FM-Systems GmbH & Co. KGLiquidiert
85055 Ingolstadt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FM-Systems GmbH & Co. KGIngolstadtJahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und Lagebericht 2009LageberichtAllgemeinesDie FM-Systems GmbH & Co.KG (AFMS) agiert als Produktionseinheit innerhalb des RIETER-Konzerns für die Herstellung von den Spinnereimaschinen Rotor und Strecke sowie Baugruppen hierfür und der Fertigung von Einzelteilen für diese Produktgruppen. Die organisatorisch unveränderte Gesellschaft beliefert die RIETER INGOLSTADT GMBH und Rieter CZ mit fertig hergestellten Produkten, Baugruppen oder Einzelteilen. Die RIETER INGOLSTADT GMBH übernimmt teilweise Funktionen (insbesondere operative, kaufmännische Tätigkeiten) für den 2006 ausgegliederten Bereich. Die Leistungsverrechnung ist in individuellen Dienstleistungsverträgen geregelt. Das rückläufige Textilmaschinengeschäft war auch für die AFMS im Geschäftsjahr 2009 deutlich zu spüren. Die wirtschaftlichen Erwartungen sind im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht erfüllt worden. Der Auftrags- und Umsatzrückgang hat sich im Vergleich zum Vorjahr weiter verschlechtert. Die Ende 2008 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen konnten dem anhaltenden Abschwung entgegenwirken. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete die AFMS einen Jahresfehlbetrag von -3.086 TSD EUR (VJ: Jahresfehlbetrag von -7.089 TSD EUR). Wirtschaftliches UmfeldIm Jahr 2009 haben die fortschreitende konjunkturelle Eintrübung der Weltwirtschaft sowie die krisenhafte Verschärfung an den internationalen Finanzmärkten die deutsche Wirtschaft heftig in Mitleidenschaft gezogen. Das reale Bruttoinlandsprodukt ist in 2009 um 5,0 % gesunken, im Vorjahr konnte noch eine Steigerung von 1,3 % erzielt werden. Der Arbeitsmarkt stand weiterhin verstärkt unter dem Druck weiterer Personaleinsparungen und Verlagerungen ins Ausland. Massive Ausdehnung der Kurzarbeit unter den neuen gesetzlichen Regelungen haben bisher nicht zu einer signifikanten Erhöhung der Arbeitslosigkeit geführt. Der VDMA berichtet beim Auftragseingang im deutschen Maschinenbau einen weiteren Rückgang von 38% (2008: -7%, 2007: +16%). Die Inlandsnachfrage lag mit einem Minus von 37% leicht über der Auslandsnachfrage, die um 39 % zurückging. Laut VDMA ist der Auftragseingang bei Textilmaschinen preisbereinigt von Januar bis Dezember 2009, verglichen zum Vorjahr, um 26% eingebrochen, wobei bereits im Vorjahr ein Minus von 48% zu verzeichnen war. Noch dramatischer ist der Sektor Spinnereimaschinen, wo der Rückgang sogar bei 40% lag, nach einem Minus von 68% in 2008. Der Umsatz hat sich im gleichen Zeitraum in etwa parallel entwickelt. ErtragslageFür das Geschäftsjahr ergab sich ein Umsatzvolumen von 21,3 Mio. EUR (VJ: 60,4 Mio. EUR). Der Materialaufwand lag bei 77,0 % (VJ: 83,1 %) der Unternehmensleistung und der Personalaufwand bei 26,8 % (VJ: 24,3 %). Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergab sich ein Verhältnis von 8,8 % (VJ: 4,4 %). Der Verlust vor Zinsen und Steuern betrug 2.992 TSD EUR (VJ: Verlust 7.147 TSD EUR). InvestitionenDie Zugänge bei Sachanlagen und immateriellen Wirtschaftsgütern beliefen sich im Geschäftsjahr 2009 auf 2 TSD EUR (VJ: 539 TSD EUR). Investitionen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht getätigt (VJ: 275 TSD EUR). Die Abschreibung betrug im Jahr 2009 259 TSD EUR (VJ: 264 TSD EUR). Forschung und EntwicklungEine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung ist nicht bei FM-Systems GmbH & Co. KG angesiedelt. Hier bedient sich das Unternehmen des