Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 185390
Vorher
Automobile Bavaria GmbH
Eingetragen
23.4.2010
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Handel mit Automobilen und Automobilzubehör, sowie Halten und Verwalten von Beteiligungen und Vermögensverwaltung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Elmar Geisler
seit 9.4.2026
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert75.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MHS Holding AGAUT
75.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schmidt Premium Cars GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Unsere Hauptgeschäftstätigkeit liegt im Verkauf von neuen PKW der Automobilmarke Rolls-Royce sowie im Handel mit Gebrauchtfahrzeugen. Weiterhin gehören zu unserem Geschäftsbetrieb der Handel mit Kfz-Ersatzteilen und Zubehör, die Wartung und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen, die Vermittlung von Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäften sowie die kurzfristige Vermietung von Kraftfahrzeugen; zudem erbringt die Gesellschaft Managementleistungen innerhalb der Unternehmensgruppe.

II. Entwicklung im aktuellen Geschäftsjahr

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 gekennzeichnet durch einen leichten Wachstumskurs. Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,2 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. (Quelle: de.statista.com)

Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Hinzu kommen schwache Vorjahreswerte, die zu einem Basiseffekt geführt haben. Dieser hatte jedoch zuletzt immer weniger unterstützende Wirkung auf die Wachstumsraten. Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd. Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus.

(Quelle: Verband der Automobilindustrie Pressemitteilung vom 18.01.2024)

Die BMW-Gruppe hat im Jahr 2023 mit weltweit 2.554.183 ausgelieferten Fahrzeugen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce mit 6,4 % einen leichten Anstieg zu verzeichnen. Die Marke BMW behauptet Platz 1 im globalen Premium-Segment +++ Absatz vollelektrischer Fahrzeuge 375.000 Einheiten, 75 % mehr als im Vorjahr.

Ende 2024 wird BMW dann bereits mehr als 15 vollelektrische Fahrzeugmodelle anbieten, von MINI bis zu BMW und Rolls-Royce. All das spricht für unser junges, hochattraktives Produktprogramm- bei allen Marken, in allen Segmenten und bei allen Antriebsformen.

Nach einem Rückgang im Jahr 2022 (-14,1 %) stieg die Anzahl der Besitzumschreibungen von Kraftfahrzeugen (Kfz) und Kfz-Anhängern im Jahr 2023 um + 5,3 % auf rund 7,4 Millionen. (KBA Jahresbilanz 2023)

Die Entwicklung des Pkw-Gebrauchtwagenmarktes wird als stabil eingeschätzt.

2. Geschäftsverlauf

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Das Autohaus Schmidt Premium Cars GmbH in München hat im Jahr 2023 in den Bereichen NA (neue Automobile) und GA (Gebrauchtwagen) einen Gesamt-Fahrzeugabsatz von 135 Einheiten (Vorjahr: 127) erzielt. Im Detail wurden 113 Neufahrzeuge (einschließlich 1 Fahrzeug anderer Marken) (Vorjahr: 10), 22 Gebrauchtfahrzeuge (Vorjahr: 24 Einheiten) verkauft.

Die Gesellschaft ist mit einem hohen Auftragsbestand für den Verkauf von Neufahrzeugen in das Jahr 2024 gestartet und hofft auf höhere Produktionsquoten seitens Rolls Royce.

Der Aftersales-Umsatz bewegt sich mit TEUR 1.489,3 in ähnlichen Größen wie im Geschäftsjahr 2022 (TEUR 1.476,7). Der Gesamtumsatz erhöhte sich erneut um 30 % (TEUR 56.892,8 Vorjahr: TEUR 43.890,4).

Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung für 2023 beläuft sich auf TEUR 3.467,5 (Vorjahr: TEUR 3.042,9). Die Vorjahresprognose eines moderat steigenden Jahresüberschusses konnte damit übertroffen werden.

Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages wurde eine Verbindlichkeit gegenüber dem Autohaus Michael Schmidt GmbH in Höhe von TEUR 3.467,5 eingestellt. Hauptursachen für den Jahresüberschuss sind:

A) Die Margen (Umsatz abzüglich Materialaufwand) im Neuwagengeschäft haben sich durch höhere Begehrlichkeit und damit verbundenem geringerem Nachlass verbessert von 11,9 % auf 13,4 %. Insgesamt konnte der Rohertrag von TEUR 6.670,5 im Vorjahr auf TEUR 8.583,7 gesteigert werden.

