Edesma GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Liege Norman Robson seit 22.8.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SADAF AL-KHALIJ AL-MASHARI' AL-HADITHAMahler Holding GmbH | 75.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Messer SE & Co. KGaAEigenbeteiligung | 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mahler AGS GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023der Mahler AGS GmbH, StuttgartI. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma Mahler AGS GmbH mit Sitz in Stuttgart im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 11378 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Von den größenabhängigen Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung Aktiva Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Zugänge des beweglichen Sachanlagevermögens werden zeitanteilig (pro rata temporis) abgeschrieben. Bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die unter den Finanzanlagen dargestellten sonstigen Ausleihungen sind mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Ist der beizulegende Wert der Vorräte am Abschlussstichtag niedriger als die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, werden angemessene Abschreibungen vorgenommen. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sind grundsätzlich mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch dem Herstellungsbereich zuzuordnende Material- und Fertigungsgemeinkosten. Bei der Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen werden die Grundsätze der verlustfreien Bewertung beachtet. Erhaltene Anzahlungen der Auftraggeber sind bis zur Höhe der nach den vorstehenden Grundsätzen bewerteten Herstellungskosten offen in der Bilanz unter der Hauptposition Vorräte nach der sogenannten Nettomethode abgezogen. Darüber hinaus gehende Anzahlungen sind als erhaltene Anzahlungen auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % (i.V. 1 %) gebildet. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Passiva Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) unter Anwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Bei der PUC-Methode handelt es sich um eine sogenannte Anwartschaftsbarwertmethode, bei der der bis zum Stichtag erdiente Anspruch ermittelt und dessen Barwert berechnet wird. Hierbei geht man nicht nur von Stichtagswerten aus, sondern bezieht zukünftige Änderungen wesentlicher Bewertungsparameter in die Bewertung ein. Für die Abzinsung wurde ein Rechnungszins von 1,83 % (i.V. 1,79 %) verwendet. Die Fluktuation wurde mit einer alters- und geschlechtsspezifischen Fluktuationswahrscheinlichkeit nach folgendem Schema berücksichtigt:
Als weitere Berechnungsparameter wurde eine Einkommenssteigerung von 3,00 % p.a. (i.V. 3,00 % p.a.), eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze von 2,50 % p.a. (i.V. 2,25 % p.a.) und eine Rentenanpassung von 2,50 % p.a. (i.V. 2,50 % p.a.) verwendet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Derivative Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente werden grundsätzlich nur für Sicherungszwecke eingesetzt. Die Gesellschaft bedient sich zur Minimierung von Währungsrisiken entsprechender Sicherungsgeschäfte, die nur mit bonitätsmäßig einwandfreien Banken abgeschlossen werden. Soweit effektive Sicherungsbeziehungen zwischen operativen Grundgeschäften bzw. hochwahrscheinlichen Transaktionen und dem Sicherungsgeschäft bestanden, wurden diese zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst und gemeinsam bewertet. Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmodelle- und methoden bestimmt. Umsatz- und Gewinnrealisierung Die Mahler AGS GmbH betreibt Auftragsfertigung. Die Bearbeitung der Aufträge kann sich über mehrere Geschäftsjahre erstrecken. Hinsichtlich der Umsatz- und Gewinnrealisierung wird auf den mit dem Abnehmer vereinbarten Vertragstyp abgestellt. Wird die schlüsselfertige Übergabe der Anlage vereinbart (turn key Aufträge), werden Umsatz und Gewinn erst realisiert, wenn die Anlage abgenommen worden ist oder der Performance-Test erfolgreich durchgeführt werden konnte. Bei Aufträgen, die nicht die schlüsselfertige Übergabe der Anlagen zum Vertragsinhalt haben, wird hinsichtlich der Umsatz- und Gewinnrealisierung regelmäßig auf den Zeitpunkt der Schlussrechnung gemäß Vertrag abgestellt. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Vorräte In den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ist ein Festwert für den Bestand an Büromaterial in Höhe von TEUR 5 (i.V. TEUR 5) enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle am 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Flüssige Mittel Der Posten enthält neben dem Kassenbestand die Guthaben bei Kreditinstituten. Die Guthaben bei Kreditinstituten umfassen mit TEUR 1.628 (i.V. TEUR 1.577) Termingeldkonten, die im Wesentlichen als Sicherheit für gewährte Avale und Bürgschaften verpfändet worden sind. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 2.750.000,00 und ist in voller Höhe einbezahlt. Der Jahresüberschuss 2023 beträgt EUR 2.042.511,83. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen umfassen Anwartschaften auf Pensionen für ehemalige Organmitglieder in Höhe von TEUR 332 (i.V. TEUR 352). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 38 (i.V. TEUR 172). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen hinsichtlich auftragsbezogener nachlaufender Kosten und Änderungsrisiken, Gewährleistungs- und Kulanzverpflichtungen, Verpflichtungen gegenüber Personal, Verpflichtungen aus der Berufsgenossenschaft sowie Verpflichtungen im Zusammenhang mit Rechts- und Beratungskosten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten, die Warenlieferungen betreffen, bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.611,25 (i.V. TEUR 4) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 1.637,77 (i.V. TEUR 16), die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. Die Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 60.689,16 (i.V. TEUR 60) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 611,46 (i.V. TEUR 20). Diese Aufwendungen enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 50.236,00 (i.V. TEUR 47) sowie Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 0,00 (i.V. TEUR 2). V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten Gebäudemieten sowie Verpflichtungen aus Leasing- und Wartungsverträgen.
