Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Lohmann Systemtechnik GmbH
Hoetmarer Straße 41, 59320 Ennigerloh, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Dzieran seit 9.8.2023 | Prokura |
Peter Dürre seit 15.6.2022 | Prokura |
Jochen Roling seit 17.1.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lohmann Systemtechnik GmbHEnnigerlohJahresabschluss und Lagebericht zum 30. Juni 2023BILANZ ZUM 30. JUNI 2023A K T I V A
P A S S I V A
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/23 Allgemeine Angaben Die Lohmann Systemtechnik GmbH hat ihren Sitz in Ennigerloh-Westkirchen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Münster unter HRB 12991 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum, z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents, ergibt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. In die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die degressive Abschreibungsmethode findet in bestimmten Fällen Anwendung, wenn sie dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird in diesen Fällen übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Nutzungsdauer der Sachanlagen Fabrik- und Geschäftsbauten 20 bis 40 Jahre übrige Bauten 5 bis 10 Jahre technische Anlagen und Maschinen 4 bis 20 Jahre andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Unverzinsliche oder unterhalb der marktüblichen Verzinsung liegende Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr sind abgezinst. Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Erläuterungen der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/23 ist im Anlagenspiegel der Lohmann Systemtechnik GmbH dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. Sonstige Angaben 1. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Jochen Roling Christian Egbers Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. 2. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 175 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:
3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
Ennigerloh-Westkirchen, den 15. November 2023 gez. Jochen Roling gez. Christian Egbers, Geschäftsführung Lohmann Systemtechnik GmbH Feststellung des Jahresabschlusses Dieser Jahresabschluss wurde am 25. Januar 2024 festgestellt.
LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2022/231. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Lohmann Systemtechnik bedient zum überwiegenden Teil Kunden aus dem Bereich des landwirtschaftlichen Maschinenbaus, insbesondere Hersteller von Grünfutter-Erntemaschinen (Mähwerke, Wender, Schwader, Feldhäcksler) sowie Rundballenpressen und Großpackenpressen für Heu und Stroh wie auch Ladewagen. Trotz der Einflüsse des Coronavirus in den letzten beiden Jahren und seit Anfang 2022 der Ukraine Krise sind die Auftragsbestände unserer Kunden nach wie vor stabil auf hohem Niveau, was sich auch in der Auftragsvorschau für die Lohmann Systemtechnik GmbH entsprechend widerspiegelt. Durch die Krisen und die damit verbundenen Herausforderungen ist dieser Auftragsbestand mit einer gewissen Unsicherheit behaftet, zuletzt bedingt durch das gestiegene Zinsniveau auf dem Kapitalmarkt. Ertragslage Die Ertragslage zeigt die folgende Entwicklung:
Die gestiegenen Kosten an den Beschaffungs- und Energiemärkten konnten durch Verkaufspreiserhöhungen kompensiert werden. Diese haben zu einem höheren Umsatz und zu einem um 2.247 TEUR gestiegenen Rohertrag geführt. Die Personalkosten sind auf Grund geleisteter Sonderzahlungen und angepassten Tarifen leicht gestiegen. Die Personalkostenquote gemessen an der Gesamtleistung hat sich hingegen von 23,7% um 1,7%-Punkte auf 22,0% verbessert. Auf Grund von Investitionen im Sachanlagevermögen sind die Abschreibungen leicht, um 39 TEUR auf 923 T€ gestiegen. Vermögenslage In der folgenden Übersicht sind die zusammengefassten Bilanzzahlen zum 30. Juni 2023 nach der Fristigkeit und nach wirtschaftlichen Verhältnissen geordnet und den entsprechenden Zahlen des Vorjahres gegenübergestellt.
Finanzlage Das reduzierte Umlaufvermögen ist auf geringere Rohwarenbestände und auf geringere Halbfertigfabrikate zurückzuführen. Auch konnten die Forderungsbestände abgebaut werden. Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten ist eine Reduzierung um 2.224 TEUR zu verzeichnen, die in erster Linie durch eine geringere Darlehensinanspruchnahme zu begründen ist. Personal Die Einbindung eines Werksvertragspartners im Bereich "Zinkenarmmontage" ist erfolgreich geplant und umgesetzt worden. In der Folge konnte der Fachkräfteeinsatz in andere Montagebereiche verlagert werden und entsprechende Kapazität ausgebaut werden. Die aus dem Fachkräftemangel resultierende Personalbedarfssituation als auch die Personalkosten wurden dadurch positiv beeinflusst. Die Qualifizierung unserer Personalressourcen wurde und wird auch weiterhin kontinuierlich verbessert. Altersbedingt ausgeschiedene Mitarbeiter wurden planmäßig und rechtzeitig durch gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte ersetzt. "First-" und "Midlevel" Programme zur Aus- und Weiterbildung von Führungskräften wurden erfolgreich absolviert. 2. Chancen- und Risikobericht Planungs- und Berichtswesen sowie das installierte Controlling tragen dazu bei, dass Risiken zeitnah erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Währungs- und Zinsrisiken sind nicht unmittelbar erkennbar. Die begonnene Einführung eines neuen ERP-Systems minimiert das aktuelle Ausfallrisiko sowie das Risiko der ausbleibenden Weiterentwicklung des Bestandsystems. Die damit verbundene Einführung effizienterer Logistik-, Fertigungs- und Montageprozesse wird die Lohmann Systemtechnik GmbH im folgenden Geschäftsjahr in die Lage versetzen, weitere Potentiale im gesamten Wertschöpfungsprozess abzuschöpfen. Der den Marktschwankungen angepasste Zyklus für Preisverhandlungen mit unserem größten Kunden hilft, Kostensteigerungen im Bereich der Material- und Energieversorgung zeitnah umzulegen und somit das Risiko von Fehlbeträgen in den Kalkulationen zu minimieren. 3. Prognosebericht Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ein Jahresergebnis in Höhe von 293 TEUR erwirtschaftet. Durch die vorliegenden langfristigen Lieferverträge und die vereinbarten Lieferpläne ist für das Geschäftsjahr 2023/24 ein Auftragsbestand von ca. 40,0 Mio. EUR gesichert. Es wird angestrebt, den für das kommende Geschäftsjahr prognostizierten Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr, durch die Akquise von zusätzlichem Auftragsvolumen im Bereich Lohnlackierung unterjährig weiter zu kompensieren. Die Arbeit mit dem neuen ERP-System wird die Effektivität der Logistik-, Fertigungs- und Montageprozesse und die Steuerung in diesen Bereichen weiter verbessern und die Produktivität erhöhen. Zudem sollen durch die bessere Integration aller Prozesse im neuen ERP-System auch die Abläufe in der Verwaltung und im Einkauf optimiert werden. Im kommenden Jahr wird bei stabilen Lieferketten im Zulieferumfeld und ausbleibenden Stornierungen der Kundschaft ein Geschäftsergebnis von ca. 0,2 Mio. EUR erwartet, welches sich gegenüber dem aktuellen Geschäftsergebnis somit stabil fortschreibt.
Ennigerloh-Westkirchen, den 15. November 2023 Geschäftsführung Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Lohmann Systemtechnik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lohmann Systemtechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lohmann Systemtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 15. November 2023
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