FRINGS Elektro-Installationstechnik GmbH

Konrad-Zuse-Straße 1, 52477 Alsdorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 13602
Vorher
FRINGS Elektro- Installationstechnik GmbH
Eingetragen
5.4.2001
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Elektroinstallations- und Montagearbeiten für Haus und Gewerbe sowie der Handel mit Elektrogeräten aller Art. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen, die dem vorgenannten Zwecke dienen, zu beteiligen und deren Geschäftsführung zu übernehmen. Die Gesellschaft ist ferner berechtigt, Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martina Jansen
seit 24.3.2025
Prokura
Ralf Fliescher
seit 22.2.2019
Prokura
Hardy Funken
seit 23.9.2011
Prokura
Josef Matthias Frings
seit 18.4.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FRINGS Elektro-Installationstechnik GmbH

Alsdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Konzernstruktur

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a. Ertragslage

b. Finanzlage

c. Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Zweigniederlassungsbericht

IV. Prognosebericht

V. Chancen- und Risikobericht

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist die Planung, Beratung, Ausführung und Wartung von Anlagen der elektrotechnischen Gebäudetechnik und industriellen Steuerungstechnik.

2. Konzernstruktur

In unserem Konzern übernehmen wir die Umsetzung elektrotechnischer Projekte und kooperieren hierbei mit unseren Schwestergesellschaften Elektro Frings GmbH und GID Gesellschaft für Ingenieurtechnik und Dienstleistungsmanagement mbH.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Gesamtwirtschaftswachstum war im Jahr 2024 für die deutsche Wirtschaft kein gutes Jahr. Fast täglich gab es neue Hiobsbotschaften und mit dem Auseinanderbrechen der Ampel-Regierung und der Wiederwahl Trumps standen die Zeichen Ende 2024 auch für 2025 nicht unbedingt günstig.

Laut Jahresbericht des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), dem unser Unternehmen angehört, kam unsere Branche im Jahr 2024 relativ gut durch die wirtschaftlichen Turbulenzen. Im Frühjahr 2024 zeigte sich eine lediglich leichte Abkühlung bei weiterhin guter Auftragslage und Umsatzentwicklung.

Im Herbst 2024 setzte sich der Abwärtstrend allerdings fort. Auch die Frühjahrskonjunktur 2025 zeigte eine deutliche Fortsetzung des Abwärtstrends.

Wichtig ist aber: Dramatische Einbrüche blieben glücklicherweise bisher aus.

Trotzdem zeigt die jüngste Befragung: Der allgemeine Trend geht auch an unserer Branche nicht vorbei und wird sich, wenn von der neuen Regierung nicht gegengesteuert wird, fortsetzen.

Der Umsatz veränderte sich bei den E-Handwerke von 87,8 Milliarden Euro in 2023 auf 84,29 Milliarden Euro im Jahr 2024. Dies entspricht einer Veränderung von -4,0 Prozentpunkten.

Hatten im Herbst 2024 noch 54,1 Prozent und im Februar 2024 sogar noch 58,8 Prozent der Betriebe angegeben, über ein gutes Geschäftsklima zu verfügen, so waren es bei der aktuellen Umfrage des ZVEH nur noch 46,8 Prozent.

Aus der Konjunkurumfrage des ZVEH zeigte sich, dass der Geschäftsklimaindex zum vierten Mal in Folge sank. Mit 67 Punkten erreichte dieser im langjährigen Vergleich zwar immer noch ein passables Niveau. Nach der wachsend guten Situation der Vor-Corona-Jahre und der Volatilität während der Pandemie ist die Verschlechterung nun jedoch deutlich und nachhaltig.

Im Herbst 2024 verfügten 51,5 Prozent der befragten Unternehmen über Auftragspolster von mehr als zwei Monaten. Im Frühjahr 2024 waren dies noch 54,6 Prozent.

Parallel zu diesem Rückgang zeichnet sich auch bei den offenen Stellen ein weiterer wichtiger Konjunkturindikator ab.