Das Bestellobligo zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 5.088 (i.V. TEUR 7.854) und ist innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. VI. Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2023 bestanden an Kunden ausgereichte Anzahlungs-, Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von TEUR 6.511 (i.V. TEUR 6.307). Die Bürgschaftsverpflichtungen resultieren aus übernommenen Bürgschaften für Anzahlungs-, Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften. Das Risiko für die Inanspruchnahme der Gesellschaft aus der Bürgschaft schätzen wir aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit als sehr gering ein. Die Bürgschaftsverpflichtungen sind durch die Hinterlegung von Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.628 (i.V. TEUR 1.577) gesichert. VII. Derivative Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente in Form von Sicherungsgeschäften bestanden zum Abschlussstichtag nicht. VIII. Sonstige Angaben Zum Geschäftsführer war im Berichtsjahr 2023 bestellt: Herr Ingo Heil, Dipl.-Ingenieur, Eislingen Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer hat im Geschäftsjahr bei 35 (i.V. 34) gelegen. Im Geschäftsjahr 2023 sind 24 Arbeitnehmer im technischen Bereich, 6 Arbeitnehmer im Vertrieb und 5 Arbeitnehmer im kaufmännischen Bereich beschäftigt gewesen. Die Geschäftsführung schlägt vor aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 615.971,66 einen Betrag in Höhe von EUR 500.000,00 auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von EUR 115.971,66 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahressabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 24. Juli 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. IX. Nachtragsbericht Nach dem Abschlussstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
Stuttgart, 22. März 2024 Mahler AGS GmbH Ingo Heil, Geschäftsführer
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Unternehmen und Produkte Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens konzentriert sich auf Anlagen zur Gaserzeugung und Gasreinigung mit den Geschäftsfeldern Wasserstoff, Luftgase (Sauerstoff, Stickstoff), Bio- und Schutzgase. Ergänzt werden die Tätigkeitsschwerpunkte der Gesellschaft um die Geschäftsfelder Zubehör für chemische Anlagenkomplexe und Produkte aller Art, die als Zubehör im weitesten Sinn im Zusammenhang mit technischen Gasen und Gaserzeugung stehen. Serviceleistungen im Zusammenhang mit Gaserzeugungs- und Gasreinigungsanlagen sind ebenfalls ein wesentliches Geschäftsfeld des Unternehmens. Die Anlagen für Wasserstoff, Schutz- und Luftgase werden im Wesentlichen an Unternehmen der Gasbranche, Generalunternehmer des Anlagenbaus oder direkt an den Endkunden veräußert. Hauptanwendungsgebiete sind in der chemischen und metallurgischen Industrie zu finden. Des Weiteren werden Anlagen in der Minen-, Papier-, Glas-, Elektronik- und Lebensmittelindustrie eingesetzt. Gesamtwirtschaft, Branchenentwicklung und Geschäftsverlauf 2023 Nachdem die Weltwirtschaft im Vorjahr 2022 noch um 3,2 % gewachsen war, ging das Wachstum im Berichtsjahr auf 3,0 % zurück. Die Eurozone wuchs mit 0,6 % deutlich weniger. Im Gesamtjahr 2023 entwickelte sich die deutsche Wirtschaft gegenüber der Eurozone, und erst recht gegenüber der Weltwirtschaft, deutlich schlechter. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag mit - 0,3 % (Vorjahr: + 1,8 %) nochmals deutlich niedriger als im bereits schwachen Vorjahr und eine Schrumpfung gab es ansonsten in kaum einem anderen Land der Eurozone. Ursächlich für das verminderte Wachstum war insbesondere der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen politischen und wirtschaftlichen Risiken sowie das deutlich angestiegene Zinsniveau zur Bekämpfung der hohen Inflationsraten in der Eurozone. Der Auftragseingang der Gesellschaft lag im Geschäftsjahr 2023 um ca. 65 % höher als im Vorjahr. Es zeichnet sich also eine Erholung von der durch den Krieg und durch die Pandemie bedingten extremen Zurückhaltung bei