Know-hows innerhalb des Konzernverbundes. Vermögens- und KapitalstrukturDie Bilanzsumme beträgt 8,9 Mio. EUR (VJ: 10,7 Mio. EUR). Der Wert der Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände lag nach Abschreibungen und Abgängen bei 865 TSD EUR (VJ: 1.123 TSD EUR). Die Vorräte liegen zum Jahresende bei 4,1 Mio. EUR (VJ: 5,2 Mio. EUR). Die Senkung resultiert im Wesentlichen aus dem Auftrags- und somit Produktionsrückgang der Gesellschaft im Berichtsjahr. Bei den Forderungen ergaben sich folgende Bewegungen: Gegen Dritte bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von lediglich 22 TSD EUR (VJ: 24 TSD EUR). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 69 TSD EUR (VJ: 3,5 Mio. EUR). Die flüssigenMittel liegen zum Stichtag bei 995 TSD EUR (VJ: 830 TSD EUR) und enthalten ausschließlich die gegenüber dem Vorjahr angestiegenen Gelder auf einem Treuhandkonto zur Insolvenzsicherung der Arbeitnehmeransprüche aus Altersteilzeitverträgen. Der Jahresfehlbetrag 2009 in Höhe von 3.086 TSD EUR übersteigt das Eigenkapital des Vorjahres in Höhe von 317 TSD EUR. Es ergeben sich nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Verlustanteile in Höhe von 2.770 TSD EUR (VJ: 1 TSD EUR). Die langfristigen Rückstellungen umfassen Verpflichtungen zur Zahlung von Sterbegeldern in Höhe von 8 TSD EUR (VJ: 11 TSD EUR). Die kurz- und mittelfristigen Rückstellungen lagen zum Bilanzstichtag bei 4,5 Mio. EUR (VJ: 8,2 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 1,1 Mio. EUR (VJ: 1,3 Mio. EUR). Die Senkung resultiert aus der stark verminderten Geschäftsaktivität im Berichtsjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen hatten zum Bilanzstichtag einen Wert von 3,2 Mio. EUR (VJ: 240 TSD Mio. EUR) und beinhalten im Wesentlichen die Cash-Pool Verbindlichkeiten gegenüber der Rieter Deutschland OHG. FinanzierungsrechnungDer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war in 2009 negativ und beläuft sich auf -1.350 TSD EUR (VJ: 1.374 TSD EUR). Die Flüssigen Mittel mit 995 TSD EUR betreffen das Treuhandkonto zur Absicherung von bestehenden Altersteilzeitansprüchen. Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgt - soweit erforderlich - ausschließlich über den konzerninternen Cash-Pool mit der Rieter Deutschland GmbH & Co. OHG. Aufgrund der von der Rieter Deutschland GmbH & Co. OHG, Ingolstadt (AROHG) mit Datum vom 24. Februar 2010 abgegebenen und bis zum 30. Juni 2011 befristeten Finanzierungszusage hinsichtlich eines Betrages von bis zu 10.800 TSD EUR sowie der von der Maschinenfabrik Rieter AG, Winterthur, Schweiz (AMFR) mit Datum vom 20. Januar 2009 abgegebenen und zuletzt am 24. Februar 2010 ergänzten Finanzierungszusage von bis zu 6.000 TSD EUR ist die kurzfristige Finanzierung unserer Gesellschaft gesichert. Darüber hinaus verzichtet die AROHG im Rahmen eines Rangrücktritts auf die Rückzahlung der im Rahmen der Finanzierungszusage entstandenen Verbindlichkeiten der AFMS bis zu einem Betrag von 10.800 TSD EUR, soweit eine solche Rückzahlung die Überschuldung der AFMS zur Folge haben würde. Falls die AFMS nach dem 30. Juni 2011 von der Rieter Gruppe (beispielsweise durch Prolongation der von AROHG und AMFR abgegebenen Erklärungen) oder von anderen Dritten nicht ausreichend mit Kapital und finanziellen Mitteln ausgestattet wird bzw. durch selbsterwirtschaftete Erträge und Gewinne künftig nicht über ausreichende Liquidität sowie über ausreichendes Eigenkapital verfügen wird, ist der mittel- und langfristige Fortbestand der Gesellschaft gefährdet. MitarbeiterDie FM-Systems GmbH & Co. KG beendete das Jahr 2009 mit einer Belegschaft