Sven Eckert Planungs GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Harms-Ensink seit 4.4.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Sven Grafe seit 4.4.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Klotz seit 19.10.2020 | Prokura |
Gunther Dipl.-Ing. Noll seit 13.7.2016 | Prokura |
Sven Markus Eckert seit 5.12.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EMPUR Produktionsgesellschaft mbHBuchholz-MendtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LageberichtA. Geschäftsverlauf Die Empur Produktions GmbH ist auf dem Markt für Flächenheizungssysteme tätig. Geschäftsgegenstand ist die Herstellung und der Vertrieb von Kunststoff- / Polyurethanerzeugnissen. Dies geschieht auch unter dem eingetragenen Markenzeichen PUR-THERM™. Zu unserem Vollsortiment gehören neben den Flächenheizungssystemen u.a. Verteilsysteme, Regelungstechnik und Gebäudemanagementsysteme. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nachdem die Wirtschaftsleistung in Deutschland aufgrund der andauernden Corona-Pandemie und Vorzieheffekten aufgrund der Umsatzsteuererhöhung ab Januar 2021 im ersten Quartal 2021 noch geschrumpft war, konnte ab dem zweiten Quartal wieder ein kleines Wachstum verzeichnet werden. Im Gesamtjahr stieg das Bruttoinlandsprodukt um 2,9 %. Die Erwartungen konnten damit nicht erfüllt werden, insbesondere weil die Wirtschaft aufgrund erneuter Corona-Einschränkungen und Lieferengpässen im IV. Quartal wieder schrumpfte. Weiterhin war der private Konsum sehr schwach und verzeichnete nur ein Wachstum von 0,1%. Stabilisierend wirkte der staatliche Konsum mit 1%, wachstumsstützend war erneut der Export mit einem Zuwachs von 5,4 %, welcher von einer weiter aufwärtsgerichteten Weltkonjunktur profitieren konnte. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2021 von 44,9 Millionen Erwerbstätigen erbracht und bewegte sich damit auf Vorjahresniveau. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 001 vom 03. Januar 2022). Im Weltwirtschaftsausblick des IWF Kiel wird prognostiziert, dass die derzeitige starke Inflation insbesondere bei Rohstoffpreisen und Energie, der Krieg um die Ukraine, höheren Zinsen in den USA und ab Sommer auch in Europa, Lieferengpässen und der strengen Null-Covid-Strategie in China das Konjunkturwachstum mit 3,5% schwächer ausfallen lassen wird. Entwicklung der Branche Die Bauwirtschaft verzeichnete in 2021 stark steigende Preise bei Baumaterialien wie Holz und Stahl sowie Vorprodukten zur Herstellung von Bauprodukten (u.a. Kunststoffgranulaten, Dämmstoffen) welche die Bauinvestitionen merklich beeinträchtigt haben. Zusätzlich wurden die Märkte durch Lieferengpässe von Rohstoffen belastet, die unter anderem durch die Schließung von Produktions- und Hafenanlagen in Asien herbeigeführt wurden. Das Bauvolumen ging merklich zurück, die Baupreise hingegen verzeichneten Rekordpreissteigerungen. Nach einem schwachen zweiten Halbjahr 2021 war im Jahresdurchschnitt ein Wachstum von nur 0,7% zu verzeichnen. Wachstumstreiber in der Bauwirtschaft ist der private Bausektor, der öffentliche Bau schrumpft. Positiv zu verzeichnen ist, dass die Anzahl der Beschäftigten auf 911.000 gesteigert werden konnte. Für das Jahr 2022 rechnet die Branche mit einem Anstieg der Bauinvestitionen um 2,2%. Die Bauunternehmen sind bei guter Auftragslage und günstigen Witterungsbedingungen dynamisch in das Baujahr 2022 gestartet. Tendenziell dürften sich die Finanzierungsbedingungen verschlechtern und die weiterhin steigenden Rohstoffpreise dämpfend auswirken. Dem steht eine weiterhin hohe Nachfrage nach Wohnraum entgegen. Entwicklung der Gesellschaft Das herausfordernde Umfeld zeigt sich auch in der Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage unserer Gesellschaft im Kalenderjahr 2021. Die Auftragslage war im Berichtsjahr durchgehend gut. Das erste Halbjahr war durch einen deutlich gestiegenen Absatz gekennzeichnet. Dies ist durch Antizipierung weiterer Preissteigerungen seitens unserer Kunden im zurückliegenden Jahr zu erklären. Auch haben unsere Kunden ihre Lagerkapazitäten deutlich erhöht und durch "Hamsterkäufe" dazu