Vishay Europe GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Trautmann seit 25.11.2025 | Prokura |
Mathias Fröhlich seit 25.11.2025 | Prokura |
Jochen Siebert seit 22.4.2025 | Geschäftsführer |
Harry Haßfurter seit 7.1.2025 | Geschäftsführer |
Wolfgang Peisl seit 9.2.2024 | Prokura |
Norbert Pieper seit 21.8.2003 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Vishay Israel Limited | 82.86% |
Vishay Europe GmbHEigenbeteiligung | 14.08% |
Z.T.R. ELECTRONIC Ltd. | 3.06% |
Vishay Intertechnology, Inc. | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vishay Electronic GmbHSelbJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Vishay Electronic GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Vishay Electronic GmbH, Selb - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vishay Electronic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 25. Juni 2024 EY
GmbH & Co. KG
Schuberth, Wirtschaftsprüfer Schütz, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Vishay Electronic GmbH mit Sitz in Selb im Handelsregister des Amtsgerichts Hof unter der Nummer HRB 1895 eingetragen. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Sie sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Dabei wird Software über einen Zeitraum von 3 Jahren (lineare Methode) und Produktionssoftware über fünf Jahre (lineare Methode) abgeschrieben. Den Konzessionen/gewerblichen Schutzrechten wird eine Nutzungsdauer entsprechend der Vertragslaufzeit bzw. gemäß Europäischem Patentrecht zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die der Abschreibung zugrunde liegenden Nutzungsdauern sind folgende: Gebäude (10 bis 50 Jahre), technische Anlagen und Maschinen (6 bis 20 Jahre), andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (3 bis 15 Jahre). Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs sofort als Betriebsausgaben erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig und unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode. Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Dies entspricht der erwarteten Nutzungsdauer des erworbenen Know-hows sowie den zu Grunde liegenden Produktlebenszyklen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Das Wertaufholungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB wurde berücksichtigt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h., es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen gegebenenfalls Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Kassenbestände bzw. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Langfristige Forderungen, die keine Zinsbestandteile beinhalten, wurden aufgrund der Langfristigkeit mit dem Barwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten neben den Rückstellungen aus Einzelzusagen auch Rückstellungen aufgrund von Betriebsvereinbarungen und Rückstellungen für die Verpflichtung zur Zahlung von Sterbegeld. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte zum 31. Dezember 2023 nach der "Projected-Unit-Credit-Methode". Die Verpflichtung wurde mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der Deutschen Bundesbank von 1,83% abgezinst. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen und Fluktuation wurden bei der Ermittlung berücksichtigt. Dabei gehen wir derzeit von jährlichen Gehaltssteigerungen von 3,5%, jährlichen Anpassungen von 2,4% bei Renten und 6,0% bei der Fluktuation aus. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 467 (Vj. TEUR 2.231) und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Bewertung von Rückstellungen erfolgt nach dem Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungspositionen mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB umgerechnet. Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 2. Finanzanlagen Die Angaben zum Anteilsbesitz sind der nachfolgenden Aufstellung zu entnehmen:
*) Angabe für 2023 lag noch nicht vor.
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren - wie im Vorjahr- im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 74.663 (Vj. TEUR 62.440) und aus Cash-Pool-Forderungen in Höhe von TEUR 58.620 (Vj. TEUR 70.207) und enthalten solche gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 77.556 (Vj. TEUR 79.716). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten größtenteils offene Umsatzsteuerforderungen aus steuerlichen Registrierungen der Gesellschaft im europäischen Ausland. 4. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktivischen Rechnungsabgrenzungsposten betreffen größtenteils Betriebsversicherungsbeiträge, Verbandsbeiträge sowie Wartungsverträge. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und umfassen im Wesentlichen Bonifikationen, Erlösschmälerungen, Garantieverpflichtungen, Energiekosten, Berufsgenossenschaftsabgaben, Urlaubsansprüche, nicht abgerechnete Zuschläge bzw. Mehrarbeitsvergütungen, Jubiläumszahlungen sowie Altersteilzeitverpflichtungen. 6. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind solche mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 2.717 (Vj. TEUR 1.775), sowie ferner mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 12) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sie resultieren aus der Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 51.264 (Vj. TEUR 39.132), aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 30.276 (Vj. TEUR 29.806) sowie aus Cash-Pool- Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 310 (Vj. TEUR 72) und enthalten solche gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 55.338 (Vj. TEUR 41.887). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und enthalten TEUR 1.049 (Vj. TEUR 973) aus Steuern und TEUR 173 (Vj. TEUR 174) im Rahmen der sozialen Sicherheit. 7. Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag waren keine für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft bedeutsamen Haftungsverhältnisse zu vermerken. 8. Nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen Es bestehen nicht bilanzierte Verpflichtungen aus vertraglichen Vereinbarungen. Die Zusammensetzung ist der nachfolgenden Aufstellung zu entnehmen.
