Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 44752
Eingetragen
13.10.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Lampen und LeuchtenHerstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
ist die Herstellung und der Handel von LED-Leuchten, LED-Leuchtmitteln sowie LED-Komponenten und Betriebsgeräten, von elektronischen Transformatoren, Elektronik für Haussteuerungssysteme, der Handel und die Herstellung von Leuchten, insbesondere für Halogenlampen sowie Design-Produkten aus dem Leuchtenbereich und nicht elektronischen Komponenten sowie sämtliche Geschäfte, die damit in Zusammenhang stehen. Die Gesellschaft darf Grundstücke erweben und veräußern. Innerhalb dieser Grenzen kann die Gesellschaft andere Unternehmungen im In- und Ausland gründen, erwerben oder sich an solchen beteiligen und Niederlassungen errichten. Die Gesellschaft kann ihren Gegenstand auch ganz oder teilweise mittelbar verwirklichen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jana Hergt
seit 9.2.2026
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

nobilé Aktiengesellschaft

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

nobilé AG Der Vorstand

1. Geschäftstätigkeit

Die nobilé AG produziert, importiert, lagert und vertreibt seit 35 Jahren LED-Leuchten, LED-Komponenten und elektronische Betriebsgeräte.

Die nobilé AG produziert eigene Produkte über die ISO 9001 zertifizierte Tochtergesellschaft nobilé, Inc. in Manila, aber auch durch Partner in Italien und China.

2. Rechtliche Struktur und Geschäftsführung

Die nobilé AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt am Main unter HRB 44752 eingetragen. Hauptaktionäre sind die nobilé-Stiftung und der Gründer und Vorstand Herr Wolf Neuhäuser. Am 01.06.2023 wurde der Vorstand durch Herrn Daniel Klein-Keyser erweitert, einen erfahrenen Fachmann und Branchenkenner. Der Vorstand wird von der kaufmännischen Leitung unterstützt.

Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats ist unverändert. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist weiterhin Herr Dr. Gregor Seikel.

Die nobilé AG hält 100% der Anteile an der Tochtergesellschaft nobilé, Inc., Manila.

3. Kunden

Die in- und ausländischen Kunden bestehen fast ausschließlich aus Elektrogroßhändlern und OEM-Kunden. Zusätzlich werden Lichtberater, Architekten, Installateure und elektrotechnische Planungsbüros besucht und beraten.

Die nobilé AG vertreibt ihre Produkte prinzipiell nicht direkt an Endnutzer, sondern über den Fachhandel in einem dreistufigen Vertriebsweg.

Einbau und Wartung bei den Endkunden werden von Elektroinstallateuren vorgenommen.

4. Vertrieb

Die nobilé AG vertreibt ihre Produkte im In- und Ausland. Im Inland betreut ein Team fest angestellter Außendienstler flächendeckend die Filialen des Elektro-Großhandels. Das Ausland wird durch die Exportabteilung in Frankfurt am Main betreut.

Die nobilé AG veranstaltet regelmäßig Schulungen und nimmt an Hausmessen von maßgeblichen Partnern aus dem Elektrogroßhandel teil. Außerdem beteiligt sich die nobilé AG an regionalen und überregionalen Elektromessen.

5. Forschung und Entwicklung

Der LED-Bereich hat branchenweit durch den Technologiewechsel in der Beleuchtungstechnik eine bedeutende Rolle eingenommen.

Die nobilé AG hat auch im Berichtsjahr die Weiterentwicklung der LED-Technik konsequent vorangetrieben und setzt inzwischen den Fokus auf besonders effiziente und multifunktionale LED Leuchten. Vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit setzt die nobilé AG den Schwerpunkt vermehrt auf Austauschbarkeit der LED Lichtquellen.

Daneben ist weiterhin das Thema Home Automation im Zentrum der Aktivitäten. Im Fokus stehen verschiedene Techniken für offene Smart Lighting Systeme. Datensicherheit und Nachhaltigkeit werden bei der Entwicklung besonders beachtet.

6. Rahmenbedingungen

Die nobilé AG sieht im Markt, wegen des zunehmenden Einsatzes von LED-Produkten in Neubauprojekten und der Umstellung auf LED-Beleuchtung in bestehenden Büro- und Industriegebäuden, weiterhin großes Wachstumspotential.