beigetragen, dass es bei einigen Produkten zu Lieferengpässen und Verzögerungen in der Belieferung gekommen ist. Der "positive" Trend des 1. Halbjahres hat sich im 2. Halbjahr nicht fortgesetzt, teilweise haben sich Versorgungslücken bei einigen Vormaterialien ergeben, die einen temporären Stillstand der Fertigungsanlagen erforderlich gemacht haben. Auch konnten auf Grund der großen Lagerbestände sowohl bei unseren Kunden als auch bei den Handwerkern weniger Produkte abgesetzt werden. Insgesamt konnten wir unsere Umsatzerlösziele erreichen. Die Entwicklung der stark steigenden Einkaufspreise konnten wir aufgrund bestehender Vereinbarungen mit Kunden nicht auf der Umsatzseite weitergeben, so dass wir unsere Ertragsziele bei weitem verfehlten. B. Lage der Gesellschaft Ertragslage Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2021 mit einem Jahresfehlbetrag von € 693.348,13, nach einem Jahresüberschuss von € 544.924,44 im Vorjahr, ab. Die aufgrund von Knappheiten bei der Beschaffung um 5,2% stark gestiegenen Einkaufspreise sind die Hauptursache für das im Vergleich zum Vorjahr um 12,9% geminderte Rohergebnis. Die weiteren Kosten entwickelten sich leicht nach oben, so stiegen die Personalkosten nur um moderate 1,6%. Die Raumkosten erhöhten im Vergleich zum Vj. um 68 t€, davon entfielen 47 t€ auf zusätzliche Umbauarbeiten. Steigende Einkaufspreise schlagen sich auch bei den Kosten der Warenabgabe (+ 88 t€) nieder. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme verminderte sich um 345.495,11 € auf 4.998.404,45 €. Das Eigenkapital ist um 693.348,13 € gesunken, relativ betrachtet verminderte sich die Eigenkapitalquote zum 31.12.2021 auf 51,1 % nach 60,7 % im Vorjahr. Die Anlagenintensität verminderte sich auf 4,9 % von 7,3 % im Vorjahr. Der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme erhöhte sich aufgrund der Preisanstiege auf 33,5 % nach 26,3 % im Vorjahr. Die Forderungsquote aus Lieferungen und Leistungen erhöhte sich auf 50,1% nach 42,4% im Vorjahr. Im Gegenzug verminderten sich die liquiden Mittel deutlich (11,0% nach 23,6% im Vorjahr). Die langfristig gebundenen Vermögenswerte und die Vorräte sind vollständig durch das Eigenkapital gedeckt. Die Liquidität zweiten Grades, d.h. das Verhältnis der flüssigen Mittel und der kurzfristigen Forderungen zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten, beträgt 113,2% (Vj. 154,6%). Die Liquidität war im Jahr 2021 jederzeit gesichert. Beschaffung und Vertrieb Auf mehr als 15.000 Quadratmetern Fläche fertigt die Gesellschaft 95 Prozent aller Systemkomponenten, wobei modernste Anlagen und ein Fachkräfteteam die geforderte Qualität gewährleisten. Empur versteht sich als Vollsortimenter und unterhält weiterhin ein großes Netz an deutschland- und europaweit tätigen Verkaufs- und Beratungsteams. Der Vertrieb im Inland erfolgt konsequent dreistufig. Über lagerführende Fachgroßhändler der SHK-Branche werden die Produkte und Systeme an eine sehr große Zahl von Fachinstallateuren vertrieben. Unterstützung erhalten die Verkaufsberater und Kunden durch die hausinternen Fachabteilungen und Schulungen. Durch die sehr hohe Fertigungstiefe, externe Kontrollen und das gelebte QM-System wird ein sehr hohes Qualitätsniveau gehalten. Investitionen Die Investitionen im Jahre 2021 betrugen 42.565,36 €. Dies waren vornehmlich Ersatzinvestitionen u.a. in die Erneuerung der EDV. Finanzierungsmaßnahmen Die Vermögensstruktur der Empur Produktions GmbH ist nach wie vor gekennzeichnet durch das langfristig gebundene Anlagevermögen, die für die Branche spezifischen Vorräte und die für den Handel notwendigen Forderungen. Wie in den Vorjahren finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mit Eigenmitteln, geringe Bankkredite und über Lieferanten- und sonstige Verbindlichkeiten. Personal Am Ende des Berichtsjahres waren 61 Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt. Umweltschutz und Arbeitssicherheit Schon seit mehreren Jahren ist die Energieeffizienz Bestandteil bei der Optimierung der Arbeitsschritte. Für wassergeführte Flächenheizungen für Fußböden, Wände oder Decken kann unsere Gesellschaft mit maßgeschneiderten