B) Der Personalaufwand erhöhte sich mit TEUR 1.176,2 (Vorjahr EUR 1.023,1) um TEUR 153,1. Grund hierfür ist eine geringe Fluktuation und der Anstieg der Löhne aufgrund der Inflation.

C) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich aufgrund hoher Verkaufskosten, insbesondere der Vermittlungsprovision in Höhe von TEUR 1.414,1 mit TEUR 3.093,8 (Vorjahr: TEUR 2.436,9) um TEUR 656,9 erhöht.

D) Der Zinsaufwand hat sich mit TEUR 785,8 (Vorjahr: TEUR 233,6) um TEUR 552,2 im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 233,6 erhöht.

E) Das Betriebsergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.003 gesteigert werden.

F) Es ergibt sich ein abzuführendes Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 von TEUR 3.467,5 (Vorjahresergebnis: TEUR 3.042,9).

Kapitalausstattung

Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages hat sich die gute Eigenkapitalbasis der Gesellschaft nicht wesentlich verändert. Das bilanzielle Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.443,3 (Vorjahr: TEUR 1.443,3). Die Eigenkapitalquote beläuft sich nunmehr auf 8,29 % (Vorjahr: 13,6 %).

Der Bestand an Neu-, Vorführ-, Miet- und Gebrauchtwagen ist im Wesentlichen durch die BMW-Bank finanziert. Die Kreditkonditionen werden durch die Herstellerbank bestimmt und die Kündigungsfristen der Kreditlinien korrespondieren mit denen des jeweiligen Händlervertrags.

Zur Sicherstellung der Finanzierung des laufenden Geschäftsverkehrs verfügt die Gesellschaft über ausreichend Liquidität.

Investitionen

Die Investitionen ins Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 144,4 in technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Es gab im abgelaufenen Geschäftsjahr keine großen Investitionsprojekte.

Personal

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2023 einschließlich einem Geschäftsführer und einem Auszubildenden insgesamt 15 Mitarbeiter (Vorjahr: 15), die über eine fachliche Qualifikation in ihren Tätigkeitsbereichen verfügen und sich entsprechend den Qualitätsstandards weiterbilden.

Die Zahl der Mitarbeiter stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

31.12.2023 Vorjahresstichtag
Vollzeit 11 12
Auszubildende 1 2
Teilzeit 4 3
16 17

3. Steuerungskennzahlen

Bedeutsamste Kennzahlen zur Steuerung der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse, die im Wesentlichen aus Neufahrzeugen, Gebrauchtfahrzeugen und Aftersales bestehen sowie der Jahres-überschuss. Zusätzlich werden die unterschiedlichen Deckungsbeiträge und das Betriebsergebnis in den einzelnen Bereichen überwacht. Als weitere nachrangige Steuerungsgröße wird das Eigenkapital verwendet. Die Analyse der Steuerungskennzahlen erfolgt unter Abschnitt II. 2. Geschäftsverlauf bzw. II. 4. Lage der Gesellschaft.

4. Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Das Vermögen sowie das Kapital der Gesellschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

31.12.2023 Vorjahr
TEUR v.H. TEUR v.H.
Vermögen
Anlagevermögen 252,0 1,4 204,9 1,9
Vorräte 9.048,6 52,0 6.652,0 61,8
Forderungen 5.009,3 28,8 2.836,1 26,4
Flüssige Mittel 3.102,4 17,8 1.068,0 9,9
Rechnungsabgrenzungsposten 1,7 0,0 0,0 0,0
17.414,0 100,0 10.761,0 100,0
Veränderungen
TEUR v.H.
Vermögen
Anlagevermögen 47,1 23,0
Vorräte 2.396,60 36,0
Forderungen 2.173,20 76,6
Flüssige Mittel 2034,4 190,5
Rechnungsabgrenzungsposten 1,7 0,0
6.653,00 61,8

Die Investitionen in das Anlagevermögen sind höher als im Vorjahr ausgefallen. Der Anstieg der Vorräte ist insbesondere auf eine Erhöhung des Fahrzeugbestandes zurückzuführen. Die Erhöhung der Forderungen resultiert im Wesentlichen aus der Forderung gegen verbundene Unternehmen und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Steigerung der flüssigen Mittel ist stichtagsbedingt auf den höheren Kontostand im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen.

