Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 32678
Eingetragen
28.8.2019
Branche
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen BildgebungErbringung von Dienstleistungen von medizinischen LaboratorienErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
Erbringung von Leistungen im medizinischtechnischen Bereich, insbesondere Laborleistungen für die "Heinrich-Braun-Klinikum gemeinnützige GmbH" mit Sitz in Zwickau und an mit dieser verbundenen Unternehmen; sie kann Leistungen auch für andere Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte, Medizinische Versorgungszentren oder sonstige Einrichtungen im Bereich des Gesundheitswesens erbringen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die geeignet erscheinen, dem Gegenstand des Unternehmens zu dienen. Die Gesellschaft ist insbesondere berechtigt, medizinische Versorgungszentren zu gründen, zu unterhalten sich daran zu beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Peter Dr. Reichardt
seit 10.1.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Stadt Zwickau
95.33%
Landkreis Zwickau
4.67%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HBK-Diagnostik GmbH

Zwickau

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Bilanz

Aktiva 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.786,09 5.353,34
II. Sachanlagen 41.091,22 60.981,65
50.877,31 66.334,99
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 313.368,32 232.151,63
II. Guthaben bei Kreditinstituten 341.524,49 355.584,67
654.892,81 587.736,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.760,44 4.347,47
712.530,56 658.418,76
Passiva 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.545,62 1.545,62
III. Gewinnrücklage 59.826,73 52.263,99
IV. Gewinnvortrag 52.263,99 52.263,99
V. Jahresüberschuss 88.320,69 59.826,73
226.957,03 190.900,33
B. Rückstellungen 127.426,00 196.667,00
C. Verbindlichkeiten 358.147,53 323.115,42
712.530,56 710.682,75

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma HBK-Diagnostik GmbH mit Sitz in Zwickau im Handelsregister B Nr. 32678 des Amtsgerichts Chemnitz eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften und dem GmbHG aufgestellt worden. Dabei wurden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften beachtet.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zum Jahresabschluss

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Bilanz

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nach Abzug von Anschaffungspreisminderungen bzw. zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden anhand der voraussichtlichen Nutzungsdauer bemessen und für alle Vermögensgegenstände pro rata temporis vorgenommen.

Die abnutzbaren beweglichen, selbständig nutzungsfähigen Anlagegüter, deren Anschaffungskosten EUR 250,00, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, werden über einen Sammelposten über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind mit dem Nennwert bilanziert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die Gesellschafterin und stellen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen bzw. für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, gebildet.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und betreffen im Wesentlichen Personalkosten aus Urlaubsansprüchen, Mehrarbeit und Gehaltsnachzahlungen.

Die Rückstellungen für Dienstjubiläen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde der von der deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Rechnungszins der letzten sieben Jahre mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,74 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Der erwartete Trend der Beitragsbemessungsgrenzen wurde mit 2,0 % und der erwartete Entgelttrend mit 2,0 % berücksichtigt. Ferner wurde die Fluktuationswahrscheinlichkeit bei der Bewertung mit einbezogen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen und weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 124) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und stellen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar.

3. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die HBK-Diagnostik GmbH hat im Geschäftsjahr durchschnittlich 32,59 Vollkräfte / 40,75 Mitarbeiter beschäftigt, welche ausschließlich auf den medizinisch-technischen Dienst entfallen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im geschäftsüblichen Umfang aus Verträgen mit verbundenen Unternehmen.

Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Nahe stehende Unternehmen und Personen sind juristische oder natürliche Personen, die auf die Gesellschaft Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch die Gesellschaft unterliegen. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen betreffen die Gesellschafterin. Es handelt sich um Dienstleistungsgeschäfte. Im Berichtszeitraum wurden keine zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte abgeschlossen.

Betriebliche Altersversorgung

Zur Absicherung der Altersversorgung ist die Gesellschaft Mitglied der Unterstützungskasse Sächsischer Krankenhäuser e. V. (USK), Köln. Die Gesellschaft hat über die USK ihren Mitarbeitern eine mittelbare Pensionszusage gewährt.

Verpflichtungen aus der Subsidiärhaftung gegenüber der Unterstützungskasse haben nach HFA 2/1988 den Charakter einer mittelbaren Pensionsverpflichtung im Sinne von Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB. Für mittelbare Pensionszusagen besteht ein Passivierungswahlrecht. Die Gesellschaft hat von der Passivierung der Verpflichtungen abgesehen. Die Höhe des Umlagebetrages umfasst 3,27 bis 9,52 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgeltes der Arbeitnehmer. Für eventuell auftretende Risiken haften satzungsgemäß die Mitglieder der USK. Es besteht ein latentes Risiko aus einer möglichen Unterdeckung.

 

Zwickau, den 2. Mai 2024

Priv.-Doz. Dr. med. habil Peter Reichardt

Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 13. Juni 2024 festgestellt.

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