von durchschnittlich 126 Mitarbeitern (inkl. Auszubildende, Temporäre und Praktikanten). Die Stammbelegschaft beträgt zum Stichtag nur noch 100 (VJ: 164) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt unser Dank für die engagierte und qualitativ gute Arbeit. Unser Dank gilt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Betriebsrates und des Wirtschaftsausschusses für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Aus- und WeiterbildungAm 01. September 2009 haben zwei neue Azubis ihre Ausbildung in unserem Unternehmen begonnen. Somit waren am 31. Dezember 2009 insgesamt 22 junge Menschen in Ausbildung bei FM-Systems GmbH & Co. KG. Risiken und Chancen der zukünftigen EntwicklungAufgrund der globalen Ausrichtung der Aktivitäten der Unternehmensgruppe ist unser Unternehmen vielen unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Zur Erfassung und zum richtigen Umgang mit den bestehenden und zukünftigen Risiken ist innerhalb des Konzernverbundes ein Risikomanagementsystem und ein Risiko-Manager eingesetzt worden. Durch ständige Erweiterung und Verfeinerung tragen wir den betrieblichen als auch gesetzlichen Erfordernissen Rechnung. Damit wird sichergestellt, dass die Risiken identifiziert, analysiert, bewertet und überwacht werden. Diejenigen Risiken, die kurzfristig den Bestand des Unternehmens gefährden können, wie Feuer oder Betriebsunterbrechung, sind durch Versicherungen abgedeckt. Konzernweite Audits sorgen für eine ständige Überwachung und Verbesserung. Andererseits sehen wir nach wie vor berechtigte Chancen für unsere Gesellschaft sich innerhalb des Konzernverbundes als anerkannter Produktionsstandort weiter zu etablieren. Der hohe Anteil von Wareneinkäufen und Lieferungen an Schwesterunternehmen im Ausland bringt Währungsrisiken mit sich. Zur Absicherung dieser Währungsrisiken werden bei Bedarf Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Forderungsausfälle sind derzeit zu vernachlässigen, da Hauptabnehmer für unsere Produkte Unternehmen innerhalb der Konzerngruppe sind. Bankübliche Sicherheiten, Anzahlungen oder Hermes-Bürgschaften vor Auftragsfreigabe sind somit bislang nicht erforderlich. Dem nicht vorhersehbaren und stark schwankendem Nachfrageverlauf für unsere Produkte tragen wir durch bestmögliche Zahlentransparenz und schnelle Aktionen wie Inanspruchnahme der Gleitzeit, Abbau der befristetet eingestellten Mitarbeiter und Leiharbeiter, Kurzarbeit und Optimierung von Supply Chain über alle Ebenen Rechnung. AusblickDie konjunkturelle Talsohle scheint erreicht zu sein. Da die Textilindustrie generell als Frühzykler angesehen wird, kann damit gerechnet werden, dass der Aufschwung dort auch als erstes zu spüren sein wird. Die Lage der deutschen Industrie wird sich im Laufe des Jahres auf einem weiterhin reduzierten Niveau bewegen. Wie wir in der Vergangenheit bereits zeigten, ist unsere Gesellschaft auf Nachfrageschwankungen in beide Richtungen durch unsere Flexibilität und entsprechende Programme zur Kosteneinsparung gut gerüstet. Die nun erfolgten konjunkturellen Bewegungen stellen aber auch für uns eine bisher so nicht gekannte Herausforderung dar und verlangen nach zusätzlichen Maßnahmen, die über das bekannte Maß hinausgehen. Das schwierige wirtschaftliche Umfeld und auch die Aussichten innerhalb des gesamten Konzerns lassen noch keine merkliche und nachhaltige Belebung für die kommenden Geschäftsjahre erwarten. Infolge eines Großauftrages gehen wir aber für 2010 von einer spürbaren Umsatzsteigerung aus. Für das Jahr 2011 erwarten wir ebenfalls ein verbessertes Ergebnis gegenüber dem Geschäftsjahr 2009.