Weiterhin bestehen Konsignationslagervereinbarungen mit Lieferanten von Rohstoffen. Für fast alle Verträge besteht eine Abnahmeverpflichtung. Bei den Abnahmeverpflichtungen muss die Ware in einem definierten Zeitraum entnommen werden. Zum Abschlussstichtag beträgt der Bestand TEUR 1.005. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
2. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Aus der Auflösung von Rückstellungen wurden periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.406 (Vj. TEUR 518) verbucht. Diese Werte sind in den Sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Aufsichtsrat Gemäß Gesellschaftsvertrag hat die Gesellschaft einen Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat setzt sich aus vier Vertretern der Anteilseigner und zwei Vertretern der Arbeitnehmer zusammen. Vertreter der Anteilseigner
Arbeitnehmervertreter
2. Geschäftsführung
3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a) HGB unterbleiben gem. § 286 Abs. 4 HGB, da im Berichtsjahr nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft bezogen haben. 4. Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf TEUR 51. 5. Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge TEUR 698. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 9.164. 6. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
7. Abschlussprüferhonorare Das von dem Abschlussprüfer EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, zu berechnende Gesamthonorar für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 210 und entfällt ausschließlich auf Prüfungsleistungen. 8. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft ist in 100%igem Besitz der Vishay Europe GmbH, Selb, die wiederum in mittelbarem Mehrheitsbesitz der Vishay Intertechnology Inc., Malvern, Pennsylvania, USA, steht, in deren Konzernabschluss (größter und kleinster Kreis von Unternehmen) die Gesellschaft einbezogen ist. Dieser Konzernabschluss kann am Sitz der Gesellschaft eingesehen werden. 9. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die zu einer geänderten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt hätten.
Selb, 24. Juni 2024 Die Geschäftsführung Martina Winterwerber Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Wirtschaftliche Grundlagen Der Geschäftszweck des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Schwach- und Starkstrom-Bauelementen unter dem Warenzeichen Vishay und anderer Handelsmarken, sowie der Vertrieb von anderen Schwach- und Starkstrom- Bauelementen, die von der Vishay Intertechnology, Inc. und ihren weltweiten Tochtergesellschaften, sowie Dritten hergestellt werden. B. Geschäftsverlauf Entwicklung der Branche und des Unternehmens Nach Einschätzung des Zentralverbandes der Elektrotechnik- und Elektroindustrie (kurz: ZVEI) ist das Jahr 2023 für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie insgesamt solide gewesen. Bedingt durch die Umstellung auf ein neues Basisjahr (2021) und die Anpassung des Wägungsschemas für die Berichterstattung, wird für das Jahr 2023 nur noch eine Stagnation des aggregierten Branchenoutputs ausgewiesen. Trotz dessen hat sich die Branche in einem schwierigen Umfeld als robust erwiesen. Die Unternehmen haben ihre historisch hohen Auftragsbestände abarbeiten können. Bei den Neubestellungen war jedoch bereits ab dem zweiten Quartal ein Rückgang zu verzeichnen. Abermals hat sich die in ihrer Zusammensetzung heterogene Branche uneinheitlich entwickelt. Den stärksten Produktionszuwachs verzeichneten Batterien (+7%), gefolgt von elektronischen Bauelementen (+6%), Energietechnik (+4%) und Automation (+3%). Die Gebrauchsgüter dagegen verzeichneten einen deutlichen Rückgang (-13%). Für 2023 sind die aggregierten Branchenerlöse insgesamt um 7% auf den neuerlichen Rekordwert von 239 Mrd. Euro gestiegen. Im Inland wurden letztes Jahr Geschäfte im Wert von 115 Mrd. Euro (+7%) gemacht und im Ausland von 124 Mrd. Euro (+6%). Dabei verlief die Entwicklung der Umsätze mit Partnern aus dem Euroraum mit +6% auf 44 Mrd. Euro ähnlich wie die mit Kunden aus den Drittländern mit ebenfalls +6% auf 80 Mrd. Euro. Angesichts wachsender geopolitischer Spannungen wird der europäische Binnenmarkt immer wichtiger. Die branchenweite Kapazitätsauslastung hat sich zu Beginn dieses Jahres weiter reduziert. Verglichen mit der Situation drei Monate zuvor ging sie um knapp anderthalb Prozentpunkte auf 80,5% der betriebsgewöhnlichen Vollauslastung zurück. Die durchschnittliche Reichweite der Auftragsbestände zum Jahresende mit 5,1 Produktionsmonaten war nur leicht unter dem Vorjahresniveau von 5,2 Produktionsmonaten. Die Zahl der Beschäftigten lag Ende 2023 mit knapp 910 Tsd. Beschäftigen ca. 1,3% über dem