Zudem stehen der Ausbau und die Förderung von Projekten zur Eindämmung des Klimawandels im Fokus von EU-Maßnahmen.

Zusätzlich wird das vollständige Verbot herkömmlicher Leuchtmittel ab September 2023 den LED-Produkten mittelfristig Auftrieb geben.

Allerdings könnte die Abschwächung der Bauwirtschaft, aber auch die Deglobalisierung der Weltwirtschaft, unsere Entwicklung beeinflussen.

7. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Obwohl die Steigerung der Zinsen am Absatzmarkt zu einer Abschwächung der Baukonjunktur geführt hatte, konnte in 2023 der Umsatz gegenüber dem Vorjahr stabil gehalten werden.

Das Umlaufvermögen ist stabil zum Vorjahr. Die Verbindlichkeiten konnten weiterhin niedrig gehalten werden. Die Eigenkapitalquote ist unverändert hoch.

8. Künftige Entwicklung und evtl. Risiken

Durch die Einstellung neuer Außendienstmitarbeiter erwarten wir trotz schwieriger Konjunkturlage eine stabile Wettbewerbsposition.

Durch die Geschäftstätigkeit im Jahr 2023 sind keine außergewöhnlichen Risiken entstanden. Rückstellungen für erkennbare Risiken sind im ausreichenden Maß gebildet worden.

Risiken im Finanzierungsbereich sind aufgrund der hohen Eigenkapitalquote und der gesicherten Liquidität unwahrscheinlich.

Zahlungsausfälle sind durch konsequentes Forderungsmanagement und Debitorenversicherung auf ein Minimum reduziert.

Das Unternehmen setzt auf ökologische Verpackungen, befolgt alle umweltrechtlichen Vorschriften zur Entsorgung von Packmaterial und Elektroaltgeräten laut EU-Richtlinie WEEE und hat keine Risiken aus Altlasten zu erwarten.

An der Umsetzung digitaler Arbeitsprozesse wird im Unternehmen permanent gearbeitet.

 

Frankfurt am Main, den 30.04.2023

Wolf Neuhäuser, Vorstand

Daniel Klein-Keyser, Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 737.311,57 769.132,57
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 137.481,00 162.138,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 137.481,00 162.138,00
II. Sachanlagen 33.785,00 40.949,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.785,00 40.949,00
III. Finanzanlagen 566.045,57 566.045,57
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 566.045,57 566.045,57
B. Umlaufvermögen 6.824.234,83 7.253.314,63
I. Vorräte 4.028.786,82 4.331.435,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.371.543,75 1.621.630,52
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 229.621,47 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.141.922,28 1.621.630,52
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.423.904,26 1.300.248,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.673,86 17.416,69
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.602.220,26 8.039.863,89

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.935.253,07 5.585.093,99
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 100.000,00 100.000,00
III. Gewinnrücklagen 2.000.000,00 2.000.000,00
IV. Gewinnvortrag 2.185.093,99 2.325.789,35
V. Jahresüberschuss 650.159,08 159.304,64
B. Rückstellungen 690.560,00 351.729,00
C. Verbindlichkeiten 970.407,19 2.097.040,90
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 694.926,18
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 694.926,18
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 254.283,62 362.717,36
davon mit Restlaufzeit über 1 Jahr 254.283,62 362.717,36
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 51.239,01
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 51.239,01
4. sonstige Verbindlichkeiten 716.123,57 988.158,35
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 716.123,57 991.713,93
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.000,00 6.000,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.602.220,26 8.039.863,89

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.890.720,84 4.134.510,34
2. Personalaufwand 2.360.285,32 2.214.064,89
a) Löhne und Gehälter 1.989.709,48 1.847.921,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 370.575,84 366.143,42
davon für Altersversorgung 3.821,36 5.852,64
3. Abschreibungen 87.499,79 101.101,43
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 87.499,79 101.101,43
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.465.806,97 1.557.493,09
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.148,44 5.037,10
davon aus verbundenen Unternehmen 5.000,00 5.000,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 20.780,68 27.393,49
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 961.496,52 239.494,54
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 309.583,12 78.668,13
9. Ergebnis nach Steuern 651.913,40 160.826,41
10. sonstige Steuern 1.754,32 1.521,77
Jahresüberschuss 650.159,08 159.304,64

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 650.159,08 159.304,64

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: nobilé AG
Firmensitz laut Registergericht: Frankfurt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Frankfurt
Register-Nr.: 44752

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Steuerrückstellungen zum 31.12.2023 sind entsprechend gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres T€ 1.174,7.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres T€ 1.169,5.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00).

Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien

Im Geschäftsjahr wurden keine eigene Aktien erworben oder veräußert, auch befinden sich keine eigenen Aktien im Bestand.

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital beträgt unverändert € 1.000.000,00.

Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Es handelt sich um Namensaktien.

Entwicklung der Kapitalrücklagen

Im Berichtsjahr wurden keine Änderungen vorgenommen.

Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen

Im Berichtsjahr wurden keine Änderungen vorgenommen.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von € 2.185.093,99 einbezogen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

- Rückstellungen für Personal und

- Rückstellungen für Gewährleistungen.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 970.407,19 (Vorjahr: € 2.097.040,90).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
aus der Begebung und Übertragung von Wechseln keine
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften keine
aus Gewährleistungsverträgen keine
aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten keine

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen von jährlich T€ 183 mit einer Festmietzeit, nach Ausübung der Verlängerungsoption bis 31.05.2025 (für die Restlaufzeit von T€ 76), sowie aus Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge und EDV-Geräte mit T€ 19 für die Restlaufzeit.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 2023 2022
Arbeiter 5 5
Angestellte 26 28
davon leitende Angestellte 4 3
davon vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 25 27
davon teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 6 6

Die Arbeitnehmer waren in folgenden Abteilungen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 2023 2022
Geschäftsführung 4 3
Vertrieb 11 12
Technik 4 5
Verwaltung kfm. 7 8
Lagerarbeiter 5 5

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 31 (Vorjahr 33).

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

W. Neuhäuser, Frankfurt ausgeübter Beruf: Kaufmann
D. Klein-Keyser ausgeübter Beruf: Kaufmann

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Dr. Gregor Seikel, Vorsitzender ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt (Selbständig in Sozietät Oppenhof & Partner, Frankfurt)
K.H. Thielmann, stellv.Vorsitzender ausgeübter Beruf: Kaufmann (Vorstand bei Long-Term-Investing Research AG, Karlsruhe
H. Fuhrmann ausgeübter Beruf: Ingenieur (Antiquitätenhändler/Selbständig)
Frankfurt

Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die Vergütungen des Aufsichtsrats werden nicht veröffentlicht.

Die Gesamtbezüge des Vorstands werden nicht veröffentlicht.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
nobilé Inc., Manila 99,9% -19.486.292,00 67.355.817
47.999.520 Pesos rd. - 317.972 € rd. 1.099.094 €
(Anschaffungskosten € 566.045,67) (Mittelkurs 61,283)

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Die Maßnahmen der Politik zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie wird weitere Auswirkungen auf die Entwicklung der Gesamtwirtschaft und damit auch wesentliche Beeinträchtigungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Bis zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung ist es noch zu keinen wesentlichen, negativen Einflüssen auf das Ergebnis der Gesellschaft gekommen.

Der Krieg gegen die Ukraine, die Energiepreisveränderungen, die Inflation sowie die aktuelle Wirtschaftspolitik haben Auswirkungen auf die Risikosituation und damit auch auf mögliche Beeinträchtigungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Vertriebsseitig bestehen keine Marktaktivitäten im russichen oder ukrainischen Markt. Durch die Energiepreissteigerung sowie die Zinserhöhung ist es zu erheblichen Verwerfungen in der Gesamtwirtschaft gekommen. Die Schätzungen der Wirtschaftsweisen gehen nur von einem geringen Wachstum der Industrieproduktion aus.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt € 650.159,08.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrag ergibt sich ein Betrag von € 2.835.253,07, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden € 0,00 eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von € 500.000,00 vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden € 2.335.253,07 vorgetragen.