Wir verweisen auch auf die Erläuterung zur Finanzlage.

31.12.2023 Vorjahr
TEUR v.H. TEUR v.H.
Kapital und Verbindlichkeiten
Eigenkapital 1.443,3 8,3 1.443,3 13,4
Rückstellungen 110,1 0,6 112,4 1,1
Verbindlichkeiten 15.860,6 91,1 9.205,3 85,5
17.414,0 100,0 10.761,0 100
Veränderungen
TEUR v.H.
Kapital und Verbindlichkeiten
Eigenkapital 0,0 0,0
Rückstellungen -2,3 -2,0
Verbindlichkeiten 6.655,3 72,3
6.653,0 61,8

Im Geschäftsjahr blieb das bilanzielle Eigenkapital auf dem bisherigen Niveau. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten korrespondierend mit dem erhöhten Fahrzeugbestand.

Finanzlage

Der Cashflow:

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
CF aus der laufenden Geschäftstätigkeit -4.298,0 878,5
CF aus der Investitionstätigkeit -111,4 112,9
CF aus der Finanzierungstätigkeit 6.443,7 -2.519,3
Summe Cashflow 2.034,3 -1.527,9

Insgesamt war der Cashflow des Geschäftsjahres positiv.

Die Veränderung des Cashflows aus der laufenden Tätigkeit gegenüber dem Vorjahr ist auf das abzuführende Betriebsergebnis und die Veränderungen bei den Vorräten zurückzuführen.

Die Veränderung des Cashflows aus der Investitionstätigkeit begründet sich im Wesentlichen aus den Investitionen in Sachanlagen.

Der positive Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist insbesondere auf die Veränderung der Inanspruchnahme der durch die Fahrzeugbestände gesicherten Kreditlinie zurückzuführen. Die Kreditlinie bei der BMW Bank besteht bis auf Weiteres und wird mit einem auf dem EURIBOR basierenden Zinssatz verzinst.

Ertragslage

2023 Vorjahr
TEUR v.H. TEUR v.H.
Umsatzerlöse 56.892,8 100 43.890,4 100
Rohertrag 8.626,5 15,2 6.792,6 15,5
Betriebsergebnis 4.292,2 7,5 3.289,0 7,5
Finanzergebnis -758,2 -1,3 -232,3 -0,5
Ergebnis vor Steuern 3.534,0 6,2 3.056,7 7
Ertragsteuern (einschl. sonstige Steuern) -66,5 -0,1 -13,8 0
Abzuführender Jahresüberschuss 3.467,5 6,1 3.042,9 6,9
Veränderungen
TEUR v.H.
Umsatzerlöse 13.002,4 29,6
Rohertrag 1.833,9 27,0
Betriebsergebnis 1.003,2 30,5
Finanzergebnis -525,9 226,4
Ergebnis vor Steuern 477,3 15,6
Ertragsteuern (einschl. sonstige Steuern) -52,7 381,9
Abzuführender Jahresüberschuss 424,6 14,0

Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr insbesondere aufgrund von höheren Fahrzeugumsätzen um TEUR 13.002,4 gesteigert werden.

Der Rohertrag (Umsatz + Bestandsveränderung + Materialaufwand) konnte im Vergleich zum Vorjahr erneut um TEUR 1.833,9 gesteigert werden.

Der Personalaufwand ist mit TEUR 1.176,2 um TEUR 153,1 höher als im Vorjahr mit TEUR 1.023,1.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr deutlich um TEUR 656,9 auf TEUR 3.093,8 (Vorjahr: TEUR 2.436,9).

Das Betriebsergebnis beläuft sich auf TEUR 4.292,2 und liegt um TEUR 1.003,2 über dem Betriebsergebnis des Vorjahres (TEUR 3.289,0).

Unter Berücksichtigung des Zinsaufwandes in Höhe von TEUR 785,8 (Vorjahr: TEUR 232,3) führte das Finanzergebnis zu einem Ergebnis vor Ertragsteuern von TEUR 3.534,0 (Vorjahr: TEUR 3.056,7).