Vorjahresstand von 898 Tsd. Beschäftigten. Die Umsatzerlöse der Vishay Electronic GmbH stiegen im Jahr 2023 um 6 % auf 386.037 TEUR. Der Auftragsbestand befindet im Vergleich zum Jahr 2022 auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Hauptgrund ist die reduzierte weltweite Nachfrage in Verbindung mit höheren Kapazitäten und normalisierten Lieferzeiten. Erst für die zweite Jahreshälfte 2024 wird wieder mit einem Anstieg des Auftragseingangs gerechnet. Die Vishay Electronic GmbH bedient eine breite Produktpalette und eine damit einhergehende hohe Anzahl verschiedener Applikationen. Nach wie vor wird mit den Marktsegmenten Distribution, Industrie und Automobil-Elektronik der größte Teil des Umsatzes generiert. Umsatz- und Auftragsentwicklung Das Produktportfolio der Vishay Electronic GmbH setzt sich zusammen aus linearen und nichtlinearen Widerständen, Starkstrom-Kondensatoren, keramischen Einschicht- und Film-Leistungs-Kondensatoren sowie in geringem Umfang zugekauften Produkten von anderen Unternehmen des Vishay-Konzerns. Der Drittparteienumsatz wird von den zentralen Verkaufsgesellschaften in den Regionen erzielt. An die Stelle des Drittumsatzes tritt für die Vishay Electronic GmbH dadurch der Intercompany-Umsatz. Hierbei kommen Verrechnungspreise zum Ansatz, die unter den Kundenverkaufspreisen liegen, um den Verkaufsgesellschaften die Deckung ihrer Kosten zu ermöglichen. Weitere Aussagen über die Struktur und Entwicklung des Drittparteienumsatzes, des Auftragseingangs oder des Exportanteils sind nur bei den Verkaufsgesellschaften für die jeweiligen Regionen möglich. Die gesamten Umsatzerlöse der Vishay Electronic GmbH sind im Vergleich zum Vorjahr um 6% auf TEUR 386.037 (Vj. TEUR 363.247) gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf von Filmkondensatoren für Starkstromanwendungen. Im Produktbereich Widerstände - sowohl lineare als auch nichtlineare - gab es einen leichten Umsatzrückgang von 10% (TEUR -14.097). Nachdem 2020 am Standort Selb eine neue Produktionshalle für die Fertigung von Dünnschichtwiderständen in Betrieb genommen wurde, ist man für eine erwartbare steigende Nachfrage nach Widerständen gut gerüstet. Darüber hinaus wird in den kommenden Jahren weiter in den Ausbau der Produktionskapazitäten sowohl der nicht linearen als auch der linearen Widerstände (Dünnschicht) investiert. Im Bereich der Kondensatoren war ein Umsatzanstieg von 17% (TEUR 28.763) gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Dabei haben die Keramik-Kondensatoren gegenüber dem Jahr 2022 einen Umsatzanstieg von 12% (TEUR 5.724) erreicht. Das Geschäft mit Film-Kondensatoren verzeichnete einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 16% (TEUR -7.455). Zukünftig wird eine gute Geschäftsentwicklung in den Segmenten Industrial und Automotive erwartet. Der Umsatz des Produktbereiches ESTA (Filmkondensatoren für Starkstromanwendungen) ist zum Vorjahr stark gestiegen. Es ergab sich eine Steigerung um 41% (TEUR 30.503). Der Produktbereich ESTA Starkstromkondensatoren konnte seinen Marktanteil bei den Europäischen HGÜ-Projekten weiter ausbauen. Die Produktionsstätte der tschechischen Schwestergesellschaft (Blatna) agiert dabei in der Vishay-Unternehmensstruktur als Lohnfertiger. Die Anpassung auf Kondensatoren mit hohen Gewichten (> 240kg) wurde weitgehend abgeschlossen. Um den aktuell hohen, und gemäß Markt- und Kundeninformation, stark steigenden Bedarf an Kondensatoren für HGÜ-Projekte gerecht zu werden, wurde die Fertigungskapazität durch Investitionen und Prozessverbesserungen weiter erhöht. In Shatian wurden die ersten Pilotprojekte für HGÜ-Anlagen gefertigt und an den Kunden in China ausgeliefert. Zwischenzeitlich wurden weitere Aufträge für Kunden aus dem Bereich "Railway" produziert und ausgeliefert. Nach der Erweiterung und Anpassung der Produktpalette, wurden Qualifikationsmuster und erste Serienlieferungen für Projekte aus dem Bereich der Power-Inverter / Konverter an verschiedene Kunden geliefert. Zudem konnten durch die größere Angebotspalette und die Zusammenarbeit mit neuen lokalen Distributoren neue Aufträge generiert werden. Ende 2023 lag der gesamte Auftragsbestand der Vishay Electronic GmbH, basierend auf Verrechnungspreisen zu den konzerninternen Vertriebsgesellschaften, bei TEUR 127.563 (Vj. TEUR 189.465). Der Auftragsbestand befindet sich im Vergleich zum Jahr 2022 auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Erst für die zweite Jahreshälfte 2024 wird wieder mit einem Anstieg des Auftragseingangs gerechnet. Beschaffung Die Entwicklung der Lieferantenbasis steht im Zentrum des Beschaffungsprozesses. Bewertet werden die Lieferanten nach den Kriterien Preis, Qualität, Termintreue und technische Unterstützung. Die Performance der Lieferanten liegt nach wie vor auf einem hohen, zufriedenstellenden Niveau. Das Jahr 2023 war geprägt von den Kriegen in der Ukraine und Israel sowie den Unruhen im Suezkanal und der damit einhergehenden Verknappung der Frachtkapazitäten. Durch weitere intensive Verfolgung der Geschehnisse, proaktiver Handlungsweise und Erhöhung der Lagerbestände konnte ein Abriss in den Lieferketten vermieden werden. Im Verlauf des Jahres 2023 haben sich die stark angestiegenen Energiekosten auf hohem Niveau stabilisiert. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage haben sich die Lieferzeiten unserer Zulieferer auf ein normales Maß reduziert, was wiederum einen geringeren Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahr zulässt. Für das Jahr 2024 erwarten wir im Materialbereich stabile Preise, insbesondere durch die Implementierung von Second-Source- und Kostenreduzierungsprojekten. Bei den Dienstleistungen werden die Preiserhöhungen auf Inflationsniveau liegen. Die Vishay Electronic GmbH setzt auf langfristige und zukunftsorientierte Lieferantenbeziehungen. Somit kann auf ein gewachsenes und von hohem Qualitäts- und Leistungsbewusstsein geprägtes Verhältnis, auch in Krisenzeiten, zurückgegriffen werden, in dem die Zusammenarbeit von kurzen Abstimmungs- und Kommunikationswegen bestimmt wird. Die Versorgung des Unternehmens mit A-Materialien und kritischen Materialien ist durch Verträge und Vereinbarungen abgesichert und wird konzernweit koordiniert, um entsprechende Preisvorteile optimal nutzen und Risiken minimieren zu können. Jedoch muss weiterhin intensiv an der Ausweitung von Second-Source-Aktivitäten sowie Local-Sourcing gearbeitet werden, um ein Ausfallrisiko entsprechend minimieren und die Versorgung stets gewährleisten zu können. Die Hauptlieferanten werden zudem regelmäßig hinsichtlich Preis, Qualität, Termintreue und technischer Unterstützung überprüft und auditiert und nach Risiko klassifiziert. Der Einkauf erfüllt weiterhin die Anforderungen gemäß IATF 16949, ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001. Die behördlichen Anforderungen zum Lieferkettengesetz wurden entsprechend umgesetzt. Investitionen Der Zugang an Anlagevermögen betrug TEUR 12.484 (Vj. TEUR 8.273). In die Erweiterung der Fertigungskapazitäten für lineare und nichtlineare Widerstände, sowie keramische Kondensatoren wurden TEUR 3.992 investiert. Im Bereich Gebäude wurden Baumaßnahmen für die Kapazitätserweiterung der nichtlinearen Widerstände sowie Gebäudemodernisierungen für die linearen Widerstände und energetische Sanierungen durchgeführt. Für das Geschäftsjahr 2024 ist ein Investitionsvolumen von TEUR 18.642 für technische Anlagen und Maschinen sowie Infrastruktur und TEUR 2.723 für Gebäude budgetiert. Einen großen Anteil daran haben weiterhin die Kapazitätserweiterungen für den Produktbereich Dünnfilm. Ebenso sind Investitionen für Kapazitätserweiterungen im nichtlinearen Widerstandsbereich (mit zusätzlichen Investitionen im Gebäudebereich) sowie für Keramikkondensatoren vorgesehen. Personal- und Sozialbereich Das Jahr 2023 war im Personal- und Sozialbereich weiterhin durch die Intensivierung der Rekrutierungsanstrengungen geprägt. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl (inklusive der Auszubildenden) stieg auf 1.025 Personen (Vj. 1.001). Dies setzte den Trend aus 2022 fort. Im letzten Quartal lag die durchschnittliche Beschäftigtenzahl bei 1.040 (Vj. 1.020) Mitarbeitern. Im Ausbildungsbereich hat sich die Anzahl der Auszubildenden, im technischen und kaufmännischen Bereich, gleichbleibend entwickelt. Die Anzahl betrug 47 (Vj. 54) Auszubildende. Wir haben unser Ausbildungsplatzangebot erweitert. Leider konnten die von uns angebotenen Ausbildungsplätze jedoch nicht vollumfänglich besetzt werden. Die Anzahl der Bewerber ist nicht ausreichend im Vergleich zu unseren angebotenen Ausbildungsplätzen. Unsere Ausbildungsquote liegt bei 4,6%. Nach wie vor haben wir damit, eine im Branchenvergleich, hohe Ausbildungsquote. Eine hohe Ausbildungsquote ist zwingend erforderlich, um eine ausreichende Zahl von qualifizierten Fachkräften einsetzen zu können. Im ersten Quartal 2023 mussten vermehrt Ressourcen für die Rekrutierung von neuen Mitarbeitern bereitgestellt werden. Dieser Trend setzte sich bis zum vierten Quartal 2023 fort. Um das Business zukünftig noch besser unterstützen zu können, hat sich Vishay dafür entschieden, im Personalbereich global die Software "Workday" einzuführen. Die Einführung konnte im Dezember 2023 erfolgreich umgesetzt werden. Im Rahmen des Schulungs- und Weiterbildungsangebots kann inzwischen ein Großteil der Schulungen auch