Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 403848
Eingetragen
23.10.1996
Branche
Herstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus HolzHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Herstellung, der Vertrieb und die Montage von Kunststoff- und Aluminium-Fenster, Türen und Bauelemente, sowie aller artverwandter Artikel.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Julian Münstermann
seit 14.4.2025
Geschäftsführer
Tobias Voigt
seit 22.8.2017
Geschäftsführer
Bastian Franck
seit 22.8.2017
Prokura
Birgit Brand
seit 26.5.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Borchen
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fenstertechnik brand GmbH

Treffurt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Seit über 25 Jahren steht der Name brand Fenstertechnik für die Herstellung und den Vertrieb von Kunststoff- und Aluminiumfenstern und -türen auf höchstem Niveau. Unser mittelständisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Treffurt-Ifta in der Nähe von Eisenach und Niederlassung in Paderborn ist dabei stetig, aber mit Bedacht und Augenmaß gewachsen.

II. Konjunkturelle Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 setzt den rückläufigen Trend insbesondere in der Bauindustrie und damit ebenfalls im Fenstermarkt fort. Die in den Vorjahren bestimmenden Themen Beschaffung und Energie haben sich in den akut schwankenden Auswirkungen gemildert, in den Preisen der Materialbeschaffung sind diese seitens der Industrie im Großteil in den aktuellen Preisen einkalkuliert. Damit bleiben die Baukosten hoch und trotz hohem Bedarf an Wohnraum kommt die Baukonjunktur nicht aus dem Tief. Bauwillige werden neben hohen Finanzierungs-, Grundstücks- und Baukosten zudem durch "Überregulierung" in Form von hohen Baustandards, Vorschriften, Normen und Gesetzen regelrecht zermürbt. Die deutlich verschlechterte Neubauförderung hat zu signifikanten Einbrüchen bei den Wohnungsbaugenehmigungen geführt. Die Herausforderungen der Energiewende im Wohnungsbestand mit anspruchsvollen Sanierungszielen hemmt auch diesen Bereich in der Umsetzung von bezahlbarem klimafreundlichem sanieren.

Betrachtet man unter diesen Bedingungen den Fenster- und Türenmarkt 2023, zeigt sich der Rückgang hier im Vergleich drastisch. 14,1 Mio. produzierte Fenstereinheiten in 2023 bedeuten einen Rückgang von 8,9 % zum Vorjahr. Davon bestätigt der Anteil im Neubau (-15,5 %) die Prognosen auf Basis Rückgang der Baugenehmigungen bereits in 2022 und folgende 2023. Der hoffnungsvolle Bereich Sanierung (-4,7 %) folgt dem negativen Trend. Die Aufteilung nach Rahmenmaterialien hat kleine Verschiebungen gegeben, nach wie vor dominiert PVC (53,2 %), gefolgt von Metall (25,6 %), Kunststoff Alu (5,9 %), Holz (9,6 %) und Holz-Alu (5,6 %). Der Außentürenmarkt entwickelt sich mit -8,9 % im Jahr 2023 ähnlich, hier zeigt sich der Rückgang im Neubau (-18,5 %) deutlicher, in der Modernisierung liegt der Rückgang bei 5,1 %. Im Türenmarkt liegt der Werkstoff Metall (36,6 %) knapp unter PCV (38,1 %), Holz 17,24 %, Holz-Alu 5,7 % und auf Sonstige fallen 1,7 %.

III. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Gesamtleistung und Ergebnisentwicklung

Die Gesamtleistung unseres Unternehmens ist im Geschäftsjahr 2023 um 6,3 % gesunken. Das Rohergebnis hat sich um 0,7 Mio. Euro auf 20,8 Mio. Euro vermindert. Das Ergebnis vor E-E-Steuern betrug 644 TEuro (2022 1.903 TEuro). Die Rendite vor E-E-Steuern (bezogen auf die Gesamtleistung) in Höhe von 1,4 % lag unter dem Vorjahreswert von 4,0 %.