Die FRINGS Elektro-Installationstechnik GmbH hat auch im Jahr 2024 weiterhin von der hohen Nachfrage nach unseren elektrotechnischen Leistungen profitiert. Es hat sich bestätigt, dass die langjährigen Kundenbeziehungen auch in schwierigen konjunkturellen Phasen für einen soliden Auftragsbestand sorgen. Aufgrund unserer eigenen Planungskapazitäten und unserer Projektmanagementkompetenz steigen wir früh in die Kundenprojekte ein und begleiten diese bis zum erfolgreichen Abschluss.

Dem zunehmenden Wettbewerb um qualifiziertes Personal begegnen wir weiterhin durch die Ausrichtung auf Personalentwicklung, neue Personalmarketing-Maßnahmen und jährlich neue Ausbildungsplätze.

Mit dem Abschluss von Rahmenverträgen mit Betrieben aus dem Bereich der Arbeitnehmerüberlassung und mit Werkvertragsfirmen schaffen wir uns Potenzial, um auf schwankenden Bedarf in der Leistungsausführung und auf Störungen im Bauablauf flexibel zu reagieren.

Auf der Beschaffungsseite sind wir nicht an einzelne Hersteller gebunden und können auf eine große Zahl an Großhändlern und Lieferanten zugreifen. Bereits in der Angebotserstellung binden wir unsere Lieferanten konsequent ein und nutzen in der Beschaffung nach Möglichkeit Rahmenabkommen und Preisbindungen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 693 T€ auf 34.618 T€ gesunken.

Der Geschäftsverlauf war insgesamt sehr positiv und schloss wieder mit einem hervorragenden Jahresergebnis ab.

a. Ertragslage

Die Personalkosten stiegen um 1.077 T€. Der Materialaufwand minderte sich um 2.406 T€. Bei moderat gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnte ein Betriebsergebnis in Höhe von 5.533 T€ erzielt werden. Das Betriebsergebnis wurde überwiegend in unserem Kernbereich Projektgeschäft erwirtschaftet.

Die Finanzierungskosten minderten sich zum Vorjahr um 12 T€.

b. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist gut, der Finanzierungsrahmen ist für den Geschäftszweck ausreichend bemessen.

Die Kapitalstruktur hat sich durch die Erhöhung der Bilanzsumme zum Vorjahr verändert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erhöhten sich auf rund 48 % der Bilanzsumme und haben sich um 565 T€ erhöht.

Investitionen wurden in Höhe von 265 T€ getätigt. Für die Zukunft sind weiterhin Ersatzinvestitionen geplant.

c. Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen hat sich auf Grund von Anlagenabgängen und Abschreibungen um 116 € vermindert. Die Abschreibungen haben sich um 19 T€ erhöht.

Unsere Vorräte haben sich um 1.151 T€ erhöht.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sich um 1.714 T€ reduziert.

Die liquiden Mittel haben sich geringfügig um 1 T€ vermindert.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren betrachten wir insbesondere die Kennzahl „Leistung pro Mitarbeiter". Diese Kennzahl ist im Jahr 2024 auf 286 T€ gesunken. Aus operativer Sicht ist dieser Wert als sehr gut zu beurteilen.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

Unsere Umsatzentwicklung ist erfreulich.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in Preissteigerungen sowie im Fachkräftemangel und dem zunehmenden Wettbewerb um qualifiziertes Personal.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

III. Zweigniederlassungsbericht

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

IV. Prognosebericht

Die positive Entwicklung unseres Unternehmens wird sich im Geschäftsjahr 2025 fortsetzen. Unsere Kapazitäten sind durch einen hohen Auftragsbestand zum Ende des Vorjahres und weitere Auftragseingänge zu Jahresbeginn hervorragend ausgelastet. Jahresgesamtleistung und Jahresgewinn werden wir voraussichtlich über Niveau des Jahres 2024 realisieren können.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

V. Chancen- und Risikobericht

Wir sind mit einem Auftragsbestand in das Geschäftsjahr 2025 gestartet, der bereits die geplante Jahresleistung deckt.