als Online-Format angeboten werden. Daher haben wir diese als festen Bestandteil in unser Angebot mit aufgenommen und bieten sowohl Präsenz- als auch Onlineformate an. Für das laufende Jahr ist mit einem gleichbleibend hohen Schulungsbedarf und somit auch mit der Erweiterung des Schulungsumfanges zu rechnen. Die Entwicklungsprogramme für Führungskräfte (Leadership Development) und Young Talents (VITAL) wurden weiterhin als virtuelle Trainings durchgeführt und konnten dadurch auch im Kalenderjahr 2023 weitergeführt werden. Es wurden weitere Formate entwickelt, die im Rahmen unserer Vishay Academy angeboten werden. Hiermit ist sichergestellt, dass Führungskräfte weltweit geschult und gezielt entwickelt werden, in Bereichen, in denen Entwicklungspotenzial festgestellt wurde. Es ist zu erwarten, dass die Anzahl an Trainings und gezielten Schulungen in den nächsten Jahren gleichbleibend hoch bleiben wird. Um die Kreativität vor allem in Forschung und Entwicklung sowie in allen technischen Bereichen zu fördern, wurden die Anreizsysteme überarbeitet. Vorschläge für technische und wirtschaftliche Verbesserungen werden entsprechend der erzielten wirtschaftlichen Leistung honoriert. Zusätzlich haben wir einen weiteren Award für unsere Mitarbeiter eingeführt. Mit dem CI@Vishay Award werden Teamleistungen in Verbesserungsprojekten im Bereich Operation honoriert. Auch die Kommunikation mit den Mitarbeitern konnte wieder vermehrt mit persönlichem Kontakt verbunden werden. Zusätzlich konnte durch die Installation einer globalen internen Kommunikationsstelle die Mitarbeiterinformation durch regelmäßige Newsletter und Videobotschaften verbessert werden. Arbeitsschutz-, Umwelt- und Gesundheitsmanagement Arbeitsschutz-, Umwelt- und Gesundheitsmanagement sind integrale Bestandteile der Unternehmens- und Produktphilosophie der Vishay Electronic GmbH. Die systematische Umsetzung von Arbeitsschutzmaßnahmen, als auch ökologisches Handeln und Denken durch Managementsysteme, zieht sich durch alle Produktions- und Dienstleistungsbereiche, von der Produktentwicklung über die Fertigungsbereiche und Werkstätten, bis zu den administrativen Abteilungen. Die Zertifizierung nach ISO 14001 für das Umwelt-Management und die Zertifizierung des Managementsystems für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nach ISO 45001 dokumentieren die gelungene Implementierung. Auch kontinuierliche Verbesserungen sind neben Anerkennung für erbrachte Leistungen vor allem Ansporn, weiter eine aktive Rolle im Arbeits- und Gesundheitsschutz und dem Umweltschutz wahrzunehmen. Die Kosten für laufende Umweltschutz- bzw. Abfallentsorgungsmaßnahmen des Geschäftsjahres betrugen TEUR 268 (Vj. TEUR 706). Die Aufwendungen für Sanierungsmaßnahmen, die sich über die nächsten Jahre erstrecken, sind durch entsprechende Rückstellungen abgedeckt. Forschung und Entwicklung Im Bereich der Dünnfilmwiderstände wurden 2023 neue Produkte wie beispielsweise Chipwiderstände in der Kleinstbaugröße 0201 für spezielle Hochfrequenz-Anwendungen in die Fertigung überführt. Diese kommen unter anderem zum Ausbau von Breitbandinternet via Satelliten zum Einsatz. Außerdem wurde aufgrund des Marktpotenzials die Weiterentwicklung der TNPV-Familie, die unter anderem in Elektrofahrzeugen Verwendung findet, aktiv forciert. Ein weiterer Fokus lag in der Pflege und kontinuierlichen Weiterentwicklung bestehender Produktlinien. Dazu zählen nicht nur weiterführende Qualifizierungen, um neuen Kundenanforderungen gerecht zu werden, sondern auch Materialsubstitutionen, um den Vishay Green-Standard zu erfüllen. Der Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeit im Bereich der Leistungswiderstände lag in der Unterstützung kundenspezifischer Projekte. Dazu zählen Bauteilauslegungen sowie deren Simulation im Rahmen des Design-In-Prozesses der Kunden. Bei den Entwicklungstätigkeiten im Bereich ESTA wurde durch die Optimierung des Innenaufbaus von Kondensatoren für HGÜ-Anlagen, eine Verringerung der Eigeninduktivität sowie eine optimierte Teilentladungssicherheit erreicht, ohne dabei die Fertigbarkeit zu beeinträchtigen. Mit der Weiterentwicklung einer sog. Segmentierung der verwendeten Filmmaterialien, erweitert die ESTA ihre technischen Möglichkeiten und stellt sich damit den Anforderungen einiger wichtiger Kunden aus dem Produktsegment HGÜ-Anlagen und Railway-Anwendungen. C. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögens- und Finanzlage Die Eigenkapitalquote bei einer Bilanzsumme von TEUR 227.782 (Vj. TEUR 221.427) liegt bei 31% (Vj. 31%). Die geringfügige Erhöhung der Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Nettoinvestitionen in Sachanlagen auf TEUR 72.936 (Vj. TEUR 67.256) zurückzuführen. Die Vorratsbestände in Höhe von TEUR 15.643 (Vj. TEUR 15.710) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 133.284 (Vj. TEUR 132.647) lagen auf dem Niveau des Vorjahres. Auf der Passivseite ist der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf TEUR 81.850 (Vj. TEUR 69.010) zu erwähnen. Dies betrifft vor allem die Verbindlichkeit gegenüber der Vishay Europe GmbH und liegt begründet in der erhöhten Abführung des Gewinns im Vergleich zum Vorjahr. Das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 74.653 (Vj. TEUR 68.970) ist zu 93% (Vj. 100%) durch das Eigenkapital gedeckt. Die Summe der liquiden Mittel und der Netto-Einlagen im konzerninternen Cash-Pooling beliefen sich auf TEUR 58.394 (Vj. TEUR 70.193). Die Deckung des Finanzbedarfes war, wie in den Vorjahren, ohne Aufnahme von Fremdkapital möglich. Darüber hinaus sind die Verbindlichkeiten zu 67% (Vj. 96%) durch die liquiden Mittel und die Einlagen im Cash-Pooling abgedeckt. Ertragslage Die gesamten Umsatzerlöse der Vishay Electronic GmbH sind im Vergleich zum Vorjahr um 6% auf TEUR 386.037 (Vj. TEUR 363.247) gestiegen. Der Anstieg des Umsatzes resultiert im Wesentlichen aus dem höheren Volumen und erhöhten Verkaufspreisen. Dies entspricht der im Vorjahr getroffenen Prognose eines leichten Umsatzanstieges. Ebenso konnte das Ergebnis vor Ergebnisabführung auf TEUR 51.264 (Vj. TEUR 39.132) gesteigert werden. Die Ergebnisverbesserung ist im Wesentlichen auf den in 2023 gestiegenen Umsatz und die damit einhergehende bessere Fixkostendeckung sowie verminderte Aufwendungen für Altersversorgung und eine positive Entwicklung im Finanzergebnis zurückzuführen. Für das Geschäftsjahr 2023 war ein Ergebnis etwas über dem Vorjahr prognostiziert. Der Gewinn wird gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag vom 3. Dezember 1993 - welcher am 18. November 2014 an die aktuellen steuerlichen Anforderungen angepasst wurde - an die Vishay Europe GmbH abgeführt. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Lage der Vishay Electronic GmbH wird unter anderem durch eine Bestandskorrektur am Markt beeinflusst, die auf die derzeit noch hohen Lagerbestände bei den Distributoren zurückzuführen ist. Trotz dieser temporären Entwicklung am Markt zeichnet sich sowohl im Umsatz und auch im Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 der Gesellschaft ein positives Gesamtbild ab. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. Das Jahresergebnis stieg demgegenüber sogar deutlich an, bedingt durch eine bessere Fixkostendeckung, die positive Entwicklung im Finanzergebnis und gegenüber dem Vorjahr deutlich geringere Aufwendungen für Altersvorsorge. Dieses Bild spiegelt sich ebenfalls in einer weiterhin ausgeglichenen und stabilen Vermögens- und Finanzlage in der Bilanz der Vishay Electronic GmbH wider. D. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Risikolage für das Unternehmen hat sich gegenüber den Vorjahren nicht maßgeblich geändert. Risiken, die sich aus dem normalen Geschäftsverlauf ergeben, wird durch ein detailliertes Budget- und Berichtssystem begegnet, um rechtzeitig gegensteuern zu können. Darüber hinaus werden die Geschäftsprozesse durch eine Reihe von Prozessindikatoren laufend gemessen und im Rahmen der Aktivitäten von Internal Audit regelmäßig überprüft. Das Geschäft mit elektronischen Bauelementen ist starken Schwankungen der Nachfrage mit zunehmend kürzeren Zyklen ausgesetzt. Dies liegt hauptsächlich am hohen Anteil von Distributoren unter den Abnehmern. Die sich hieraus ergebende Forderung nach Flexibilität in der Produktion wird durch variable Schichtmodelle, Arbeitszeitkonten und befristete Arbeitsverträge erfüllt. Vorratsrisiken, die sich aus dem Nachfrageverhalten der Kunden ergeben, wird durch ein flexibles Bestands- und Kapazitätsmanagement begegnet. Den IT-gestützten Planungssystemen kommt dabei eine große Bedeutung zu. Sie werden laufend verbessert, um Änderungen im Nachfrageverhalten der Kunden möglichst frühzeitig zu erkennen und die Kapazität entsprechend anzupassen. Langfristige Engpässe im Produktionsprozess werden durch gezielte Investitionen beseitigt. Im Markt für elektronische Bauelemente herrscht ein lebhafter Wettbewerb, der erhöhten Preisdruck und Preiswettbewerb zur Folge hat. Um auch zukünftig mit der Produktion an einem Hochlohnstandort konkurrenzfähig zu sein, wird sich auf Märkte und Anwendungen konzentriert, die eine hohe Qualität von Produkten und den damit verbundenen Serviceleistungen erfordern. Bei Produkt- und Prozessinnovationen wird häufig eng mit größeren Kunden zusammengearbeitet, um gegenwärtige und zukünftige Bedarfe besser erkennen und erfüllen zu können. Auf regionalen Wachstumsmärkten, insbesondere im Raum Asien/Pazifik, ist das Unternehmen durch konzerneigene Mitarbeiter im Marketing in den wichtigsten Ländern vor Ort vertreten. Bei der Herstellung der Produkte können Qualitäts- und Produktsicherheitsrisiken entstehen. Um diesen Risiken zu begegnen, wird mit einem umfassenden Qualitätsmanagementsystem gearbeitet. Darüber hinaus werden die Mitarbeiter entsprechend aus- und weitergebildet. Insbesondere wird das Qualitätsbewusstsein der Mitarbeiter für Kundenanforderungen im Automotive-Bereich kontinuierlich weiter geschärft. Einkaufsseitig können sich Risiken durch die Preisentwicklung bei Rohstoffen sowie durch die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten ergeben. Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten für die Schlüssel- und Vorzugsmaterialien versucht man durch gezielte Entwicklung von Zweit- oder Drittlieferanten (Second-Source) entgegenzuwirken. Der rückläufige Trend im Auftragseingang des 2. Halbjahres 2022 hat sich auch im Jahr 2023 weiter fortgesetzt, der überdurchschnittlich hohe Auftragsbestand hat sich zum Jahresende 2023 weitestgehend wieder normalisiert. Die Automobilkunden haben, angetrieben durch eine starke Forderung nach Elektrifizierung, ihre Programme mit erhöhter Nachfrage weiter fortgesetzt. Die Lagerbestandserhöhungen bei den Distributoren haben im Laufe des Jahres 2023 ihren Höhepunkt erreicht. Dadurch haben sich sowohl die Langzeitbestellungen als auch die Auftragseingangssituation deutlich reduziert bzw. nach unten angepasst. Die Lieferzeiten sind daher für viele Produkte zum Ende des Jahres wieder auf ein normalisiertes Niveau gesunken. Durch massive Investitionen im gesamten Industriebereich zum Aufbau weiterer Fertigungskapazitäten wird auf längere Sicht mit einer Stabilisierung des Angebots und der Nachfragemenge gerechnet. Eine positive Umsatzentwicklung in den signifikanten Märkten Automotive und Industrial ist daher sehr wahrscheinlich. Es werden quartalsweise Analysen durchgeführt, um potenzielle Risiken in den Beständen, in Bezug auf ihre Vermarktungsfähigkeit, zu identifizieren. Dies beinhaltet neben qualitätsbezogenen Risiken auch Analysen hinsichtlich der Umsetzbarkeit. Die Bestände werden um diese Risiken wertberichtigt. Auch potenziell zu erwartende Verluste aus der Vermarktung der Bestände werden eliminiert. Zum Geschäftsjahreswechsel lag kein neues nennenswertes Anspruchsschreiben eines Kunden in Bezug auf Produkthaftpflichtschäden vor. Mögliche Ansprüche daraus wären wie üblich bilanztechnisch über entsprechende Rückstellungen abgedeckt. Ein Risiko stellt, wie in vielen Branchen, der immer kürzer werdende Produktzyklus dar. Durch gezielte Weiterentwicklung der Produkte wird versucht, dem entgegenzusteuern, um sich zukünftige Marktchancen zu sichern. Weiterhin wird verstärkt die IT-Sicherheit verbessert. Dies beschränkt sich nicht nur allein auf den PC-Anwendungsbereich, sondern generell auf alle IT-Anlagen. Zum großen Teil wurde diese Zielsetzung durch die konsequente Umsetzung der internen Kontrollvorschriften erreicht. Das weltweite Geschäft ist Währungsschwankungen ausgesetzt. Diese Risiken werden durch ein konzernweites Cash-Pooling-Konzept gesteuert, in dem Forderungen und Verbindlichkeiten mit Konzernunternehmen gegeneinander verrechnet werden. Ein Risiko durch Forderungsausfälle besteht für das Unternehmen nicht, da sämtliche Verkäufe über die Vertriebsgesellschaften des Vishay-Konzerns erfolgen. Für unternehmensgefährdende Ereignisse, deren Risiken aus derzeitiger Sicht versicherungstechnisch abgedeckt werden können, sind entsprechende Versicherungspolicen abgeschlossen. Ein Risiko politischer Art stellt selbstverständlich weiter die gegenwärtige militärische Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine dar. Dieser Konflikt wird zwar weiterhin keinen relevanten Einfluss auf den Umsatz haben. Die in diesem Zusammenhang im Jahr 2022 signifikant gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen haben sich im Geschäftsjahr auf hohem Niveau stabilisiert. E. Voraussichtliche Entwicklung Nach Einschätzung des Zentralverbandes der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie hat sich das Geschäftsklima der deutschen Elektroindustrie zum Anfang des Jahres 2024 leicht verbessert. Die Beurteilung der aktuellen Lage im Februar fiel zwar etwas ungünstiger aus als noch im Vormonat, aber die allgemeinen Geschäftserwartungen zogen an. Angesichts des aktuell schwierigen konjunkturellen Umfelds mit Inflation, vergleichsweise hohen Zinsen und hohen Energiepreisen zeigt sich der ZVEI für 2024 noch zurückhaltend. Die Branche stehe vor einer Wachstumsdelle. Auf Jahressicht erwartet