Bloedorn Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Vincent Warson seit 24.2.2026 | Prokura |
Marc Henri Leo Warson seit 13.1.2026 | Geschäftsführer |
Stefan Mlynek seit 30.4.2021 | Prokura |
Stephanie Köhler seit 30.4.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
Janine Bloedorn | 26.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bloedorn Container GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen der Gesellschaft 1. Sitz der Gesellschaft Der Sitz der Gesellschaft ist in Dortmund, es existieren keine Zweigniederlassungen. 2. Geschäftsmodell Gegenstand des Unternehmens ist der Handel, die Herstellung, die Reparatur, der Transport und die Vermietung von Containern, sowie alle üblichen Nebenleistungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gemäß der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 15.01.2024 ist die preisbereinigte Gesamtwirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt) im Gesamtjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3% zurückgegangen. Das preisbereinigte BIP ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 um 0,4 % gesunken. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und einer geringeren Nachfrage aus dem In- und Ausland. In 2023 wurden Lager- und Raumcontainer ähnlich stark nachgefragt wie im Vorjahr 2022. Die Entwicklung der Container-Branche ist teilweise abhängig von der Auftragslage in der Bauindustrie. Insgesamt verzeichneten die Bauinvestitionen einen deutlichen Rückgang von preisbereinigten 2,1 % im Vergleich zum Vorjahr (Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt v. 15.01.2024). Diese Entwicklung kann in die Container-Branche übertragen werden, was sich im niedrigeren Umsatzniveau niederschlägt. Zu bemerken ist, dass die Verkaufspreise für Seecontainer besonders im 3. und 4. Quartal stark gesunken sind. Eine stärkere Nachfrage konnte aber trotz der gesunkenen Bezugspreise nicht nachhaltig verzeichnet werden. Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum der Container-Branche sind aus unserer Sicht weiterhin durchwachsen. Unsicherheiten bergen die Entwicklung der Gesamtwirtschaft, die Auswirkungen des Ukraine-Krieges und des Krieges im Nahen Osten. Diese Themen werden auch in die Prognose- und Risikoberichterstattung aufgenommen. 2. Branchenentwicklung Bedingt durch den weiterhin prognostizierten Rückgang der Bauindustrie ist damit zu rechnen, dass die Nachfrage an Containern aus diesem Wirtschaftsbereich abnimmt. Die Nachfrage nach Raumcontainern zu Wohnzwecken wird weiterhin durch die steigende Anzahl an Flüchtlingen auf einem hohen Niveau gehalten. Da die globalen Konflikte im Jahr 2023 eher zugenommen haben (Gaza/Israel), ist hier nicht mit einem Rückgang der Nachfrage zu rechnen. Hoffnung macht zudem die bundesweit gestiegene Nachfrage nach Lagercontainern in der Einzelhandelsbranche. 3. Geschäftsverlauf (Entwicklung der Gesellschaft) Unsere ursprünglichen Prognosen für das Jahr 2023 gingen von abnehmenden Umsatz- und Ertragszahlen aus. Diese Prognosen sind teilweise eingetreten. Die Umsatzerlöse sind -wie erwartet- aufgrund der rückläufigen Entwicklung der Containerpreise im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 % gesunken. Entgegen den Erwartungen konnten jedoch Margenverbesserungen erzielt und gestiegene Lager- und Logistikkosten an unsere Kunden weitergegeben werden. Infolgedessen hat sich das Rohergebnis und letztendlich auch der Jahresüberschuss um rd. 4 % gesteigert. Die Auftragslage war zum Bilanzstichtag zufriedenstellend. III. Darstellung der Lage 1. Ertragslage Wie vorstehend dargestellt, konnte trotz der global anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Krisen das Rohergebnis im Vergleich zu 2022 von rd. € 5.221.000 um rd. € 203.000 auf rd. € 5.424.000 gesteigert werden. Der Umsatz ist im Jahr 2023 um rd. € 2.486.000 gesunken. Diese Entwicklung ist hauptsächlich durch die gesunkenen Verkaufspreise zu begründet. Der Personalaufwand ist um rd. € 166.000 auf rd. € 2.028.000 gestiegen, da neue gewerbliche und kaufmännische Mitarbeiter eingestellt, Löhne und Gehälter erhöht und Sonderprämien an alle Mitarbeiter (Inflationsprämie) ausgezahlt wurden. Die Abschreibungen liegen auf dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um € 62.000 auf € 521.000 gesunken und bewegen sich im Rahmen üblicher Spannbreiten. Die Steuern von Einkommen und Ertrag liegen aufgrund des leicht verbesserten Jahresergebnisses entsprechend über dem Vorjahr. Der Jahresüberschuss im Jahr 2023 war mit rd. € 1.862.000 (nach Ertragssteuern) unter Berücksichtigung der allgemein eher rückläufigen Gesamtwirtschaftslage sehr zufriedenstellend. 2. Finanzlage Die kurzfristig verfügbaren liquiden Mittel haben sich im Jahr 2023 durch hohe Zuflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit um rd. € 811.000 auf rd. € 1.132.000 erhöht. Der im Geschäftsjahr 2023 notwendige Finanzbedarf wurde, wie im Vorjahr, aus eigenen Mitteln bereitgestellt. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit, der im Wesentlichen aus dem lfd. Jahresergebnis resultiert, war mit rd. € 2.050.000 sehr zufriedenstellend. Eine Kreditaufnahme zur Finanzierung von Investitionen ist zum jetzigen Zeitpunkt (03-2024) nicht geplant. Die Finanzierungstätigkeit ist durch die Ausschüttungen an die Gesellschafter geprägt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Gewinnausschüttung vorgenommen, eine weitere Gewinnausschüttung wurde beschlossen und wird im Folgejahr 2024 ausbezahlt. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2023 zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist am Bilanzstichtag um rd. € 36.000 auf rd. € 8.574.000 leicht gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist vor dem Hintergrund des Rückgangs des Eigenkapitals bei gestiegener Bilanzsumme von 75 % auf 73 % leicht gesunken. Der Anlagendeckungsgrad durch Eigenkapital (Deckungsgrad 1) betrug 25,60 %, nach 22,40 % im Vorjahr. Wesentliche Veränderungen einzelner Bilanzposten erklären sich wie folgt: Die Vorräte sind zum Bilanzstichtag 2023 insbesondere aufgrund gesunkener Beschaffungspreise um rd. € 355.000 auf rd. € 6.725.000 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellen sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um € 333.000 auf rd. € 470.000 vermindert dar. Dies ist begründet durch den um rd. € 185.000 gesunkenen Umsatz im Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch konnten wir bei einigen Kunden eine verbesserte Zahlungsmoral feststellen. Die um rd. € 811.000 angewachsenen liquiden Mittel wurden vorstehend in der Finanzlage beschrieben. Die Steuerrückstellungen sind aufgrund angepasster Vorauszahlungen um rd. € 387.000 gesunken. Aufgrund der beschlossenen Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter stellen sich die sonstigen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr erhöht dar. Wir beurteilen die Vermögenslage als geordnet. 4.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzrendite (Jahresüberschuss x 100 / Umsatzerlöse) beträgt im Jahr 2023 12,57 % (im Vorjahr 10,36 %). Die Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss x 100 / Eigenkapital) beläuft sich auf 29,76 % gegenüber ca. 28,01 % im Vorjahr. Das Working Capital (Umlaufvermögen - kurzfristiges Fremdkapital - Rückstellungen) beträgt rd. € 6.006.000 und ist vergleichbar mit dem Vorjahr (€ 6.089.000). 4.2 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Bei den nicht monetären Kennzahlen handelt es sich um sinnvolle betriebsinterne Betrachtungswerte. Hierzu gehören z.B. Kundenzufriedenheit und Kennzahlen im Personalwesen. Um zukünftige Entwicklungen einschätzen und rechtzeitig auf Veränderungen reagieren zu können, beobachten wir die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen sehr genau. Um auch weiterhin den Herausforderungen des Marktes nachhaltig gerecht zu werden, benötigt die Bloedorn Container GmbH motivierte und qualifizierte Mitarbeiter. IV. Prognose-, Chancen und Risikobericht Wir sind uns der Risiko- und Chancensituation sowohl auf Branchenebene als auch auf Ebene der einzelnen Geschäftsvorfälle bewusst und sind der Meinung, dass allen bestehenden Risiken ausreichend Rechnung getragen wird. Um das Kreditausfallrisiko erfolgreich zu minimieren, wird jeder Neukunde durch die Wirtschaftsauskunftei Creditreform geprüft. Falls hier kein Warenkredit befürwortet wird oder die Höhe unserer Leistung nicht abgesichert ist, werden Vereinbarungen zur Vorauskasse getroffen. Bestandskunden werden alle 36 Monate durch die Auskunftei überprüft. Das Wechselkursrisiko aus Geschäften in Fremdwährungen (vornehmlich USD) wird zumindest teilweise durch Devisensicherungsmaßnahmen minimiert. Für das Geschäftsjahr 2024 wird, ausgehend vom bisherigen Geschäftsverlauf und der prognostizierten Entwicklung der Containerpreise, mit rückläufigen Umsatzgrößen im geringen zweistelligen Prozentbereich gerechnet. Bei den Ergebnisgrößen (Rohergebnis, Betriebsergebnis, Ergebnis vor Steuern) werden dementsprechende Minderungen mit eingeplant. Insgesamt wird damit erwartet, dass das Jahresergebnis 2024 das Niveau von 2023 nicht erreichen wird. Die Umsatz- (Mengen) und Ergebnisprognosen für das Geschäftsjahr 2024 werden durch den weiteren Verlauf und den weiteren Folgen weltweiter Konflikte, besonders in der Ukraine und im Nahen Osten und der allgemein rückläufigen Wirtschaftslage beeinflusst. Diese Prognosen sind aufgrund diverser Krisenpotenzale mit hohen Unwägbarkeiten bzw. Unsicherheiten verbunden. Der Konflikt im Roten Meer birgt die Gefahr, dass sich Umlaufzeiten von Seecontainern verlängern und somit eine Verknappung eintritt. Allerdings sind wir aufgrund unserer vielfältigen Produkte und deren unterschiedlichen Einsatzgebieten gut aufgestellt. Unser Mietpark und unsere Lagerbestände können kurzfristige Engpässe auf dem Beschaffungsmarkt ausgleichen. Chancen zur Ausweitung der Geschäftstätigkeit sehen wir zudem in der steigenden Nachfrage an Seecontainer-Schutzwänden (z.B. Kampfmittelbeseitigung u. Lärmschutz). In 2024 konnten wir bereits neue Mitarbeiter/-innen für den Vertrieb gewinnen und erhoffen uns hierdurch neue Impulse. Unser Kundenstamm ist ebenfalls äußerst diversifiziert und erstreckt sich über alle Bereiche der Wirtschaft. Daher sind keine einseitigen Abhängigkeiten von einzelnen Wirtschaftszweigen wie z.B. von der vorgenannten Bauindustrie vorhanden. Trotz der globalen Krisenlage sehen wir keine existenzbedrohenden Risiken für unser Unternehmen. Wir sehen auch zukünftig keine größeren Risiken, die eine Fortführung der Gesellschaft gefährden könnten. V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Finanzinstrumente der Bloedorn Container GmbH bestehenden im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Beim Finanzmanagement verfolgt die Bloedorn Container GmbH eine konservative Risikopolitik und setzt ausschließlich konservative Finanzinstrumente (hauptsächliche eigene liquide Mittel) ein.
Dortmund, 26.03.2024 Bloedorn Container GmbH gez. Björn Henkel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB, unter Beachtung der Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB), des GmbHG sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze unter Beachtung der Stetigkeit ausgewiesen. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. zu Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Abgänge wurden berücksichtigt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens wurden bis zu einem Wert von Euro 800,00 im Jahr des Zugangs aktiviert und sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit Abschlägen auf die Anschaffungskosten in Abhängigkeit von der Verweildauer im Unternehmen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassen- und Bankbestände sind mit dem Nominalwert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Bankbestände wurden zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC Methode und das Deckungskapitalverfahren (Barwert) - Aktivprimat - angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Die Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen erfolgt mit dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag (Ausschüttungssperre) im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 578,00 (Vorjahr: Euro 6.920,00). Die Verpflichtungen aus Pensionen werden mit den Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Pensionsrückstellungen Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Vermögenswerte gesichert. Die angelegten Vermögenswerte dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB im Geschäftsjahr mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die Zeitwerte der verrechnungsfähigen Vermögenswerte ergeben sich aus den entsprechenden Mitteilungen der Versicherer. Angabe zu Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen sämtlich weniger als ein Jahr. Der Gesamtbetrag der sonstigen Verbindlichkeiten aus Steuern beträgt Euro 286.305,36 (Vorjahr: Euro 131.059,18) und im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 0,00 (Euro 672,72). Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 793.935,85 (branchenübliche Eigentumsvorbehalte). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 728.311,86 (Vorjahr: Euro 253.733,94). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (Jahresbetrag) in Höhe von rund Euro 190.000,00. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen zu den sonstigen betrieblichen Erträgen Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen Euro 15.396,94 (Vorjahr: Euro 26.691,98). Erläuterungen zu den Personalaufwendungen Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von Euro 3.278,27 (Vorjahr: Euro 34.002,74). Erläuterungen zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen Euro 16.513,28 (Vorjahr: Euro 40.659,09). Die Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen betragen Euro 4.868,01 (Vorjahr: Euro 4.254,98). VI. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
Die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers und früherer Geschäftsführer gemäß § 289 Nr. 9a, b HGB unterbleibt mit dem Hinweis auf die Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB. VII. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.860.084,34. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von Euro 6.220.185,32. Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, diesen Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Dortmund, 26. März 2024 gez. Björn Henkel, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bloedorn Container GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bloedorn Container GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bloedorn Container GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, 3. Juni 2024 hsp
GmbH
Wisotzky, Wirtschaftsprüferin Hinweis gem. § 328 Abs. 1a S. 2 HGB Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Für Zwecke der Offenlegung werden Erleichterungen gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen. |
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