Nach Abzug der Steuern (TEUR 66,5) erwirtschaftet die Gesellschaft einen an die Autohaus Michael Schmidt GmbH abzuführenden Jahresüberschuss von TEUR 3.467,5 (Vorjahr: TEUR 3.042,9).

III. Prognose, Chancen und Risikobericht

Im nachfolgenden Absatz werden im ersten Schritt die Entwicklung der Chancen und Risiken im Berichtsjahr 2023 dargestellt, daran anschließend folgt die Prognose für 2024 sowie die Entwicklung der Chancen und Risiken für den relevanten Prognosezeitraum.

1. Geschäftsjahr 2023

Das Geschäftsjahr 2023 konnte positiv abgeschlossen werden.

Die Luxusmarke Rolls-Royce erzielte im Jahr 2023 einen neuen Bestwert und übergab 6.032 Automobile in Kundenhand (2022: 6.021 Automobile/+ 0,2 %).

(Quelle: BMW-Geschäftsbericht 2023).

2. Prognose 2024 und weitere Entwicklung

Die Prognose und die weitere Entwicklung enthalten zukunftsbezogene Angaben.

Dies kann dazu führen, dass die geschäftliche Entwicklung, unter anderem wegen politischer und/oder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen positiv als auch negativ abweichen kann.

Die Weltwirtschaft hat sich 2023 besser entwickelt als zu Beginn des Jahres noch erwartet. Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) lag das Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Berichtsjahr 2023 bei 3,1 %. Während die USA und China mehr Wachstum verzeichneten als im Vorjahr, schwächte sich das Wirtschaftswachstum in Europa ab. (Quelle: BMW Group Bericht 2023)

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr angesichts der Wirtschaftskrise und des enormen Fachkräftemangels als rückläufig erwiesen. Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr um 0,2 % gesunken.

Mit Blick nach vorne gehen diverse Prognosen davon aus, dass die Inflation in Europas größter Volkswirtschaft weiter sinken wird. So geht beispielsweise der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung von einer Teuerungsrate von durchschnittlich 2,6 % im Jahr 2024 aus. Das Ifo-Institut rechnet mit 2,2 % im Durchschnitt dieses Jahres.

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im vergangenen Jahr im Schnitt um 5,9 % gestiegen. Dies war die zweithöchste Inflationsrate seit der Wiedervereinigung, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Nach zuletzt rückläufigen Inflationszahlen stieg die Teuerung im Dezember wieder an.

Als Grund für den Preisauftrieb im Jahr 2023 nannte die Behörde vor allem teure Nahrungsmittel. Ein Jahr zuvor lag die Inflationsrate wegen der hohen Energiepreise bei dem Spitzenwert von 6,9 %.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, stieg die Teuerung im vergangenen Dezember um 3,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an. Preistreiber waren vor allem Energie-Produkte und Nahrungsmittel.

Im November war mit 3,2 % der niedrigste Stand seit Juni 2021 erreicht worden. Dass die Preissteigerung im Dezember nun höher ausgefallen ist, erklären Volkswirte damit, dass der Staat vor einem Jahr einmalig die Kosten für den Abschlag der Gas- und Fernwärmekunden übernommen hatte. Dieser preisdämpfende Effekt entfällt in der Berechnung für Dezember 2023.

Auch zum Jahresende erweist sich der Arbeitsmarkt nach wie vor als widerstandsfähig. Die Arbeitskräfteknappheit wird allerdings zunehmend zur Wachstumsbremse. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen stieg im Jahr 2023 auf ein Höchstniveau. Insbesondere im Dienstleistungssektor suchen fast alle Branchen nach neuen Mitarbeitenden.

Im Jahr 2023 meldeten die Amtsgerichte nach endgültigen Ergebnissen 17.814 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das waren 22,1 % mehr als im Jahr 2022. Im Jahr 2022 hatte die Zahl allerdings nur leicht über dem niedrigen Niveau des von Corona-Sonderregelungen geprägten Jahres 2021 gelegen (+4,3 %).