Investitionsentscheidungen ab. Einen wesentlichen Beitrag zum Auftragseingang konnte durch das Ersatzteilgeschäft erreicht werden, dass den höchsten AE der Firmengeschichte erreichen konnte. Aufgrund des hohen Auftragsüberhangs aus Vorjahren waren unsere Kapazitäten im Berichtsjahr dennoch voll ausgelastet. Die Betriebsleistung der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 24 % gesunken, insbesondere da im Vorjahr einige größere Projekte schlussgerechnet werden konnten. Der niedrigere Auftragsbestand, lässt für 2024 eine weitere Verminderung der Betriebsleistung erwarten. Des Weiteren konnten wir im Bereich Ersatzteile den sehr guten Umsatz des Vorjahres um weitere 35 % steigern. Im Bereich Service lagen die Umsätze ebenfalls weit über dem Vorjahresniveau. Ursächlich hierfür sind auch Nachholeffekte aufgrund der weitgehenden Aufhebung der Corona-Maßnahmen mit all den Reisebeschränkungen in den Vorjahren, die speziell den Bereich Service beeinträchtigt hatten. Die Corona Krise hatte in 2023 fast gar keinen Einfluss auf den Geschäftsverlauf mehr. Kleinere Probleme konnten dank des guten Risikofrüherkennungssystems schnell gelöst werden. Gegenüber den direkten Wettbewerbern und anderen Firmen aus der Branche konnte Mahler weiter seine Position ausbauen und stärken. Der Umsatz des Geschäftsjahrs 2023 lag aufgrund der Fertigstellung mehrerer größerer Projekte in 2022 deutlich unter dem Vorjahresniveau. Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen hat sich um TEUR 3.361 vermindert. Insgesamt ist die Gesamtleistung (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung) gegenüber dem Vorjahr um ca. 24 % gesunken. Sowohl der Service- und der Ersatzteilbereich trugen wesentlich dazu bei, dass der Jahresüberschuss mit TEUR 2.043 wiederum sehr hoch ausfiel und sich die Umsatzrendite weit über dem Branchendurchschnitt bewegte. Die sehr kundenorientierte Vorgehensweise der letzten Jahre/Jahrzehnte führte zu einer sehr guten Reputation der Firma Mahler AGS GmbH, die sich auch im Servicegeschäft niederschlägt. Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR + 2.936 (i. Vj. TEUR + 4.032) und liegt damit unter dem Vorjahresniveau. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung hat sich von 60,2 % auf 50,0 % deutlich vermindert. Ursächlich war insbesondere die etwas materialintensivere Auftragsstruktur im Vorjahr, insbesondere im Bereich unserer Sauerstoffanlagen. Das positive Jahresergebnis 2023 in Höhe von TEUR 2.043 vermindert um die Dividendenzahlungen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.000 hat das Eigenkapital der Gesellschaft zum Abschlussstichtag insgesamt auf TEUR 3.366 (i.Vj. TEUR 4.323) reduziert. Die Eigenkapitalquote ist mit 18,3 % ebenfalls gesunken. Die Liquiditätslage des Unternehmens war, dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Hausbanken und dem weiterhin positiven Geschäftsverlauf, im gesamten Geschäftsjahr 2023 überdurchschnittlich gut. Der hohe Cash-Bestand ist weiterhin im Wesentlichen auf den hohen Anteil von Aufträgen mit hohen Anzahlungsraten zurückzuführen. Es standen jederzeit Liquidität, Kredit- und Avallinien in erforderlichem Maße zur Verfügung. Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich zum 31. Dezember 2023 um TEUR 1.181 auf insgesamt TEUR 13.725 (i. Vj. TEUR 12.544). Die Veränderung zum Vorjahr liegt im Wesentlichen in den verminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen begründet. Personal und Organisation Die Zahl der Mitarbeiter lag im Jahresmittel bei 35 (i. Vj. 34) und damit nahezu auf Vorjahresniveau. Es wurden auch in 2023 erfolgreich Maßnahmen zur langfristigen Know-how-Sicherung initiiert. Die Mitarbeiter haben kontinuierlich an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen. Der Personalaufwand lag mit TEUR 4.210 annähernd auf dem Vorjahresniveau (i. Vj. TEUR 4.117). Das Unternehmen hat Maßnahmen für eine Risiko-Früherkennung im Einsatz. Alle in Abwicklung befindlichen Anlagenaufträge werden monatlich einem gemeinsamen Review durch technische