FLYERALARM Trading GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und Werbeartikeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kristin Vossler seit 27.11.2023 | Prokura |
Falk Pewestorf seit 27.11.2023 | Prokura |
Christoph Wolter seit 21.12.2020 | Prokura |
Igor Semenovic Zanovskiy seit 8.6.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Thorsten FischerFLYERALARM Industries GmbH+1 | 90.00% |
I*** S******** Z******** | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FLYERALARM Large Format Printing GmbHWürzburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht1. Bericht über den Geschäftsverlauf und Bericht über die Lage der Gesellschaft 1.1 Geschäftstätigkeit des Unternehmens Die FLYERALARM Large Format Printing GmbH hat sich als Online-Druckerei auf das Bedrucken von großformatigen (Large Format) Werbeträgern und Werbetechnik hauptsächlich für Geschäftskunden spezialisiert. Die Gesellschaft zählt in Deutschland zu den führenden Online-Druckereien in diesem Segment. Von der Fahne bis zur Plane, von der Folie bis zum Plakat, von der Husse bis zur Werbewand bedrucken wir alles, was das Großformat zu bieten hat. Insgesamt werden derzeit mehr als 9.842 Produkte mit unterschiedlichen Formaten zum Bedrucken angeboten. Die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, Druckprodukte möglichst schnell zu fairen Preisen zu vertreiben. Hierfür hat die Gesellschaft zahlreiche Automatisierungsprozesse sowie ein Logistikkonzept entwickelt, das einen straffen Ablauf der Produktion bis zum Abnehmer garantiert. Die meisten Produkte werden täglich bedruckt und nach Wunsch im Standard-, Express-, Overnight- oder Sameday Service über Logistik-Partner ausgeliefert. 1.2 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche 1.2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingen Im Frühjahr 2021 ist die Weltwirtschaft trotz der Belastungen durch die Corona-Pandemie weiter auf Expansionskurs. Zwar sind Teile der europäischen Wirtschaft erneut gelähmt, außerhalb Europas ist die Konjunktur aber im Aufschwung. Die internationale Konjunktur wird durch die Aussicht beflügelt, dass sich im Laufe des Jahres ein Großteil der Bevölkerung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften impfen lassen kann. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres konnte sich die globale Produktion nach einem dramatischen Einbruch im Frühjahr 2020 mit einem sprunghaften Anstieg im dritten Quartal erholen und insbesondere in Asien wieder in einen Wachstumstrend zurückkehren. Von den Einschränkungen der Pandemie sind insbesondere Unternehmen mit kontaktintensiven Dienstleistungen (Gast- und Reisegewerbe sowie stationärer Einzelhandel) betroffen. Andere Wirtschaftszweige werden gegenwärtig, im Gegensatz zum Frühjahr 2020, kaum durch das Pandemiegeschehen behindert. Nach Prognosen und Berechnungen von Wirtschaftsinstituten soll sich im Jahr 2021 die globale Wirtschaftsleistung, gemessen mit dem BIP der einzelnen Länder nach einem Einbruch von -3,6% im Jahr 2020 wieder um 6,3% verbessern. Der Welthandel soll sich nach einem Einbruch im Jahr 2020 um -5,6% wieder um +8,2% verbessern. Quellenangabe: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2021, DIW Berlin Die Corona-Pandemie hat die Weltwirtschaft im Jahr 2020 in einer Phase mit nachlassender wirtschaftlicher Dynamik geschwächt. Entsprechend der Intensität des Pandemieverlaufs und den von den einzelnen Staaten ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung ist der Rückgang der wirtschaftlichen Leistung unterschiedlich ausgefallen. Zur Verdeutlichung haben wir die Angaben zum realen Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Gemeinschaftsdiagnosen Herbst 2020, für Angaben zu dem Jahr 2019 sowie der Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2021, für die Angaben des Jahres 2020 sowie zum Gewicht, in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
Die fortgeschrittenen Volkswirtschaften sind: EU 27, Großbritannien, Schweiz, Norwegen, USA, Kanada, Japan, Südkorea, Taiwan, Singapur und Hongkong (Sonderverwaltungszone China). Schwellenländer sind: Russland, Türkei, China ohne Hongkong, Indien, Indonesien, Thailand, Malaysia, Philippinen und Lateinamerika. Quellenangabe: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2020, DIW Berlin 1.2.2 Europäischer Wirtschaftsraum, EU-27 Länder und MOE-Länder Die Produktion im Euroraum schwankt seit dem Ausbruch der Pandemie sehr stark. Nachdem sie im ersten Halbjahr als Folge der Eindämmungsmaßnahmen eingebrochen war, führten schrittweise Lockerungen im Sommer zu einer raschen Erholung. Diese wurde aber im vierten Quartal schon wieder gestoppt, weil es mit Anstiegen der Infektionszahlen zu erneuten Verschärfungen der Eindämmungsmaßnahmen kam. Allerdings erwiesen sich die Maßnahmen im Spätherbst und Winter für die Wirtschaftstätigkeit als weitaus weniger einschränkend als im Frühjahr, da sie sich nunmehr auf die kontaktintensiven Aktivitäten beschränkten. In den konsumnahen Wirtschaftsbereichen ging die Brutto-Wertschöpfung erneut zurück, weil Ausgangssperren, Reisebeschränkungen und strengere Kontaktbeschränkungen verhängt wurden. Im davon weniger betroffenen Produzierenden Gewerbe setzte sich die Erholung hingegen fort. Insgesamt hat sich das reale BIP im Euroraum nach einem Wachstum in Höhe von +1,3 % im vergangenen Jahr um -6,8 % im Jahr 2020 vermindert. Für die Jahre 2021 und 2022 werden Steigerungen in Höhe von +4,3 % und +4,2 % prognostiziert. Die Wirtschaft in den mittel- und osteuropäischen Ländern (sog. MOE-Länder) wurde mit einer Verminderung um -4,0 % in 2020 (2019: Wachstum um +3,9 %) nicht so stark von der Covid-Pandemie belastet. Für die Jahre 2021 und 2022 werden Veränderungen von +4,0 % und +4,6 % prognostiziert. Der Euroraum hat einen gewichteten Anteil von 85,5 % (i.Vj. 85,7 %) an der Wirtschaftsleistung der EU-27; davon entfallen 10,3% (im Vorjahr: 10,3 %) auf die MOE-Länder. Quellenangabe: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2021, DIW Berlin Die größten Volkswirtschaften im Euro-Raum, gemessen am Anteil des BIP sind Deutschland (24,7%), gefolgt von, Frankreich (17,4%), Italien (12,8%), Spanien (8,9%;) und die Niederlande (5,8%). Flyeralarm ist in allen genannten Volkswirtschaften durch seine Tochtergesellschaften vertreten. Insgesamt ist festzustellen, dass im Jahr 2020 die wirtschaftliche Entwicklung in den EU-27 Ländern mit -6,3 % deutlich niedriger als in den Vorjahren (2019: +1,5%; 2018: +2,2 %) ausgefallen ist und im Jahr 2021 mit einer prognostizierten Rate von 4,2 % wieder kräftig wachsen soll. Die Covid-Pandemie hat sich zum Teil recht unterschiedlich auf die wirtschaftliche Entwicklung in den einzelnen Ländern des Euro-Raums ausgewirkt. Gemessen am BIP war in Deutschland ein Rückgang in Höhe von -4,9% zu verzeichnen. In Frankreich wurde ein Rückgang um -8,2%, in Italien um -9,0% und in Spanien um -11,0% festgestellt. Die den Niederlanden betrug der Rückgang -3,8%. 1.2.3 Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland Das erste Jahr der Corona-Pandemie stand im Zeichen extremer Schwankungen der ökonomischen Aktivität und einer massiven Lähmung der Binnenwirtschaft. Im Verlauf des ersten Halbjahres 2020 brach die Wirtschaftsleistung gemessen mit dem realen Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit -11,5% so drastisch ein wie noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik. Im Mai setzte ein kräftiger Erholungsprozess ein, und im dritten Quartal waren bereits zwei Drittel des Einbruchs aufgeholt. Anders als in früheren Krisen wirkte der private Konsum nicht stabilisierend, vielmehr war er ursächlich für die starken Schwankungen. Infektionsschutzmaßnahmen haben zahlreiche kontaktintensive Geschäftsmodelle vor allem in den konsumbezogenen Dienstleistungen behindert, sodass die privaten Haushalte ihre Ausgaben nicht wie gewohnt tätigen konnten. Der private Konsum hat sich im ersten Quartal 2020 um -2,3% vermindert und ist im zweiten Quartal um weitere -11,0% eingebrochen. Er konnte sich im dritten Quartal um +10,8% erholen und verzeichnete im vierten Quartal einen weiteren Einbruch um -3,3%. Für das erste Quartal 2021 wurde ein weiterer Rückgang um -7,0% berechnet. Bei den Exporten wurden im Jahr 2020 größere Schwankungen festgestellt. Hier wurden in den ersten beiden Quartalen Rückgange von - 3,3% und -20,4% gemessen. In der zweiten Jahreshälfte betrug das Wachstum +18,0% und +4,5%. Quellenangabe: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2020, DIW Berlin Untersagt wurden insbesondere Dienstleistungen in den Bereichen Freizeit, Unterhaltung, Kultur, Beherbergung und Gaststätten sowie Bildung, Erziehung und Betreuung. Aber auch viele Einzelhändler haben ihre Verkaufsstellen schließen müssen. Unternehmen in anderen Wirtschaftsbereichen sind zwar nicht unmittelbar von diesem staatlich verordneten Shutdown betroffen. Dennoch bekommen sie dessen Folgen zu spüren, auch weil die Menschen aus Sorge um ihre Gesundheit von sich aus Konsum reduzieren, wenn er unmittelbaren Kontakt zu anderen Personen mit sich bringt. Auch wird das Arbeitsangebot durch fehlende Kinderbetreuung und Störungen beim grenzüberschreitenden Personenverkehr eingeschränkt. Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe drosselten zudem ihre Produktion teilweise erheblich, da infolge der globalen Pandemie-Bekämpfung Lieferketten gestört und Aufträge weggebrochen sind. Das Bruttoinlandsprodukt ist bereits im ersten Quartal 2020 um -2,0 % vermindert und im zweiten Quartal um -9,7 % eingebrochen. Dies ist der stärkste, seit Beginn der Vierteljahresrechnung im Jahr 1970, gemessene Rückgang in Deutschland und mehr als doppelt so groß wie jener während der Weltfinanzkrise im ersten Quartal 2009. Im dritten Quartal setzte mit +8,5% eine Erholung ein, welche sich mit +0,3% im vierten Quartal fortgesetzt hat. Im Vergleich zum Vorjahr (Wachstum: +0,6%) errechnet sich ein Rückgang um -4,9%. Aufgrund von neuen Infektionswellen ist das BIP im ersten Quartal 2021 wieder um -1,8% vermindert. 1.2.4 Branchenentwicklung, Für die deutsche Druck- und Medienindustrie war das Jahr 2020 kein leichtes Jahr. Die Werbeeinahamen im Bereich Print sind nach Angaben des ZAW und Berechnungen des bvdm. nach einem Rückgang im Jahr 2019 um -5,7% auf Mio. EUR 10.494 im Jahr 2020 um weitere -15,8% auf Mio. EUR 8.831 gesunken. Die Produktionswerte der in Deutschland erzeugten Druckerzeugnisse sind nach Berechnungen des Bundesverbandes nach einem Rückgang im Jahr 2019 um -2,3% auf Mio. EUR 12.205 im Jahr 2020 um -11,5% auf Mio. EUR 10.801vermindert. Quellenangaben: bvdm. Bundesverband Druck und Medien e.V., Berlin Internetpräsenz; Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW), Datenstand: Juni 2021; Statistisches Bundesamt, Datenstand: Juni 2021, Berichtskreis: Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten Der deutliche Rückgang der in Deutschland im Jahr 2020 hergestellten Druckerzeugnisse wurde nach unserer Beurteilung im Wesentlichen durch Infektionsschutzmaßnahen zur Eindämmung der Covid-Pandemie und die damit einhergehenden wirtschaftlichen Beschränkungen bei Unternehmen mit kontaktintensiven Geschäftsmodellen verursacht. 2. Geschäftsverlauf und Lage 2.1 Geschäftsverlauf Die Gesellschaft konnte bei starkem Preis- und Wettbewerbsdruck sowie bei denkbar schwierigsten Marktbedingungen im Geschäftsjahr 2020 ihre Marktposition verteidigen. Die bestehenden Kunden setzten bei einer Lockerung von Covid-Beschränkungen vornehmlich die Zusammenarbeit fort; darüber hinaus konnten Neukunden akquiriert werden, sodass sich die Kundenbasis verbreitert hat. Die Gesellschaft konnte sich im Jahr 2020 dem negativen Einfluss der Corona-Pandemie in Deutschland nicht entziehen, da ein wesentlicher Teil unserer Kunden direkt oder indirekt aufgrund von Maßnahmen zum Infektionsschutz in ihrer geschäftlichen Tätigkeit eingeschränkt wurden. Die Gesellschaft ist mit einer guten Auftragslage in das Jahr 2020 gestartet und hat in den ersten beiden Monaten planmäßige Umsätze erwirtschaftet. Die Ausbreitung des COVID-19 Virus im März 2020 ging mit einem signifikanten Rückgang der Auftragseingänge einher. Im Einklang mit der gesamtwirtschaftlichen Erholung und von eingeleiteten Gegenmaßnahmen der Geschäftsführung hat sich die Auftragslage der Gesellschaft in der zweiten Jahreshälfte deutlich verbessert. Trotz der Gegenmaßnahmen konnte die Gesellschaft im Jahr 2020 analog zur europäischen Gesamtwirtschaft kein Wachstum gegenüber dem Vorjahr generieren. Die Corona-Pandemie hat das gesamte Geschäftsjahr der Gesellschaft wesentlich beeinflusst. Durch innovative Produktentwicklungen, Kundenfokussierung und attraktive Preismodelle konnten wir unsere Berechnungen und Prognosen für das Jahr 2020 erfüllen. Der im Jahr 2020 realisierte Umsatz in Höhe von TEUR 30.341 liegt TEUR 241 bzw. +0,8% über unseren Planungen. Unser Ziel das Jahr 2020, vor Berücksichtigung der Ergebnisabführung an unsere Muttergesellschaft, mit einem leicht positiven Ergebnis abzuschließen konnten wir nicht erreichen. Hierfür sind primär die mit der Produktion einhergehenden Fixkosten sowie nicht lineare Kostenverläufe, welche nicht kurzfristig an das im Jahr 2020 rückläufige Ertragsniveau angepasst werden konnten, verantwortlich. Das im Jahr 2020 erzielte Ergebnis vor Verlustübernahme in Höhe von TEUR -1.232 liegt unterhalb der Erwartungen der Geschäftsleitung. Daher ist die Geschäftsleitung mit dem Geschäftsverlauf auch unter Berücksichtigung der durch die Covid-Pandemie hervorgerufenen Einschränkungen nicht mehr zufrieden. Im Jahr 2020 konnte die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von TEUR 30.341 (im Vorjahr: TEUR 37.273) erzielen. Der Rückgang in Höhe von -18,6% ist eine unmittelbare Folge der Corona-Pandemie. Aufgrund der vorherrschenden Marktbedingungen konnten wir keine Preiserhöhungen platzieren, um Preisesteigerungen für Rohstoffe und Energie ertragswirksam an Kunden weiterzugeben. Aufgrund der permanenten Fortentwicklung unserer Produktionsprozesse ist es uns gelungen die Rohertragsmarge von 36,4% auf 38,3% zu verbessern. Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie hat die Gesellschaft ein kontinuierliches Wachstum vollzogen, welches mit der Erweiterung der betrieblichen Kapazitäten einhergeht. Im Vergleich zum Vorjahr ist daher der Betriebsaufwand um TEUR 754 bzw. +6,0% auf TEUR 13.359 angestiegen. Wir sind stolz darauf, dass wir bei schwierigsten Marktbedingungen im Jahr 2020 alle Arbeitsplätze im Unternehmen erhalten und weiter ausbauen konnten. Im Rahmen unserer strategischen Weiterentwicklung haben wir auch im Jahr 2020 unseren Fokus auf die Verbesserung von internen Strukturen und Verfahren gerichtet, um flexibel auf die Herausforderungen der Covid-Pandemie zu agieren. Diese Verbesserungen legen auch die Grundlagen, um nach dem Überwinden der Covid-Pandemie wieder ein kontinuierliches Unternehmenswachstum zu generieren und um den Bekanntheitsgrad der Marke FLYERALARM weiter zu verbessern. 2.2 Ertragslage Der im Jahr 2020 erwirtschafte Umsatz ist um TEUR 6.932 bzw. -18,6 % auf TEUR 30.341 vermindert. Diese Verminderung ist ein unmittelbarer Effekt der Covid-Pandemie. Die Materialaufwandsquote hat sich von 63,6% auf 61,7% verbessert; hierzu haben insbesondere die gegenüber dem Vorjahr verminderten Druckkosten beigetragen. Diese konnten insbesondere durch verkürzte Produktionszeiten, Workflow-Automatisierung, die Bündelung von Druckaufträgen sowie durch Software gesteuerte Prozessoptimierung der Druckmaschinen weiter optimiert werden. Infolge dessen hat sich die Rohmarge von 36,4% auf 38,3% im Vorjahresvergleich verbessert. Es errechnet sich ein um TEUR 1.951 (bzw. -14,4%) verminderter Rohertrag in Höhe von TEUR 11.628. Der um die Erstattung von Kurzarbeit in Höhe von TEUR 202 bereinigte Personalaufwand ist im Verhältnis zu den Umsatzerlösen von 20,4% auf 26,3% und damit um 4,9% angestiegen. Er beträgt TEUR 7.980 (Vorjahr TEUR 7.608). Unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen von TEUR 349 (Vorjahr TEUR 354), sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 5.029 (Vorjahr TEUR 4.641), betrieblichen Steuern TEUR 1 (Vorjahr TEUR 2) sowie sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 338 (Vorjahr TEUR 156) wurde ein Betriebsergebnis bzw. EBIT von TEUR -1.393 (Vorjahr TEUR 1.130) erzielt. Die Erhöhung der Personalaufwendungen um +4,9% resultiert aus der Erhöhung der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter um 10 (bzw. + 10,5%) auf 211. Insbesondere die Erweiterung der Produktions- und Lagerflächen haben auch im Jahr 2020 zum Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 388 auf TEUR 5.029 beigetragen. Die Verminderung bei den planmäßigen Abschreibungen um TEUR 5 ist stichtagsbedingt. Infolge der Corona-Pandemie wurden im Jahr 2020 lediglich Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in das materielle und immaterielle Anlagevermögen in Höhe von TEUR 303 (Vorjahr TEUR 668) getätigt. Durch effektive Kostenkontrollen wurde der Anstieg bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen um +8,4% gegenüber dem Vorjahr begrenzt. Das Finanzergebnis ist im Jahr 2020 um TEUR -32 auf TEUR -47 angestiegen. Diese Erhöhung ist auf die Nutzung von Zahlungszielen zurückzuführen. Das Neutrale Ergebnis in Höhe von TEUR 208 (Vorjahr TEUR -2) ist durch die Erstattung von Kurzarbeitergeld in Höhe von TEUR 202 geprägt. Aufgrund des ab dem Jahr 2016 wirksamen Organschafts- und Ergebnisabführungsvertrags erhalten wir für das Jahr 2020 einen Ausgleich von unserer Muttergesellschaft und schließen das Jahr mit einem ausgeglichenen Ergebnis ab. 2.3 Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 892 bzw. 13,0% auf TEUR 7.779 erhöht. Auf der Aktivseite steht einem um TEUR 963 (bzw. +18,2%) erhöhten Umlaufvermögen ein um TEUR 71 bzw. -4,4% vermindertes Anlagevermögen gegenüber. Im Umlaufvermögen stehen den um TEUR 873 (bzw. +20,1%) erhöhten Vorräten und um TEUR 333 (bzw. +157,8%) erhöhten sonstigen Vermögensgegenständen und Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR 139 (bzw. -23,0%) verminderte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie um TEUR 104 (bzw. -83,9%) reduzierte flüssige Mittel gegenüber. Das Anlagevermögen ist am Bilanzstichtag vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags ist das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr unverändert. Infolge der um TEUR 892 erhöhte Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote von 25,6% auf 22,6% vermindert. Die Erhöhungen sind auf der Passiv-Seite mit TEUR 883 bzw. +35,3% in wesentlichem Umfang durch das Gesellschaftsverhältnis geprägt. 