Die Zahl unserer Mitarbeiter/innen konnten wir im Verlauf des Jahres 2024 zum Vorjahr im Durchschnitt um 8 Mitarbeiter/innen auf 142 erhöhen. Trotz weiterer Neueinstellungen bleiben die Personalbeschaffung und das Personalmanagement eine Kernaufgabe, um unseren Qualitätsanspruch und unsere Leistungsfähigkeit zu sichern. Die Ausbildung ist für uns ein wichtiger Baustein des Personalmanagements. Ende 2024 bildeten wir 22 Auszubildende aus. Im Jahr 2025 konnten wir zum neuen Ausbildungsjahr 5 neue Auszubildende für unser Unternehmen gewinnen. Gerade der Ausbau der Ausbildungsabteilung durch unseren Ausbildungsleiter sowie weiterer qualifizierter Ausbilder wird uns insofern behilflich sein.

Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir eine positive wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens.

Die Wettbewerbsrisiken schätzen wir aufgrund unserer eigenen Planungskompetenz, unserer diversifizierten Kundenstruktur und unserer hohen Ausführungsqualität als gering ein.

Preissteigerungen bei Herstellern und Großhandel im Jahr 2024 sind weiterhin auch im Projektgeschäft zu spüren, haben aber bislang nicht zu Störungen in der Aufragsabwicklung geführt.

Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite können nach Auftragserteilung in der Regel nur mit Zustimmung des Auftraggebers in angepasste Verkaufspreise einfließen.

Wir binden daher bereits in der Angebotserstellung unsere Lieferanten konsequent ein und setzen verstärkt auf Rahmenabkommen und Preisbindungen.

Mit unseren Auftraggebern streben wir Preisgleitklauseln an, die anhand zugänglicher Marktdaten - wie beispielsweise beim Kupfer-Preis - eine vereinbarte Preisanpassung zulassen.

Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für die gesamte FRINGS-Gruppe. Einzelheiten sind aus dem Anhang zu entnehmen.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu unseren Finanzinstrumenten gehören im Wesentlichen Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Im Jahr 2024 konnten 39 T€ einzelwertberichtigte Forderungen eingetrieben werden.

Bereits eingestellte EWB in Höhe von 119 T€ mussten als uneinbringlich ausgebucht werden.

Weitere Forderungsausfälle oder EWB sind nicht angefallen.

Durch langjährige Zusammenarbeit mit den meisten unserer Kunden sind Forderungsausfälle allerdings weiterhin die Ausnahem.

Die Gesellschaft finanziert sich im kurzfristigen Bereich überwiegend mit Anzahlungen und ist dem cash-Pooling der FRINGS-Gruppe angeschlossen.

Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Bei erkennbaren Ausfall- und Bonitätsrisiken werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung neuer Geschäftsbeziehungen informieren wir uns über die Bonität der Kunden.

 

Alsdorf, 20.062025

FRINGS Elektro-Installationstechnik GmbH

Dipl. Ing. Josef Matthias Frings, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 1.053.458,50 1.169.951,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.737,00 2.917,00
II. Sachanlagen 1.040.721,50 1.167.034,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.037.574,50 1.149.334,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.147,00 17.700,00
B. Umlaufvermögen 6.156.940,59 6.719.809,54
I. Vorräte 4.016.556,30 2.864.902,10
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 23.944.471,96 21.397.016,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.917.709,59 3.630.796,54
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 298.403,35 2.870.942,59
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.619.306,24 759.853,95
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 222.674,70 224.110,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 47.677,57 49.889,74
Summe Aktiva 7.258.076,66 7.939.650,28

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 583.704,59 583.704,59
I. Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Kapitalrücklage 388.222,37 388.222,37
III. Gewinnrücklagen 120.482,22 120.482,22
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.062.343,56 827.780,38
C. Verbindlichkeiten 5.612.028,51 6.528.165,31
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 144,93 1.475,70
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.155.813,32 2.765.589,24
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.456.070,26 3.761.100,37
Summe Passiva 7.258.076,66 7.939.650,28

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 19.711.428,05 17.898.887,80
2. Personalaufwand 8.812.981,88 7.735.515,28
a) Löhne und Gehälter 7.267.067,52 6.453.613,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.545.914,36 1.281.901,60
davon für Altersversorgung 19.735,84 17.378,62
3. Abschreibungen 381.343,33 362.074,17
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 381.343,33 362.074,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.983.701,69 4.685.878,90
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.642,94 1.248,60
davon Erträge aus Abzinsung 245,00 282,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 66.057,88 77.812,87
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 66.583,66 31.293,81
8. Ergebnis nach Steuern 5.402.402,55 5.007.561,37
9. sonstige Steuern 15.821,00 17.686,00
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 5.386.581,55 4.989.875,37
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG).