Anlagespiegel

Historische Anschaffungskosten Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
31.12.2023 01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte 85.000,00 85.000,00 0,00 0,00 85.000,00 0,00
EDV-Programme 801.566,05 633.078,55 60.329,00 29.322,50 664.085,05 137.481,00
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
886.566,05 718.078,55 60.329,00 0,00 749.085,05 137.481,00
Sachanlagen
Grund und Boden 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gebäude 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Fuhrpark 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Geschäftsausstattung 454.177,68 456.587,57 19.789,37 55.984,26 420.392,68 33.785,00
Geringwert. Wirtschaftsgüter 0,00 0,00 7.381,42 7.381,42 0,00 0,00
Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
454.177,68 456.587,57 27.170,79 63.365,68 420.392,68 33.785,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 566.045,57 0,00 0,00 0,00 0,00 566.045,57
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
566.045,57 0,00 0,00 0,00 0,00 566.045,57
Anlagevermögen 1.906.789,30 1.174.666,12 87.499,79 63.365,68 1.169.477,73 737.311,57

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023

der nobilé Aktiengesellschaft gemäß § 171 Abs. 2 AktG

Die auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 27. Oktober 2021 für weitere fünf Jahre bestellten Aufsichtsräte haben im Geschäftsjahr 2023 (" Berichtszeitraum") die Geschäftsführung der nobilé Aktiengesellschaft (" Gesellschaft") sorgfältig überwacht und die ihnen nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Der Aufsichtsrat hat sich vom Vorstand regelmäßig in Aufsichtsratssitzungen sowie durch zusätzliche schriftliche und mündliche Berichte über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft und ihrer wesentlichen Beteiligungsgesellschaften und die Geschäftsentwicklung, insbesondere die Finanz-, Investitions- und Personalplanung unterrichten lassen.

Im Berichtszeitraum fanden zwei Präsenzsitzungen des Aufsichtsrats statt, nämlich am 10. Mai 2023 und am 15. November 2023. Beide Aufsichtsratssitzungen fanden in den Geschäftsräumen von Oppenhoff & Partner, Bockenheimer Landstraße 2-4, 60306 Frankfurt am Main, statt. In diesen Sitzungen hat der Aufsichtsrat die Geschäftslage der Gesellschaft und ihrer wesentlichen Beteiligungsgesellschaften, die strategische Ausrichtung sowie die Entwicklungschancen und Geschäftsrisiken der einzelnen Segmente eingehend mit dem Vorstand erörtert. Auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen hat sich der Vorsitzende des Aufsichtsrats regelmäßig vom Vorstand über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und wesentliche Geschäftsvorfälle informieren lassen.

Der von der Hauptversammlung als Abschlussprüfer gewählte Wirtschaftsprüfer Jürgen E. Mühlhäuser hat den Jahresabschluss der Gesellschaft unter Einbeziehung der Buchführung sowie den Lagebericht geprüft. Die zu prüfenden Unterlagen und der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurden jedem Aufsichtsratsmitglied ausgehändigt. Bei der Behandlung des Jahresabschlusses und des Prüfungsberichtes im Aufsichtsrat hat der Abschlussprüfer Auskünfte erteilt und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Zudem gab der Abschlussprüfer eine ausführliche Erläuterung zu seinem Prüfungsbericht. Der Abschlussprüfer hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis der Prüfung an. Der Aufsichtsrat sieht nach dem Endergebnis seiner eigenen Prüfung keinen Anlass, Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der Gesellschaft gebilligt und dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns zugestimmt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für ihren Einsatz und ihre Leistung im abgelaufenen Geschäftsjahr.

 

Frankfurt am Main, den 15. Mai 2024

Dr. Gregor Seikel, Vorsitzender des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Frankfurt, 30.04.2024

Wolf Neuhäuser, Vorstand

Daniel Klein-Keyser, Vorstand

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die nobilé AG

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der nobilé AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der nobilé AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der gültigen Standards für Abschlussprüfungen durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben die gesetzlichen Vertreter die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der Bilanzierungsstandards durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen/dolosen Handlungen oder Unrichtigkeiten/Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - / falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht,/ aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass / aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten/höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da Verstöße betrügerisches/dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses/Darstellung insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss, die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger / bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Michelstadt, 30.04.2024

Dipl. Kfm. Jürgen E. Mühlhäuser, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

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