Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 12429
Eingetragen
19.12.1996
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von Böttcherwaren
Gegenstand
Handel, Herstellung, Reparatur, Transport und Vermietung von Containern und alle üblichen Nebenleistungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, die Stellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin in anderen Unternehmen einzunehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vincent Warson
seit 24.2.2026
Prokura
Marc Henri Leo Warson
seit 13.1.2026
Geschäftsführer
Stefan Mlynek
seit 30.4.2021
Prokura
Stephanie Köhler
seit 30.4.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
49.00%
Janine Bloedorn
26.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Dortmund
14.700 €
49.00%
Janine Bloedorn
Dortmund
7.800 €
26.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bloedorn Container GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Sitz der Gesellschaft

Der Sitz der Gesellschaft ist in Dortmund, es existieren keine Zweigniederlassungen.

2. Geschäftsmodell

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel, die Herstellung, die Reparatur, der Transport und die Vermietung von Containern, sowie alle üblichen Nebenleistungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gemäß der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 15.01.2024 ist die preisbereinigte Gesamtwirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt) im Gesamtjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3% zurückgegangen. Das preisbereinigte BIP ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 um 0,4 % gesunken. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und einer geringeren Nachfrage aus dem In- und Ausland.

In 2023 wurden Lager- und Raumcontainer ähnlich stark nachgefragt wie im Vorjahr 2022. Die Entwicklung der Container-Branche ist teilweise abhängig von der Auftragslage in der Bauindustrie. Insgesamt verzeichneten die Bauinvestitionen einen deutlichen Rückgang von preisbereinigten 2,1 % im Vergleich zum Vorjahr (Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt v. 15.01.2024). Diese Entwicklung kann in die Container-Branche übertragen werden, was sich im niedrigeren Umsatzniveau niederschlägt. Zu bemerken ist, dass die Verkaufspreise für Seecontainer besonders im 3. und 4. Quartal stark gesunken sind. Eine stärkere Nachfrage konnte aber trotz der gesunkenen Bezugspreise nicht nachhaltig verzeichnet werden. Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum der Container-Branche sind aus unserer Sicht weiterhin durchwachsen. Unsicherheiten bergen die Entwicklung der Gesamtwirtschaft, die Auswirkungen des Ukraine-Krieges und des Krieges im Nahen Osten. Diese Themen werden auch in die Prognose- und Risikoberichterstattung aufgenommen.

2. Branchenentwicklung

Bedingt durch den weiterhin prognostizierten Rückgang der Bauindustrie ist damit zu rechnen, dass die Nachfrage an Containern aus diesem Wirtschaftsbereich abnimmt. Die Nachfrage nach Raumcontainern zu Wohnzwecken wird weiterhin durch die steigende Anzahl an Flüchtlingen auf einem hohen Niveau gehalten.

Da die globalen Konflikte im Jahr 2023 eher zugenommen haben (Gaza/Israel), ist hier nicht mit einem Rückgang der Nachfrage zu rechnen. Hoffnung macht zudem die bundesweit gestiegene Nachfrage nach Lagercontainern in der Einzelhandelsbranche.

3. Geschäftsverlauf (Entwicklung der Gesellschaft)

Unsere ursprünglichen Prognosen für das Jahr 2023 gingen von abnehmenden Umsatz- und Ertragszahlen aus. Diese Prognosen sind teilweise eingetreten. Die Umsatzerlöse sind -wie erwartet- aufgrund der rückläufigen Entwicklung der Containerpreise im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 % gesunken. Entgegen den Erwartungen konnten jedoch Margenverbesserungen erzielt und gestiegene Lager- und Logistikkosten an unsere Kunden weitergegeben werden. Infolgedessen hat sich das Rohergebnis und letztendlich auch der Jahresüberschuss um rd. 4 % gesteigert. Die Auftragslage war zum Bilanzstichtag zufriedenstellend.

III. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Wie vorstehend dargestellt, konnte trotz der global anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Krisen das Rohergebnis im Vergleich zu 2022 von rd. € 5.221.000 um rd. € 203.000 auf rd. € 5.424.000 gesteigert werden. Der Umsatz ist im Jahr 2023 um rd. € 2.486.000 gesunken. Diese Entwicklung ist hauptsächlich durch die gesunkenen Verkaufspreise zu begründet. Der Personalaufwand ist um rd. € 166.000 auf rd. € 2.028.000 gestiegen, da neue gewerbliche und kaufmännische Mitarbeiter eingestellt, Löhne und Gehälter erhöht und Sonderprämien an alle Mitarbeiter (Inflationsprämie) ausgezahlt wurden. Die Abschreibungen liegen auf dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um € 62.000 auf € 521.000 gesunken und bewegen sich im Rahmen üblicher Spannbreiten. Die Steuern von Einkommen und Ertrag liegen aufgrund des leicht verbesserten Jahresergebnisses entsprechend über dem Vorjahr. Der Jahresüberschuss im Jahr 2023 war mit rd. € 1.862.000 (nach Ertragssteuern) unter Berücksichtigung der allgemein eher rückläufigen Gesamtwirtschaftslage sehr zufriedenstellend.

2. Finanzlage

Die kurzfristig verfügbaren liquiden Mittel haben sich im Jahr 2023 durch hohe Zuflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit um rd. € 811.000 auf rd. € 1.132.000 erhöht.

Der im Geschäftsjahr 2023 notwendige Finanzbedarf wurde, wie im Vorjahr, aus eigenen Mitteln bereitgestellt. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit, der im Wesentlichen aus dem lfd. Jahresergebnis resultiert, war mit rd. € 2.050.000 sehr zufriedenstellend. Eine Kreditaufnahme zur Finanzierung von Investitionen ist zum jetzigen Zeitpunkt (03-2024) nicht geplant. Die Finanzierungstätigkeit ist durch die Ausschüttungen an die Gesellschafter geprägt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Gewinnausschüttung vorgenommen, eine weitere Gewinnausschüttung wurde beschlossen und wird im Folgejahr 2024 ausbezahlt.

Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2023 zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist am Bilanzstichtag um rd. € 36.000 auf rd. € 8.574.000 leicht gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist vor dem Hintergrund des Rückgangs des Eigenkapitals bei gestiegener Bilanzsumme von 75 % auf 73 % leicht gesunken. Der Anlagendeckungsgrad durch Eigenkapital (Deckungsgrad 1) betrug 25,60 %, nach 22,40 % im Vorjahr. Wesentliche Veränderungen einzelner Bilanzposten erklären sich wie folgt:

Die Vorräte sind zum Bilanzstichtag 2023 insbesondere aufgrund gesunkener Beschaffungspreise um rd. € 355.000 auf rd. € 6.725.000 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellen sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um € 333.000 auf rd. € 470.000 vermindert dar. Dies ist begründet durch den um rd. € 185.000 gesunkenen Umsatz im Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch konnten wir bei einigen Kunden eine verbesserte Zahlungsmoral feststellen. Die um rd. € 811.000 angewachsenen liquiden Mittel wurden vorstehend in der Finanzlage beschrieben. Die Steuerrückstellungen sind aufgrund angepasster Vorauszahlungen um rd. € 387.000 gesunken. Aufgrund der beschlossenen Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter stellen sich die sonstigen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr erhöht dar.

Wir beurteilen die Vermögenslage als geordnet.

4.1 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzrendite (Jahresüberschuss x 100 / Umsatzerlöse) beträgt im Jahr 2023 12,57 % (im Vorjahr 10,36 %). Die Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss x 100 / Eigenkapital) beläuft sich auf 29,76 % gegenüber ca. 28,01 % im Vorjahr. Das Working Capital (Umlaufvermögen - kurzfristiges Fremdkapital - Rückstellungen) beträgt rd. € 6.006.000 und ist vergleichbar mit dem Vorjahr (€ 6.089.000).

4.2 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den nicht monetären Kennzahlen handelt es sich um sinnvolle betriebsinterne Betrachtungswerte. Hierzu gehören z.B. Kundenzufriedenheit und Kennzahlen im Personalwesen. Um zukünftige Entwicklungen einschätzen und rechtzeitig auf Veränderungen reagieren zu können, beobachten wir die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen sehr genau. Um auch weiterhin den Herausforderungen des Marktes nachhaltig gerecht zu werden, benötigt die Bloedorn Container GmbH motivierte und qualifizierte Mitarbeiter.

IV. Prognose-, Chancen und Risikobericht

Wir sind uns der Risiko- und Chancensituation sowohl auf Branchenebene als auch auf Ebene der einzelnen Geschäftsvorfälle bewusst und sind der Meinung, dass allen bestehenden Risiken ausreichend Rechnung getragen wird.

Um das Kreditausfallrisiko erfolgreich zu minimieren, wird jeder Neukunde durch die Wirtschaftsauskunftei Creditreform geprüft. Falls hier kein Warenkredit befürwortet wird oder die Höhe unserer Leistung nicht abgesichert ist, werden Vereinbarungen zur Vorauskasse getroffen. Bestandskunden werden alle 36 Monate durch die Auskunftei überprüft. Das Wechselkursrisiko aus Geschäften in Fremdwährungen (vornehmlich USD) wird zumindest teilweise durch Devisensicherungsmaßnahmen minimiert.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird, ausgehend vom bisherigen Geschäftsverlauf und der prognostizierten Entwicklung der Containerpreise, mit rückläufigen Umsatzgrößen im geringen zweistelligen Prozentbereich gerechnet. Bei den Ergebnisgrößen (Rohergebnis, Betriebsergebnis, Ergebnis vor Steuern) werden dementsprechende Minderungen mit eingeplant. Insgesamt wird damit erwartet, dass das Jahresergebnis 2024 das Niveau von 2023 nicht erreichen wird.

Die Umsatz- (Mengen) und Ergebnisprognosen für das Geschäftsjahr 2024 werden durch den weiteren Verlauf und den weiteren Folgen weltweiter Konflikte, besonders in der Ukraine und im Nahen Osten und der allgemein rückläufigen Wirtschaftslage beeinflusst. Diese Prognosen sind aufgrund diverser Krisenpotenzale mit hohen Unwägbarkeiten bzw. Unsicherheiten verbunden. Der Konflikt im Roten Meer birgt die Gefahr, dass sich Umlaufzeiten von Seecontainern verlängern und somit eine Verknappung eintritt. Allerdings sind wir aufgrund unserer vielfältigen Produkte und deren unterschiedlichen Einsatzgebieten gut aufgestellt. Unser Mietpark und unsere Lagerbestände können kurzfristige Engpässe auf dem Beschaffungsmarkt ausgleichen. Chancen zur Ausweitung der Geschäftstätigkeit sehen wir zudem in der steigenden Nachfrage an Seecontainer-Schutzwänden (z.B. Kampfmittelbeseitigung u. Lärmschutz). In 2024 konnten wir bereits neue Mitarbeiter/-innen für den Vertrieb gewinnen und erhoffen uns hierdurch neue Impulse. Unser Kundenstamm ist ebenfalls äußerst diversifiziert und erstreckt sich über alle Bereiche der Wirtschaft. Daher sind keine einseitigen Abhängigkeiten von einzelnen Wirtschaftszweigen wie z.B. von der vorgenannten Bauindustrie vorhanden. Trotz der globalen Krisenlage sehen wir keine existenzbedrohenden Risiken für unser Unternehmen. Wir sehen auch zukünftig keine größeren Risiken, die eine Fortführung der Gesellschaft gefährden könnten.

V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Finanzinstrumente der Bloedorn Container GmbH bestehenden im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Beim Finanzmanagement verfolgt die Bloedorn Container GmbH eine konservative Risikopolitik und setzt ausschließlich konservative Finanzinstrumente (hauptsächliche eigene liquide Mittel) ein.

 

Dortmund, 26.03.2024

Bloedorn Container GmbH

gez. Björn Henkel, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 244.287,00 285.343,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.642,00 1.199,00
II. Sachanlagen 233.845,00 283.344,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 233.845,00 283.344,00
III. Finanzanlagen 800,00 800,00
B. Umlaufvermögen 8.329.066,91 8.236.253,98
I. Vorräte 6.725.124,69 7.079.680,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 471.741,94 835.990,42
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.132.200,28 320.582,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 357,49
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 16.319,77
Aktiva 8.573.711,40 8.537.916,75

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.250.185,32 6.390.100,98
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 4.360.100,98 4.570.204,17
III. Jahresüberschuss 1.860.084,34 1.789.896,81
B. Rückstellungen 480.561,56 943.539,92
C. Verbindlichkeiten 1.842.964,52 1.204.275,85
Passiva 8.573.711,40 8.537.916,75

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.424.179,73 5.221.215,10
2. Personalaufwand 2.028.522,61 1.861.742,88
a) Löhne und Gehälter 1.737.006,96 1.556.375,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 291.515,65 305.366,97
davon für Altersversorgung 3.278,27 34.002,74
3. Abschreibungen 95.113,42 94.934,96
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 95.113,42 94.934,96
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 521.571,32 583.406,44
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 16.513,28 40.659,09
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 16,00 16,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 939,12 28,61
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.147,10 11.533,31
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 4.868,01 4.254,98
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 909.425,06 877.498,31
9. Ergebnis nach Steuern 1.862.355,34 1.792.143,81
10. sonstige Steuern 2.271,00 2.247,00
11. Jahresüberschuss 1.860.084,34 1.789.896,81

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Firmenname laut Registergericht: Bloedorn Container GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Dortmund
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Dortmund
Register-Nr.: HRB 12429

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB, unter Beachtung der Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB), des GmbHG sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze unter Beachtung der Stetigkeit ausgewiesen.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. zu Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Abgänge wurden berücksichtigt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens wurden bis zu einem Wert von Euro 800,00 im Jahr des Zugangs aktiviert und sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit Abschlägen auf die Anschaffungskosten in Abhängigkeit von der Verweildauer im Unternehmen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Kassen- und Bankbestände sind mit dem Nominalwert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Bankbestände wurden zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC Methode und das Deckungskapitalverfahren (Barwert) - Aktivprimat - angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
Rententrend 0,00 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck-Richttafeln 2018 G

Die Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen erfolgt mit dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag (Ausschüttungssperre) im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 578,00 (Vorjahr: Euro 6.920,00).

Die Verpflichtungen aus Pensionen werden mit den Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Pensionsrückstellungen

Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Vermögenswerte gesichert. Die angelegten Vermögenswerte dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB im Geschäftsjahr mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden: 231.351,61
Pensionsrückstellung (Bilanzausweis) 7.708,92
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 223.642,69
verbleibender Unterschiedsbetrag 0,00
aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 0,00
231.351,61
Zeitwerte der verrechneten Vermögenswerte 223.642,69
verrechnete Aufwendungen 6.015,14
verrechnete Erträge 3.379,18

Die Zeitwerte der verrechnungsfähigen Vermögenswerte ergeben sich aus den entsprechenden Mitteilungen der Versicherer.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen sämtlich weniger als ein Jahr.

Der Gesamtbetrag der sonstigen Verbindlichkeiten aus Steuern beträgt Euro 286.305,36 (Vorjahr: Euro 131.059,18) und im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 0,00 (Euro 672,72).

Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 793.935,85 (branchenübliche Eigentumsvorbehalte).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 728.311,86 (Vorjahr: Euro 253.733,94).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (Jahresbetrag) in Höhe von rund Euro 190.000,00.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterungen zu den sonstigen betrieblichen Erträgen

Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen Euro 15.396,94 (Vorjahr: Euro 26.691,98).

Erläuterungen zu den Personalaufwendungen

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von Euro 3.278,27 (Vorjahr: Euro 34.002,74).

Erläuterungen zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen

Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen Euro 16.513,28 (Vorjahr: Euro 40.659,09).

Die Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen betragen Euro 4.868,01 (Vorjahr: Euro 4.254,98).

VI. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Gewerbliche Arbeitnehmer Vollzeit 20
Gewerbliche Arbeitnehmer Teilzeit 2
Kaufmännische Arbeitnehmer Vollzeit 7
Kaufmännische Arbeitnehmer Teilzeit 3
Minijobber 7
Summe: 39

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Björn Henkel ausgeübter Beruf: Industriekaufmann

Die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers und früherer Geschäftsführer gemäß § 289 Nr. 9a, b HGB unterbleibt mit dem Hinweis auf die Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB.

VII. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.860.084,34. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von Euro 6.220.185,32. Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, diesen Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Dortmund, 26. März 2024

gez. Björn Henkel, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 91.605,55 10.160,59 3.273,13 98.493,01
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 91.605,55 10.160,59 3.273,13 98.493,01
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 828.776,63 43.898,83 2.680,38 869.995,08
Summe Sachanlagen 828.776,63 43.898,83 2.680,38 869.995,08
III, Finanzanlagen. III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 800,00 800,00
Summe Finanzanlagen 800,00 800,00
Summe Anlagevermögen 921.182,18 54.059,42 5.953,51 969.288,09
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.406,55 1.716,59 3.272,13 88.851,01
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 90.406,55 1.716,59 3.272,13 88.851,01
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 545.432,63 93.396,83 2.679,38 636.150,08
Summe Sachanlagen 545.432,63 93.396,83 2.679,38 636.150,08
III, Finanzanlagen. III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 635.839,18 95.113,42 5.951,51 725.001,09
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.642,00 1.199,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9.642,00 1.199,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 233.845,00 283.344,00
Summe Sachanlagen 233.845,00 283.344,00
III, Finanzanlagen. III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 800,00 800,00
Summe Finanzanlagen 800,00 800,00
Summe Anlagevermögen 244.287,00 285.343,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.10.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bloedorn Container GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bloedorn Container GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bloedorn Container GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dortmund, 3. Juni 2024

hsp GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wisotzky, Wirtschaftsprüferin

Hinweis gem. § 328 Abs. 1a S. 2 HGB

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Für Zwecke der Offenlegung werden Erleichterungen gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen.

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