Systemlösungen dienen, die unter strikter Beachtung des Umweltschutzes produziert werden. Durch eine jährlich fortgeschriebene Energiebewertung werden Optimierungspotentiale aufgedeckt und immer weiter abgearbeitet. Um die ständige Weiterentwicklung unserer Produkte zu garantieren ist eine immer zu verbessernde Optimierung der Ressourcen- und Materialplanung von Nöten. Dies findet sich auch bei der Fertigungstechnik und allen betrieblichen Belangen und Tätigkeiten wieder, wodurch wir in der Lage sind unsere gesamte Produktion umweltschonend und effizient durchzuführen. Auch die Arbeitssicherheit findet neben dem Umweltschutz bei allen Arbeitsprozessen sehr hohe Beachtung. Durch den Einsatz einer externen Fachkraft für Arbeitssicherheit wird dazu beigetragen, dass auch Änderungen der normativen Vorgaben schnell und konsequent umgesetzt werden. Gefährdungsbeurteilungen von Anlagen, Maschinen und Arbeitsplätzen wurden durchgeführt und dokumentiert. Durch die konsequente Einhaltung der Vorgaben konnten im Jahr 2021 schwerwiegende Arbeitsunfälle vermieden und die Mitarbeiter bestmöglich geschützt werden. Des Weiteren werden die Arbeitsplätze auch hinsichtlich der Belastung der Mitarbeiter bewertet und gegebenenfalls Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet. Die Bewertungen wurden in allen Unternehmensbereichen durchgeführt. Als Folge daraus wurden ergonomische Arbeitsplätze eingerichtet und die Gesundheit der Mitarbeiter geschützt. C. Voraussichtliche Entwicklung, wesentliche Risiken und Chancen Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Entwicklung unserer Gesellschaft ist maßgeblich von der Entwicklung der allgemeinen Konjunktur und im speziellen innerhalb der Baubranche, als zentraler Absatzmarkt, abhängig. Aktuell sind die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs sowie der strikten Null-Covid-Strategie Chinas und daraus resultierenden Schließung ganzer Metropolen nicht abschätzbar. Diese Unsicherheit trifft zusammen mit einer stark gestiegenen Inflation und steigenden Zinsen. Die bisherigen Steigerungen auf dem Rohstoffmarkt werden sich aufgrund gestörter Lieferketten in 2022 sicher weiter fortsetzen und können die Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen. Die daneben seit einigen Jahren existierenden Spannungen zwischen China und den USA sowie die enorm steigende Verschuldung der Staaten sind weiterhin als Risiken vorhanden. Auch die Corona-Pandemie ist keineswegs überwunden. Alle diese Risikofaktoren werden auch auf den Wohnungsbau, den Wirtschaftsbau und den öffentlichen Bau eine mittelbare Auswirkung haben. Dabei ist der derzeit existierende hohe Auftragsbestand im Wohnungsbau noch eine stabilisierende Stütze. Allerdings sendete der plötzliche Förderstopp bei den KfW-Programmen ein weiteres Signal der Verunsicherung. Maßgeblich wird sein, wie die zukünftige Inflations- und Zinserwartung verläuft und wann sich die Rohstoffpreise und Energiekosten stabilisieren. Der Wettbewerb in unserer Branche ist weiterhin sehr umkämpft. Basierend auf unseren Planungs- und Kontrollinstrumenten können Geschäftsrisiken frühzeitig identifiziert und unsere Gesellschaft entsprechend gesteuert werden. Im Geschäftsjahr 2021 bestanden keine rechtlichen Risiken von besonderer Bedeutung und sind auch zum Berichtszeitpunkt nicht erkennbar. Weiterhin liegen auch keine bestandgefährdenden Risiken oder sonstige wesentliche Risiken, die sich nachhaltig auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken, vor. Chancen Mit Blick auf den starken Auftragsbestand haben manche Baubetriebe auch in naher Zukunft noch eine gute Auslastung. Nach wie vor besteht im Wohnungsbau, vor allem in den Metropolregionen, eine hohe Nachfrage. Auch die öffentliche Hand hat lange wichtige Infrastrukturinvestitionen aufgeschoben, die nun nach und nach in Auftrag gegeben werden. Zudem signalisiert die Europäische Zentralbank, dass die Zinsentwicklung sehr vorsichtig angepasst werden wird. In der langfristigen Betrachtung wird sich das Zinsniveau immer noch im niedrigen Bereich befinden. Aufgrund der deutlich höheren Renditen bleibt es für Investoren im derzeitigen Umfeld attraktiv, Geld in Immobilienprojekte zu investieren. Für die Gebäudesanierung wird es ebenfalls Impulse geben müssen. Neben der Klimaerwärmung ist nun die Unabhängigkeit von russischen Energieimporten ein weiteres Argument für einen ressourcenschonenden Umgang mit Energie. Einen klimaneutralen Gebäudestand bis 2050 zu erreichen bleibt als Ziel der Bundesregierung erhalten. Dies bietet für unser Unternehmen die Chance und Möglichkeit weiterhin die Flächenheizung als das Wärmeverteilsystem in Kombination mit Wärmepumpensystemen zu forcieren und aktiv weiter zu vermarkten. Auch im Sanierungsbereich wird die Flächenheizung durch die Möglichkeit der nachträglichen Installation weiter Wachstumsraten verzeichnen können. Weiterhin ist die weitere Technisierung der Branche als Chance zu sehen. Vorangetrieben durch den Trend zur Digitalisierung, zeichnet sich der Wirtschaftszweig Gas-, Wasser- Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation durch eine überdurchschnittlich hohe Innovationskraft aus. Hierbei sind rund um die Heizung, Lüftung und Bad hoch technisierte Wohngebäude mit modernen Sanitäreinrichtungen und klimatisierten Räumen sowie hohen Ansprüchen an Energieeffizienz und Ökologie im Trend. Durch Smart Metering, digitalisierte Prozesse und Building Information Modeling wird unser Unternehmen einerseits vor Herausforderungen gestellt, anderseits bergen sie hohes Umsatzpotential. In der Branche geht die Technisierung weiter schneller voran als im Durchschnitt des Baugewerbes. Spezialisierungsmöglichkeiten bieten sich dem Unternehmen dadurch weiter an. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Bereich des Handwerkes verlangt auch nach Veränderungen. Die Hersteller fordern immer leichter zu verarbeitende Materialien und Systeme, die in Teilen auch noch durch die Lieferanten installiert werden. Diese Vorgehensweise ist auf den anhaltenden Fachkräftemangel zurückzuführen. Mit unseren technisch anspruchsvollen Produkten, die für Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und größtmöglichen Wärmekomfort stehen, haben wir als Vollsortimenter und Spezialist für wassergeführte Flächenheizungen diesen Trend aufgenommen und versuchen diesem durch die Erweiterung des Produktangebots Rechnung zu tragen. Derzeit wird die Ausweitung der Vorfertigung für Verteilerlösungen vorangetrieben. Die Bedeutung der Gesellschaft Empur soll im Markt gesteigert und damit neue Umsatzbereiche erschlossen werden. Dies soll mit Hilfe der technologischen Weiterentwicklungen im Bereich der Regeltechnik, hier ist vor allem das Empur System Geniax zu nennen, sowie die Aufnahme eines kombinierten Luft- und Wärmeverteilpanels erreicht werden. Zudem werden innovative Systeme auf Basis ökologischer Baustoffe, wie z.B. Cellulose, entwickelt. Durch die permanente Weiterentwicklung der Produkte stellen wir außerdem sicher, dass immer wieder Innovationen in den Markt gebracht werden, die wegweisend für die gesamte Branche sind. Die treibenden Faktoren unseres Umsatzes leiten sich aus der Kundennähe, den Kundenanforderungen, der Energieeffizienz, dem Klimawandel und dem technologischen Fortschritt ab. Diese Faktoren gelten sowohl für die sich entwickelnden Märkte, als auch für die sich etablierten Absatzmärkte gleichermaßen. Die Hinzunahme der EM-Plan in das Portfolio unserer Vertriebsmannschaft hilft dabei sicherzustellen, dass die Empur Produkte in Ausschreibungen platziert und dadurch auch im Baukörper eingesetzt werden. Dabei ist es das Ziel durch die Vernetzung der Bereiche Planung, Fertigung und Vertrieb dem Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit vorzuhalten und uns als verlässlichen Partner zu präsentieren. Dies wird im Markt gefordert und kann gegen Kostenbeteiligung auch angeboten werden. Durch weitere Kooperationen mit Herstellern von z.B. Wärmepumpen soll ein größerer Teil des Segments der Gebäudetechnik abgedeckt werden. Dem Markt wird durch optimal aufeinander abgestimmt Komponenten Sicherheit geboten und unserem Unternehmen ermöglichen sie eine Ertragssteigerung. Darüber hinaus wird das vertriebsstufenübergreifende Marketingkonzept weiter forciert. Unser Konzept unterstützt ein modernes Lager, das durch die Bevorratung aller gängigen Produkte und Ersatzteile sehr kurze Lieferzeiten garantiert. Entwicklung im folgenden Geschäftsjahr Aufgrund des noch guten Auftragsbestands erwarten wir im Kalenderjahr 2022 das Umsatzniveau des Jahres 2021 wieder erreichen zu können. Allerdings werden auch in 2022 die weiter steigenden Rohstoff- und Energiekosten, sowie bei den Rohstoffen Knappheiten in der Beschaffung, für ein sehr schwieriges Marktumfeld sorgen. Wir gehen davon aus, das Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr verbessern zu können. Unser Ziel, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erwirtschaften, werden wir voraussichtlich aber nicht erreichen können. D. Forschung und Entwicklung Die Technisierung der Branche versuchen wir in allen Produktbereichen zu forcieren. Im Jahr 2022 werden wir im klassischen Segment der Flächenheizung weitere Veränderungen vornehmen und die Fertigung der Eigenproduktion optimieren. Damit die positive Entwicklung des Unternehmens auch in den nächsten Jahren weiter vorangetrieben werden kann, bauen wir gezielt Maßnahmen im Personalbereich in Verbindung mit den Hochschulen weiter aus. Dabei ermöglichen die Partnerschaften zu den Hochschulen uns die Ausbildung von Studenten im Dualen Studium und tragen somit zum Technologietransfer zwischen den Beteiligten bei. Hierbei bildet die zunehmende Vernetzung der Haustechnik und die Erfassung, Analyse und Verarbeitung von Daten aus IoT-Komponenten mittels Edge Computing einen Schwerpunkt. Die Gesellschaft verpflichtet sich zu Qualität, Zuverlässigkeit, fairem Preis-Leistungsverhältnis, Verfügbarkeit, Effizient und Marktreife; dies wird durch die ständige Überarbeitung und Qualitätskontrolle garantiert.
Buchholz-Mendt, den 01. Juli 2022 Gesche Eckert-Palm, Geschäftsführerin Sven Eckert, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden ebenfalls zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 54.796,30 EUR (Vorjahr: 25.410,12 EUR), die kurzfristigen Ausleihungen werden mit 2% p.a. über dem Basiszinssatz verzinst. Eigene Anteile Die Gesellschaft hat in 2007 eigene Anteile im Wert von nominal EUR 3.000,00 (Anteil 10% am Stammkapital) erworben. Sonstige Rückstellungen
Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HBG Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich bis zum Ende der jeweiligen Grundmietzeit auf insgesamt 1.980 T€. Davon wird im Geschäftsjahr 2022 ein Betrag von 376 T€ fällig. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchst. a HGB werden hinsichtlich der Geschäftsführer im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR 693.348,13. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags von EUR 3.215.505,33 ergibt sich ein Betrag von EUR 2.522.157,20. Der Gesamtbetrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Buchholz-Mendt, den 01. Juli 2022 Gesche Eckert-Palm Sven Eckert sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2022 festgestellt. BestätigungsvermerkBescheinigung zur Offenlegung Den vollständigen Jahresabschluss auf den 31.12.2021 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 der Firma EMPUR Produktionsgesellschaft mbH, 53567 Buchholz-Mendt, haben wir geprüft. Für die Offenlegung nimmt die Gesellschaft die gemäß § 327 HGB eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch. Diesem einzureichenden Jahresabschluss auf den 31.12.2021 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 erteilen wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: Nachstehender, zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die EMPUR Produktionsgesellschaft mbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EMPUR Produktionsgesellschaft mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EMPUR Produktionsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss undden Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. • Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 1. Juli 2022 HENKE
& DR. SAUER Partnerschaft mbB
Dr. Ronald Sauer, Wirtschaftsprüfer |
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