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Die FRINGS Elektro-Installationstechnik GmbH hat ihren Firmensitz in Alsdorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HRB 13602 eingetragen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,-- wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögen

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 79.771,21 17.500,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 79.771,21 17.500,00 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.638.303,82 244.205,83 99.959,22
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.700,00 3.147,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.656.003,82 247.352,83 99.959,22
Summe Anlagevermögen 2.735.775,03 264.852,83 99.959,22
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 97.271,21
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 97.271,21
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.700,00 2.800.250,43
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -17.700,00 3.147,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.803.397,43
Summe Anlagevermögen 0,00 2.900.668,64
kumulierte Abschreibung 01.01.2024
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 76.854,21 7.680,00 0,00 0,00 84.534,21
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 76.854,21 7.680,00 0,00 0,00 84.534,21
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.488.969,82 373.663,33 99.957,22 0,00 1.762.675,93
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.488.969,82 373.663,33 99.957,22 0,00 1.762.675,93
Summe Anlagevermögen 1.565.824,03 381.343,33 99.957,22 0,00 1.847.210,14
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 12.737,00 2.917,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 12.737,00 2.917,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.037.574,50 1.149.334,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.147,00 17.700,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.040.721,50 1.167.034,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.053.458,50 1.169.951,00

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit Art/Form
31.12.2024 31.12.2024
Euro
kleiner 1 J.
Euro
1 bis 5 J.
Euro
größer 5 J.
Euro
Sicherheit
gegenüber Kreditinstituten 144,93 144,93 0,00 0,00 1
erhaltene Anzahlugnen 2.393.687,64 2.393.687,64 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 1.097.516,54 1.097.516,54 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 1.155.813,32 1.155.813,32 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 964.866,08 785.697,00 179.169,08 0,00 1
(davon aus Steuern) (142.935,74) (142.935,74) (0,00) (0,00)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (38.993,33) (38.993,33) (0,00) (0,00)
Summe 5.612.028,51 5.432.859,43 179.169,08 0,00

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 304.315,73, Sicherungsvermerke 1.

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Sicherungsübereignung

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden nachfolgend denen des Vorjahres gegenüber gestellt:

Art der Verbindlichkeit zum Berichtsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
gegenüber Kreditinstituten 144,93 1.475,70
erhaltene Anzahlungen 2.393.687,64 2.090.120,57
aus Lieferungen und Leistungen 1.097.516,54 835.785,26
gegenüber verbundenen Unternehmen 1.155.813,32 2.765.589,24
sonstige Verbindlichkeiten 785.697,00 555.827,10
(davon aus Steuern) (142.935,74) (81.352,26)
(davon im Rahmen der soz. Sicherheit) (38.993,33) (723,78)
Summe 5.432.859,43 6.248.797,87

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

TEuro
Bürgschaften 8.978

Die Inanspruchnahme aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

TEuro
Restverpflichtung aus Leasingverträgen 219

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsertrages mit der Firma FRINGS Elektrotechnik + Anlagenbau GmbH wurde der ansonsten auszuweisende Jahresüberschuss von der Firma FRINGS Elektrotechnik + Anlagenbau GmbH übernommen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter/-innen 104
Angestellte 6
leitende Angestellte 11
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer/-innen beträgt damit 121

Name der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Dipl. Ing. Josef M. Frings Dreilindenstr. 12, 52457 Aldenhoven

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsbefugt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag
Euro
Forderungen 282.369,06
Verbindlichkeiten 0,00

Die Gesellschaft nimmt die Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften gem. § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgängevon besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Alsdorf, den 11. Juni 2025

Der Geschäftsführer

Dipl. Ing. Josef M. Frings

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.07.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Frings Elektro-Installationstechnik GmbH, Alsdorf Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile:

Wir haben den Jahresabschluss der Frings Elektro-Installationstechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024.

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen, oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfnachweise.

Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heinsberg, den 08. Juli 2025

Dr. Jöris - Ehlen und Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jöris, vereidigter Buchprüfer

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