Abteilung und Controlling unterzogen. Sonstige erkennbare Risiken werden routinemäßig ebenfalls monatlich abgefragt. Es gab keinerlei nennenswerte Geschäftsvorfälle, die das Unternehmen beeinflussen würden. Investitionen Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen lagen in Höhe von TEUR 55 (i. Vj. TEUR 148) planmäßig unter dem Niveau des Vorjahres und betrafen im Wesentlichen Ersatzinvestitionen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Entwicklungstätigkeiten Der Schwerpunkt unserer Entwicklungstätigkeiten lag weiterhin im Bereich der Optimierung der Sauerstoffanlagen, wo sehr hohe Geldbeträge investiert wurden. Die Integrierung der CO 2 -Entfernungstechnologien (Carbon Capture) in unsere Anlagen kann zwar technologisch realisiert werden, ist aber wegen des hohen Preises zur Zeit nicht zu verkaufen. Dies mag sich in der Zukunft bei anderen Rahmenbedingungen ändern. Parallel dazu wurden weitere Aktivitäten im Bereich grüner und blauer Wasserstoff gestartet und auch die Zusammenarbeit mit anderen Technologieunternehmen, die in diesem Bereich aktiv sind, intensiviert. Die Versuchsanlage wurde in 2023 in Betrieb genommen und erste Versuche gestartet. In 2024 werden technologische Neuerungen erstmalig an dieser Anlage getestet und - abhängig vom Ergebnis - die Implementierung in die Hauptprodukte evaluiert. Die "große" Anlage im industriellen Maßstab, die 2023 fertiggestellt wird, konnte zwar erfolgreich gestartet werden. Allerdings gibt es wegen Problemen mit Lieferanten Zeitverzögerungen bei den ursprünglichen Zielen. Ein weiteres vielversprechendes Forschungsprojekt zur Abtrennung von CO 2 mit einer Universität wurde in 2023 gestartet. Erste Ergebnisse werden bereits in 2024 erwartet. Wesentliche Geschäftsvorfälle nach dem Abschlussstichtag Wesentliche und nennenswerte Geschäftsvorfälle mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet. Risiken der künftigen Entwicklung Neben den exogenen Risiken, die den exportorientierten Anlagenbau negativ beeinflussen können, wie speziell jetzt die Corona-Pandemie und dem Ukraine-Krieg mit der damit verbundenen Vorsicht für neue Investitionen, die unsichere Entwicklung der Weltwirtschaft und die Schwankungen der Devisenkurse, bestehen normale Geschäftsrisiken im Zusammenhang mit der Abwicklung von Großaufträgen. Hierzu gehören insbesondere Gewährleistungsansprüche und Vertragsstrafen. Allen zum Abschlussstichtag erkennbaren Risiken wurde im Jahresabschluss durch die Bildung von Rückstellungen in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Das vor einigen Jahren eingeführte Projekt-Controlling und die Maßnahme der Risiko-Früherkennung haben sich in der Praxis bewährt, wodurch gewährleistet ist, dass bei eventuellen Kosten- und Terminüberschreitungen rechtzeitig die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet werden können. Speziell in Zeiten von Corona und ständig steigenden Preisen wurden die Kalkulationen permanent angepasst, um den neuen Gegebenheiten Rechnung zu tragen. Durch schnelle Reaktionen auf die Verknappung der Rohstoffe nach Ausbruch des Krieges und der parallelen weiteren extremen Preiserhöhung konnten nennenswerte Schäden rechtzeitig verhindert werden. Derivative Finanzinstrumente werden grundsätzlich nur für Sicherungszwecke eingesetzt. Die Gesellschaft bedient sich zur Minimierung von Währungsrisiken entsprechender Sicherungsgeschäfte, die nur mit bonitätsmäßig einwandfreien Banken abgeschlossen werden. Da die Sicherungsgeschäfte bezüglich der Fälligkeit und des Sicherungsvolumens mit den jeweiligen Forderungen bzw. Verbindlichkeiten übereinstimmen, werden sie mit dem Grundgeschäft zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Das Forderungsausfallrisiko wird als sehr gering eingeschätzt, da die Aufträge im Regelfall mit Kunden hoher Bonität bestehen oder über Akkreditive abgesichert sind. Die Risiken bei der permanenten Suche nach neuen zukunftsträchtigen Geschäftsfeldern liegen im Rahmen der üblichen Risiken der Entwicklungsaktivitäten (Fehlentwicklung, zu