Nicht in dieser Prognose enthalten sind:

Eine deutliche Verschärfung der Sanktionen gegen Russland beziehungsweise eine veränderte Auslegung von bestehenden Sanktionen

Eine Ausweitung der Konfliktsituation außerhalb der Ukraine

Eine zusätzliche Steigerung der Energie- und Rohstoffpreise unter anderem durch den Krieg in der Ukraine beziehungsweise bedingt durch die damit verbundenen Sanktionen

Für die Eurozone gehen die Prognosen insgesamt von einem leichten Wachstum aus (+0,6 %). Frankreich (+0,7 %), Italien (+0,5 %) und Spanien (+1,6 %) erwarten dabei zum Teil Wachstums-raten über dem Durchschnitt des Währungsraums.

Deutschland könnte den Erwartungen zufolge 2024 zumindest einen leichten Anstieg der Wirtschaftsleistung verzeichnen (+0,3 %). Hier bremst zusätzlich die unverändert mäßig wachsende globale Konjunktur die exportorientierte Wirtschaft.

(Quelle: BMW Group Bericht 2023)

Mit ihrem weit über einhundertjährigen Bestehen ist die Traditionsmarke Rolls-Royce die stärkste Marke in der absoluten Luxusklasse.

Rolls-Royce Motor Cars ist auf individuelle Kundenwünsche spezialisiert und bietet allerhöchstes Serviceniveau.

Erstmals in der Geschichte der Luxusmarke wurde mit dem Spectre ab 2023 ein vollelektrisches Modell Teil der Produktpalette, die bis 2030 vollständig auf rein elektrische Antriebe umgestellt sein soll.

Rolls-Royce ist längst ein Solitär und mit exklusiven Modellen konkurrenzlos in der absoluten Luxusklasse unterwegs.

(Quelle: BMW-Geschäftsbericht 2023).

Trotz eines schwierigen und mit Unsicherheiten behafteten Umfelds erwarten wir für 2024, dass die Umsatzerlöse gegenüber dem Jahr 2023 moderat wachsen werden. Trotz steigendem Wareneinsatz und erheblichen Kostensteigerungen wird durch wachsenden Mehrumsatz und nochmals besseren Margen ein Anstieg des Jahresüberschusses erwartet.

Insgesamt geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Gesellschaft für die zukünftigen Jahre richtig aufgestellt ist und nachhaltig positive Ergebnisse erzielen kann.

3. Chancen und Risiken

Die wichtigsten KPIs werden regelmäßig überwacht und ggf. Maßnahmen zur Zielerreichung besprochen, vereinbart und nachgehalten.

Die Geschäftsführung nimmt keine Quantifizierung der einzelnen Chancen und Risiken vor, die Chancen und Risiken werden lediglich qualitativ als niedrig, moderat, hoch oder sehr hoch eingestuft.

Chancen:

Das Produktportfolio von Rolls-Royce enthält für 2024 attraktive Produkte. Dadurch sehen wir Vertriebschancen bei bereits bestehenden, aber auch neuen Kundengruppen. Hieraus sehen wir für 2024 bereits gute Chancen für einen positiven Effekt auf die Absatzzahlen.

Die Durchführung von gezielten Marketingmaßnahmen und Veranstaltungen sehen wir als Chance um die hohe Kundenbindung weiter zu stärken, aber auch neue Kundengruppen anzusprechen und so unseren Vertrieb auch in Zukunft zu unterstützen.

In der weiteren Optimierung unseres Services sowie im Wachstum im Bereich Zubehör sehen wir eine weitere moderate Chance für unser Wachstum von Umsatz und Ergebnis.

Durch die Entsendung von qualifiziertem Personal in andere Gruppengesellschaften soll das Kundenpotenzial vor Ort in Österreich und Rumänien erschlossen werden. Durch die Vermittlung zusätzlicher Aufträge für die Schmidt Premium Cars GmbH sehen wir hier sehr hohe Chancen für eine Steigerung des Umsatzes.

Risiken:

Darüber hinaus ist im Handelsgeschäft die Akzeptanz der angebotenen Produkte bei den Kunden von entscheidender Bedeutung. Aufgrund der innovativen Produkte von Rolls-Royce und der tendenziell hohen Kundenbindung sehen wir hieraus nur ein geringes Risiko.

Steuerliche Risiken ergeben sich insbesondere bei Ertragssteuern im Rahmen der Betriebsprüfung. Wir schätzen das Risiko als niedrig ein.

Die Gesellschaft ist in keine größeren Rechtstreitigkeiten verwickelt, sodass das Risiko insgesamt niedrig ist.

Mit der Einigung auf ein umfassendes Abkommen haben die EU und das Vereinigte Königreich ein neues Kapitel in ihren Beziehungen aufgeschlagen. Die BMW Group produziert Fahrzeuge und Ersatzteile in Großbritannien. Somit sind die Folgen für unseren Einkauf definiert. Es sind insbesondere Zollformalitäten zu beachten, wie sie mit Drittstaaten üblich sind, die uns aber, da wir nicht Importeur sind, nicht oder nur in geringem Maße treffen. Das Risiko wird weiterhin als moderat eingeschätzt. Der Brexit könnte der Gesellschaft weiterhin insbesondere durch das Entstehen von Handelshemmnissen in Form von Zöllen und gestiegenen Zinsen zwischen Großbritannien und dem europäischen Binnenmarkt, sofern diese nicht auf den Preis umgelegt werden können, schaden.

Alle Geschäfte erfolgen in Euro - ein direktes Fremdwährungsrisiko ist somit nicht gegeben. Indirekt könnten die Kursentwicklungen des britischen Pfunds im Zusammenhang mit dem oben erwähnten Brexit sich jedoch auf unsere Einkaufspreise auswirken. Sich daraus ergebende Preissteigerungen wirken sich negativ auf unsere Marge und unser Ergebnis aus, wenn sie nicht bzw. nicht voll an die Kunden weitergegeben werden können. Hierin sehen wir aktuell ein geringes Risiko.

Die Risiken haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Insgesamt sehen wir keine Risiken, die einzeln oder in Summe den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

IV. Risikomanagement und Risikokategorien der Finanzinstrumente

Die Unternehmensleitung verfolgt wie in den bisherigen Jahren eine konservative Risikopolitik.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten vereinzelt Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden vorweg Bonitätsauskünfte eingeholt und im Bedarfsfall entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

 

München, den 19. Juli 2024

Georg Pfeffer, Geschäftsführer

Michael Schmidt, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 252.000,26 204.904,42
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.966,83 0,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.966,83 0,00
II. Sachanlagen 250.033,43 204.904,42
1. technische Anlagen und Maschinen 11.203,72 1.301,61
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 233.829,71 174.244,81
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.000,00 29.358,00
B. Umlaufvermögen 17.160.248,49 10.556.051,12
I. Vorräte 9.048.580,04 6.652.016,19
1. unfertige Leistungen 22.757,70 12.290,46
2. fertige Erzeugnisse und Waren 9.025.822,34 6.639.725,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.009.315,52 2.836.077,09
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.232.242,54 32.439,42
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.150.929,00 2.084.326,29
3. sonstige Vermögensgegenstände 626.143,98 719.311,38
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.102.352,93 1.067.957,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.718,67 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 17.413.967,42 10.760.955,54

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 1.443.280,04 1.443.280,04
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 1.100.000,00 1.100.000,00
III. Gewinnvortrag 293.280,04 293.280,04
B. Rückstellungen 110.125,62 112.382,26
1. sonstige Rückstellungen 110.125,62 112.382,26
C. Verbindlichkeiten 15.860.561,76 9.205.293,24
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.481.523,11 37.775,25
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.597.759,45 5.118.812,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.467.516,37 3.042.892,64
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 130.146,48 823.353,12
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.624.094,44 3.195.873,32
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.122,82 8.130,17
5. sonstige Verbindlichkeiten 27.038,28 29.479,45
davon aus Steuern 21.831,56 17.494,53
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.254,29 481,71
Bilanzsumme, Summe Passiva 17.413.967,42 10.760.955,54

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 56.892.757,88 43.890.426,69
2. Erhöhung des Bestandes in Arbeit befindlicher Aufträge 10.467,24 8.458,04
3. sonstige betriebliche Erträge 63.837,81 179.637,36
4. Materialaufwand 48.340.569,74 37.285.971,88
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 48.309.046,67 37.219.961,80
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 31.523,07 66.010,08
5. Personalaufwand 1.176.193,52 1.023.104,61
a) Löhne und Gehälter 1.008.958,67 877.245,77
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 167.234,85 145.858,84
6. Abschreibungen 64.277,94 43.544,42
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 64.277,94 43.544,42
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.093.795,65 2.436.894,31
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.587,87 1.232,88
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 785.779,59 233.575,87
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 66.517,99 13.771,24
11. Ergebnis nach Steuern 3.467.516,37 3.042.892,64
12. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Gewinne 3.467.516,37 3.042.892,64
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang

I. Bilanzierungsgrundsätze

Die Schmidt Premium Cars GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 185390).

Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 des Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgten stetig.

Mit Vertrag vom 14. Dezember 2020 wurde mit Wirkung ab dem 1. Januar 2021 zwischen der Autohaus Michael Schmidt GmbH und der Schmidt Premium Cars GmbH ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Geschäfte in Fremdwährung lagen nicht vor.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden im Wesentlichen im Anhang gemacht. Die Aufstellung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

II. Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen.

Die Sachanlagen sind mit um planmäßigen Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei immateriellen Vermögensgegenständen werden die Abschreibungen linear und zeitanteilig ermittelt. Bei den Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen nach der linearen Methode. Die Nutzungsdauer des Sachanlagevermögens liegt zwischen 3 und 12 Jahren.

Darüber hinaus werden Abwertungen vorgenommen, wenn eine dauerhafte Wertminderung vorliegt.

Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort aufwandswirksam erfasst.

Die Anschaffungskosten von geringwertigen Wirtschaftsgütern bis EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Der niedrigere beizulegende Wert berücksichtigt die tatsächlichen Verkaufspreise bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Auszahlungen, die im neuen Jahr Aufwand darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenz bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB.

Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgt bei Gefahrenübergang, d.h. bei Abnahme der Lieferung durch den Kunden.

Aufwendungen und Erträge werden unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips im Zeitpunkt ihres Entstehens erfolgswirksam gebucht.

III. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2023

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt.

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.514,00 0,00 2.514,00
Technische Anlagen und Maschinen 12.021,29 14.672,58 0,00 26.693,87
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausschattung 404.784,09 127.235,27 8.882,52 523.136,84
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 29.358,00 0,00 24.358,00 5.000,00
446.163,38 144.421,85 33.240,52 557.344,71
Abschreibungen
EUR EUR EUR EUR
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 547,17 0,00 547,17
Technische Anlagen und Maschinen 10.719,68 4.770,47 0,00 15.490,15
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausschattung 230.539,28 58.960,30 192,45 289.307,13
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
241.258,96 64.277,94 192,45 305.344,45
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.966,83 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 11.203,72 1.301,61
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausschattung 233.829,71 174.244,81
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.000,00 29.358,00
252.000,26 204.904,42

2. Vorräte

Die Vorräte wurden mittels vorgelagerter Stichtagsinventur körperlich aufgenommen. Zu- und Abgänge zwischen dem Aufnahmetag und dem Bilanzstichtag wurden berücksichtigt.

Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Noch nicht abrechenbare Leistungen 22,8 12,3
Neufahrzeuge 4.916,9 5.455,7
Vorführfahrzeuge 0,0 0,0
Gebrauchtfahrzeuge 4.775,4 1.366,4
Ersatzteile, Reifen, Schmierstoffe und Zubehör 93,6 29,1
Wertberichtigung -760,1 -211,5
9.048,6 6.652,0

Die Wertberichtigung betrifft wie im Vorjahr Fahrzeuge.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Posten "Forderungen" in Höhe von TEUR 1.232,2 (Vorjahr: TEUR 32,4) umfasst Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen im Wesentlichen ein Darlehen an die Schwestergesellschaft in Höhe von TEUR 1.500 und die Forderung gegenüber Autohaus Michael Schmidt GmbH aus Umsatzsteuer.

Im Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind unter anderem debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 2,5 (Vorjahr TEUR 37,4), gezahlte Mietkautionen in Höhe von TEUR 6,0 (im Vorjahr TEUR 70,0), Forderungen aus Bonuszahlungen des Herstellers in Höhe von TEUR 515,2 (im Vorjahr TEUR 555,8), sowie eine Forderung in Höhe von TEUR 768,1 gegenüber dem Finanzamt aus Umsatzsteuer enthalten. Diese Forderung gegenüber dem Finanzamt stellt aufgrund der Organschaft mit der Autohaus Michael Schmidt GmbH eine Forderung gegenüber verbundenen Unternehmen dar.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr kurzfristig.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Urlaubsanspruch 26,3 27,6
Jahresabschlussprüfung 24,5 24,5
Ausstehende Rechnungen 15,0 15,0
Garantieprüfung und Kulanz 14,3 7,8
Berufsgenossenschaft 5,0 5,0
Personalkosten 25,0 25,0
Steuererklärung 0,0 0,0
Sonstige 0,0 7,5
110,1 112,4

Langfristig ist die Rückstellung für Garantie. Auf eine Abzinsung wurde aus Wesentlichkeitsgesichtspunkten verzichtet. Alle weiteren Rückstellungen sind wie im Vorjahr kurzfristig.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

Gesamt davon bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon über 5 Jahre davon besichert
TEUR TEUR TEUR TEUR durch:
TEUR 6.370,7 durch
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6,481,5 6.481,5 0,0 0,0 Sicherheitsübereignung der Fahrzeuge
(Vorjahr) (37,8) (37,8) (0,0) (0,0)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.597,8 3.837,4 1.784,5 0,0
(Vorjahr) (5.118,8) (4.399,6) (719,2) 0,0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 130,1 130,1 0,0 0,0
(Vorjahr) (823,4) (823,4) (0,0) (0,0)
4. Verbindlichkeiten gegen- über verbundenen Unternehmen 3.624,1 3.624,1 0,0 0,0
(Vorjahr) (3.195,9) (3.195,9) (0,0) (0,0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 27,1 27,1 0,0 0,0
(Vorjahr) (29,5) (29,5) (0,0) (0,0)
Summe 15.860,6 14.100,2 1.784,5 0,0
(Vorjahr) (9.205,3) (8.486,1) (719,2) (0,0)

Im Posten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" ist die Gewinnabführung in Höhe von TEUR 3.467,5 (Vorjahr TEUR 3.042,9) an die Autohaus Michael Schmidt GmbH enthalten.

IV. Sonstige Angaben

1. Angaben zu Geschäftsführungsorganen

Im Berichtsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt:

Michael Horst Schmidt, gesamtverantwortlicher Geschäftsführer

Georg Pfeffer; gesamtverantwortlicher Geschäftsführer seit 24. Januar 2019

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

2. Konsolidierungskreis

Den kleinsten Konsolidierungskreis und den größten Konsolidierungskreis der Gesellschaft stellt die MHS Holding GmbH, Wien, Österreich, dar. Bis zum Aufstellungszeitpunkt wurde von der MHS Holding GmbH noch kein Konzernabschluss für 2023 aufgestellt. Der Konzernabschluss wird beim zuständigen Firmenbuchgericht eingereicht und ist beim Handelsregister Wien erhältlich.

3. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres beschäftigt:

2023 Vorjahr
Vollzeit 11 12
Auszubildende 1 2
Teilzeit 4 3
16 17

Die Vollzeitbeschäftigten enthalten im Geschäftsjahr 2023 einen Geschäftsführer.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in gemieteten Räumen.

Die finanziellen Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023 im Gesamtbetrag von TEUR 2.784,0 (im Vorjahr TEUR 359,3) setzen sich wie folgt zusammen (Angaben jeweils für den genannten Zeitraum insgesamt):

2024 2025-2028 2029 ff.
TEUR TEUR TEUR
Mieten und Pachten für Grundstücke und Gebäude 529,2 1.483,3 770,5

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von wesentlicher Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die nicht in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, bestehen nicht.

 

München, den 19. Juli 2024

Georg Pfeffer, Geschäftsführer

Michael Schmidt, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Schmidt Premium Cars GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schmidt Premium Cars GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schmidt Premium Cars GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

München, den 19. Juli 2024

INTARIA AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

Fabian Galler, Wirtschaftsprüfer

Stefan Hierl, Wirtschaftsprüfer

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