2.4 Finanzlage Die Gesellschaft konnte im Jahr 2020 aus laufender Geschäftstätigkeit Finanzmittel in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 445) erwirtschaften. Die stichtagsbezogene Verminderung des Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit im Vorjahresvergleich um TEUR 435 (-97,8 %) resultiert im Wesentlichen aus dem negativen Periodenergebnis vor Verlustübernahme in Höhe von TEUR -1.232. Die zusammengefassten Positionen des aktiven- und des passiven Working Capital haben sich gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 1.068 sowie TEUR 1.933 wieder deutlich erhöht und haben dazu beigetragen, dass noch ein positiver Cashflow realisiert werden konnte. Im Rahmen der Finanztätigkeit hat die Gesellschaft im Jahr 2020 unter Beachtung der uneingeschränkten Liquidität Finanzmittel in Höhe von TEUR 259 (Vorjahr: TEUR 588) verbraucht. Im Einzelnen wurden TEUR 4 (Vorjahr TEUR 18) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und TEUR 299 (Vorjahr TEUR 660) in das Sachanlagevermögen verwendet. Aus der Veräußerung von Gegenständen des Anlagenvermögens wurden TEUR 42 eingenommen. Weiterhin sind Zinserträge in Höhe von TEUR 2 zu erwähnen. Zur Finanzierung der Investitionen hat der Gesellschafter Finanzmittel gewährt. Die Gesellschaft konnte im Jahr 2020 die Bankkredite planmäßig mit TEUR 56 (im Vorjahr TEUR 54) tilgen und alle übrigen finanziellen Verpflichtungen fristgerecht und vollumfänglich erfüllen. Der Gesellschafter hat im Jahr 2020 Finanzmittel in Höhe von TEUR 750 zur Verfügung gestellt. Es erfolgten Tilgungen in Höhe von TEUR 500. Nach Berücksichtigung von Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 49 (im Vorjahr TEUR 15) errechnet sich ein positiver Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 145 (Vorjahr TEUR -69). Zum 31. Dezember 2020 hat sich der Finanzmittelfonds, bestehend aus Kassenbeständen in Höhe von TEUR 1 und Bankguthaben von TEUR 19 unter Beachtung der uneingeschränkten Zahlungsfähigkeit im Vorjahresvergleich um TEUR 104 vermindert. 2.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Neben der Kundenzufriedenheit ist die Bekanntheit der Marke als nichtfinanzieller Leistungsindikator zu nennen. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Risikomanagementsystem Zum sicheren Fortbestand der Gesellschaft kommt einem effektiven Risikomanagementsystem eine bedeutende Rolle zu. Das System soll sicherstellen, dass Risiken für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens frühzeitig vom Management erkannt werden und auf systematische, nachvollziehbare Weise Maßnahmen zur Gegensteuerung ergriffen werden können. Ziel ist es, Schäden von der Gesellschaft und den Mitarbeitern abzuwenden. Aus diesem Grund hat die Geschäftsleitung der Gesellschaft ein effektives Risikofrüherkennungs-, Überwachungs- und Steuerungssystem eingerichtet und als festen Bestandteil der unternehmenseigenen Auf- und Ablauforganisation integriert. Einzelne Risiken unterliegen in Bezug auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit oder ihre Auswirkungen regelmäßigen Veränderungen. Insgesamt geht das Management davon aus, dass derzeit keine nennenswerten Risiken bestehen, die eine Auswirkung auf den Fortbestand der Gesellschaft haben könnten. Nachfolgend werden aus der Gesamtheit der beobachteten Risiken wesentliche Risikofelder und Einzelrisiken erläutert, die aus aktueller Sicht die Vermögens-, Finanz-, oder Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten. 3.2 Markt- und Wettbewerbsrisiken Der Markt für Druckerzeugnisse in Deutschland ist sowohl durch überregional tätige Druckereien, welche überwiegend durch aggressiven Wettbewerb die Kostenführerschaft erreichen wollen, als auch durch regional tätige Druckereien geprägt. Eine Mitgliederbefragung der Organisation Werbetreibende im Markenverband (kurz: OWM) ergab Anfang Mai 2021, dass die befragten Mitglieder die Umsatzentwicklung 2021 deutlich verhaltener