spätes Reagieren auf Marktbedürfnisse). In der Gesamtbewertung der Marktsituation sind aus heutiger Sicht Risiken durch die sich verschärfenden politischen und militärischen Konflikte weltweit erkennbar. Es deutet sich an, dass die Lieferketten sich wieder halbwegs normalisieren werden und auf (leider wohl höherem Preisniveau) hoffentlich endlich stabilisieren. Zusätzlich belasten die anziehenden Zinsen und die konstant hohe Inflation die Investitionsbudget und Rentabilitätsbetrachtungen unserer Kunden. Die anziehenden Ölpreise geben einerseits Hoffnung auf eine Belebung der Investitionsfreude weltweit, andererseits ist der sicherlich langfristige Wegfall des russischen Marktes schwer zu kompensieren. Wegen des ausreichenden Auftragsbestandes zum Geschäftsjahresende 2023 und der guten finanziellen Ausstattung der Gesellschaft ist eine Bestandsgefährdung des Unternehmens derzeit nicht erkennbar. Es ist bereits jetzt absehbar, dass 2024 ein Geschäftsjahr mit einem etwas geringeren Umsatzniveau und einem verminderten Jahresergebnis werden wird. Die absolute Höhe von Umsatz und Gewinn hängen im Wesentlichen davon ab, ob die Anlagen wie geplant noch im Geschäftsjahr 2024 fertiggestellt und abgerechnet werden können. Sofern unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzung enthält, besteht gerade im Anlagenbau grundsätzlich Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse. Diese Unsicherheiten werden weiterhin durch die unklare Situation an den Finanzmärkten verstärkt. Zukunft und Chancen Trotz des gestiegenen Auftragseingangs in 2023 lag der Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres um ca. 24 % unter dem Stand des Vorjahres. Die absolute Höhe von Umsatz und Gewinn hängen im Wesentlichen davon ab, ob die in Bau befindlichen Anlagen wie geplant noch im Geschäftsjahr 2024 abgerechnet werden können. Bereits jetzt gibt es eine Anlage im Auftragsbestand, deren HGB-Umsatz absehbar erst in 2025 realisiert werden wird. Auf Grund der derzeitigen Aktivitäten gehen wir davon aus, in 2024 einen befriedigenden Auftragseingang zu erreichen. Auf Basis des derzeitigen Auftragsbestandes ist derzeit davon auszugehen, dass die Auslastung aller Mitarbeiter in 2024 und auch darüber hinaus durchgehend sichergestellt ist. Da unsere Produkte in den verschiedensten Ländern und in nahezu allen Industriezweigen eingesetzt werden, ist das eigentliche Geschäftsrisiko breit gestreut. In wieweit sich der zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung mit zunehmender Intensität geführte Krieg in der Ukraine auf die Weltwirtschaft und unsere Geschäftsaktivitäten auswirken wird, kann kaum prognostiziert werden. Die Beschaffungspreise sind in 2023 etwas gesunken, aber weiterhin deutlich über Vorkrisenniveau. Erste Preisreduktionen, insbesondere im Stahlbereich konnten bereits zum Geschäftsjahresende 2022 beobachtet werden. Selbstverständlich kann sich durch drastische Änderungen bei Lieferanten und Kunden, die derzeit nicht erkennbar sind, die Situation noch nachhaltig ändern. Chancen für die nachhaltige Steigerung der Umsatz- und Ertragslage des Unternehmens sehen wir in den ersten Hauptaufträgen auf dem Gebiet der neuen Geschäftsaktivitäten und in einer Wiederbelebung des Sauerstoffgeschäftes. Weitere langfristige Chancen ergeben sich zusätzlich durch die oben erwähnte Einführung neuer Verfahren. Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und die guten Leistungen im abgelaufenen Geschäftsjahr. Dem Betriebsrat danken wir für die gute Zusammenarbeit.
Stuttgart, 22. März 2024 Ingo Heil, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Mahler AGS GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mahler AGS GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mahler AGS GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 22. März 2024 Dr.
Breuer + Partner GmbH
Tobias Wittemann, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
10 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Großhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen