der Anstieg der EDV- Dienste ist durch die fortschreitende Automatisierung der Produktion verursacht und die Miet- und Leasingaufwendungen sind inflationsbedingt gestiegen. Das Finanzergebnis besteht im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen für den Cash Pool. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird das Jahresergebnis in Höhe von TEUR -6.112 (Vorjahr TEUR -10.028) von der Schneider Electric Holding Germany GmbH, Berlin, ausgeglichen. b) Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt grundsätzlich über den Cash-Pool mit der Boissière Finance SNC, Rueil-Malmaison Cédex in Frankreich, welche in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen wird. Die Cash-Pool-Verbindlichkeit betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR -15.617 (Vorjahr TEUR -18.909) und ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.292 gesunken. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen besteht in Höhe von TEUR 287 (Vorjahr TEUR 321) aus immateriellen Vermögensgegenständen und in Höhe von TEUR 6.134 (Vorjahr TEUR 5.228) aus Sachanlagen. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr betrifft die Anschaffung neuer Spritzgusswerkzeuge. Das Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 20.325 (Vorjahr TEUR 25.757) setzt sich im Wesentlichen zusammen aus Vorräten in Höhe von TEUR 8.370 (Vorjahr TEUR 8.308) sowie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 11.955 (Vorjahr TEUR 17.449). Die Reduzierung gegenüber dem Vorjahr betrifft vor allem die im Vorjahresvergleich niedrigeren Forderungen aus Verlustübernahme. Das Eigenkapital der Gesellschaft blieb aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 7.979 (Vorjahr TEUR 10.079) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für kundenbezogene Rückstellungen wie Boni, Rabatte etc. i.H.v. TEUR 2.370 (Vorjahr TEUR 4.516), für ausstehende Eingangsrechnungen i.H.v. TEUR 920 (Vorjahr TEUR 787), Rückstellungen für Urlaub, Überstunden, Mitarbeiterprämien und Berufsgenossenschaft i.H.v. TEUR 986 (Vorjahr TEUR 934). Weiterhin betreffen sie Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen und Altersteilzeit i.H.v. TEUR 2.660 (Vorjahr TEUR 3.388), für Jubiläum i.H.v. TEUR 153 (Vorjahr TEUR 153) sowie übrige sonstige Rückstellungen i.H.v. TEUR 1.043 (Vorjahr TEUR 454). Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 18.789 (Vorjahr TEUR 21.251) setzen sich im Wesentlichen aus TEUR 15.617 (Vorjahr TEUR 18.909) Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool Vertrag mit der Boissière Finance SNC, TEUR 1.271 (Vorjahr TEUR 1.467) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, TEUR 1.544 (Vorjahr TEUR 430) Verbindlichkeiten gegen- über verbundenen Unternehmen, welche aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr stammen und TEUR 357 (Vorjahr TEUR 445) sonstigen Verbindlichkeiten zusammen. d) Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft aufgrund der anhaltenden Verlustsituation weiterhin als wenig zufriedenstellend. Positiv hervorzuheben ist, dass durch die Durchsetzung von Preissteigerungen am Markt nicht nur der Umsatz gesteigert, sondern auch der Verlust im Vergleich zum Vorjahr reduziert werden konnte. Geplante Investitionen in den Maschinenpark, Erweiterung der IT-Infrastruktur sowie in den Entwicklungsbereich und den damit verbundenen Umsatzerwartungen und Verlustreduzierungen unterstreichen jedoch eine langfristig positive Einschätzung. Mittelfristig ist jedoch aufgrund weiterer Anpassungsmaßnahmen und Preissteigerungen für Rohstoffe, auch bedingt durch geopolitische Ereignisse (z.B. Kriege), weiterhin mit Verlusten zu rechnen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wichtige finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die EBIT-Marge, der Auftragseingang sowie die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Diese haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Die Umsatzerlöse des Vorjahres 2022 konnten im Geschäftsjahr 2023 um 3,3 Mio. EUR übertroffen werden, auch bedingt durch den hohen Auftragseingang aus dem Vorjahr, welcher in 2023 realisiert wurde. Das Ergebnis sowie die EBIT-Marge konnten verbessert werden, da einerseits im Vergleich zum Vorjahr nur geringere Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen und Altersteilzeit gebildet wurden und es andererseits eine positive Preisentwicklung auf dem Absatzmarkt gab. 5. Sonstiges Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Mitarbeiter betrug 224, davon sind 84 kaufmännische Mitarbeiter und 140 gewerbliche Mitarbeiter. Das Aus- und Fortbildungsprogramm unserer Mitarbeiter orientiert sich an den Vorgaben des Schneider Electric Konzerns. C. Prognosebericht 1. Einschätzung der künftigen Entwicklung Der Internationale Währungsfonds (IWF) erhöhte seine Prognose von 2,9% auf 3,1% für das Jahr 2024, wobei das Wachstum innerhalb der EU mit 1,2% unterdurchschnittlich eingeschätzt wird, im Gegensatz zu den Entwicklungs- und Schwellenländern (+4,1%). Als Risiko sieht der IWF hingegen die geopolitischen Spannungen, insbesondere im Mittleren Osten und in der Ukraine. 2 2. Prognose für das folgende Geschäftsjahr Die Prognosen für 2024 bewegen sich zwischen -0,5% und 0,5%, wobei die überwiegende Anzahl der Institutionen von einem leichten Anstieg des BIP in Deutschland ausgeht. Für 2025 liegen die Erwartungen zwischen 0,8% und 1,6%. 3 Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich zu Jahresbeginn weiter verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar weiter gefallen, da die Unternehmen ihre aktuelle Lage schlechter beurteilen als im Dezember 2023. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate fielen erneut pessimistischer aus. Die deutsche Wirtschaft steckt in der Rezession fest. 4 Für 2024 rechnet der Branchenverband [ ... ] mit einem Produktionsrückgang von 2%". 5 Für das kommende Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einem leicht fallendem Umsatzniveau sowie von einem konstanten Auftragseingang aus. Das fallende Umsatzniveau ist im Wesentlichen begründet durch einen in 2023 abgebauten und verumsatzten Auftragsbestand, der in 2024 nicht im gleichen Maße wieder vorhanden sein wird. Sowohl die EBIT-Marge in %, als auch das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung werden deutlich schlechter erwartet. Risiken liegen weiterhin in der gesamten geopolitischen Lage (Ukraine-Russland Krieg, Naher und mittlerer Osten) sowie der unverändert angespannten Situation am Energiemarkt und den Lieferketten. Die Kostensteigerungen für Energie sowie die steigenden Transport- und Materialkosten werden die Ergebnissituation im Jahr 2024 zunehmend belasten.
2 IWF:"World Economic Outlook Update, January
2024: Moderating Inflation and steady Growth Open Path to
Soft landing" vom Januar 2024
D. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Risikomanagementsystem Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft hat die Einhaltung der für das Unternehmen anzuwendenden Gesetze und sonstigen Vorschriften zu gewährleisten und die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung sicherzustellen. Des Weiteren hat das System die Einhaltung der von der Geschäftsführung im Unternehmen eingesetzten Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen (Regelungen) zu überprüfen, die der organisatorischen Umsetzung von Entscheidungen dienen. Dabei gelten Aufbau- und Ablauforganisation, EDV und Rechnungswesen, Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten, Personalwesen und Planung/Steuerung als wichtige Teilbereiche des Systems. Das System der Gesellschaft entspricht den gesetzlichen Anforderungen in allen betrieblichen Teilbereichen. Dazu werden unter anderem Prozesse und Beschreibungen sowie Unterschriftsregelungen regelmäßig überprüft und entsprechend angepasst. Die Risikopositionen haben sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt nicht wesentlich verändert. Somit ist das Risikomanagementsystem der Gesellschaft darauf ausgelegt, alle operativen Risiken, anhand von Kostenkontrollen der jeweiligen Projekte, rechtzeitiger Identifizierung von Verlustprojekten und möglicher Forderungsausfälle zeitnah zu erkennen, um entsprechend mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können. b) Risiken Folgende Risiken hinsichtlich der Ertragslage werden von der Geschäftsführung für einen Prognosehorizont von 12 Monaten gesehen und in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben: 1. Energiekrise Der Ukrainekrieg und die daraus resultierenden westlichen Sanktionen gegen Russland führten zu einer Verknappung des Energieträgers Gas und weltweit sowohl zu steigenden Energiekosten als auch zu höheren Beschaffungskosten bei Material und Dienstleistungen, mit entsprechendem Einfluss auf die Kostenstruktur. 2. Branchenrisiken Als Zulieferer für das Elektrohandwerk durch den Elektrogroßhandel ist die ABN GmbH von der verzögerten Reaktion des Baugewerbes auf konjunkturelle Schwankungen positiv wie negativ beeinflusst. Die Preise für Rohstoffe sind weiterhin auf Rekordniveau. Die Verfügbarkeit von Material teilweise gar nicht vorhanden. Die Bau- und Elektrobranche kämpft trotz guter Auftragslage um jeden Fortschritt. 3. Versicherungsfälle Der Schneider Electric Konzern hat für die Bereiche Haftpflicht, Transport, Montage und Allgefahren ein Versicherungsprogramm, in das auch die ABN GmbH eingebunden ist. Das Versicherungsprogramm deckt die wesentlichen Risiken, die sich aus der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ergeben, mit entsprechenden Versicherungssummen ab. 4. Fremdwährungsgeschäfte Alle wesentlichen Fremdwährungsgeschäfte (Lieferungen und Bezüge) werden kursgesichert. Die Absicherung erfolgt zentral über die interne SE Bank, Boissière Finance, Paris, Frankreich. Die ABN GmbH tätigt jedoch ihre Ein- und Verkäufe grundsätzlich in EUR, sodass hier keine wesentlichen Risiken gesehen werden. 5. Rechtliche und behördliche Verfahren Weiterhin bestehen grundsätzlich Risiken aus derzeit nicht absehbaren rechtlichen und behördlichen Verfahren, denen sich die Gesellschaft nicht entziehen kann und die je nach Ausgang zu nicht vorhersehbaren Liquiditätsabflüssen führen könnten. Es sind keine den Fortbestand der ABN GmbH gefährdenden Risiken erkennbar. 2. Chancenbericht a) Chancen im Hinblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Sowohl die allgemeine Wirtschaftsleistung als auch die Kapitalinvestitionen sind für den Markt der ABN GmbH wichtige Indikatoren. Die für die ABN GmbH relevante Branche ist die Elektroindustrie. Trotz eines schwierigen Umfeldes hat die deutsche Elektro- und Digitalindustrie ein recht ordentliches Jahr 2023 hinter sich. Die preisbereinigte Produktion stieg um 0,4%, die Umsatzerlöse erhöhten sich um 6,0% auf 238,1 Milliarden Euro. Bei den Auftragseingängen verzeichnete man ein Minus von 2,2% - insbesondere bei Auslandsaufträgen (-6,1%) - während die Inlandorders leicht zulegen konnten (+2,6%). Sowohl Bestellungen aus dem Euroraum (-9,3%) als auch aus Drittländern (-4,2%) waren rückläufig. 6 Die Prognosen für 2024 sind eher zurückhaltend aufgrund des aktuell schwierigen konjunkturellen Umfeldes mit Inflation, vergleichsweise noch hohen Zinsen und hohen Energiepreisen. Für das laufende Jahr erwartet der ZVEI einen Rückgang der realen Produktion um zwei Prozent. 7 Aus diesem Grund ergeben sich aus der gesamtwirtschaften und Branchenentwicklung eher keine Chancen für das Geschäftsjahr 2024. b) Chancen im Hinblick auf die Zukunft der Energieversorgung Die Energieversorgung der Zukunft muss zuverlässig, nachhaltig und intelligent sein, will man die gesteckten Klimaziele (EU-Klimaneutralität bis 2050) vor dem Hintergrund eines weltweit wachsenden Strombedarfes erreichen. Wesentliche Eckpfeiler sind neben dem Ausbau der regenerativen Energien die Nutzung intelligenter Stromnetze (Smart Grids) zur Steigerung der Energieeffizienz unter Einbeziehung von künstlicher Intelligenz und IoT-Technologien. Für die Gesellschaft ergeben sich hier hervorragende Möglichkeiten, da sie mit ihren Schaltanlagen und -geräten zentrale Komponenten für die Errichtung einer effizienten, sicheren und stabilen Energieversorgung anbieten kann sowie die Märkte für Wärmepumpen, E-Mobilität und Photovoltaik wachsen. Ferner durch die gesetzliche Pflicht die alten Zähler gegen neue Smart Meter ab spätestens 2025 umzutauschen, ergibt sich ein weiterer zu bedienender Markt.
6 Nach ZVEI-Konjunkturbarometer, Ausgabe Februar
2024 vom 08.02.2024
Die Vernetzung von Systemen und Anlagen ist ebenfalls ein zentraler Bestandteil einer leistungsfähigen, zukunftsorientierten und zuverlässigen Energieversorgung. Schneider Electric kann hier mit seinem Produktportfolio und seiner EcoStruxure 8 Systemarchitektur bereits innovative Lösungen und Konzepte im Bereich der Digitalisierung und Vernetzung präsentieren. 3. Gesamtaussage zu Chancen und Risiken Die Gesamtchancen- und Risikosituation ergibt sich für die Gesellschaft aus den vorab dargestellten Einzelchancen und -risiken. Zur Beherrschung der Risiken hat die Gesellschaft ein Risikomanagementsystem etabliert. Nach den zum Stand des Berichts vorliegenden Informationen bestehen nach Ansicht der Geschäftsführung keine Risiken (weder einzeln noch kumulativ), die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können. Der Fortbestand der Gesellschaft wird derzeit über den Ergebnisabführungsvertrag mit der Schneider Electric Holding Germany GmbH, Berlin, sowie durch den Cash-Pool Vertrag mit der Boissière Finance SNC, Frankreich, sichergestellt.
Neuenstadt am Kocher, 23. Juli 2024 ABN GmbH Daniel Eberli Sonstige Angaben: Der Jahresabschluss wurde am 08. August 2024 festgestellt. |
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