man, dass die reale Produktion um 2% nachgeben wird. Man setzt weiterhin darauf, dass die Megatrends Elektrifizierung, Digitalisierung und Automatisierung intakt sind. Der Umsatzanstieg aus dem Jahr 2022 setzte sich im Jahr 2023 fort, jedoch mit deutlich niedrigerer Wachstumsrate als im Vorjahr. Die Aussichten für das 1. Halbjahr 2024 sind signifikant rückläufig, was durch die gesamtwirtschaftliche Lage, die hohen Lagerbestände und einen stark erhöhten Wettbewerbsdruck zu begründen ist. Im 2. Halbjahr 2024 sollte sich die Lage wieder verbessern, der Gesamtumsatz sowie das Ergebnis 2024 werden sich jedoch höchstens in der Größenordnung des Vorjahres befinden. Durch den Anlauf diverser neuer Projekte im Elektrofahrzeugsegment, im Jahr 2025 wird eine erhöhte Nachfrage über einen längeren Zeitraum erwartet, die demensprechenden Maßnahmen zur Absicherung der Lieferketten sollten zum Ende des Jahres 2024 bereits sichtbar werden. Die Marketing-Aktivitäten im Raum Asien/Pazifik werden weiter verstärkt und die Verfügbarkeit der Produkte durch eine höhere Fertigungskapazität und flexiblere Produktionsprozesse optimiert. Eine Produktmixverschiebung hin zu höherwertigen Produkten wird auch zukünftig einen Beitrag zu der positiven Margensituation liefern. Für die Jahre ab 2025 wird weltweit mit einem weiteren volumenbedingten Zuwachs der Umsätze gerechnet. Grund hierfür sind die stark wachsenden neuen Anwendungsgebiete Elektromobilität, Internet of Things, 5G, Industrie 5.0 und erneuerbare Energien. Der sich weiterhin verstärkende Preiswettbewerb erfordert auch zukünftig weitere Effizienzsteigerungen und Kostenreduzierungen, um das Ergebnis auf jetzigem Niveau zu sichern. Alle Prognosen bauen auf aktuell vorliegenden Erkenntnissen auf, sind aber aufgrund der nicht vorhersehbaren weiteren Entwicklung des Weltmarktes, der zukünftigen weltpolitischen Entwicklung, der zukünftigen Entwicklung der Rohstoffpreise und des USD- Umrechnungskurses mit entsprechenden Unsicherheiten behaftet. F. Erklärung zur Unternehmensführung Die Gesellschaft ist gesetzlich - nach §§ 36 und 52 GmbHG - zur Festlegung des Frauenanteils im Aufsichtsrat, der Geschäftsführung und den beiden nächsten darunter liegenden Führungsebenen verpflichtet. Für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats wurde eine Frauenquote von 33% definiert. Basierend auf dem Ergebnis der Wahl der Arbeitnehmervertreter im Dezember 2019 konnte diese Quote nicht mehr erreicht werden. Es wird aber angestrebt, diesen Frauenanteil bei der nächsten regulären Wahl ab 2026 wieder zu erreichen. Für die Geschäftsführung wurde ein Frauenanteil von 25% und für die beiden darunter liegenden Führungsebenen eine Zielgröße von 26% definiert. Für die Geschäftsführung ist seit dem Jahr 2020 die definierte Zielgröße erreicht bzw. überschritten. Bei den Führungsebenen unterhalb der Geschäftsleitung wurde diese Zielgröße ebenso erreicht und man ist weiterhin bestrebt, dies auch in den kommenden Jahren so fortzuführen.
Selb, 24. Juni 2024 Vishay Electronic GmbH Die Geschäftsführung Martina Winterwerber Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat der Vishay Electronic GmbH hat sich von der Geschäftsführung über die Lage der Gesellschaft, den Geschäftsverlauf sowie alle wichtigen Ereignisse unterrichten lassen. Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Anhang für das Geschäftsjahr 2023 sind vom Abschlussprüfer der Gesellschaft EY GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft worden. Sie hat über das Ergebnis der Prüfung schriftlich berichtet und den Jahresabschluss mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Anhang geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung hat er keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat stimmt dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zu und spricht an die Gesellschafterversammlung die Empfehlung aus, den Jahresabschluss der Vishay Electronic GmbH zum 31. Dezember 2023 festzustellen.
Selb, 25. Juli 2024 Der Aufsichtsrat gez. E. Schädlich, Vorsitzender des Aufsichtsrats Niederschrift eines Gesellschafterbeschlusses der Vishay Electronic GmbH Wir, die unterzeichnende Alleingesellschafterin der Vishay Electronic GmbH, 95100 Selb (im folgenden "Gesellschaft" genannt), nämlich Vishay Europe GmbHDr.-Felix-Zandman-Platz 195100 Selbhalten hiermit unter Verzicht auf alle Frist- und Formvorschriften für deren Einberufung eine ordentliche Gesellschafterversammlung der Gesellschaft ab und fassen einstimmig folgende Beschlüsse:
Ende der Gesellschafterversammlung
Heilbronn, 15. Oktober 2024 Vishay Europe GmbH durch Stephan Solheid, Geschäftsführer |
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