Einkauf

Die Roh-/Hilfs-/Betriebsstoffquote ist bezogen auf die Gesamtleistung auf 51,0 % (Vorjahr: 52,8 %) gesunken. Die Fremdleistungsquote stieg von 5,4 % (2022) auf 5,8 % (2023). Diese Leistungen sind auftrags- bzw. objektabhängig, außerdem wurden für die Produktion in Ifta Leiharbeiter beschäftigt. Für 736 TEuro (2022: 859 TEuro) wurde die Produktion vor allem in den Urlaubsmonaten verstärkt.

Vermögenslage

Das bilanzielle Eigenkapital unseres Unternehmens hat sich auf 12.858 T€ erhöht. Die bilanzielle Eigenkapitalquote konnte von 50,2 % (2022) auf 53,0 % (31.12.2023) abermals deutlich erhöht werden.

Marketing, Vertrieb und Produkte

Das Produktsortiment Fenster wurde 2023 um die Produkt-Serie NEO erweitert und bietet neue Ansichten in Form und Oberflächen. Neben technisch hohem Anspruch rückt bei dieser Serie besonders das Design in den Fokus. Dem aktuellen Trend nach Gradlinigkeit, Holzoberflächen und schwarzen Akzenten folgt die Farb- und Ausstattungsvielfalt.

Produktion und Investitionen

Das Investitionsvolumen betrug 2023 1,1 Mio. Euro (Vorjahr: 0,9 Mio. Euro). Die Abschreibungen lagen mit 1,6 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau. Die Investitionen wurden im Bereich Software, Nachhaltigkeit und Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Als große Einzelinvestition wurde für die Fertigung Aluminium ein leistungsstarkes Bearbeitungszentrum in Betrieb genommen.

Personal und Mitarbeiter

Die Personalkostenquote erhöhte sich von 23,1 % (2022) auf 25,9 % (2023).

EDV / Hard- und Software

In regelmäßigen Abstimmungen werden Bedarf und Umsetzung für Lizenzen, Software- und Hardware abgestimmt. Die Weiterentwicklung der Händlersoftware wurde zur Kundennutzung freigegeben.

Finanzlage

Die Finanzlage unseres Unternehmens ist gut. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Skonto- / Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Cash-Flow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) beträgt 2,0 Mio. Euro.

Finanzielle Leistungsindikatoren und Gesamtaussage

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung insbesondere die Kennzahlen Gesamtleistung und Ergebnis vor E-E-Steuern heran. Die weitere Analyse dieser Kennzahlen ist im Abschnitt Gesamtleistung und Ergebnisentwicklung erfolgt.

Die wirtschaftliche Entwicklung in 2023 betrachten wir als insgesamt zufriedenstellend. Die für 2023 gestellte Prognose der Gesamtleistung und des Ergebnisses vor E-E-Steuern wurde aufgrund der dargestellten konjunkturellen Entwicklungen, nicht erreicht.

IV. Chancen und Risiken sowie die voraussichtliche Entwicklung

Aufgrund der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen (siehe Abschnitt A.) gehen wir für das Jahr 2024 von einer weiter sinkenden Nachfrage an Bauelementen aus.

Die bereits erfasste rückläufige Umsetzung von Gebäudeneubauten und verunsicherte Planung in der Sanierung wird sich bis mindestens Mitte 2024 fortsetzen. Für 2024 wird ein guter Mix im Absatzmarkt wichtig sein, um Umsatzeinbußen entgegenzuwirken. Das bedeutet im Händlerbereich auch in kleinen Auftragsgrößen, die Handwerksbetriebe, welche den Endkunden in der Sanierung kompetent beraten und handwerklich gut arbeiten, können weiterhin Ihre Aufträge generieren. Hier bieten wir Unterstützung in der Umsetzung von geförderten Sanierungen und sind damit gut aufgestellt. Für 2024 geplante Kundenschulungen werden unsere Produktvorteile in Workshops praktisch erlebbar gemacht. Dazu gehört auch unsere Kompetenz Aluminium Brandschutz. Der Einfamilienhaus-Neubau wird keine Erholung finden in 2024. Der Neubau wird im mittleren Objektbau stattfinden, insbesondere Mehrfamilienhäuser, altersgerechtes Wohnen und Kitas gehören dazu. Hier sehen wir uns gut aufgestellt, Projekte unserer Kunden zu begleiten.