einschätzen als noch im Herbst 2020. Jedes dritte Mitgliedsunternehmen ist inzwischen stark von der Pandemie betroffen. Auch die Werbebudgets 2021 für die Marketingkommunikation stehen damit weiter unter Druck. Die Perspektiven sind einfach zu unsicher. Jedes zweite Unternehmen rechnet mittel- bis langfristig mit abnehmenden Werbeetats. Quellenangabe: Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V. / Branchendaten / ZAW zum Werbejahr 2021 Mit einer negativen wirtschaftlichen Gesamtentwicklung sinkt auch die Nachfrage nach Druckerzeugnissen. Die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung wirken sich auch im Jahr 2021 negativ auf die primäre Kundengruppe des Unternehmens aus. Zusätzlich bedroht das Verschieben von Messen und Veranstaltungen jeglicher Art das Geschäft der Gesellschaft. Ferner nimmt die Konkurrenz sowohl durch überregional tätige Druckereien, welche überwiegend durch aggressiven Wettbewerb die Kostenführerschaft erreichen wollen, als auch durch regional tätige Druckereien zu. Die Markt- und Wettbewerbsrisiken sind daher im Jahr 2021 als hoch einzustufen. Die Gesellschaft konnte sich mit ihrem Angebot neuer Produkte im Jahr 2020 gegen überregional- und regional tätige Mitbewerber weiter behaupten. Die bedruckten Werbeträger werden in kurzer Zeit, in bester Qualität zu attraktiven Preisen gedruckt. Maßnahmen der Mittbewerber (Preis- oder Kostensenkungen) sowie deren Weiterentwicklungen könnten mittelfristig die Finanz- und Ertragslage negativ beeinflussen. Ferner bedrohen die anhaltenden Effekte der Pandemie, wie das Verbot von Veranstaltungen und Messen die Auftragslage der Gesellschaft weiter. Durch innovative Produktentwicklungen ist die Gesellschaft für die Zukunft gewappnet und fürchtet weder Markt noch Wettbewerb. 3.3 Konjunkturelle Risiken Eine günstige wirtschaftliche Entwicklung, eine hohe Anzahl von Erwerbstätigen und ein niedriges Zinsniveau sowie ein gutes Werbeklima begünstigen die Nachfrage nach den Produkten der Gesellschaft. Eine nachhaltige wirtschaftliche Eintrübung kann die Nachfrage nach den Produkten negativ beeinflussen. Nachdem sich das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienbranche im April 2021 eingetrübt hatte, hellte es sich im Mai wieder auf. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex legte gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 3,6 Punkte zu. Mittlerweile notiert der Index mit 98,8 Punkten nur noch rund 4 Prozent unter seinem Vorkrisenniveau. Derzeit tragen sowohl die mit den rückläufigen Corona-Inzidenzzahlen verbundenen Hoffnungen auf baldige Lockerungen der Einschränkungen als auch die Besserung der aktuellen Geschäftslage zur Stimmungsaufhellung bei. Quellenangabe: bvdm-Konjunkturtelegramm Mai 2021 Hierbei ist jedoch zu beachten, dass derzeit nur 18 % der Unternehmenslenker ihre derzeitige Geschäftslage als positiv, 38 % hingegen als schlecht beurteilen. Es wird betont, dass nach wie vor rund 52 % der Unternehmen ihren Auftragsbestand als "zu klein" und 40 Prozent ihre aktuelle Ertragssituation als schwach einstufen. Die vergangenen 15 Monate haben gezeigt, dass ein bisher nicht bekannter Virus nachhaltig die Konjunktur beeinträchtigen kann. Wir gehen davon aus, dass sich mit fortschreitenden Impfungen in Deutschland und den damit einhergehenden Lockerungen bei den Kontakt-Beschränkungen die Konjunktur nachhaltig erholen kann. In der Folge wird sich das Werbeklima und die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen wieder erholen. Mit einer nachhaltigen Erholung wird im dritten Quartal des laufenden Jahres gerechnet. 3.4 Personalrisiko Der Verlust von Fach- und Führungskräften oder Engpässe bei der Rekrutierung von Mitarbeitern stellt ein potenzielles Risiko dar. Durch verschiedene Maßnahmen sowie laufende strategische Personalprojekte sollen die Mitarbeiter qualifiziert, motiviert und langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Die Einhaltung und konsequente Anwendung der Hygiene- und Abstandsregelungen hat einen Ausbruch des Virus in der Gesellschaft verhindert. 3.5 Bonitätsrisiken von Kunden Einem Bonitätsrisiko begegnet die Gesellschaft dadurch, dass die Versendung der Ware per Nachnahme, Kreditkarte, Sofortüberweisung, Barzahlung, PayPal und Vorauskasse erfolgt. Die bisherigen Maßnahmen haben sich auch in der derzeitigen Corona-Krise bewährt und sorgen dafür, dass die Gesellschaft nicht in wesentlichem Umfang mit Forderungsausfällen konfrontiert wird. 3.6 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und in seltenen Fällen über die Kreditlinien verschiedener Banken. Das Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement und vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung informieren wir uns stets über die Bonität unserer Kunden. 