Ingolstadt, 29. März 2010 FM-Systems GmbH & Co. KG Falk Matthes Iris Lembeck Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeinesDer Jahresabschluss der FM-Systems GmbH & Co. KG (AFMS) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Ausweis erfolgt in Euro. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeImmaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten der aktivierten Eigenleistungen enthalten neben den direkt zurechenbaren Material- und Lohnkosten auch die aufgrund steuerlicher Vorschriften aktivierungspflichtigen Gemeinkosten. Planmäßige Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände werden nach den steuerlich zulässigen Höchstsätzen vorgenommen. Immaterielle Vermögensgegenstände und Gebäude werden linear abgeschrieben. Abschreibungen auf technische Anlagen und Maschinen sowie auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgen grundsätzlich linear. Bei Wirtschaftsgütern, die im Laufe eines Jahres angeschafft oder hergestellt werden, wird die Abschreibung nur zeitanteilig (pro Rata) in Anspruch genommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, einschließlich der fremdbezogenen Teile und Waren, nehmen wir unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips mit durchschnittlichen Anschaffungskosten vor. Unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Einbeziehung der steuerlich aktivierungspflichtigen Gemeinkosten bewertet. Fremdkapitalzinsen werden dabei nicht miteinbezogen. Wertabschläge für Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in ausreichendem Umfang berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt, etwaigen Risiken ist in angemessener Höhe durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Die Rückstellungen sind in der Höhe gebildet, wie es nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint. Bei der Bemessung sind alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste berücksichtigt. Die Pensionsrückstellungen und die Rückstellung für Jubiläumszahlungen sind mit dem Teilwert entsprechend § 6a EStG passiviert. Der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und Jubiläumszahlungen liegen die Richttafel von Dr. Klaus Heubeck (RT 2005 G) sowie ein Rechnungszinsfuß von 6,0 % p.a. bzw. 5,5 % p.a., der Berechnung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen ein Rechnungszinsfuß von 5,5 % p.a. zugrunde. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem jeweiligen Einstandskurs bewertet. Zum Bilanzstichtag werden diese Kurse gemäß dem Imparitätsprinzip gegebenenfalls durch den niedrigeren bzw. höheren Kurs ersetzt. Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgt im Zeitpunkt der Auslieferung an den Kunden entsprechend den allgemeinen Geschäftsbedingungen. (1) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefaßten Anlagepositionen per 31.12.2009 und ihre Entwicklung ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Entwicklung des Anlagevermögens
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter Forderungen und sonstige Vermögensgegenständesind folgende Positionen zusammengefasst:
Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin Rieter Ingolstadt GmbH in Höhe von TEUR 49 (Vj. TEUR 1.396) ausgewiesen. (3) Flüssige Mittel Von den liquiden Mitteln dienen TEUR 995 der Insolvenzsicherung von Altersteilzeitguthaben. Diese sind auf einem Treuhandkonto hinterlegt. (4) Nicht durch Vermögenseinlage gedeckte Verlustanteile & Eigenkapital Überleitung von Jahresergebniss und Eigenkapital
Entwicklung Gesellschafterkonten
(5) Verbindlichkeiten
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Leasingverträge über Fahrzeuge und EDV-Hardware, die zu Eventualverbindlichkeiten von TEUR 70 innerhalb der nächsten 5 Jahre führen. Aus dem Mietvertrag zur Gebäudeüberlassung mit der ARIS resultieren Eventualverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 647 für das Jahr 2010. Das Mietverhältnis ist jeweils 6 Monate vor Quartalsende kündbar. (6) Personalaufwand Von den Personalaufwendungen entfallen auf:
Im Personalaufwand sind TEUR 2.133 für personelle Restrukturierungsmaßnahmen enthalten. Die Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter hat sich wie folgt entwickelt:
(7) Abschreibungen Die Abschreibungen beinhalten ausschließlich planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen. Es wurden 2009 keine steuerlichen Sonderabschreibungen vorgenommen. (8) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Instandhaltungsaufwendungen, Versicherungsprämien, Leasingraten und Aufwendungen für Informatikdienste. (9) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aus dem konzerninternen Cashpooling mit der Rieter Deutschland GmbH & Co. OHG sind Zinsaufwendungen entstanden. (10) Steuern
Sonstige AngabenKonzernverhältnisse Die deutschen Beteiligungen der Rieter Holding AG, Winterthur/Schweiz, sind in der Rieter Deutschland GmbH & Co. OHG, Ingolstadt, zusammengefasst. Diese Gesellschaft ist an der ARIS zu 100 % beteiligt. Die ARIS wiederum ist als Kommanditistin mit 99,98% am Kapital der AFMS beteiligt. Einzige Komplementärin der AFMS ist die FM-Systems Beteiligungs GmbH, Ingolstadt, die 100%ige Tochter der Rieter Deutschland GmbH & Co. OHG, Ingolstadt ist. Das gezeichnete Kapital der Komplementärin beträgt TEUR 25. Als Mitglied des Rieter - Konzerns wird die AFMS in den Konzernabschluss der Rieter Holding AG, Winterthur/Schweiz, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rieter Holding AG wird veröffentlicht und in gedruckter Form den Aktionären und Interessenten der Rieter Holding AG, Schlosstalstrasse 43, CH-8406 Winterthur, zugesandt. Er ist zudem im Internet unter abrufbar. OrganmitgliederBeirat Peter Schulz Head Products AMFR Maschinenfabrik Rieter AG, Winterthur/Schweiz Wohnort: Maxhütte-Haidhof, Deutschland Harald Szczepanek Geschäftsführer ARIS Rieter Ingolstadt GmbH, Ingolstadt Wohnort: Hilpoltstein, Deutschland Carsten Liske (seit 1. September 2009) Head Operations AMFR Maschinenfabrik Rieter AG, Winterthur/Schweiz Wohnort: Winterthur, Schweiz Martin Follini (bis 1. September 2009) Head Spun-Yarn Systems Maschinenfabrik Rieter AG, Winterthur Wohnort: Erlenbach, Schweiz Herbert Moser (bis 1. September 2009) Head Controlling & Finance AMFR Maschinenfabrik Rieter AG, Winterthur Wohnort: Winterthur, Schweiz GeschäftsleitungDie Geschäftsführung der FM-Systems GmbH & Co. KG wird von der persönlich haftenden Gesellschafterin FM-Systems Beteiligungs GmbH ausgeübt. Folgende Personen sind dort als Geschäftsführer bestellt: Falk Matthes Wohnort: Gaimersheim, Deutschland Iris Lembeck Wohnort: Tübach, Schweiz Gesamtbezüge für Geschäftsführung und Beirat Die Geschäftsführerin Frau Iris Lembeck erhielt für ihre Tätigkeit von der Gesellschaft keine Bezüge. Auf die Angabe zu den Bezügen des Geschäftsführers Herrn Falk Matthes wird deshalb gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Beirat erhielt für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr von der Gesellschaft keine Bezüge.
Ingolstadt, den 29. März 2010 FM-Systems Beteiligungs GmbH Falk Matthes, Geschäftsführer Iris Lembeck, Geschäftsführer In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FM-Systems GmbH & Co. KG, Ingolstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der geschäftsführenden Komplementär-GmbH der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer der geschäftsführenden Komplementär-GmbH sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 29. März 2010 PricewaterhouseCoopers
Andreas Eigel, Wirtschaftsprüfer ppa. Kai Seidelmann, Wirtschaftsprüfer |
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