Wir prognostizierten für 2024 eine Gesamtleistung sowie ein Ergebnis vor E-E-Steuern auf dem Niveau des Vorjahres.

Unsere Gesellschaft hat ein Risiko-Managementsystem zur frühzeitigen Erkennung und Bewertung von Risiken eingerichtet. Wesentliche Risiken, die die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft signifikant beeinträchtigen könnten, sind nicht ersichtlich. Gegenstand unseres Risikomanagements sind insbesondere die folgenden Teilbereiche:

Produktionsrisiken

Zu den Produktionsrisiken zählen Risiken wie Feuer, Hochwasser oder sonstige schwerwiegende Ereignisse, deren Eintritt unwahrscheinlich ist, aber Schäden verursachen könnten. Zur Risikoabwehr wurden entsprechende Versicherungspolicen abgeschlossen. Kapazitätsengpässe in der Produktion werden bei steigender Auftragslage durch die Einstellung von Leiharbeitern und die Beauftragung von Subunternehmern aufgefangen.

Beschaffungsrisiken

Beschaffungsrisiken haben zugenommen, entsprechend haben wir unsere Einkaufsprozesse angepasst und sind in der Lage, Risiken zu erkennen und zu reagieren.

Liquiditätsrisiken

Um Liquiditätsrisiken zu minimieren, führen wir ein permanentes Liquiditätscontrolling durch. Denkbar sind Ausfallrisiken hinsichtlich offener Forderungen an unsere Kunden. Kreditrisiken, die sich aus Zahlungsausfällen oder übrigen Schwierigkeiten beim Einzug von Forderungen ergeben können, werden durch ein effektives Forderungsmanagement minimiert. Außerdem sind unsere Kundenforderungen durch eine Forderungsausfallversicherung abgesichert.

IT-Risiken

Die wachsende Komplexität des Planungs- und Produktionsprozesses führt zu einem Einsatz immer komplexerer IT-Systeme. Ein vorübergehender Systemausfall, Datenverluste oder Datenkorruption könnten zu signifikanten Störungen der Geschäftstätigkeit führen. Permanent finden sowohl in Software als auch Hardware-Anpassungen zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit statt. Es wurde ein Cybersecurity-Training durchgeführt zur Stärkung der Human Firewall. Bewusstsein wurde geschaffen und Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren geschult.

Rechtliche Risiken

Um möglichen Risiken zu begegnen, die aus den unterschiedlichsten Regelungen und Gesetzen entstehen können, stützen wir unsere Entscheidungen auf intensive rechtliche Beratung. Im Bereich der rechtlichen Risiken ist aktuell kein wesentlicher Sachverhalt bekannt.

Personalrisiken

Motivation, Qualifikation und Loyalität der Mitarbeiter tragen maßgeblich zu unserem unternehmerischen Erfolg bei. Der intensive Wettbewerb um hoch qualifizierte Fach- und Führungskräfte mit branchenspezifischem Know-how zu halten und gewinnen ist ein zentrales Thema. Als attraktiver Arbeitgeber legen wir Wert auf die Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter und eine gute Teambildung.

 

Treffurt, 16. Juli 2024

gez. Birgit Brand, Geschäftsführerin

gez. Tobias Voigt, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 15.528.448,34 15.957.550,52
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 162.636,33 50.196,00
II. Sachanlagen 15.365.812,01 15.907.354,52
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.954.024,33 11.293.114,62
2. technische Anlagen und Maschinen 3.011.976,68 3.053.581,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.399.811,00 1.454.002,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 106.656,90
B. Umlaufvermögen 8.745.621,25 8.772.805,76
I. Vorräte 5.957.652,23 6.214.220,64
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.665.930,45 4.528.906,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.503.187,31 2.007.559,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 284.781,71 551.025,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.845,00
Aktiva 24.274.069,59 24.732.201,28

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.858.350,14 12.416.762,30
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnvortrag 11.416.762,30 10.166.845,67
III. Jahresüberschuss 441.587,84 1.249.916,63
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 1.991.782,01 2.143.106,01
C. Rückstellungen 1.505.803,67 1.684.782,34
D. Verbindlichkeiten 7.918.133,77 8.487.550,63
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.424.029,03 6.298.275,77
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.494.104,74 2.189.274,86
Passiva 24.274.069,59 24.732.201,28

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 20.761.355,33 21.453.539,79
2. Personalaufwand 12.092.544,85 11.499.475,49
a) Löhne und Gehälter 9.695.018,00 9.291.701,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.397.526,85 2.207.774,40
davon für Altersversorgung 189.403,17 180.271,03
3. Abschreibungen 1.565.525,94 1.647.473,36
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.565.525,94 1.647.473,36
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.285.081,29 6.224.450,21
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.864,96 2.649,76
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 177.044,35 180.981,93
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 148.883,38 598.466,40
8. Ergebnis nach Steuern 495.140,48 1.305.342,16
9. sonstige Steuern 53.552,64 55.425,53
10. Jahresüberschuss 441.587,84 1.249.916,63

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kaptalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Es wurde das Wahlrecht nach Artikel 93 Abs. 2 Satz 1 EGHGB in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§ 265 Abs. 1 Satz 2, § 266 ff. HGB).

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Fenstertechnik brand GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Treffurt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Jena
Register-Nr.: HRB 403848

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten. Soweit es sich um abnutzbare Anlagengüter handelt, wurden planmäßige lineare Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei den Zugängen wurden die Abschreibungen zeitanteilig nach der pro-rata-temporis Methode vorgenommen.

Die vereinnahmten Investitionszuschüsse werden in Übereinstimmung mit der Stellungnahme HFA 1/1984 i.d.F. 1990 des Hauptfachausschusses des Institutes der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. zur Bilanzierung von Zuschüssen nicht aktivisch verrechnet, sondern unter einem Sonderposten passivisch ausgewiesen. Der Sonderposten wird analog der korrespondierenden Abschreibungen aufgelöst.

Die erhaltenen Investitionszulagen werden nicht sofort (steuerneutral) vereinnahmt, sondern ebenfalls unter einem Sonderposten passivisch ausgewiesen. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt steuerneutral analog der korrespondierenden Abschreibungen.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- und Herstellungskosten. Fertigungsteile und Fertigungsmaterialien werden zu Einkaufspreisen bewertet, die fertigen Aufträge am Lager zu Herstellungskosten und die unfertigen Aufträge mit den Teilherstellungskosten. Berücksichtigt werden die Materialkosten, die Fertigungskosten, eventuelle Sonderkosten der Fertigung sowie variable Material- und Fertigungsgemeinkosten und die durch die Fertigung verursachten planmäßigen Abschreibungen. Erhaltene Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nennwerten angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung und dem speziellen Risiko durch Einzelwertberichtung Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel wurden zu Nennwerten angesetzt.

Die Dotierung der Rückstellungen erfolgte in einem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Umfang (§ 253 Abs. 1 HGB). Die Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages gebildet, mit dem die Gesellschaft eventuell in Anspruch genommen werden könnte und den sie zur Abdeckung von Risiken benötigt.

Die Personalrückstellungen betreffen Urlaubsrückstellungen, die den nicht genommenen Resturlaub auf Basis der Bruttolöhne zuzüglich des Arbeitgeberanteils sowie die geleisteten Überstunden.

Die Garantierückstellungen berücksichtigen eine regelmäßige Gewährleistungsdauer von 2 Jahren bei Lieferung und 5 Jahren bei Lieferung und Montage und enthalten die voraussichtlich notwendigen Personal- und Materialkosten. Die Garantierisiken werden anhand von statistischen Erfahrungswerten und unter Berücksichtigung von Einzelrisiken ermittelt.

Darüber hinaus werden insbesondere für folgende dem Geschäftsjahr zuzuordnende ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen gebildet: Steuern, Aufbewahrung, Abschlusskosten, Abschlussprüfungskosten, Prozesskosten und ausstehende Rechnungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagengitter durch Bruttoausweis dargestellt.

Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind wie im Vorjahr Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 14 TEuro enthalten.

Bzgl. der Verbindlichkeiten verweisen wir auf den Verbindlichkeitenspiegel.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 559.957,32 64.654,35
2. geleistete Anzahlungen 0,00 42.222,98
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 559.957,32 106.877,33 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.463.859,01 142.175,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.179.050,06 54.576,09 9.000,00
technische Anlagen und Maschinen 1.411.857,69 0,00 42.860,36
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.159.200,01 400.425,67 296.240,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 106.656,90 442.719,10
Summe Sachanlagen 30.908.765,98 1.039.896,08 305.240,00
Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.830,00 675.441,67
2. geleistete Anzahlungen -683,65 41.539,33
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 50.146,35 716.981,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.606.034,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 498.546,00 9.723.172,15
technische Anlagen und Maschinen 1.434.999,85
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.263.385,68
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -549.376,00 0,00
Summe Sachanlagen -50.830,00 31.592.592,06
kumulierte Abschreibung Abschreibung Geschäftsjahr kumulierte Abschreibung Buchwert Geschäftsjahr Buchwert Vorjahr
01.01.2023
Euro
Euro Abgang
Euro
31.12.2023
Euro
31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 509.761,32 44.583,35 554.344,67 121.097,00 50.196,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 41.539,33 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 509.761,32 44.583,35 0,00 554.344,67 162.636,33 50.196,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.170.744,39 481.265,51 5.652.009,90 10.954.024,33 11.293.114,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.125.469,06 594.725,41 8.999,00 6.711.195,47 3.011.976,68 3.053.581,00
technische Anlagen und Maschinen
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.705.198,01 444.952,67 286.576,00 3.863.574,68 1.399.811,00 1.454.002,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 106.656,90
Summe Sachanlagen 15.001.411,46 1.520.943,59 295.575,00 16.226.780,05 15.365.812,01 15.907.354,52
Summe Anlagevermögen 15.511.172,78 1.565.526,94 295.575,00 16.781.124,72 15.528.448,34 15.957.550,52
Laufzeit Summe
Art der Verbindlichkeit bis zu 1 Jahr 2023
TEuro
1 bis 5 Jahre 2023
TEuro
> als 5 Jahre 2023
TEuro
2023
TEuro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.189 2.883 352 5.424
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 680 675 0 1.355
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.139 0 0 1.139
Summe 4.008 3.558 352 7.918

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

1) Sicherung durch Grundschulden, Bürgschaften, Zessionen und Sicherungsübereignungen

2) handelsüblicher Eigentumsvorbehalt

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Als sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB sind vor allem Leasingverträge und Mieten zu erwähnen, die in 2023 mit TEuro 286 bzw. TEuro 53 aufwandwirksam wurden. Die finanziellen Verpflichtungen über die Restlaufzeiten der Verträge betragen in Summe TEuro 1.518.

Weitere Eventualverbindlichkeiten oder sonstige angabepflichtige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse und -zulagen in Höhe von 151 TEuro. Davon sind 57 TEuro ertragsteuerfrei.

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung von TEuro 189 (Vorjahr: TEuro 180) enthalten.

Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) hat sich von 250 Mitarbeiter (2022) auf 251 Mitarbeiter (2023) erhöht.

Die Angaben zu den Bezügen des Geschäftsführers unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Geschäftsführer der Gesellschaft waren während des Geschäftsjahres

Frau Birgit Brand, Kauffrau, Borchen

Herr Tobias Voigt, Diplom-Ingenieur, Eisenach

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Treffurt, 16. Juli 2024

gez. Birgit Brand, Geschäftsführerin

gez. Tobias Voigt, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Wiedergabe des uneingeschränkten Bestätigungsvermerks

Die zur Offenlegung bestimmten Unterlagen werden unter Inanspruchnahme von Aufstellungs- und Offenlegunserleichterungen nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches bekannt gemacht. Dem vollständigen Jahresabschluss sowie dem Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 wurde folgender uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt:

"An die Fenstertechnik brand GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fenstertechnik brand GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fenstertechnik brand GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Paderborn, 14. August 2024

HWP Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Karsten Röhrich, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.