3.7 Chancenbericht Die Stärken der deutschen Unternehmen liegen im internationalen Vergleich insbesondere im technologischen Vorsprung als auch der relativen Unabhängigkeit von internationalen Krisen. Die bestehende Unsicherheit am Markt für Druckerzeugnisse zeigt jedoch, dass die Branche einem starken Wandel unterliegt. Risiken liegen in der weiterhin starken Abhängigkeit von Energie- und Rohstoffpreisen wie auch im Preiskampf, der im Rahmen der Marktkonsolidierung zu beobachten ist. Nach Berechnungen der Wirtschaftsforschungsinstitute ist die Wirtschaftsleistung im ersten Vierteljahr 2021 um -1,8% geschrumpft. Für das zweite und dritte Quartal werden Wachstumsraten von +2,6% und +2,8% bzw. +3,7% für das gesamte Jahr 2021 prognostiziert. Die Zahl der Erwerbstätigen hat sich im Jahr 2020 um Tsd. 487 (bzw. -1,1%) auf Tsd. 44.782 vermindert. Für die Jahre 2021 und 2022 wird mit einem Anstieg der Erwerbstätigen um Tsd. +26 und Tsd +539 gerechnet. Es wird jedoch betont, dass die Corona-Pandemie weiterhin das bedeutendste Abwärtsrisiko für Prognosen ist. Der private Konsum hat im Jahr 2020 um -3,2% abgenommen. Für das Jahre 2021 und 2022 werden Steigerungen von +0,1% und +4,2% prognostiziert. Die konjunkturelle Entwicklung hängt entscheidend davon ab, dass die Pandemie im Jahr 2021 überwunden wird und dass nicht erneut flächendeckende staatliche Eindämmungsmaßnahmen notwendig werden. Quellenangabe: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2021, DIW Berlin - Lage und Prognose der deutschen Wirtschaft Wir gehen davon aus, dass kein weiterer staatlich verordneter flächenübergreifender Shutdown in Deutschland und Ländern in welchen wir mit Vertriebsgesellschaften vertreten sind notwendig wird und sich die deutsche Wirtschaft und der private Konsum wie vorstehend dargelegt erholen wird. 4. Prognosebericht 4.1 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Der Bekanntheitsgrad der Marke FLYERALARM, die bereits erreichte Unternehmensgröße der FLYERALARM Large Format Printing GmbH und eine zunehmende Produktdifferenzierung in den stark wachsenden Feldern der Werbetechnik lassen auch weiterhin auf eine positive Entwicklung der Umsatzerlöse der Gesellschaft schließen. Sowohl der Bekanntheitsgrad als auch die Reichweite der Vertriebskanäle der Marke FLYERALARM und die zunehmende Produktdifferenzierung im Bereich Werbetechnik, lassen auch weiterhin auf eine positive Entwicklung der Umsatzerlöse der FLYERALARM Large Format Printing GmbH schließen. Die Marke FLYERALARM wird sich durch diverse Marketingmaßnahmen im In- und Ausland sowie durch den Ausbau des Leistungs- und Produktspektrums weiterhin erfolgreich etablieren. An diesen Maßnahmen soll auch die FLYERALARM Large Format Printing GmbH partizipieren. Es gilt, diese positiven Entwicklungen in 2021 weiter zu führen und Marktanteile weiter auszubauen. Der Produktmix soll im Rahmen weiterer Produktdiversifikation weiter ausgebaut und optimiert werden. Vor allem die Optimierung und der Ausbau des Vertriebs individueller Druck- und Werbetechnikprodukte steht dabei im Fokus. Die FLYERALARM Large Format Printing GmbH erwartet aufgrund der positiven Entwicklung bei den Inzidenzwerten in Deutschland und Europa mit einer leichten Erholung der Auftragslage im Jahr 2021. Die negativen Effekte des COVID-19 Virus auf die Beschaffungsmärkte können auch im Jahr 2021 zu steigenden Preisen der Materialien und der Logistik führen. Aufgrund der vorliegenden Unsicherheiten ist es uns gegenwärtig nicht möglich eine Prognose für das Jahr 2021 und darüber hinaus abzugeben da wir die Auswirkungen auf die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis noch nicht mit hinreichender Sicherheit quantifizieren können. 4.2 Ausbau unseres Onlineshops, unseres Produktsortiments und Leistungsspektrums Wie bereits in den Vorjahren werden wir auch in 2021 unseren Onlineshop weiter ausbauen und das Produktsortiment erweitern. Unter anderem werden Produktpräsentation, Navigation, Bestellablauf und die angebotenen Zahlarten weiter optimiert. Unser Angebot wird durch laufende Projekte weiter optimiert und durch Produktvielfalt wie auch neue Einführungen deutlich erweitert. Insbesondere im bisher kaum bedienten Individualgeschäft wird weiter optimiert, um neue Potenziale zu heben.
Würzburg, den 21. September 2021 gez. Igor Zanovskiy BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes in den jeweils gültigen Fassungen aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft weist nach den in § 267 Abs. 2 HGB zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Aufgrund der Fortentwicklung der Kostenrechnung und des Kontenrahmens gab es Verschiebungen in der GuV bei den Positionen Materialaufwand, Personalaufwand, sonstigen betrieblichen Aufwendungen und den sonstigen Steuern. Aus Gründen der Klarheit und Nachvollziehbarkeit wurden die Zahlen des Jahres 2019 entsprechend angepasst. Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden größenabhängigen Erleichterungsvorschriften nach § 288 Abs. 2 HGB für die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen (§285 Nr. 4 HGB) sowie die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB) in Anspruch genommen. Die Angabe der Bezüge nach § 285 Nr. 9 Buchstaben a) und b) HGB sind mit Hinweis auf die Schutzklausel (§ 286 Abs. 4 HGB) nicht erforderlich. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die entgeltlich erworbenen abnutzbaren immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare, planmäßige Abschreibungen bilanziert. Die Nutzungsdauern wurden mit zwei bis fünf Jahren angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauern wurden mit 2 bis 15 Jahren in Anlehnung an den vom Bundesministerium der Finanzen herausgegebenen amtlichen AfA-Tabellen festgesetzt. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind binnen Jahresfrist fällig. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf . Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen wurden Erfahrungswerte der Druckindustrie berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode). III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist im Einzelnen im Anlagenspiegel dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind binnen Jahresfrist fällig. Sie enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 74.049,16 (Vorjahr EUR 25.370,68). Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Urlaub, Überstunden, Erholungspauschalen, Beiträge, ungewisse Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen für Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und die Aufbewahrung von Unterlagen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 164.996,03 sind EUR 56.002,20 innerhalb eines Jahres fällig; EUR 108.993,83 haben eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren.Sie sind durch Sicherungsübereignungen von Maschinen gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 3.193.627,78 (im Vorjahr EUR 2.360.526,29) sind zugleich Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Davon sind EUR 754.381,24 innerhalb eines Jahres fällig, EUR 2.439.246,54 haben eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Von den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 823.654,65 sind EUR 683.054,65 innerhalb eines Jahres fällig, EUR 140.600,00 heben eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte: Der Nutzung des Fuhrparks liegen 9 (Vorjahr 11) Operating-Leasingverträge zugrunde. Diese Vorgehensweise trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. Die Leasingverträge führen zu einem jährlichen Aufwand von TEUR 98 (Gesamtverpflichtung TEUR 293; Restverpflichtung TEUR 122); sie haben noch Restlaufzeiten zwischen 4 und 29 Monaten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Die Gesellschaft hat zur Nutzung von Produktions- und Verwaltungsflächen mit nahestehenden Unternehmen Mietverträge mit kurzfristiger Laufzeit abgeschlossen. Zur Nutzung des Maschinenparks hat die Gesellschaft mit dem Mutternunternehmen und verbundenen Unternehmen Mietverträge abgeschossen. Die Laufzeit und die Miethöhe orientieren sich dabei an der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der einzelnen Maschinen. Die Verpflichtungen aus den Verträgen belaufen sich auf ca. TEUR 8.391 davon werden rd. TEUR 1.960 innerhalb eines Jahres fällig. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Umsatzerlöse wurden nahezu vollständig im Inland erwirtschaftet. V. Sonstige Angaben Unternehmensorgane Zum Geschäftsführer der Gesellschaft war bestellt: Herr Igor Zanovskiy, Würzburg Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüge der Geschäftsführung Die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstaben a) und b) HGB unterbleiben jeweils mit Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt i.S.v. § 267 Abs. 5 HGB waren im Jahr 2020 211 (im Vorjahr 191) Mitarbeiter, davon 184 in der Produktion und 27 in der Verwaltung, beschäftigt. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird mit Hinweis auf § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet. GewinnverwendungsvorschlagAufgrund des wirksamen Organschaftsvertrages mit Ergebnisabführung erfolgen keine Angaben zur Gewinnverwendung. Unterschrift des Geschäftsführers
Würzburg, den 21. September 2021 gez. Igor Zanovskiy Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.09.2021 festgestellt. In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FLYERALARM Large Format Printing GmbH, Würzburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FLYERALARM Large Format Printing GmbH, Würzburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FLYERALARM Large Format Printing GmbH, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Offenbach am Main, den 21. September 2021 HaackSchubert
GmbH
gez. Hartmut W. Schubert, Wirtschaftsprüfer gez. Markus Keiner, Wirtschaftsprüfer |
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